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Beliebte Eisdiele aus Ottensen kündigt letzte Saison an

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Für viele Eis-Fans in Hamburg ist es eine bittere Nachricht: Die beliebte Eisdiele „Schlecks“ an der Fischers Allee schließt nach dieser Saison. Das gaben die Inhaber Pia Schatkowski und Thomas Noack in einem Instagram-Video bekannt.

In dem Video kündigen die Inhaber das Ende ihres Ladens in Ottensen an. Nach zehn Jahren sei nun Schluss. „Diese Saison wird unsere letzte hier sein“, sagt Schatkowski in dem Clip. Noack erklärt dazu, es sei „schlichtweg Zeit für eine Veränderung“. Bis in den Herbst hinein soll aber weiter Eis verkauft werden.

Keine Mietverlängerung als Anlass für das Aus

Wirtschaftliche Probleme seien nicht der Grund für die Entscheidung, betonen die Betreiber. Vielmehr habe es einen konkreten Anlass gegeben: „Ein Grund ist, dass wir keine Mietverlängerung kriegen. Das war eigentlich der erste Anstoß“, sagt Noack der MOPO. Die Hausgesellschaft wolle die Ladenfläche nach Angaben der Betreiber offenbar verkaufen. „Ohne Mieter verkauft sich das besser“, so Noack.


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Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
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  • Nach Olympia-Aus: Was Hamburger jetzt vom Bürgermeister erwarten
  • Block-Sündenbock: Warum der Familienanwalt Costard in den Fokus rückt
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Für Schatkowski und Noack war das der Moment, grundsätzlich über die Zukunft nachzudenken. „Dann haben wir uns nach zehn Jahren gedacht: Ziehen wir mit dem Konzept um oder machen wir vielleicht doch etwas anderes?“, sagt Noack. Am Ende sei die Entscheidung gefallen, „Schlecks“ nach dieser Saison „als schönen Abschluss nach zehn Jahren“ zu beenden.

Wie es für die beiden weitergeht, ist noch offen. „Wir sind gerade in der Findungsphase. Wir sind natürlich Gastgeber aus Leidenschaft und wollen schon gerne etwas mit Gastronomie machen, aber was genau, wissen wir noch nicht.“

Das Abschiedsvideo auf Instagram hat mehr als 100.000 Menschen erreicht. Die vielen Nachrichten und der große Ansturm hätten sie überrascht, sagt Noack. Das habe noch einmal gezeigt, „dass wir mehr als nur ein kleiner Eisladen für die Menschen hier sind“. Einige Stammgäste hätten sogar mit Tränen in den Augen vor ihnen gestanden.

Auch unter dem Instagram-Beitrag zeigen sich viele Kunden traurig. Eine Nutzerin kommentiert: „Oh wie schade. Wirklich einfach das beste Eis und das netteste Team in ganz HH.” Ein anderer: „Wo geh ich denn jetzt im Sommer das beste Eis essen?“

Außergewöhnliches Konzept – mit über 100 Zutaten

Die Idee zu „Schlecks“ entstand auf See: Pia Schatkowski und Thomas Noack lernten sich bei der Arbeit für Aida kennen und entdeckten auf ihren Reisen das Cold-Stone-Eiskonzept. Später brachten sie es nach Hamburg und eröffneten nach eigenen Angaben den ersten Cold-Stone-Laden der Stadt. Gäste konnten ihr Eis aus mehr als 100 Zutaten individuell zusammenstellen. Eis und Extras wurden direkt vor ihren Augen auf einem eiskalten Stein vermischt – fast wie eine kleine Show.

Letzter Sommer für Hamburgs verrückten Eisladen

Seit 2017 gehört „Schlecks“ fest zu Ottensen. Für viele wurde er zum festen Sommerstopp, zum Treffpunkt nach dem Freibad oder einfach zu einem kleinen Stück Stadtteilgefühl. Doch das endgültige Ende von „Schlecks” ist das noch nicht, die Inhaber lassen wissen: „Sobald es einen Nachfolger gibt, der zu ‚Schlecks‘ passt und unsere Leidenschaft teilt, geben wir das auf Instagram bekannt.”

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Bis zum Saisonende können sich Fans noch einmal ihre Lieblingsmischung auf dem kalten Stein zusammenstellen lassen. Danach ist Schluss – und Ottensen verliert einen Laden, der mit seinen bunten Eiskreationen für viele längst Kultstatus hatte.

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Wie Scientology mithilfe von Tarnorganisationen neue „Gläubige“ ködert

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Scientology – nur noch ein Thema für die Geschichtsbücher? Diesen Eindruck konnte die Mitteilung des Bundesamts für Verfassungsschutz erwecken: Scientology habe an Relevanz verloren und werde daher nicht mehr als „bundesweiter, eigenständiger Phänomenbereich fortgeführt“. Im Bundesverfassungsschutzbericht hat Scientology damit kein eigenes Kapitel mehr wie Rechts- und Linksextremismus oder Islamismus. Entwarnung also? Nein, widerspricht Daniel Perband vom Hamburger Verfassungsschutz. Das Landesamt und auch das Bundesamt für Verfassungsschutz werden Scientology weiter beobachten, denn von der selbst ernannten „Kirche“ gehe nach wie vor eine Gefahr für die Demokratie aus.

Nicht nur bundesweit, auch in der Hansestadt hat Scientology viel von ihrer früheren Kraft verloren: Mehr als 1000 Anhänger wurden der Organisation in den 1990er und 2000er Jahren zugerechnet, heute sind es noch rund 300. Doch an der Domstraße betreibt Scientology weiter einen ihrer großen Standorte in Deutschland. Und die Organisation versucht nach wie vor, mithilfe von Tarnorganisationen – Verfassungsschützer sprechen von „Frontgroups“ – neue Kontakte zu knüpfen und mögliche Anhänger zu gewinnen.

Wohl der berühmteste Scientology-Anhänger: Hollywood-Schauspieler Tom Cruise. AP Photo/Paul White
Scientology
Wohl der berühmteste Scientology-Anhänger: Hollywood-Schauspieler Tom Cruise.

Auch Jörg Pegelow, Sektenbeauftragter der Nordkirche, sieht keinen Grund zur Entwarnung: Zwar sei nachvollziehbar, dass Scientology angesichts anderer extremistischer Strömungen weniger im Vordergrund stehe als früher. Die Organisation versuche aber weiterhin, Menschen über vermeintliche Hilfsangebote anzusprechen – etwa bei Drogen- oder psychischen Problemen.

Tarnorganisation eins: „Sag Nein zu Drogen – sag Ja zum Leben“

Ein Beispiel ist der Verein „Sag Nein zu Drogen – Sag Ja zum Leben“. Der Name klingt harmlos: nach Schule, Jugendhilfe, Prävention. Auch die Broschüren wirken so: bunt, etwas altmodisch, scheinbar sachlich. Es geht um Cannabis, Kokain, Crystal Meth, Alkohol, Sucht und Abhängigkeit. Die Hefte tauchen in Hamburg immer wieder auf – in Geschäften, Lokalen, Broschürenständern. Dass der Verein in Deutschland von Mitgliedern der Scientology-Kirche gegründet wurde, ist darin aus gutem Grund nicht offen sichtbar – nach Einschätzung des Verfassungsschutzes, weil Scientology auch dank der Aufklärungsarbeit bundesweit einen schlechten Ruf genießt.

Und der Verein „Sag Nein zu Drogen – Sag Ja zum Leben“ ist weiter aktiv. Am 6. Juni ist nach MOPO-Informationen an der Ottenser Hauptstraße 1 in Altona ein Info-Stand angemeldet.  

Ein zweites Beispiel ist der Kampf gegen die Psychiatrie. Hier tritt die „Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte“, kurz KVPM, auf. Auch sie wird dem Scientology-Umfeld zugerechnet. Die KVPM führt seit Jahren Kampagnen gegen Psychiatrie und Pharmakologie, auch in Hamburg besitzt sie eine Ortsgruppe. Besonders heikel ist der Versuch, Psychiatrie mit den NS-Massenmorden in Verbindung zu bringen. In der Vergangenheit meldete die KVPM am Holocaust-Gedenktag eine Kundgebung am Hamburger Hauptbahnhof an. Der Tenor: Psychiatrie als Wegbereiter und Architekt des Massenmords.

Tarnorganisation zwei: „Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte“

Aus Sicht des Hamburger Verfassungsschutzes soll die Kampagne gegen Psychiatrie den Boden für scientologische Alternativen bereiten – und damit für einen möglichen Einstieg in die Organisation. Gerade bei Menschen, die Hilfe suchen, in Krisen stecken, unter Sucht leiden oder psychisch belastet sind, können solche Botschaften verfangen. So kann zunächst Misstrauen gegenüber etablierten Hilfesystemen geweckt werden. Anschließend bietet Scientology die eigene Antwort an.

Eine Tarnorganisation der Scientology-Sekte: die Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Olaf Wunder
Scientology
Eine Tarnorganisation der Scientology-Sekte: die Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte

Worum geht es bei Scientology eigentlich? Hinter diesen Kampagnen steht eine Lehre, die mit harmloser Lebenshilfe wenig zu tun hat. Im Zentrum steht L. Ron Hubbard, der Gründer von Scientology. Seine Grundannahme: Der Mensch werde von einem „reaktiven Verstand“ beherrscht, in dem schmerzhafte Erinnerungen und angebliche seelische Verletzungen gespeichert seien. Befreien könne ihn davon nur Scientology – durch Kurse, Trainings und sogenanntes Auditing, oft für erhebliche Summen.

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Ziel ist der Status „Clear“: ein angeblich befreiter Mensch, frei von den Störungen des reaktiven Verstandes. Für Scientology ist das der Weg zur geistigen Freiheit. Für den Verfassungsschutz liegt genau darin die Gefahr. Denn nach dessen Einschätzung könnten in einer scientologischen Gesellschaft nur nach scientologischer „Technologie“ optimierte Menschen, sogenannte „Clears“, die Rechte eines freien Individuums genießen.

Für Scientologen sind nur sogenannte „Clears“ wertvolle Menschen

Wie weit dieses Denken von der Idee gleicher Menschenwürde entfernt ist, zeigt ein Satz Hubbards, den der Hamburger Verfassungsschutzbericht zitiert: „Ein Wesen ist nur so wertvoll, wie es anderen dienen kann.“

L. Ron Hubbard, der Erfinder der Scientology-Sekte. MOPO-Archiv
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L. Ron Hubbard, der Erfinder der Scientology-Sekte.

Scientology bestreitet die Vorwürfe. Die Organisation bezeichnet sich als Kirche, verweist auf Menschenrechte und Demokratie, spricht von spiritueller Freiheit. Doch der Hamburger Verfassungsschutz kommt im aktuellen Bericht zu einer anderen Einschätzung: Die Praxis der Scientology-Organisation sei „gekennzeichnet durch ihr Streben nach Geld, Macht und vollständiger Kontrolle über ihre Mitglieder“. Mit ihrer Lehre versuche Scientology, diese Praxis auf eine „metaphysische Ebene“ zu heben. Hinter dem Auftritt als Kirche, als Lebenshilfe, als spiritueller Weg sieht die Behörde ein System aus Einfluss, Bindung und Kontrolle. Kleiner ist Scientology geworden. Harmlos, sagen die Hamburger Verfassungsschützer, ist sie nicht.

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Jetzt soll es schnell gehen! - Werder legt bei Weiser nach

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Vorschau ansehen Unterschreibt Mitchell Weiser (32) ein weiteres Mal bei Werder Bremen?

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Werder-Torwart vor Entscheidung - Nächster Klub aus Premier League will Backhaus

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Vorschau ansehen Ein weiterer Klub aus England ist heiß auf Werders Mio Backhaus (22).

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Spieler fordert! - Werder muss schnell einen Haufen kaufen

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Vorschau ansehen Werder-Verteidiger Amos Pieper (28) stellt eine Forderung an die Bosse.

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Spannende Abschiedssätze! - Bittencourt geht mit Werder-Seitenhieb

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Vorschau ansehen Leo Bittencourt verlässt Werder Bremen. Wohin führt sein Weg?

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Spieler! Transfers! Selbstkritik! - Thioune haut bei Werder auf den Tisch

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Vorschau ansehen Daniel Thioune (52) redet nach dem letzten Spieltag Klartext.

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Er war Chef bei Bayern und BVB - Werder holt neuen Transfer-Boss

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Vorschau ansehen Werders neuer Transfer-Boss arbeitete schon für Bayern und den BVB.

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Auffallend emotional! - Nimmt Backhaus hier Abschied von Werder?

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Vorschau ansehen Verlässt Mio Backhaus Werder Bremen? Seine Aussagen lassen aufhorchen.

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Verlässt er Werder? - Jetzt spricht Stage!

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Vorschau ansehen Verlässt Jens Stage Werder Bremen im Sommer? Jetzt spricht der Däne.

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Nach Protest-Bannern der Fans - Werder-Manager gibt größten Fehler zu

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Vorschau ansehen Eine der schlechtesten Saisons der Werder-Geschichte ist beendet.

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Proteste gegen Werder-Bosse - Adeyemi-Frust bei BVB-Sieg

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Vorschau ansehen Bei Werder gegen den BVB gibt es Fan-Proteste gegen die Bremer Bosse.

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Bürgergeldempfänger packt aus - So zocke ich euch Steuerzahler ab!

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Vorschau ansehen ZDF-Doku zeigt, wie Bürgergeld-Empfänger seit Jahren das System ausnutzen.

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Schwerer Unfall auf A7 bei Walsrode – Vollsperrung Richtung Hamburg

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Heidekreis (ots) – Auf der A 7 bei Walsrode kam es am Freitagmorgen kurz nach 07:30 Uhr zu einem schweren Unfall zwischen zwei Lkw; die Fahrbahn in Richtung Hamburg ist weiterhin voll gesperrt.

Der 50-Jährige wurde leicht verletzt, der 52-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu; beide Männer wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.

Die A 7 in Fahrtrichtung Hamburg bleibt voll gesperrt. Bergungs- und Reinigungsarbeiten sollen nach derzeitiger Einschätzung bis in die späten Abendstunden dauern. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Westenholz abgeleitet; in Fahrtrichtung Hannover ist der linke Fahrstreifen gesperrt.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: Polizeiinspektion Heidekreis, übermittelt durch news aktuell

Der Artikel Schwerer Unfall auf A7 bei Walsrode – Vollsperrung Richtung Hamburg erschien zuerst auf Nordische Post

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Auf dem Longboard von Flensburg bis zum Bodensee – mit Zwischenstopp in Hamburg

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Ein 36-Jähriger aus Sachsen-Anhalt rollt auf einem längeren Skateboard durch Deutschland. Sein Ziel ist über 1000 Kilometer vom Startpunkt entfernt. Rund 50 Kilometer will er am Tag zurücklegen.

Von Flensburg bis zum Bodensee auf einem Longboard – das will Paul William Hiersche schaffen. Ein Longboard ist länger und breiter als ein Skateboard und hat größere Rollen. Deshalb sind damit höhere Geschwindigkeiten schaffbar. Die Strecke ist 1170 Kilometer lang. Rund 50 Kilometer will er pro Tag zurücklegen, berichtete der 36-Jährige. Dafür habe er geübt. „Die Waden brauchten noch Training.“ Die Vorbereitung zahle sich nun aus. Normalerweise arbeitet Hiersche in einem Kino in Sachsen-Anhalt.

Quer durch Deutschland in maximal 28 Tagen

Nach einem Aufenthalt in Hamburg wollte der 36-Jährige am Freitag weiter durch Niedersachsen rollen. Weitere Städte auf der Reise gen Süden sind: Hannover, Hildesheim, Göttingen, Kassel, Marburg, Frankfurt, Karlsruhe, Freiburg und letztlich das Ziel: Friedrichshafen. Zudem sind Stopps in kleineren Orten geplant. 


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Zu der Frage, warum er sich auf die Reise begeben habe, sagte Hiersche: „Das ist eine Tour, die ich für mich mache.“ Er habe mehrere Wochen Urlaub genommen. Gestartet war er am 1. Juni, also am Montag. Am 28. Juni müsse er spätestens Friedrichshafen am Bodensee erreichen, um einen Zug zu nehmen, der ihn nach Salzwedel bringe, wo er wohnt. „Am 29. stehe ich wieder im Kino und muss arbeiten.“ 

Longboarder schläft bei Freunden oder in Motels

Hiersche zufolge gibt es mehrere Varianten des Longboardfahrens. Er mag demnach Touren. Aber das Tourenfahren habe an Beliebtheit eingebüßt, was er bedauere, sagte er. Zum Longboardfahren inspiriert habe ihn eine Gruppe von YouTubern, die 2014 von Sylt zum Schloss Neuschwanstein gefahren ist. 

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Während der Reise schlafe er bei Freunden, in Hostels und in Motels, berichtete Hiersche. Zur Not, falls er keine Unterkunft finde, habe er einen Schlafsack dabei. Auf sozialen Plattformen informiert er über seine Tour. In den Videos beschwert er sich etwa über holprige Radwege – und berichtet, dass er das Board bei allzu schlechter Bodenbeschaffenheit auch mal in die Hand nehmen muss. Auch auf Landstraßen müsse er manchmal entlangfahren. (dpa/mp)

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„Schämt euch!” Rassismus-Vorwürfe gegen Fitnessstudio bei Hamburg

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Mit einer „angenehmen Trainingsatmosphäre“ wirbt das Fitnessstudio „Sportsfreunde“ in Oststeinbek (Kreis Stormarn) um Mitglieder. Murat Firat (28), Vorsitzender des Mümmelmannsberger SV, wollte dort Mitglied werden – doch nach monatelangem Warten lehnte das Studio seine Anmeldung ohne Begründung ab. Firat vermutet, dass dabei sein Name eine Rolle gespielt haben könnte, und fühlt sich diskriminiert. Andere Nutzer schildern ähnliche Erfahrungen. Das Fitnessstudio hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht geäußert. Inzwischen beschäftigt der Fall auch die Lokalpolitik in Hamburg.

„Ich wollte mich dort letztes Jahr im Sommer als neues Mitglied anmelden“, sagt Murat Firat. Denn das Studio wirbt mit niedrigen Preisen und befindet sich unmittelbar an der Grenze zu Billstedt. Er vereinbart ein Probetraining für den 16. Juli 2025. An diesem Tag bekommt Firat nur eine Mail: Das Studio storniert das Training. Der MOPO liegt der Mailverkehr vor. Es gibt weder eine Begründung noch einen Alternativtermin.

Mehrere Berichte über Diskriminierung im Fitnessstudio

Der 28-Jährige hat sich an dem Tag bereits freigenommen und geht trotzdem hin. Vor Ort gibt’s zwar kein Training, aber er darf laut eigener Aussage eine Anmeldung ausfüllen. Dann hört er nichts mehr von dem Studio. Immer wieder sei er hingefahren und habe nach dem Status seiner Unterlagen gefragt. Doch die Mitarbeitenden können ihm nicht helfen, die Chefin sei im Urlaub. Trotzdem hätten sie schon mal ein Foto für den Mitgliedsausweis gemacht.


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„Dann habe ich die Sache erst mal ruhen lassen“, sagt Firat. Er wartet und sieht sich schließlich die Google-Rezensionen des Studios genauer an. Dort berichten auch andere Nutzer mit ausländisch klingenden Namen von langen Wartezeiten.

„Ich weiß nicht, ob sie etwas gegen Ausländer haben, aber man sollte sich mal genauer ansehen, wie die Anmeldung dort abläuft“, schreibt ein Nutzer. Außerdem weist Google darauf hin, dass bei dem Studio zwischen 51 und 100 Rezensionen entfernt wurden. Als Grund wird „Diffamierung“ genannt. Wer die Löschung veranlasst hat und worauf sich die Angabe konkret bezieht, geht aus dem Hinweis nicht hervor.

Hamburger Fitnessstudio: Ablehnung ohne Begründung

Schließlich setzt Firat dem Fitnessstudio im März 2026 eine Frist und fordert eine schriftliche Rückmeldung zum Status seiner Anmeldung. Sollte er nicht aufgenommen werden, verlangt er die Löschung seiner Daten. Eine Woche später antwortet das Studio: „Aktuell bieten wir Ihnen keine Mitgliedschaft in unseren Studios an.” Es tut dem Studio leid, dass es keine Rückmeldung zum Antrag gab, und sie hätten keine personenbezogenen Daten erhoben.

Warum Firat keine Mitgliedschaft angeboten wird, bleibt unklar. Eine Anfrage der MOPO hat das Studio bislang nicht beantwortet.

Firat hat seinem Ärger schließlich in einem TikTok-Video Luft gemacht: „Ich bin in Hamburg geboren, aufgewachsen, ein voll integriertes Mitglied dieser Gesellschaft und ehrenamtlich als Trainer und Vorsitzender in einem Verein tätig.”

@zzfighter97 Diskriminierung durch ein Fitnessstudio in Hamburg. Schämt euch, Sportsfreund Fitness! #rassismus #sportsfreundfitness #hamburg #fitness #fyp ♬ Beat – beaty

Überall suche das Fitnessstudio mit Werbeanzeigen nach neuen Mitgliedern – und dann das. „Das ist für mich ein riesiger Dorn im Auge. Wie so ein Gym so operieren kann. Wie an diesem Standort, an dem so Multikulti gelebt wird, nach Nachnamen gefiltert wird“, sagt Firat. Eindeutige Belege dafür, dass das Studio tatsächlich nach Herkunft oder Nachnamen unterscheidet, liegen bislang allerdings nicht vor.

SPD-Abgeordneter: „Gift für unser Miteinander“

Unter dem Video gibt es inzwischen zahlreiche Kommentare von Nutzern, die ähnliche Erfahrungen schildern. „Ich wollte dort Mitglied werden, die haben mich ignoriert und danach abgelehnt. Das mit dem Probetraining hatte ich auch”, schreibt ein Nutzer, der sich „Ali Abi” nennt.

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Baris Önes, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter im benachbarten Billstedt, macht das ebenfalls wütend: „Menschen nur wegen ihres Namens auszusortieren, ist inakzeptabel und Gift für unser Miteinander. Es darf nicht sein, dass selbst ehrenamtliche Vorbilder wie Murat immer wieder um ihren Platz in der Gesellschaft kämpfen müssen.” Das Gesetz verbiete solche Diskriminierung. Fitnessstudios müssten endlich begreifen, dass sie sich rechtlich nicht aus der Verantwortung ziehen können.

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Signal des Senders seit Tagen stumm - „Böser Wolf“ von Hamburg höchstwahrscheinlich tot

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Nach Angriff auf Frau: Der Wolf von Altona ist offenbar tot

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Nach Attacke auf Frau in Altona: Wolf wahrscheinlich tot

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Sein Auftritt im Hamburger Stadtgebiet sorgte für mächtig Aufsehen. Doch der Wolf, der in Altona eine Frau attackierte, könnte bereits tot sein.

Ende März lief der junge Wolf noch durch Altona. Jetzt soll er tot sein. Laut NDR brach der Kontakt zu dem Peilsender, mit dem man das Tier ausgestattet hatte, Ende Mai ab. Das letzte Signal gab es 160 Kilometer entfernt von Hamburg.

Wolf aus Altona vermutlich tot

„Die verwendeten Sender sind technisch äußerst verlässlich und erprobt; ein Defekt oder ein herkömmlicher Verlust des Halsbandes wird nach so kurzer Laufzeit als unwahrscheinlich eingeschätzt“, so ein Sprecher der Umweltbehörde. Man habe nach dem Wolf gesucht, doch weder ihn noch das Halsband gefunden, so der Sprecher. Vielmehr gehe man davon aus, dass er tot sei.


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Dass der Wolf erschossen und der Sender dabei zerstört wurde, sei möglich. Die Behörden ermitteln noch zu dem Fall.

Nach Angriff auf Frau in Altona – Wolf freigelassen

Der Wolf hatte am 30. März eine Frau in einer Einkaufspassage angegriffen. Sie wurde in einem Krankenhaus behandelt.

Nach früheren Angaben geht die Hamburger Umweltbehörde davon aus, dass der Wolf die Frau gebissen hat, als diese mutmaßlich auf das panische Tier zugegangen sei, um es durch die gläsernen Automatiktüren der Einkaufspassage nach draußen zu lassen. 

Der Wolf wurde am Jungfernstieg eingefangen und ins Wildgehege Klövensteen gebracht. Lars Ebner
Der Wolf wurde am Jungfernstieg eingefangen und ins Wildgehege Klövensteen gebracht.
Der Wolf wurde am Jungfernstieg eingefangen und ins Wildgehege Klövensteen gebracht.

Naturschützer bezweifeln, dass der Wolf die Frau angegriffen und gebissen hat. Sie verweisen etwa auf eine Zeugin, die gesehen haben will, dass der Wolf die Frau angesprungen, aber nicht gebissen habe. Dabei habe er sie möglicherweise mit der Pranke verletzt.

Polizei fand Tier in Binnenalster

Später fing die Polizei das Tier im Bereich der Binnenalster ein. Er wurde in eine Wildtierstation nach Sachsenhagen im niedersächsischen Landkreis Schaumburg gebracht. Was mit dem Wolf geschehen sollte, führte zu heftigen Diskussionen. Anfang April wurde das Tier im südlichen Stadtgebiet von Hamburg wieder ausgewildert. 

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Anschließend habe sich der Wolf unauffällig in einem festen Revier in einem ländlichen Bereich in Niedersachsen, über 150 Kilometer weit weg von Hamburg, niedergelassen. „Auf seiner gesamten Route hat sich das Tier völlig unauffällig und wolfstypisch verhalten“, so der Sprecher der Umweltbehörde. (dpa/esk)

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„Fiebertraum“: Burlesque-Star feiert 100. Geburtstag von Leinwand-Ikone

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Wenn Belle la Donna eine Party veranstaltet, dann wird es schrill. So viel steht fest. Und so verwandelte die Burlesque-Tänzerin, die sich selbstbewusst als deutsche „Queen of Burlesque“ bezeichnet, am Donnerstagabend das Hotel Reichshof in ein pinkes Wimmelbild. Die Hamburgerin hat anlässlich des 100-jährigen Geburtstages von ihrem Vorbild Marilyn Monroe zur großen Sause geladen. Die MOPO war dabei.

Stellen Sie sich vor, Sie sind für einen Wochenendtrip in eine deutsche Großstadt gefahren, haben Stunden auf der Autobahn hinter sich, stehen nun endlich mit Ihren Koffern an der Hotelrezeption – und um Sie herum wirbeln plötzlich Frauen mit Glitzerhüten und Männer in Netzoberteilen herum.

Party zum 100. Geburtstag von Marilyn Monroe

So spielte es sich am Donnerstag im Hotel Reichshof gegenüber vom Hauptbahnhof (St. Georg) ab, als Belle la Donna im Eventsaal des Vier-Sterne-Hotels feierte und das Partyvolk den Abend lang durch die marmorgetäfelte Lobby schwirrte.


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Party im Hotel Reichshof: Belle la Donnas bunte Gäste schwirren durch die Lobby

Die Hotelgäste begutachteten teils verdutzt, teils amüsiert die bunte Gesellschaft. Da war unter anderem Belles Burlesque-Kollegin Eve Champagne, die in unheimlich hohen Schuhen umherstolzierte. Auch ein paar Teilnehmer:innen der diesjährigen Staffel der TV-Show „Germany’s Next Topmodel“ kamen; das Finale der Sendung lief in der vergangenen Woche.

  • I AM MIA Zu Belle la Donnas Party kamen auch einige Teilnehmer von der TV-Show „Germany's Next Topmodel”.
    Zu Belle la Donnas Party kamen auch einige Teilnehmer von der TV-Show "Germany's Next Topmodel".
    Zu Belle la Donnas Party kamen auch einige Teilnehmer von der TV-Show „Germany’s Next Topmodel”.
  • I AM MIA Belle la Donna performte am Donnerstagabend ihre Neuinterpretation des Marilyn-Monroe-Klassikers „Diamonds Are a Girl‘s Best Friend“.
    Belle la Donna performte am Donnerstagabend ihre Neuinterpretation des Marilyn-Monroe-Klassikers „Diamonds Are a Girl‘s Best Friend“.
    Belle la Donna performte am Donnerstagabend ihre Neuinterpretation des Marilyn-Monroe-Klassikers „Diamonds Are a Girl‘s Best Friend“.
  • I AM MIA Ein Tortentraum in pink.
    Ein Tortentraum in pink.
    Ein Tortentraum in pink.

Die Models, die sich nun nach der Show im Medienrummel zurechtfinden müssen, posierten fleißig für Fotos auf dem pinken Teppich. Einer musste zu später Stunde mit Zigarette in der Hand bestürzt feststellen, dass er am Vortag eine Bildschirmzeit von 17 Stunden gehabt hatte. Mehr Handy als Schlaf: Das Leben als Modelshow-Kandidat findet offenbar zum Großteil in den sozialen Medien statt.

Marilyn Monroe wäre 100 Jahre alt geworden

Zurück zu Belle la Donna und ihrer Marilyn-Monroe-Fete. Die US-amerikanische Schauspiel-Ikone wäre am 1. Juni 100 Jahre alt geworden. „Ich bin ihr größter Fan“, sagt Belle la Donna, Monroe sei ihr großes Vorbild. Während der Bühnenshow mit Gesangs- und Burlesque-Performances promotete Belle la Donna ihren neuen Song „Diamonds Are a Girl’s Best Friend“, eine Neuinterpretation von Marilyn Monroes Jazz-Klassiker aus dem Jahr 1953.

Die Idee für die Party sei ihr vor einigen Wochen gekommen, sagte Belle la Donna im Vorfeld. Und wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann setzt sie alles daran, dass das auch klappt. Die Frau mit den pinken Haaren tanzt auf vielen Hochzeiten: Sie ist Burlesque-Tänzerin, Sängerin, Entertainerin und Friseurmeisterin mit eigenem Salon am Fischmarkt – ein Organisationstalent.

Und so hat sie allerlei Gewerke zusammengetrommelt und die Veranstaltung mit rund 100 geladenen Gästen auf die Beine gestellt. Ein Gang durch die Räumlichkeiten glich einem Wimmelbild: In einer Ecke stach ein Tätowierer Spontanentschlossenen Farbe unter die Haut, in der anderen Ecke legte eine Wahrsagerin Karten. Eine pinke Marilyn-Torte schmeckte mehr nach Zucker als nach Kuchen und an einer Fotostation rotierte eine Kamera 360 Grad um einen herum.

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Hielt man inmitten dieses Wirrwarrs kurz inne, so drängte sich einem die Frage auf: Was feiern die Leute hier eigentlich gerade? Belle la Donna? Marilyn Monroe? „Germany’s Next Topmodel“? Wirklich gewusst hat das wahrscheinlich keiner. Als die GNTM-Kandidaten auf der Bühne interviewt wurden, hörte jedenfalls kaum jemand zu.

Gegen Mitternacht war die Party vorbei. Einer der Gäste nannte die Veranstaltung einen „Fiebertraum“ und diese Bezeichnung ist ganz schön passend für diesen bunt-unordentlichen Abend.

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Großalarm an Globus Markthalle - Messermann in Hamburg festgenommen

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Vorschau ansehen Die Polizei löste Großalarm aus und zog mehrere Streifenwagen zusammen.

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Noch nichts vor? Das geht heute in Hamburg

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Von Kinderprogramm am Nachmittag über Theater, Comedy und Konzerte bis zu großen Shows am Abend: Unser täglicher Überblick zeigt, was in Hamburg los ist – für Familien, Kulturfans, Nachtschwärmer und alle, die spontan das Haus verlassen wollen.

Samstag, 6. Juni 2026


Harburger Binnenhafenfest – Familienfest

Maritimes Stadtteilfest mit Mitmachprogramm, Schiffen, Musik und Aktionen für Kinder rund um den Harburger Binnenhafen.
Ort & Uhrzeit: Kanalplatz, 21079 Hamburg-Harburg · ab 13 Uhr
Preis: kostenlos


Medien-Kids – Mitmachprogramm

Kostenloses Mitmachprogramm in der Kinderbibliothek, für Kinder ab 4 – Robotik/Programmieren/Technik-Tüfteln.
Ort & Uhrzeit: Zentralbibliothek, Hühnerposten 1, 20097 Hamburg · 11 Uhr
Preis: kostenlos


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Bücherflohmarkt – Zentralbibliothek

Flohmarkt mit gespendeten Büchern und aussortierten Exemplaren (Bücher ab 1 €).
Ort & Uhrzeit: Zentralbibliothek, Hühnerposten 1, 20097 Hamburg · 11-17 Uhr
Preis: kostenlos


Elphi – „5 Seasons“ – Hamburger Kammerballett

Ballettabend „5 Seasons“ als Uraufführung im Großen Saal.
Ort & Uhrzeit: Elbphilharmonie, Platz der Deutschen Einheit 1, 20457 Hamburg · 16 Uhr o. 20 Uhr
Preis: 10–119 €


Landgang Jamsession

Offene Jam-Session: erst Opener-Band, danach Bühne frei für alle Musikstile.
Ort & Uhrzeit: Landgang Brauerei, Beerenweg 12, 22761 Hamburg · ab 18 Uhr
Preis: kostenlos


Theater – „No Body”

Theaterabend von Mable Preach mit Popkultur- und Comic-Referenzen rund um Solidarität und Verantwortung.
Ort & Uhrzeit: Thalia in der Gaußstraße, Gaußstraße 190, 22765 Hamburg · 19 Uhr
Preis: ab 28 € (erm. ab 11 €)


Noch mehr Kultur, Events und Tipps finden Sie auf unserer Rausgehen-Seite und auf MOPOP.


Live-Musik – „Blues Road“

Livemusik-Abend mit Bluesrock/Rock/Blues in der Kneipe.
Ort & Uhrzeit: Chattahoochee, Meiendorfer Straße 34, 22145 Hamburg · 20 Uhr
Preis: kostenlos


Theater-Premiere – „The Boys Are Kissing“

Komödie über den Ausnahmezustand nach einem Kuss zweier Jungen auf dem Schulhof.
Ort & Uhrzeit: Thalia Theater, Alstertor 1, 20095 Hamburg · 20 Uhr
Preis: ab 34 € (erm. ab 17 €)

Noch nichts vor? Das geht heute in Hamburg wurde gefunden bei mopo.de

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SAGA ersetzt alte Wohnblocks: Hier entstehen hunderte neue Wohnungen

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Neubaugebiete, Lückenbebauung und Aufstockungen: Hamburg baut neue Wohnungen, wo es nur geht. Eine weitere Möglichkeit wird von Genossenschaften und der SAGA immer häufiger genutzt: In der ganzen Stadt werden vermehrt alte Mietshäuser und ‑blocks abgerissen, um dann auf diesen Flächen neu und deutlich verdichteter zu bauen. Die MOPO zeigt, wo das bei der SAGA gerade passiert, was das für die Mieter und die zukünftigen Mietpreise bedeutet und welche Auswirkungen das auf die Nebenkosten haben kann.

Die SAGA hat in Horn (Culinstraße 8-12) soeben 51 öffentlich geförderte Wohnungen in einem Rotklinkerbau fertiggestellt. Auf dem Grundstück befanden sich zuvor 26 Wohnungen aus den 60er Jahren, die nicht barrierefrei waren und dringend energetisch hätten saniert werden müssen. „Wir konnten durch den Neubau die Anzahl der Wohnungen nahezu verdoppeln und die Wohnfläche sogar verdreifachen“, sagt SAGA-Sprecher Gunnar Gläser.

Zudem seien einige barrierefreie Wohnungen entstanden. Das hilft auch älteren Menschen, die so womöglich in ihrem Umfeld eine Wohnung finden und nicht umziehen müssen, wenn sie die Treppen nicht mehr steigen können.

SAGA reißt Mietshäuser aus den 60er Jahren ab

Nach Angaben der SAGA hat das sogenannte „Ersatzneubau-Programm“ mehrere Vorteile: Bei Abriss und Neubau entstehen mehr Wohnungen, es wird schonend mit dem Flächenverbrauch in der Stadt umgegangen, die Wohnqualität erhöht sich und der Energieverbrauch sinkt – was dem Geldbeutel der Mieter und auch der Umwelt zugute kommt.

Wann das städtische Wohnungsunternehmen lieber abreißt statt zu modernisieren? Das entscheidet sich nach einem internen Bewertungssystem. Faktoren sind dabei wirtschaftliche Aspekte, aber auch die Frage, ob sich auf einem Grundstück deutlich mehr Wohnraum schaffen lässt. Abgerissen wird nach Angaben der SAGA nur dann, wenn dadurch deutlich mehr Wohnungen entstehen. Allerdings ist der Abriss von Gebäuden unter Fachleuten durchaus umstritten, da dabei bestehende Bausubstanz verloren geht und durch Neubauten zusätzliche CO₂-Emissionen entstehen. SAGA-Sprecher Gläser verweist darauf, dass das Unternehmen bei seinen Berechnungen auch die sogenannte graue Energie berücksichtigt. Dabei werden die während Bau und Herstellung entstehenden CO₂-Emissionen erfasst.

Am Jahnkeweg in Bramfeld baut die SAGA nach Abriss neue (Visualisierung). cga czerner goettsch architekten
Visualisierung des geplanten SAGA-Neubauprojekts am Jahnkeweg in Hamburg-Bramfeld.
Am Jahnkeweg in Bramfeld baut die SAGA nach Abriss neue (Visualisierung).

Für die betroffenen Mieter in den Häusern ist der Abriss zunächst oft eine Schocknachricht. Bei der SAGA haben die Bewohner zwar immer ein Rückkehrrecht – allerdings müssen sie ja nun zunächst einmal aus- und umziehen. Und das meist für mehrere Jahre. Dabei können sie nicht unbedingt in ihrem gewohnten Umfeld bleiben. „Die betroffenen Mietparteien erhalten aber stets für sie passenden Ersatzwohnraum im Bestand der SAGA, umfassende Unterstützung sowie Kostenübernahme bei den notwendigen Umzügen“, versichert Gläser.

Mieter befürchten nach Rückkehr viel höhere Mietkosten

Bei vielen Mietern kommt die Sorge hinzu, dass sie sich die neu gebauten Wohnungen dann später gar nicht leisten können, weil die Mieten viel höher sind als ihre bisherigen. Da gibt Gläser zunächst einmal zu bedenken, dass die SAGA fast ausschließlich geförderte Wohnungen „mit dauerhaft sozial verträglichen Mieten“ baut.

Die SAGA reißt am Friedrich-Ebert-Damm Häuser ab und baut neu. Florian Quandt
Saga reißt am Friedrich-Ebert-Damm Häuser ab und baut neu.
Die SAGA reißt am Friedrich-Ebert-Damm Häuser ab und baut neu.

Zudem verfügen die Neubauten über eine deutlich bessere Dämmung und modernere Heizsysteme als viele Gebäude aus den 1950er- und 1960er-Jahren. Dadurch fallen die Energiekosten in der Regel niedriger aus. Nach Angaben der SAGA können die geringeren Nebenkosten einen Teil höherer Nettokaltmieten ausgleichen. Für die Mieter bedeutet das zugleich mehr Wohnkomfort in einem Neubau.

Am Jahnkeweg (Bramfeld) entstehen gerade 99 Wohnungen im ersten Förderweg. Dafür wurden zwei Gebäude mit 36 Wohnungen abgerissen. Ein weiteres aktuelles Beispiel für Ersatzneubau ist auch das Bauvorhaben am Friedrich-Ebert-Damm in Wandsbek. Die SAGA hat dort Ende März mit dem Abbruch der ersten beiden von insgesamt vier Gebäuden begonnen. In zwei Bauabschnitten werden dort 236 öffentlich geförderte Wohnungen (1. Förderweg), zwei Gewerbeeinheiten und eine Tiefgarage mit 40 Stellplätzen entstehen.

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Beispiele für Ersatzneubau-Programme der vergangenen Jahre gibt es auch bereits: So sind laut SAGA rund 300 Neubauwohnungen an der Washingtonallee in Horn 2019 fertiggestellt worden. An der Denickestraße und am Thörlweg in Harburg sind 2018 mehr als 300 Wohnungen nach Abbruch von rund 170 nicht mehr zeitgemäßen Wohnungen in unmittelbarer Nähe zur TU Hamburg entstanden.

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MDR spart bei „Tatort“ und „Polizeiruf“ – der NDR auch?

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Der MDR im Osten Deutschlands will aus Kostengründen drei Jahre lang auf seine beiden Sonntagskrimis „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ verzichten. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hat bislang keine entsprechenden Pläne.

„Beim NDR sind aktuell keine Einsparungen in den Bereichen Doku, Spielfilme, Serien, Unterhaltungs- und Quizshows geplant“, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

NDR produziert drei „Tatort“-Reihen und einen „Polizeiruf 110“

Im Sendegebiet des NDR laufen drei „Tatort“-Reihen: Hannover mit Maria Furtwängler, der Hamburger Bundespolizei-„Tatort“ mit Wotan Wilke Möhring und Denis Moschitto und der Kieler „Tatort“ mit Almila Bagriacik und Karoline Schuch. Dazu kommt der Rostocker „Polizeiruf 110“ mit Anneke Kim Sarnau und Lina Beckmann.

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Wegen einer angespannten finanziellen Lage will der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) die Produktion neuer Folgen der beiden Krimireihen zunächst aussetzen. Als Grund für die Kürzungen nennt der MDR vor allem die bislang nicht erfolgte Umsetzung der Erhöhung des Rundfunkbeitrags seit Anfang 2025. Bereits fertiggestellte oder vertraglich vereinbarte Produktionen sollen in den kommenden Jahren dennoch ausgestrahlt werden. (dpa/mp)

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Miniatur Wunderland bekommt einen echten ICE zum Geburtstag

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Die Deutsche Bahn schickt einen besonderen ICE auf die Strecke: Der Zug trägt künftig den Namen „Knuffingen” – was das mit dem Miniatur Wunderland zu tun hat.

Die Deutsche Bahn hat einen ICE 4 zum 25-jährigen Bestehen der Modellbahnausstellung auf den Namen „Knuffingen” getauft. Der Zug soll künftig mit einem Jubiläumsdesign durch Deutschland sowie die Schweiz fahren. Die Taufe fand am Freitag am Bahnhof Hamburg-Altona statt.

Frederik (l.) und Gerrit Braun vom Miniatur Wunderland. Die Hamburger Modellbahn-Austellung feiert Jubiläum – und als Geschenk trägt ein ICE nun den Namen „Knuffingen“ picture alliance/dpa/Ulrich Perrey
ICE-Taufe: "Knuffingen" aus dem Miniatur Wunderland
Frederik (l.) und Gerrit Braun vom Miniatur Wunderland. Die Hamburger Modellbahn-Austellung feiert Jubiläum – und als Geschenk trägt ein ICE nun den Namen „Knuffingen“

Chef vom Miniatur Wunderland: „Ein Traum“

Der ICE erhielt ein Sonderdesign mit Figuren aus der Modellbahnwelt. „Das ist ein Märchen, was hier heute passiert, sagte Wunderland-Mitgründer Frederik Braun bei der Zugtaufe. Er und sein Bruder seien für die Ehrung „wahnsinnig dankbar”.

Die Wunderland-Chefs am neuen ICE. picture alliance/dpa/Ulrich Perrey
ICE-Taufe: "Knuffingen" aus dem Miniatur Wunderland
Die Wunderland-Chefs am neuen ICE.

„Knuffingen” ist die fiktive Hauptstadt im Miniatur Wunderland.

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Das Museum in der Hamburger Speicherstadt gilt als die größte Modelleisenbahn der Welt und zählt laut eigenen Angaben zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. (dpa/mp)

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Rauf aufs Wasser! So könnte die Hansestadt ihr Wasser nutzen

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Hamburg liebt sein Wasser. Alster, Elbe und Fleete prägen die Stadt wie kaum etwas anderes. Doch so nah das Wasser oft ist: Meist bleibt es Kulisse. Man schaut darauf, spaziert daran entlang oder sitzt am Ufer. Als Lebensraum wird es dagegen bislang nur selten genutzt. Genau darüber will die Ausstellung „Rauf aufs Wasser!“ eine Diskussion anstoßen.

Noch bis zum 17. Juli steht auf der Alsterwiese am Schwanenwik ein temporärer Pavillon des Architekturbüros Störmer Murphy and Partners. Die Ausstellung zeigt Ideen, wie Hamburg seine Wasserflächen künftig stärker nutzen könnte.

In Hamburg mit dem Wasser leben – statt am Wasser

Manche Entwürfe gehen weit über das hinaus, was heute in Hamburg vorstellbar ist – etwa die Idee, Wege über die Alster zu führen. Das Architekturbüro beschreibt seine Entwürfe als Bilder einer Stadt, die „nicht gegen das Wasser baut, sondern mit ihm“. Konkret geht es um Fragen, die Hamburg ohnehin beschäftigen: Hitze, Starkregen und der Umgang mit knappen Flächen.

Zwei Beispiele zeigen das: Auf dem Rathausmarkt soll eine Wasserfläche mit Nebel und Licht an heißen Tagen für Abkühlung sorgen, ohne den Platz dauerhaft zu blockieren. Über den Alsterarkaden ist ein begehbares Gründach geplant, das Regenwasser speichern und zugleich neuen Aufenthaltsraum schaffen könnte. Die Entwürfe bleiben Visionen – sie zeigen aber, welche Rolle Wasser und Grün künftig in der Innenstadt spielen könnten.

Einige der Ideen wirken futuristisch, andere könnten tatsächlich eines Tages Realität werden. Die Bandbreite reicht von schwimmenden Gärten und Hausbooten bis zu neuen Badeorten und Wasserwegen in der Innenstadt.

  • Störmer Murphy and Partners Tidehöft (Strandhöft): Die Visualisierung zeigt ein frei zugängliches Elbufer, an dem Ebbe und Flut sichtbar werden. Das Süßwasserwatt verändert sich mit den Gezeiten. (Visualisierung KI-unterstützt)
    Tidehöft (Strandhöft): Ebbe und Flut machen die Elbe hier direkt erlebbar. Das Süßwasserwatt verändert sich mit den Gezeiten und schafft Raum für Natur, Vielfalt und Bewegung. (Visualisierung KI unterstützt)
    Tidehöft (Strandhöft): Die Visualisierung zeigt ein frei zugängliches Elbufer, an dem Ebbe und Flut sichtbar werden. Das Süßwasserwatt verändert sich mit den Gezeiten. (Visualisierung KI-unterstützt)
  • Störmer Murphy and Partners Die Visualisierung zeigt eine künstliche Welle an der Elbe, die für Wassersport genutzt werden könnte. Die Strömungsverhältnisse würden sich mit Ebbe und Flut verändern. (Visualisierung KI-unterstützt)
    Gezeitenwelle (Kirchenpauerkai): Ebbe und Flut bringen Bewegung in die Elbe. Die Wellen wechseln mit der Tide ihre Richtung und machen den Fluss zum besonderen Ort für Sport und Surfen. Vor der Hafenkulisse wird die Kraft des Wassers direkt spürbar. (Visualisierung KI unterstützt)
    Die Visualisierung zeigt eine künstliche Welle an der Elbe, die für Wassersport genutzt werden könnte. Die Strömungsverhältnisse würden sich mit Ebbe und Flut verändern. (Visualisierung KI-unterstützt)
  • Störmer Murphy and Partners Die Visualisierung zeigt eine kombinierte Anlage zur Lebensmittelproduktion, Wasseraufbereitung und Energiegewinnung an der Elbe. (Visualisierung KI-unterstützt)
    Elbfarm (Brandshofer Schleuse): An der Brandshofer Schleuse wird die Elbe produktiv genutzt. Strömung, Sonne und Wasser helfen dabei, Energie zu gewinnen, Wasser zu reinigen und Lebensmittel zu erzeugen. Muscheln, Fische, Obst, Gemüse und Tiere machen den Ort zu einer lebendigen Ressource. (Visualisierung KI unterstützt)
    Die Visualisierung zeigt eine kombinierte Anlage zur Lebensmittelproduktion, Wasseraufbereitung und Energiegewinnung an der Elbe. (Visualisierung KI-unterstützt)
  • Störmer Murphy and Partners Wasserweg (Binnenalster): Vorgesehen ist ein Steg über die Binnenalster, der Fußgängern einen direkten Weg über das Wasser bieten würde. (Visualisierung KI unterstützt)
    Wasserweg (Binnenalster): Auf der Binnenalster führt ein leuchtender Steg über das Wasser und eröffnet neue Blicke auf die Innenstadt. Leichtes Schaukeln und die Brise der Alsterfontäne machen den Weg zu einem besonderen Erlebnis für alle. (Visualisierung KI unterstützt)
    Wasserweg (Binnenalster): Vorgesehen ist ein Steg über die Binnenalster, der Fußgängern einen direkten Weg über das Wasser bieten würde. (Visualisierung KI unterstützt)
  • Störmer Murphy and Partners Hayn-Spa (Haynspark): Im Haynspark wird das Planschbecken im Winter zum warmen Spa an der Alster. Dampfendes Wasser, der Blick auf Ufer und Himmel und die ruhige Lage machen den Ort zu einem besonderen Rückzugsraum. (Visualisierung KI unterstützt)
    Hayn-Spa (Haynspark): Im Haynspark wird das Planschbecken im Winter zum warmen Spa an der Alster. Dampfendes Wasser, der Blick auf Ufer und Himmel und die ruhige Lage machen den Ort zu einem besonderen Rückzugsraum. (Visualisierung KI unterstützt)
    Hayn-Spa (Haynspark): Im Haynspark wird das Planschbecken im Winter zum warmen Spa an der Alster. Dampfendes Wasser, der Blick auf Ufer und Himmel und die ruhige Lage machen den Ort zu einem besonderen Rückzugsraum. (Visualisierung KI unterstützt)
  • Störmer Murphy and Partners Die Visualisierung zeigt einen Badebereich an der Alster mit abgetrennten Zonen für Schwimmer und Bootsverkehr. (Visualisierung KI-unterstützt)
    Alsterlust (Schwanenwik): Am Schwanenwik wird die Alster wieder direkt zugänglich. Baden, Schwimmen und Abkühlen mitten in der Stadt verbinden sich hier mit geschützten Uferzonen und Abstand zum Bootsverkehr. (Visualisierung KI unterstützt)
    Die Visualisierung zeigt einen Badebereich an der Alster mit abgetrennten Zonen für Schwimmer und Bootsverkehr. (Visualisierung KI-unterstützt)
  • Störmer Murphy and Partners Fleetpfad (Nikolaifleet): Am Nikolaifleet führt ein Weg auf Holzstegen direkt am Wasser entlang – von der Elbe zur Alster. Neue Orte zum Gehen, Sitzen und Verweilen machen die Geschichte des Fleets wieder erlebbar. Pflanzen am Ufer verbessern Klima und Wasserqualität. (Visualisierung KI unterstützt)
    Fleetpfad (Nikolaifleet): Am Nikolaifleet führt ein Weg auf Holzstegen direkt am Wasser entlang – von der Elbe zur Alster. Neue Orte zum Gehen, Sitzen und Verweilen machen die Geschichte des Fleets wieder erlebbar. Pflanzen am Ufer verbessern Klima und Wasserqualität. (Visualisierung KI unterstützt)
    Fleetpfad (Nikolaifleet): Am Nikolaifleet führt ein Weg auf Holzstegen direkt am Wasser entlang – von der Elbe zur Alster. Neue Orte zum Gehen, Sitzen und Verweilen machen die Geschichte des Fleets wieder erlebbar. Pflanzen am Ufer verbessern Klima und Wasserqualität. (Visualisierung KI unterstützt)
  • Störmer Murphy and Partners Fleetparade (Alsterfleet): Bunte Boote und die Blicke von den Brücken machen das Alsterfleet zum Ort für besondere Anlässe. Wenn sich Alster und Kanäle füllen, entsteht mitten in der Stadt ein lebendiges Fest auf dem Wasser. (Visualisierung KI unterstützt)
    Fleetparade (Alsterfleet): Bunte Boote und die Blicke von den Brücken machen das Alsterfleet zum Ort für besondere Anlässe. Wenn sich Alster und Kanäle füllen, entsteht mitten in der Stadt ein lebendiges Fest auf dem Wasser. (Visualisierung KI unterstützt)
    Fleetparade (Alsterfleet): Bunte Boote und die Blicke von den Brücken machen das Alsterfleet zum Ort für besondere Anlässe. Wenn sich Alster und Kanäle füllen, entsteht mitten in der Stadt ein lebendiges Fest auf dem Wasser. (Visualisierung KI unterstützt)
  • Störmer Murphy and Partners Fleethuus (Alsterfleet): Am Alsterfleet werden Hamburgs alte Wasserwege wieder belebt. Hausboote und schwimmende Stege schaffen neue Orte zum Wohnen und Leben direkt auf dem Wasser – mit einem Hauch von Amsterdam. (Visualisierung KI unterstützt)
    Fleethuus (Alsterfleet): Am Alsterfleet werden Hamburgs alte Wasserwege wieder belebt. Hausboote und schwimmende Stege schaffen neue Orte zum Wohnen und Leben direkt auf dem Wasser – mit einem Hauch von Amsterdam. (Visualisierung KI unterstützt)
    Fleethuus (Alsterfleet): Am Alsterfleet werden Hamburgs alte Wasserwege wieder belebt. Hausboote und schwimmende Stege schaffen neue Orte zum Wohnen und Leben direkt auf dem Wasser – mit einem Hauch von Amsterdam. (Visualisierung KI unterstützt)
  • Störmer Murphy and Partners Flusscafé (Lehmweg): Am Lehmweg entsteht ein entspannter Treffpunkt direkt am Wasser. Kanus können anlegen, Getränke holen und an der Uferkante die Füße ins Wasser hängen. So wird das Ufer zum Ort für Erfrischung und Begegnung. (Visualisierung KI unterstützt)
    Flusscafé (Lehmweg): Am Lehmweg entsteht ein entspannter Treffpunkt direkt am Wasser. Kanus können anlegen, Getränke holen und an der Uferkante die Füße ins Wasser hängen. So wird das Ufer zum Ort für Erfrischung und Begegnung. (Visualisierung KI unterstützt)
    Flusscafé (Lehmweg): Am Lehmweg entsteht ein entspannter Treffpunkt direkt am Wasser. Kanus können anlegen, Getränke holen und an der Uferkante die Füße ins Wasser hängen. So wird das Ufer zum Ort für Erfrischung und Begegnung. (Visualisierung KI unterstützt)
  • Störmer Murphy and Partners Billegarten (Schwarze Brücke): An der Schwarzen Brücke entsteht ein Garten auf dem Wasser. Schwimmende Plattformen tragen Salat und Gemüse, darunter reinigen Muschelbänke das Wasser. Im Kiosk kann die Ernte direkt vor Ort probiert werden. (Visualisierung KI unterstützt)
    Billegarten (Schwarze Brücke): An der Schwarzen Brücke entsteht ein Garten auf dem Wasser. Schwimmende Plattformen tragen Salat und Gemüse, darunter reinigen Muschelbänke das Wasser. Im Kiosk kann die Ernte direkt vor Ort probiert werden. (Visualisierung KI unterstützt)
    Billegarten (Schwarze Brücke): An der Schwarzen Brücke entsteht ein Garten auf dem Wasser. Schwimmende Plattformen tragen Salat und Gemüse, darunter reinigen Muschelbänke das Wasser. Im Kiosk kann die Ernte direkt vor Ort probiert werden. (Visualisierung KI unterstützt)
  • Störmer Murphy and Partners Billebad (Billebecken): Das Billebad bringt Erfrischung in den Hamburger Osten. Ein eigenes Badebecken und gestaffelte Liegeflächen schaffen Platz zum Schwimmen, Ausruhen und Schauen – mitten am Wasser. (Visualisierung KI unterstützt)
    Billebad (Billebecken): Das Billebad bringt Erfrischung in den Hamburger Osten. Ein eigenes Badebecken und gestaffelte Liegeflächen schaffen Platz zum Schwimmen, Ausruhen und Schauen – mitten am Wasser. (Visualisierung KI unterstützt)
    Billebad (Billebecken): Das Billebad bringt Erfrischung in den Hamburger Osten. Ein eigenes Badebecken und gestaffelte Liegeflächen schaffen Platz zum Schwimmen, Ausruhen und Schauen – mitten am Wasser. (Visualisierung KI unterstützt)
  • Störmer Murphy and Partners Klimaplatz (Rathausmarkt): Wasser- und Nebelelemente sollen den Rathausmarkt an heißen Tagen abkühlen, ohne die Fläche dauerhaft zu verändern.(Visualisierung KI unterstützt)
    Klimaplatz (Rathausmarkt): Auf dem Rathausmarkt entsteht ein Platz aus Wasser, Nebel und Licht. Er kühlt die steinerne Fläche, lädt zum Verweilen ein und bleibt offen für Märkte, Feste und Begegnungen. (Visualisierung KI unterstützt)
    Klimaplatz (Rathausmarkt): Wasser- und Nebelelemente sollen den Rathausmarkt an heißen Tagen abkühlen, ohne die Fläche dauerhaft zu verändern.(Visualisierung KI unterstützt)
  • Störmer Murphy and Partners Schwammdach (Alsterarkaden): Über den Alsterarkaden entsteht ein begehbares Gründach mit Blick auf die Innenstadt. Es speichert Regenwasser, mildert Hitze und schafft einen kühlen Aufenthaltsort über den Dächern. (Visualisierung KI unterstützt)
    Schwammdach (Alsterarkaden): Über den Alsterarkaden entsteht ein begehbares Gründach mit Blick auf die Innenstadt. Es speichert Regenwasser, mildert Hitze und schafft einen kühlen Aufenthaltsort über den Dächern. (Visualisierung KI unterstützt)
    Schwammdach (Alsterarkaden): Über den Alsterarkaden entsteht ein begehbares Gründach mit Blick auf die Innenstadt. Es speichert Regenwasser, mildert Hitze und schafft einen kühlen Aufenthaltsort über den Dächern. (Visualisierung KI unterstützt)
  • Störmer Murphy and Partners Blaue Flora (Schulterblatt): Am Schulterblatt weichen Autos und Asphalt einem grüneren Straßenraum. Flächen nehmen Regenwasser auf, speichern es und kühlen die Straße. Ein flacher Wasserlauf lädt zum Abkühlen ein. (Visualisierung KI unterstützt)
    Blaue Flora (Schulterblatt): Am Schulterblatt weichen Autos und Asphalt einem grüneren Straßenraum. Flächen nehmen Regenwasser auf, speichern es und kühlen die Straße. Ein flacher Wasserlauf lädt zum Abkühlen ein. (Visualisierung KI unterstützt)
    Blaue Flora (Schulterblatt): Am Schulterblatt weichen Autos und Asphalt einem grüneren Straßenraum. Flächen nehmen Regenwasser auf, speichern es und kühlen die Straße. Ein flacher Wasserlauf lädt zum Abkühlen ein. (Visualisierung KI unterstützt)

„Rauf aufs Wasser!“ will zeigen, wie Hamburg seine Wasserflächen anders nutzen könnte: nicht nur als Kulisse, sondern als Raum für Wege, Treffpunkte, Grün und neue Ideen für die Stadt.

Pavillon aus wiederverwendeten Materialien

Auch der Pavillon selbst soll nachhaltig sein. Er besteht überwiegend aus Rest- und Überschussmaterialien. Die Fassadenplatten aus Faserzement stammen aus einer alten Farbcharge und können später wiederverwendet oder recycelt werden.

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Ob daraus irgendwann mehr wird als eine Ausstellung, bleibt offen. Klar ist aber: „Rauf aufs Wasser!“ stellt die Frage, wie Hamburg künftig stärker mit seinem Wasser leben könnte – und nicht nur daneben.

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Diese Hamburger Events sollten Sie 2026 auf keinen Fall verpassen

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Der Sommer ist in Hamburg angekommen – und mit ihm die Saison der Straßenfeste, Festivals und Open-Air-Veranstaltungen. Überall in der Stadt wird gefeiert: mit Musik, Kultur, Kulinarik und maritimen Highlights. Mal laut und bunt, mal entspannt und familiär, mal mitten in der City, mal direkt am Wasser. Wer 2026 etwas erleben möchte, hat reichlich Auswahl. Wir haben die wichtigsten Veranstaltungen des Jahres chronologisch zusammengestellt.

Veranstaltungen im Juni:

Harburger Binnenhafenfest

Im Süden Hamburgs geht es dann vom 5. bis 7. Juni 2026 beim Harburger Binnenhafenfest rund um den Binnenhafen maritim weiter. Das Fest hat nicht ganz die Wucht des Hafengeburtstags, aber genau das macht es für viele angenehm: etwas entspannter, etwas weniger Gedränge, aber trotzdem mit Schiffen, Wasser, Bühnenprogramm und reichlich Atmosphäre. Dazu kommen Open Ships, Schiffsparaden und Angebote für Familien, die aus dem Wochenende mehr machen als nur einen kurzen Spaziergang am Hafenrand. Wer Lust auf Hafenflair hat, ohne gleich mitten im größten Besuchertrubel der Stadt zu landen, ist hier gut aufgehoben.

Altonale

Eines der größten Kulturfestivals Hamburgs startet dann am 12. Juni 2026: Bis zum 21. Juni 2026 wird bei der Altonale in Altona der ganze Stadtteil zur Bühne. Musik, Theater, Film, Kunst, Literatur und Street Art verteilen sich nicht einfach auf ein Gelände, sondern ziehen sich durch Straßen, Plätze und Häuser – und genau deshalb fühlt sich dieses Festival so lebendig an.

Mehr als 100 Veranstaltungen gibt's bei der diesjährigen Altonale – auch Musik ist wieder dabei (Archivbild). Thomas Panzau
Im Vordergrund eine Bühne mit Musikern, hinten stehendes Publikum
Mehr als 100 Veranstaltungen gibt’s bei der diesjährigen Altonale – auch Musik ist wieder dabei (Archivbild).

Die altonale ist weniger ein einzelnes Fest als ein Zustand, in dem Altona für ein paar Tage noch ein bisschen voller, kreativer und offener wirkt als ohnehin schon. Wer Lust hat, sich treiben zu lassen und eher zufällig an guten Programmpunkten vorbeizukommen, dürfte hier ziemlich glücklich werden.

Uhlenfest

Am 13. und 14. Juni 2026 wird es dann beim Uhlenfest auf dem Hofweg und in der Papenhuder Straße sommerlich und nachbarschaftlich. Das Fest ist nicht auf maximale Eskalation aus, sondern auf genau die Art von Wochenende, an dem man in Ruhe über eine bunte Meile schlendert, hier etwas isst, dort kurz stehen bleibt und zwischendurch Musik hört. Gerade diese entspannte Mischung macht den Charme des Uhlenfests aus. Es passt gut in die Gegend und wirkt wie ein Stadtteil, der einfach beschlossen hat, sich für zwei Tage von seiner angenehmeren Seite zu zeigen.

STAMP Festival

Fast parallel dazu verwandelt das STAMP Festival vom 19. bis 21. Juni 2026 in Altona den öffentlichen Raum in eine große Bühne für Urban Art, Tanz und Artistik. Anders als bei vielen anderen Sommerveranstaltungen geht es hier weniger um klassische Festmeile und mehr um Performance, Überraschung und künstlerische Formate, die direkt auf Straßen und Plätzen stattfinden.

Künstler nehmen im Rahmen des STAMP-Festivals an einer Parade teil. (Archivbild) picture alliance / Bodo Marks/dpa | Bodo Marks
Künstler nehmen im Rahmen des STAMP-Festivals an einer Parade teil.
Künstler nehmen im Rahmen des STAMP-Festivals an einer Parade teil. (Archivbild)

Man läuft also nicht bloß von Stand zu Stand, sondern gerät plötzlich in Aufführungen, bleibt an Performances hängen und schaut Dingen zu, die man so im Alltag eher nicht mitten in Altona erwartet. Genau das macht STAMP zu einem der spannendsten Termine im Hamburger Frühsommer.

Vierländer Erdbeerfest

Wer es etwas ländlicher und traditionsbewusster mag, dürfte am 20. und 21. Juni 2026 beim Vierländer Erdbeerfest am Rieck Haus gut aufgehoben sein. Dort geht es nicht um Großstadttrubel, sondern um Trachtentanz, Kunsthandwerk, regionale Traditionen und natürlich alles, was man mit Erdbeeren sinnvoll anstellen kann. Das Fest fühlt sich ein wenig an wie ein kurzer Ausflug aus dem urbanen Hamburg heraus, obwohl man die Stadt gar nicht wirklich verlassen hat. Gerade diese andere, ruhigere Stimmung macht den Reiz aus – besonders für alle, die im Juni mal etwas anderes suchen als Bühne, Bierstand und Gedränge.

Veranstaltungen im Juli:

Schlagermove

Richtig bunt, laut und komplett schamfrei wird es dann am 3. und 4. Juli 2026, wenn der Schlagermove rund um St. Pauli und die Innenstadt wieder durch Hamburg zieht. Perücken, Glitzer, Sonnenbrillen, Musiktrucks und eine Menge Menschen, die sich mit erstaunlicher Hingabe dem deutschen Schlager verschrieben haben, machen das Event zu einem der eigenwilligsten Großtermine des Sommers.

Hamburg ruft wieder „Hossa!“: Tausende feiern beim Schlagermove an den St. Pauli Landungsbrücke (Archvbild). Christian Charisius/dpa
Hamburg ruft wieder „Hossa!“: Tausende feiern beim Schlagermove 2025 an den St. Pauli Landungsbrücken.
Hamburg ruft wieder „Hossa!“: Tausende feiern beim Schlagermove an den St. Pauli Landungsbrücke (Archvbild).

Man muss das musikalisch nicht mal alles lieben, um den Unterhaltungswert zu erkennen – allein schon beim Zuschauen passiert genug. Für Fans ist es Kult, für andere immerhin ein Spektakel, an dem man kaum vorbeikommt.

Tibarg Fest

Direkt danach, am 4. und 5. Juli 2026, feiert Niendorf auf dem Tibarg wieder sein Stadtteilfest. Das Tibarg Fest ist klassischer, familiärer und deutlich weniger exzessiv als der Schlagermove, gerade das macht es aber sympathisch. Musik, Flohmarkt und Aktionen für Groß und Klein sorgen für ein Wochenende, das sich nicht wie Eventmaschine, sondern eher wie ein gut besuchtes Nachbarschaftsfest anfühlt. Wer ohne große Erwartungen hingeht, bleibt oft länger als gedacht – einfach, weil die Stimmung angenehm unkompliziert ist.

Bergedorfer Stadtfest

Im Osten der Stadt folgt dann vom 10. bis 12. Juli 2026 das Bergedorfer Stadtfest in der Bergedorfer Innenstadt. Für ein paar Tage wird das Zentrum dort zur großen Festmeile mit Bühnen, Marktständen, Livemusik und kulinarischem Programm. Bergedorf zeigt dann ziemlich eindrucksvoll, dass es innerhalb Hamburgs noch einmal wie ein eigener kleiner Kosmos funktioniert. Das Fest ist groß genug, um auch Besucher von außerhalb anzuziehen, bleibt aber stark im Stadtteil verankert. Genau diese Mischung macht es zu einem der wichtigeren Sommertermine jenseits der Hamburger Innenstadt.

Spielbudenfestival

Vom 24. bis 26. Juli 2026 wird es dann wieder sehr typisch St. Pauli: Beim Spielbudenfestival auf dem Spielbudenplatz lebt die alte Unterhaltungstradition des Ortes in moderner Form wieder auf. Künstlerinnen und Künstler, Buden, Shows und ein buntes Programm sorgen dafür, dass die Reeperbahn-Ecke für ein Wochenende noch etwas theatralischer und verspielter wirkt als sonst.

Zum sechsten Mal findet auf dem Spielbudenplatz auf der Reeperbahn das Straßentheaterfestival mit Artistik, Zauberei, Witz und Musik statt. picture alliance/dpa/Christian Charisius
Künstlerinnen und Künstler des Variété Pavé treten bei der Eröffnung des Spielbudenfestivals 2025 auf.
Zum sechsten Mal findet auf dem Spielbudenplatz auf der Reeperbahn das Straßentheaterfestival mit Artistik, Zauberei, Witz und Musik statt.

Das Ganze passt ziemlich perfekt an diesen Ort, weil es von seiner Mischung aus Kiez, Nostalgie und Live-Event lebt. Wer Hamburg gern in seiner etwas schillernderen Version mag, dürfte hier richtig sein.

Hamburger DOM – Sommerdom

Ebenfalls am 24. Juli 2026 startet auf dem Heiligengeistfeld der Sommerdom, der dann bis zum 30. August 2026 läuft. Klar, ein klassisches Straßenfest ist das nicht – aber als große Hamburger Freiluftveranstaltung gehört er natürlich trotzdem in jede Jahresübersicht.

Jedes Jahr lockt der Sommerdom ein Millionenpublikum an. picture alliance / Chris Emil Janßen | Chris Emil Janssen
Impressionen vom Hamburger Frühlingsdom auf dem Heiligengeistfeld im April 2026
Jedes Jahr lockt der Sommerdom ein Millionenpublikum an.

Zwischen Fahrgeschäften, Schmalzkuchen, gebrannten Mandeln und ein bisschen Jahrmarkt-Nostalgie funktioniert der DOM seit Generationen ziemlich zuverlässig. Manche kommen für die wilden Fahrten, andere eher für einen Abendspaziergang mit Snacks und Lichtern. Gerade im Sommer hat das Ganze aber noch einmal einen eigenen Reiz, weil man die typische DOM-Stimmung perfekt mit milden Abenden verbinden kann.

Hamburg Pride Week

Nur einen Tag später, am 25. Juli 2026, beginnt die Hamburg Pride Week, die bis zum 2. August 2026 an verschiedenen Orten der Stadt läuft. Höhepunkte sind wie immer das CSD-Straßenfest und die große Demonstration, die Hamburg für einige Tage sichtbar bunter, politischer und zugleich ausgelassener machen.

Die CSD-Demo, der Höhepunkt jeder Pride Week. picture alliance/dpa/Georg Wendt
Die CSD-Demo, der Höhepunkt jeder Pride Week
Die CSD-Demo, der Höhepunkt jeder Pride Week.

Die Pride Week ist eben nicht nur Party, sondern immer auch Zeichen, Haltung und Öffentlichkeit. Gerade diese Verbindung sorgt dafür, dass die Stimmung zwar feierlich, aber nie beliebig wirkt. Es ist eine jener Veranstaltungsreihen, bei denen man merkt, wie stark ein Fest auch gesellschaftlich aufgeladen sein kann.

Veranstaltungen im August:

Veganes Straßenfest

Am 8. und 9. August 2026 wird der Spielbudenplatz dann zum Treffpunkt für alle, die Lust auf pflanzliche Küche, sommerliche Atmosphäre und ein etwas anderes Straßenfest haben. Beim Veganen Straßenfest geht es natürlich ums Essen, aber nicht nur: Viele Besucher kommen auch, um Neues auszuprobieren, sich inspirieren zu lassen oder einfach einen entspannten Nachmittag zwischen Food-Ständen und Open-Air-Stimmung zu verbringen.

Das Event wirkt deutlich lockerer, als der Titel vielleicht vermuten lässt, und spricht längst nicht nur Leute an, die ohnehin vegan leben. Wer gern probiert und durch die Stadt schlendert, dürfte hier ziemlich schnell fündig werden.

Eppendorfer Achtel

Genuss statt Großtrubel ist dann vom 14. bis 16. August 2026 beim Eppendorfer Achtel in Eppendorf angesagt. Das Wein- und Genussfest setzt auf entspannte spätsommerliche Stimmung, klirrende Gläser, gute Gespräche und ein Publikum, das es eher gemütlich als eskalativ mag. Gerade abends entwickelt das Fest seinen Reiz, wenn Musik, Essen und Wein in dieser typischen Open-Air-Gelassenheit zusammenkommen. Wer im August nicht schon wieder auf das nächste Riesenfestival will, sondern eher Lust auf einen netten Abend mit Atmosphäre hat, ist hier ziemlich gut aufgehoben.

Winzerfest St. Pauli

Nur wenige Tage später, vom 20. bis 23. August 2026, wird auf dem Spielbudenplatz beim Winzerfest St. Pauli weiterprobiert und angestoßen. Die Veranstaltung verbindet Wein, Kulinarik und Musik mit einer Lage, die man sonst eher mit langen Nächten und deutlich lauteren Formaten verbindet.

Das Winzerfest St. Pauli findet auf dem Spielbudenplatz statt. hfr
Das Winzerfest St. Pauli findet auf dem Spielbudenplatz statt.
Das Winzerfest St. Pauli findet auf dem Spielbudenplatz statt.

Gerade deshalb funktioniert das Fest so gut: Es gibt St. Pauli-Flair, aber in einer etwas ruhigeren, beinahe mediterranen Variante. Wer einen Sommerabend in geselliger Atmosphäre verbringen will, bekommt hier dafür die ziemlich passende Kulisse geliefert.

Afrikafestival Hamburg Alafia

Zum Monatsende, vom 28. bis 30. August 2026, lädt dann das Afrikafestival Alafia in Altona zu einem der farbigsten und musikalisch lebendigsten Sommertermine der Stadt. Seit mehr als 20 Jahren kommen hier Live-Musik, Markt, Tanz und kultureller Austausch zusammen. Das Festival hat eine klare eigene Handschrift und hebt sich gerade deshalb von vielen beliebigen Stadtteilfesten ab. Man merkt schnell, dass hier nicht einfach nur Programm abgewickelt wird, sondern dass Musik, Begegnung und Atmosphäre tatsächlich den Kern ausmachen.

Veranstaltungen im September:

Volksdorfer Stadtteilfest

Nach dem Sommer startet der September dann vom 4. bis 6. September 2026 mit dem Volksdorfer Stadtteilfest in Volksdorf. Live-Musik, Familienprogramm, gastronomische Angebote und Mitmachaktionen sorgen dafür, dass sich das Fest angenehm klassisch anfühlt – also genau so, wie ein gut besuchtes Stadtteilfest eben sein sollte. Es ist groß genug, damit etwas los ist, aber nicht so überdreht, dass man sofort wieder weg möchte. Gerade für Familien oder alle, die den Hamburger Norden ohnehin mögen, ist das ein ziemlich verlässlicher Termin.

Bauernmarkt mit Weinfest in Niendorf

Zum Spätsommer gehört dann auch noch der Bauernmarkt mit Weinfest auf dem Tibarg in Niendorf, der vom 25. bis 27. September 2026 stattfindet. Pünktlich zur Erntezeit wird dort gebummelt, probiert und eingekauft, während regionale Produkte, Wein und herbstliche Stimmung den Ton angeben. Das Fest ist weniger laut als viele Sommerveranstaltungen, hat aber gerade deshalb seinen Reiz. Wer Ende September noch einmal draußen unterwegs sein will, ohne gleich in den ganz großen Trubel zu geraten, findet hier einen angenehm bodenständigen Termin.

Veranstaltungen in der kalten Jahreszeit:

Winterdom

Zum Jahresende verschiebt sich das Hamburger Freiluftleben dann wieder aufs Heiligengeistfeld, wo vom 6. November bis 6. Dezember 2026 der Winterdom stattfindet. Zwischen Lichtern, Fahrgeschäften und heißen Getränken bekommt der DOM in der kalten Jahreszeit noch einmal einen ganz eigenen Charakter.

Darf auf dem Winterdom natürlich nicht fehlen: der Nikolaus Hamburger DOM
Der Nikolaus besucht den Hamburger DOM
Darf auf dem Winterdom natürlich nicht fehlen: der Nikolaus

Vieles wirkt abends ein bisschen nostalgischer, ein bisschen gemütlicher und gleichzeitig natürlich weiter schön schrill. Gerade diese Mischung macht den Winterdom so verlässlich: Man weiß ziemlich genau, was einen erwartet – und geht oft genau deshalb hin.

Weihnachtsmärkte in Hamburg

Und wenn sich das Jahr langsam schließt, übernehmen schließlich die Weihnachtsmärkte in Hamburg, die sich ab November und durch den Dezember 2026 über die ganze Stadt verteilen – vom Rathausmarkt über den Jungfernstieg bis in viele Stadtteile. Glühwein, Kunsthandwerk, Lichter und die üblichen winterlichen Klassiker sorgen dafür, dass der Veranstaltungskalender in Hamburg eben nicht mit dem Sommer endet.

Der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt in Hamburg gehört zu den beliebtesten der Stadt. imago/Panthermedia
Der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt in Hamburg, fotografiert aus der Vogelperspektive
Der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt in Hamburg gehört zu den beliebtesten der Stadt.

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Mal touristisch und groß, mal klein und gemütlich, mal eher klassisch, mal etwas verspielter: Die Märkte funktionieren fast wie ein eigener Festmonat zum Jahresabschluss. Wer 2026 also wirklich jede Saison mitnehmen will, kommt am Ende auch daran nicht vorbei.

Diese Hamburger Events sollten Sie 2026 auf keinen Fall verpassen wurde gefunden bei mopo.de

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☐ ☆ ✇ BILD Hannover

Spannende Details - 96-Geheimplan mit Yokota

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Vorschau ansehen Wie geht's weiter mit Daisuke Yokota? Hannover 96 hat einen spannenden Plan.

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☐ ☆ ✇ Nordische Post

Bibel TV verzeichnet stabile Entwicklung und erhält Public Value Status in Hamburg

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Bibel TV verzeichnet positive Entwicklung auf Gesellschafterversammlung

Hamburg (ots) – Auf der Gesellschafterversammlung von Bibel TV am 5. Juni 2026 wurde die stabile Entwicklung des Medien- und Missionshauses festgestellt. Die Relevanz christlicher Inhalte in der Gesellschaft wurde durch den Erhalt des Public Value Status der Medienanstalten unterstrichen.

Gesellschaftliche Relevanz

In einer Zeit, in der globale Kriege, Klimawandel und wirtschaftliche Krisen zu Unsicherheiten führen, suchen viele Menschen Orientierung. Bibel TV bietet mit seinem wertebasierten Content Zugang zum christlichen Glauben, auch für Personen, die bislang keiner Kirche angehörten oder diese verlassen haben. Die Gemeinschaft umfasst über 66.000 katholische, evangelische und freikirchliche Unterstützer.

Nächste Mission

Die zentrale Frage der Aktivitäten ist, wie Medien Menschen einen einfachen Zugang zu Gott ermöglichen können. Ziel ist die NEXT MISSION, zu der unter anderem große Plakatkampagnen gehören. Diese sollen durch die Unterzeile „Mehr in deiner Kirche oder bei Bibel TV“ den Glauben in der Gesellschaft sichtbar machen.

Finanzielle Entwicklung

Obwohl das Spendenvolumen mit einem leichten Rückgang von -0,59 % im Vorjahr stagnierte, unterstützt die Spendergemeinschaft Bibel TV weiterhin verlässlich. Das Spendenvolumen betrug im letzten Geschäftsjahr 12.579.480,68 EUR. Die Werbeeinnahmen beliefen sich 2025 auf 1.824.845,58 EUR, was in einem Gesamterlös von 14.404.326,26 EUR resultierte.

Wachstum im On-Air-Bereich

Die Werbeerlöse im On-Air-Bereich wuchsen um 9,12 %. Dies wird auf Investitionen in neue Inhalte und das Vertrauen der Werbepartner zurückgeführt. Zu den neuen Inhalten zählen Serien wie „God Friended Me“ und die Fortsetzung von „Don Matteo“ sowie neue Predigtreihen.

Public Value Status

Im Jahr 2025 erhielt Bibel TV den Public Value-Status von den Medienanstalten in Deutschland. Diese Auszeichnung würdigt den Beitrag von Bibel TV zur gesellschaftlichen Wertschöpfung im Rundfunk, indem die Inhalte Orientierung und Toleranz fördern sowie den Dialog zu ethischen, sozialen und spirituellen Fragen anregen.

Reichweitenentwicklung

Die Reichweite blieb im letzten Geschäftsjahr stabil, während der Marktanteil im Gesamtmarkt gesteigert werden konnte. Dies wird den Investitionen in neue Inhalte und Angebote zugeschrieben.

Über Bibel TV

Bibel TV ist ein nach christlichen Werten orientiertes Medienhaus mit Sitz in Hamburg und bietet ein 24-stündiges TV-Programm, eine umfangreiche Mediathek sowie verschiedene Apps und Social Media-Kanäle an. Die Streaming-Plattform ermöglicht Live-Gottesdienste für über 120 Partner-Gemeinden.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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