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„Ehrenmord“: 15jährige Irakerin von Familie hingerichtet wegen Eheverweigerung

03. Juni 2026 um 12:00

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Ein weiterer grausamer Ehrenmord im Irak erschüttert die zivilisierte Welt. Kawthar Bashar al-Husayjawi, 15, verlor ihr Leben, weil sie einfach nur überleben wollte. Mit 10 Schüssen im Körper und einem von einer Axt gespaltenen Kopf wurde sie im Dreck verscharrt.

„Meine 15-jährige Verwandte wurde getötet, weil sie sich weigerte, ihren Cousin zu heiraten. Meine Familie feierte es mit Tänzen auf der Straße“

„Ehrenmorde“: junge Mädchen geschändet und geopfert von gewissenlosen Bestien und vertuscht durch Korruption

Entsetzt über den kürzlichen Mord an Kawthar al-Husayjawi beschreibt eine ihrer weiblichen Verwandten, was passiert ist und schildert im „The Guardian“ ihre Ängste um andere Frauen und Mädchen, die zur frühen Ehe im Irak gezwungen werden.

„Die Männer meiner Familie warfen meine Verwandte Kawthar Bashar al-Husayjawi, 15, in eine Grube und legten ein bisschen Dreck über ihren Körper. Sie hatten sie Stunden zuvor mit 10 Kugeln getötet und ihren kleinen Kopf mit einer Axt geteilt. Meine Familie schloss sich dann anderen Menschen des Stammes an, um auf der Straße ihren Tod mit tanzen zu feiern.“

Das Mädchen wurde mit 13 Jahren mit einem alten Alkoholiker verheiratet

„Kawthar lebte in al-Nahrawan, einem Bezirk im Südosten Bagdads. Sie war aus der Schule genommen und im Alter von 13 Jahren gezwungen worden, einen Alkoholiker zu heiraten, der älter war als sie.

Sie wurde einem Jahr der Gewalt und Misshandlung ausgesetzt, bevor sie zu ihrer Familie zurückkehrte, die sie zunächst unter Hausarrest stellte und ständigem Druck auf sie ausübte, zu ihrem Mann und Missbraucher zurückzukehren. Kawthars drohte, sich das Leben zu nehmen und wurde schließlich Ende 2025 offiziell vor Gericht geschieden.

Nach der Scheidung lieferte sie die eigene Familie an den nächsten Kriminellen aus

Bald darauf wurde ihr Cousin aus dem Gefängnis entlassen und bat Kawthars Eltern um ihre Hand zur Ehe. Kawthar weigerte sich, da jeder wusste, dass der Bräutigam am Handel mit Drogen und Alkohol beteiligt war. Ihre Familie ignorierte sie und gab ihre Zustimmung, weil nach ihrem Brauch gilt: „das Wort eines Mannes wird nicht von einem Mädchen gebrochen.“ Ihre Mutter und ihre weiblichen Verwandten zu Hause wollten und konnten ihr nicht beistehen.

Anfang Mai, als der Tag der Hochzeit nahte, flüchtete Kawthar zum Familienhaus, um weiterer Gewalt und Vergewaltigung zu entgehen. Sie hatte nie eine Chance, weiter zur Schule zu gehen oder Geld zu verdienen, also ging sie mit nichts außer ihrer Kleidung und einer Kopfbedeckung.

In der Zwischenzeit bediente sich noch ein lüsterner Nachbar des Mädchens

Bei ihrer Flucht wurde sie von einem Nachbarn entdeckt, der sie drei Tage lang entführte und sie schrecklichen Dingen aussetzte, die sie nie ganz enthüllte. Obwohl sie ihrer Familie versicherte, dass sie sich nicht freiwillig mit ihm gegangen war – selbst nachdem Überwachungskameras ihren Bericht über das Verschleppen mit Gewalt gezeigt hatten – weigerte sich ihre Familie, ihr zu glauben.

Der Ehrenmord wird von der Familie ohne Gewissen durchgeführt

Kawthars Vater, Onkel und Verlobter befragten sie, was während dieser drei Tage passiert war, bevor sie sie in ein offenes Gebiet am Stadtrand von Bagdad brachte.

„Ich habe versucht, mir vorzustellen, was sie in diesem Auto mit drei Männern aus der Familie fühlte, die ihr Sicherheitskreis sein sollten. Haben sie ihr von ihrem Schicksal erzählt? Was waren ihre letzten Bitten? Schrie sie und hoffte, dass ihr Gewissen aufwachte? Oder fragte sie sich, wie ihr Vater das seiner Tochter antun konnte?“

In den sozialen Medien sah ich ihr kindliches Gesicht, das letzte Mal, als sie ihre Schuluniform trug. Ein altes Bild, das nicht all ihre schönen Gesichtszüge zeigt. Videos verbreiteten sich bald von Mitgliedern des Stammes die, glücklich über ihren Mord, tanzten. Ich habe niemanden gesehen, der in der Familie trauerte. Im Gegenteil, die Männer feierten.

„Wie kann eine Person all diese Hässlichkeit in ihrem Herzen tragen und ihrer Tochter zufügen?“

Als ich die Nachricht hörte, war ich an einem normalen Nachmittag zu Hause, bis mein Vater mit der Botschaft von ihrem Verschwinden und Mord hereinkam. Wenn ich diese Geschichte von einem Fremden gehört hätte, hätte ich es wahrscheinlich nicht geglaubt. Wie kann eine Person all diese Hässlichkeit in ihrem Herzen tragen und ihrer Tochter zufügen? Aber es geschah hier mit einem Mädchen, das ich kannte und mit dem ich einmal zusammensaß.

Die Rechtslage ist erschreckend

Ich versuchte ruhig zu bleiben und dachte, dass zumindest die Polizei sie für ihre Tat bestrafen würde. Stattdessen soll ein Beamter um eine Bestechung gebeten haben, um zu sagen, dass sie entführt und nicht getötet worden sei. Die Männer schleppten Kawthars Körper aus Angst mehrmals umher, einen Körper mit 10 Kugeln darin und ohne ein Leichentuch oder rituelle Waschung.

„Wenn die Lebenden keine Menschlichkeit haben, wo ist die Heiligkeit der Toten?“

Am Ende hat mich das alles zum Sprechen gedrängt. Ich und andere Frauen in der Großfamilie (wir haben nicht zusammengearbeitet, da wir uns nicht in der Lage fühlten, jemandem zu vertrauen) begannen, ihren Namen, ihr Foto und die Bilder ihrer Mörder auf Medienseiten und Plattformen zu schicken um für Gerechtigkeit für dieses Kind zu hoffen und es ihr wenigstens zu ermöglichen, zumindest in Würde begraben zu werden. Ich hatte Angst, dass der Fall wie hunderte ähnlicher Geschichten begraben werden würde, in denen Frauen und junge Mädchen für nichts sterben.

Korruption und Vertuschung ermöglicht Ermordung von Frauen ohne Strafe

Was mich am meisten erschreckt, ist, wie leicht der Mord an Frauen für Männer im Irak geworden ist. Sie fürchten weder das Gesetz noch den Staat, weil überall Korruption herrscht. Alle haben verheimlicht, was passiert ist. Anscheinend wird ein Anwalt den Fall übernehmen, die Leiche wird sich finden und ihr Bruder wird sich als einziger Täter stellen, damit der Fall als „Ehrenmord“ abgeschlossen wird.

Das irakische Gesetz bestraft „Ehrenmorde“ mit maximal drei Jahren Gefängnis

Obwohl das irakische Gesetz den Ausdruck „Ehrenmord“ nicht direkt erwähnt, gibt es mildernde Entschuldigungen im Gesetz, die sich mit dem Verbrechen des Tötens befassen, das durch Ehre motiviert ist. Jemand, der seine Frau oder nahen weiblichen Verwandten tötet, nachdem er einen „Ehebruchsakt“ festgestellt hat, wird für einen Zeitraum von nicht mehr als drei Jahren mit Gefängnis bestraft. In vielen Fällen wird das Verbrechen nicht als vorsätzlicher, vollständig konstituierter Mord angesehen, sondern als ein Familienvorfall, der außer Kontrolle geriet.

Ein Protest gegen die Änderung des irakischen Persönlichkeitsstatusgesetzes von Frauen und Kinderehe. Foto: Ahmad Al-Rubaye/AFP/Getty Images

Kinderheirat ab neuen Jahren – kein Problem im Irak

Die neuen Gesetze des Irak, die es Kindern im Alter von neun Jahren erlauben, zu heiraten, sind für mich erschreckend. Ein Kind, das aus der Schule genommen und in die frühe Ehe gedrängt wird, ist verletzlich und nicht in der Lage, sich zu schützen oder gegen die Gewalt zu protestieren, der sie ausgesetzt ist. Kawthar hatte noch kein Alter erreicht, das es ihr ermöglichte, das Leben zu verstehen, aber jeder behandelte sie als eine Frau, die überwacht und bestraft werden muss.“

Die Zuflucht für geschändete und bedrohte Frauen und Mädchen

Yanar Mohammed – die prominenteste Frauenrechtsaktivistin im Irak betrieb mehrere Frauen Unterkünfte als geheimes Netzwerk, da die irakische Regierung jahrelang die rechtliche Anerkennung verweigerte. Die Standorte blieben verborgen, und sie baute elf sichere Häuser in fünf Städten aus, in denen mehr als 1.400 Frauen und Mädchen beherbergt wurden.

„Unsere Unterkünfte sind nicht nur ein Ort, an dem Frauen sich ausruhen und sich sicher fühlen können“, sagte sie. „Sie sind Schulen für soziale Transformation – damit Frauen von Opfern zu Verteidigerinnen von Rechten werden.“

All das tat sie unter ständiger Gefahr – Morddrohungen von Milizen und bewaffneten Gruppen sowie wiederholte Klagen der Regierung, um sie zu stoppen. Am 2. März ermordeten zwei Bewaffnete auf einem Motorrad Yanar Mohammed vor ihrem Haus in Bagdad. Drei Monate später wurde niemand zur Rechenschaft gezogen. Die von ihr gebauten Unterkünfte – und die Frauen, die sie noch führen und nun eigenen Bedrohungen ausgesetzt sind – werden mehr denn je gebraucht.

Um die von Yanar Mohammed gebauten und geschützten Unterkünfte und die beteiligten Frauenrechtsaktivistinnen zu unterstützen, können Sie an den „Yanar Mohammed Feminist Defense Fund“ bei MADRE spenden.




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Dschihadisten und Nazis: Brüder in Theorie und mörderischer Praxis

02. Juni 2026 um 14:30

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Die politischen Vorläufer der Hamas haben mit NS-Deutschland zusammengearbeitet. Die Grundlage dafür waren nicht nur gemeinsame Interessen gegen Briten und Juden. Vielmehr bestehen große Ähnlichkeiten zwischen der Ideologie und der völkermörderischen Praxis von Nazis und islamischen Extremisten. 

Von Eric Angerer

Vom Mainstream in Medien und Politik wurden in den letzten Jahren diverse Gegner ihrer globalistischen Agenda, Kritiker der neoliberalen Massenmigration oder des Corona-Regimes oder der Klimareligion, als Rechtsextreme oder Nazis punziert. Damit wurde und wird der historische Nationalsozialismus verharmlost.

Gleichzeitig wird dort, wo es in die Agenda der Globalisten passt, tatsächlicher mörderischer Antisemitismus vertuscht oder beschönigt. Das gilt für die Banderisten, die seit 2014 in Kiew herrschen und die gegen Russland benutzt werden. Und das gilt eben für den Islam, der von Kritik weitgehend ausgenommen wird, da die muslimische Massenzuwanderung nach Europa fortgesetzt werden soll.

Ähnlichkeiten

Historisch ist die Zusammenarbeit von islamischen Kräften mit dem NS-Regime offenkundig. Die ägyptische Muslimbruderschaft wurde ab 1937 von den Nazis finanziert und konnte den Einmarsch der Wehrmacht unter Erwin Rommel kaum erwarten. Amin al-Husseini, der politische und religiöse Führer der Araber in Palästina, war mit Adolf Eichmann befreundet, mobilisierte Muslime für NS-Einheiten und spielte in der Durchführung des Holocaust eine aktive Rolle.

Neben der historischen Kooperation gibt es zwischen Nationalsozialismus und Muslimen auch eine ideologische Nähe und eine ähnliche gesellschaftliche Funktion. Der islamische Extremismus trägt zumindest etliche faschistische und nazistische Züge. Auf der ideologischen Ebene sind Gemeinsamkeiten offensichtlich:

Beide beziehen sich gegen die Moderne auf historische Größe, der italische Faschismus auf das Römische Reich, die Nazis auf die germanisch-deutsche Geschichte, die Islamisten auf Mohammed und die islamische Expansion. Faschismus und Mainstream-Islam sind totalitär, antidemokratisch und mörderisch aggressiv gegenüber Gegnern.

Islamischer Faschismus

Hamed Abdel-Samad, der Sohn eines ägyptischen Imams und ehemaliger Anhänger der Muslimbruderschaft, führte 2013 auf einem Vortrag in Kairo aus, dass der Islam von seinen Anhängern unbedingten Gehorsam verlange, keine abweichenden Meinungen dulde und nach der Weltherrschaft strebe. Er sprach von faschistoidem Gedankengut im Islam, von „Islamfaschismus“.

Daraufhin debattierte eine Gruppe islamischer Gelehrter, Muslimbrüder und Salafisten im Fernsehen über diese Thesen, stufte sie als Verunglimpfung des Islam ein und fällte ein einstimmiges Urteil: Hamed Abdel-Samad habe den Propheten beleidigt und sei mit dem sofortigen Tod zu bestrafen. Abdel-Samad kann seitdem auch in Deutschland nur unter Polizeischutz leben.

In seinem Bestseller „Der islamische Faschismus“ sagt Abdel-Samad:

„Und da vergleiche ich Faschismus und Islamismus auf drei Ebenen. Die erste Ebene ist die Ideologie, die Wegbereiter für die Gewalt ist. Die zweite Ebene ist die Organisationsstruktur mit dem charismatischen Führer in der Mitte, mit der Hierarchie, mit den Initiationsritualen, mit den Geheimnissen, mit den Terrormilizen, die auch die Muslimbruderschaft in den 30er Jahren nach dem Vorbild von SA und SS gegründet haben. Die dritte Ebene des Vergleiches sind die Ziele: Weltherrschaft, Sieg über die Ungläubigen, vor allem über die Juden.“

Die faschistoiden Züge seien bereits im Ur-Islam angelegt, so Abdel-Samads zentrale These. Mohamed habe seine politischen Gegner hinrichten, Medina von Juden und Christen säubern lassen – und so die „Saat der Intoleranz in das Herz des Islam“ gepflanzt:

„Es waren nicht die Islamisten, die das Dschihad-Prinzip zum ersten Mal erfunden haben, das hat der Prophet eingeführt. Es waren nicht die Islamisten, die die ersten Eroberungskriege des Islam geführt haben, das waren der Prophet und seine Gefährten. Es waren nicht die modernen Islamisten, die die Welt in Gläubige und Ungläubige aufgeteilt haben und zum Mord an Ungläubigen aufgerufen haben, das ist im Urislam verankert. Dieser Machtanspruch, dieses Gefühl der Auserwähltheit, dass die Muslime dem Rest der Welt gegenüber überlegen sind, die Idee des blinden Gehorsams im Islam, das Gottesbild an sich – ein eifersüchtiger Gott, der keine Götter neben sich duldet, der seine Anhänger 24 Stunden am Tag überwacht: Das ist die Uridee des Islam, das ist der politische Gehalt des Islam.“ (Hamed Abdel-Samad: Der islamische Faschismus. Eine Analyse, München 2014)

Herrenmenschenideologie

Wie der Nazismus ist auch der Islam nicht nur rabiat antisemitisch, sondern stützt sich auch auf eine Herrenmenschenideologie – Arier beziehungsweise gläubige Muslime – zur Begründung von Herrschafts- und Expansionsansprüchen gegenüber „Minderwertigen“. Nazis und islamische Extremisten sind mörderisch militant und haben Ausmerzungskonzepte gegenüber Andersdenkenden – gegenüber „Volksfeinden“ beziehungsweise „Ungläubigen“.

Wie der Faschismus stützen sich die Islamisten – sowohl in ihren Herkunftsländern als auch in Europa – als soziale Basis auf kleinbürgerliche und lumpenproletarisch-deklassierte Schichten. Sie nutzen diese Basis zur Mobilisierung auf der Straße und bewaffnete Gruppen zur Terrorisierung von politischen Gegnern. 

Die woke, grüne Diversity-Linke diffamiert Migrationskritiker oder sogar Gegner des Corona-Regimes mit abstrusen Behauptungen schnell mal als Nazis. Der tatsächliche Faschismus von totalitären, gewalttätigen und rabiat antisemitischen Muslimen wird von diesen Linken hingegen verschwiegen oder bagatellisiert.

Kapital und Islam

Das türkische und saudische Kapital unterstützt seit langem konservativ-islamische Regierungen in den jeweiligen Ländern. Kapital und Staat von Katar haben enge Verbindungen mit den Muslimbrüdern, die in über 70 Ländern aktiv sind und deren Ableger die Hamas ist. Alle drei unterstützen auch islamische Verbände und die Islamisierung in Europa.

Und auch in Ländern wie Pakistan oder Indonesien haben Großkonzerne und Regimes beste Beziehungen zu islamistischen Kräften. Anders als in der Zwischenkriegszeit sind es heute also nicht vorrangig die herrschenden Klassen von westlichen Ländern, die direkt faschistische Kräfte unterstützen, aber doch – wie damals – das Kapital von international zu kurz gekommenen Staaten, das nach Expansion strebt und das im aktuellen Fall dazu Demographie, Religion und islamischen Faschismus benutzt.

Und schließlich kooperiert der globalistische Mainstream des EU-Kapitals mit der Türkei, Katar und den Saudis, denn die EU-Konzerne haben massive ökonomische Interessen in diesen Ländern – und Frankreich auch in Nordafrika. Das ist auch der Grund, warum man im aktuellen Gaza-Konflikt laviert, die muslimischen Staaten nicht verärgern will und ständig Israel attackiert. Mit dieser Kooperation, mit der Förderung muslimischer Massenzuwanderung und mit dem Wohlwollen gegenüber einer zunehmenden Islamisierung Europas unterstützen die Globalisten indirekt ebenfalls den islamischen Faschismus.

„Für Prophet und Führer“

Für das historische Bündnis von arabischen Nationalisten und islamischen Kräften mit den Nazis spielten – neben machtpolitischen Kalkülen auf beiden Seiten – auch ideologische Faktoren eine Rolle. Hitler und Heinrich Himmler waren – wie der Historiker David Motadel in seinem Buch „Für Prophet und Führer. Die Islamische Welt und das Dritte Reich“ ausführt – vom Islam fasziniert und haben wiederholt ihre Sympathie für ihn bekundet.

Wenn Hitler während der Kriegsjahre die katholische Kirche kritisierte, nannte er den Islam als positives Gegenbeispiel. Während er den Katholizismus als schwache, verweichlichte Religion verurteilte, lobte er den Islam oft als starke, aggressive Kriegerreligion. Obwohl Hitler insgesamt nichts von Religion hielt, hat er immer wieder seine Bewunderung für den Islam betont. In Hitlers Worten: „Der Mohammedanismus könnte mich noch für den Himmel begeistern.“

Scham und Freude beim Morden

Und schließlich erinnert das Hamas-Massaker am 7. Oktober an die Nazi-Praktiken im Vernichtungskrieg gegen Juden, Russen und Serben, an denen sich oft besonders bestialisch ihre ukrainischen, tatarischen, kroatischen oder bosnisch-muslimischen Kollaborateure beteiligten. Sie richteten sich jeweils gegen Bevölkerungsgruppen, die von der NS-Rassentheorie oder von der islamischen Herrschaftsideologie als minderwertig, schädlich und lebensunwert betrachtet werden. In dieser Logik haben sie es verdient, getötet zu werden, da ist keine Milde oder Nachsicht angebracht.

Der britische Autor Douglas Murray, der im deutschsprachigen Raum vor allem durch sein Buch „Der Selbstmord Europas“ (Douglas Murray: Der Selbstmord Europas. Immigration, Identität, Islam, München 2018) bekannt wurde, wies in einem von der Grenze Israel-Gaza geführten Interview Anfang November 2023 allerdings auf einen bemerkenswerten Unterschied hin. Er führte darin aus, dass sich selbst SS-Soldaten nach Massakern oft betranken, um damit fertig zu werden, und dass insgesamt das Oberkommando versuchte, seine Verbrechen möglichst zu vertuschen. Die Hamas-Kämpfer hingegen würden mit Freude und Stolz morden.

Und Boris Kotchoubey, Professor für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie, schreibt, er habe viel über die barbarischen Untaten der Nazis gelesen, es „gab allerdings Dinge, von denen ich niemals gelesen habe, zum Beispiel dass deutsche Soldaten bei einer Massenexekution von ‚Untermenschen‘ Freude empfunden hätten. Sie haben ihre berüchtigte ‚Pflicht getan‘, doch ihre emotionalen Reaktionen waren eher negativ. Die einen griffen zum Schnaps, die anderen haben gekotzt, die dritten wollten schnell einen Brief an die Familie schreiben, um durch den Kontakt mit den Verwandten die eigene Untat zu verdrängen. Auch davon habe ich nicht gelesen, dass die Vernichtung von Juden, Sinti und Roma oder schwerkranken Personen auf den Straßen deutscher Städte laut gefeiert wurde. Dass ein Massaker ein Vergnügen sein kann, eine Herzensangelegenheit, war mir bis 2023 nicht bewusst.“

Babyn Jar und Mefalsim

Damit haben Murray und Kotchoubey nicht ganz Unrecht. Sehr wohl kann man auf den Fotos vom Novemberpogrom 1938 in Wien auch in zahlreichen Gesichtern Freude und Sadismus sehen. Dabei ging es aber überwiegend um öffentliche Demütigung, wie sie für Juden als Dhimmis unter islamischer Herrschaft über viele Jahrhunderte üblich war. Folter und Mord standen dabei nicht im Vordergrund. Die NS-Führung versuchte auch, die Zahl der Ermordeten mit offiziell 91 gering zu halten; tatsächlich waren es einige hundert. Die große Mehrheit der deutschen Juden, die damals den Nazi-Schlägern in die Hände fiel, wurde nicht umgebracht. Demgegenüber hat die Hamas am 7. Oktober die große Mehrheit der Juden, derer sie habhaft werden konnte, ermordet.

Die Verbrechen der Nazis in Osteuropa wurden in der Heimat weitgehend verschwiegen, viele Soldaten hielten wohl aus Scham den Mund, um die Angehörigen nicht zu belasten. Das Massaker von Babyn Jar, bei dem in der Nähe von Kiew von ukrainischen Kollaborateuren und von deutschen Verbänden in endlosen Salven 33.771 Juden erschossen wurden, soll den Wehrmachtssoldaten psychisch so zugesetzt haben, dass diese Belastung auf der Wannseekonferenz als Argument für die Einrichtung von Gaskammern vorgebracht wurde. Die deutschen Männer sollten, so wurde ausgeführt, durch solche Massaker nicht zu sehr verrohen, sollten sie nach dem Krieg doch wieder normale Familienväter sein.

Demgegenüber waren Hamas-Mörder tatsächlich voller Freude und Stolz über ihre Taten. Einer der Kämpfer rief noch aus dem überfallenen Kibbuz seine Eltern an und sagte in freudig erregter Stimme: „Hallo Papa, ich rufe dich aus Mefalsim an. Mach mein WhatsApp auf und du wirst all die Getöteten sehen! Schau dir an, wie viele ich mit meinen eigenen Händen getötet habe! Dein Sohn hat Juden getötet!“ Daraufhin der Vater: „Möge Allah dich beschützen!“ Wieder der Kämpfer: „Papa, ich rufe dich vom Handy einer getöteten Frau an. Ich habe sie und ihren Ehemann ermordet. Ich habe zehn mit meinen eigenen Händen ermordet!“ Nun die Mutter des Mörders: „Oh mein Sohn! Allah möge dich segnen!“ (Der Audiomitschnitt des Telefonats findet sich am Beginn dieses Videos.)

Dass es sich bei diesem beklemmenden Telefonat nur um die Spitze des Eisberges handelte, wurde daran deutlich, dass zahlreiche Muslime weltweit Freude über das Massaker am 7. Oktober zeigten. Was ist der Grund für den von Murray beschriebenen Unterschied? Im Wesentlichen hat er damit zu tun, dass der NS-Genozid für die deutsche Gesellschaft ein Zivilisationsbruch war.

Zivilisationsbruch oder Kontinuität

Natürlich gab es in der deutschen und europäischen Geschichte ebenfalls solch barbarisches Verhalten, etwa bei antijüdischen Pogromen im Mittelalter oder durch Söldner im 30-jährigen Krieg. Danach wurde es aber über etliche Jahrhunderte zurückgedrängt. Deutschland wurde zu einem modernen, aufgeklärten Land, galt als Land von Wissenschaft und Kultur, als Vorbild für viele andere.

Der Horror des Grabenkriegs im Ersten Weltkrieg brachte bereits eine gewisse Verrohung, der Holocaust war dann der Bruch, ein Absturz in die schlimmste Barbarei. Er bedeutete ein nachhaltiges Trauma für die deutsche Gesellschaft, es konnte aber nach der Niederlage der Nazis doch bald wieder an die Zivilisation angeknüpft werden.

Beim Islam ist das anders. Entmenschlichung und Aggression gegen Ungläubige sind tief in den Koran und das Leben Mohammeds, die zentralen Bezugspunkte dieser Kultur, eingeschrieben. Es gab im islamischen Kulturraum keine nennenswerte Aufklärung und keine Relativierung dieser religiösen Bezugspunkte, keine Distanzierung von den Mordaufrufen im Koran und den mörderischen Praktiken von Mohammed. Kräfte, die den Islam historisieren und modernisieren wollen, sind marginal und werden oftmals bedroht.

Dementsprechend besteht eine Kontinuität zwischen der Vernichtung der jüdischen Stämme auf der arabischen Halbinsel durch Mohammed und dem Massaker am 7. Oktober. Dazwischen liegen 1400 Jahre islamischer Herrschaft, in denen diese Methoden beibehalten wurden, bis ins 20. Jahrhundert, etwa beim türkischen Völkermord an den kleinasiatischen Griechen. Dementsprechend empfinden Mörder des IS oder der Hamas keine Scham, sondern Freude darüber, dass sie den Auftrag Allahs und seines Propheten umsetzen.

Singularität des Holocaust

Einzigartig am Holocaust war ja auch nicht das Ausmaß an Entmenschlichung und Mordlust. Das gab es auch bei der arabischen Expansion gegen Ungläubige, bei der europäischen Landnahme gegen amerikanische Ureinwohner, bei den Sklavenrazzien islamisierter afrikanischer Raubstaaten gegen ihre Nachbarvölker oder im 30-jährigen Krieg im Deutschen Reich.

Einzigartig war auch nicht die Anzahl der Ermordeten. Die Nazis brachten abseits der Kriegshandlungen wohl zwischen 20 und 25 Millionen Menschen ums Leben. Der Herrschaft des Maoismus werden – je nach Berechnung – 40 bis 80 Millionen Tote zur Last gelegt. Im Zuge der arabischen Expansion wurden nach vielen Schätzungen über 100 Millionen, nach manchen sogar bis zu 200 Millionen Christen, Buddhisten, Hindus, Juden und vor allem Anhänger afrikanischer Naturreligionen ermordet. Von der Ausrottung der Indianer durch die Kolonialisten waren über 80 Millionen Menschen betroffen.

Einzigartig am Holocaust war vielmehr einerseits der bürokratisch geplante und industriell durchgeführte Völkermord, andererseits die Intensität des Mordens in kurzer Zeit. In den vier Jahren, in denen die NS-Massenmorde stattfanden, 1941 bis 1945, wurden jeweils etwa sechs Millionen Menschen ums Leben gebracht. Die islamische Expansion und ihre Massaker an Ungläubigen zogen sich über 1400 Jahre. Selbst wenn man die höchste Schätzung von 200 Millionen Toten hernimmt, sind das 143.000 Ermordete pro Jahr.

Schlussfolgerungen

Die ägyptischen Muslimbrüder waren von Organisationsformen des italienischen Faschismus inspiriert und von den Nazis finanziert. Palästinenserführer Al-Husseini hat den NS-Krieg und den Holocaust tatkräftig unterstützt. Hitlers „Mein Kampf“ erfreut sich in vielen arabischen Ländern erheblicher Beliebtheit. Die Charta der Hamas bezieht sich positiv auf die berüchtigte antisemitische Fälschung der „Protokolle der Weisen von Zion“.

Bild: Amin al Husseini und Adolf Hitler; Quelle: Bundesarchiv, Bild 146-1987-004-09A / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en, via Wikimedia Commons

All diese Anleihen aus Europa gibt es. Der islamische Mainstream braucht sie aber nur als willkommene Ergänzung der eigenen islamischen Tradition. In dieser sind seit dem 7. Jahrhundert eine totalitäre Herrenmenschenideologie, rabiater Judenhass, mörderische Vernichtungsabsichten und aggressive Weltherrschaftspläne eingeschrieben. Nationalsozialismus und muslimischer Extremismus sind aber nicht nur Brüder im Geiste, sondern haben aus ihrer ähnlichen Ideologie auch ähnliche Praxen entwickelt.

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Urteil im Fall Luise (†12): Täterinnen müssen Familie 144.400 Euro zahlen

02. Juni 2026 um 08:00

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Mehr als drei Jahre nach dem brutalen Mord an der zwölfjährigen Luise aus Freudenberg hat das Landgericht Koblenz am 28. Mai 2026 ein wegweisendes Zivilurteil gesprochen. Die beiden Täterinnen müssen der Familie des Opfers insgesamt 144.400 Euro zahlen. Aufgrund ihres Alters waren die Täterinnen strafunmündig – um zumindest irgendeine Art von Strafe zu erwirken, klagten die Angehörigen des Mädchens nach dem Zivilrecht auf Schmerzensgeld und Schadensersatz.

Im März 2023 hatten zwei damals 12 und 13 Jahre alte Mitschülerinnen die zwölfjährige Luise unter einem Vorwand in einen einsamen Waldweg im Grenzgebiet zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gelockt. Dort wollten sie das arglose Mädchen zunächst mit einem Plastikbeutel ersticken. Als Luise sich zur Wehr setzte, griffen die Täterinnen zum Messer und stachen 74 Mal auf sie ein. Die 12-Jährige starb an Blutverlust und einem Lungenkollaps.

Weil die Täterinnen zur Tatzeit strafunmündig waren, konnte es keinen Strafprozess geben. Luises Eltern und ihre Schwester klagten daher zivilrechtlich auf Schmerzensgeld und Schadensersatz. Das Landgericht Koblenz stellte in seiner Urteilsbegründung fest, dass die Täterinnen die erforderliche Einsichtsfähigkeit besaßen und die Tat „heimtückisch und aus niederen Beweggründen“ begangen hätten.

Am Donnerstag hat das Landgericht Koblenz entschieden, dass die Täterinnen den Eltern und der Schwester insgesamt 144.400 Euro zahlen müssen. Diese Summe setzt sich aus Schmerzensgeld, Anwalts- und Beerdigungskosten zusammen.

Von den 125.000 Euro Schmerzensgeld erhalten die Eltern zusammen 55.000 Euro – Luises Mutter 30.000 und ihr Vater 25.000 Euro – und ihre Schwester 30.000 Euro. An Beerdigungs- und Anwaltskosten sprach das Gericht der Familie rund 20.000 Euro zu. Da das Gericht davon ausgeht, dass Luise vor ihrem Tod sehr gelitten hat, wurde ihr selbst eine Entschädigung von 40.000 Euro zugesprochen – dieses Geld steht den Eltern als Erben zu.

Dazu kommen noch Folgekosten in der Zukunft, beispielsweise für psychiatrische Behandlungen. „Da der traumatische Verlust bei den Klägern anhaltende Gesundheitsschäden hervorgerufen hat, haben die Beklagten darüber hinaus auch für entstandene und künftig noch entstehende materielle Schäden der Kläger einzustehen“, entschied das Gericht. Damit könnten auf die Täterinnen noch deutlich höhere Forderungen zukommen.

Zusätzlich müssen sie 15.300 Euro Schadensersatz für die Beerdigungskosten zahlen und weitere 4.400 Euro für den Anwalt der Familie. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Fall gilt als juristisches Novum. In Deutschland haften Minderjährige ab sieben Jahren zivilrechtlich, wenn sie das Unrecht ihrer Handlung erkennen konnten (§ 828 BGB). Das Gericht bejahte diese Voraussetzung klar.

Die Zahlungspflicht trifft die beiden Täterinnen selbst – nicht automatisch deren Eltern. Die Summe wird fällig, sobald die Verurteilten über entsprechendes Vermögen oder Einkommen verfügen.

Die Familie von Luise hatte mit der Klage bewusst ein Zeichen setzen wollen: Auch bei strafunmündigen Tätern darf eine solche Tat nicht folgenlos bleiben. Das Urteil ist ein kleines Zeichen der Genugtuung – die Täterinnen kommen zumindest nicht komplett ungeschoren davon. Auch wenn sie strafrechtlich nicht belangt werden konnten, haften sie zivilrechtlich, und das lebenslang. Jedoch kann kein Euro der Welt einer Mutter, einem Vater oder einer Schwester die Tochter bzw. Schwester zurückbringen. Es lindert nicht den Schmerz und die lebenslange Trauer und das Loch, das durch diese Tat in die Familie gerissen wurde.

(Auszug von RSS-Feed)

Tucker Carlson im Interview mit Oxford-Chirurgen über Folterprogramme in Gaza

30. Mai 2026 um 14:00

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Tucker Carlson interviewt einen britischen Oxford-Chirurgen über seinen Einsatz im Gaza-Streifen und dessen erschreckende Erlebnisse. (VIDEO mit deutscher Übersetzung)

Professor Maynard’s erschütternde Schilderungen über
Folterprogramme und Raketenangriffe auf Krankenhäuser in Gaza

Professor Nick Maynard ist Oberarzt für Gastrointestinal-Chirurgie am Oxford University Hospitals NHS Foundation Trust und außerordentlicher Professor für Chirurgie an der Universität Oxford. Er gründete das Oxford Oesophagogastric Cancer Centre und war zuvor Präsident der Association of Upper Gastrointestinal Surgeons of Great Britain and Ireland.

Seit 2010 leitet er regelmäßig medizinische Hilfseinsätze in Gaza, um dort zu lehren und zu operieren, darunter auch mehrere Einsätze während des aktuellen Krieges. Als führender humanitärer Fürsprecher für Gaza hat er vor den Vereinten Nationen und mit politischen Entscheidungsträgern in den USA und Europa gesprochen. 2025 erhielt er von König Karl III. die britische humanitäre Medaille für sein Engagement in Gaza.

Gezielte Vernichtung des Gesundheitssystems

„Jedes einzelne Krankenhaus wurde angegriffen“, sagt Maynard. Die Zahlen sind erdrückend: Nahezu 2.000 Gesundheitsarbeiter wurden während dieses Konflikts getötet. Die Bomben trafen stets die klinischen Bereiche – wo Patienten lagen, wo Ärzte arbeiteten, wo Medizinstudenten lernten, die Maynard wenige Wochen zuvor unterrichtet hatte.

Jugendliche bei Lebensmittelausgaben gezielt erschossen

Lebensmittel werden in einem begrenzten Gelände ausgelegt. Die Tore bleiben verschlossen, bis sich weit mehr Menschen angestaut haben, als Lebensmittel vorhanden sind. Dann werden die engen Tore geöffnet, Chaos bricht aus – und in diesem Moment eröffnen israelische Soldaten und Drohnen das Feuer auf unbewaffnete Zivilisten. Die Opfer: überwiegend männliche Teenager, 11, 12, 13 Jahre alt. Mit System wurden an einem Tag vorwiegend auf Jungs mit Kopfschüssen, am nächsten mit Brustschüssen und am übernächsten mit Schüssen in die Hoden geschossen.

Folter an medizinischen Fachkräften

Prof. Maynard berichtet von einem systematischen Entführungs- und Folterprogramm gegen palästinensische Gesundheitsarbeiter. Nahezu 500 medizinische Fachkräfte wurden seit Oktober 2023 von israelischen Streitkräften verschleppt und ohne Anklage in israelischen Gefängnissen festgehalten. Keiner von ihnen wurde jemals eines Verbrechens beschuldigt. Keiner erhielt einen Prozess.

Hunger als Waffe

Maynard operierte Patienten mit schweren, aber eigentlich überlebbaren Verletzungen – doch die Gewebe heilten nicht. „Weil sie so unterernährt waren, dass der Körper keine Ressourcen für die Wundheilung hatte.“ Viele starben nicht an der Operation, sondern weil das Krankenhaus nichts hatte, um sie zu ernähren. Auf der Neugeborenen-Intensivstation verhungerten vier Frühgeborene, weil ihre unterernährten Mütter nicht stillen konnten und sämtliche Formula-Nahrung an der Grenze konfisziert wurde. Maynard selbst verlor in einem Monat acht Kilogramm Körpergewicht.

Früher oder später wird jedes Holocaust-Museum gezwungen sein, eine Ausstellung über die aktuelle Situation in Gaza zu zeigen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Dr. Nick Maynard von der medizinischen Fakultät der Universität Oxford war Zeuge des Völkermords.




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