Auch der Treffer von Kai Havertz half nicht – der FC Arsenal droht nach der Niederlage im Spitzenspiel der Premier League bei Manchester City mal wieder, eine Meisterschaft zu verspielen. Die Gunners verloren am Sonntagabend in Manchester mit 1:2 (1:1). Zwar führt Arsenal die Tabelle noch mit drei Punkten Vorsprung auf City an, allerdings haben die Skyblues ein Spiel weniger absolviert.
Durch die Treffer von Rayan Cherki (16.) und Erling Haaland (65.) ist das englische Titelrennen nach dem 33. Spieltag wieder völlig offen, der zwischenzeitliche Ausgleich durch den deutschen Nationalspieler Havertz (18.) war für das Team von Coach Mikel Arteta letztlich zu wenig. Zumindest vorübergehend hat Arsenal, das zuletzt 2004 in der Liga triumphierte, die Meisterschaft nicht mehr in der eigenen Hand.
Havertz verpasst das 2:1 für Arsenal – Haaland trifft
„Wenn wir verlieren, ist es vorbei“, hatte City-Teammanager Pep Guardiola vor dem Spiel gesagt. Die Nervosität war seiner Mannschaft anzumerken, Arsenal hatte zu Beginn mehr vom Spiel. Nach den Toren durch Cherki und Havertz, der seinen ersten Ligatreffer in dieser Saison erzielte, entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, allerdings ohne allzu viele hochkarätige Tormöglichkeiten.
Das änderte sich im zweiten Abschnitt: Zunächst traf Haaland den Pfosten (48.), dann verpassten Havertz und Gabriel Martinelli (60.) sowie Eberechi Eze (61.) das 2:1 für Arsenal. Haaland machte es kurz darauf auf der Gegenseite bei seinem Linksschuss besser, während Arsenal bei der Chance von Gabriel (73.) wiederholt Pfostenpech hatte. (sid/mp)
Seit rund vier Tagen laufen die Vorbereitungen für den Transport des Buckelwals zurück ins offene Meer. Der Wind wird stärker, der Wasserpegel steigt. Vielleicht schwimmt der Wal sich selbst frei?
Die Rettungsaktion für den vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwal geht möglicherweise in ihre entscheidende Phase. „Wir sind auf einem sehr guten Weg und liegen im Zeitplan“, sagte Rechtsanwältin Constanze von der Meden von der privaten Rettungsinitiative. Der Wal habe am Morgen „tolle Reaktionen“ und viel Lebensenergie gezeigt. Es werde auch nicht ausgeschlossen, dass sich der rund zwölf Meter lange Meeressäuger aus eigener Kraft freischwimme. In diesem Fall greife „Plan B“.
Buckelwal in der Ostsee: Wasserstand könnte ansteigen
„Das heißt, die DLRG-Boote sind auf Stand-by, dass für den Fall, dass er losschwimmt, wir ihn dann guiden können. Und es ist sichergestellt, dass wir ihn dann auch bis in die Nordsee und dann über die Nordsee in den Atlantik leiten können.“ Der Wasserstand könne in den kommenden Stunden um 50 bis 60 Zentimeter steigen. Der Wal hatte sich in der Vergangenheit schon mal aus eigenen Kraft freischwimmen können, sich dann aber wieder festgesetzt.
Seit 20 Tagen befindet sich der Wal in der Wismarbucht
Bislang ist geplant, dass unter den Wal eine zwischen Pontons – also schwimmenden Plattformen – befestigte Plane geführt wird. Damit soll er aus dem flachen Bereich geborgen und später Richtung Nordsee gebracht werden. Die Pontons sollen dazu von einem Schlepper an einer langen Leine gezogen werden. Die Netzplane, auf der das Tier zwischen Pontons in die Nordsee und in den Atlantik transportiert werden soll, ist nach Behördenangaben im Wasser und auch in Sichtweite des Wals.
Messungen des Umweltministeriums zufolge ist der Buckelwal 12,35 Meter lang, 3,20 Meter breit und 1,60 Meter hoch. Der geschwächte Wal liegt bereits seit 20 Tagen in der Wismarbucht vor der Insel Poel.
Zwischen dem Hafen in Kirchdorf und dem vor der Insel Poel liegenden Wal waren DLRG-Boote unterwegs, die auch zur Sicherung des Einsatzpersonals vor Ort sind. Insgesamt sind fünf DLRG-Boote und ein Jet-Ski am Hafen von Kirchdorf und etwa 20 DLRG-Kräfte rund um den Buckelwal im Einsatz. Eine Rolle spielt auch die zunehmende Windstärke, die die Rettungsaktion beeinträchtigen könnte.
GPS-Sender für den gestrandeten Buckelwal?
Fast zeitgleich mit der Pressekonferenz der privaten Initiative gab auch Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) eine Pressekonferenz. Nach seinen Worten geht es dem Wal den Umständen entsprechend „einigermaßen“ gut. „Er lebt, er atmet“, so Backhaus. Der Wal sei unter der Kontrolle von fünf Tierärzten, von dreien der privaten Rettungsinitiative und zweien der staatlichen Veterinärverwaltung. „Er signalisiert, er vokalisiert und er zeigt auch Aktionen.“
Till Backhaus (SPD), Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, gibt in Weitendorf-Hof in der Nähe des gestrandeten Buckelwals vor der Ostseeinsel Poel ein Statement.picture alliance/dpa/Bernd Wüstneck
Till Backhaus (SPD), Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, gibt in Weitendorf-Hof in der Nähe des gestrandeten Buckelwals vor der Ostseeinsel Poel ein Statement.
Falls der Buckelwal befreit werden oder sich selbst befreien kann, könnte das Tier auch einen GPS-Sender verpasst bekommen. „Es wird jetzt im Übrigen auch noch geprüft, ob wir ihm einen GPS-Sender verabreichen, wenn ich das mal so sagen darf, also aufkleben“, betonte Backhaus. Es mache durchaus Sinn, ihn damit auszustatten. „Damit wir genau wissen, wo er ist. Denn der Wal kann eben auch für längere Zeit abtauchen. Und dann können wir ihn Tag und Nacht begleiten.“
Tierärztin zeigt sich zuversichtlich: Wal atmet tiefer
Die leitende Tierärztin der Initiative, Janine Bahr-van Gemmert, zeigte sich zuversichtlich zum Zustand des Tieres. „Er atmet deutlich tiefer ein. Das ist ein gutes Zeichen.“ Gemeinsam mit zwei weiteren Veterinären sei sie bei dem Wal gewesen. „Dass das ein Tier ist, das nicht in den letzten Zügen liegt, haben wir gesehen.“
Bedenken, dass ein Rettungsversuch dem Tier schaden könnte, wies sie zurück. „Wir sind nicht hier, um irgendeinem Tier weiteres Leiden zuzufügen“, sagte sie. Vielmehr solle der Wal aus seinem „Gefängnis“ befreit werden.
„Wir haben ein gutes Gefühl“, sagte Bahr-van Gemmert, die auf Föhr ein Robbenzentrum leitet, bei der Pressekonferenz im Hafen von Kirchdorf. Der Wal reagiere nicht aufgeregter auf den Saugbagger als auf die Menschen. „Ich bin mir sicher, das Tier merkt, wir wollen ihm helfen.“
Kritik von Wissenschaftlern und anderen Fachleuten an der Aktion wies Bahr-van Gemmert zurück: „Diese Leute haben diesen Wal ja nicht gesehen. Wir haben ihn vor Ort gesehen.“ Wissenschaftler, Fachleute von Behörden sowie Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen waren sich nach umfassender Prüfung zuletzt einig, dass der Wal Ruhe brauche und weitere Eingriffe dem Tier massive Schäden zufügen würden. Der Buckelwal sei orientierungslos und so schwach und geschädigt, dass er die Heimreise nicht schaffen werde. (dpa/mp)
Mitten in der Nacht hat ein Feuer auf Stelzenhäuser in der malaysischen Küstenstadt Sandakan übergegriffen – Tausende Menschen sind betroffen. Enge Gassen und starke Winde erschweren die Löscharbeiten.
Bei einem Großbrand im malaysischen Küstendorf Sandakan sind nach Behördenangaben bis zu 1000 Häuser zerstört worden. Nach ersten Erkenntnissen gibt es keine Todesopfer. Rund 9000 Menschen seien betroffen, sagte der Bezirkspolizeichef Reportern vor Ort. Einige Bewohner hätten leichte Verletzungen erlitten, als sie versuchten, persönliche Gegenstände zu retten, berichtete die Zeitung „The Star“.
Großbrand in Sandakan: Kochunfall als Ursache?
Das Feuer brach nach Behördenangaben gegen 1.30 Uhr (Ortszeit) im dicht besiedelten Viertel Kampung Bahagia im Stadtteil Batu Sapi aus und griff rasch auf zahlreiche Stelzenhäuser über. Das Gebiet umfasst rund 1200 Pfahlbauten. Laut der Zeitung „Free Malaysia Today“ wurden etwa vier Hektar zerstört – rund fünfeinhalb Fußballfelder. Nach Angaben des Polizeichefs wurde die Gegend gegen 4 Uhr (Ortszeit) zur Katastrophenzone erklärt.
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Als mögliche Ursache gilt laut Medienberichten, darunter „Malay Mail“, ein Kochunfall. Die Löscharbeiten wurden nach Angaben von Einsatzkräften durch enge Zufahrten, starken Wind und eingeschränkten Zugang zu Wasser bei Ebbe erschwert.
Der malaysische Ministerpräsident Anwar Ibrahim teilte in sozialen Medien mit, man sei „zutiefst betroffen“. Hilfe für die Betroffenen habe nun Priorität; Behörden arbeiteten daran, Unterstützung und Notunterkünfte bereitzustellen. (dpa/mp)
Bei einem Schusswaffenvorfall in Shreveport im US-Bundesstaat Louisiana sind am Sonntagmorgen (Ortszeit) nach Polizeiangaben acht Kinder getötet worden. Vorläufigen Erkenntnissen zufolge waren die Getöteten zwischen einem und 14 Jahren alt, sagte Chris Bordelon von der örtlichen Polizeidienststelle.
„Es handelt sich um einen sehr großen Tatort, an dem mehrere verstorbene Kinder zu sehen sind“, sagte er weiter. Kurz nach 6 Uhr am Morgen war es Bordelon zufolge zu der häuslichen Auseinandersetzung gekommen, bei der ein Mann erwachsenen Alters geschossen habe. Dieser habe allein gehandelt.
Acht Kinder tot: Tatverdächtiger nach Verfolgungsjagd erschossen
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Zwei weitere Menschen seien verletzt worden. Der Tatverdächtige sei daraufhin geflüchtet und dann von der Polizei nach einer Verfolgungsjagd erschossen worden.
Shreveport im Nordwesten Louisianas liegt nah an der Grenze zu Texas. Sie ist nach New Orleans und Baton Rouge gemessen an den Einwohnern die drittgrößte Stadt des Bundesstaates. (dpa)
Vor dem Südgipfel in der Fußball-Bundesliga zwischen Bayern München und dem VfB Stuttgart ist es zu Krawallen gekommen. An der Allianz Arena lieferten sich Fans beider Klubs eine heftige Schlägerei. Die Polizei musste nach „Bild“-Informationen mit einem Großaufgebot eingreifen.
„Nach aktuellem Kenntnisstand kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Ultras des VfB Stuttgart und des FC Bayern München. Die Polizei konnte die Situation einfrieren“, sagte Polizeisprecher Thomas Schelshorn auf „Bild“-Anfrage und ergänzte: „Aktuell befinden sich rund 100 Personen in einer polizeilichen Maßnahme. Das weitere Vorgehen wird jetzt mit der Staatsanwaltschaft abgestimmt.“
VfB-Ultras stürmten zum Treffpunkt der Bayern-Ultras
Nach ersten Berichten sollen vermummte VfB-Ultras von der U-Bahn-Station in Richtung der Allianz Arena gestürmt sein. Sie hätten dabei gezielt den Treffpunkt der Bayern-Ultras am Südkurvenplatz angegriffen. Als Reaktion darauf hätten sich mehrere hundert Bayern-Fans vermummt und den Stuttgarter Anhängern entgegengestellt. Die Folge seien heftige Tumulte gewesen.
Die Polizei soll mit Schlagstöcken und Pfefferspray dazwischengegangen sein. Mehrere Hundertschaften sollen dabei zum Einsatz gekommen sein und hätten eine größere Fangruppe eingekesselt. Zwei Polizisten sollen verletzt worden sein.
Das „Commando Cannstatt“, eine Ultra-Gruppierung des VfB Stuttgart, teilte inzwischen mit, dass es aufgrund der polizeilichen Maßnahmen keinen organisierten Support für die Schwaben in der Allianz Arena geben werde. Die Ultraszene werde „höchstwahrscheinlich das Spiel verpassen“. Laut „Bild“ seien aber einige der gewaltbereiten Anhänger nur wegen der Schlägerei zum Spiel gereist. (fa/sid)
Blutige Tat in Hamm: Am frühen Sonntagmorgen erlitt ein Mann bei einer mutmaßlichen Messerattacke schwere Stichverletzungen. Die Polizei fahndete nach dem Tatverdächtigen – mit schnellem Erfolg.
Nach der mutmaßlichen Messerattacke auf einen 27-Jährigen hat die Polizei am Sonntagmorgen einen 33-jährigen Mann noch in Tatortnähe vorläufig festgenommen.
Mann mutmaßlich im Schlaf attackiert
Laut Polizei soll sich der Angriff um kurz nach 6 Uhr in einer Wohnung am Südkanal im Bereich Osterbrookplatz ereignet haben. Demnach sei der 27-Jährige zuvor mit seinem 33-jährigen Bekannten in dessen Wohnung angekommen und habe sich dort direkt schlafen gelegt.
Kurze Zeit später soll der 33-Jährige den bereits Schlafenden dann mit einem Messer am Oberkörper verletzt haben. Warum, ist noch unklar. Danach flüchtete der Angreifer in unbekannte Richtung.
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Die Polizei leitete sofort mit zehn Streifenwagenbesatzungen die Fahndung ein – mit Erfolg. Der Tatverdächtige wurde noch in der Nähe angetroffen und vorläufig festgenommen. In der Wohnung fanden und sicherten die Einsatzkräfte außerdem das mutmaßliche Tatmesser. Ein Atemalkoholtest bei dem 33-Jährigen ergab laut Polizei einen Wert von mehr als 2,2 Promille.
Der verletzte 27-Jährige wurde durch den Rettungsdienst versorgt und mit potenziell lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist nach Polizeiangaben stabil.
Der 33-jährige Tatverdächtige soll nun dem Untersuchungsgefängnis zugeführt werden. Die weiteren Ermittlungen führt die Mordkommission (LKA 41) in enger Abstimmung mit der zuständigen Staatsanwaltschaft. (mp)
Seit Freitag ist der Elbtunnel, durch den die A7 führt, für Fahrzeuge gesperrt. Dennoch bleibt der Verkehr rund um Hamburg wohl entspannt.
Die Sperrung der A7 zwischen den Anschlussstellen Stellingen und Heimfeld sorgt wohl nicht für größere Verzögerungen im Verkehr. Wie eine Sprecherin der Verkehrsleitzentrale Hamburg sagte, ist die eingerichtete Umleitung frei.
A7: Geringer Zeitverlust trotz Sperrung
Wie sich die Situation im Laufe des Tages entwickele, sei schlecht einzuschätzen. Auch der ADAC rechnet derzeit für Reisende in Richtung Süden mit einem geringen Zeitverlust von rund drei Minuten.
Seit Freitagabend ist die Autobahn rund um den Elbtunnel gesperrt. Die 55-stündige Sperrung soll planmäßig am Montagmorgen aufgehoben werden. Der Verkehr wird weiträumig über die A1 und A27 durch Schleswig-Holstein umgeleitet. (dpa/mp)
Schalke 04 kann nach drei Jahren in der Zweitklassigkeit allmählich die Feier zur Rückkehr in die Fußball-Bundesliga planen. 1058 Tage nach dem fünften Abstieg der Vereinsgeschichte machten die Königsblauen mit dem souveränen 4:1 (2:0) gegen den Tabellenletzten Preußen Münster den nächsten großen Schritt zum Wiederaufstieg.
Kapitän Kenan Karaman mit seinem 13. Saisontreffer (36.), ein Eigentor von Jannis Heuer (45.), Adil Aouchiche mit seinem Debüt-Treffer (50.) und Moussa Sylla (66.) sicherten der Mannschaft von Trainer Miron Muslic den elften Heimsieg der Saison. Für Münster traf Shin Yamada (82.). Vier Runden vor Schluss wuchs nach dem zehnten Spiel in Folge ohne Niederlage der Schalker Vorsprung vor dem Relegationsplatz auf sechs Punkte. Bereits in zwei Wochen am 2. Mai gegen Fortuna Düsseldorf könnten die Gelsenkirchener den Aufstieg perfekt machen.
Schalke, wieder mit dem zuletzt gesperrten Karaman, aber weiter ohne die bosnischen WM-Fahrer Edin Dzeko und Nikola Katic, begann furios. Karaman (5.) und Soufiane El-Faouzi (10.) verfehlten mit Schüssen knapp das Tor. Dann rettete Preußen-Keeper Johannes Schenk bei Kopfbällen von Karaman (13.) und Timo Becker (14.) in höchster Not.
4:1 gegen Münster: Schalke nutzt Paderborn-Patzer
Danach verteidigte Münster konzentrierter, Schalke tat sich plötzlich schwer, Räume zu finden – bis Karaman nach Flanke von Dejan Ljubicic per Kopf zum 1:0 traf. Nach einer Ecke von Aouchiche lenkte Heuer den Ball mit dem Kopf ins eigene Tor. Beim 3:0 patzte der zuvor so starke Schenk. Dann legte auch noch Dzeko-Ersatz Sylla nach.
Am Vorabend hatten die Verfolger Hannover 96 und SC Paderborn beim 1:1 die Punkte geteilt – und sich anschließend gemeinsam geärgert. „Ein Punkt ist zu wenig für das, was wir heute geleistet haben“, befand SC-Kapitän Felix Götze bei Nitro, „das war auf jeden Fall unser bestes Auswärtsspiel.“ Götze selbst hatte die Gäste in Führung gebracht (40.), Benjamin Källman glich aus (78.).
„Heute wollten wir gewinnen, das haben wir nicht geschafft“, sagte 96-Trainer Christian Titz,„jetzt schütteln wir uns, besprechen das und wollen nächste Woche auswärts wieder drei Punkte holen.“ Bereits am Freitag hatte sich die SV Elversberg nach dem 1:2 gegen Schalke mit einem lockeren 3:0 (1:0) gegen den Karlsruher SC zurückgemeldet, die Saarländer liegen nun wieder hinter Paderborn auf dem Relegationsplatz. (sid/dj)
Auf diese Nachricht aus seiner Heimat München hätte Julian Nagelsmann sicher gerne verzichtet. Der Bundestrainer muss seine WM-Mission und die Reise in die USA womöglich ohne Schlüsselspieler Serge Gnabry antreten – und dürfte schon bald zu einem Umdenken in den eigenen Offensivplanungen gezwungen werden.
Der 30 Jahre alte Fußballprofi erlitt nach Angaben des FC Bayern einen Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel und fällt deshalb „für längere Zeit“ aus. Nähere Informationen gab es zunächst nicht. „Eine ganz bittere Nachricht„ sei das, ließ Nagelsmann mitteilen. Er habe am Samstag Kontakt zu dem Spieler gehabt und „ihm gesagt, dass wir auch in der Nationalmannschaft alle hinter ihm stehen“, so der 38-Jährige: „Wir alle werden ihn bestmöglich unterstützen, damit er so schnell wie möglich wieder auf dem Platz stehen kann.“
Gnabrys Ausfall ist eine schlechte Nachricht sowohl für die DFB-Elf als auch für die Münchner Triple-Jäger, die in der Champions League und im DFB-Pokal vor den entscheidenden Saisonwochen stehen.
Nagelsmann: Umdenken in der Offensive nötig
In den vergangenen acht Länderspielen brachte Nagelsmann Gnabry jeweils von Anfang an. Der gebürtige Stuttgarter steuerte in diesem Zeitraum – wie sonst nur Stürmer Nick Woltemade – vier Treffer bei. Eine Auskunft zu Gnabrys WM-Perspektive gab es von Nagelsmann und dem DFB am Sonntag nicht.
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus prognostizierte bei Sky indes einen Wettlauf mit der Zeit. „Für mich bedeutet es eine Pause von acht Wochen. Dann wird es natürlich super, super eng für die WM. In fünf Wochen wird der Kader bekanntgegeben“, sagte Matthäus. In persönlichen Worten sprach er via TV-Kamera direkt zu Gnabry: „Ganz Deutschland drückt Dir die Daumen. Du bist ein Mehrwert für die deutsche Nationalmannschaft.“
Serge Gnabry (l.) muss darum zittern, mit Kapitän Joshua Kimmich & Co. zur WM zu fahren.picture alliance / U. Hufnagel | Ulrich Hufnagel
Serge Gnabry (l.) muss darum zittern, mit Kapitän Joshua Kimmich & Co. zur WM zu fahren.
Für Nagelsmann, dessen Team am 14. Juni gegen WM-Debütant Curaçao in das XXL-Turnier startet, dürfte die Verletzung die komplette Statik seiner Offensive verändern. Als Bayern-Stammspieler war Gnabry zuletzt im DFB-Team gesetzt. Sein Tempo, seine Erfahrung und seine Torgefahr standen als ideale Ergänzung zu den feinen Füßen um Florian Wirtz, Jamal Musiala und Kai Havertz.
Die größten Auswirkungen wird der Ausfall des vielseitig einsetzbaren Gnabry auf Musiala haben, denn er ist sowohl beim FC Bayern als auch im DFB-Team betroffen. Hatte der frühere Nationaltorhüter Oliver Kahn dem angehenden Fußball-Superstar unlängst noch zu einem WM-Verzicht nach langer Verletzungspause geraten, dürfte Musiala nun zum Schlüsselbaustein für Nagelsmann und Bayern-Trainer Vincent Kompany werden.
Gnabry-Verletzung mit Folgen für Musiala, Sané und Karl
Musiala zeigte zuletzt beim 5:0 der Münchner beim FC St. Pauli sowie beim wilden 4:3 gegen Real Madrid einen deutlichen Aufwärtstrend. Kahns Vorschlag bügelte der 23-Jährige direkt ab. „Nein, auf jeden Fall will ich zur WM“, antwortete Musiala deutlich. „Mein Fokus ist jetzt auf Bayern gerichtet. Ich will der Mannschaft helfen, alles zu gewinnen. Und dann ist mein Fokus, dem Land und der Nationalmannschaft zu helfen“, fügte der Bayern-Profi an.
Auch der sportlich umstrittene Türkei-Legionär Leroy Sané und Bayern-Jungstar Lennart Karl dürften mit Blick auf die WM eine größere Rolle einnehmen als bislang gedacht. Karl laboriert selbst aktuell an einer Oberschenkelverletzung, wird aber deutlich früher zurückerwartet als Gnabry. Diesem droht angesichts der Schwere der Verletzung ein monatelanger Ausfall zur absoluten Unzeit.
Eine präzisere Prognose gab es vonseiten der Münchner zunächst nicht. Die wegweisenden Halbfinals gegen Bayer Leverkusen im DFB-Pokal sowie Paris Saint-Germain in der Champions League werden aber in jedem Fall ohne Gnabry stattfinden. Dasselbe gilt auch für die Endspiele in Berlin und Budapest, falls Bayern diese erreicht.
Kompany trifft der Ausfall insofern schwerer als Nagelsmann, weil er deutlich weniger Alternativen hat. Da aktuell auch Karl verletzt fehlt, stellt sich die Bayern-Offensive für die großen K.o.-Duell fast von selbst auf. Hinter Torjäger Harry Kane bleiben derzeit eigentlich nur Musiala und die beiden Real-Torschützen Luis Diaz und Michael Olise. (dpa/dj)
Sogar in der argentinischen Sportzeitung „Olé“ war Marie-Louise Eta kurzzeitig der Aufmacher und verdrängte die Vorschau auf das Fußball-Superclásico zwischen Boca Juniors und River Plate von der Startseite. Das spanische Blatt „AS“ widmete der ersten Cheftrainerin in der Geschichte der Männer-Bundesliga sogar ein eigenes Video. Gefühlt verfolgte die ganze Fußball-Welt das historische, wenn auch misslungene Debüt der Pionierin an der Seitenlinie des 1. FC Union Berlin.
„Die Vorfreude war riesig und ein ohrenbetäubender Jubel erschütterte das malerische Stadion An der Alten Försterei, als Marie-Louise Eta aus den Katakomben kam. Kein einziges Objektiv der Fotografen war nicht auf sie gerichtet. Und das war kein Wunder, denn sie wurden Zeugen eines historischen Moments“, schrieb die spanische „Marca“ nach dem 1:2 der Köpenicker gegen den VfL Wolfsburg.
Schon vor dem Anpfiff bot sich auf dem Rasen ein lustiges Bild, denn es entwickelte sich eine kleine Verfolgungsjagd. Eta eilte zunächst zum einen Spielfeldrand für ein DAZN-Interview, dicht gefolgt von einer Schar Fotografen. Kurz darauf wiederholte sich die Szene, als die 34-Jährige die Seite wechselte, um auch dem Sky-Reporter Rede und Antwort zu stehen. „Sie stand im Mittelpunkt und zog alle Blicke auf sich. Eine echte Revolution“, schrieb „Diario Olé“.
Eta stellt klar: „Es geht nicht um mich“
Dass auch Eta die Negativserie der Eisernen nicht stoppen konnte und der Vorsprung auf Relegationsplatz 16 nur noch sechs Zähler beträgt, schien zumindest die Welt-Presse nur am Rande zu interessieren. Die Nachfolgerin von Steffen Baumgart, die nur bis Saisonende die Profimannschaft der Männer coacht, war darum bemüht, den gewaltigen Medienrummel abzumoderieren.
Marie-Louise Eta konnte ihr Debüt nicht mit einem Sieg krönen. IMAGO/Steinsiek.ch
Marie-Louise Eta konnte ihr Debüt nicht mit einem Sieg krönen.
„Wir sind natürlich enttäuscht. Es geht um Fußball, es geht nicht um mich“, stellte die gebürtige Dresdnerin klar. Der gesellschaftlichen Signalwirkung ihrer Beförderung sei sie sich natürlich bewusst. „Aber darum geht es nicht. Es geht nicht darum, etwas zu genießen, sondern darum, Fußballspiele zu gewinnen“, bekräftigte die Union-Trainerin, die von ihren Anhängern als „Fußballgöttin“ begrüßt wurde.
Union zeigte eine der besten Offensivleistungen der vergangenen Monate, erspielte sich unzählige Großchancen, kam durch den späten Treffer von Oliver Burke aber nur zum Anschluss. Wolfsburg schöpft nach den Traumtoren von Patrick Wimmer und Dzenan Pejcinovic hingegen wieder Hoffnung im Abstiegskampf und verkürzte den Rückstand auf den Relegationsrang auf zwei Zähler.
Trainerwechsel-Effekt: Neue Energie bei Union
Der allgemeine Tenor in den Berliner Reihen: Die Leistung hat gestimmt, das Ergebnis nicht. Christopher Trimmel erkannte definitiv einen Trainerwechsel-Effekt. „Es kommt neue Energie auf den Platz. Wenn du 26 Mal versuchst, aufs Tor zu schießen, machst du viel richtig. Die Art und Weise war echt gut heute“, befand der Österreicher.
Dass er nun von einer Frau trainiert werde, ändere für ihn aber genauso wenig wie für seinen Teamkollegen Ilyas Ansah. „Marie-Louise Eta ist meine Trainerin und davor hatte ich einen Trainer. Und es ist mir relativ egal, ob das ein Mann oder eine Frau ist. Das ändert nichts an der Art und Weise, wie ich das Spiel angehe“, erklärte der Stürmer, der zuvor zahlreiche Chancen vergeben und sichtlich unzufrieden mit seiner Leistung war, am ARD-Mikro.
Abwehrspieler Derrick Köhn sprach von einer „sehr guten“ Chemie zwischen Eta und der Mannschaft. „Wir haben schnell zueinander gefunden. Wir fühlen uns sehr wohl mit ihr. Wir versuchen uns jetzt, auf Leipzig vorzubereiten und ihr dort Geschenke zu machen.“ (dpa/dj)
Faustschläge und Widerstand gegen die Polizei: Nach dem Derby zwischen dem HSV und Werder Bremen am Samstag eskalierte am Bahnhof Buchholz ein Streit zwischen HSV-Fans und weiteren Fahrgästen.
Am Samstagabend ist ein Streit am Bahnhof Buchholz (Kreis Harburg) eskaliert. Wie die Polizeiinspektion Harburg mitteilte, gerieten drei HSV-Fans gegen 20.20 Uhr am Gleis 1 mit mindestens zwei weiteren Fahrgästen eines Metronom-Zuges aneinander. Die Fans waren auf dem Heimweg vom verlorenen HSV-Spiel gegen Werder Bremen.
Polizei setzte Pfefferspray ein
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde ein Mann während des Streits mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Zuvor sollen die drei Männer bereits eine Bierdose geworfen haben, die eine weitere Person am Kopf traf und leicht verletzte.
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Kurz nach dem Notruf war die Polizei am Bahnhof und traf die drei Tatverdächtigen dort an. Die Männer versuchten laut Polizei zunächst, sich der Kontrolle zu entziehen. Einer von ihnen stieß einen Beamten zurück und ging bedrohlich auf ihn zu. Die Polizisten setzten daraufhin Pfefferspray ein, um den Angriff zu stoppen. Anschließend wurde der Mann fixiert.
Jetzt sucht die Polizei Zeugen. Wer den Vorfall beobachtet hat oder Angaben machen kann, soll sich bei der Polizei Buchholz (Tel. 04181-2850) oder bei der Bundespolizeiinspektion Bremen (Tel. 0421-162995) melden. (mp)
Aufregung in Altona-Nord: An der Stresemannstraße ist es am Sonntag zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen – wegen einer Bedrohungslage.Ein 18-Jähriger hatte laut Polizei am Telefon mit einer Waffe gedroht.
Mehrere Streifenwagen standen am Sonntag um kurz vor 13 Uhr in der Stresemannstraße bei der Kreuzung zur Holstenstraße.
Mehrere Streifenwagen sind vor Ort.Privat.
Mehrere Streifenwagen sind vor Ort.
Einsatz in Altona: 18-Jähriger droht am Telefon mit Waffe
Dort ist es zu einer Bedrohungslage gekommen, wie ein Sprecher des Polizei-Lagediensts sagte. Ein 18-Jähriger habe zuvor bei der Polizei angerufen und gesagt, er habe eine Schusswaffe – und die werde er auch ziehen, wenn die Polizei käme.
Daraufhin machten sich die Streifenwagen auf den Weg in die Stresemannstraße, darunter waren auch Spezialkräfte, die die Wohnung des Mannes stürmten. Dieser wurde vor Ort angetroffen, laut der Polizei allerdings keine Waffe gefunden. Der 18-Jährige habe sich in einer psychischen Ausnahmesituation befunden und sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Um kurz vor 16 Uhr war der Einsatz beendet. (mp)
Hunderte Motorradmotoren röhrten am Samstag durch den Kreis Schleswig-Flensburg: Im Rahmen einer Trauerfeier für ein verstorbenes Mitglied eines Motorradclubs fuhren Hunderte Biker in einem Konvoi. Doch schon kurz nach dem Start kam es zu einem schweren Unfall.
Die Motorradfahrer hatten sich am Samstag in der Gemeinde Busdorf versammelt. Von dort aus setzte sich der Konvoi gegen 13 Uhr in Richtung Harrislee in Bewegung, um einem verstorbenen Clubmitglied die letzte Ehre zu erweisen.
Zu Beginn nahmen 800 Menschen mit über 300 Motorrädern teil. Auf der Strecke seien weitere Fahrzeuge dazugestoßen. Wie viele Gefährte zum Schluss dabei waren, war laut Polizei unklar.
Unfall bei Motorradkorso: Biker bei Sturz schwer verletzt
Doch noch in Busdorf stürzte einer der Biker ohne Fremdeinwirkung, wie die Polizeidirektion Flensburg mitteilte. Demnach musste er wegen eines technischen Defekts an seinem Motorrad ausweichen, rutschte mit seiner Maschine weg und wurde schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Schleswiger Krankenhaus.
Die übrige Trauerfeier verlief laut Polizei ohne weitere Zwischenfälle. Unter Polizeibegleitung setzte der Konvoi seinen Weg fort und erreichte knapp eine Stunde später den Zielort in Harrislee. (mp)
Jonathan Klinsmann, Sohn von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann, hat sich bei einem Zusammenprall verletzt. Der 29-Jährige musste nach dem 0:2 des FC Cesena beim FC Palermo in der zweiten italienischen Fußball-Liga Serie B ins Krankenhaus gebracht werden.
„Er hat eine Schnittwunde im Nackenbereich und wird von den Ärzten betreut, die uns hinsichtlich seines Allgemeinzustands beruhigt haben“, erklärte Trainer Ashley Cole.
Klinsmann war bei einer Abwehraktion am Samstag kurz vor Schluss mit einem gegnerischen Spieler zusammengeprallt und hatte dabei Berichten zufolge einen Schlag auf den Kopf bekommen. Die Nummer eins der Bianconeri sei wegen der Folgen eines Kniestoßes auf einer Trage vom Platz gebracht worden.
Kopftrauma-Protokoll: Klinsmann auf Trage vom Platz
Jonathan Klinsmann im Cesena-TrikotIMAGO/ABACAPRESS
Jonathan Klinsmann im Cesena-Trikot
Das Vorgehen entspricht dem üblichen Protokoll nach einem Kopftrauma, berichtete der „Corriere Romagna“. Der Schlag habe eine Wunde verursacht, die genäht werden musste, aber es gehe Klinsmann gut, sein Zustand gebe keinen Anlass zur Sorge.
Jonathan Klinsmann spielt seit Februar 2024 für Cesena, er war damals aus der Major League Soccer in den USA von LA Galaxy nach Italien gewechselt. Zuvor hatte er für den FC St. Gallen in der Schweiz und Hertha BSC sowie den US-Club UC Berkeley gespielt. (dpa/dj)
Ob Fisch, Löwe, Zwilling oder ein anderes Sternbild – für alle Sternzeichen gibt es jeden Tag einen Blick in die Zukunft. Für viele Menschen ist ein Horoskop eine kleine, wertvolle Entscheidungshilfe. Lesen Sie hier, wie die Sterne für Sie stehen: Das Tageshoroskop gibt’s täglich kostenlos auf MOPO.de!
Horoskop für Mittwoch, 15. April 2026
Horoskop heute: Widder
Verzetteln Sie sich nicht und reiben Sie sich nicht an anderen auf! Sie brauchen mehr Ruhepausen als sonst, um konzentriert zu sein. Spätabends finden Sie einen Kompromiss.
Horoskop heute: Stier
Halten Sie heute nicht an einem Irrtum fest, bleiben Sie in jeder Hinsicht nüchtern! Unkorrektheiten können rechtliche Schwierigkeiten bringen. Stehen Sie aufrichtig zu einem Fehler.
Nehmen Sie Spannungen in der Familie heute nicht auf die leichte Schulter. Am Nachmittag sollten Sie bereit sein, anderen zu verzeihen. Verlieren Sie sich nicht in düsteren Gedanken!
Horoskop heute: Krebs
In der Partnerschaft sollten Sie heute mehr Wärme und Entgegenkommen zeigen. Suchen Sie am frühen Abend das Gespräch. Finden Sie gemeinsam Ansätze für Problemlösungen.
Horoskop heute: Löwe
Wenden Sie sich heute Ihrem Partner zu, gehen Sie mehr auf ihn ein. Sie können ganz neue, liebenswerte Züge entdecken und Ihre Partnerschaft auf eine neue Basis stellen.
Horoskop heute: Jungfrau
In der Partnerschaft können Sie einander heute ein großes Stück näherkommen. Nutzen Sie den Abend, um gemeinsame Ziele festzulegen, reden Sie mehr miteinander!
Horoskop heute: Waage
Heute ist nicht Ihr Tag. Wenden Sie keinen Druck an, wenn man nicht auf Ihre Vorschläge eingehen will. Sie würden sich selbst ins Abseits stellen. Abends wird es wieder leichter.
Horoskop heute: Skorpion
Sie kommen nur schwer in die Gänge. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, rechnen Sie mit Verzögerungen. Ein Gerücht kann abends Unruhe bringen. Lassen Sie sich nicht bluffen!
Horoskop heute: Schütze
Sie haben einen recht ruhigen Tag vor sich, sollten aber Menschen, die Ihnen lästig werden könnten, früh in Ihre Grenzen weisen. Regen Sie abends andere mit Ihren Gedanken an!
Horoskop heute: Steinbock
Gehen Sie heute mit anderen Menschen nicht zu hart ins Gericht. Vor allem über Mittag drohen sonst massive Auseinandersetzungen. Seien Sie abends etwas versöhnlicher.
Horoskop heute: Wassermann
Sie müssen vormittags mit einer Absage rechnen. Reagieren Sie schnell, werden Sie anderweitig tätig, dann können Sie sogar in Vorteil kommen. Lassen Sie sich abends nicht reizen.
Horoskop heute: Fische
Dieser Tag kann Ihnen schöne Erlebnisse bringen. Unternehmen Sie etwas, suchen Sie Kontakt zu anderen Menschen! Lassen Sie es sich abends richtig gut gehen.
Rattengift in Babynahrung? Die Polizei vermutet in Österreich ein zweites manipuliertes Glas im Umlauf. Wie man die Gläser erkennt.
In Österreich wird nach einem zweiten womöglich mit Rattengift verseuchten Glas Hipp-Babynahrung gesucht. Die Polizei im Burgenland südöstlich von Wien habe Erkenntnisse, dass dort ein weiteres Glas im Umlauf gebracht worden sein könnte, sagte der Polizeisprecher.
„Es spricht viel dafür, dass es nur dieses zweite Glas gibt“, sagte Polizeisprecher Helmut Marban. Dies erschließe sich aus kriminaltaktischen Quellen – weitere Einzelheiten wollte er nicht nennen. Trotzdem seien auch weitere Manipulationen nicht auszuschließen. Die Gläser sind daran zu erkennen, dass der Deckel manipuliert ist, und unter dem Glasboden soll sich ein weißer Aufkleber mit rotem Kreis befinden. (dpa/mp)
Im ersten Spiel nach dem Rücktritt von Meistertrainer Javier Mascherano hat der achtmalige Weltfußballer Lionel Messi seinen Klub Inter Miami zum vierten Saisonsieg in der MLS geführt. Miami gewann bei den Colorado Rapids mit 3:2 (2:0) und sprang in der Tabelle der Eastern Conference auf den zweiten Platz.
Beim Debüt von Interimstrainer Guillermo Hoyos eröffnete Messi den Torreigen in der 18. Minute per Elfmeter zum 1:0 und sorgte mit seinem zweiten Treffer (79.) für den Endstand. Aufgrund des großen Interesses wurde das Spiel ins NFL-Stadion der Denver Broncos verlegt. Normalerweise tragen die Rapids ihre Heimspiele in einem deutlich kleineren Stadion in Commerce City nördlich von Denver aus.
MLS: Messi siegt mit Miami vor 75.000 Zuschauern in Denver
Zum Spiel gegen Miami kamen 75.824 Zuschauer, es war die zweitgrößte Kulisse in der Geschichte der MLS. Nur das Stadtderby zwischen den Los Angeles Galaxy und dem Los Angeles FC im Juli 2023 hatte mehr Fans (82.110) ins Stadion gelockt.
Mascherano, der Inter in der Vorsaison zum MLS-Titel geführt hatte, verkündete Anfang der Woche überraschend seinen Rücktritt. Sportdirektor Hoyos wurde interimistisch als Nachfolger bestimmt. Hoyos trainierte vier Jahre lang die zweite Mannschaft des FC Barcelona und war in dieser Zeit einer der Entdecker Messis. (dpa/dj)
Mails mit Meerblick beantworten und Kundengespräche mit Sand unter den Füßen führen. In den Küstenorten an Nordsee und Ostsee wollen Urlauber meist entspannen. Aber auch zum Arbeiten zieht es einige an die Meere von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. „Workation“ nennt man diese Mischung aus Arbeit und Urlaub.
Mancherorts können Fans dieser Form des mobilen Arbeitens ihren Laptop sogar direkt am Meer in speziellen Strandkörben aufklappen – ausgestattet mit Licht und Steckdosen.
Workation im Norden: Spezielle Strandkörbe in Büsum
In Büsum (Kreis Dithmarschen) gibt es spezielle Workation-Strandkörbe sowie sogenannte Meeting-Strandkörbe mit Platz für bis zu sechs Menschen. Mit dabei sind LED-Lichter, Steckdosen und USB-Buchsen, klappbare Notebooktische und 400-Watt-Solar-Module auf dem Dach. Auch WLAN gibt es hier laut Tourismus Marketing Service (TMS) Büsum.
MOPO
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„Wir sind stolz darauf, mit der Business Oase Büsum ein Konzept zu präsentieren, das es Familien ermöglicht, gemeinsam Zeit zu verbringen, während die Eltern in einem inspirierenden Umfeld arbeiten können“, erklärte Robert Kowitz, Geschäftsführer der TMS Büsum, bei der Präsentation im Herbst 2024.
Hier gibt es Coworking-Angebote auf Sylt und in St. Peter Ording
Auf Sylt gibt es mehrere Coworking-Angebote für eine Workation: darunter Arbeitsplätze mit Blick auf das Rantumbecken in Rantum, teilte eine Sprecherin der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TA.SH) mit. Im Inselnorden in List befindet sich eine weitere Möglichkeit für mobiles Arbeiten und im Nobelort Kampen findet Workation unter Reet statt.
In St. Peter-Ording gibt es laut Tourismus-Agentur Coworking-Plätze auf dem Campusgelände vom Nordsee-Internat im Ortsteil Böhn, nur wenige Schritte vom Deich entfernt. Auch in anderen Orten an der nordfriesischen Küste gibt es demnach Möglichkeiten, vorübergehend Arbeitsplätze zu buchen. Darunter in Husum, Niebüll sowie auf der Insel Amrum.
Auch an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins gibt es mehrere Angebote für Workation-Interessierte: darunter in Lübeck und Travemünde und Flensburg. Auf einem Campingplatz auf Fehmarn wurde eine Coworking-Station als „Open Space“-Bereich eingerichtet, die ausschließlich für Platzgäste zugänglich ist. An drei bis fünf Arbeitsplätzen können Interessierte demnach ungestört arbeiten – bei schönem Wetter auch draußen mit einem Sitzsack unter dem Sonnensegel.
Arbeiten auf dem Campingplatz auf Fehmarn
Auch aus manchen Ferienwohnungen oder Hotels kann mit Blick auf das Meer gearbeitet werden. Einige Unterkünfte bieten weitreichendes WLAN an und haben eine Terrasse mit Blick auf das Meer, sagte die Sprecherin.
In Grömitz (Kreis Ostholstein) gibt es spezielle Schlafstrandkörbe am Strand. Die meisten kommen, um in den Körben zu entspannen. „Theoretisch ist es aber sehr gut möglich, in den Strandkörben auch zu arbeiten“, sagte eine Vermieterin. Die Lehne der Liegefläche lasse sich demnach aufrichten und vor dem Strandkorb stünden Tisch und Stühle stünden bereit. Auch das Handy könne man hier laden.
Workation im Tiny House auf Norderney
Auf der Insel Norderney stehen seit letztem Jahr zwei Tiny Houses. „Die sind nicht zur Übernachtung gedacht, das sind Workspaces“, sagt Kurdirektor Wilhelm Loth. Das Angebot sei für Gäste und Einheimische gedacht, die einen Arbeitsraum auf der Insel suchen. Denn Arbeitsraum sei ebenso wie Wohnraum auf der Insel knapp. Die Tiny Houses böten dann Rückzugsmöglichkeiten etwa für Besprechungen, Video-Calls oder um sich in Ruhe konzentrieren zu können.
„Das Thema Workation gewinnt auch in Ostfriesland zunehmend an Bedeutung. Mit der wachsenden Verbreitung mobilen Arbeitens entstehen immer mehr Möglichkeiten, Arbeit und Urlaub miteinander zu verbinden“, teilte eine Sprecherin der Ostfriesland Tourismus GmbH der dpa mit. Spezielle Coworking-Plätze gibt es in Ostfriesland demnach unter anderem in Emden, Leer, Carolinensiel (Landkreis Wittmund), Jemgum (Landkreis Leer) sowie in Jever und Varel (Landkreis Friesland).
Die Übergänge seien oft fließend: Nicht immer werde gezielt ein klassischer Coworking-Space aufgesucht, „vielmehr nutzen viele Gäste ihre Ferienunterkunft temporär als Arbeitsplatz und arbeiten stundenweise im Urlaub“.
Hier gibt’s Workation-Angebote in Mecklenburg-Vorpommern
In Ückeritz auf der Insel Usedom in Mecklenburg-Vorpommern können Gäste Meeresrauschen und Arbeiten in Schlafstrandkörben verbinden. Die Körbe stehen oberhalb des Strandes hinter der Düne in unmittelbarer Nähe zur Ostsee.
Auch an anderen Orten im Nordosten gebe es kreative Rückzugsorte, schnelles WLAN und inspirierende Landschaften zum mobile Arbeiten, heißt es von der MV Tourismus GmbH. Zum Beispiel in einem Coworking-Space in Ahrenshoop mit Ostseeblick, und auch in Wismar gibt es buchbare Plätze direkt an der Ostsee. In Lietzow (Landkreis Vorpommern-Rügen) auf Rügen stehen demnach Arbeitsplätze am Großen Jasmunder Bodden zur Verfügung. (dpa/mp)
Zwei Männer haben in der Nacht einen Großeinsatz bei Braunschweig ausgelöst. Ohne Rettung hätte es für die beiden laut Feuerwehr ein böses Ende nehmen können.
Die Polizei Braunschweig hat in der Nacht zwei Betrunkene aus der Oker gerettet. Beide Männer wurden dabei leicht verletzt, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Die Situation sei potenziell lebensgefährlich gewesen.
Männer waren unterkühlt
Die Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr wurden in der Nacht zum Eisenbütteler Wehr alarmiert. Beim Eintreffen habe eine zufällig anwesende Streife der Braunschweiger Polizei die beiden Betrunkenen bereits aus dem Wasser gezogen. Weitere Maßnahmen waren demnach nicht notwendig. Ein bereits gerufenes Rettungsboot und Taucher der Feuerwehr Wolfsburg brachen die Anfahrt deshalb ab.
Die beiden Männer im Alter von 26 und 27 Jahren wurden unterkühlt in ein Krankenhaus gebracht. Wie die beiden Männer in die Oker gelangten, war laut einem Sprecher der Polizei unklar. (dpa/mp)
Topfavorit SC Magdeburg ist im Halbfinale des DHB-Pokals sensationell ausgeschieden und hat das Traumfinale gegen die Füchse Berlin verpasst. Im Handball-Kessel von Köln verlor der Tabellenführer der Bundesliga und Champions-League-Sieger gegen den Bergischen HC nach Siebenmeterwerfen mit 30:31. Magdeburg hat damit keine Chance mehr auf das Triple aus Pokalsieg, deutscher Meisterschaft und Königsklasse.
Die Fans des BHC träumen nun vom ersten Pokalsieg der Vereinsgeschichte. Im Finale am Sonntag (15.45 Uhr/ARD und Dyn) trifft die Mannschaft aus Wuppertal/Solingen dann auf den deutschen Meister Berlin. Der Sieg gegen Magdeburg ist eine der größten Sensationen im Handball in den vergangenen Jahren und schon jetzt der größte Erfolg in der BHC-Historie.
Triple-Traum geplatzt: Magdeburg ohne Chance auf Titel-Hattrick im Handball
Keeper Christopher Rudeck sprach von einem „wahnsinnigen, unbeschreiblichen“ Gefühl. „Es ist unfassbar. Viele Jungs waren klinisch tot. Das ist an so einem Tag scheißegal. Keine Ahnung, wie wir schlafen sollen. Wir haben die Chance, mit dem BHC einen Titel zu holen und das ist unfassbar“, schwärmte Rudeck, der mit Noah Beyer zu den besten BHC-Akteuren gehörte.
Vor rund 20.000 Zuschauern hatte es nach der regulären Spielzeit 22:22 (11:11) gestanden, am Ende der Verlängerung 27:27. Auch wenn sich der SCM schon in der Handball-Bundesliga gegen den Aufsteiger schwergetan hatte, rechnete so gut wie niemand mit diesem Coup. „Absolut verdient“, bilanzierte Ikone Stefan Kretzschmar. Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson sprach von „Handball-Geschichte“.
Der SCM schwächelte nicht nur in der Crunchtime vom Punkt. Schon in der regulären Spielzeit hatten die Elbestädter einige Siebenmeter vergeben. „Wir lassen heute vier im normalen Spiel liegen. Da muss ich bei 30:31 nicht viel rechnen, woran es noch gelegen haben könnte“, sagte Trainer Bennet Wiegert.
Finale gegen Füchse Berlin: Bergischer HC vor historischem Erfolg
Die Berliner um Welthandballer Mathias Gidsel hatten sich zuvor mit 39:36 (20:16) gegen den TBV Lemgo Lippe durchgesetzt. Lasse Andersson war mit elf Toren bester Werfer der Füchse. Bei Lemgo traf Tim Suton achtmal. Die Füchse hatten zunächst Schwierigkeiten ins Spiel zu finden und lagen früh zurück, Torwart Dejan Milosavljev überzeugte jedoch mit starken Paraden und half dabei, eine zwischenzeitliche Vier-Tore-Führung aufzubauen.
Nach der Halbzeit wuchs der Vorsprung sogar auf fünf Tore an, doch durch viele Fehler ließen die Füchse Lemgo wieder herankommen. Am Ende schafften es die Berliner dennoch, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. (dpa/dj)
Nach seinem Halbfinal-Aus in München erwägt Alexander Zverev, doch nicht alle drei anstehenden Sandplatzturniere als Vorbereitung auf die French Open zu bestreiten. Das könnte bedeuten, dass er das ATP-500-Event in seiner Geburtsstadt Hamburg vom 16. bis 23. Mai auslässt. „Das werden wir sehen“, antwortete Zverev auf die Frage, ob er bei den Masters von Madrid und Rom und dann noch am Rothenbaum starten werde.Eine Zverev-Absage wäre bitter für die Tennis-Fans in der Hansestadt und das ganze Turnier.
Kurz vor seinem 29. Geburtstag am Montag war Zverev bei den BMW Open in der bayerischen Landeshauptstadt im Halbfinale gegen den Italiener Flavio Cobolli ausgeschieden. Er führte dies auch darauf zurück, dass er erschöpft war von den vielen Turnieren und Matches seit Jahresbeginn.
Hamburg-Turnier: Start von Zverev offen
Nun freut er sich auf eine kurze Pause bis zum Beginn des Masters in Madrid. „Ein paar freie Tage werden jetzt auch schon hilfreich. Und die habe ich jetzt, ich glaube sechs Tage bis zu meinem nächsten Match. Das sind mehr, als ich gehabt habe in den letzten paar Monaten“, sagte Zverev.
Der Olympiasieger von 2021 richtet seine Planungen ganz auf die French Open vom 24. Mai bis 7. Juni aus. „Das Hauptziel ist, in Paris das beste Tennis zu zeigen“, unterstrich er. Deshalb gehe es nun darum, seine gute Form zu halten oder gar zu steigern. „Da muss ich meinen Spielplan schlau gestalten.“
Vorbild Alcaraz und Sinner: Weniger Turniere als Strategie
Zverev will sich auch ein Beispiel nehmen an den Branchengrößen Carlos Alcaraz und Jannik Sinner. „Ich glaube, so ein Carlos und so ein Jannik machen es schon schlau, dass sie nicht jede Woche spielen, auch wenn es Masters-Turniere sind, auch wenn es vielleicht Turniere zu Hause sind.“ Der Spanier Alcaraz etwa lässt Madrid – auch wegen einer Verletzung – aus.
In der spanischen Hauptstadt wird Zverev an den Start gehen. Was er dann in Rom und Hamburg macht, das hängt wohl vom Abschneiden bei den Turnieren davor ab. Kommt er beispielsweise in Madrid bis ins Halbfinale oder Finale, dann ist ein Verzicht in Rom denkbar.
Sollte der Deutsche in Italien dagegen lange dabei sein, dann könnte er sich für eine Absage in Hamburg entscheiden. Das ATP-500-Event in der Hansestadt ist die Generalprobe für Paris – nur einen Tag nach dem Finale am Rothenbaum beginnen die French Open. (dpa/dj)
Der einstige Bundesliga-Trainer Pellegrino Matarazzo hat Real Sociedad San Sebastián an einem dramatischen Abend zum Triumph in Spaniens Copa del Rey geführt und damit auch einen persönlichen Meilenstein gesetzt. Das Team aus dem Baskenland gewann das Finale gegen den Champions-League-Halbfinalisten Atlético Madrid am Samstag mit 4:3 im Elfmeterschießen.
Nach 120 Minuten hatte es 2:2 (2:2, 2:1) gestanden. Torwart Unai Marrero hielt zwei Elfmeter, San Sebastián feierte damit den vierten Pokalerfolg der Vereinsgeschichte. Für Matarazzo ist es der erste Titel als Chefcoach, er ist zudem der erste US-amerikanische Trainer, der in den europäischen Top-5-Ligen einen Titel gewinnt.
Matarazzo gewinnt mit Real Sociedad San Sebastián die Copa del Rey
Im Olympiastadion von Sevilla legte sein Team einen Rekordstart hin: Ander Barrenetxea traf nach 14 Sekunden per Kopf, es war das schnellste Finaltor in der langen Geschichte der Copa del Rey – der bisherige Rekord aus dem Jahr 1952 hatte bei 17 Sekunden gelegen. Der frühere Leipziger Ademola Lookman (19.) glich für Atlético aus, das sich nur vier Tage zuvor im spanischen Duell mit dem FC Barcelona für das Halbfinale der Königsklasse qualifiziert hatte.
Real Sociedads Trainer Pellegrino Matarazzo mit dem Pott.IMAGO / NurPhoto
Real Sociedads Trainer Pellegrino Matarazzo mit dem Pott.
Noch vor der Pause gelang Kapitän Mikel Oyarzabal per Foulelfmeter (45.+1) aber die erneute Führung. Atlético rannte in der zweiten Halbzeit an, Real Sociedad gingen zusehends die Kräfte aus. Matarazzos Team kam phasenweise nicht mehr kontrolliert aus der eigenen Hälfte, dem erlösenden Schlusspfiff aber immer näher – doch der argentinische Weltmeister Julian Alvarez traf doch noch sehenswert zum Ausgleich (83.). Die Verlängerung war teilweise ein offener Schlagabtausch, die Entscheidung fiel erst vom Punkt.
Matarazzo hatte den Job in Spanien kurz vor dem Jahreswechsel angetreten, sein Co-Trainer ist der einstige Bundesligaprofi Ömer Toprak. In der Bundesliga trainierte Matarazzo die TSG Hoffenheim und den VfB Stuttgart – nun hat er seinen Platz in der Klubgeschichte von La Real sicher. Der Klub hatte zuletzt 2020 den Pokal während der Corona-Pandemie gewonnen, davor 1987 und 1909. Atlético, bereits zehnmal Pokalsieger, wartet seit 2013 auf den nächsten Triumph. (sid/dj)
Nach Tagen im prallen Rampenlicht hielt sich Marie-Louise Eta zunächst im Hintergrund, als sich ihre Schützlinge gemeinsam mit den Fans auf den Abstiegskampf einschworen. Dann versammelte sie die Profis des 1. FC Union Berlin nach ihrer historischen Premiere als erste Cheftrainerin in der Fußball-Bundesliga der Männer am Mittelkreis. Grund zum Feiern gab es indes nicht: Auch die 34-Jährige hat die Negativserie der Köpenicker beim 1:2 (0:1) gegen den Tabellenvorletzten VfL Wolfsburg zunächst nicht stoppen können.
Die Niedersachsen hingegen feierten den ersten Sieg unter Dieter Hecking und schöpfen neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt. Bis auf zwei Punkte rückte der VfL an den FC St. Pauli heran. Der HSV liegt noch sieben Punkte vor Wolfsburg. Patrick Wimmer (11. Minute) mit einem Traumtor und Dzenan Pejcinovic (46.) erzielten die Treffer für extrem effiziente Gäste. Union vergab zahlreiche Chancen und kam durch Oliver Burke (86.) nur noch zum Anschlusstreffer.
Marie-Louise Eta verliert ihr Debüt als Cheftrainerin
„Wir sind natürlich enttäuscht“, sagte Eta nach ihrem viel beachteten Debüt. Als sie vor Anpfiff aus den Katakomben gekommen war, richtete sich nahezu jedes Objektiv im Stadion auf die Trainerin. „Ich war total im Fokus. Es geht nicht um mich, es geht um Fußball“, stellte die frühere HSV-Spielerin klar.
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Es war das erste Spiel in einer der fünf europäischen Top-Ligen mit einer Frau als Cheftrainerin an der Seitenlinie. Als „Fußballgöttin“ begrüßte der Großteil der 22.012 Fans die 34-Jährige.
Trimmel spricht von Trainerwechsel-Effekt
Bei noch vier ausstehenden Partien haben die Eisernen sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und können trotz der Pleite relativ sicher für ihre achte Bundesliga-Spielzeit planen. „Die Lage ist in Ordnung. Wir sind immer noch in einer sehr guten Ausgangsposition“, befand Eta. Dennoch war es eine Woche nach der Niederlage gegen Schlusslicht Heidenheim der nächste harte Dämpfer.
Kapitän Christopher Trimmel sprach trotzdem von einem Trainerwechsel-Effekt. „Es kommt neue Energie auf den Platz. Wenn du 26-mal versuchst, aufs Tor zu schießen, machst du viel richtig. Die Art und Weise war echt gut heute“, befand der Österreicher.
Union Berlin durch Eta im internationalen Rampenlicht
Etas Beförderung hatte die sonst so unscheinbaren Köpenicker auch aufgrund der gesellschaftlichen Signalwirkung in den internationalen Fokus gerückt. Der Medienauflauf beim Premierentraining und der ersten Pressekonferenz war so groß wie vielleicht noch nie bei Union.
Wolfsburg konnte sich dagegen nahezu ungestört auf das richtungsweisende Spiel im Abstiegskampf vorbereiten. „Es war ein erstes Lebenszeichen. Wir wissen auch, es müssen weitere kommen“, forderte Hecking nach dem Sieg in der Hauptstadt.
Wimmer und Pejcinovic treffen aus der Distanz
Wolfsburg startete stark in die Partie: Wimmer nutzte die Freiräume im Mittelfeld, zog ungestört nach vorn und traf sehenswert mit dem Außenrist zur frühen Führung. Union wirkte davon zunächst wachgerüttelt, ließ durch Ilyas Ansah jedoch zwei klare Chancen ungenutzt. In der Folge neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass bis zur Pause beide Torhüter nur selten eingreifen mussten.
Direkt nach dem Seitenwechsel schlug Wolfsburg erneut zu: Pejcinovic hatte viel Platz und erhöhte – wie schon Wimmer – mit einem Distanzschuss. Danach setzte Union den VfL zunehmend unter Druck, erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten und kam durch Burke zum verdienten Anschlusstreffer. In der Schlussphase drängten die Gastgeber weiter, konnten ihre weiteren großen Chancen jedoch nicht nutzen. (dpa/lam)
Die Saison von Niklas Süle ist wahrscheinlich vorzeitig beendet. Der Verteidiger von Borussia Dortmund, der den BVB nach der Spielzeit verlassen wird, erlitt am Samstag beim 1:2 (0:1) bei seinem Ex-Klub TSG Hoffenheim eine Knieverletzung. Der 30 Jahre alte Süle hat in seiner bisherigen Karriere bereits zwei Kreuzbandrisse erlitten.
„Es besteht schon der Verdacht auf eine schwere Verletzung. Er sitzt mit einer Bandage am Knie in der Kabine“, berichtete Sport-Geschäftsführer Lars Ricken nach dem Abpfiff: „Jetzt müssen wir die weiteren Untersuchungen abwarten.“
Süle verletzt sich und verschuldet Strafstoß gegen BVB
Süle war ohne Fremdeinwirkung gegen Ende der ersten Halbzeit bei einer Defensivaktion ausgerutscht und musste anschließend vom Platz. Zu allem Überfluss spielte der frühere Nationalspieler, dessen Vertrag vom BVB nicht verlängert wurde, in dieser Szene den Ball mit der Hand. Schiedsrichter Daniel Siebert (Berlin) entschied nach Ansicht der Videobilder auf Strafstoß. Andrej Kramaric brachte Hoffenheim in Führung.
„Natürlich ist es immer schön, wenn man bei seinen alten Klubs spielt. Das war auch meine Intention bei Niki“, sagte Dortmunds Trainer Niko Kovac: „Wir wissen noch nichts Genaues. Er konnte zumindest auftreten. Das ist immerhin ein gutes Zeichen.“ Dennoch deutet vieles darauf hin, dass Süle in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Da sein Vertrag nicht verlängert wird, war es damit wohl ein ganz bitteres Ende seiner Dortmunder Zeit. (sid/dj)
Bayern gilt als Biergarten-Hochburg – doch auch der Norden kann offenbar ganz vorne mitspielen. In einem neuen, bundesweiten Biergarten-Ranking hat es auch ein Biergarten bei Hamburg unter die besten 25 Deutschlands geschafft.
Dabei handelt es sich um den Biergarten „Willkomm-Höft“ in Wedel (Kreis Pinneberg). Der beliebte Spot an der Elbe landet im aktuellen Ranking von „Tui“ auf Platz 12. An der Spitze des bundesweiten Rankings stehen das Hofbräuhaus München (Bayern), die Burg Hohenzollern (Baden-Württemberg) und das Bräustüberl Tegernsee (Bayern). Zunächst berichtete „t-online“.
Ranking von Tui: Biergarten bei Hamburg unter Top 25
Für die Auswertung hat „Tui“ nach eigenen Angaben mehr als 7800 Biergärten in ganz Deutschland anhand ihrer Google-Bewertungen verglichen. In den sogenannten Biergarten-Score flossen die durchschnittliche Sternebewertung und der Anteil der Fünf-Sterne-Bewertungen ein. Am Ende schafften es mehr als 5400 Betriebe in das große Ranking.
Dass ausgerechnet Wedel so weit oben auftaucht, kommt für viele Ausflügler im Norden wohl nicht überraschend. Das Willkomm-Höft kommt laut dem Ranking im Schnitt auf 4,7 Sterne bei Google. Besonders stark: 66,4 Prozent der 7457 Google-Bewertungen entfallen auf fünf Sterne. In der separaten „Tui“-Liste der besten Biergärten außerhalb Bayerns liegt das Willkomm-Höft sogar auf Rang sieben.
Wedel: Biergarten an der Elbe mit Blick aufs Wasser
Der Reiz des Biergartens liegt vor allem in seiner Lage. Das Willkomm-Höft gehört zum Neuen Schulauer Fährhaus und liegt direkt an der Elbe, eingebettet in die bekannte Schiffsbegrüßungsanlage in Wedel. Gäste sitzen dort mit freiem Blick aufs Wasser, während Container- und Kreuzfahrtschiffe vorbeiziehen. Wer also ein kühles Bier mit Elbblick sucht, findet jetzt nicht nur einen Klassiker im Umland – sondern offiziell auch einen der beliebtesten Biergärten des Landes. (aba)
Abgelegene Orte, klare Nächte und Geduld: Wer Sternschnuppen sehen will, sollte am 22. April früh aufstehen, sagt ein Experte aus dem Planetarium Hamburg. Spielt das Wetter auch mit?
Es ist wieder Sternschnuppenzeit: Wie jedes Jahr schießt rund um den 20. April ein wahrer Sternschnuppenstrom über den Himmel, die sogenannten Lyriden. In der zweiten Hälfte des Aprils kommt es nun wieder zu dem auffälligen Sternschnuppenstrom, wie der Direktor des Planetariums Hamburg, Björn Voss, erklärt. Chancen auf einen wolkenfreien Himmel sind im Norden durchaus vorhanden.
Wolkenfreier Himmel in den Sternschnuppennächten
Von Dienstag (21. April) an, also einen Tag vor dem Höhepunkt des großen Sternschnuppenstroms, soll der Himmel über Deutschland zunehmend wolkenfrei werden, heißt es vom Deutschen Wetterdienst. Wer sich die Sternschnuppen anschauen will, sollte sich allerdings warm anziehen: Die Temperaturen können in der Nacht auf bis zu minus 2 Grad Celsius sinken.
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Und wann sind die Chancen am höchsten?
Die meisten Sternschnuppen sollen in den frühen Morgenstunden des 22. Aprils zu sehen sein, also in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Planetariumsdirektor Voss empfiehlt, auf dem abgelegenen Land in klaren, dunklen Gebieten nach den Sternschnuppen Ausschau zu halten. Rund 20 Schnuppen pro Stunde seien durchaus drin. Die sandkorngroßen Himmelskörper seien mit etwa 49 Kilometern pro Sekunde unterwegs.
30 Minuten Handypause, um Sternschnuppen sehen zu können
Um das Himmelsschauspiel sehen zu können, müssen sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnen. Deshalb gelte es, den Augen gut 30 Minuten Zeit zu lassen, um sich an die Lichtverhältnisse zu gewöhnen, sagt Voss. Der Experte empfiehlt, während dieser 30 Minuten weder auf das Handy noch auf den Mond zu schauen.
Der Ausstrahlungspunkt des Sternschnuppenstroms ist das Sternenbild Leier. Der lateinische Name dafür ist Lyra, daher auch der Name Lyriden. Das Sternenbild besteht aus vier Sternen, die verbunden ein Parallelogramm ergeben und dem vergleichsweise hellen Hauptstern Wega, der oberhalb des Rechtecks zu finden ist. Wenn das Sternenbild Leier nach Mitternacht hoch am Firmament steht, sind die Chancen für die Sichtung von Sternschnuppen am höchsten.
Tipps für das Fotografieren von Sternschnuppen
Wer die Sternschnuppen fotografieren will, sollte laut Björn Voss ein stabiles Stativ und ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv mit hohen Iso-Werten verwenden.
Mit einer langen Belichtungszeit von 15 bis 20 Sekunden sollte nicht erst beim Sichten einer Schnuppe fotografiert werden. Stattdessen sei es sinnvoll, im Intervall-Modus regelmäßig Fotos machen. Daher empfiehlt der Experte: „Die Powerbank nicht vergessen!“ (dpa/mp)
Ein Rennen der Nürburgring-Langstreckenserie (NLS) ist am Samstag nach einem schockierenden Unfall mit Todesfolge abgebrochen worden. Der schwedische BMW-Fahrer Juha Miettinen (66) verstarb im Medical Center an der Rennstrecke, das teilten die Veranstalter am Samstagabend mit. Das Rennen, an dem auch Formel-1-Star Max Verstappen teilnahm, gehört zum Qualifikationsprogramm für das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife (16./17. Mai).
Kurz nach dem Rennstart kam es auf der dritten Runde zu einem schweren Unfall mit sieben beteiligten Fahrzeugen. Um 17.55 Uhr unterbrach die Rennleitung den Lauf mit der Roten Flagge. „Trotz der unmittelbar eintreffenden Hilfe konnten die Notfallmediziner nach der erfolgten Bergung aus dem Fahrzeug den beteiligten Piloten Juha Miettinen nicht retten. Der Fahrer verstarb im Medical Center, nachdem alle Reanimationsversuche erfolglos blieben“, teilte der Veranstalter am Abend mit: „Die Gedanken aller Beteiligten bei den 24h Nürburgring sind bei den Hinterbliebenen von Juha Miettinen.“
Sechs Fahrer müssen medizinisch versorgt werden
Die weiteren beteiligten „sechs Piloten wurden zur vorsorglichen Untersuchung in das Medical Center sowie umliegende Krankenhäuser gebracht. Es besteht für keinen der Verletzten Lebensgefahr“, hieß es in der Mitteilung weiter. Verstappen war zum Zeitpunkt des Unglücks nicht auf der Strecke, auch sein Teamkollege Lucas Auer im gemeinsamen Mercedes war nicht in den Unfall involviert.
Das Rennen am Samstagabend wurde nicht wieder aufgenommen. Der zweite Lauf am Sonntag (13 Uhr) soll wie geplant stattfinden. „Im Rahmen der Startaufstellung wird es eine Gedenkminute für den verstorbenen Motorsportler geben“, teilte die NLS mit. (sid/dj)
Ob Fisch, Löwe, Zwilling oder ein anderes Sternbild – für alle Sternzeichen gibt es jeden Tag einen Blick in die Zukunft. Für viele Menschen ist ein Horoskop eine kleine, wertvolle Entscheidungshilfe. Lesen Sie hier, wie die Sterne für Sie stehen: Das Tageshoroskop gibt’s täglich kostenlos auf MOPO.de!
Horoskop für Sonntag, 19. April 2026
Horoskop heute: Widder
Sie haben jetzt eine Phase besonderer Kraft und Kreativität vor sich. Bereiten Sie die Umsetzung eines Planes vor. Nachmittags können Sie eine vielversprechende Vereinbarung treffen.
Horoskop heute: Stier
Stellen Sie heute keine zu hohen Forderungen an Ihren Partner, lassen Sie ihm Freiraum! Am späten Abend sollten Sie einen Vorsatz verwirklichen. Machen Sie sich Ihre Stärken bewusst!
Sie können aus eigener Kraft schöne Fortschritte machen, haben aber von außen weniger zu erwarten. Verlieren Sie sich abends nicht in unbegründeten Hoffnungen!
Horoskop heute: Krebs
Ein sehr guter Tag für gemeinsame Vorhaben. Am späten Vormittag treffen Sie jemanden, der Ihnen eine wichtige Anregung geben kann. Holen Sie sich Rat!
Horoskop heute: Löwe
Sie kommen mit der Unruhe, die dieser Tag mit sich bringen kann, nicht immer gut zurecht. Halten Sie Abstand, lassen Sie sich nicht überfordern. Gehen Sie geduldiger mit anderen um!
Horoskop heute: Jungfrau
Vormittags haben Sie eine Erfolgschance, die Sie entschlossen nutzen sollten. Am frühen Abend können Sie ein Problem lösen. Setzen Sie sich ernsthaft damit auseinander.
Horoskop heute: Waage
Heute ist Ihr Tag zum Handeln! Sie haben die Chance zu einem Neuanfang oder zur Verwirklichung eines Vorhabens. Nehmen Sie mittags ruhig die Hilfe eines Freundes in Anspruch.
Horoskop heute: Skorpion
Lassen Sie sich heute emotional nicht unter Druck setzen. Bleiben Sie auch in schwierigen Situationen sachlich und objektiv. Abends werden Sie mit einer Belastung fertig.
Horoskop heute: Schütze
Verwirklichen Sie vormittags ein Vorhaben. Sie haben die richtigen Einfälle und können die passenden Kontakte herstellen. Handeln Sie am frühen Nachmittag nicht unter Zwang.
Horoskop heute: Steinbock
Fordern Sie heute von einem anderen ein Bekenntnis. Zögern Sie nicht, die Konsequenzen zu ziehen, wenn Sie nicht gebraucht werden! Nehmen Sie sich abends Zeit zur Erholung.
Horoskop heute: Wassermann
Morgens kann es Unruhe und Aufregung geben. Verhalten Sie sich defensiv, auch wenn andere Anlass zum Streit bieten würden. Abends finden Sie wieder Ihr Gleichgewicht.
Horoskop heute: Fische
Freuen Sie sich vormittags am Glück eines anderen mit. Neid ist unnötig. Nachmittags bekommen Sie die Möglichkeit, eine offene Angelegenheit in Ihrem Sinn in Ordnung zu bringen.
Die DFB-Frauen kommen in Österreich nur zu einem 0:0. Das WM-Ticket ist dennoch zum Greifen nah.
Christian Wück vergrub nach der enttäuschenden Nullnummer seine Hände tief in den Hosentaschen, dann versammelte er die deutschen Fußballerinnen noch auf dem Rasen zu einer ersten Aufarbeitung. Nach dem überraschenden Dämpfer in Österreich war die Laune nicht nur beim Bundestrainer sichtlich getrübt. Die Gastgeberinnen feierten das 0:0 in der WM-Qualifikation dagegen wie einen Sieg.
Janina Minge sieht die Rote Karte gegen Österreich
„Wir sind alle unzufrieden, wir hatten uns etwas anderes vorgenommen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Aber es ist ja nicht viel passiert, wir haben alles noch in der eigenen Hand. Wir müssen uns jetzt einmal schütteln“, sagte Wück nach dem zweiten Nachbarschaftsduell mit Österreich innerhalb weniger Tage in der ARD.
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Nach dem Remis geht die deutsche Mannschaft aber deutlich angeschlagen in ihr erstes Matchball-Spiel der WM-Qualifikation. Am kommenden Spieltag (5. Juni) kann die DFB-Auswahl gegen Norwegen in Köln mit einem Sieg eines der begehrten Tickets für die Endrunde 2027 in Brasilien lösen. Fehlen wird dann Janina Minge, die am Samstag in der Schlussphase die Rote Karte sah (79.).
Sjoeke Nüsken: „Es hat vorn und hinten nicht gepasst“
Gerade offensiv ließ die deutsche Mannschaft einiges zu wünschen übrig und liegt in der Gruppe A4 bei noch zwei ausstehenden Partien nur noch einen Zähler vor Norwegen, das am Samstag 3:2 in Slowenien gewann. „Wir sind noch immer Tabellenerster“, sagte Nationalspielerin Sjoeke Nüsken, gab aber auch zu: „Damit habe ich nicht gerechnet, ehrlich gesagt. Es hat heute vorn und hinten nicht gepasst.“
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Schon nach dem 5:1 gegen Österreich am vergangenen Dienstag in Nürnberg hatte Wück Kritik an seiner Mannschaft geübt. Es seien „nur sehr wenige an ihre Leistungsgrenze gekommen“, sagte der Trainer. Entsprechend forderte er vor dem schnellen Wiedersehen mehr Souveränität und Stabilität „in den Basics“ – und nahm wie angekündigt einige Änderungen an seiner Startelf vor.
Minge und Dallmann mit Chancen in der Endphase
Wück betrachtete an der Seitenlinie dann eher stoisch, wie sich seine Spielerinnen in der Offensive ein ums andere Mal verrannten. Gerade die Präzision im letzten Drittel dürfte beim Bundestrainer Fragen aufgeworfen haben, aber immerhin defensiv stand seine Mannschaft bei den wenigen Konterchancen der Österreicherinnen stabil.
Dennoch: Zufrieden konnte Wück auf keinen Fall sein, spätestens in der zweiten Halbzeit wurde das auch deutlich. Der 52-Jährige schimpfte deutlich hörbar und schüttelte immer wieder den Kopf, noch immer strahlte die DFB-Elf so gut wie keine Gefahr aus – bis zur 72. Minute. Minge traf mit einem Kopfball aus kurzer Distanz nicht das leere Tor, sondern die Latte – und flog wenig später nach einer Notbremse vom Platz. In Unterzahl wäre Linda Dallmann fast noch das Siegtor (90.+4) gelungen. (sid/dj)