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Polizei warnt vor Betrug mit Notrufnummer
Delmenhorst (ots) – Die Notrufnummer 116 116 wird genutzt, um Kredit-, Debit- oder Girokarten sperren zu lassen. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch sind erste Betrugsfälle bekannt geworden, bei denen Kriminelle diese Nummer für betrügerische Anrufe verwendet haben.
Details zu den Betrugsversuchen
Ein Mann aus der südlichen Wesermarsch erhielt einen Anruf von der Sperr-Hotline, in dem ihm mitgeteilt wurde, dass auffällige Transaktionen auf seinen Bankkonten festgestellt worden seien. Er gewährte den Anrufern Fernzugriff auf seinen Laptop, was den Betrügern ermöglichte, mehrere tausend Euro von seinen Konten zu transferieren.
Call ID Spoofing erklärt
Das Vorgehen wird als Call ID Spoofing bezeichnet, bei dem die angezeigte Telefonnummer manipuliert wird, um die wahre Identität des Anrufers zu verschleiern. Häufig erscheinen in solchen Fällen auch Notrufnummern, wie die 110, im Display, wobei angebliche Polizeibeamte versuchen, an das Geld der angerufenen Person zu gelangen.
Hinweise der Polizei
Die Polizei gibt folgende Ratschläge:
- Seien Sie bei persönlichen Daten zurückhaltend.
- Wenn am Telefon, per E-Mail oder Kurznachricht nach PIN oder TAN gefragt wird, handelt es sich wahrscheinlich um Betrug.
- Bleiben Sie bei unerwarteten Anrufen ruhig.
- Setzen Sie Vertrauenspersonen in Kenntnis.
- Lassen Sie im Zweifel Konto und Karte sperren und informieren Sie Ihre Bank.
- Übergeben oder überweisen Sie kein Geld und gewähren Sie fremden Personen keinen Zugriff auf Ihre Konten.
- Lassen Sie Ihren Eintrag im Telefonbuch löschen.
Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
Original-Content: news aktuell
Der Artikel Warnung vor Betrug mit der Notrufnummer 116 116 in Delmenhorst und Umgebung erschien zuerst auf Nordische Post




