In einem Gastbeitrag für das Magazin Legal Tribune Online kritisiert der Jurist Patrick Heinemann die Aussetzung der Genehmigungspflicht für Auslandsreisen ...
Südheide (ots) – Am Freitagnachmittag brannten an der Bahnstrecke zwischen Unterlüß und Suderburg Böschungen auf rund einem Kilometer; die Feuerwehr Unterlüß und fünf weitere Wehren löschten mehrere Brandstellen.
Die Brände entfachten westlich der Gleise und betrafen insgesamt fünf Stellen in den Landkreisen Uelzen und Celle. Zahlreiche Kräfte verhinderten ein weiteres Ausbreiten und löschten Glutnester.
Wegen einer Streckensperrung kam es zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Uelzen und Hannover. Vor Ort waren außerdem der Notfallmanager, der zuständige Revierförster und die Bundespolizei.
Gegen 18 Uhr konnten die Einsatzkräfte aus Unterlüß die Stelle verlassen.
Bildunterschrift: Mehrere Brandstellen entlang der Bahnstrecke
Original-Content: Freiwillige Feuerwehr Südheide, übermittelt durch news aktuell
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Zunächst handelte es sich noch um ein gut gehütetes Geheimnis. Doch jetzt steht fest, an welchem Ort der Verschwörungstheoretiker Ken Jebsen kommende Woche in Nordfriesland auftreten will. Die Nolde-Stiftung distanzierte sich am Freitagabend von der Veranstaltung.
Polizei veröffentlicht Foto und sucht 52-jährigen Stefan Oldenburg
Hamburg (ots) – Mit Hilfe der Veröffentlichung eines Lichtbildes sucht die Polizei Hamburg öffentlich nach dem 52-jährigen Stefan Oldenburg und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Der Mann wird seit dem 17.04.2026, 04:40 Uhr vermisst. Er verließ vergangene Nacht sein Zimmer in einer Wohngemeinschaft in Hamburg-Wilstorf, Am Frankenberg und ist seitdem unbekannten Aufenthalts.
Bisherige Such- und Überprüfungsmaßnahmen führten nicht zu seinem Auffinden; da er sich in einer hilflosen Lage befinden könnte, erließ eine Amtsrichterin einen Beschluss zur öffentlichen Suche. Das zuständige Landeskriminalamt der Region Harburg (LKA 181) führt die Maßnahmen.
Oldenburg wird als circa 165 cm groß mit kräftiger Statur und dunkelblondem, schütterem Haar beschrieben. Zuletzt soll er ein grünes Sweatshirt und vermutlich eine dunkle Jacke sowie eine dunkle Jogginghose getragen haben.
Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise auf seinen Aufenthaltsort geben können, werden gebeten, sich zu melden.
Hannover (ots) – Unbekannte stahlen zwischen Mittwoch, 15.04.2026, 17:00 Uhr, und Donnerstag, 16.04.2026, 08:00 Uhr ein Motorrad im hannoverschen Stadtteil List.
Nach Angaben der Zentralen Ermittlungsgruppe Kfz der Polizeidirektion Hannover stellte der Eigentümer seine KTM 1190 Adventure am Mittwoch gegen 17:00 Uhr in der Drostestraße ab. Am Donnerstagmorgen gegen 08:00 Uhr bemerkte er, dass das Motorrad verschwunden war, und zeigte den Diebstahl an.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zum dunklen Motorrad mit orangefarbener Beschriftung. Es könne sich noch im Stadtgebiet befinden oder vorübergehend an anderer Stelle abgestellt worden sein.
Bildunterschrift: Motorrad
Original-Content: Polizeidirektion Hannover, übermittelt durch news aktuell
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Eine Gräte sorgt auf Sylt für Diskussionen. Nachdem eine Urlauberin ein großes Exemplar in ihrem Stremellachsbrötchen entdeckt hat, fordert sie Warnhinweise. In Flensburg, Schleswig und Nordfriesland sorgt die Forderung für deutliche Reaktionen bei Gastronomen.
Die Gefahr, dass Europa in einen direkten Krieg mit Russland gerät, wird immer größer. Normaldenkende fragen sich: Wozu? Warum gefährdet man unsere Sicherheit, unseren Wohlstand und letztlich das Leben der Bürger?
Von REDAKTION | Die Antwort liegt auf der Hand. Ein Haufen durchgeknallter, verantwortungsloser Kriegstreiber kann es kaum erwarten, dass endlich der lang ersehnte Krieg gegen Russland losgeht, während sich die Profiteure dieses Wahnsinns im Hintergrund (und vermutlich fernab künftiger Kriegshandlungen) die Hände reiben.
Presse unter Kontrolle der Kriegstreiber
Dieses Verbrechersyndikat hat nicht nur die Presse im Griff. In weiterer Folge führt dies bereits dazu, dass Menschen, die für den Frieden eintreten, beschimpft werden (Stichwort: „Friedensschwurbler”), denn die Kontrolle der Medien ist für die Kriegstreiber von größter Wichtigkeit. Im umgekehrten Fall bei normaler Berichterstattung, würde die Bevölkerung Figuren wie Friedrich Merz und seine SPD-Komplizen bei Umfragen schon lange eine gewaltige Lektion verpassen auf die wir leider noch warten müssen. Ein Rücktritt zugunsten anständiger Politiker wäre dann nur noch eine Frage der Zeit.
Dass die Kriegstreiber als wahnsinnig zu bezeichnen sind, beweist der Umstand, dass ein Krieg mit Russland für uns alle unvorstellbare Folgen hätte. Wir erinnern daran, dass die ehemalige Außenministerin Annalena Baerbock einen Atomkrieg sogar als „Risiko” nicht ausschloss. [1]
Besonders beängstigend: Der Lügner Friedrich Merz will sich offensichtlich nicht nur als Verbündeter, sondern jetzt sogar als Kampfgenosse von Selenskyj in Szene setzen. Schrecklich anzusehen, wie er beim Anblick todbringenden Drohnen sogar noch neben Selenskyj dämlich grinst! Leute, die noch geradeaus denken können fragen sich: Was, um Himmels Willen geht in dem Mann vor?
Auch Österreich wäre gut beraten, die aktuelle Verlierer-Ampel in die Wüste zu schicken. Die Parteien ÖVP und SPÖ brauchen zur Mehrheitsbeschaffung nämlich ein kleines Anhängsel in Form eines dritten Koalitionspartners (NEOS). Und ausgerechnet diese Zwergpartei stellt mit Beate Meinl-Reisinger die Außenministerin, die die österreichische Neutralität gegen den Willen von 80 % der Bevölkerung am liebsten sofort abschaffen würde. Die Dame reist alle paar Monate in die Ukraine, wo sie unlängst sogar einen Orden erhalten hat. Dass bei diesen Visiten immer ein paar Millionen Euro zugesagt werden, versteht sich von selbst.
Letzte Warnung: Putins Raketen-Ziele in der BRD!
Wir wollen hier den Beitrag des Compact-Magazins zur drohenden Kriegsgefahr zeigen, in dem die ganze Dramatik der Situation und die Verantwortungslosigkeit der Westeuropäer gut zum Ausdruck kommen. Compact schreibt dazu:
„Europa rüstet zum Drohnen-Krieg, und eine Reihe von Städten in Deutschland ist nun ganz offiziell Ziel von potenziellen Angriffen durch russische Raketen. Warum es zu dieser gefährlichen Situation gekommen ist und welche Rolle Roboter im künftigen Kriegsgeschehen spielen werden, lesen Sie hier.”
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Senioren in Hoheluft-Ost nach Telefontrick in ihrer Wohnung beraubt
Hamburg (ots) – Gestern Nachmittag hat ein unbekannter Mann ein Ehepaar in seiner Wohnung beraubt, nachdem er sich unter dem Vorwand, Bankmitarbeiter zu sein, Zutritt zur Wohnung verschafft hatte.
Die Tatzeit war am 16.04.2026 um 16:35 Uhr im Eppendorfer Weg in Hamburg-Hoheluft-Ost. Die beiden Opfer sind 86 und 85 Jahre alt.
Nach Angaben der Ermittler rief zunächst ein angeblicher Bankmitarbeiter bei den Senioren an und kündigte an, dass ein Mitarbeiter zur Klärung in die Wohnung kommen werde. Der Unbekannte nahm zunächst Bankkarten des 85-Jährigen zur „Sicherung“ entgegen und erschien nach einem weiteren Telefongespräch ein zweites Mal, um Wertsachen abzuholen. Als der 85-Jährige an der Tür Goldmünzen zeigte, die er nicht herausgeben wollte, griff der Täter nach mehreren Behältnissen mit Münzen; es kam zu einer Rangelei, bei der sich der 85-Jährige leicht am Kopf verletzte. Der Täter flüchtete anschließend mit der Beute.
Der 85-Jährige wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt; die 86-jährige Ehefrau blieb unverletzt. Das Landeskriminalamt (LKA 431) hat die Ermittlungen übernommen. Der Täter wird beschrieben als männlich, 19 bis 25 Jahre alt, circa 180 cm groß, schlank, mit „südländischem“ Erscheinungsbild, gelockten kurzen braunen Haaren und bekleidet mit weißem Hemd, weißer Hose und weißen Turnschuhen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
Hamburg (ots) – Ein Unbekannter hat am 17.04.2026 um 03:00 Uhr eine Tankstelle im Stadtteil Hamm überfallen.
Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge betrat der Täter den Verkaufsraum und attackierte den 39-jährigen Angestellten. Er bedrohte den Mitarbeiter mit einem Werkzeug und forderte die Herausgabe von Bargeld.
Anschließend flüchtete der noch unbekannte Täter mit einem niedrigen Geldbetrag und Zigaretten in unbekannte Richtung. Die sofortige Fahndung mit rund einem Dutzend Funkstreifenwagen führte nicht zur Feststellung des Tatverdächtigen.
Der Täter wird beschrieben als männlich, circa 180 bis 190 cm groß, schlanke Statur, bekleidet mit einem blauen Kapuzenpullover, einem schwarzen Schal, einem Basecap, einer hellblauen Jeans und weißen Sneakers.
Das örtlich zuständige Raubdezernat (LKA 164) hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu dem unbekannten Täter geben können, sich zu melden.
Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
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Es ist der blanke Horror: Auf der Autobahn kommen einem plötzlich Scheinwerfer entgegen. Genau das ist jetzt mehreren Autofahrern auf der A21 bei Bad Oldesloe passiert. Die Polizei erhielt zahlreiche Notrufe und machte sich sofort auf die Suche nach dem Geisterfahrer.
Unterlüß (ots) – Die Polizei warnt vor einer Betrugsmasche in Unterlüß: Unbekannte geben sich als Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus, um sich unter einem Vorwand Zutritt zu Grundstücken und möglicherweise auch zu Wohnhäusern zu verschaffen. In der Albert-König-Straße täuschten zwei Männer eine Überprüfung wegen angeblicher Brandgefahren vor und verließen das Gelände wieder, ohne etwas zu entwenden.
Nach Angaben der Polizei traten die beiden Männer in dem Fall auf, nachdem ihnen Zutritt zum Grundstück gewährt worden war. Kurze Zeit später verließen sie das Gelände wieder; nach bisherigen Erkenntnissen wurde nichts gestohlen.
Die Täter werden wie folgt beschrieben: zwei Männer, etwa 170 cm beziehungsweise 185 cm groß, schlanke Statur, braune Arbeitskleidung und braune Schirmmützen. Die Polizei ermittelt wegen Amtsanmaßung und Hausfriedensbruch.
Die Polizei weist darauf hin, dass die Feuerwehr keine unangekündigten Kontrollen auf Privatgrundstücken durchführt. Bewohner sollen aufmerksam sein, ältere Angehörige und Nachbarn informieren, keine unbekannten Personen ohne Prüfung ins Haus lassen, einen Dienstausweis verlangen und im Zweifel die Polizei kontaktieren. Außerdem wird zur Vorsicht geraten, wenn Druck aufgebaut wird oder ein dringender Handlungsbedarf vorgetäuscht wird.
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Original-Content: Polizeiinspektion Celle, übermittelt durch news aktuell
Hannover (ots) – Die Polizeidirektion Hannover rechnet während der Hannover Messe vom 20. bis 24. April 2026 mit Verkehrsbeeinträchtigungen, da für den 20. und 21. April ein Streik im öffentlichen Nahverkehr angekündigt ist.
Besonders zu den Hauptverkehrszeiten wird mit erheblichen Einschränkungen und einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen im Individualverkehr gerechnet, sowohl im Stadtgebiet als auch auf den Zufahrtsstraßen zum Messegelände.
Die Polizei will die Verkehrssituation beobachten und bei Bedarf verkehrslenkend eingreifen, mit besonderem Fokus auf Hauptverkehrsachsen, bekannte Verkehrsknotenpunkte und Zufahrten zum Messegelände.
Besucherinnen und Besucher werden gebeten, ihre Anreise frühzeitig zu planen, ausreichend Zeit einzuplanen sowie nach Möglichkeit alternative Verkehrsmittel oder flexible Anreisezeiten zu nutzen und aktuelle Verkehrsinformationen zu beachten. Nach Angaben der Deutschen Messe AG ist ein Bus-Shuttle vom Hauptbahnhof und vom Bahnhof Bismarckstraße zum Messegelände vorgesehen.
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Original-Content: Polizeidirektion Hannover, übermittelt durch news aktuell
Heidekreis (ots) – Im Jahr 2025 ereigneten sich im Landkreis Heidekreis 5.598 Verkehrsunfälle, gleichzeitig stiegen die Zahlen der Verletzten und Getöteten im Vergleich zu 2024 an.
Das sind 126 Unfälle mehr als im Vorjahr (+ 2,26 %). Insgesamt wurden 989 Menschen leicht und 108 schwer verletzt (2024: 920 leicht, 91 schwer). Bei Verkehrsunfällen kamen 14 Menschen ums Leben (2024: 10). Deutlich zugenommen haben zudem Unfälle mit E‑Scootern: nach 21 (2023) und 43 (2024) waren es 2025 insgesamt 53 Unfälle; 40 Menschen wurden leicht verletzt (2024: 27) und drei schwer (2024: 0). Die Polizei kündigte an, Kontrollen und Präventionsarbeit in diesem Bereich zu verstärken.
Auf den Autobahnabschnitten A7 und A27 sank die Zahl der Unfälle leicht auf 1.172 (2024: 1.220), gleichzeitig stiegen die Verletztenzahlen: 322 leicht Verletzte (2024: 297), 28 schwer Verletzte (2024: 23) und fünf Tote (2024: 3). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel insgesamt stiegen von 93 auf 97; Unfälle unter Alkoholeinfluss gingen von 81 auf 74, unter Medikamenteneinfluss von 6 auf 2, während Unfälle unter Betäubungsmitteln deutlich von 6 auf 21 zunahmen. Die Polizei nennt verstärkte Fortbildungen zur Erkennung von Drogen‑, Medikamenten‑ und körperlichen Einschränkungen sowie intensivere Kontrollen als Reaktion auf diese Entwicklung und sieht die Teil‑Legalisierung von Cannabis als möglichen Faktor.
Auch bei Kindern gab es einen Anstieg: von 83 (2024) auf 110 Beteiligte (+ 32,5 %). Die Zahl der schwer verletzten Kinder stieg von 5 auf 9, die der leicht verletzten von 66 auf 76; 2025 gab es keinen tödlich verunglückten Kinderfall. Der Leiter der Polizeiinspektion bewertete die Unfallentwicklung für 2025 als nicht zufriedenstellend und kündigte an, den Fokus weiter auf Hauptunfallursachen wie Geschwindigkeit und mangelnde Fahrtüchtigkeit sowie auf Risikogruppen zu richten.
Bildunterschrift: Polizeihauptkommissar Christoph Vorwerk, Leitender Polizeidirektor Jens Heuchert und Polizeirat Dennis Schrader stellten die Verkehrsunfallstatistik 2025 für den Landkreis Heidekreis vor.
Original-Content: Polizeiinspektion Heidekreis, übermittelt durch news aktuell
Hannover (ots) – Bei einer Durchsuchung in Kaltenweide wurde am Donnerstag eine Polizeibeamtin durch einen Hundebiss leicht verletzt; Polizeikräfte setzten daraufhin ihre Schusswaffen ein und zwei Hunde wurden tödlich verletzt.
Feuerwehr und Polizei waren nach bisherigen Erkenntnissen gegen 05:50 Uhr wegen eines Brandes in der Straße Kiebitzkrug alarmiert worden. Vor Ort trafen Einsatzkräfte einen 53-Jährigen an, der im Verdacht steht, das Feuer in dem Wohn- und Firmenkomplex gelegt zu haben; die Polizei nahm ihn vorläufig fest.
Die Staatsanwaltschaft Hannover erwirkte anschließend einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnräume des 53-Jährigen in Kaltenweide. Während der Durchsuchung griffen zwei auf dem Grundstück freilaufende Hunde die eingesetzten Kräfte an, dabei wurde eine 23-jährige Polizeibeamtin leicht verletzt. Um den Angriff zu beenden, setzten Einsatzkräfte ihre Schusswaffen ein; die beiden Hunde wurden tödlich verletzt.
Der Kriminaldauerdienst Hannover sowie die Brandermittlerinnen und Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes haben die Ermittlungen übernommen. Weitere Angaben zum Einsatzverlauf macht die Polizei derzeit nicht, da die Ermittlungen noch laufen.
Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
Original-Content: Polizeidirektion Hannover, übermittelt durch news aktuell
13-Jähriger bei Zusammenstoß mit Pkw in Hamburg-Stellingen lebensgefährlich verletzt
Hamburg (ots) – Ein 13-jähriger Junge wurde am Mittwochabend bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw in Hamburg-Stellingen lebensgefährlich verletzt; die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Der Unfall ereignete sich am 15.04.2026 um 22:24 Uhr auf der Kieler Straße in Höhe der Bushaltestelle „Wördemanns Weg“. Nach Angaben der Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 2) befuhr ein 33-jähriger Fahrer eines Kia die Kieler Straße stadteinwärts in Richtung der Bundesautobahn 7, als der Junge – aus Sicht des Fahrers von links kommend – die Fahrbahn überquerte.
Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierte der Pkw mit dem Fußgänger. Ein Rettungswagen brachte den Jungen unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus; es besteht weiterhin Lebensgefahr.
Die Unfallaufnahme erfolgte durch ein Verkehrsunfallteam. Die weiteren Ermittlungen werden von der VD 2 geführt und dauern an. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben oder Hinweise geben können, sich zu melden.
Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
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Am Sonntag, den 3. Mai 2026, startet das Heideschwimmbad Höfer offiziell in die neue Badesaison. Ab 11:00 Uhr sind Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, gemeinsam den Auftakt zu feiern – bei freiem Eintritt und einem abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie. Vor allem Kinder dürfen sich auf zahlreiche Mitmachaktionen freuen: Spiel und Spaß stehen im… Weiterlesen: Saisonstart im Heideschwimmbad Höfer: Badespaß, Action und neue Attraktionen
(Auszug von RSS-Feed)
Zeugenaufruf nach Überfall auf 63-jährigen Mann in Bremen
Bremen (ots) – Ein 63 Jahre alter Mann ist am Mittwochnachmittag in Bremen-Osterholz überfallen worden. Die Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls.
Tatablauf
Am 15. April 2026, gegen 16:30 Uhr, ging der Mann von der Haltestelle am Schweizer Eck zu seiner Wohnung in der Tessiner Straße. Im Treppenhaus begegneten ihm plötzlich zwei unbekannte Männer. Nach einer kurzen Frage sprühte einer der Täter Pfefferspray in sein Gesicht. Daraufhin riss ihm der zweite Täter die Goldkette vom Hals. Der 63-Jährige versuchte, die Fliehenden zu verfolgen, stürzte jedoch und verletzte sich an der Hand. Die beiden Männer entkamen in verschiedene Richtungen.
Beteiligte Täter
Der erste Täter wird als 18 bis 20 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß und sportlich-schlank beschrieben. Sein Outfit bestand aus einer dunkelblauen sportlichen Jacke und einer hellen Jeanshose. Zudem trug er ein schwarzes Basecap und eine Sonnenbrille. Der zweite Täter war ebenfalls 18 bis 20 Jahre alt, 1,75 Meter groß und sportlich-schlank. Er hatte eine dunkle sportliche Jacke, helle Schuhe und eine schwarze Jogginghose der Marke Lacoste an. Auch er trug ein dunkelblaues Basecap. Beide Männer sprachen vermutlich Arabisch.
Ermittlungsstand
Die Polizei bittet um Hinweise zu den Tätern unter der Telefonnummer 0421-362 3888. Zudem warnt die Polizei eindringlich vor dem Erwerb von hochwertigen Schmuckstücken aus dubiosen Quellen, da der Kauf von gestohlenen Waren strafbar ist und als Hehlerei geahndet werden kann.
Zur scharfen Kritik des Bundes der Steuerzahler an der geplanten Entlastungsprämie von 1.000 Euro, die über die Betriebe an die Arbeitnehmer weitergegeben werden soll, erklärt die Bundessprecherin der Alternative für Deutschland, Alice Weidel:
„Die von der Merz-Regierung beschlossenen ‚Entlastungen‘ entpuppen sich als weiterer Beleg für die Planlosigkeit der schwarz-roten Krisenpolitik. Selbst der Bund der Steuerzahler stellt klar: Die sogenannte Entlastungsprämie ist angesichts der realen Probleme des Mittelstands nichts als Augenwischerei. Die zynisch als ‚Krisenbonus‘ bezeichnete Pseudo-Entlastung verlagert die Lasten einseitig auf die Unternehmen und verschärft die wirtschaftliche Notlage vieler Betriebe zusätzlich. Handwerker, Bäcker und kleine Unternehmen wissen schon jetzt kaum, wie sie steigende Kosten und zusätzlichen bürokratischen Aufwand bewältigen sollen – doch genau diese Realität blendet die Bundesregierung vollkommen aus. Das Ergebnis: Ein wirtschaftspolitisches Totalversagen mit verheerenden Folgen für Arbeitsplätze, Löhne und Wettbewerbsfähigkeit.
Die AfD fordert daher eine umgehende, nachhaltige Entlastung der Bürger statt wirkungsloser und kontraproduktiver Symbolpolitik: Die Kraftstoffbesteuerung muss dauerhaft auf ein Minimum reduziert werden – durch die Absenkung der Energiesteuer auf das EU-Mindestmaß und eine Reduzierung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent. Ebenso ist die CO2-Abgabe als künstliche Verteuerung von Mobilität und Heizen ersatzlos abzuschaffen. Nur mit einer solchen konsequenten Senkung der staatlichen Preisbestandteile und einer spürbaren steuerlichen Entlastung lassen sich die schwerwiegenden Folgen der gegenwärtigen Krise für Bürger und Unternehmen wirksam verringern – die AfD steht jederzeit für die Umsetzung dieser Maßnahmen bereit.“
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Nach fast 30 Jahren droht dem Bauernmarkt in Schwabstedt das Aus. Der örtliche Handels- und Gewerbeverein hat die Verantwortung abgegeben. So soll die Traditionsveranstaltung gerettet werden.
Freie Ärzteschaft kritisiert geplante Einschnitte in der ambulanten Medizin
Essen/Hamburg (ots) – Die Freie Ärzteschaft e.V. äußert Kritik an den geplanten Einschnitten in der ambulanten Medizin durch Gesundheitsministerin Warken und warnt vor negativen Folgen für die Patientenversorgung.
Ärztemangel und Wartezeiten
Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft e.V., beschreibt den Ärztemangel und die zunehmenden Wartezeiten auf Arzttermine als ein bundesweites Problem. Er betont, dass die politischen Maßnahmen, die Warken plant, diese Probleme verschärfen werden. Dietrich mahnt an, dass viele Ärztinnen und Ärzte ihre wöchentlichen Arbeitszeiten für Kassenpatienten reduzieren und mehr privatärztliche Tätigkeiten anbieten werden. Diese Entwicklungen würden von den Verantwortlichen jedoch nicht offen kommuniziert.
Unterfinanzierung der ambulanten Medizin
Dietrich weist auf die eklatante Unterfinanzierung der ambulanten Medizin hin. Er erklärt, dass die Patienten entscheiden müssen, wie viel ihnen eine qualitativ hochwertige und zeitnahe Behandlung wert ist. „In der Regel ist jedenfalls eine ordentliche Medizin deutlich unterhalb von Tierarzthonoraren nicht möglich“, so Dietrich.
Kostentreiber werden geschont
Dietrich kritisiert weiter, dass die Finanzprobleme der Krankenkassen nicht adäquat angegangen werden. Er schlägt vor, dass versicherungsfremde Leistungen insbesondere für Bürgergeldbezieher aus dem Staatshaushalt finanziert werden sollten. Aktuell würden stattdessen Arztpraxen und Psychotherapeuten belastet, während die Pharmaindustrie profitiere.
Wirtschaftliche Situation der ambulanten Medizin
Dietrich stellt klar, dass die ambulante Medizin in Deutschland kein Kostentreiber ist. Seit Jahrzehnten würden 97 % aller Krankheitsfälle mit nur 16 Prozent der Kassenausgaben behandelt. Eine weitere Unterfinanzierung gefährde die Qualität der medizinischen Versorgung für gesetzlich Versicherte.
Geplante Notdienstreform
Dr. Silke Lüder, stellvertretende Vorsitzende der Freien Ärzteschaft, äußert Bedenken bezüglich des von Warken vorgeschlagenen 24-Stunden-Notdienstes. Sie sieht dafür keinen Bedarf und mangelnde personelle Mittel. Lüder befürchtet, dass viele Doppelbehandlungen die Folge sein könnten, da Patienten vom Notdienst in die Regelversorgung überwiesen werden müssten.
Über die Freie Ärzteschaft e.V.
Die Freie Ärzteschaft e. V. (FÄ) setzt sich für die Unabhängigkeit des Arztberufs und die Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht ein. Der Verband wurde 2004 gegründet und vertritt vor allem niedergelassene Haus- und Fachärzte.
Informationstag zur Motorradsaison an der Elbphilharmonie
Hamburg (ots) – Die Polizei Hamburg und die Verkehrssicherheitspartner von „Hamburg gibt 8!“ laden am 19.04.2026 von 10:00 bis 15:00 Uhr zu einem Informationstag für Motorradfahrende an der Elbphilharmonie (Platz der Deutschen Einheit) ein.
Ein Blick auf die vergangenen drei Jahre zeigt, dass es in Hamburg 2.335 Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Krafträdern gab; dabei verstarben 14 Menschen, 1.139 wurden leicht und 188 schwer verletzt. Als häufigste Unfallursachen werden Fehler beim Wenden, ungenügender Sicherheitsabstand, fehlerhafte Fahrstreifenwechsel und nicht angepasste Geschwindigkeit genannt.
Vor Ort stehen Beamtinnen und Beamte der Präventionsabteilung der Verkehrsdirektion (VD 6), Einsatzkräfte der Verkehrsstaffel Süd (VD 4) und der Dienstgruppe Autoposer (VD 3) sowie Mitarbeitende der Motorradstaffel der Johanniter-Unfall-Hilfe für Gespräche, Tipps und Informationen zur Verfügung. Neu dabei sind in ihrer Freizeit sportlich motoradfahrende Polizistinnen und Polizisten des Projekts „Rennleitung 110“, ein privat organisiertes Präventionsangebot.
Interessierte, auch ohne Motorrad, sind eingeladen. Für Medienschaffende besteht die Möglichkeit für O-Töne. Bei schlechtem Wetter muss die Veranstaltung entfallen; die Polizei informiert über eine mögliche Absage.
Hildesheim (ots) – In Hildesheim haben am 15. April 2026 in Halle 39 675 Polizeikommissaranwärterinnen und -anwärter ihren Diensteid abgelegt.
Die Vereidigung fand im Beisein von Angehörigen, Gästen aus Politik und Polizei sowie Vertretern der Kommunen statt und wurde musikalisch vom Polizeiorchester Niedersachsen begleitet. Mit dem Eid verpflichteten sich die Anwärterinnen und Anwärter auf das Grundgesetz und die Niedersächsische Verfassung.
Die Vereidigten gehören zu zwei Studienjahrgängen: BA 27/25, Beginn 1. September 2025, und BA 28/26, Beginn 1. März 2026. BA 27/25 umfasst 474 Studierende (224 weiblich, 250 männlich, 71 mit Migrationshintergrund, 8 Spitzensportler), BA 28/26 201 Studierende (91 weiblich, 110 männlich, 34 mit Migrationshintergrund, 0 Spitzensportler).
Die Anwärterinnen und Anwärter absolvieren ein dreijähriges Bachelorstudium an den Studienorten der Polizeiakademie Niedersachsen. Neben rechtlichen Grundlagen und Einsatzlehre gehören Kommunikation, Teamarbeit und der verantwortungsvolle Umgang mit Befugnissen zur Ausbildung. Spitzensportlerinnen und -sportler erhalten individuelle Studienpläne, um Training und Wettkämpfe mit dem Studium zu vereinbaren.
Bildunterschrift: Ein besonderer Tag – gemeinsam mit Familie und Freunden wird dieser besondere Moment gefeiert.
Original-Content: Polizeiakademie Niedersachsen, übermittelt durch news aktuell
Osnabrück (ots) – In der Nacht zu Mittwoch wurde auf der Versmolder Straße ein stark beschädigtes Auto gemeldet; der Fahrer war zunächst verschwunden und wurde Stunden später in seiner Wohnung in Dissen a.T.W. mit leichten Verletzungen und knapp 1 Promille angetroffen.
Polizeibeamte fanden vor Ort ein erheblich beschädigtes, rotes Kleinwagen vor. Nach ersten Erkenntnissen war der Wagen in südlicher Richtung gefahren und soll in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sein. Das Auto prallte gegen eine Grundstücksmauer und wurde zurück auf die Straße geschleudert.
Der Fahrer entfernte sich danach vom Unfallort. Da es keine unmittelbaren Zeugen gab, begannen die Einsatzkräfte umfangreiche Fahndungsmaßnahmen im Nahbereich, die unter anderem aus der Luft unterstützt wurden. Zunächst konnten die Polizisten den Halter an seiner Adresse nicht antreffen.
Stunden später trafen die Beamten den 41‑jährigen Mann in seiner Wohnung in Dissen a.T.W. an. Sie stellten leichte, unfalltypische Verletzungen fest; ein Atemalkoholtest ergab knapp 1 Promille. Der Mann wurde zur Dienststelle gebracht, wo zwei Blutproben entnommen wurden.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Verkehrsunfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs. Der Führerschein des 41‑Jährigen wurde beschlagnahmt, außerdem wurde der Frontairbag des Nissan in amtliche Verwahrung genommen.
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Offizielle Einweihung der neuen Polizeistation in Hatten-Sandkrug
Delmenhorst (ots) – Am Mittwoch, den 15. April 2026, wurde die neue Polizeistation in Hatten-Sandkrug eingeweiht. Die Dienststelle befindet sich in der Bahnhofstraße 39 in Sandkrug.
Organisatorische Zuordnung und Schlüsselübergabe
Die Polizeistation ist dem Polizeikommissariat Wildeshausen zugeordnet. Carsten Hoffmeyer, Leiter der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch, und Nils Wiebusch, Leiter des Polizeikommissariats Wildeshausen, äußerten sich positiv über den Neubau und führten die symbolische Schlüsselübergabe durch.
Verbesserung der Sicherheitsstruktur
Carsten Hoffmeyer betont, dass der Einzug in das moderne Dienstgebäude die polizeiliche Präsenz im Ortskern und die Sicherheitsstruktur vor Ort verbessert.
Früherer Bezug und Dienstbetrieb
Der Neubau wurde bereits Mitte März bezogen, sodass der Dienstbetrieb vor der offiziellen Einweihung aufgenommen werden konnte.
Erreichbarkeit und Personalausstattung
Nils Wiebusch hebt hervor, dass gute Erreichbarkeit und Sichtbarkeit der Polizei für Vertrauen und Bürgernähe entscheidend sind. Die neue Polizeistation bietet moderne Arbeitsbedingungen und stärkt die Bürgernähe.
Während der regulären Geschäftszeiten ist die Polizeistation mit einer Beamtin und einem Beamten besetzt. Bei Abwesenheit aufgrund von Einsätzen oder außerhalb dieser Zeiten stehen die Polizeistation in Wardenburg sowie das durchgehend besetzte Polizeikommissariat Wildeshausen zur Verfügung.
Polizei veröffentlicht Lichtbild: Vermisste 73-jährige Ursula Radtke aus Hamburg-Sternschanze gesucht
Hamburg (ots) – Mit Hilfe der Veröffentlichung eines Lichtbilds sucht die Polizei Hamburg nach der 73-jährigen Ursula Radtke aus dem Stadtteil Sternschanze und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Die Seniorin verließ am vergangenen Freitagabend ihre Betreuungseinrichtung und wird seit dem 10.04.2026, circa 20:00 Uhr, vermisst. Als Ort ist Hamburg-Sternschanze, Lippmannstraße angegeben.
Bisherige Such- und Überprüfungsmaßnahmen führten nicht zum Auffinden der an Demenz erkrankten Frau; ein Richter erließ daraufhin einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung.
Das zuständige Landeskriminalamt der Region Mitte I (LKA 111) führt die Maßnahmen.
Die Gesuchte wird wie folgt beschrieben: etwa 170 bis 175 cm groß, kräftige Statur, längere weiß-graue Haare, zuletzt bekleidet mit einer langen, dunklen Jacke; führt in der Regel zwei Plastiktüten von Super- oder Drogeriemärkten mit sich.
Alle starren gebannt auf die Energiepreise, als wäre das der einzige Treiber der Inflation. Dabei spielt sich auch auf den Düngemittelmärkten ein Drama ab. Denn die Iran-Krise trifft auch die Düngerproduktion mit voller Wucht. Die Lebensmittelpreise dürften bald ordentlich steigen.
Bislang konzentrieren sich die Headlines der Mainstreammedien vor allem auf die Auswirkungen der Iran-Krise auf die Energiemärkte. Die Versorgung der Welt mit Erdöl und Erdgas steht unter Druck. Doch Letzteres spielt auch bei der Herstellung von Düngemitteln eine tragende Rolle. Nach dem Gaspreisschock in Europa wegen des Ukraine-Krieges und der westlichen Sanktionen gegen Russland sorgt nun die Schließung der Straße von Hormus für Probleme.
Denn weder die Dünger-Lieferungen aus dem Persischen Golf selbst, noch das weltweit zur Herstellung von Stickstoffdünger benötigte Erdgas kommen (in ausreichender Menge) durch die Meeresenge. Rund 20 Prozent des weltweiten LNG-Handels und mehr als ein Viertel des globalen Stickstoffdünger-Verkehrs zwängen sich durch die Straße von Hormus. Doch diese ist nun seit Wochen faktisch unpassierbar.
So sind die Urea-Preise mittlerweile um rund 50 Prozent nach oben geschossen und selbst in den Vereinigten Staaten ist der Preis von Stickstoffdünger von 350 auf 600 Dollar pro Tonne explodiert. Für die Landwirte ist dies ein herber Schlag, insbesondere weil die Frühjahrsaussaat ansteht. Nicht wenige Bauern dürften sich deshalb bereits überlegen, auf andere – weniger düngerintensive – Pflanzen umzusteigen. Soja statt Mais und Weizen.
Doch damit werden sich auch die globalen Ernteprofile verändern. Ein Überangebot an Soja dürfte auf ein Unterangebot an Mais, Weizen und anderen Getreidearten stoßen. Entsprechend werden sich auch die Preise entwickeln, weshalb einige Krisenprofiteure sich schon an den Märkten entsprechend positionieren.
Auch werden jene Düngemittelhersteller von den aktuellen Preisentwicklungen profitieren, die (wie zum Beispiel in Russland oder den Vereinigten Staaten) noch Zugang zu billigem Erdgas haben. Diese Produzenten können angesichts der aktuellen Entwicklungen geradezu Geld drucken. Dementsprechend profitieren bereits deren Aktienkurse.
Was jetzt aus Kostengründen oder einfach nur Mangel an ausreichend Dünger nicht auf die Felder ausgebracht wird, lässt sich im Herbst nicht ernten. Es handelt sich um einen irreversiblen Angebotsschock mit Zeitverzögerung. Der daraus resultierende Zweitrundeneffekt ist toxisch für die ohnehin fragile Preisstabilität: Energie- und Düngerkosten treiben die Agrarpreise, diese schlagen mit Verzögerung, aber voller Wucht auf die Verbraucherpreise durch. Bis Ende 2026 drohen zweistellige Teuerungsraten bei vielen Lebensmitteln.
Insbesondere importabhängige Staaten, deren Ernährungssicherheit direkt an den Weltmarktpreisen und den globalen Lieferketten hängt, dürften sich bereits in wenigen Monaten mit enormen Problemen konfrontiert sehen. Während die meisten Länder seit den Ölkrisen der Siebzigerjahre physische Energiereserven angelegt haben, existiert für den strategisch mindestens ebenso relevanten Düngermarkt kein vergleichbarer Sicherheitsmechanismus. Ausbaden dürfen dies am Ende natürlich vor allem die Menschen weltweit, die mit deutlich steigenden Lebensmittelpreisen und teilweise vielleicht sogar mit Versorgungsengpässen rechnen werden müssen.
Wenn die Wellen der Nordsee sanft an den Strand schlagen und die Sonne sich hinter den Wolken versteckt, kann das leicht zu einem perfekten Setting für eine spannende Kriminalgeschichte werden. Genau so ein Setting hat Ben Kryst Tomasson mit „Sylter Neid“ geschaffen, und ich kann euch sagen: Das Buch hat mehr als nur die frische Brise des Meeres zu bieten!
Inhalt und Handlung
Die Geschichte dreht sich um Undercover-Ermittlerin Kari Blom, die in einer Schönheitsklinik ermitteln soll, wo Medikamente gestohlen und für illegalen Behandlung genutzt werden. Ja, wir wissen, dass Schönheit ihren Preis hat, doch der hier klingt verdächtig nach Mord – als die Besitzerin eines Beautysalons tot aufgefunden wird. Während Kari der Sache auf den Grund geht, kann sie sich auch auf ihre neugierigen Häkeldamen verlassen, die alles andere als gefährlich sind – oder etwa doch? Es wird spannend, lustig und hin und wieder auch düster.
Charaktere und Schreibstil
Tomasson versteht es, Charaktere lebendig zu machen. Kari ist eine starke Protagonistin, die mit einem Schuss Humor und einer Prise Selbstironik prickelnde Dialoge liefert. Ihre Häkeldamen bringen eine erfrischende Leichtigkeit in die düstere Thematik, die man in Krimis oft findet.
Der Schreibstil ist flüssig und temporeich. Man möchte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Beschreibungen der Insel und ihrer Menschen sind so lebendig, dass man fast die salzige Luft riechen kann. Und dann ist da noch der Witz – die Dialoge sprühen nur so vor Wortwitz und Charme!
Kritikpunkte
Natürlich gibt es auch kleine Stolpersteine. Manchmal wirken die Wendungen etwas vorhersehbar und die Erklärungen am Ende könnten für meinen Geschmack etwas detaillierter sein. Dennoch, das sind Kleinigkeiten, die das Lesevergnügen kaum schmälern.
Fazit
Insgesamt ist „Sylter Neid“ ein unterhaltsamer Krimi, der euch nicht nur an die Küste bringt, sondern euch auch ganz nah an die Charaktere heranführt. Wenn ihr Lust auf eine Prise Spannung, Humor und eine angenehme Portion Nordsee-Feeling habt, dann ist dieses Buch genau das Richtige für euch. Ich gebe „Sylter Neid“ (4 von 5 Sternen)! Schaut selbst einmal hinein – vielleicht entdeckt ihr ja euer neues Lieblingsbuch!
In „The Free Lances“ von Mayne Reid wird der Leser in eine wilde, pulsierende Welt des 19. Jahrhunderts entführt – nach New Orleans, wo das Leben auf der Straße tief von Abenteuer und Gefahr durchzogen ist. Der Autor schafft es, die Kulisse mit greifbarer Intensität zu skizzieren; die Atmosphäre ist von einem ständigen Wechsel zwischen Hoffnung und Verzweiflung geprägt, wie ein unberechenbarer Fluss, der die Schicksale der Protagonisten mit sich reißt.
Im Fokus stehen eine Gruppe von Abenteurern – die Freikorps, die in einer Welt voller Herausforderungen und Verrat um ihre Loyalität und Freiheit kämpfen. Die Charaktere zeichnen sich durch eine faszinierende Widersprüchlichkeit aus. Da ist der impulsive Weitdenker, der sich gern in Gefahren stürzt, und der besonnene Stratege, der an seinen Prinzipien festhält. Reid gelingt es, diese Persönlichkeiten über den Verlauf der Geschichte hinweg zu entwickeln; ihre Stärken und Schwächen treten klar hervor, während sich ihre Beziehungen unter dem Druck widriger Umstände entfalten.
Stilistisch bewegt sich Reid zwischen packenden, actiongeladenen Passagen und stilleren, nachdenklichen Momenten. Die Prosa ist dynamisch und bildhaft, wobei die lebhaften Beschreibungen der Umgebung und der inneren Konflikte der Charaktere den Leser fesseln. Dabei lässt der Autor Raum für die eigene Vorstellungskraft des Lesers, ohne sich in unnötigen Details zu verlieren – jede Szene hat das Potenzial, die Sinne zu stimulieren.
Ein bemerkenswerter Aspekt des Buches ist die geschickte Verwebung von historischen Elementen und der Fiktion. Reid integriert subtile Anspielungen auf die politischen und sozialen Strukturen seiner Zeit, ohne den Fluss der Handlung zu stören. Es ist faszinierend zu sehen, wie der Autor die Realität in das Abenteuer einbindet, was dem Werk eine zusätzliche Tiefe verleiht.
Letztendlich ist „The Free Lances“ ein eindrucksvolles Beispiel für Abenteuerliteratur, die den Leser nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Die unverblümte Darstellung von Loyalität, Freiheit und der Suche nach Identität wird lange im Gedächtnis bleiben. Reid bietet mit diesem Werk nicht nur spannende Unterhaltung, sondern auch eine reflexive Linse auf die menschliche Natur in extremen Lebenslagen. Es lohnt sich, sich auf diese Reise einzulassen und die Karawane der Freien Söldner durch die stürmischen Gewässer von New Orleans zu begleiten.