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Reizgas-Einsatz an Gymnasium in Wildeshausen führt zu Verletzten
Delmenhorst (ots) – Am Dienstagvormittag, gegen 10:25 Uhr, kam es an einem Gymnasium in der Humboldtstraße in Wildeshausen zu einem Polizei- und Rettungseinsatz, nachdem zwei Schüler in einem Klassenraum Reizgas versprüht hatten.
Verletzte und Erste Hilfe
Durch das versprühte Reizgas erlitten insgesamt 22 Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrkraft leichte Verletzungen. Die Betroffenen berichteten von Atemwegsreizungen sowie Augenbeschwerden und erhielten vor Ort Unterstützung durch den Rettungsdienst.
Ermittlungen und rechtliche Folgen
Die Polizei Wildeshausen hat die Ermittlungen aufgenommen und zwei tatverdächtige Jugendliche festgestellt. Gegen diese wurden polizeiliche Maßnahmen ergriffen. Zudem wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
Warnung der Polizei
Die Polizei betont, dass das Versprühen von Reizgas keine harmlose Handlung ist, sondern als Straftat angesehen wird, bei der gesundheitliche Schäden anderer in Kauf genommen werden. Den Jugendlichen drohen strafrechtliche Konsequenzen. Außerdem müssen die Erziehungsberechtigten damit rechnen, zivilrechtlich für entstandene Schäden haftbar gemacht zu werden. Weiterhin wird vor möglichen Nachahmungstaten gewarnt und appelliert, die erheblichen Konsequenzen zu bedenken.
Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
Original-Content: news aktuell
Der Artikel Versprühen von Reizgas an Gymnasium in Wildeshausen – 22 Verletzte und Ermittlungen eingeleitet erschien zuerst auf Nordische Post

