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Rezension zu „Alle lieben Dandelion, aber sie ist tot“ von Rosie Storey
Wenn es einen Weg gibt, mit Trauer umzugehen, dann zeigt Poppy in Rosie Storeys Debütroman, wie man auf das wildeste und unerwartetste Weise das Leben neu entdeckte. „Alle lieben Dandelion, aber sie ist tot“ macht nicht nur den Titel zur Herausforderung, sondern auch die emotionale Reise einer Schwester, die tiefer in das Leben ihrer verstorbenen Schwester eintaucht. Ich bin begeistert!
Die Geschichte entfaltet sich sieben Monate nach dem Tod von Dandelion, einer lebhaften und chaotischen Seele. Ihre Schwester Poppy, gefangen in einem Netz aus Trauer und verlorenen Träumen, entdeckt auf Dandelions Handy eine Nachricht von einem Mann namens Jake. Kurzerhand schlüpft sie in die Rolle ihrer großen Schwester und verabredet sich mit ihm an Dandelions 40. Geburtstag – ein echter Selbstversuch, um den Mut ihrer Schwester für einen Abend zu leben. Wohoo! Kann das gutgehen? Spoiler: es wird chaotisch und herrlich zugleich.
Die Charaktere sind lebendig, besonders Poppy, die wir beim Ausbalancieren von Trauer und der Sehnsucht nach dem aufregenden Leben ihrer Schwester begleiten. Jake ist genau die Art von Kerl, die gleichzeitig den Herzschlag beschleunigt und zum Nachdenken anregt. Die Dialoge sind spritzig und voller Witz, während der Schreibstil von Storey leicht und beschwingt daherkommt – ideal für einen Tag, an dem man sich etwas Gutes tun möchte.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Authentizität. Poppy und ihre inneren Kämpfe sind so greifbar, dass ich das Gefühl hatte, sie direkt vor mir zu sehen. Storey schlägt eine perfekte Balance zwischen humorvollen Momenten und tieftraurigen Einsichten. Sie zeigt, dass manchmal Lügen nicht „schrecklich“ sind, sondern ein Weg, mit Realität umzugehen. Ich habe oft geschmunzelt und das ein oder andere Mal tief durchgeatmet, während ich Poppys Abenteuer verfolgt habe.
Ein kleiner Kritikpunkt: Manchmal scheinen die Handlungsstränge etwas vorhersehbar zu sein, aber hey, manchmal mag man das, oder? Eine gefühlvolle Geschichte, die mit einem Hauch von Romantik und einem Schuss Humor daherkommt, ist einfach zu gut, um es nicht zu genießen.
Fazit: „Alle lieben Dandelion, aber sie ist tot“ ist ein zauberhafter, echter Roman über Verlust, Liebe und das ganz große Leben nach dem Tod. Wenn du auf der Suche nach einer berührenden, aber gleichzeitig erfrischenden Lektüre bist, dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich. Ich kann nicht anders, als 4,7 von 5 Sternen zu verleihen! Es ist also höchste Zeit, die Seiten dieses Buches aufzuschlagen und in Poppys Welt einzutauchen. Du wirst die Reise nicht bereuen!
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Der Artikel Alle lieben Dandelion, aber sie ist tot – Rosie Storey erschien zuerst auf Nordische Post

