NDS-News

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.

☐ ☆ ✇ Jungefreiheit

JF-Interview „Textkultur ohne Hirn“: Stefan Weber rechnet nach KI-Affäre mit Mario Voigt ab

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Gerät wegen mit Künstlicher Intelligenz erstellter Reden und Texte immer weiter unter Druck: Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU). Foto: picture alliance/dpa | Martin Schutt

Die „FAZ“ löscht einen Text von Thüringens Ministerpräsidenten Voigt nach KI-Verdacht. Plagiatsjäger Stefan Weber sieht darin mehr als einen Einzelfall: Die Affäre zeige die „geistige Leere“ der politischen und medialen Elite.

Dieser Beitrag JF-Plus Icon PremiumJF-Interview „Textkultur ohne Hirn“: Stefan Weber rechnet nach KI-Affäre mit Mario Voigt ab wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

KI-Verdacht bei ORF-Bewerbung: Dr. Stefan Weber erklärt Indizien um Dr. Clemens Pig

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Im Rennen um die ORF-Generaldirektorenschaft sorgt eine detaillierte Textanalyse für erheblichen Wirbel. Medienwissenschaftler Dr. Stefan Weber erhebt im Report24-Interview schwere Vorwürfe gegen APA-Chef Dr. Clemens Pig. Dessen Bewerbungskonzept weise massive stilistische Anomalien auf, die auf den Einsatz künstlicher Intelligenz hindeuten. Besonders brisant: Ein Online-Bericht der „Kronen Zeitung“ über die Enthüllungen verschwand nach nur zwanzig Minuten spurlos.

Das von Clemens Pig eingereichte Bewerbungskonzept für den wichtigsten Posten am Küniglberg (Brutto-Jahresgehalt 427.500 Euro) umfasst 129 Seiten. Bei der genauen linguistischen Überprüfung stieß Plagiatsexperte Dr. Stefan Weber jedoch auf fundamentale Auffälligkeiten. Der Text liest sich laut dem Gutachter in weiten Teilen stark KI-generiert, was im Vergleich mit älteren Schriften des Autors einen unnatürlichen, abrupten Stilwechsel offenbart. Weber ist auch aus juristischen Gründen wichtig, klarzustellen, dass man bei KI-Texten keinen vollständigen Beweis führen könne. Weshalb der Verdacht nicht von der Hand zu weisen ist, schildert er umfassend und gut nachvollziehbar in diesem Video-Interview.

Linguistische Indizien der KI-Textierung

Als zentrales Indiz nennt Weber eine massive Häufung von starren Kontrastmustern und sogenannten Antithesen, wie sie für moderne Sprachmodelle absolut typisch sind. Der Text grenze fortlaufend ab, was der ORF angeblich nicht sei, um direkt im nächsten Satz zu definieren, was er darstelle. Zudem fehle dem Dokument jegliche österreichische Sprachfärbung. Selbst gängige Austriazismen, die jeder Österreicher verwendet, wurden komplett durch generische Phrasen ersetzt.

Hinzu kommen klassische Logik- und Grammatikfehler, die für menschliche Medienprofis untypisch sind, von künstlicher Intelligenz aber regelmäßig erzeugt werden. So werden Begriffe in Meta-Sätzen nicht korrekt in Anführungszeichen gesetzt oder es entstehen hölzerne Formulierungen wie „Archiv ist keine Nostalgie“. Brisant ist dies vor allem, weil Pig öffentlich und sogar in diesem Konzept selbst eine strikte Kennzeichnungspflicht für KI-Texte fordert – sich aber möglicherweise selbst nicht daran hält.

Der Lösch-Krimi und das System der Gefälligkeit

Die Aufarbeitung der Causa im Inland wirft zudem ein bezeichnendes Licht auf die heimische Medienlandschaft. Die „Kronen Zeitung“ hatte die Vorwürfe zunächst als große Schlagzeile online gestellt, den Artikel nach nur 20 Minuten und intensiver Kommentierung durch die Leserschaft jedoch ohne Erklärung komplett gelöscht. Weber vermutet dahinter eine gezielte politische Intervention, da sich abseits der Alternativmedien und der deutschen „Jungen Freiheit“ bislang kein einziges Mainstream-Medium an den Fall herantraut.

Der Experte äußert die persönliche Meinung, dass Pig wohl als klassischer Systemkandidat anzusehen ist, der für die Politik gut steuerbar und anpassungsfähig ist. Ähnlich wie bei vergleichbaren Plagiatsfällen im deutschsprachigen Raum spielten fachliche Kriterien oder eine echte menschliche Vision für den Rundfunk eine untergeordnete Rolle. Solange ein Kandidat das gewünschte politische Narrativ bediene, würden selbst schwerwiegende Glaubwürdigkeitsprobleme von den etablierten Kräften ignoriert oder in Abrede gestellt.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Jungefreiheit

Nach Gastbeitrag Voigt soll auch Holocaust-Rede mit KI geschrieben haben

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Setzt bei seinen reden lieber auf künstliche Intelligenz: Mario Voigt (CDU), Ministerpräsident des Freistaates Thüringen. Foto: picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt steht weiter unter Druck. Nach seinem Gastbeitrag sollen weitere Texte Spuren künstlicher Intelligenz aufweisen. Darunter sogar eine Holocaust-Gedenkrede.

Dieser Beitrag Nach Gastbeitrag Voigt soll auch Holocaust-Rede mit KI geschrieben haben wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.

(Auszug von RSS-Feed)
❌