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1:1 gegen Paderborn - Källman rettet die Hannover-Party

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Vorschau ansehen Erstklassiges Zweitliga-Topspiel! Hannover 96 und Paderborn spielen 1:1.
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Positive Bilanz der Polizei Bremen nach Nordderby im Weserstadion

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Polizei Bremen zieht positive Bilanz nach Nordderby im Weserstadion

Bremen (ots) – Nach dem Nordderby zwischen dem SV Werder Bremen und dem Hamburger SV im Weserstadion zieht die Polizei Bremen eine positive Bilanz.

Einsatzvorbereitung und Fanbewegungen

Die Begegnung stellte das erste reguläre Nordderby in der Bundesliga in Bremen seit längerer Zeit dar. Der Einsatz wurde umfassend vorbereitet, durch zusätzliche Polizeikräfte aus verschiedenen Bundesländern unterstützt und es wurde ein entsprechendes Deeskalationskonzept erstellt und erfolgreich umgesetzt. Während der Anreisephase kam es zu einzelnen Fanbewegungen, die durch Einsatzkräfte begleitet wurden. Die Einsatzlage verlief insgesamt planmäßig.

Pyrotechnik und Vorfälle

Entlang der Anreisewege sowie im Stadionumfeld zündeten Fans beider Mannschaften umfangreich Pyrotechnik, was zu starker Rauchentwicklung führte. Nach dem Spiel trat es im Zusammenhang mit den Abreisebewegungen zu vereinzelten fußballtypischen Straftaten, einschließlich Körperverletzungsdelikten, auf. An der Sielwallkreuzung feierten zahlreiche Fans, auch hier wurde Pyrotechnik eingesetzt und eine mobile Toilette in Brand gesetzt, die von der Feuerwehr gelöscht werden musste. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Diverse Personen wurden identifiziert und gegen alle festgestellten Verstöße wurden Anzeigen gefertigt.

Vorfall im Gästebereich und Abreisephase

Im Gästebereich des Stadions kam es nach dem Spiel zu einem Brand in den Sanitäranlagen. Beim Einschreiten von Feuerwehr und Polizei gab es einen Angriff aus der Fanszene der Gäste auf die Polizeikräfte, jedoch gab es nach aktuellem Stand keine Verletzten unter den Polizeibeamten. Die Abreisephase verlief weitestgehend störungsfrei.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

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Diesmal an der Elphi! Mysteriöser Countdown erscheint erneut

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Rätselhafte Zahlen über der Elbe, am Fernsehturm und nun auf der Elbphilharmonie: In Hamburg sorgen ungewöhnliche Licht-Aktionen für Aufsehen gesorgt – und werfen Fragen auf.

Am Dienstagabend staunten Spaziergänger und Nachtschwärmer nicht schlecht: Um 20.30 Uhr erschien an den Docks im Hamburger Hafen ein riesiger Countdown. In leuchtend weißen Ziffern tickte die Uhr, beginnend mit 160 Stunden, im Sekundentakt rückwärts – mehrere Meter groß, direkt über dem Wasser sichtbar.

Der Countdown als Projektion auf den Docks im Hafen Privat.
Docks Hafen Elbe Projektion
Der Countdown als Projektion auf den Docks im Hafen

Zwei Tage später, am Donnerstag, ein ähnliches Schauspiel am Fernsehturm: Um 20.46 Uhr erschien ein Countdown mit riesigen Zahlen. Er startete bei 111 Stunden, 43 Minuten und 47 Sekunden. Die Projektion endete um 22.10 Uhr bei 110 Stunden, 19 Minuten und 27 Sekunden.

Am Donnerstagabend erstrahlt ein riesiger Countdown am Fernsehturm. Was steckt dahinter? Privat.
Fernsehturm
Am Donnerstagabend erstrahlt ein riesiger Countdown am Fernsehturm. Was steckt dahinter?

Am Samstagabend lief der Countdown wieder. Schlag 21 Uhr tauchten die Zahlen auf der Elbphilharmonie auf. Von 63 Stunden, 29 Minuten und 35 Sekunden wurde heruntergezählt. Schluss war um 21.58 Uhr bei nun 62 Stunden, 31 Minuten und 28 Sekunden.

Viel spricht dafür, dass es sich um eine gezielte Guerilla-Marketing-Aktion handelt. Solche Aktionen tauchen meist überraschend an prominenten Orten auf – ohne offizielle Ankündigung, dafür mit maximaler Aufmerksamkeit.

Mysteriöser Countdown: Logo oder Hinweis auf Urheber fehlen

Woher die Projektionen kamen, blieb unklar. Weder ein Logo noch Hinweise auf den Urheber waren zu sehen. Nach einiger Zeit verschwanden die Installation so plötzlich, wie sie aufgetaucht waren. Doch eines fiel auf: Der Countdown läuft offenbar auf den Dienstag in der kommenden Woche hinaus.

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Auffällig: Genau zu der finalen Uhrzeit ist auf dem Hamburger Rathausmarkt eine größere Aktion der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ geplant. Hintergrund ist der sogenannte „Meat Exhaustion Day“ – also der Tag, an dem die empfohlene Jahresmenge an Fleisch rechnerisch bereits erreicht ist.

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Bei Topspiel in der 2. Liga - Pokalheld holt sich Tipps von CDU-Generalsekretär

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Bundespolizei sichert Fußballspiel Werder Bremen gegen Hamburger SV am Bremer Hauptbahnhof

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Bundespolizei zieht positive Bilanz nach Nordderby

Bremen (ots) – Die Bundespolizeiinspektion Bremen war am 18. April 2026 während der Fußballbegegnung zwischen dem SV Werder Bremen und dem Hamburger SV im Einsatz. Dieser Einsatz fand im Rahmen einer besonderen Aufbauorganisation (BAO) statt, da das Fanverhältnis im Vorfeld als feindschaftlich eingeschätzt wurde.

Einsatzkräfte und Fanbewegungen

Rund 330 Bundespolizisten stünden während der An- und Abreisephase im Dienst. Etwa 8.000 Werder-Fans, darunter 100 Risikofans, nutzten den öffentlichen Nahverkehr über den Bremer Hauptbahnhof. Zusätzlich reisten mehr als 2.200 HSV-Fans ebenfalls über diesen Bahnhof an. Im bahnpolizeilichen Bereich kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen, und die Bundespolizei sorgte dafür, dass es nicht zu einem Aufeinandertreffen der Fangruppen kam. Größere Fangruppierungen wurden auf dem Weg zum Stadion in einem gemeinsamen Einsatzabschnitt mit der Landespolizei Bremen begleitet.

Rückreise und Einsatzverlauf

Die Rückreise verlief im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei nahezu störungsfrei. Polizeidirektor Lüder Rippe, Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Bremen, äußerte sich erfreut über den ruhigen Einsatzverlauf und betonte, dass das taktische Sicherheitskonzept der Bundespolizei Bremen erfolgreich umgesetzt wurde. Auch die Zusammenarbeit mit den Sicherheitspartnern war laut Rippe positiv.

Entwicklung im Fußballfanreiseverkehr

Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, wertete die rückläufige Entwicklung von gewaltsamen Ausschreitungen im Fußballfanreiseverkehr als positiv und stellte fest, dass sich das aktuelle Nordderby in diesen Trend einfüge. Schuol kündigte an, dass die Bundespolizei weiterhin auf eine angepasste Einsatzstrategie setze, die klare Kommunikation, konsequente Strafverfolgung und starke Zusammenarbeit mit Sicherheitspartnern umfasst.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

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So lecker schmecken pflanzliche Burger-Pattys

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Ein Brioche-Brötchen, ein Patty, Salat, Gewürzgurken, Tomate (wer’s mag), mal Käse, Sauce: Grob ist das der Baukasten für einen Burger – viele Varianten sind je nach Geschmack möglich. Das A und O ist sicher das Patty. Und davon gibt’s auch ein breites Sortiment aus rein pflanzlichen Zutaten. Die MOPO ließ für diese Kolumne, die ziemlich genau vor zwei Jahren erstmals erschien, Pattys testen.

Zwölf verschiedene Burger-Pattys aus Supermarkt, vom Discounter und aus dem Bioladen habe ich eingekauft – immer zwei Stück in der Packung. Die billigsten kosten umgerechnet 99 Cent für 100 Gramm, die teuersten etwas mehr als das Doppelte. Beim Vergleich der Zutaten oder Hersteller-Adresse fällt später auf, dass zwei Produkte einen Doppelgänger haben (siehe Testergebnis).

Der MOPO-Tester gründete ein Food-Start-up

Arne Ewerbeck, Doktor in Quantenatomphysik, aber schon während des Studiums begeisterter Food-Blogger, ist der Tester. Er ist Co-Betreiber der veganen Kochschulen Kurkuma in Eimsbüttel und Wandsbek. Und Mitgründer von „The Raging Pig“. Das Food-Start-up legte 2022 mit einem veganem Bacon los, „da gab’s noch nichts“, sagt Ewerbeck. „Ein sehr emotionales Produkt, besonders für Fleischesser.“

Dann folgten auf „Erbsenbasis mit Pilz verschiedene Bratwürste“, so Ewerbeck. Und jetzt ganz neu ist ein Smash-Burger-Patty aus Erbsenprotein und Pilz im Sortiment. „Unser Schwerpunkt liegt zu 98 Prozent darin, den Großhandel für die Gastronomie zu beliefern“, sagt Ewerbeck. Die Wurst gibt es aber beispielsweise auch bei Edeka in der Rindermarkthalle (St. Pauli).

Drei der Pattys in der Pfanne – sie sind mit Zahlen gekennzeichnet, der Tester kennt die Produktnamen zunächst nicht. / Florian Quandt
Burger-Pattys in der Pfanne.
Drei der Pattys in der Pfanne – sie sind mit Zahlen gekennzeichnet, der Tester kennt die Produktnamen zunächst nicht.

Während das Bratöl in zwei Pfannen heiß wird und auf die Pattys wartet, erzählt Arne Ewerbeck von seinen beiden Kochschulen. „Wir bieten so 40 Kurse im Monat an“, sagt er. Und was ist gerade besonders beliebt? Ewerbeck: „Koreanisch. Getränke, Süßkram, Musik, Kimchi – vieles aus Korea ist in Europa gerade angesagt.“ Und eben auch Kochkurse. „Aber auch andere Länderküchen, italienisch, indisch, südamerikanisch, thailändisch oder mexikanisch.“

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Die Pattys brutzeln vor sich hin, in jedem steckt ein schwarzes Fähnchen mit einer Zahl – Arne Ewerbeck erfährt erst nach seiner Bewertung, welches Patty in welche Verpackung gehört. Stück für Stück probiert er sich durch die gebratenen Burgerscheiben, bewertet Biss und Geschmack. Am Ende ist klar: Es gibt drei Sieger – „aber fünf Punkte sind nicht dabei.“ Null aber auch nicht.

Und wer keine Lust hat, Burger selber zu machen – hier zwei Gastro-Empfehlungen: „Happenpappen“ (Feldstraße, St. Pauli) oder „The Vegan Eagle“ (Wischhöfen, Langenhorn).

So wurde bewertet: Von 0 (ungenießbar) bis 5 Punkte (sehr lecker) konnte der MOPO-Tester die Burger-Pattys beurteilen.

Diese zwölf Burger-Pattys wurden für die MOPO getestet. / Florian Quandt
Zwölf Packungen mit Burger-Pattys.
Diese zwölf Burger-Pattys wurden für die MOPO getestet.

Beyond Burger Original (TK)

mit Erbsenprotein, 226 g, 3,99 Euro: „Grobe Struktur, schön saftig – man merkt an der Würzung sofort, dass das Beyond Meat ist. Guter Biss, das Patty ist ein bisschen zu dick, kräftig gewürzt mit rauchiger Note, ein guter Burger.“
Bewertung: 4 von 5 Punkten

Sensational Burger, Garden Gourmet

aus Sojaprotein, 226 g, 2,49 Euro: „Schöne Färbung und saftig geblieben, aber relativ schwach gewürzt, erinnert geschmacklich eher an Hühnchen, weniger an Rind, aber das ist o.k. Struktur sehr grob, die ist gut fürs Kaugefühl.“
Bewertung: 4 von 5 Punkten

Premium Burger (TK), Redefine Meat

aus pflanzlichem Eiweiß (Soja / Erbse), 240 g, 3,99 Euro: „Ist schön gebräunt und saftig, angenehmer Biss und passende Textur. Zurückhaltend gewürzt, aber geschmacklich sehr gut. Das Patty ist relativ hoch, es könnte flacher und breiter sein, aber ein gutes Produkt.“
Bewertung: 4 von 5 Punkten

Hack-Tastisch Burger, The Vegetarian Butcher

auf Sojabasis, 160 g, 3,29 Euro: „Sehr kompakt, leider auch sehr trocken, geschmacklich aber gut, rund abgeschmeckt. Konsistenz etwas zäh, aber trotzdem noch gut zu kauen – angenehmer Biss. Auch in Größe und Form o.k.“
Bewertung: 3 von 5 Punkten

No Beef please vegane Burger, Velmondo / Lidl

aus Sojaprotein, 227 g, 2,25 Euro: „Schöne Textur und angenehmes Kaugefühl. Gut gewürzt, schmeckt aber eher nach einer Frikadelle, was nicht schlimm ist. Außen knusprig und innen saftig, das Patty ist etwas dick.“
Bewertung: 3 von 5 Punkten

Take it veggie vegane Burger, Kaufland

aus Sojaprotein, 200 g, 1,99 Euro: Identische Zutaten wie der Patty von Velmondo, nur ein geringeres Gewicht.
Bewertung: 3 von 5 Punkten

Bio Cashew-Black-Bean-Burger, Soto

auf Basis schwarzer Bohnen mit Cashew, 160 g, 3,29 Euro (Biomarkt): „Ein klassischer Gemüsebratling mit Paprika und Bohnen. Gut knusprig, die Konsistenz ist aber relativ weich. Die Masse hält nicht richtig gut, ist etwas bröckelig.“
Bewertung: 2 von 5 Punkten

Pilz-Patties, Mush-Roots

auf Basis von Champignons mit Weizenprotein, 170 g, 3,49 Euro (Rewe):  „Schön gebräunt, aber relativ trocken. Die Konsistenz ist ein bisschen breiig, teigiges Bissgefühl. Ist geschmacklich nicht schlecht, erinnert aber wenig an einen klassisches Burger.“
Bewertung: 2 von 5 Punkten

MyVay Veganer Burger, Aldi

mit Rapsöl, Soja- und Erbsenprotein 227 g, 2,25 Euro: „Sieht nach einer Frikadelle aus, für ein Burger-Patty zu dick. Aber guter Biss, Würzung etwas lasch, geschmacklich ist das nicht meiner.“
Bewertung: 2 von 5 Punkten

Black Bean Cashew Burger, Alnatura

auf Basis schwarzer Bohnen mit Cashew, 160 g, 2,99 Euro (Biomarkt): Zutaten und Bewertung identisch mit dem Produkt von Soto.
Bewertung: 2 von 5 Punkten

MyVeggie vegane Burger (TK), Edeka

aus Erbsenprotein, 230 g, 2,29 Euro: „Das Patty ist sehr dick für einen Burger. Schön gefärbt, leicht rötlich.  Sehr kompakt, wie zusammengepresst und ohne Textur. Leider wenig und nicht gut gewürzt.“
Bewertung: 1 von 5 Punkten

Bio Superhero Burger, Wheaty

aus Seitan (Weizeneiweiß), 180 g, 2,99 Euro (Biomarkt): „Als Erstes fällt die Form auf, die nicht ganz rund ist. Der Patty ist teigig, von der Konsistenz erinnert es an einen Bratling, sehr kompakt, man muss lange darauf herumkauen. Intensiv gewürzt, aber nicht das, was man bei einem Burger erwarten würde.“
Bewertung: 1 von 5 Punkten

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Form-Kurve, Disziplin, Flop-Profis - Nur St. Pauli kann den HSV retten

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Vorschau ansehen Derby-1:3 in Bremen, ein Sieg aus neun Spielen. Nur St. Pauli kann den HSV noch retten.
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Glatzel plötzlich Retter-Hoffnung - Der einzige HSV-Gewinner bei der Derby-Klatsche

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Vorschau ansehen Der HSV taumelt dem Saisonende entgegen. Wird ausgerechnet Robert Glatzel der Retter?
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Polizei marschiert in HSV-Block - Raketen-Angriff nach Nord-Derby

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Vorschau ansehen HSV-Ultras sorgten nach Abpfiff im Nord-Derby für hässliche Szenen.
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„Er war Weltklasse“ - Stage ist Werders Derby-Held

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Vorschau ansehen Werders Dänen-Düse Jens Stage (29) war der überragende Mann im Nord-Derby.
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Hamburgs Grüne: Schutzoffensive für Frauen, Ja zu Olympia und Ende einer Tradition

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Bei ihrer Landesmitgliederversammlung in Wandsbek haben Hamburgs Grüne am Samstag gleich zu mehreren zentralen Themen Beschlüsse gefasst. Die Partei stellte sich hinter eine Olympia-Bewerbung der Stadt, beschloss eine umfassende Agenda gegen Gewalt an Frauen und will ihr eigenes Versammlungssystem reformieren.

Die Mitglieder verabschiedeten einstimmig einen umfangreichen Antrag gegen Gewalt an Frauen. Darin fordern die Grünen unter anderem ein digitales Gewaltschutzgesetz, strengere Regeln gegen die Verbreitung von Vergewaltigungs- und Voyeurvideos sowie Reformen im Familien- und Sexualstrafrecht.

Femizide sollen grundsätzlich als Mord gewertet werden

Auch bei Femiziden drängt die Partei auf schärfere Konsequenzen: Tötungen von (Ex-)Partnerinnen sollen nach dem Willen der Grünen künftig grundsätzlich als Mord gewertet werden. Außerdem sprechen sie sich für das Prinzip „Nur Ja heißt Ja“ im Sexualstrafrecht aus und fordern den weiteren Ausbau psychosozialer Prozessbegleitung. In dem Antrag heißt es, geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen sei in Deutschland ein massives strukturelles Problem.

Grüne stellen sich hinter Hamburgs Olympia-Bewerbung

Mit deutlicher Mehrheit stellte sich die Parteibasis außerdem hinter eine mögliche Olympia-Bewerbung Hamburgs. Beschlossen wurde ein Leitantrag des Landesvorstands für „grüne und nachhaltige Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg“.

Zwar gab es in der Debatte auch deutliche Kritik aus den eigenen Reihen, ein Gegenantrag fand jedoch keine Mehrheit. Am 31. Mai können die Hamburgerinnen und Hamburger in einem Referendum darüber abstimmen, ob sich die Hansestadt um Olympische Spiele bewerben soll. Im Gespräch sind Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.

Grüne: Nehmen Sorgen um steigende Mieten ernst

Es sei aus politischer und grüner Sicht wichtig, erneut für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Hamburg zu werben, sagte Hamburgs Grünen-Vorsitzende Selina Storm. Sie könne Gegenargumente wie zum Internationalen Olympischen Komitee (IOC) nachvollziehen. „Die fehlende Transparenz, Korruption und Lobbyskandale der Vergangenheit vergisst man nicht so schnell. Auch ich nicht“, sagte Storm. Doch das IOC habe sich inzwischen geändert. Das Komitee verfolge eine Agenda, die zwar nicht perfekt sei, aber überwiegend in die richtige Richtung gehe.

Es gebe keinen Grund, sich klein zu machen Die Sorgen um steigende Mieten nähmen die Grünen ernst. Und was die Sorge vor Großprojekten angehe: „Ich finde, es muss unsere Haltung als selbstbewusste Regierungspartei sein, dass wir Hamburg und uns das zutrauen“, sagte Storm. Es gebe keinen Grund, sich klein zu machen, sagte sie mit Blick auf den Bau der U-Bahnlinie U5. Ähnlich äußerten sich die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, Verkehrssenator Anjes Tjarks und der Bundestagsabgeordnete und frühere Justizsenator Till Steffen.

Wiebke Apitzsch von den Bergedorfer Grünen verwies wiederum auf grüne Werte für eine nachhaltige, positive Zukunft für die Welt, auf soziale Gerechtigkeit und Fairness. „Diese Werte gehen konträr zu den Werten des IOC.“ Es könne doch nicht sein, „dass wir uns mit einer Organisation verbinden, die so viele Skandale hat, dass selbst Menschen, die sich für Nachrichten nicht interessieren, davon mitbekommen.“

Mögliche Verabschiedung von einer grünen Tradition

Zugleich brachten die Grünen eine mögliche Reform ihrer eigenen Parteistruktur auf den Weg. Der Landesvorstand wurde mit großer Mehrheit beauftragt, bis spätestens Frühjahr 2027 zu prüfen, ob das bisherige System der offenen Landesmitgliederversammlung (LMV) durch Delegiertenkonferenzen ersetzt werden soll. Das heißt, dann wären bei den Zusammenkünften auf Landesebene nur noch etwa von Kreisverbänden entsandte Mitglieder teilnahme- und abstimmungsberechtigt. 

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Hintergrund ist das starke Wachstum des Landesverbands auf inzwischen fast 6700 Mitglieder. Hamburg inzwischen ein Sonderfall: „Alle anderen Landesverbände der Grünen haben heute keine LMVen mehr oder sind im Begriff, diese in Delegiertenkonferenzen umzuwandeln“, heißt es im Antrag des Landesvorstandes.

Nach Vorstellung des Vorstands könnte ein Delegiertensystem die Parteibasis repräsentativer abbilden und verhindern, dass wichtige Entscheidungen am Ende langer Versammlungen nur noch von einem kleinen Teil der Mitglieder getroffen werden. Die endgültige Entscheidung darüber soll allerdings erneut eine Landesmitgliederversammlung treffen. (dpa/mp)

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Rot-Flut bei Werder-Sieg - Traumtore-Wahnsinn und Tumulte im Nord-Derby

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Vorschau ansehen Traumtore, Mega-Choreo und Rote Karten: Das Derby Werder gegen HSV hatte alles!
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Schüler gestalten Gedenkfeier für in Hamburg ermordete jüdische Kinder

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Vor 81 Jahren wurden in Hamburg 20 jüdische Kinder von SS-Männern ermordet. Damit diese Schreckenstat nicht in Vergessenheit gerät, hat ein Verein zusammen mit Schülern aus Hamburg und Mecklenburg eine Gedenkfeier organisiert.

Mit einer Gedenkfeier erinnert der Hamburger Verein „Kinder vom Bullenhuser Damm“ am Montag an die Ermordung von 20 jüdischen Kindern vor 81 Jahren. 

Kultursenator Brosda zu Ansprache erwartet

Das Programm der Gedenkfeier wird von Mädchen und Jungen von drei Schulen gestaltet. Beteiligt sind Schüler des Gymnasiums Am Tannenberg in Grevesmühlen (Nordwestmecklenburg), Schüler des Hamburger Gymnasiums Dörpsweg sowie der Fritz-Schumacher-Schule Langenhorn. Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) wird zu einer Ansprache erwartet, Rabbiner Shlomo Bistritzky werde zum Abschluss ein Gebet sprechen, teilte der Verein mit.


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Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Luisa Neubauer im MOPO-Interview: „Ich bin immer noch das Mädchen, das seinen Vater zu früh verlor”
  • Sommerurlaub: Wird alles teurer? Wo’s noch Schnäppchen gibt
  • Plattdeutsch-Boom: Ihre Kurse sind ständig ausgebucht
  • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
  • 16 Seiten Sport: Vor dem Derby! Legende Ailton packt aus
  • 28 Seiten Plan 7: Endlich wieder nachts ins Museum & Ausgeh-Tipps für jeden Tag


Die Schule am Bullenhuser Damm in Hamburg-Rothenburgsort war im Zweiten Weltkrieg eine Außenstelle des Konzentrationslagers Neuengamme. In der Nacht zum 21. April 1945 wurden die 20 Kinder von SS-Männern im Keller des Gebäudes ermordet. Der SS-Arzt Kurt Heißmeyer hatte die Kinder im KZ für medizinische Experimente missbraucht. 

24 sowjetische Kriegsgefangene gehängt

Wenige Tage vor dem Einmarsch britischer Truppen in Hamburg wollte die SS die Zeugen ihrer Verbrechen beseitigen. In derselben Nacht wurden auch zwei inhaftierte französische Mediziner und zwei als Pfleger der Kinder eingesetzte niederländische Gefangene umgebracht. Außerdem hängte die SS mindestens 24 sowjetische Häftlinge. 

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Nach dem Krieg im Jahr 1946 wurden sechs der Täter in den sogenannten Curiohaus-Prozessen von einem britischen Militärgericht zum Tode verurteilt und hingerichtet. Heißmeyer konnte bis 1964 unerkannt als Lungenarzt in der DDR praktizieren. 1966 wurde er vom Bezirksgericht Magdeburg zu lebenslanger Haft verurteilt. Nur der SS-Mann Arnold Strippel, nach Aussagen im Curiohaus-Prozess ein Mittäter, musste nie für das Verbrechen büßen, obwohl er wegen anderer Morde im KZ viele Jahre im Gefängnis saß. (dpa)

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15.000 Menschen protestieren in Hamburg gegen Energiepolitik der Bundesregierung

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Gigantische Pläne, neue Gebäude: So schick soll Altonas Trostlos-Bahnhof werden

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Der Bahnhof Altona ist ein liebloser Betonklotz, der mit seinem Vorgänger, einem eindrucksvollen Backsteinbau, noch nie viel gemein hatte. Letzterer wurde in den 70er Jahren trotz massiver Proteste abgerissen und durch das heutige Gebäude ersetzt. Jetzt steht nicht nur für den Bahnhof, sondern für das gesamte Umfeld erneut eine riesige Veränderung an: Zwei Architekturentwürfe konnten die Jury in einer ersten Runde überzeugen. Die MOPO stellt die gigantischen Visualisierungen und Pläne vor.

Wer die beiden vorläufigen Siegerentwürfe anschaut, dem wird klar: Rund um den Altonaer Bahnhof soll kein Stein auf dem anderen bleiben. Vielleicht fällt es deshalb sogar täglichen Nutzern des Bahnhofs auf den ersten Blick schwer, die Visualisierungen sofort ins bestehende Stadtbild einzuordnen.

Diese Bedingungen gab es für den Umbau des Bahnhof Altona

Für die fünf Architekturbüros gab es im Vorfeld einige Rahmenbedingungen: So musste unter anderem ein neuer und größerer Busbahnhof in den Planungen mitgedacht werden. Der muss aber nicht zwingend an seinem alten Standort am Paul-Nevermann-Platz bleiben. Außerdem wird die Rampe, die vom S-Bahnhof in Richtung Platz der Republik führt, auf jeden Fall verschwinden.

Mitgedacht werden musste statisch auch der denkmalgeschützte Schellfischtunnel, der vom Bahnhof Altona bis zu den unterhalb des Geesthangs an der Elbe gelegenen Gleisanlagen der ehemaligen Altonaer Hafenbahn führt. Unberührt von den Planungen sollten die S-Bahn-Gleise und das Intercity-Hotel bleiben.

Das ist der erste Gewinner-Entwurf für den neuen Bahnhof Altona

Der erste Entwurf, der die Jury unter Vorsitz des renommierten Architekten Stefan Behnisch überzeugt hat, stammt vom dänischen Architekturbüro „C.F. Møller Architects“ in Zusammenarbeit mit den Züricher Landschaftsplanern von „Vogt Landschaft“. Dieser Entwurf setzt auf mehrere Neubauten und einen Boden in Rotklinker-Optik.

So könnte Altonas Bahnhof und der Umfeld einmal aussehen. Der Busbahnhof wird in diesem Entwurf neben die S-Bahn-Gleise verlegt. C.F.Möller und Vogt Landschaft
So könnte Altonas Bahnhof und der Umfeld einmal aussehen. Der Busbahnhof wird in diesem Entwurf neben die S-Bahn-Gleise verlegt.
So könnte Altonas Bahnhof und der Umfeld einmal aussehen. Der Busbahnhof wird in diesem Entwurf neben die S-Bahn-Gleise verlegt.

Der neue Busbahnhof soll hier direkt neben die S-Bahn-Gleise verlegt werden, wo heute noch ICE und Regionalzüge halten. Letztere sollen (wenn alles klappt) ab Ende 2029 zum neuen Fernbahnhof am Diebsteich umziehen. Dieser Termin wurde allerdings schon mehrfach verschoben. Direkt neben dem neuen Busbahnhof sehen die Architekten eine riesige, parkähnliche Grünfläche vor.

  • C.F.Möller und Vogt Landschaft Auf der Fläche des heutigen Busbahnhofs und des davor gelegenen Parkplatzes soll in diesem Entwurf ein neuer Platz mit Bäumen entstehen.
    Auf der Fläche des heutigen Busbahnhofs und des davor gelegenen Parkplatzes soll in diesem Entwurf ein neuer Platz mit Bäumen entstehen.
    Auf der Fläche des heutigen Busbahnhofs und des davor gelegenen Parkplatzes soll in diesem Entwurf ein neuer Platz mit Bäumen entstehen.
  • C.F.Möller und Vogt Landschaft Auf den heutigen Gleisanlagen planen die Architekten eine große Parkanlage. Rechts zu erkennen: Der neue Busbahnhof.
    Auf den heutigen Gleisanlagen planen die Architekten eine große Parkanlage. Rechts zu erkennen: Der neue Busbahnhof.
    Auf den heutigen Gleisanlagen planen die Architekten eine große Parkanlage. Rechts zu erkennen: Der neue Busbahnhof.

Auf der Fläche des heutigen Busbahnhofs am Paul-Nevermann-Platz soll stattdessen ein großer Platz mit Cafés, Bäumen und einer Wasserstelle in der Mitte entstehen. Rechts und links davon stehen zwei große Neubauten mit Platz für zum Beispiel Wohnungen, Sport und Freizeit, Bildungseinrichtungen, Kitas, Gastro, Büros oder Einzelhandel.

Das ist der zweite Gewinner-Entwurf für den Bahnhof Altona

Die Jury entschied sich ebenfalls für den Entwurf des Architekturbüros „Team Noto“ aus Hamburg in Zusammenarbeit mit den Berliner Landschaftsarchitekten von „Studio Erde“. Diese setzen weniger auf Neu-, sondern auf Umbau der bestehenden Gebäude. Das heutige Bahnhofsgebäude wird zu einem bislang nicht näher definierten „Stadthaus“ inklusive einem Vorplatz mit Sitzmöglichkeiten.

Dieser Gewinner-Entwurf setzt vor allem auf Umwandlung der bestehenden Gebäude als auf Abriss und Neubau. NOTO Studio Erde
Dieser Gewinner-Entwurf setzt vor allem auf Umwandlung der bestehenden Gebäude als auf Abriss und Neubau.
Dieser Gewinner-Entwurf setzt vor allem auf Umwandlung der bestehenden Gebäude als auf Abriss und Neubau.

Der Busbahnhof bleibt hier an seinem ursprünglichen Platz, wird aber saniert und nach Süden erweitert, wo sich heute noch die Fußgänger-Rampe von der S-Bahn in Richtung Platz der Republik befindet. Das Auto-Parkhaus neben dem Bahnhofsgebäude wird ebenfalls umgestaltet: Auf der Visualisierung ist auf dem obersten Deck ein Markt mit Ständen zu erkennen. Dort, wo heute noch die Regios und ICEs halten, haben die Architekten einen großen Park eingeplant.

Das bestehende Bahnhofsgebäude soll in ein „Stadthaus“ umgebaut werden (links). Rechts zu sehen: Der neue/alte Busbahnhof. NOTO Studio Erde
Das bestehende Bahnhofsgebäude soll in ein „Stadthaus“ umgebaut werden (links). Rechts zu sehen: Der neue/alte Busbahnhof.
Das bestehende Bahnhofsgebäude soll in ein „Stadthaus“ umgebaut werden (links). Rechts zu sehen: Der neue/alte Busbahnhof.

„Aus fünf guten Beiträgen werden wir zwei sehr unterschiedliche Arbeiten vertiefen, die beide das Potenzial haben, dem Zentrum Altonas eine neue Identität zu geben“, sagt Hamburgs Oberbaudirektor Franz-Josef Höing, der ebenfalls in der Jury saß. Laut Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) werden die beiden Entwürfe jetzt auf Umsetzbarkeit geprüft. „Hierbei sollen auf meinen Vorschlag hin in beiden Entwürfen mindestens 400 Wohnungen direkt am Zentrum ermöglicht werden“, kündigt er an.

So geht es jetzt weiter – Arbeiten werden öffentlich ausgestellt

Sicher ist bislang, dass auf dem frei werdenden Gleisfeld des heutigen Kopfbahnhofs in Altona ab 2030 der zweite Teil des Quartiers Neue Mitte Altona entsteht. Rund 1900 Wohnungen sind dort geplant. Der unterirdische S-Bahnhof bleibt erhalten, während die Regional- und Fernzüge ab Ende 2029 am neuen Fernbahnhof Diebsteich halten sollen. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass so ab den 2030er-Jahren mit dem Umbau des Altonaer Zentrums begonnen werden kann.

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Alle Wettbewerbsarbeiten werden in den kommenden Wochen öffentlich ausgestellt: Zum einen im Rathaus Altona vom 18. Mai bis zum 5. Juni, montags bis freitags jeweils von 8 bis 20 Uhr. Zum anderen an drei ausgewählten Tagen im „Mitmachladen“. Dieser befindet sich im Erdgeschoss des Altonaer Bahnhofsgebäudes, gegenüber Gleis 11/12 (ehemalige „Arko“-Filiale) und ist geöffnet am Dienstag, den 21. April (15 bis 19 Uhr), am Donnerstag, den 23. April (15 bis 19 Uhr) und am Samstag, den 25. April (11 bis 15 Uhr).

Gigantische Pläne, neue Gebäude: So schick soll Altonas Trostlos-Bahnhof werden wurde gefunden bei mopo.de

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Karin Priens Pläne bedeuten Millionenschaden für Hamburg

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Das Förderprogramm „Demokratie leben“ fördert bundesweit Projekte für Demokratie, Vielfalt und gegen Extremismus. Doch Bildungsministerin Prien (CDU) will das Programm neu aufstellen – mit Folgen für mehrere Hamburger Projekte.

Dem Förderprogramm „Demokratie leben“ steht ein großer Umbau bevor: Bildungsministerin Karin Prien (CDU) plant, das Bundesprogramm neu auszurichten.

200 Projekte von Neuausrichtung betroffen

Prien hatte Ende März im Bundestag zwar betont, dass „Teile des Programms ohne jeden Zweifel erfolgreich“ seien. Zugleich machte sie aber klar, dass sich aus ihrer Sicht nicht alles bewährt habe. Es müsse insbesondere verhindert werden, „dass sich die stille Mitte von unserer Demokratie abwendet“. Dafür brauche es neue, angepasste Rahmenbedingungen. Für diese Pläne kassierte Prien vor allem aus der Linksfraktion und von den Grünen Kritik.


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  • Luisa Neubauer im MOPO-Interview: „Ich bin immer noch das Mädchen, das seinen Vater zu früh verlor”
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Betroffen sind rund 200 Initiativen. Bei derzeit etwa 600 geförderten Projekten wäre damit jedes dritte von Streichungen bedroht. Wie der „Spiegel“ berichtet, sollen auch vier Projekte aus Hamburg von der Neuausrichtung betroffen sein. Diese hatten 2026 zusammengenommen noch mehr als 1,1 Millionen Euro erhalten.

Vier Hamburger Projekte betroffen

Dazu gehört „Settle*In“. Das Projekt unterstützt junge queere Menschen mit Fluchterfahrung in Hamburg. Dafür erhielt das Projekt für das Jahr 2026 noch rund 240.000 Euro. Im Zentrum steht ein Mentoring-Programm für Menschen, die oft „einer erhöhten gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ ausgesetzt sind. Ehrenamtliche Mentorinnen, Mentoren und Coaches helfen bei Fragen zur Berufswegplanung und beim Umgang mit Diskriminierungserfahrungen.

Ebenfalls betroffen ist „dist[ex]“, das 2026 noch rund 425.000 Euro vom Bund bekommen hat. Der Kooperationsverbund wurde erst im vergangenen Jahr gegründet und will bundesweite Strukturen aufbauen, um Menschen beim Ausstieg aus extremistischen Ideologien zu unterstützen. Neben der Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ arbeiten dort vier weitere Organisationen zusammen, darunter auch die Hamburger Vereinigung Pestalozzi. Ursprünglich war das Projekt auf eine Laufzeit von acht Jahren angelegt.

Projekte zur Extremismusprävention sollen Förderung verlieren

Auch das Projekt „Kamil“ ist laut „Spiegel“-Bericht betroffen. Dieses richtet sich an junge Menschen muslimischen Glaubens. Mit Fortbildungen sowie Gesprächs- und Bildungsangeboten sollen Jugendliche dabei unterstützt werden, religiöse Narrative kritisch zu hinterfragen und sich so gegen islamistischen Extremismus zu schützen. Im Jahr 2026 erhielt das Projekt dafür noch rund 250.000 Euro.

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Dem Projekt „Kamila“ soll ebenfalls die Förderung gestrichen werden, nachdem es 2026 noch rund 250.000 Euro erhalten hatte. Durch Fortbildungen sollen pädagogische Fachkräfte für die Vielschichtigkeit muslimischer Lebenswelten sensibilisiert werden. Zugleich geht es darum, den Umgang mit Kindern zu schulen, die womöglich von Radikalisierung bedroht sind. (mp)

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52-Jähriger aus Wilstorf in Altona aufgefunden, Angehörige übernehmen Betreuung

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52-Jähriger aus Hamburg-Wilstorf aufgefunden

Hamburg (ots) – Die Polizei suchte öffentlich nach einem 52-jährigen Mann aus Hamburg-Wilstorf; er wurde am Freitagabend in Hamburg-Altona von einer ihm bekannten Person angetroffen und seine Angehörigen haben inzwischen wieder die Betreuung übernommen.

Die Suche hatte seit dem 17.04.2026, 04:40 Uhr, am Ort Hamburg-Wilstorf, Am Frankenberg bestanden. Mit Hilfe der Veröffentlichung eines Lichtbildes suchte die Polizei Hamburg öffentlich nach dem Mann.

Die Ursprungsmeldung trug die Nummer 260417-4. Hinweise auf Straftaten liegen nicht vor; alle Fahndungsmaßnahmen sind beendet.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: Polizei Hamburg

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A7: XXL-Sperrung sorgt für Staus in und um Hamburg

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Autofahrer rund um Hamburg brauchen Geduld: Die Sperrung von Elbtunnel und A7 führt zu stockendem Verkehr auf Umleitungsstrecken und in der Stadt.

Die Sperrung des Elbtunnels und der A7 sorgt für Verkehrsprobleme in und um Hamburg. Dabei verzögert sich die Fahrt vor allem auf den Umleitungsstrecken, wie die Verkehrsleitzentrale mitteilt. 

A7-Sperrung: Staus waren zu erwarten

Auf der A1 zwischen Billstedt und der Anschlussstelle Stillhorn kommen Autofahrer über sechs Kilometer nur langsam voran. Auch innerstädtisch wird der Verkehr ausgebremst.

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Die Verzögerungen im Straßenverkehr sind laut Verkehrsleitzentrale erwartbar gewesen und überschreiten nicht das vorhergesehene Ausmaß. Die Verkehrslage könne in der Innenstadt außerdem durch zwei Demonstrationen zusätzlich belastet werden. (dpa/mp)

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Vor Nord-Derby - Pyro-Attacke auf HSV-Hotel

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15.000 Menschen demonstrieren in Hamburg gegen Reiches Energiepolitik

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Die Ankündigung von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), den Ausbau der erneuerbaren Energien stark einzuschränken und in erster Linie auf Gaskraft zu setzen, sorgt für massive Empörung unter Klimaschützern. Am 18. April rufen Initiativen gemeinsam zu Demonstrationen in mehreren deutschen Großstädten auf – auch in Hamburg.

„Katherina Reiche setzt alles daran, die Klimakrise weiter zu befeuern und erneuerbare Energien auszubremsen. Diese zerstörerische Politik nehmen wir nicht hin!“, sagte Annika Kruse von „Fridays for Future” Hamburg im Vorfeld der Demo. Die Klimakrise eskaliere weltweit, Energiekosten stiegen und die schwarz-rote Bundesregierung habe keinerlei Pläne für eine gerechte Zukunft. „Dabei sind die Lösungen schon lange klar: Es braucht jetzt saubere und bezahlbare erneuerbare Energie für alle!“, so Kruse.

Mehr als doppelt so viele Teilnehmende wie erwartet

Die Organisatoren hatten mit bis zu 7000 Teilnehmenden am Demozug „Erneuerbare Energien verteidigen“ gerechnet, tatsächlich kamen deutlich mehr: Rund 15.000 Menschen demonstrierten auf der Route vom Jungfernstieg über die Mönckebergstraße zur Lombardsbrücke, von dort aus zum Stephansplatz und schließlich zurück zum Jungfernstieg.

„Es war friedlich und alles ist problemlos abgelaufen“, sagte ein Polizeisprecher über die Demonstration. Die Forderung „100 % erneuerbare Energie jetzt“ war auf einem der Schilder zu lesen, auf einer Schildmütze waren kleine Solaranlagen zu sehen.

Hamburg: Massenprotest gegen Plan von Katherina Reiche

Gemeinsam mit Campact, der Deutschen Umwelthilfe, Greenpeace, dem WWF, der Paritätischen, Germanzero und Germanwatch hat Fridays for Future zu der Demo aufgerufen. Neben Hamburg sind auch Proteste in Berlin, München und Köln angekündigt worden. „Allen voran will Katherina Reiche jeglichen Fortschritt zurückdrehen. Sie hetzt gegen Wind- und Solarkraft und will sogar die europäischen Klimaziele abschaffen“, sagte Kruse weiter.

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Ende März hatte die Bundesregierung ihr neues Klimaschutzprogramm vorgestellt. Wirtschaftsministerin Reiche plant unter anderem, den Ausbau der Erneuerbaren auszubremsen, weil der benötigte Netzausbau teuer und ineffizient sei. In Bezug auf Solarförderung plant sie einen Abbau von Subventionen. (abu/dpa)

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Neustart ist bitter nötig: „Pony Waldschänke“ im Klövensteen hat einen neuen Chef

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Alles wieder anders im Klövensteen: Ein Fine-Dining-Koch will die „Pony Waldschänke“ im Klövensteen in Rissen zum Ausflugs-Hotspot machen.

Die Gaststätte soll wieder das werden, was sie einmal war: ein echtes Ausflugsziel mit Qualität. Mit Jakob Luis Hielscher übernimmt jetzt ein Gastronom das Ruder, der eigentlich aus einer ganz anderen Welt kommt – dem Fine Dining.

„Pony Waldschänke“: Gutbürgerlich und regional

Statt filigraner Sterneküche setzt Hielscher künftig auf norddeutschen Wirtshauscharakter: mit bodenständigen Gerichten und großen Portionen zu kleinem Preis. Sein Ziel: „Zurück zu den Wurzeln – wieder einen Ort schaffen, an dem gerne der ganze Tag verbracht werden kann.“

Gutbürgerliche Küche mit regionalem Bezug, lautet das Speisekonzept. Vom Grünkohl bis zur Nudel soll möglichst alles selbst gemacht sein und saisonal aus der Region kommen. Die neue Karte wird rund 20 bis 30 Gerichte umfassen.

Vom Fine Dining in den Wald

Der Schritt wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich. Jahrelang war die gehobene Küche Hielschers Zuhause, zuletzt war er auf hohem kulinarischen Niveau mit einem Laden in der Stadt selbstständig. Doch die Entscheidung für die „Pony Waldschänke“ sei bewusst gefallen.

„Ich würde nirgendwo arbeiten, wo ich nicht mit ganzem Herzen dahinterstehe“, sagt er im Gespräch mit der MOPO. Die Waldschänke verbindet Hischler mit seiner Kindheit. Damals war er mit seinen Großeltern selbst oft im Waldgebiet Klövensteen unterwegs und es sei daher eine Herzensangelegenheit, die Gastronomie wieder besuchenswert zu machen.

„Pony Waldschänke“: 125 Jahre alt – und jetzt runderneuert

Auch baulich hat sich viel getan. Das rund 125 Jahre alte Gebäude wurde umfassend kernsaniert und modernisiert. Besonders der Biergarten erstrahlt in neuem Glanz – bleibt aber bewusst norddeutsch und unkompliziert im Design. Mit rund 300 Außenplätzen und bis zu 100 Sitzplätzen im Innenbereich ist die „Waldschänke“ bestens für große Besucherzahlen gerüstet. Etwa 20 Mitarbeitende sollen künftig den Betrieb stemmen.

Am 9. Mai ist die offizielle Eröffnung. Geplant sind Öffnungszeiten vom Mittagstisch über Kaffee und Kuchen bis spät in den Abend. Außerdem soll die Location künftig wieder für private Feiern und Events genutzt werden und insgesamt diverse Veranstaltungen anbieten.

Klare Ansage zur Vergangenheit

Zuletzt lagen die Bewertungen der „Pony Waldschänke“ bei Google eher im Mittelfeld. „Ich würde viele der schlechten Kommentare genauso unterschreiben“, so Hielscher. Der Neustart sei bitter nötig gewesen, vieles solle anders werden. Ein neues Team, eigene Hygienestandards und eine neue Patisserie für Kuchen sind nur ein kleiner Teil des Konzepts.

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Hielscher selbst packt überall mit an: kochen, organisieren, renovieren. „Ich bin sehr happy mit dem neuen Team und extrem motiviert“, sagt er. Sein Ziel ist klar: Die „Pony Waldschänke“ soll wieder ein Ort der Begegnung werden – für Jung und Alt, mit kleinem wie großem Geldbeutel.

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Fehler beim VAR? - Der große Elfer-Frust von St. Pauli

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Lizenz-Entscheidung der Bundesliga: So geht es für den HSV Hamburg diesmal aus

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Es ist verdächtig ruhig beim HSV Hamburg in diesen Tagen und auch rundherum. Ungewöhnlich zu dieser Zeit des Jahres. Das Adjektiv „verdächtig“ ist in diesem Fall positiv gemeint. Keine Alarmstimmung, Kein Panik-Modus, keine Schlagzeilen, null Drama. Das diesjährige Lizenzierungsverfahren des Ligaverbandes HBL steht vor dem Abschluss, in Kürze gibt es die Bescheide für die Vereine der 1. und 2. Bundesliga. Die für Mittwoch (22. April) geplante offizielle Bekanntgabe wird nach MOPO-Informationen eine Erfolgsmeldung sein für den HSVH.

An diesem spielfreien Wochenende, an dem in Köln das Pokal-Final-Four steigt, können die Verantwortlichen des HSVH mal durchschnaufen. Anders als Mitte April des Vorjahres. Und Vorvorjahres, als dem Klub sogar die Lizenz entzogen worden war, die erst vor dem Schiedsgericht zurückerstritten werden konnte. „Unsere Hausaufgaben sind erledigt“, sagt Geschäftsführer Christian Hüneburg der MOPO. „Wir warten jetzt auf die Entscheidung der HBL. Ich habe ein gutes Gefühl.“

HSV Hamburg kann dieses Jahr mit der Lizenz rechnen

Konkreter will Hüneburg nicht werden, „nicht vorgreifen“, und auch aus der Liga-Zentrale gibt es vor der Bekanntgabe der Lizenzentscheidung am 22. April keine Statements. Nach MOPO-Informationen erhält der HSVH die Spielgenehmigung für die Saison 2026/27 ohne Bedingungen und Vorbehalte. Allenfalls kleinere Auflagen sind möglich.


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Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
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  • Luisa Neubauer im MOPO-Interview: „Ich bin immer noch das Mädchen, das seinen Vater zu früh verlor”
  • Sommerurlaub: Wird alles teurer? Wo’s noch Schnäppchen gibt
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Die Hamburger, so ist zu hören, haben nach dem wichtigen Schuldenschnitt im Dezember 2025 gut gearbeitet. Die aktuellen und prognostizierten Zahlen seien belastbarer und plausibler als in der Vergangenheit. Auch habe es weniger Erklärungsbedarf gegeben. Im Vorjahr hatte gleich dreimal eine Delegation des HSV Hamburg in die HBL-Zentrale nach Dortmund fahren müssen, um persönlich die Zahlen zu erläutern. So etwas war diesmal gar nicht nötig.

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Im doppelten Sinne bedingungslos fleißig kann der Klub die „Planungen für die kommende Saison vorantreiben“, so Hüneburg. Dabei wird sich der HSVH auch mit seinem Markenbild auseinandersetzen, um es zu schärfen. Für eines will der Klub ganz sicher nicht mehr stehen: Lizenz-Drama.

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Udo Lindenbergs goldener Trabi kommt unter den Hammer

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Erst in der „Panik City“ Hamburg, dann bei einem Fan im Wohnzimmer? Der goldene Trabant, der lange in der Multimediawelt auf dem Kiez stand, sucht einen neuen Besitzer. Aber: nur das halbe Auto.

Der goldene Trabant, der viele Jahre in Hamburg auf der Reeperbahn in der „Panik City“ ausgestellt war, wird versteigert – allerdings nur die hintere Hälfte. „Kein Deko-Artikel von der Stange, sondern ein Stück Hamburger Popkultur & Rockgeschichte“, heißt es dazu in der Beschreibung der Auktion auf dem Online-Portal von Ebay.

Trabi stand neun Jahre lang in der „Panik City“

Neun Jahre lange habe das Ost-Auto mit der besonderen Lackierung in der multimedialen Erlebniswelt gestanden, sagte ein „Panik-City“-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. 


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„Panik City“ wird modernisiert – braucht nur noch halben Trabi

Die „Panik City“ ist derzeit geschlossen und wird modernisiert sowie um das vergangene Jahrzehnt von Udo Lindenbergs Leben ergänzt. „Ziel ist es, das Erlebnis deutlich immersiver zu machen. Teil des neuen Erlebnisses ist ein Stück Mauer, das durch den goldenen Trabi durchbrochen wird. Deswegen haben wir das Fahrzeug in der Mitte durchtrennt, wir brauchten nur die vordere Hälfte.“

Die hintere steht nun also bei Ebay zum Verkauf – für den Meistbietenden. Am Samstag in einer Woche läuft die Auktion aus. Wer den Trabi mit Geschichte haben will, muss allerdings vermutlich tief in die Tasche greifen. Schon jetzt werden mehr als 1200 Euro für das in zwei Teile zerlegte Hinterteil des ostdeutschen Wagens geboten. 

Nur Selbstabholung! Neuer Besitzer muss Autoteile selbst tragen

Der hintere Teil ist noch einmal zerteilt? Ja, und der Grund dafür ist die Logistik, wie der „Panik-City“-Sprecher weiter erklärt: „Sonst hätte man ihn so nicht aus dem Haus bekommen. Der Trabi wurde nämlich schon in die Ausstellung gebracht, als die Fassade noch nicht verschlossen war. Nun müsste man die gesamte Fassade des Ausstellgebäudes öffnen, was technisch kaum darstellbar ist.“

Das macht dann aber auch die Abholung leichter, denn der neue Besitzer muss die beiden Teile selbst aus der „Panik City“ an der Reeperbahn tragen. Die Auktion ist nur mit Selbstabholung. 

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Der Trabi ist eine Replik des Trabants, den Udo Lindenberg in den 1990er-Jahren vom Sachsenring-Werk in Zwickau bekommen hat. Das Original soll eine der letzten „Rennpappen“ gewesen sein, die dort vom Band gerollt sind. Der echte Trabant ist dem Sprecher zufolge nach wie vor im Privatbesitz von Udo Lindenberg. Aber auch in der Replik hat Udo selbstverständlich bereits gesessen. (dpa/mp)

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Pieper auf Kopf gestürzt - Werder-Trainer gibt Verletzungsupdate

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Heute Demo gegen Reiches Energiekurs: Was ihre Pläne für Hamburg bedeuten

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„Erneuerbare Energien verteidigen!“ – unter diesem Motto wird am Samstag auch in Hamburg demonstriert. Der Protest richtet sich gegen den Kurs von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Sie will die Spielregeln der Energiewende ändern. So soll sich der Ausbau der erneuerbaren Energien stärker am Stromnetz orientieren. Reiche sagt, die erneuerbaren Energien seien erwachsen geworden und die Energiewende müsse effizienter und günstiger werden. Kritiker halten dagegen, dass so der Ausbau ins Stocken gerät – mit Folgen für Klima und Wirtschaft. Die MOPO hat den Energiewende-Experten Volker Quaschning von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin sowie Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) nach den möglichen Folgen für Hamburg gefragt.

Noch ist nichts beschlossen – doch Reiches Pläne stoßen schon jetzt auf scharfen Widerstand. Mit dem sogenannten Netzpaket sollen Netzbetreiber mehr Macht darüber erhalten, wer einen Anschluss bekommt. In Regionen, in denen bereits viel grüner Strom produziert wird, soll die Entschädigung für neue Wind- und Solarparks wegfallen, wenn sie bei zu viel Strom abgeschaltet werden müssen. Außerdem könnten Betreiber neuer Anlagen an Netzausbaukosten beteiligt werden. Gleichzeitig will Reiche bei neuen kleinen Solardächern die feste Einspeisevergütung streichen, weil sie sich aus ihrer Sicht auch so rechnen. Auch beim Heizen setzt Berlin auf einen Kurswechsel: Die 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Energien soll fallen, Öl- und Gasheizungen unter neuen Regeln weiter möglich sein.

Hamburg: So könnte Reiches Politik die Stadt treffen

Quaschning und Fegebank warnen: Reiches Kurs könnte Hamburg auf zwei Ebenen treffen – wirtschaftlich und klimapolitisch.


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Erstens geht es um Hamburg als Wirtschaftsstandort. Die Metropolregion gilt als Schwergewicht der Windbranche: Nach Angaben des Bundesverbands WindEnergie Hamburg arbeiten hier rund 25.000 Menschen in etwa 1500 Unternehmen der regenerativen Energiewirtschaft – die meisten davon im Windsektor.

Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) kritisiert Reiches Vorstöße scharf. (Archivbild) imago/Chris Emil Janßen
Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) kritisiert Reiches Vorstöße scharf. (Archivbild)
Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) kritisiert Reiches Vorstöße scharf. (Archivbild)

Windparks sind jedoch teuer. Fallen Entschädigungen bei Netzengpässen weg, steigt das Investitionsrisiko. Quaschning erklärt jedoch, dass das zeitweise Abschalten von Windrädern unter Umständen ökonomisch sinnvoll sein kann. Langfristig werde wohl immer ein kleiner Teil des Stroms abgeregelt, da es billiger sei, diesen nicht zu nutzen, als für wenige Stunden im Jahr teure Leitungen oder Speicher vorzuhalten. „Wenn jetzt jemand sagt, ich nehme dir einfach 10 Prozent des Stroms weg, den du aber nicht vergütet bekommst, dann stimmt die Kalkulation nicht mehr”, sagt er der MOPO. „Die Konsequenz ist, dass der Windpark nicht gebaut wird.“

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In Hamburg könnte das auch Jobs in der Branche kosten. „Wenn der Ausbau einbricht, braucht man natürlich auch nur weniger Menschen, die das umsetzen“, so Quaschning. Zugleich warnt er vor China: Deutschland drohe Know-how zu verlieren. „Wir müssen gucken, dass wir Tempo machen, sonst werden wir da auch von China bei der Windenergie überrollt wie bei der Solarenergie.“

Ein Risiko für Hamburgs Klimaziel? Das sagt die Umweltsenatorin

Auch Fegebank erwartet, dass das Netzpaket eine „große Verunsicherung für den Ausbau der erneuerbaren Energien“ auslösen würde. „Inwieweit Hamburg davon betroffen sein wird, ist noch nicht ganz klar“, sagt sie der MOPO, „aber als Erneuerbare-Energien-Standort mit europaweiter Bedeutung sind Befürchtungen für die Wertschöpfung angebracht.“

Zweitens geht es um Hamburgs eigene Klimaziele. Für eine dicht bebaute Stadt wie Hamburg ist Solarstrom auf Dächern die beste Möglichkeit, um grünen Strom selbst zu produzieren. Würden Solaranlagen durch die fehlende Einspeisevergütung unattraktiver werden, „zerschieße ich das komplette Geschäft für Bürgerenergiegenossenschaften“, warnt Quaschning. Zudem drohe die Energiewende an Akzeptanz zu verlieren.

Hinzu kommt die Wärmewende. Aus Fegebanks Sicht wäre der Wegfall der 65-Prozent-Regel und der erleichterte Einbau neuer Öl- und Gasheizungen ein klarer Rückschritt. Dann werde es schwieriger, Hamburgs Klimaziele zu erreichen – mit „negativen sozialen Auswirkungen für Mieterinnen und Mieter und damit für die Akzeptanz der Energie- und Klimapolitik.“ Dabei muss Hamburg gerade im Gebäudesektor an Tempo zulegen, um die Klimaneutralität bis 2040 erreichen zu können.

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Reiches Unterstützer halten dagegen, das Stromsystem brauche eine Korrektur. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) etwa begrüßt, dass knappe Netzkapazitäten künftig transparenter und flexibler vergeben werden sollen. Auch aus Teilen der Energiewirtschaft und Industrie kommt Zustimmung: Ein stärker am Netz orientierter Ausbau könne helfen, Engpässe zu reduzieren und die Systemkosten zu begrenzen. Quaschning sieht das Grundproblem aber woanders: nicht bei Wind und Sonne selbst, sondern bei fehlenden Leitungen und falschen Marktregeln.

Für Hamburg geht es jedenfalls nicht um ein fernes Technikgesetz aus Berlin. Es geht um Jobs in einer Zukunftsbranche – und um die Frage, ob die Stadt bei Solar auf Dächern und bei der Wärmewende ihr Tempo halten kann.

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„Sind dazu in der Lage“ - Vier-Siege-Ansage von St. Paulis Kapitän

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Elfer-Frust bei St. Pauli ++ Schiedsrichter-Crash - Turbulenter Kellerkrimi!

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Sattelanhänger gerät auf der Autobahn 1 in Harpstedt in Brand – Richtungsfahrbahn Hamburg gesperrt

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Brand eines Sattelanhängers auf der Autobahn 1 in Harpstedt

Delmenhorst (ots) – Auf der Autobahn 1 in Harpstedt geriet ein Sattelanhänger in Brand, was zur Sperrung der Richtungsfahrbahn Hamburg führte. Diese Sperrung konnte um 20:05 Uhr wieder aufgehoben werden.

Die Autobahnpolizei Ahlhorn war im Einsatz, um die Situation zu kontrollieren und den Verkehr zu regulieren. Es sind keine weiteren Details zu den beteiligten Fahrzeugen oder der Brandursache bekannt. Der Einsatz zog sich über einen längeren Zeitraum hin, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.

Bislang liegen keine weiteren Informationen zu möglichen Personenschäden vor. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

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