Vorschau ansehen

Steine auf Gleise gelegt – Bundespolizei verhindert Gefährdung durch Kinder
Bremen (ots) – Eine Gruppe von Kindern wird verdächtigt, mehrere Einsätze der Bundespolizei sowie Streckensperrungen am Güterbahnhof Bremerhaven-Speckenbüttel verursacht zu haben.
Tatablauf
In den Abendstunden des 11. und 12. April 2026 haben fünf bis sechs noch strafunmündige Jungen Steine auf die Gleise gelegt. Am Samstag wurden Schottersteine auf einer Distanz von fast 20 Metern auf den Schienen platziert, was dazu führte, dass mindestens zwei Züge diese Hindernisse überfuhren und leicht beschädigt wurden. Außerdem kam es zu Verspätungen und Zugausfällen. Am Samstagabend konnten die Bundespolizeistreifen die Verursacher jedoch nicht mehr antreffen.
Beteiligte
Am Sonntag gegen 16:22 Uhr bemerkte ein Lokführer mehrere Kinder in der Nähe der Gleise. Die alarmierten Einsatzkräfte fanden vier Kinder, die der Beschreibung des Lokführers entsprachen, in einem nahegelegenen Wohngebiet. Zwei weitere Kinder wurden von einer Diensthundestreife an einem Hochsitz an der Bahnstrecke entdeckt. Diese gaben an, sie hätten eine Bankkarte gesucht, die sie im Gleisbereich verloren hatten. Die Bundespolizei hatte diese Karte bereits am Vortag sichergestellt.
Folgen und Belehrung
Im Beisein ihrer Eltern wiesen die Bundespolizisten die Jungen darauf hin, dass das Legen von Steinen auf Gleise eine Straftat darstellt. Die Kinder wurden zudem eingehend über die Gefahren im Bahnbereich und die möglichen finanziellen Konsequenzen ihres Handelns informiert.
Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
Original-Content: news aktuell
Der Artikel Kinder legen Steine auf Gleise am Güterbahnhof Bremerhaven-Speckenbüttel erschien zuerst auf Nordische Post

