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Unfall auf A2 bei Hämelerwald: Drei Sattelzüge kollidieren

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Lehrte (ots) – Auf der A2 kurz vor der Anschlussstelle Hämelerwald stießen am Abend drei Sattelzüge in einem Baustellenbereich zusammen; zwei Fahrer wurden leicht bzw. mittelschwer verletzt, niemand war eingeklemmt.

Am Abend gegen 19:07 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Lehrte, Hämelerwald und Ahlten zu dem Unfall in Fahrtrichtung Berlin alarmiert. Die Einsatzstelle lag kurz vor der Anschlussstelle Hämelerwald innerhalb eines Baustellenbereiches.

Gemeldet worden war zunächst ein Zusammenstoß von drei Lastkraftwagen mit möglicher Einklemmung mehrerer Personen. Die Anfahrt gestaltete sich schwierig, weil durch die Baustellenführung keine Rettungsgasse möglich war. Einsatzkräfte nutzten alternative Zufahrtswege; die Feuerwehr Ahlten demontierte vorübergehend Teile der Baustellenabsicherung, um einem Rettungswagen die Durchfahrt zu ermöglichen.

Vor Ort stellte sich heraus, dass drei Sattelzüge auf dem rechten Fahrstreifen miteinander kollidiert waren, jedoch niemand eingeklemmt war. Die Fahrerin des vordersten Lkw blieb unverletzt, der Fahrer des zweiten Fahrzeugs erlitt leichte Verletzungen, der Fahrer des zuletzt aufgefahrenen Sattelzugs wurde mittelschwer verletzt. Die Feuerwehr half beim patientengerechten Rettung des verletzten Fahrers aus dem Führerhaus; nach Übergabe an den Rettungsdienst brachte man ihn bodengebunden in ein Krankenhaus. An den drei Lastkraftwagen entstand Sachschaden. Nach Abschluss der Maßnahmen übergaben die Einsatzkräfte die Stelle an die Polizei.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Lehrte, Hämelerwald und Ahlten mit insgesamt 32 Einsatzkräften sowie der Stadtbrandmeister, der stellvertretende Stadtbrandmeister, der Rettungsdienst, ein Notarzt, der Rettungshubschrauber „Christoph 4“ und die Polizei.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: Freiwillige Feuerwehr Lehrte, übermittelt durch news aktuell

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Flucht vor Polizei in Bremerhaven endet mit Unfall und Festnahmen von drei Verdächtigen

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Mutmaßliche Ladendiebe auf der Flucht gestellt

Bremerhaven (ots) – In der Nacht zum Donnerstag beobachteten Zivilbeamte der Bremerhavener Polizei ein verdächtiges Fahrzeug im Stadtsüden.

Tatablauf und Festnahme

In der Weserstraße, kurz hinter der Einmündung der Straße Bohmsiel, hielt der Fahrer an, um offenbar abgelegte Taschen einzusammeln. Die Polizisten beschlossen, das Fahrzeug zu kontrollieren und hielten ihren Wagen vor dem Verdächtigen an. Trotz eindeutiger Ansprache ignorierte der Fahrer die Polizisten, fuhr auf einen Beamten zu und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit.

Die Polizei nahm die Verfolgung auf und rief Verstärkung hinzu. Der flüchtende Mercedes bog in die Landesstraße 121 ab. In der Nähe der Abzweigung An der Balge kam der Fahrer mutmaßlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und verunfallte. Die vier Männer stiegen aus und versuchten zu Fuß zu fliehen.

Durch Unterstützungskräfte, darunter Diensthundeführer und Polizeieinsatzkräfte aus Niedersachsen, wurden drei der vier Verdächtigen im Nahbereich festgenommen. Der vierte Mann ist derzeit noch flüchtig.

Folgen und Ermittlungen

Der verunfallte Wagen wurde beschlagnahmt und abtransportiert. Bei den drei Festgenommenen handelt es sich um Männer im Alter von 34, 45 und 51 Jahren, die ins Polizeigewahrsam nach Bremerhaven gebracht wurden. Bei zwei Männern fiel ein Drogen-Schnelltest positiv auf Kokain und Opiate aus; der dritte hatte Alkohol konsumiert. Die Staatsanwaltschaft ließ entsprechende Blutproben anordnen. Der 45-Jährige hatte zusätzlich einen offenen Haftbefehl.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, unter anderem wegen illegaler Straßenrennen, Straßenverkehrsgefährdung und mutmaßlichen Diebstählen.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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Oldenburg: Drei mutmaßliche Darknet-Drogenhändler festgenommen

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Oldenburg (ots) – Drei mutmaßliche Darknet-Drogenhändler sind nach groß angelegten Durchsuchungen festgenommen worden, die Ermittler beschuldigen sie, in mehr als 1000 Fällen Drogen über das Darknet und Messenger-Dienste verkauft zu haben.

Die Ermittlungen stehen unter der Sachleitung der Zentralstelle Cybercrime Niedersachsen (ZCN) der Generalstaatsanwaltschaft Oldenburg; die Zentrale Kriminalinspektion (ZKI) Oldenburg führt das Verfahren wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie Beihilfe. Betroffen sind vier Männer im Alter von 31 bis 37 Jahren, von denen drei als Hauptbeschuldigte aus Oldenburg, Bad Zwischenahn und dem Bereich Hamburg benannt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die drei Hauptbeschuldigten zwischen Februar 2019 und April 2026 mehr als 1000 Mal Drogen wie Cannabis, Amphetamin, Kokain und Ecstasy über Darknet-Marktplätze und Messenger verkauft und per Post an Käufer versandt haben. Den Angaben zufolge arbeitete das Trio arbeitsteilig: Ein Beschuldigter, dem zufolge ein Zollbeamter zugerechnet wird, soll die Ware beschafft und zentral im Bereich Bad Zwischenahn gelagert haben, ein anderer verpackte und verschickte die Sendungen, ein dritter kümmerte sich um die Zahlungsabwicklung. Gegen einen weiteren Beschuldigten, einen Polizeibeamten, wird wegen des Verdachts der Beihilfe ermittelt; er soll Lagerräume bereitgestellt haben.

Am 3. Juni 2026 durchsuchten Einsatzkräfte unter Leitung der ZCN zehn Wohn- und Bürogebäude in Oldenburg, Bad Zwischenahn, Wilhelmshaven und Hamburg. Dabei wurden Vermögensarreste und Untersuchungshaftbefehle für die drei Hauptbeschuldigten vollstreckt. Ermittler sicherten unter anderem schriftliche Unterlagen, Datenträger, Kommunikationsmittel, mehrere Kilogramm Cannabis- und Amphetaminprodukte, mehrere tausend Ecstasy-Tabletten, Geräte zur Herstellung und Verpackung von Betäubungsmitteln sowie Vermögenswerte wie Bargeld im hohen fünfstelligen Bereich und hochwertige Uhren. Der Zugriff erfolgte teilweise mit Spezialeinheiten; die Maßnahmen wurden von Bereitschaftspolizei, dem Landeskriminalamt Hamburg sowie Diensthundestaffeln aus Hamburg und Niedersachsen unterstützt.

Die drei Festgenommenen wurden am 4. Juni 2026 dem Haftrichter beim Amtsgericht Osnabrück vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen der ZCN und der ZKI Oldenburg dauern an.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg, übermittelt durch news aktuell

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