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Starthilfe gegeben – Auto überrollt Mutter und Tochter (3)

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Tragischer Unfall in Schwaben: Bei einem Pannenhilfe-Einsatz in Hirblingen (Landkreis Augsburg) sind eine Mutter und ihre kleine Tochter (3) schwer verletzt worden.

Bei einer Starthilfe in Schwaben hat ein Auto plötzlich mehrfach nach vorn beschleunigt und dabei eine Mutter sowie deren dreijährige Tochter schwer verletzt. Die beiden wurden am Freitag von dem Fahrzeug in Gersthofen nördlich von Augsburg überrollt und darunter eingeklemmt, wie die Polizei mitteilte.

Nach Starthilfe: Auto setzt vor und überrollt Mutter und Tochter (3)

Nach Angaben der Polizei hatte der Abschleppfahrer zuvor versucht, dem Auto Starthilfe zu geben. Ein 28-Jähriger saß den Angaben zufolge dabei am Steuer, um das Fahrzeug nach der Überbrückung zu starten. Die Mutter und ihre Tochter hielten sich wenige Meter neben dem Wagen auf, als es zu dem Unfall kam, wie es weiter hieß.

Ersthelfer hätten die 35-jährige Frau und ihre Tochter befreit. Beide seien ins Krankenhaus gebracht worden. Auch ein 66 Jahre alter Mitarbeiter eines Abschleppunternehmens sei von dem Fahrzeug erfasst worden und habe eine Verletzung am Schienbein erlitten.

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Warum es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft hat einen Gutachter beauftragt, die Hintergründe aufzuklären. (dpa)

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„Ermordete Kinder“: Forderung nach Abwahl der politisch Verantwortlichen gilt weiterhin als extremistisch

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Nach einem Bericht von Apollo News kündigte Sachsen-Anhalt an, seinen Verfassungsschutzbericht an einer Stelle korrigieren zu wollen (Apollo News berichtete). ...

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„Henry Nowak starb, wie eine Zivilisation stirbt“: Vance trauert und warnt vor Massenmigration

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US-Vizepräsident JD Vance hat sich in die Debatte rund um den Mord an Henry Nowak eingeschaltet. In einem Beitrag auf ...

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Sorge um Ferrari-Teamchef: Fred Vasseur im Krankenhaus

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Sorge um Fred Vasseur: Der Teamchef der Scuderia Ferrari wird am Samstag aus medizinischen Gründen nicht an der Formel-1-Strecke in Monaco sein. Im Anschluss an einige medizinische Checks sei Vasseur in ein Krankenhaus gebracht worden, dort werde er „weiter überwacht“, teilte das Team am Samstag mit. Es werde vorerst keine weiteren Informationen zum Zustand des 58-Jährigen geben, hieß es weiter.

Ob Vasseur rechtzeitig für den Großen Preis von Monaco am Sonntag (15 Uhr/Sky und RTL) wieder aus dem Krankenhaus entlassen wird, war zunächst unklar. Die Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton und Charles Leclerc gelten als Favoriten auf den Sieg. Am Freitag hatten sie das Training dominiert.

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Ohne Vasseur gehen sie nun das dritte Training am Samstag (12.30 Uhr/Sky) und das Qualifying (16 Uhr/Sky und RTL) an. Das Qualifying ist auf der engen und langsamen Strecke im Fürstentum enorm wichtig, da Überholen schwierig ist. (sid/sil)

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„Schamlose Propaganda“: SVP wirft Bundesrat Angstkampagne gegen 10-Millionen-Schweiz vor

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Vorschau ansehen Wie die Schweizerische Volkspartei (SVP) berichtet, geht Nationalrat Thomas Matter mit der Kampagne gegen die Nachhaltigkeits-Initiative hart ins Gericht. Er spricht von staatlicher Abstimmungspropaganda, gezielter Angstmache und sogar von „Fake News“, die Bürger von einem Ja zur Initiative „Keine 10-Millionen-Schweiz!“ abhalten sollen.   Besonders Bundesrat Beat Jans gerät ins Visier der Kritik. Dessen Warnung, bei einer […]
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Thering wieder zum CDU-Chef gewählt – doch die Zustimmung schwindet

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Dennis Thering ist am Samstag als Landesvorsitzender der CDU Hamburg bestätigt worden. Die Zustimmung für den 42-Jährigen ist aber gesunken.

Beim Landesparteitag im Bürgerhaus Wilhelmsburg stimmten am Vormittag 184 Delegierte für den Hummelsbütteler. 28 stimmten gegen ihn; es gab eine Enthaltung.

Thering als CDU-Landesvorsitzender wiedergewählt

Das entspricht einer Zustimmung von 86,4 Prozent. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. 

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Zuletzt war Thering im Februar 2024 mit 94,4 Prozent der Stimmen als Landesvorsitzender wiedergewählt worden. Er ist seit April 2023 im Amt. Drei Jahre zuvor hatte er bereits den Vorsitz der CDU-Bürgerschaftsfraktion übernommen. (dpa/mp)

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Bahn kündigt Ausfälle an: Wichtige Strecke in Hamburg im Sommer gesperrt

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Ausfälle und Umleitungen: In den Hamburger Sommerferien will die Deutsche Bahn bei ihren Bauprojekten Tempo machen. Eine wichtige Strecke zwischen Hauptbahnhof und Altona muss dafür fünf Wochen lang gesperrt werden.

Der direkte Zugverkehr zwischen Berlin und Hamburg soll am 14. Juni wieder aufgenommen werden, doch schon einen Monat später müssen sich Fahrgäste auf neue Bauarbeiten in Hamburg einstellen. Die Deutsche Bahn kündigt eine Sperrung der sogenannten Verbindungsbahn an. Das bedeutet, dass vom 14. Juli bis zum 20. August – die Zeit fällt in die Hamburger Sommerferien – keine Züge zwischen dem Hauptbahnhof und Altona fahren. 

Sperrung der Verbindungsbahn: Erneuerung von drei Bahnbrücken

Es werde zu Umleitungen, Ausfällen und Fahrplanänderungen kommen, hieß es. Auch die S-Bahn ist betroffen. Nach Angaben des Verkehrsunternehmens müssen Fahrgäste der Linien S2, S5 und S7 zwischen Altona und Sternschanze vom 17. Juli bis zum 13. August auf Ersatzbusse umsteigen.


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Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Nach Olympia-Aus: Was Hamburger jetzt vom Bürgermeister erwarten
  • Block-Sündenbock: Warum der Familienanwalt Costard in den Fokus rückt
  • Public Viewing: In welchen Bars, Biergärten und Kneipen Sie die Fußball-WM gucken können
  • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
  • 16 Seiten Sport: Aus für Blessin bei St. Pauli & Jattas emotionale HSV-Reise
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Während der Sperrpause arbeitet die Deutsche Bahn an der Erneuerung von drei Bahnbrücken. Der Neubau der Eisenbahnüberführungen Schanzen- und Holstenstraße sowie der Sternbrücke läuft bereits seit längerer Zeit. Außerdem sollen wichtige Arbeiten für die Verlegung des Bahnhofs Altona erledigt werden. 

Neuer Bahnhof Altona soll Ende 2029 fertig sein

Der neue Fernbahnhof Altona wird rund zwei Kilometer nach Norden an der S-Bahnstation Diebsteich neu gebaut. Der bisherige Kopfbahnhof wird damit zu einer Durchgangsstation. Der neue Bahnhof soll Ende 2029 in Betrieb genommen werden.

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Bereits im vergangenen März war die Verbindungsbahn gesperrt worden. Das hatte zur Folge, dass ein Teil der Fernzüge aus dem Süden und Westen Deutschlands sowie aus Berlin nicht bis zum Hauptbahnhof fahren konnte, sondern schon in Harburg endete beziehungsweise von dort abfuhr. Für Fern- und Regionalzüge aus dem Norden war Pinneberg die Endstation oder der Startbahnhof.

Die für den Sommer geplanten Maßnahmen und ihre Auswirkungen auf den Bahn- und Straßenverkehr wollen Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) und Vertreter der Deutschen Bahn am Mittwoch vorstellen. (dpa/mp)

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Kampfloser Finaleinzug: Zverev-Gegner durfte sich ausruhen

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Alexander Zverev blieb gelassen – mal wieder. „Nicht wirklich“ ein Vorteil sei der kampflose Einzug ins Finale der French Open für seinen italienischen Gegner Flavio Cobolli, erklärte der Hamburger, „denn mir geht es gut. Ich hatte keine extrem langen Matches. Ehrlich gesagt, könnte ich jetzt schon wieder spielen.“

Während Zverev sich in drei Stunden gegen Jakub Mensik in das Finale hatte arbeiten müssen, durfte sich Cobolli in der Runde der letzten vier schonen. Sein Landsmann Matteo Arnaldi konnte kurzfristig nicht zum ersten italienischen Halbfinale bei einem Grand Slam antreten, ein Virus bremste ihn aus.

Zverev bleibt auf Titeljagd bei French Open cool

„So stellt man sich ein Grand-Slam-Halbfinale nicht vor“, sagte Zverev: „Aber ich habe Matteo auch in der Umkleidekabine gesehen, und er sah furchtbar aus. Ich verstehe das. Er kann nicht viel dagegen tun.“ So etwas komme vor, führte der Tokio-Olympiasieger weiter aus. „Wir sind alle nur Menschen. Wir wollen nicht, dass so etwas passiert, aber es passiert nun mal“, sagte Zverev: „Ich glaube nicht, dass das am Sonntag einen großen Unterschied machen wird.“

Alexander Zverev steht im Finale der French Open. IMAGO / NurPhoto
Zverev auf dem Tennisplatz.
Alexander Zverev steht im Finale der French Open.

Das bittere Aus Arnaldis, der am Montag von Platz 104 auf Rang 34 der Weltrangliste klettern wird, war die nächste Wendung in einem verrückten Turnier an der Seine. Doch Zverev blieb auf dem Weg zum ersehnten ersten Grand-Slam-Titel bislang cool – und will nun gegen Cobolli den letzten Schritt gehen.

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„Ich habe mich auf meine Sachen konzentriert. Und das werde ich auch weiterhin tun“, sagte der 29-Jährige. Natürlich sei es „ein sehr wildes Turnier“ gewesen, meinte Zverev, „aber das Einzige, worauf ich Einfluss habe, ist mein nächstes Match. Und wer mein nächster Gegner ist. Alles andere kann ich nicht kontrollieren, werde ich nicht kontrollieren, will ich auch gar nicht kontrollieren“ (sid/sil)

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Heimatliebe als ‚Desinformation‘: CDU will Social-Media-Verbot wegen ‚rechter KI‘

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Die Verrohung von Kindern durch diverse „Games“ per Handy oder PC wo Jugendliche fotorealistisch hunderte Leute pausenlos abknallen können hat bis dato noch niemanden aus dem linkgrünen Umfeld gestört. 

„Gefährlich“ wir es mit der KI oder schlimmer noch, wenn die alternativen Medien die Wahrheit über die katastrophalen Zustände im Land verbreiten. Da tauchen dann plötzlich Rufe nach Verboten auf. Wie neulich in Brandenburg.

Der Status, unser Partner in der europäischen Medienkooperation schreibt dazu:

Heimatliebe als ‚Desinformation‘: CDU will Social-Media-Verbot wegen ‚rechter KI‘

Hintergrund: Magnific; Redmann: CDU Brandenburg/Laurence Chaperon, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; Screenshot: X; Komposition: Der Status.

Diese vermaledeiten Rechten und ihre „hetzerischen“ KI-Mädels, die vorgaukeln, es gebe lokale Heimatverbundenheit! Dieses Narrativ befeuert der Brandenburger Verfassungsschutz – eine Einrichtung, die dort ungleich anderen Bundesländern keine eigene Behörde ist, sondern nur eine Abteilung des Innenministeriums. CDU-Ressortchef Jan Redmann wettert über Angriffe auf das „Fundament unserer Demokratie“ und „schleichende Verunsicherung“. Er empfiehlt eine Social-Media-Sperre für Jugendliche in Reaktion darauf, die er u.a. damit argumentiert, dass man sämtliche Mitglieder der in Umfragen führenden AfD nun statistisch als „rechtsextrem“ rechnet.

AfD zu stark: Social-Media-Verbot im Raum

Es sind noch keine drei Monate vergangen seit dem fliegenden Koalitionswechsel in Brandenburg, nachdem SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke das BSW als Partner durch die CDU ersetzte. Damit verbunden war allerdings auch die Abgabe des Innenministeriums an die CDU. Dieses Amt sowie der Posten des Landeschefs krallte sich Jan Redmann höchstpersönlich. Der verpartnerte Jurist erreicht damit seine unerwartete politische Krönung relativ zeitnah, nachdem er erst vor anderthalb Jahren ungeachtet des Skandals um seine Trunkenheitsfahrt auf einem E-Scooter nur wenige Monate zuvor zum schwarzen Fraktionsvorsitzenden gewählt wurde.

Kaum im Amt, sucht Redmann nun nach Profil, und politisch drängt die Not. Zwar wählt Brandenburg planmäßig erst 2029 einen neuen Landtag, doch in Umfragen steht die AfD inzwischen bei 34% – und ist damit fast so stark wie SPD (24%) und CDU (14%) zusammen. Dies führt zu einiger Kreativität, so rechnet man – entgegen früherer Dementis – nun doch sämtliche Mitglieder der AfD zur Zahl der „Rechtsextremisten“, durch diesen Taschenspielertrick wenig überraschend um 61% auf 5.890 aufgebläht. Außerdem möchte er das Praktische mit dem Nützlichen verbinden: Er warnt vor der „Radikalisierung“ von Jugendlichen in sozialen Medien und will diese daher davon ausschließen.

Warnung vor „Heimatliebe aus Algorithmus“

Für derart einschneidende Änderungen braucht es natürlich ein argumentatives Fundament. der Verfassungsschutz in Brandenburg keine eigenständige Behörde, sondern eine nachgeordnete – und somit auch weisungsgebundene – Einrichtung des Innenministeriums ist. Und so koppelte man diese Woche bereits vorab aus dem neuen Bericht das Kapitel über „Desinformation“ aus, die man als „uraltes strategisches Mittel im Ringen um Macht und Einfluss“ bezeichnet. Auch die Schuldigen hat man gleich ausgemacht: Neben Russland sollen dafür auch „politische Extremisten“ verantwortlich sein, die mit „KI-Werkzeugen“ operieren.

Herausgeholt dafür hat man sich ein „Brandenburger Mädel“, bei dem es sich um keinen echten Account handle. Sondern um – Schreck lass nach:

„Heimatliebe aus dem Algorithmus“. Der Account habe Alltagsthemen aufgegriffen, politische Inhalte verbreitet und „Wahlwerbung im Umfeld der ‚AfD'“ geteilt.

Dahinter vermutet man einen teuflischen Masterplan: „Hinter der vermeintlichen Heimatverbundenheit steckt System. Der Bezug zu Senftenberg dient als emotionaler Türöffner. Er instrumentalisiert die Sehnsucht nach Vertrautheit, damit politische Themen im Fahrwasser einer scheinbar privaten Erzählweise organisch mitschwimmen können.“

Harmlose Patriotismus sei „rechtsextrem“

Damit werde dem Nutzer eine persönliche Nähe suggeriert, um Vertrauen zu schaffen und so „politische Botschaften fast unmerklich in das kollektive Bewusstsein einsickern zu lassen“. Im Doppelpass mit dem systemkritischen Magazin „Compact“, das erfolgreich gegen den politisch motivierten Verbotsversuch durch Ex-SPD-Bundesinnenministerin Nancy Faeser klagte, wähnt man die Bespielung einer „Brücke, um rechtsextremistische Inhalte als harmlose Alltagsbeobachtungen zu tarnen“. Die „FAZ“ griff das Thema sofort auf und skandalisierte, dass große Themen wie Migration regional angepasst worden seien.

Ein Blick auf das fragliche Profil – das mindestens seit 2024 die Verwendung von KI transparent macht – zeigt aber, dass die Inhalte aber tatsächlich ganz harmlos die Stimmung des Volksempfindens wiedergeben. Die letzten Beiträge drehen sich u.a. um Vermögensaufbau, den Mordfall Henry Nowak, eine kritische Auseinandersetzung mit Leihmutterschaft, einen Besuch im Fitnessstudio. Dazwischen findet sich der Wunsch nach einer politischen Wende und Reposts patriotischer, impf- oder migrationskritischer Accounts oder vom Hermannsdenkmal. Nichts davon ist so gefährlich, dass es von einem Inlandsgeheimdienst mimende Ministerialabteilungen verteufelt werden müsste.

Staatliche Kampfansage gegen Kritiker

Es dürfte sich also um das übliche politische Manöver handeln. Redmann wetterte: „Diese KI-Kampagnen verfälschen nicht nur Fakten, sie attackieren das Fundament unserer Demokratie.“ Die größte Bedrohung sei die schleichende Verunsicherung, wenn Bürger nicht mehr sicher sein können, dass digitale Nachrichten, Videos oder gar Nachbarn echt seien. Man dulde aber „keine unsichtbaren Keile in unserem gesellschaftlichen Diskurs“, weswegen die „Abwehr dieser Angriffe eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ sei. Es brauche eine „starke IT-Sicherheit, echte Medienkompetenz und eine enge Allianz aus Staat, Wirtschaft und wacher Zivilgesellschaft.“ Wie musterdemokratisch…

In der zugehörigen Aussendung wird auch von einem Spektrum gefaselt, dass von „digitaler Spionage im Internet bis zur gezielten Unterwanderung von gesellschaftlichen Lebensräumen“ reiche. Auch Verfassungsschutz-Chef Wilfried Peters stieß in dieses Horn: „Das Ziel ist, Propaganda und Desinformation als digitales Allgemeinwissen zu tarnen.“ Der Abteilungsleiter wurde noch von Redmanns Amtsvorgänger René Wilke (SPD) eingesetzt. Dieser erhoffte sich von der Einsetzung des Ex-Richters, dass er „denjenigen das Handwerk gelegt wird, die versuchen wollen, unseren Staat zu zerstören“, was medial als Kampfansage an die in Umfragen haushoch führende AfD gesehen wurde. 




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Weil er das Jobcenter in einer ZDF-Doku kritisierte: Behörde entlässt Mitarbeiter fristlos

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Seit 2005 arbeitete Fred Göcken beim Jobcenter Bremen. In einer im Mai ausgestrahlten 44-minütigen Dokumentation des ZDF kritisierte er die ...

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Polizeiwagen legt sich nach Unfall mit Taxi auf die Seite: Acht Verletzte

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Schwerer Unfall in Berlin: Am frühen Morgen ist in Kreuzberg ein Taxi mit einem Polizeiwagen kollidiert. Die Feuerwehr spricht von acht Verletzten. Was ist passiert?

Bei dem Unfall sind acht Menschen verletzt worden – zwei davon schwer. Die übrigen sechs erlitten leichte Verletzungen, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte.

Acht Verletzte nach Unfall mit Taxi und Polizeiauto

Laut einem Post der Polizei auf X kippte das Polizeiauto bei dem Unfall auf die Seite. Bei der Rettung kam auch ein Hubschrauber zum Einsatz, wie es hieß.


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Laut den Polizeiangaben ereignete sich der Unfall gegen 6 Uhr morgens auf der Kreuzung Wilhelmstraße, Ecke Hallesches Ufer. Der Unfallort sei weiträumig gesperrt worden. 

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Wie der Sprecher der Feuerwehr sagte, wurden neben den Insassen des Polizeiwagens auch der Taxifahrer verletzt. Weitere Angaben wurden zunächst nicht gemacht. Laut Polizei wurden Ermittlungen aufgenommen. (dpa)

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Zwei Jahre Sperre möglich: NADA macht Vorwurf gegen Nationalspielerin publik

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Der deutschen Fußball-Nationalspielerin Laura Freigang droht nun auch offiziell Ärger wegen Meldeversäumnissen im Zusammenhang von Dopingproben. Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) bestätigte am Freitag drei „Strikes“ der Kapitänin von Bundesligist Eintracht Frankfurt innerhalb von zwölf Monaten. Die NADA machte den Vorgang während des deutschen WM-Qualifikationsspiels gegen Norwegen publik, bei dem die 28-Jährige aber nicht zum Kader gehörte.

Die NADA sprach von einem „möglichen Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen“, der Fall sei an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) weitergeleitet worden. Dieser sei für das Disziplinarverfahren zuständig und werde „den vorliegenden Sachverhalt prüfen, bewerten und über die Feststellung eines Verstoßes gegen Anti-Doping-Bestimmungen und die entsprechenden Sanktionen entscheiden.“

Freigang droht Sperre: DFB wartet auf Entscheidung

Zuvor hatte es mehrere Medienberichte über den Fall Freigang gegeben. Ein Dopingverdacht bestehe nicht gegen die DFB-Torjägerin, alle ihre Tests seien negativ ausgefallen, schrieb der „Kicker“. Laut Sport1 soll Freigang dreimal innerhalb eines Jahres nicht am angegebenen Ort gewesen sein.

Drei „Strikes“ führen zu einem Disziplinarverfahren, als Strafmaß ist eine Sperre von bis zu zwei Jahren vorgesehen. Freigang gehört auch für das WM-Qualifikationsspiel am Dienstag in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana (18 Uhr/ZDF) nicht zum Kader, ist aber auf Abruf nominiert. „Wir sehen andere Spielerinnen auf ihrer Position vor ihr“, hatte Bundestrainer Christian Wück in der Vorwoche über seine Entscheidung gesagt.

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Nach dem Spiel hielten sich die DFB-Vertreter zu dem Thema bedeckt. „Die Mitteilung der NADA ist eingegangen, mehr können wir dazu aktuell nicht sagen“, erklärte Pressesprecherin Sonja Alger. Wück betonte, er werde sich zu dem Fall und zum Prozedere nicht äußern, das betreffende Meldesystem habe er auch persönlich nie nutzen müssen: „Ich war nie Nationalspieler, ich musste das nie abgeben.“ (sid/sil)

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Lebensrettende Hilfsbereitschaft: Hamburg ist bundesweit die Nummer Eins

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Zahlreiche Menschen in Deutschland warten auf Spenderorgane. Zum Tag der Organspende wird über das Thema breit informiert und diskutiert. Hamburg liegt bei einem Aspekt bundesweit an der Spitze.

In Hamburg leben im Bundesvergleich prozentual die meisten Organspenderinnen und Organspender. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, die die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) aus Anlass des Tags der Organspende am 6. Juni herausgegeben hat. 

35 Organspender auf eine Million Hamburger Bürger

Demnach kommen in der Hansestadt rechnerisch 35 Organspender auf eine Million Einwohnerinnen und Einwohner. Der bundesdeutsche Durchschnitt liegt bei 13,1 Organspendern auf eine Million. Mecklenburg-Vorpommern liegt bei einem Wert von 18,5, Schleswig-Holstein bei 17,2. 


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Die Zahl der in Hamburg von Januar bis Ende Mai transplantierten Organe lag nach den Zahlen der DSO bei 105, das ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als es 86 Transplantationen waren, 2024 lag die Zahl Ende Mai bei 50.

Zahl der gespendeten Organe leicht gestiegen

Die Zahl der in Hamburg bis Ende Mai gespendeten und entnommenen Organe, die bundesweit oder im Ausland transplantiert wurden, stieg leicht auf 66, im Vorjahreszeitraum waren es 62, 2024 waren es 44. Insgesamt zählt Hamburg jetzt 27 Organspender, 2025 waren es 17 und 2024 nur 14 Organspender. 158 Menschen in Hamburg warten derzeit auf eine Organspende, 159 Organe werden benötigt, davon 150 Nieren.

Bundesweit ist die Zahl der Organspender von Januar bis Ende Mai um 6,1 Prozent auf 452 gestiegen, 2024 waren es zu diesem Zeitpunkt 426, 2024 waren es 382. Die Anzahl der gespendeten Organe liegt bei 1405, ein Plus von 12,1 Prozent gegenüber 2025 (1253). 2024 waren es Ende Mai 1140. Auch die Zahl der transplantierten Organe stieg bundesweit um 8,3 Prozent auf 1464, vor einem Jahr waren es 1352, vor zwei Jahren 1231 Organe.

Sozialsenatorin für Widerspruchslösung

Der bundesweite Tag der Organspende findet unter dem Motto „Zeit, Zeichen zu setzen“ statt. Mit zahlreichen Aktionen beteiligen sich Institutionen des Gesundheitswesens, um über das Thema aufzuklären und alle, die noch keinen Organspendeausweis besitzen, zu einer persönlichen Entscheidung zu motivieren.

„Ich setze mich für die Widerspruchslösung ein“, sagt Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD). Viele Menschen in Deutschland würden Organspenden befürworten, hielten ihre Entscheidung aber nicht verbindlich fest. In einer ohnehin schweren Situation müssten dann die Angehörigen eine Entscheidung treffen – und diese falle häufig gegen eine Spende aus, obwohl der oder die Verstorbene es vielleicht anders gewollt hätte. „Lassen Sie uns den Tag nutzen, um über das Thema ins Gespräch zu kommen“, erklärte die Senatorin. 

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Im Bundestag wird erneut die Einführung einer Widerspruchsregelung diskutiert, nach der alle Bürgerinnen und Bürger als Organspenderinnen und Organspender gelten, sofern kein Widerspruch vorliegt. Die zentrale bundesweite Veranstaltung zum Tag der Organspende findet am 6. und 7. Juni 2026 in Leipzig statt. (dpa)

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Linke wollen AfD-Parteitag blockieren: Interessiert die Staatsanwaltschaft nicht

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Berlin/Erfurt. Gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt mobilisiert – wenig überraschend – ein breites „zivilgesellschaftliches“ Bündnis aus einschlägigen Initiativen, Vereinen und Einzeldarstellern. Ziel der Kampagne ist […]

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Proteste und Drogenkartelle: So will Mexiko für eine sichere WM sorgen

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Wenige Tage vor dem Start der WM gehen die mexikanischen Behörden trotz Protesten und Sicherheitsbedenken davon aus, dass Besucher eine „wunderbare Zeit“ im Co-Gastgeberland verbringen werden.

„Wir sind bereit, die Weltmeisterschaft unter Einhaltung aller erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen auszurichten“, sagte Mexikos Außenminister Roberto Velasco nach einem Treffen mit Bundesaußenminister Johann Wadephul in Mexiko-Stadt.

Derzeit gibt es in der mexikanischen Hauptstadt Proteste und Straßenblockaden einer streikenden Lehrergewerkschaft. Auch andere soziale Gruppen haben Demonstrationen während der WM angekündigt. „Wir sind eine Demokratie, wir sind ein Land der Freiheiten“, begründete Velasco die Proteste.

13 WM-Spiele in Mexiko: Sicherheit und Symbolpolitik im Fokus

Vor riesigen, künstlerischen Fußbällen tauschten Wadephul und Velasco nach dem bilateralen Treffen Trikots ihrer jeweiligen Nationalmannschaften aus. „Mexiko und Deutschland sind nicht nur auf diplomatischer Ebene, sondern auch in Stadien aufeinandergetroffen“, sagte Velasco. Und er erinnerte daran, wie einige der Spiele endeten: „Bei der WM 1986 in Mexiko schieden wir im Viertelfinale aus (4:1 im Elfmeterschießen), doch bei der WM 2018 in Russland haben wir uns mit einem Sieg gegen Deutschland (1:0) revanchiert.“

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Mexiko ist mit drei Spielorten und 13 Spielen Mitgastgeber der WM, die zusammen mit den USA und Kanada ausgerichtet wird. Gespielt wird in Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey. Präsidentin Claudia Sheinbaum hat ein sicheres Turnier versprochen. Mehr als 100.000 Soldaten, Polizisten und private Sicherheitskräfte sowie Drohnen, Militärflugzeuge und Sprengstoffspürhunde sollen für einen sicheren Ablauf des Wettbewerbs sorgen.

Im Februar hatten die Anhänger des mexikanischen Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes, alias „El Mencho“, Mexiko nach dessen Festnahme und Tod mit einer Welle der Gewalt überzogen. Dabei starben mindestens 74 Menschen. Oseguera war der Anführer des mächtigen Drogenkartells Cártel Jalisco Nueva Generación (CJNG). (dpa/sil)

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Newcomerin glänzt bei Startelf-Debüt: DFB-Frauen fahren zur WM

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Christian Wück grinste schon Minuten vor Spielende, nach dem Schlusspfiff feierten dann auch Deutschlands Fußball-Nationalspielerinnen ausgelassen zu den Klängen von Wolfgang Petry und tanzten durchs Kölner Stadion. Das Matchball-Spiel gegen Norwegen wurde 2:0 (2:0) gewonnen. Somit hat die Auswahl von Bundestrainer Wück als erstes europäisches Team das WM-Ticket für Brasilien 2027 gelöst.

„Das war unser großes Ziel. Ich bin stolz auf die Mannschaft“, sagte ein erleichterter Wück am ARD-Mikrofon und zeigte sich voller Vorfreude: „Jede Weltmeisterschaft ist ein Riesenerlebnis“ Stürmerin Lea Schüller bekannte: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, sind jetzt umso glücklicher.“

Marie Müller glänzt bei ihrem Startelf-Debüt für DFB-Frauen

Die starke Newcomerin Marie Müller feierte als Ersatz für die verletzte Giulia Gwinn mit ihrem Führungstreffer (18.). „Debüt, Startelfdebüt, Tor – besser geht es nicht“, sagte sie: „Mit fehlen die Worte“ Carlotta Wamser (27.) erhöhte vor 33.425 Fans in Köln in der effizienten Anfangsphase. Den Abschluss am Dienstag (18 Uhr/ZDF) in Ljubljana gegen Slowenien kann die DFB-Auswahl mit 13 Punkten auf dem Konto entspannt angehen. Norwegen hingegen muss in die Playoffs.


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Während Stammtorhüterin Ann-Katrin Berger ihre Bauchverletzung rechtzeitig auskurieren konnte, musste Wück seine Stamm-Abwehr fast komplett umbauen. So setzte Wück rechts auf Müller vom US-Klub Portland Thorns für Kapitänin Gwinn (Schulter-OP). Die 25-Jährige zahlte das Vertrauen nach langer Zwangspause aufgrund eines Kreuzbandrisses mit ihrem platzierten Linksschuss zur Führung zurück.

Auf der linken Seite vertrat Wamser die verletzte Franziska Kett, in der Abwehrzentrale kam die erfahrene Kathrin Hendrich für die rotgesperrte Vize-Kapitänin Janina Minge an der Seite von Rebecca Knaak zum Einsatz. Sjoeke Nüsken durfte die DFB-Elf im 58. Länderspiel erstmals als Kapitänin aufs Feld führen. Wück war bemüht, den gestiegenen Druck nach dem jüngsten 0:0-Patzer in Österreich auszublenden. Über eine mögliche Niederlage „denken wir nicht nach. Wir wollen gewinnen, eine der ersten europäischen Mannschaften sein, die sich qualifizieren“, sagte Wück vor Anpfiff in der ARD.

Traumtor von Wamser begeistert Fans und Bundestrainer

Und so begann sein Team wie beim 4:0 im Hinspiel auch druckvoll und versuchte, seine Offensive in Szene zu setzen. Die deutsche Defensive musste insbesondere die frühere Wolfsburgerin Caroline Graham Hansen im Blick behalten. Diese vertrat die verletzte Ex-Weltfußballerin Ada Hegerberg als Kapitänin. Mit ihrem wunderbaren Rechtsschuss neben den rechten Innenpfosten aber verzückte Wamser erneut auf Vorarbeit von Linda Dallmann nicht nur die Fans. Auch Wück klatschte zu den Klängen von „Major Tom“ begeistert im Takt. Dann hatten die Deutschen Glück: Der vermeintliche Anschlusstreffer durch Signe Gaupset (43.) zählte aufgrund einer Abseitsstellung nicht – eine knappe Entscheidung.

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Kurz vor der Pause und direkt danach musste aber Berger verstärkt eingreifen, Norwegen erhöhte den Druck auf die teils luftige deutsche Abwehr: Die 35-Jährige lenkte den Ball gleich zweimal in höchster Not über die Latte. Die DFB-Elf befreite sich in der Folge wieder, Schüller (62.) vergab nach guter Vorlage von Brand die nächste gute Chance. (sid/sil)

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„Ein dunkler Schatten“: Die große Angst vor ICE-Razzien bei der WM

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ICE-Alarm! Kurz vor dem Start der WM haben Menschenrechtsorganisationen vor einem „Klima der Angst“ gewarnt – und weiter Druck auf die FIFA ausgeübt.

Der Weltverband verspreche „das größte und inklusivste Turnier“ der Geschichte, sagte Andrea Florence von der Sport and Rights Alliance in einer Medienrunde: Weniger als eine Woche vor dem Auftaktspiel der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) sehe die Realität vor Ort aber „völlig anders“ aus.

Die FIFA trage erstmals eine WM unter einem Menschenrechtsrahmen aus, dennoch fehlten Schutzmaßnahmen. Die menschenrechtsfeindliche Rhetorik von US-Präsident Donald Trump, die Razzien der Einwanderungsbehörde ICE oder Einreiseverbote hätten „einen dunklen Schatten auf das größte Sportereignis der Welt geworfen“, sagte Florence, die in einem Brief an FIFA-Präsident Gianni Infantino mehrere Forderungen mit Blick auf ICE, Einreisefragen oder zur Pressefreiheit gestellt hat. Darauf habe der Weltverband aber nur mit einer Erklärung zum Kinderschutz geantwortet.

ICE als Gefahr für die Sicherheit der WM-Fans

Vor allem die drohenden ICE-Razzien im WM-Umfeld treiben die Menschenrechtler um. Minky Worden von Human Rights Watch fordert eine Aussetzung der Einsätze. „Niemand kann die WM genießen, wenn die Gefahr besteht, am Stadioneingang von einer maskierten, nicht rechenschaftspflichtigen, missbräuchlichen Miliz nach seinem Pass gefragt zu werden“, sagte Worden: „Die Gefahren gehen über die Stadien hinaus, sie bestehen in den Gemeinden, in den Fanzonen.“

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ICE-Direktor Todd Lyons hatte im Februar erklärt, dass seine Behörde während der WM eine Schlüsselrolle für die Sicherheit spielen werde. In der Öffentlichkeit wachsen seitdem Bedenken, dass ICE auch rund um die WM-Spiele aktiv werden könnte. Bei Einsätzen von ICE-Agenten wurden zu Beginn des Jahres in Minneapolis zwei Menschen erschossen. (dpa/sil)

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„Wir schaffen das – das ist ein Prozess“: Merkel verteidigt ihre Migrationspolitik – und warnt vor einer AfD-Elite

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Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hat Angela Merkel ihr Handeln im Zuge der Flüchtlingskrise erneut verteidigt. „Wir haben ...

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Konferenz der Justizminister: Hamburger Senatorin will Sexualstrafrecht verschärfen

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Zweimal im Jahr kommen die Justizministerinnen und -minister zu einer Konferenz zusammen. Momentan liegt der Vorsitz in Hamburg. Und dort sieht man vor allem im Sexualstrafrecht Handlungsbedarf.

Zehn Jahre nach der Reform des Sexualstrafrechts sollen die Justizministerinnen und -minister der Länder weiter bestehende Schutzlücken schließen. Bei ihrer Frühjahrstagung in der kommenden Woche in Hamburg liegen dazu allein aus dem Vorsitzland drei Beschlussvorschläge vor. Für die Vorsitzende, Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne), ist das Thema sexualisierte Gewalt gegen Frauen ein Schwerpunkt der Konferenz. 

Insgesamt gebe es für das Treffen am Donnerstag und Freitag in der historischen Speicherstadt 60 Beschlussvorschläge mit einer großen Bandbreite. „Von den Themen zur sexuellen Selbstbestimmung über organisierte und extremistisch motivierte Kriminalität bis hin zur Resilienz des Rechtsstaats und zur Beschleunigung von Verfahren ist alles dabei“, sagte Gallina.

Sexualstrafrecht: Von „Nein heißt Nein“ zu „Nur Ja heißt Ja“ 

Die Grünen-Politikerin sieht vor allem im Sexualstrafrecht Handlungsbedarf. Gemeinsam mit ihrem nordrhein-westfälischen Kollegen Benjamin Limbach (Grüne) hat sie einen Vorschlag für ein sogenanntes „Nur Ja heißt Ja“-Modell eingebracht, das das seit der Reform 2016 geltende „Nein heißt Nein“-Modell ablösen soll. 


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Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Nach Olympia-Aus: Was Hamburger jetzt vom Bürgermeister erwarten
  • Block-Sündenbock: Warum der Familienanwalt Costard in den Fokus rückt
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Vorgesehen ist, dass künftig das Fehlen einer freiwilligen und erkennbaren Zustimmung zu einer sexuellen Handlung als zentrales Kriterium für deren Strafbarkeit gilt.

Zwar hatte schon das „Nein heißt Nein“-Modell die Opferposition gestärkt, weil sexuelle Handlungen grundsätzlich bestraft werden können, wenn sie gegen den erkennbaren Willen einer Person vorgenommen werden. 

Viele Opfer sexualisierter Gewalt können Willen nicht äußern

Das Problem sei nur, dass nicht alle Opfer in der Lage seien, ihren Willen zu äußern. „Wir haben die Situation, dass viele Opfer einer solchen Straftat in Schockstarre verfallen“, sagte Gallina. Manche Studien gingen von bis zu 40 Prozent aus. „Das ist dann der Moment, in dem ich keinen entgegenstehenden Willen äußern kann, weil es mir einfach nicht möglich ist. Und darin sehen wir noch eine erhebliche Schutzlücke.“

Auch an die Verjährungsfristen für Sexualstraftaten müsse man noch mal ran, sagte Gallina. Damit auch bei erst spät bekannt gewordenen Taten sexualisierter Gewalt der Opferschutz gestärkt und eine effektive Strafverfolgung gewährleistet werden könne. 

„Seit der Reform des Sexualstrafrechts vor zehn Jahren ist es zu Fallkonstellationen gekommen, in denen auch schwerwiegende sexuelle Übergriffe – insbesondere unter Ausnutzung der Unfähigkeit der Opfer, ihren Willen zu äußern – nicht mehr verfolgt werden konnten“, sagte Gallina. Vor allem, wenn die Opfer keinen Widerstand hätten leisten können und selbst erst später von den Taten erfahren hätten – wie im Fall der Französin Gisèle Pelicot.

Sexualstrafrecht: Längere Verjährungsfristen gefordert

Unter Umständen verjährten solche Taten – auch wenn dabei in den Körper des Opfers eingedrungen wurde – bereits nach fünf Jahren, weil sie nur als Vergehen verfolgt werden konnten. Vor der Reform galt eine solche Tat immer als Verbrechen mit einer Verjährungsfrist von 20 Jahren. „Ich kann mir vorstellen, dass man bei der Reform solche Fallkonstellationen, wie wir sie jetzt vor Augen haben, noch gar nicht gesehen hat“, sagte Gallina.

Inzwischen wisse man, dass es auch in Deutschland Netzwerke gibt, in denen sich zu Taten verabredet wird, bei denen die Opfer sediert werden. „Es ist natürlich besonders dramatisch, wenn das Opfer erst durch die Aufklärungsarbeit von Strafverfolgungsbehörden oder durch Zufall von der Tat erfährt und dann keine Chance mehr auf Strafverfolgung hat, weil die Taten schon länger zurückliegen.“

So wurde in Hamburg nach Angaben der Behörde beispielsweise im vergangenen Jahr ein Verfahren gegen einen Mann geführt, dem die Staatsanwaltschaft vorwarf, in 67 Fällen sexuelle Handlungen an seiner zur Willensbildung und -äußerung nicht fähigen Ehefrau vorgenommen zu haben. 65 der 67 Taten wurden trotz umfangreicher Beweislage wegen Verjährung eingestellt.

Anzeigepflicht für schwere Sexualstraftaten 

Ein dritter Hamburger Beschlussvorschlag zielt darauf ab, künftig auch die Nichtanzeige von geplanten schweren Sexualstraftaten unter Strafe zu stellen. Bei anderen schweren Straftaten wie Hoch- oder Landesverrat, Mord oder räuberischer Erpressung ist das in Paragraf 138 Strafgesetzbuch geregelt: Wer von solchen geplanten Taten zu einer Zeit Kenntnis erlangt, in der sie noch abgewendet werden könnten, und sie nicht anzeigt, dem drohen bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe. 

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Gallina will erreichen, dass der Straftatenkatalog des Paragrafen 138 um schwere Sexualdelikte erweitert wird und deren Planung dann ebenfalls unter Strafandrohung angezeigt werden muss – „insbesondere solche zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen“, wie es in ihrem Beschlussvorschlag heißt. (dpa)

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Bahnstrecke Hannover–Hamburg gesperrt: SEV und Umleitungen – Stand: 6.6.2026

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Am Bardowicker Bahnhof sind einige der Wartenden aus dem Metronom RE3 in Richtung Hamburg ausgestiegen, solange die Fahrt nicht weitergehen kann. Jacqueline Kurjahn

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Lüneburg: Highlights vom Stadtfest 2026 in unserer Bildergalerie

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Vorschau ansehen Mit Regen begann das Stadtfest „Lüneburg feiert“ am Donnerstag, doch am Abend klarte es auf. Die Innenstadt füllte sich schnell, als auf sieben Bühnen das Programm startete. Bis Sonntag wird zwischen Marktplatz, Stint und Marienplatz gefeiert. Wir zeigen Ihnen Bilder aus der Innenstadt.

Kein Stadtfest Lüneburg ohne Riesenrad.

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Schwedische Studie: Moderne Windräder erzeugen mehr Infraschall als bisher angenommen

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Moderne Großwindräder erzeugen stärkere Infraschallsignale als ältere, kleinere Anlagen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Infraschallstudie schwedischer Forscher, die Messdaten zweier ...

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Tränen zum Abschied – verletzter Karl meldet sich emotional zu Wort

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Bei der Verabschiedung im Mannschaftskreis flossen ein paar Tränen. Bundestrainer Julian Nagelsmann und alle Nationalspieler waren in ihrem Hotel Waldorf Astoria in Chicago zusammengekommen, um Lennart Karl vor dem Abflug Trost zu spenden. „Er war extrem traurig“, berichtete DFB-Präsident Bernd Neuendorf. Danach machte sich der am Boden zerstörte Karl auf die schmerzhafte Heimreise.

„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll“, schrieb der 18-Jährige nach seinem WM-Aus zuvor bei Instagram, „aber es tut einfach unbeschreiblich weh, das größte Turnier verpassen zu müssen.“ Seinen kometenhaften Aufstieg wird er auf der WM-Bühne vorerst nicht fortsetzen.

Muskelbündelriss: Lennart Karl verpasst die WM

Beim Abschlusstraining für die Turnier-Generalprobe gegen die USA am Samstag (20.30 Uhr MESZ/RTL) erlitt der Shootingstar des FC Bayern einen Muskelbündelriss im linken vorderen Oberschenkel, der Traum von seiner ersten WM platzte brutal. Er habe „alles dafür getan, um fit für die WM zu sein. Leider kommen Verletzungen oft zum unglücklichsten Zeitpunkt“, schrieb Karl weiter.


Seine Teamkollegen und Nagelsmann litten mit dem Offensiv-Dribbler. „Es tut mir wahnsinnig leid für Lenny“, sagte der Bundestrainer und ergänzte: „Er hat mit seiner Unbekümmertheit, seinem Spielwitz, seinem Tempo und als Typ super in die Mannschaft gepasst. Es ist für ihn und uns alle ein großer Schock, dass er die WM verpasst.“ Dass Karl noch jung sei und noch viele Turniere vor sich habe, sei „nur ein kleiner Trost“. Man hätte den Aufsteiger der vergangenen Saison „sehr gerne im Team gehabt“.

Nagelsmann nominiert Ouédraogo für die WM nach

Doch Nagelsmann muss den Blick nach vorne richten – und tat das bereits. Er nominierte umgehend den Leipziger Assan Ouédraogo nach, der aus seinem Urlaub in Spanien direkt ins Turnier-Quartier nach Winston-Salem reisen wird.

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„Mit Assan Ouédraogo bekommen wir nun einen Spieler dazu, der ähnlich wie Lenny einen klasse Einstand bei uns hatte. Er ist ebenfalls hoch talentiert und soll hier mutig und unbeschwert aufspielen“, sagte Nagelsmann.
Ouédraogo absolvierte sein bisher einziges Länderspiel gegen die Slowakei (6:0) im November und erzielte dabei auch ein Tor. Danach wurde der 20-Jährige von zwei Knieverletzungen gestoppt und gab erst Anfang April sein Comeback bei RB. Doch jetzt sprang er nachträglich auf den WM-Zug auf – zum Leidwesen von Lennart Karl.
(sid/sil)

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FPÖ zerlegt Stockers Ukraine-Kurs: „EU-Beitritt mitten im Krieg ist politischer Wahnsinn“

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Ungewöhnlich: Darum kommentiert ein 13-Jähriger Deutschlands WM-Auftakt

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Wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am 14. Juni ihr WM-Auftaktspiel gegen Curaçao (19 Uhr MESZ, ARD und MagentaTV) bestreitet, ist auch der 13-Jährige Niklas mittendrin – und zwar am Mikrofon. Gemeinsam mit Moderatorin Stephanie Baczyk wird der Teenager das Spiel im Livestream auf kika.de, in der KiKA-App sowie in der ARD-Mediathek kommentieren.

Das Kindermedienangebot von ARD und ZDF begleitet die Fußball-WM, die am 11. Juni beginnt und mit dem Finale am 19. Juli endet, online auf kika.de und in der KiKA-App.

KiKA setzt auf altersgerechte WM-Berichterstattung

Kindern soll so ein „altersgerechter Zugang zu großen Sportereignissen“ geboten werden, wie es in einer Mitteilung heißt. Für Niklas ist es nicht der erste große Auftritt am Mikrofon: Im vergangenen Jahr durfte er bereits ein Länderspiel der Frauen-Nationalmannschaft bei KiKA kommentieren.

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ARD und ZDF zeigen bei der WM insgesamt 60 Spiele, darunter alle Partien der deutschen Mannschaft. Alle 104 Spiele sind nur beim kostenpflichtigen Streamingsdienst der Telekom MagentaTV zu sehen.(sid/ggg)

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„Warum nicht wir?“ Warum DFB-Testgegner USA an den Heim-WM-Titel glaubt

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Mauricio Pochettino hatte seinen Julian-Nagelsmann-Moment im März. „Warum nicht wir? Warum nicht wir? Warum nicht wir? Wir müssen wirklich daran glauben, dass wir da sein können. Wir müssen träumen“, sagte der US-Nationaltrainer über eine Finalteilnahme und den Titelgewinn bei der Fußball-WM. Die USA um Superstar Christian Pulisic sind trotz ihrer Rolle als Co-Gastgeber zwar noch weiter von der Position eines Titelfavoriten entfernt als die DFB-Auswahl, aber der Argentinier Pochettino hält es wie Bundestrainer Nagelsmann mit dem Grundsatz: Wer mitspielt, muss auch gewinnen wollen. Und daran glauben.

Vor dem direkten Duell am Samstag in Chicago (20.30 Uhr MESZ/RTL) – dem letzten Test vor dem WM-Auftakt für beide – haben die USA allerdings wenig dafür getan, um den Traum mit guten Ergebnissen zu befeuern. Kurz nach der Pochettino-Rede gab es im Frühjahr ein 2:5 gegen Belgien und ein 0:2 gegen Portugal. Es waren die Niederlagen Nummer sieben und acht in Serie gegen europäische Teams. „Das war vielleicht ein kleiner Weckruf. Aber wir kommen am Ende schon dahin“, sagte Ex-Kapitän Tyler Adams nach den zwei Pleiten des Teams um Pulisic. Er musste allerdings auch zugeben: „Es ist schon eine Weile her, seit wir einen der großen Jungs umgehauen haben.“

Pulisic: USA wollen bei der WM in die K.o.-Runde

Dennoch: Alles andere als mindestens das Viertelfinale wäre eine Enttäuschung für die US-Boys um ihre Stars Pulisic (AC Mailand), Weston McKennie (Juventus Turin), Adams (AFC Bournemouth) und Sergiño Dest (PSV Eindhoven). Keine Generation an US-Fußballern war so gut ausgebildet und spielte bei so guten Klubs. Das einzige WM-Halbfinale gab es allerdings beim Debüt 1930, ins Viertelfinale ging es 2002. 2010, 2014 und 2022 war jeweils im Achtelfinale Schluss, 2006 in Deutschland schon in der Gruppenphase und 2018 verpasste das Team die Qualifikation komplett.

Seit dem 1:3 im Achtelfinale 2022 in Katar gegen die Niederlande habe sich die Mannschaft aber weiterentwickelt und gelernt, sagte Pulisic. „Die meisten Jungs gehen in diese WM, ja, etwas entspannter, vorbereiteter auf die großen Momente“, sagte der Profi der AC Mailand. „Jedes Spiel, jeder große Moment fühlt sich etwas einfacher an und du fühlst dich davor etwas wohler.“ In Gruppe D bekommen es die USA zuerst mit Paraguay zu tun, die weiteren Gegner sind Australien und die Türkei.

Torflaute von Pulisic endet – Pochettino optimistisch

Immerhin: Vor dem Duell mit Deutschland im Soldier Field gab es ein 3:2 gegen Senegal, die beiden Treffer von Ex-Bayern-Star Sadio Mané zum Ausgleich hinderten die Gastgeber in Charlotte nicht daran, sich ein dringend notwendiges Erfolgserlebnis zu holen.

Besonders wichtig: Die Torflaute von Pulisic endete. Acht Spiele lang, seit November 2024, hatte er nicht mehr für die USA getroffen. Und auch in Italien lief es nach starkem Saisonstart nicht mehr rund. Nach 10 Toren in 15 Spielen gab es in den 19 Partien seit dem 28. Dezember keinen einzigen Treffer mehr für Milan. Dass der 27 Jahre alte US-Anführer gegen Senegal das 2:0 erzielte, sorgte bei ihm und Trainer Pochettino für Erleichterung. „Ich freue mich für ihn, dass er nach so langer Zeit, einigen Monaten, wieder getroffen hat. Das ist ganz offensichtlich wichtig für unsere Spieler in der Vorbereitung auf die WM.“

USA bangen um Abwehrchef Richards vor Deutschland-Spiel

Wichtig wäre auch ein fitter Chris Richards. Der Verteidiger von Crystal Palace hat sich am 17. Mai die Außenbänder im Knöchel gerissen, seither ist seine WM-Fitness fraglicher als die seines an der Wade verletzten Ex-Bayern-Kollegen Manuel Neuer. Gegen Senegal reiste Richards gar nicht erst mit an den Spielort. Ob der wichtigste Abwehrspieler der USA gegen Deutschland auflaufen kann, war bis zuletzt unklar.

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Ein Fragezeichen steht auch hinter der Zukunft von Trainer Pochettino. Geholt wurde er 2024 nach dem frühen Aus bei der Copa América als Nachfolger von Gregg Berhalter als Projekt-Trainer für die Heim-WM. Seither wurde er mit einer Rückkehr zu den Tottenham Hotspur und einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht, Gespräche mit Pulisic-Klub Milan bestätigte er zuletzt indirekt selbst. Allerdings zeigte sich der Argentinier auch offen für eine Verlängerung seines Vertrages über die WM hinaus. Das Abschneiden in den kommenden Wochen dürfte ein entscheidender Faktor sein. (dpa/sil)

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„Grooming“ geht weiter: Großbritannien ist immer noch Kinderschänder-Land

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London. Für viele Briten ist es ein Déjà-vu-Erlebnis: die Zahl der Kinder, die in Großbritannien Opfer sexueller Ausbeutung durch organisierte – in aller Regel ausländische […]

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Warum Frankreich-Coach Deschamps vor Deutschland warnt

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Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps (57) geht mit viel Respekt vor der deutschen Nationalmannschaft um Kapitän Joshua Kimmich in die anstehende WM.

„Auch wenn Deutschland nicht mehr die Ergebnisse erzielt wie in der Vergangenheit, bleibt es eine der besten Nationen Europas und der Welt. Man muss also weiterhin mit den Deutschen rechnen“, sagte Deschamps, der mit der Équipe Tricolore im Achtelfinale auf das DFB-Team treffen könnte, im Interview mit dem „Kicker“.

„Momentan sind wir vom Achtelfinale aber noch weit entfernt. Die Besten sollen sich treffen, aber jeder wird seinen eigenen Weg gehen“, sagte Deschamps: „Erfolg hängt von vielen Faktoren ab, doch ich bin überzeugt, dass Deutschland mit der individuellen Qualität seiner Spieler eine große Nation bleibt.“

Frankreichs Nationaltrainer Deschamps sieht Favoritenrolle gelassen

Frankreich gilt angesichts der Masse an Weltklassespielern wie Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und Michael Olise vom FC Bayern bei zahlreichen Experten als absoluter Topfavorit auf den Titel. Doch davon will Deschamps, der Frankreich 2018 zum Weltmeister machte, nichts wissen.

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„Auf dem Papier Favorit zu sein, ist die eine Sache, aber die einzige Wahrheit, die zählt, ist die auf dem Spielfeld“, sagte er: „Auf höchstem Niveau gibt es kein Pardon. Meine Spieler sind jung, die meisten haben noch nicht viel Erfahrung. Für viele wird es der erste große Wettbewerb und die erste WM sein.“(sid/ggg)

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Familienunternehmer fordern Bundestag zum Durcharbeiten statt zur Sommerpause auf

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Der Verband der Familienunternehmer fordert angesichts der schlechten wirtschaftlichen Lage Deutschlands den Bundestag auf, die Sommerpause ausfallen zu lassen und ...

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