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Die Familienministerin stellt eine Elterngeld-Erhöhung in Aussicht. Doch für Eltern gibt es einen Wermutstropfen.





Lüneburg (ots) – Ermittler durchsuchten am Morgen des 04.06.26 Wohnungen in Lüneburg und stellten größere Mengen Drogen sicher; gegen einen 25‑Jährigen erließ das Amtsgericht am 05.06.26 Untersuchungshaft.
Nach Beschluss des Amtsgerichts durchsuchten Drogenermittler die Wohnungen von zwei Männern (25 und 54 Jahre) im östlichen Lüneburger Stadtgebiet sowie weitere Räume, die als sogenannte Bunker dienten. Die Beamten fanden unter anderem gut 800 g Kokain, größere Mengen Amphetamine, mehrere hundert Tabletten, gut 600 g Cannabis sowie Verpackungsmaterial, Bargeld, Unterlagen und Datenträger.
Der 25‑Jährige war am 04.06.26 vorläufig festgenommen worden; das Amtsgericht erließ gegen ihn am heutigen Tage Untersuchungshaft, er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
In einem anderen Fall ermittelt die Polizei gegen einen 18‑Jährigen, dem der Diebstahl eines Pedelecs vorgeworfen wird. Demnach griff der Heranwachsende am 04.06.26 gegen 13:15 Uhr auf einem Schulhof in der Feldstraße ein Pedelec und fuhr davon; der Eigentümer fotografierte den Täter und ortete das Fahrrad später in der Altstadt. Polizei stellte das Pedelec sicher und identifizierte den Tatverdächtigen. Am Abend kontrollierten Beamte den 18‑Jährigen zudem mit einem gestohlenen E‑Scooter; weitere Verfahren wurden eingeleitet.
In Uelzen stellten Beamte ein graues Mountainbike der Marke „Specialized“ sicher und suchen den Eigentümer.
Bildunterschrift: Uelzen – Gesichertes graues MTB „Specialized“; die Polizei sucht den Eigentümer.
Original-Content: Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen, übermittelt durch news aktuell
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Nicht Angst, sondern Vertrauen und offene Worte über Körperteile und Gefühle schützen Kinder besser vor sexuellem Missbrauch. Wie Eltern das Thema ansprechen und worauf sie achten sollten.
Wie erklärt man seinem Kind etwas, wovon schon die Vorstellung kaum auszuhalten ist? Sexueller Missbrauch gehört zu den Themen, bei denen vielen Erwachsenen die Worte fehlen, aus Unsicherheit, aus Angst, vielleicht sogar aus eigener Betroffenheit.
Zu schweigen ist sicher die schlechteste aller Möglichkeiten. Denn das hieße, die Augen zu verschließen vor einer tatsächlichen Gefahr: Mehr als 17.500 Straftaten des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen wurden 2024 – das sind die aktuellsten vorliegenden Zahlen – polizeilich registriert. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. „Mit der digitalen Welt hat sich das Grundrisiko, Opfer sexualisierter Gewalt zu werden, deutlich verschärft“, kommentierte die Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, Kerstin Claus, die Zahlen.
Wie also geht man in der Familie mit dem Thema am besten um? Sollte man abwarten, bis Fragen kommen? Oder das Gespräch aktiv suchen? Und mit welchen Worten?
Prävention kann und sollte früh beginnen und beschäftigt sich zunächst gar nicht konkret mit dem Thema Missbrauch. „Der beste Schutz ist, Kinder ernst zu nehmen und sie darin zu bestärken, auf ihre Gefühle zu hören“, sagt Tanja von Bodelschwingh. Die Sozialpädagogin leitet die Nationale Informations- und Beratungsstelle bei sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend, kurz N.I.N.A. e.V., die ihren Sitz in Kiel hat.
Schon im frühen Kita-Alter könne man ansetzen, könne sein Kind dabei unterstützen, Worte zu finden für Emotionen. Und es spüren lassen, dass man diese Gefühle respektiert, dass es in Ordnung ist, wenn der Sohn oder die Tochter traurig ist oder wütend. Der Hintergrund: Nur wer benennen kann, was sich gut oder unangenehm anfühlt, kann sich darüber mitteilen.
Auch für ihren eigenen Körper sollten Kinder Begriffe haben, nicht nur für Augen, Nase, und Mund, für Arme und Beine, sondern gleichermaßen für die Geschlechtsorgane. Und auch hier geht es wieder darum, sich äußern zu können, eine Sprache zu haben für Dinge, die möglicherweise passiert sind.
Schamhaftes Umschreiben von Begriffen wie Vulva oder Penis oder peinlich berührte Verlegenheit der Erwachsenen bei dem Thema sei kontraproduktiv, warnt Ann-Kristin Hartz. Die Diplom-Psychologin ist Geschäftsführerin von „Sichtbar“, einem Fachzentrum gegen sexualisierte Gewalt in Braunschweig. „Wenn Kinder das Gefühl bekommen, dass die Eltern bei dem Thema komisch reagieren, dann trauen sie sich möglicherweise nicht mehr, mit ihnen darüber zu sprechen“, sagt Hartz.
Eng damit verbunden ist das Thema Grenzen. Und auch hier geht es noch gar nicht konkret um die Situation eines sexuellen Missbrauchs. Sondern um die Grundregeln des Zusammenlebens, um den Respekt vor einem „Nein“. Am Thema Kitzeln lasse sich das beispielsweise gut verdeutlichen, sagt Hartz: Manche Kinder mögen es, manche finden es furchtbar unangenehm. Grenzen sind individuell und jede und jeder hat ein Recht darauf, dass sie akzeptiert werden.
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Entscheidend sei die Botschaft, dass Kinder jederzeit „Nein“ sagen dürfen – auch zu Erwachsenen, sagt Tanja von Bodelschwingh. Und ja, es könne durchaus sein, dass Kinder dieses Recht dann auch im Alltag einfordern, wenn es ums Zähneputzen geht oder um die Hausaufgaben. Aber das dann auszuhandeln, sei auch ein Teil des Lernprozesses.
Was Kinder hingegen nicht schützt, ist Angst. Von Bodelschwingh warnt davor, sie mit allgemeinen Warnungen vor gefährlichen Szenarien zu verunsichern. Das mache sie nur unsicherer und leiser – und gebe ihnen im Fall eines Übergriffs möglicherweise auch das Gefühl, selbst schuld zu sein, weil sie nicht genug aufgepasst oder an die Warnungen nicht mehr gedacht haben.
Zudem vermittle der Fokus auf „Fremde“ ein verzerrtes Bild, betont Ann-Kristin Hartz: In der Mehrzahl der Missbrauchsfälle kommen die Täter aus dem Familien- oder Freundeskreis. Wichtiger sei es, Kinder generell für Grenzverletzungen zu sensibilisieren – unabhängig davon, von wem sie ausgehen. Und dafür, dass man mit seinen Eltern über Dinge sprechen kann, die einen belasten, auch wenn jemand sagt, dass man dies nicht tun soll: „Kinder müssen wissen, dass es gute und schlechte Geheimnisse gibt“, so Hartz.
Die Diplom-Psychologin hält hingegen wenig davon, Kindern konkrete Verhaltensempfehlungen auf den Weg zu geben, wenn sie zum ersten Mal ins Ferienlager fahren oder ins Trainingscamp mit dem Sportverein. Hartz empfiehlt Eltern stattdessen, sich vorab über Betreuungs- und Schutzkonzepte zu informieren. Eine offene, transparente Haltung der Verantwortlichen sei dabei ein gutes Zeichen. Seinen Kindern sollte man die Botschaft mitgeben: „Wenn etwas nicht passt, bin ich erreichbar und du kannst mir alles erzählen.“
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Je älter die Kinder werden, umso mehr werde auch das Thema Sexualität eine Rolle spielen und umso wichtiger werde, sagt Tanja von Bodelschwingh, die Aufklärung über positive Sexualität, die Sexualität als Sexualität benenne und Gewalt als Gewalt. Und die beinhalte, „dass man jederzeit Nein sagen darf, auch wenn man vorher Ja gesagt hat“. Auch die Rechtslage sollten Jugendliche kennen: „Eine Lehrkraft, ein Trainer oder eine Trainerin dürfen zum Beispiel keine Beziehung mit einer schutzbefohlenen Person anfangen.“
Und was, wenn es doch passiert? Wenn das Kind etwas erzählt, egal ob Andeutungen oder Konkretes? Ernst nehmen und nicht wegwischen, das sei als erste Reaktion wichtig, sagt von Bodelschwingh. Auch wenn der Reflex groß ist, sofort tätig werden zu wollen, „sollte man nicht vorschnell handeln, sondern überlegt vorgehen“.
Beratungsstellen wie N.I.N.A., an die man sich auch anonym wenden kann, helfen, das Geschehen einzuordnen und die nächsten Schritte zu planen. „Entscheidend ist, dem Kind zu vermitteln, dass es ernst genommen wird und nicht allein ist.“
Sexueller Missbrauch: Wie spricht man mit Kindern darüber? wurde gefunden bei mopo.de


Bremen (ots) – Die seit dem vorherigen Abend vermisste 24-jährige Sila Öztürk ist zurück und befindet sich seit heute Mittag wieder in der Obhut ihrer Familie.
Die Polizei Bremen hat die Fahndung eingestellt. Es wird darum gebeten, veröffentlichte Fotos sowie die Fahndungsaufrufe zu löschen und nicht weiter zu verbreiten.
Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
Original-Content: news aktuell
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Hamburg (ots) – Aktuell bekommen in Deutschland 100 Frauen 135 Kinder, was einen Rückgang gegenüber 159 vor zehn Jahren darstellt. Diese Entwicklung zeigt, dass die steigende Kinderlosigkeit vor allem auf wachsende Unsicherheiten zurückzuführen ist, während die Wünsche nach einer Familie weiterhin bestehen.
Die Untersuchung der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen, basierend auf einer repräsentativen Befragung von über 2.000 Personen ab 18 Jahren durch die GfK, zeigt mehrere Gründe für die Entscheidung gegen Kinder auf. Zwei Drittel der Befragten nennen den hohen finanziellen Aufwand als Hauptgrund. Darüber hinaus äußern viele die Sorge um eine sichere Zukunft für ihre Kinder, den Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit sowie das Fehlen von staatlichen Voraussetzungen.
Im Zehnjahresvergleich ergeben sich drei bedeutende Verschiebungen: Die Besorgnis über die Zukunft der Kinder hat um 13% zugenommen, während der Mangel an staatlichen Voraussetzungen um 14% an Stellenwert gewonnen hat. Im Gegensatz dazu verlieren berufliche Argumente, wie die Schwierigkeit, Karriere mit Familie zu vereinbaren und der Vorrang beruflichen Erfolgs vor der Familiengründung, an Bedeutung.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Kinderlosigkeit weniger eine Abneigung gegen Familie darstellt, sondern vielmehr eine Reaktion auf wachsende Unsicherheiten und hohe Anforderungen ist. Es besteht die Notwendigkeit für Politik und Wirtschaft, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Zugleich sollten Bürger den Mut aufbringen, Nachwuchs zu bekommen. Eine stabilere und gleichberechtigtere Partnerschaft sowie bessere gesellschaftliche Bedingungen könnten die Bereitschaft zur Familiengründung wieder steigern.
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Die Jugendherberge im alten Gebäude der Katholischen Grundschule zu unterbringen, sollten zwei städtische Probleme gleichzeitig gelöst werden:
Für das alte leerstehende Gebäude der Katholischen Grundschule eine sinnvolle Wiedernutzung zu ermöglichen sowie ein passendes bezahlbares Gebäude für die Jugendherberge zu finden.
Hier der Antrag im Wortlaut
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
die AfD-Fraktion im Celler Stadtrat beantragt, der Rat möge beschließen:
die Stadtverwaltung wird gebeten, die mögliche Unterbringung der Jugendherberge im alten Gebäude der Katholischen Grundschule in Julius-von-der-Wall-Straße 7 zu überprüfen, dabei soll untersucht werden, ob das Gebäude grundsätzlich dafür geeignet und wie hoch der notwendige Finanzmittelbedarf für die Umnutzung des Gebäudes wäre.
Begründung:
Seit mehreren Jahren ist die Jugendherberge in Celle geschlossen, damit fehlt im Stadtgebiet die Übernachtungsmöglichkeit in einem preiswerten Segment. Das führt dazu, dass viele junge Menschen, die unsere Stadt gerne besuchen würden, fernbleiben. Dieser Zustand darf so nicht bleiben. Daher soll die Stadtverwaltung in der Abstimmung mit den Verantwortlichen des Deutschen Jugendherbergswerks ein passendes Gebäude finden – dabei soll insbesondere das leerstehende alte Gebäude der Katholischen Grundschule auf Eignung überprüft werden. Die zentrale Lage des Gebäudes – Nähe zur Innenstadt, Celler Badeland sowie die fußläufige Erreichbarkeit des Bahnhofs passt, aus unserer Sicht, perfekt für den neuen Standort der Jugendherberge.
Kirsten Fehrs, EKD-Ratsvorsitzende und Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, verlangte auf der jüngsten Synode „entschlossenes Handeln gegen die AfD.“ Sie schreckte dabei auch vor beleidigenden und unwahren Äußerungen gegen die Oppositionspartei nicht zurück: Man sehe sich einer Partei gegenüber, die die Würde bestimmter menschlicher Gruppen für antastbar erkläre und sich damit außerhalb der Grundlagen unseres Grundgesetzes stelle.
Dazu Jens-Christoph Brockmann, religionspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Die Forderungen der EKD-Ratsvorsitzenden zeigen erneut, wie tief die einst geistliche Institution im parteipolitischen Fahrwasser treibt. Wer die Kanzel zur politischen Tribüne macht, ersetzt das Evangelium durch Aktivismus. Statt selbstgerecht politische Feindbilder zu pflegen, sollte die EKD in sich gehen.
Eine Kirche, die – wie jüngst in Berlin geschehen – vier Männer miteinander traut, sollte sich fragen, ob sie selbst noch nach göttlicher Ordnung handelt, bevor sie anderen Moralpredigten hält. Wer sich derart in Tagespolitik verstrickt, verspielt zudem Glaubwürdigkeit und spaltet die Gläubigen.
Die Menschen kehren der Kirche nicht wegen mangelnder Demokratie den Rücken, sondern weil sie dort keinen Halt im Glauben mehr finden. Die Verantwortlichen der EKD täten gut daran, zu ihrem eigentlichen Auftrag zurückzukehren: der Verkündigung des Wortes Gottes – statt sich in politischen Kampagnen zu erschöpfen. Wer ständig Politik predigt, darf sich über leere Kirchenbänke nicht wundern.“
Jens-Christoph Brockmann