
Osloß (ots) – Die Polizei Gifhorn warnt vor einer Welle von Schockanrufen: Ein über 90-Jähriger aus dem Landkreis Gifhorn verlor nach einem angeblichen Notfallanruf Bargeld und Gold im sechsstelligen Bereich.
Der Mann erhielt am Vormittag einen Anruf, bei dem sich die Anruferin als Ärztin ausgab. Sie sagte, seine Tochter sei ins Krankenhaus eingeliefert und dort mit einer Krebserkrankung diagnostiziert worden; für ein spezielles Medikament aus dem Ausland müsse eine Kaution hinterlegt werden. Im Hintergrund waren verzweifelt klingende Rufe der vermeintlichen Tochter zu hören. Der Mann glaubte der Schilderung und übergab gegen Mittag Bargeld und Gold an einen Unbekannten.
Der Abholer wurde als männlich, etwa 38 bis 40 Jahre alt, rund 175 Zentimeter groß, von normaler Statur und deutschem Erscheinungsbild beschrieben. Er trug einen dunklen Pullover, eine graue Jogginghose und weiße Schuhe und sprach Hochdeutsch. Zeugen, die den Mann am Mittag in Osloß gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Gifhorn zu melden.
Die Polizei beschreibt die Masche als sehr professionell: Durch emotionale Gesprächsführung setzen die Unbekannten die Angerufenen massiv unter Druck und zerstreuen so Zweifel. Die Behörde rät, solche Gespräche sofort zu beenden, die angeblich betroffene Person über eine bekannte Nummer zu kontaktieren, keine Auskünfte zu persönlichen oder finanziellen Verhältnissen zu geben und niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte zu übergeben. Zudem sollten verdächtige Anrufe der Polizei gemeldet werden.
Bildunterschrift: Foto von Jonas Augustin (Augustin-Foto) auf Unsplash
Original-Content: Polizeiinspektion Gifhorn, übermittelt durch news aktuell
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Eine parlamentarische Anfrage der AfD hat eine brisante Förderung des Berliner Senats ans Licht gebracht: Zwischen 2022 und 2026 fließen insgesamt 675.000 Euro an „Islamic Relief Deutschland“ für das Projekt „Muslimisches Seelsorge Telefon“ – jährlich 135.000 Euro.
Trotz Verfassungsschutz-Warnungen: Berlin zahlt 675.000 Euro an Islamic Relief
Das sorgt für Kritik. Denn Islamic Relief Deutschland steht seit Jahren wegen personeller Verbindungen zur Muslimbruderschaft in der Diskussion.
Bereits nach einer Kleinen Anfrage im Bundestag erklärte die Bundesregierung im Jahr 2019, es gebe „signifikante personelle Verbindungen zur Muslimbruderschaft oder ihr nahestehenden Organisationen“. In der Folge wurden Förderungen des Auswärtigen Amts beendet. Zuvor waren zwischen 2013 und 2016 nach Angaben des Bundesrechnungshofes rund 8,5 Millionen Euro an den Verein geflossen.
Auch heute hält das Bundesamt für Verfassungsschutz laut Presseauskünften an seiner Einschätzung fest, dass weiterhin „signifikante personelle Verflechtungen“ zwischen Islamic Relief Deutschland und der Muslimbruderschaft bestehen. Der Verein selbst weist diese Vorwürfe zurück.
Weiter üppige Förderunge für „Telefonseelsorge“
Den Berliner Senat scheint das jedoch nicht zu stören! Die Gesundheitsverwaltung betont, gefördert werde ausschließlich das Telefonseelsorge-Projekt und nicht der Verein als Ganzes. Das Angebot sei wichtig für „Muslime in seelischen Krisen“, die Ausbildung der Ehrenamtlichen orientiere sich an der kirchlichen Telefonseelsorge. An der Förderung wolle man deshalb festhalten.
Leute die noch geradeaus denken können fragen sich warum denn Steuergelder an einen Verein fließen, bei dem Sicherheitsbehörden seit Jahren auf problematische personelle Verbindungen hinweisen? Gerade in Zeiten knapper Haushalte erwarten viele Bürger, dass öffentliche Mittel ausschließlich an Organisationen vergeben werden, bei denen keinerlei Zweifel an ihrer demokratischen Verankerung bestehen. In „unserer Demokratie” scheinen die Uhren anders zu gehen, speziell dann, wenn es um Islamisten geht.
Der Fall zeigt erneut, dass bei der Vergabe staatlicher Fördergelder offenbar mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird – Islamisierung geht agendakonform vor – und dass politische Verantwortung häufig erst dann sichtbar wird, wenn parlamentarische Anfragen unbequeme Details ans Licht bringen. Nachdem auch dieses Mal die AfD Licht ins Dunkel gebracht hat, ist wohl klar, warum man diese Partei am liebsten ausschalten will.
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