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Hormus-Schock erreicht die Supermarktregale

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Die Krise an der Straße von Hormus frisst sich von den Öltankern bis in die Lebensmittelregale durch. Millionen Tonnen Dünger konnten seit Kriegsbeginn nicht exportiert werden, während zugleich neue Angriffe im Schwarzen Meer die Getreidetransporte aus der Ukraine gefährden. Weizen kostet inzwischen so viel wie seit drei Jahren nicht mehr – und die eigentliche Preiswelle bei Brot, Fleisch und Milchprodukten könnte erst noch bevorstehen.

Im Mittelpunkt der aktuellen Krise steht Harnstoff, der weltweit wichtigste Stickstoffdünger. Die Golfstaaten liefern mehr als ein Drittel der globalen Exporte, doch seit Ende Februar wurden nach Berechnungen des International Food Policy Research Institute rund 3,9 Millionen Tonnen an Ausfuhren blockiert oder ausgesetzt. Das entspricht etwa 30 Prozent der jährlichen Düngemittelexporte der Region. Zwar konnten nach einer zwischenzeitlichen Vereinbarung im Juni wieder erste Frachter die Meerenge passieren, von einem normalen Warenverkehr kann jedoch weiterhin keine Rede sein. Hunderte Schiffe stecken fest, neue Lieferverträge werden kaum abgeschlossen und die Gefahr einer erneuten vollständigen Blockade ist nicht gebannt.

Die Folgen waren bereits an den Großhandelsmärkten zu sehen. Eine Tonne Harnstoff kostete vor dem Krieg etwa 400 Dollar, im April waren es zeitweise mehr als 850 Dollar. Bis Juni fiel der Preis zwar wieder auf rund 453 Dollar zurück, doch diese Beruhigung beruht auf der Hoffnung, dass die Transportrouten schrittweise wieder geöffnet werden. Zugleich arbeiten viele Düngemittelfabriken am Persischen Golf nur noch mit reduzierter Leistung, weil sich die Ware in den Lagern stapelt. Harnstoff lässt sich zwar mehrere Monate aufbewahren, doch Hitze und Feuchtigkeit können seine Qualität beeinträchtigen. Je länger die Abfuhr stockt, desto eher müssen Anlagen ihre Produktion weiter drosseln.

Der Düngerpreis trifft die Landwirtschaft nicht sofort, dafür aber mit Verzögerung und großer Breitenwirkung. Stickstoffdünger wird überwiegend mithilfe von Erdgas hergestellt – auch etwas, was die Netto-Null-Fanatiker gerne ignorieren. Teureres Gas außerhalb des Nahen Ostens verteuert damit unmittelbar auch die Produktion. Bauern reagieren auf hohe Preise häufig, indem sie weniger düngen oder Anbauflächen verkleinern. Das senkt bei der nächsten Ernte die Erträge. Besonders gefährdet sind Reis, Mais und Weizen – jene Grundnahrungsmittel, von denen Milliarden Menschen abhängig sind. Die Welternährungsorganisation FAO schätzt, dass die Störungen monatlich 1,5 bis drei Millionen Tonnen Düngemittelhandel verzögert haben und allein bei Reisflächen von mindestens 40 Millionen Hektar Ertragseinbußen von zehn bis 20 Prozent drohen könnten.

Gleichzeitig gerät auch das Getreideangebot selbst unter Druck. Weizen-Futures stiegen auf mehr als sieben Dollar je Scheffel und damit auf den höchsten Stand seit drei Jahren. Dazu tragen Ernteausfälle nach Hitze und Trockenheit bei, doch ebenso negativ wirkt sich die erneute Eskalation im Schwarzen Meer darauf aus. Russische Angriffe auf Odessa und ukrainische Exportanlagen gefährden eine der wichtigsten Getreiderouten der Welt. Bei einem Angriff auf den mit Mais beladenen Frachter „Golden Leo“ vor Odessa wurden zehn Menschen getötet. Nach Angaben aus der Ukraine ist bereits etwa ein Drittel der dortigen Exportkapazität am Schwarzen Meer ausgefallen.

Damit treffen drei Preistreiber gleichzeitig aufeinander: teure Energie, knapper Dünger und unsichere Getreidetransporte. Höhere Diesel- und Frachtkosten verteuern zunächst den Betrieb von Traktoren, Kühlhäusern und Lastwagen. Danach steigen die Kosten für Futtermittel, wodurch Fleisch, Eier und Milchprodukte nachziehen. Die Supermärkte bekommen diese Belastungen nicht an einem einzigen Tag geliefert. Sie wandern über Monate durch die gesamte Produktionskette, bis Hersteller und Händler sie nicht mehr auffangen können. Was heute an den Rohstoffbörsen geschieht, landet daher oft erst Wochen oder Monate später auf dem Kassenbon.

Der neue Welternährungsbericht der Vereinten Nationen zeigt, wie verwundbar das System bereits vor dieser Belastungsprobe war. Eine gesunde Ernährung kostete 2025 im weltweiten Durchschnitt 4,28 kaufkraftbereinigte Dollar pro Person und Tag – fast ein Viertel mehr als 2021. Rund 2,69 Milliarden Menschen können sich eine solche Ernährung nicht leisten. Halten die durch Krieg, Energie und Dünger verursachten Preissteigerungen an, könnten im Jahr 2030 zusätzlich neun bis 18 Millionen Menschen hungern.

Die Straße von Hormus ist damit längst nicht mehr nur ein Problem für Ölimporteure und Reedereien. Durch die Meerenge liefen vor dem Krieg nämlich bis zu 30 Prozent des international gehandelten Düngers. Wird dieser Flaschenhals blockiert, geraten Bauern auf mehreren Kontinenten auch an dieser Front unter Druck, obwohl ihre Felder Tausende Kilometer vom Persischen Golf entfernt liegen. Washington, Jerusalem und Teheran führen ihren Machtkampf mit Raketen, Sanktionen und blockierten Seewegen. Bezahlt wird jedoch auch an der Supermarktkasse – und in den armen Staaten der Welt nicht selten mit Hunger.

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Unfall auf K81 bei Braven: drei Insassen schwerverletzt

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Südheide (ots) – Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der K81 nahe Braven wurden drei Menschen schwer verletzt, nachdem ihr Auto sich überschlug und kurz darauf zu brennen begann.

Am Donnerstagabend um 18:41 Uhr alarmierten Einsatzkräfte die Feuerwehren Baven und Hermannsburg sowie ein Großaufgebot des Rettungsdienstes. Demnach war ein Audi von Grauen in Richtung Baven unterwegs, geriet in einer langgezogenen Rechtskurve von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und kam mitten in einem Maisfeld zum Liegen.

Bevor das Fahrzeug in Flammen aufging, befreiten Ersthelfer die drei Insassen schwerverletzt. Die Feuerwehren löschten das Auto unter schwerem Atemschutz und übernahmen die Betreuung der Verletzten; gegen 20:00 Uhr war der Einsatz beendet. Alle drei wurden schwerverletzt ins AKH nach Celle gebracht.

Bildunterschrift: Schneise im Maisfeld

Original-Content: Freiwillige Feuerwehr Südheide, übermittelt durch news aktuell

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Diese sieben Pipeline-Projekte könnten Irans Todesgriff brechen

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Die Blockade der Straße von Hormus und die Angriffe auf Tanker im Roten Meer treiben den Ölpreis wieder über 100 Dollar. Nun wollen die Golfstaaten Milliarden in neue Pipelines investieren, die ihre wichtigsten Exportströme am Iran vorbeiführen. Bis 2028 könnten rund 60 Prozent der Vorkriegsexporte die von Teheran kontrollierte Meerenge umgehen.

Die nächste Stufe der Energiekrise hat begonnen. Nachdem der Iran den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus weitgehend unter seine Kontrolle gebracht hat, greifen die mit Teheran verbündeten Huthi-Milizen (Ansar Allah) im Jemen nun auch Tanker im Roten Meer an. Damit gerät mit Bab el-Mandeb auch das zweite Nadelöhr unter Druck, über das saudisches Öl von den Verladeterminals in Yanbu zu den asiatischen Abnehmern gelangt. Brent verteuerte sich am Donnerstag um sieben Prozent auf 100,69 Dollar je Barrel. Seit Monatsbeginn ist der Preis damit um fast 40 Prozent gestiegen.

Der Ölmarkt reagiert damit nicht nur auf die unmittelbar fehlenden Mengen, sondern auf die Gefahr eines gleichzeitigen Ausfalls mehrerer Exportkorridore. Vor dem Krieg wurden täglich rund 23 Millionen Barrel Erdöl und Ölprodukte aus den sieben Golfstaaten exportiert, ein großer Teil davon durch die Straße von Hormus. Saudi-Arabiens 1.200 Kilometer lange Ost-West-Pipeline und die Leitung von Abu Dhabi nach Fudschaira bildeten bislang die einzigen leistungsfähigen Umgehungsrouten. Beide laufen mittlerweile nahezu am Anschlag.

Die saudische Leitung kann nach dem Umbau einer früheren Flüssiggasleitung bis zu sieben Millionen Barrel täglich nach Yanbu transportieren. Rund zwei Millionen Barrel werden jedoch von den Raffinerien an der Westküste benötigt, womit etwa fünf Millionen Barrel für den Export bleiben. Die Leitung der Vereinigten Arabischen Emirate nach Fudschaira schafft rund 1,8 Millionen Barrel pro Tag. In Friedenszeiten war dies als (teure) Reserve gedacht, doch heute verhindert die Pipeline einen noch weitaus schwereren Zusammenbruch der globalen Ölversorgung.

Sieben Projekte für die Energiesicherheit

Um sich von der vom Iran kontrollierten Meerenge unabhängiger zu machen, arbeiten die ölproduzierenden Staaten laut der US-Großbank Goldman Sachs in der Region jedoch an weiteren Pipeline-Projekten. Zwei Leitungen befinden sich bereits im Bau, drei weitere sind mögliche Abzweigungen des neuen irakischen Netzes und bei zwei Projekten geht es um die Erweiterung beziehungsweise Wiederbelebung bestehender Korridore.

  • Die zweite VAE-Pipeline nach Fudschaira: Abu Dhabis staatlicher Ölkonzern treibt eine neue, rund 300 Kilometer lange Leitung parallel zur bestehenden Strecke voran. Das drei Milliarden Dollar teure Projekt soll die Exportkapazität an der Küste des Golfs von Oman um mehr als 1,2 Millionen Barrel täglich erhöhen. Die Pipeline ist etwa zur Hälfte fertig und könnte Mitte 2027 in Betrieb gehen.
  • Die irakische Basra-Haditha-Pipeline: Die 685 Kilometer lange Stammleitung soll bis zu 2,25 Millionen Barrel pro Tag aus den Ölfeldern bei Basra nach Westen transportieren. Der Irak ist besonders verwundbar, weil der Staat rund 90 Prozent seiner Einnahmen aus dem Ölgeschäft bezieht und seine südlichen Exportterminals von Hormus abhängig sind. Mit Haditha als Knotenpunkt könnte das irakische Öl künftig in mehrere Richtungen weitergeleitet werden.
  • Die Verbindung nach Ceyhan: Von Haditha aus soll das neue Netz mit dem irakischen Norden und der bestehenden Route zum türkischen Mittelmeerhafen Ceyhan verbunden werden. Damit erhielte das Öl aus Basra erstmals einen direkten Landweg zum östlichen Mittelmeer. Ein Konsortium mit amerikanischer Beteiligung untersucht bereits die technische und finanzielle Machbarkeit.
  • Die Abzweigung nach Baniyas: Eine weitere Strecke soll durch das mittlerweile von Al-Kaida-Islamisten regierte Syrien zum Mittelmeerhafen Baniyas führen. Washington unterstützt die Wiederherstellung dieses Korridors ausdrücklich und spricht von einem wichtigen Projekt für die Energiesicherheit. Über die irakisch-syrische Route könnten langfristig bis zu zwei Millionen Barrel täglich exportiert werden.
  • Die Route nach Aqaba: Parallel dazu verhandelt Bagdad mit Jordanien über eine Leitung zum Hafen von Aqaba am Roten Meer. Von dort könnte das Öl entweder in Richtung Asien verschifft oder durch den Suezkanal ins Mittelmeer gebracht werden. Das Projekt wird allerdings seit Jahren diskutiert und stößt im Irak auf den Widerstand proiranischer schiitischer Kräfte, die einen Exportkorridor in der Nähe Israels ablehnen.
  • Die Wiederbelebung von Kirkuk-Baniyas: Die alte Pipeline zwischen dem Nordirak und der syrischen Mittelmeerküste wurde bereits 1952 in Betrieb genommen, liegt jedoch seit Jahrzehnten weitgehend still und ist schwer beschädigt. Ihre Wiederherstellung könnte den neuen Basra-Haditha-Korridor ergänzen und eine weitere Verbindung zum Mittelmeer schaffen. Die Amerikaner unterstützen inzwischen Gespräche zwischen Bagdad und Damaskus über einen Neustart.
  • Der Ausbau der saudischen Ost-West-Achse: Riad prüft eine Erweiterung der bestehenden Pipeline um bis zu zwei Millionen Barrel täglich sowie zusätzliche Kapazitäten für Ölprodukte. Gleichzeitig müssen die Verladeterminals in Yanbu ausgebaut werden, da die bisherige Hafeninfrastruktur die maximale Leistung der Pipeline nicht dauerhaft auf Schiffe übertragen kann. Auch ein weiterer Tiefwasserterminal an der Rotmeerküste beim Neom-Projekt steht zur Debatte.

Hinzu kommen neue Häfen und Landverbindungen. Der Dubaier Hafenriese DP World will in Fudschaira die Terminals Al Rugaylat und Dibba errichten. Al Rugaylat soll jährlich bis zu 2,5 Millionen Standardcontainer, 1,7 Millionen Tonnen Stückgut und 190.000 Fahrzeuge abfertigen können. Dibba soll weitere 3,6 Millionen Tonnen Frachtkapazität schaffen. Die Anlagen sollen über ein neues Logistiknetz mit dem innerhalb der Hormus-Falle gelegenen Hafen Jebel Ali verbunden werden.

Hormus verliert – aber verschwindet nicht

Goldman Sachs rechnet damit, dass die neuen Projekte bis Ende 2027 zusätzliche Umgehungskapazitäten von 3,8 Millionen Barrel täglich schaffen. Bis Ende 2028 könnten es 7,3 Millionen Barrel sein, womit die gesamte Pipelinekapazität außerhalb von Hormus auf mehr als 14 Millionen Barrel pro Tag steigen würde. Rund 60 Prozent der Vorkriegsexporte der Golfstaaten wären dann gegen eine neuerliche Blockade der Meerenge abgesichert. Bei einem beschleunigten Ausbau wären nach Einschätzung der Bank sogar 75 Prozent möglich.

Die neue Infrastruktur wird das Öl allerdings nicht automatisch billiger machen. Für die asiatischen Hauptabnehmer liegen die Mittelmeerhäfen in der falschen Richtung. Wird zusätzlich Bab el-Mandeb blockiert, müssen Tanker aus Yanbu um das Kap der Guten Hoffnung fahren. Dadurch verlängert sich eine Reise nach Asien laut Berechnungen von 19 auf bis zu 48 Tage; allein die Treibstoffkosten können von 1,26 auf 2,87 Millionen Dollar steigen. Der Suezkanal wäre zwar kürzer, kann aber die größten Tanker mit einer Ladung von bis zu zwei Millionen Barrel nicht voll beladen aufnehmen.

Auch Pipelines sind keine unverwundbaren unterirdischen Lebensadern. Die saudische Ost-West-Leitung wurde bereits 2019 durch einen Huthi-Drohnenangriff zeitweise stillgelegt. Die jüngsten Attacken auf saudische Tanker im Roten Meer zeigen zudem, dass eine Umleitung von Hormus nach Yanbu lediglich ein Nadelöhr gegen ein anderes tauschen kann. Deshalb drängen die Golfstaaten nicht auf eine einzige Ersatzstrecke, sondern auf ein Netz möglichst unterschiedlicher Korridore.

Für das Flüssigerdgas bieten selbst diese Milliardenprojekte jedoch keine praktikable Lösung. Vor dem Krieg passierte rund ein Fünftel des weltweiten LNG-Handels die Straße von Hormus, ein großer Teil davon aus Katar. LNG lässt sich nicht einfach durch eine Rohölleitung pumpen, und der Bau neuer Verflüssigungsanlagen samt Pipelines zu weit entfernten Küsten würde noch weitaus länger dauern. Vor allem Katar, Kuwait und auch der Irak bleiben deshalb auf absehbare Zeit verwundbar.

Die Geschichte wiederholt sich dabei mit einer bemerkenswerten Ironie. Saudi-Arabien baute seine Ost-West-Pipeline in den 1980er-Jahren aus Angst vor einer Sperrung der Straße von Hormus während des iranisch-irakischen Tankerkrieges. Vier Jahrzehnte später zwingt Teheran seine Nachbarn nun dazu, nicht nur eine einzelne Umgehungsleitung, sondern ein ganzes Netz neuer Energiekorridore zu schaffen. Der Iran kann den Ölmarkt zwar temporär abwürgen. Mit jedem blockierten Tanker beschleunigt das fanatische Mullah-Regime jedoch den Bau jener Infrastruktur, die seinen stärksten geopolitischen Hebel am Ende brechen könnte.

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Kontrollen der Polizei in Bremerhaven-Lehe: mehrere Ordnungswidrigkeiten und Straftaten festgestellt

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Polizei kontrolliert Fahrzeuge und Elektrokleinstfahrzeuge in Bremerhaven

Bremerhaven (ots) – Die Polizei in Bremerhaven hat am Donnerstagabend, den 23. Juli, mehrere Fahrzeuge und Personen an einer Kontrollstelle im Bereich Rickmersstraße Ecke Potsdamer Straße überprüft. Dabei wurden sowohl Ordnungswidrigkeiten als auch Straftaten festgestellt.

Kontrollaktion und Ergebnisse

Um 19:15 Uhr begannen die Einsatzkräfte mit der Kontrolle der ersten Fahrzeuge, die bis 21:30 Uhr andauerte. Unterstützung erhielten die Polizeikräfte von zwei Teams des Zolls. Insgesamt kontrollierten sie 29 Fahrzeuge und 55 Personen. Dabei wurden acht Ordnungswidrigkeiten festgestellt, darunter Handyverstöße, ein fehlender Verbandskasten und Alkoholverstöße. Außerdem wurden vier Straftaten registriert, unter anderem Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Pflichtversicherungsgesetz sowie das Waffengesetz.

Positiv fiel auf, dass alle 107 mit einem Lasermessgerät gemessenen Fahrzeuge die vorgeschriebene Geschwindigkeit einhielten.

Kontrollen von Elektrokleinstfahrzeugen

Angesichts steigender Unfallzahlen führte die Polizei in der 29. Kalenderwoche auch Kontrollen von Elektrokleinstfahrzeugen (EKF), wie E-Scootern, durch. Die Beamten überprüften 33 Fahrzeuge und deren Fahrer. Dabei wurden vier Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie zwölf Ordnungswidrigkeiten festgestellt. In einem Fall war das Fahrzeug so verändert, dass eine Fahrerlaubnis erforderlich gewesen wäre, was zu einer Strafanzeige gegen den Fahrer führt. Ein weiterer Fahrer muss mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen, da er einen E-Scooter mit 0,9 Promille Atemalkohol führte und ein Kind transportierte.

Appell der Polizei

Die Polizei appelliert an alle Nutzerinnen und Nutzer von Elektrokleinstfahrzeugen, sich an die geltenden Regeln zu halten. Aufgrund der erhöhten Unfallzahlen sind weiterhin Kontrollen geplant, bei denen bei festgestellten Verstößen konsequent eingeschritten wird.

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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Straßensperrungen rund um den Weinmarkt

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Vorschau ansehen Rund um den Celler Weinmarkt, der vom 29. Juli bis 2. August auf dem Großen Plan stattfindet, werden wieder für Auf-, Abbau und das Fest selbst Straßen im Stadtkern gesperrt. Betroffen sind Bergstraße, Großer Plan und Brauhausstraße. Hier gilt von Montag, 27. Juli, 7 Uhr, bis einschließlich Montag, 3. August, 10.30 Uhr, Durchfahrverbot. Im verkehrsberuhigten… Weiterlesen: Straßensperrungen rund um den Weinmarkt
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Windmühlenstr. und Nebenstraßen: Verschiebung der Biotonnenabfuhr wegen Bauarbeiten von Do., 30.07. auf Mo., 03.08.2026

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Vorschau ansehen  Am Donnerstag, den 30.07.2026 wird die Fahrbahndecke der Windmühlenstraße in Neuenhäusen erneuert. Dadurch kann die planmäßige Abfuhr der Biotonnen hier und in einigen angrenzenden Straßen nicht durchgeführt werden. Die Leerung der Biotonnen in den betroffenen Straßen wird am Montag, den 03.08.2026 nachgeholt. Der Zweckverband Abfallwirtschaft bittet die Bürgerinnen und Bürger die Biotonnen bis spätestens 6… Weiterlesen: Windmühlenstr. und Nebenstraßen: Verschiebung der Biotonnenabfuhr wegen Bauarbeiten von Do., 30.07. auf Mo., 03.08.2026
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Unfall auf Brockzeteler Straße: Fahrer von Feuerwehr befreit

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Aurich-Brockzetel (ots) – Bei einem Zusammenstoß am Donnerstagnachmittag auf der Brockzeteler Straße wurde ein Autofahrer von einem Ast im Wagen eingeschlossen; die Feuerwehr befreite ihn, drei Verletzte kamen in Krankenhäuser.

Ein Transporter war mit dem Pkw an der Einmündung zum Königsmoorweg zusammengestoßen; beide Fahrzeuge landeten am Seitenrand der Fahrbahn. Der Sprinterfahrer konnte sein Fahrzeug selbst verlassen, das Auto mit drei Insassen blieb tiefer in der Vegetation stehen.

Ein großer Ast bohrte sich durch Seiten- und Frontscheibe und endete nur wenige Zentimeter vom Lenkrad entfernt, sodass ein alleiniges Aussteigen für den Fahrzeugführer nicht möglich war. Feuerwehren aus Brockzetel, Aurich, Sandhorst und Holtrop rückten gemeinsam mit Rettungsdienst und Polizei an.

Die Einsatzkräfte sägten die blockierenden Äste mit einer Kettensäge weg, stabilisierten das Auto und öffneten die Tür mit hydraulischem Rettungsgerät. Gut eine Viertelstunde nach Eintreffen wurde der eingeklemmte Mann an den Rettungsdienst übergeben. Die drei Verletzten wurden von Sanitätern und einer Notärztin versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Es traten keine Betriebsstoffe aus; rund 50 Feuerwehrleute stellten während der Rettungsmaßnahmen den zweifachen Brandschutz sicher. Für die Bergung der stark beschädigten Fahrzeuge wurde ein Abschleppunternehmen angefordert, die Brockzeteler Straße war für etwa eine Stunde voll gesperrt.

Bildunterschrift: Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr waren bei dem Verkehrsunfall im Einsatz. Foto: Sönke Geiken (Stadtfeuerwehr Aurich)

Original-Content: Freiwillige Feuerwehr Aurich, übermittelt durch news aktuell

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Fünfgeschossiges Mehrfamilienhaus in Hamburg-Altona wegen Einsturzgefahr evakuiert, angrenzendes Gebäude ebenfalls geräumt

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Einsturzgefahr: Mehrfamilienhaus in Hamburg-Altona geräumt

Hamburg (ots) – Am 23.07.2026 um 11:00 Uhr wurden in einem fünfgeschossigen Mehrfamilienhaus in der Holstenstraße in Hamburg-Altona Risse im Mauerwerk festgestellt; das Gebäude wurde als einsturzgefährdet eingestuft und geräumt.

Ein vom Eigentümer beauftragter Fachmann begutachtete die Schäden und stellte massive, die Statik betreffende Einschränkungen fest. Er alarmierte daraufhin die Feuerwehr Hamburg.

Der eintreffende Einsatzleiter veranlasste die sofortige Räumung des Hauses; 14 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, verletzt wurde niemand. Die weitere Versorgung und Betreuung der Evakuierten wurde durch das zuständige Bezirksamt vorbereitet.

Anschließende Begutachtungen ergaben, dass das 1894 errichtete Gebäude als massiv einsturzgefährdet und unbewohnbar erklärt wurde. Gemeinsam mit Bausachverständigen des Technischen Hilfswerks Hamburg wurden Stütz- und Sicherungsmaßnahmen im Gebäudeinneren veranlasst. Ein direkt angrenzendes fünfgeschossiges Nachbargebäude musste ebenfalls vorübergehend geräumt werden.

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung war der Einsatz noch nicht beendet; die Sicherungsmaßnahmen von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk werden voraussichtlich bis in die Nacht andauern. Insgesamt waren bis zu diesem Zeitpunkt 20 Kräfte im Einsatz.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: Feuerwehr Hamburg

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Pollereinbau Schuhstraße – Vollsperrung und Regelung für Anlieger

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Asphaltdecke wird eingebaut – Breite Straße rund eine Woche gesperrt

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Sattelzugfahrer mit 2,20 Promille in Nordenham unterwegs

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Sattelzugfahrer in Nordenham mit 2,20 Promille unterwegs

Delmenhorst (ots) – Am Mittwoch, den 22. Juli 2026, wurde der Polizei ein offensichtlich alkoholisierter Fahrer eines Sattelzugs in Nordenham gemeldet.

Der 44-jährige Fahrer war während einer Auslieferung in der Martin-Pauls-Straße, als einem Mitarbeiter des Unternehmens seine Alkoholisierung auffiel. Dieser verständigte daraufhin die Polizei.

Bei der anschließenden Kontrolle bestätigte sich der Verdacht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,20 Promille. Ein Arzt führte eine Blutentnahme durch, und die Weiterfahrt wurde dem Fahrer untersagt.

Da der 44-Jährige keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, entschied das Amtsgericht Oldenburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg, eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.500 Euro zu erheben.

Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

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Einsatzübung in Westercelle

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AfD-Stadtratsfraktion: Was wird mit der Hannoverschen Heerstraße zwischen Tangente und Windmühlenstraße zukünftig passieren? Hat die Stadtverwaltung etwa vor, die zweite Fahrspur Richtung Innenstadt / Wederwerg BS zugunsten eines Fahrradweges zurück

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Die Umbaumaßnahmen an der Kreuzung Tangente / Hannoversche Heerstraße gehen dem Ende zu, die neu gestaltete Kreuzung ist kurz vor der Fertigstellung. Vor den ursprünglichen zwei Fahrspuren Richtung Innenstand wurde auf der Länge von ca. 60-70 Metern direkt ab der Kreuzung die zweite Fahrspur zu Gunsten eines Fahrradweges geopfert. Merkwürdig erscheint es aber, dass der dort installierte neue Fahrradweg plötzlich mitten auf der Straße endet, so dass man die Frage stellen muss, ob die Stadtverwaltung beabsichtigt, auch im weiteren Verlauf der Hannoverschen Heerstraße den Fahrradweg auszubauen und dafür die komplette zweite Fahrspur Richtung Innenstadt zu opfern.

Dazu erläutert der AfD-Fraktionsvorsitzende Anatoli Trenkenschu:

„Den Sachverhalt wollen wir erstmal von der Verwaltung geklärt haben: soll die Stadtverwaltung tatsächlich vorhaben die zweite Fahrspur zugunsten eines überdimensionierten Fahrradweges zurück zubauen wird die AfD-Fraktion das definitiv ablehnen. Das wäre eine absolute Fehlplanung – in der jetzt schon verkehrstechnisch stark beanspruchen Strecke wären zukünftig dann noch mehr Staus vorprogrammiert. Die Stadt soll sich endlich abgewöhnen immer auf Kosten der Autofahrer – die schließlich auch die Steuern zahlen – die anderen Verkehrsteilnehmer zu begünstigen. Stattdessen sollen lieber die Lösungen gefunden werden, bei den die Interessen von allen Verkehrsteilnehmern gleichermaßen berücksichtig werden“.

Zum Artikel der Celler Presse

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Die Pressmitteilung der AfD-Stadtratsfraktion zum Antrag von Dr. Jörg Rodenwaldt von Zukunft Celle „Regenbögen auf Celler Straße“

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In dem Antrag fordert Jörg Rodenwaldt von Zukunft Celle, dass auf Wegen, Plätzen und / oder Straßen in unserem Stadtgebiet die Regenbögen symbolisch dargestellt werden sollen. Damit sollen die sogenannten Zeichen für Vielfalt gesetzt werden – begründet wird es wieder mal mit Demokratie und Toleranz.

Dazu erläutert der AfD-Fraktionsvorsitzende Anatoli Trenkenschu: „Die Zukunft Celle, wie in der Vergangenheit auch die anderen „linken“ Parteien aus dem Celler Stadtrat, will immer wieder eine teure ideologiegetriebene Symbolpolitik auf Kosten der Steuerzahler durchsetzen statt wirklicher Probleme unserer Stadt – wie zum Beispiel die zunehmende Vermüllung in vielen Ortsteilen – anzugehen bzw. zu lösen. Die AfD-Fraktion wird diesem Antrag auf keinen Fall zustimmen. Im Übrigen, eine Demokratie lebt nicht von Symbolen und Lippenbekenntnissen. Die lebt vor allem von der Meinungsfreiheit und dem gegenseitigen respektvollen Umgang miteinander“.Die Pressmitteilung der AfD-Stadtratsfraktion zum Antrag von Dr. Jörg Rodenwaldt von Zukunft Celle „Regenbögen auf Celler Straße“

In dem Antrag fordert Jörg Rodenwaldt von Zukunft Celle, dass auf Wegen, Plätzen und / oder Straßen in unserem Stadtgebiet die Regenbögen symbolisch dargestellt werden sollen. Damit sollen die sogenannten Zeichen für Vielfalt gesetzt werden – begründet wird es wieder mal mit Demokratie und Toleranz.

Dazu erläutert der AfD-Fraktionsvorsitzende Anatoli Trenkenschu: „Die Zukunft Celle, wie in der Vergangenheit auch die anderen „linken“ Parteien aus dem Celler Stadtrat, will immer wieder eine teure ideologiegetriebene Symbolpolitik auf Kosten der Steuerzahler durchsetzen statt wirklicher Probleme unserer Stadt – wie zum Beispiel die zunehmende Vermüllung in vielen Ortsteilen – anzugehen bzw. zu lösen. Die AfD-Fraktion wird diesem Antrag auf keinen Fall zustimmen. Im Übrigen, eine Demokratie lebt nicht von Symbolen und Lippenbekenntnissen. Die lebt vor allem von der Meinungsfreiheit und dem gegenseitigen respektvollen Umgang miteinander“.

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