Das Hinterland als MΓΆglichkeit. Eine Gegendarstellung den Artikel:
https://wasserstand.org/artikel/das-hinterland-als-moeglichkeit
Wer an der WestkΓΌste Schleswig-Holsteins lebt, liebt die Weite, die raue Luft und die unaufgeregte, ehrliche Art der Menschen. Wenn man jedoch den vorliegenden Text liest, blickt man auf ein Zerrbild unserer Heimat. Da betrachten Aktivisten unsere Region aus der Distanz der Metropolen und sehen nichts als eine vermeintliche βLeerstelleβ, ein politisches Vakuum, das es nun strategisch zu besetzen gelte.
Als jemand, der hier tief verwurzelt ist und sich aus Γberzeugung in der AfD engagiert, weise ich diese Sichtweise zurΓΌck. Unsere Heimat ist weder ein politisches Beutegut noch ein Experimentierfeld fΓΌr radikale GroΓstadtideologien. WΓ€hrend der Text eine Isolation der Jugend herbeisehnt, erleben wir eine lebendige, bodenstΓ€ndige Gemeinschaft. Das Fundament unserer Gesellschaft bilden funktionierende Familien, die Freiwillige Feuerwehr, Sportvereine, die Landjugend und Handwerksbetriebe, die seit Generationen das Land tragen.
Der Erfolg der AfD an der WestkΓΌste basiert nicht auf dem Ausnutzen von Schwachstellen, sondern auf echtem Vertrauen. Wir sind die Stimme all jener, die sich von der etablierten Politik im Stich gelassen fΓΌhlen: der Landwirte, die um ihre Existenz bangen, und des Mittelstands, der unter BΓΌrokratie erstickt. Wir sprechen die Sprache der Menschen vor Ort, ohne sie belehren zu wollen.
Der romantische Verweis des Textes auf die linke Aussteigerkultur der Siebzigerjahre entlarvt dessen wahre Absicht: Es geht nicht um die echten Sorgen der Region, sondern um die Reimportation alter Konflikte. Unsere Jugend sucht keine antifaschistischen SchulungsrΓ€ume, sondern verlΓ€ssliche Zukunftsperspektiven und den Erhalt ihrer Heimat. Der Aufruf, RΓ€ume offensiv zu besetzen, spaltet unsere DΓΆrfer und widerspricht dem lΓ€ndlichen Zusammenhalt. Die WestkΓΌste braucht keine Missionare. Wir sind eine selbstbewusste Region, die auf Vernunft, Tradition und echten Zusammenhalt setzt.
Von einem Mitglied der AfD in Dithmarschen.
