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Ärzteprotest gegen Gesundheits-Spargesetz – Praxisschließungen und Millionen fehlende Termine in Deutschland

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Kritik am Gesundheits-Spargesetz: Protest von Ärzten geplant

Hamburg (ots) – Trotz erheblicher Kritik aus der Ärzteschaft plant die Bundesregierung unter Ministerin Warken, das Gesundheits-Spargesetz Ende Juni zur ersten Lesung in den Bundestag zu bringen.

Kritik an der Gesundheitsreform

Dr. Silke Lüder, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Stellvertretende Bundesvorsitzende der Freien Ärzteschaft e.V., äußert in Hamburg: „Mit Ignoranz wird im Gesundheitswesen am falschen Ende gespart und rationiert, und letztlich werden die Sozialausgaben nicht gesenkt – aber der ambulanten medizinischen Versorgung wird massiver Schaden zugefügt.“

Geplante Protestmaßnahmen

Am 10. Juni 2026 werden zahlreiche Praxen in Deutschland aus Protest geschlossen bleiben. Dr. Lüder erläutert: „Zahlreiche Berufsverbände haben zum Protest aufgerufen, die Patientinnen- und Patienten werden von den Praxen über die fatalen Auswirkungen dieser falschen Gesundheitspolitik informiert.“

Auswirkungen auf Behandlungstermine

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung prognostiziert, dass ab 2027 über 40 Millionen Behandlungstermine entfallen könnten, sollte dieses Spargesetz in Kraft treten. Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft, bemerkt: „Das ist das Gegenteil der Versprechungen der Politik für eine Termingarantie beim Facharzt.“ Dies könne dazu führen, dass viele Ärztinnen und Ärzte ihre Praxen aufgeben, während jüngere Kolleginnen und Kollegen zögern, eine Vertragsarztpraxis zu übernehmen.

Ursachen der steigenden Kosten

Dietrich betont, dass die echten Kostentreiber, wie die Pharmaindustrie und der Staat, nicht ausreichend zur Verantwortung gezogen werden. „Der Staat müsse die versicherungsfremden Leistungen, die nichts mit Krankenbehandlung zu tun haben, aus Steuermitteln zahlen“, erklärt er.

Digitale Transformation in der Medizin

Die Politik, Kassen und Apotheken versuchen, durch digitale Transformation und Verschiebung ärztlicher Tätigkeiten auf nicht-ärztliche Berufe ihre Rationierungspläne umzusetzen. Dr. Lüder warnt: „Hier werden Parallelstrukturen aufgebaut, die teuer sind, die nichts verbessern, aber ein Risiko für die Patientensicherheit darstellen.“

Forderung nach Ablehnung des Spargesetzes

Die Freie Ärzteschaft e.V. fordert die Bundestagsabgeordneten auf, das Spargesetz abzulehnen.

Über die Freie Ärzteschaft e.V.

Die Freie Ärzteschaft e. V. (FÄ) ist ein Verband, der den Arztberuf als freien Beruf verteidigt, hauptsächlich niedergelassene Haus- und Fachärzte vertritt und 2004 gegründet wurde. Ziel der FÄ ist eine unabhängige Medizin, in der Patient und Arzt im Mittelpunkt stehen.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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Prostatakrebs Awareness Week soll für Früherkennung und offenes Gespräch sensibilisieren

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Prostatakrebs Awareness Week 2026 in Deutschland

Hamburg/München (ots) – Jährlich erhalten rund 79.600 Männer in Deutschland die Diagnose Prostatakrebs. Die Prostatakrebs Awareness Week, welche vom 8. bis 14. Juni 2026 stattfindet, wird von AstraZeneca und MSD Sharp & Dohme gemeinsam mit medizinischen Experten und Betroffenen unterstützt, um mehr Sichtbarkeit und Wissen über die Prostatakrebsfrüherkennung zu schaffen.

Aufklärung und Expertenmeinungen

Im Rahmen der Awareness Week teilen Kampagnenbotschafter auf Instagram wichtige Informationen über Prostatakrebs. Prof. Thorsten Schlomm, Direktor der Klinik für Urologie an der Charité Berlin, und Prof. Markus Graefen, Gründer der Martini-Klinik am UKE Hamburg, bieten ihren Followern umfassende Informationen und Handlungsempfehlungen zu Symptomen, Risiken und Behandlungsoptionen.

Erfahrungen von Betroffenen

Michael und Uli Roth, ehemalige Handball-Nationalspieler, teilen auf ihrem Instagram-Account ihre persönlichen Erfahrungen mit der Diagnose Prostatakrebs. Sie erläutern, welche Herausforderungen die Erkrankung mit sich bringt und wie das soziale Umfeld in solchen Zeiten eine Rolle spielt.

Kommunikation und Aktivierung

Volker Wittkamp, Urologe und Medfluencer, engagiert sich für eine offene Diskussion über Prostatakrebs und ermutigt seine Community, sich aktiv mit dem Thema zu beschäftigen. Er thematisiert auch Tabus, die oftmals mit der Erkrankung verbunden sind.

„Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland – und trotzdem sprechen wir kaum darüber. Genau deshalb engagiere ich mich für die Prostatakrebs Awareness Week: Sie schafft Aufmerksamkeit, baut Hemmschwellen ab und bringt medizinische Expertise sowie persönliche Erfahrungen zusammen.“ – Prof. Markus Graefen, Martini-Klinik am UKE Hamburg

Bedeutung der Früherkennung

Die Kampagne „Nichts verpassen“ betont die Wichtigkeit der Prostatakrebsfrüherkennung für Männer ab 45 Jahren, da nur etwa jeder Vierte von dieser Möglichkeit Gebrauch macht. Insbesondere im Frühstadium zeigt sich häufig kein Anzeichen einer Erkrankung, weshalb es wichtig ist, regelmäßige Checks in Anspruch zu nehmen.

Unterstützung für Betroffene

Der „Wegweiser Prostatakrebs“ bietet Hilfestellungen für Betroffene und Angehörige. Ein grundlegendes Verständnis der Erkrankung vermittelt Betroffenen die Fähigkeit, aktiv Entscheidungen in der Behandlung zu treffen.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

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