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Nach Wahlsieg: FΓΌhrt die Tisza-Partei Ungarn in die Euro-Zone?

verΓΆffentlicht.
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Mit dem Machtwechsel in Ungarn kommen einige VerΓ€nderungen auf die Menschen dort zu. 22 Jahre nach dem EU-Beitritt kommt nun eine Regierung ans Ruder, die das Land auch in die Euro-Zone fΓΌhren will. Werden die Ungarn diesen Schritt bereuen?

Am 30. Januar ließ IstvΓ‘n KapitΓ‘ny, Wirtschaftssprecher der Tisza-Partei, in einem Interview mit PrivateBanker.hu die Bombe platzen: Eines der wichtigsten Ziele seiner Partei sei es, den Euro β€žso schnell wie mΓΆglichβ€œ in Ungarn einzufΓΌhren. Die PlΓ€ne dafΓΌr lΓ€gen bereits in der Schublade. Ein weiteres – und zudem bislang doch recht widerspenstiges – Land unter die Herrschaft der EuropΓ€ischen Zentralbank (EZB) zu unterwerfen, wΓ€re ein willkommener Sieg fΓΌr den BrΓΌsseler EU-Apparat.

Mit 21 von 27 Mitgliedsstaaten in der Euro-Zone hat die EU ihr Ziel einer totalen WΓ€hrungs-Herrschaft fast erreicht. Letztes Jahr kroch Kroatien unter den Euro-Schirm, im Januar folgte Bulgarien (wider besseres Wissen!), dann droht auch Schweden nach den Wahlen im September umzufallen. Nun ist mit dem Sieg der Tisza auch Ungarn mit dabei.

Unter der FΓΌhrung von Viktor OrbΓ‘n und Fidesz war ein Beitritt Ungarns zur Euro-Zone kein Thema. Denn die am letzten Sonntag abgewΓ€hlte nationalkonservative Regierung hatte erkannt, dass das enge Euro-Korsett dem Land jeglichen monetΓ€ren Spielraum nimmt. Doch kΓΌnftig sollen die EZB-Banker in Frankfurt das Ruder ΓΌbernehmen, wenn es nach Peter Magyars Tisza geht.

Die Frage lautet nur: Will Magyar den Beitritt zur Euro-Zone einfach ΓΌber seine Zweidrittelmehrheit im Parlament durchdrΓΌcken, oder wird er darΓΌber ein Referendum abhalten lassen? Immerhin ist dies eine Entscheidung mit enormer Tragweite fΓΌr die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Doch den Menschen in Ungarn muss auch klar sein, dass das Land nicht einfach so aus der Euro-Zone wieder austreten kann.

(Auszug von RSS-Feed)
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