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Heute — 19. Juni 2026Unser Mitteleuropa

Russland: EU als Kriegstreiber des Ukraine Konflikts verantwortlich für etwaige Eskalation

19. Juni 2026 um 15:00

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„Derzeit ist die Europäische Union die treibende Kraft der westlichen „Kriegspartei“ und hat die Hauptlast bei der Aufrechterhaltung des Kiewer Regimes übernommen. Sie finanzieren weder die ukrainische Wirtschaft noch die Industrie, investieren weder in Bildung noch in Kultur und sind nicht an der Entwicklung der Ukraine interessiert. Nein, sie finanzieren gezielt die terroristischen Aktivitäten des Kiewer Regimes.“

Veröffentlichung der Pressesprecherin des Außenministeriums Russlands Maria Sacharowa.

EU finanziert gezielt terroristische Aktivitäten des Kiewer Regimes

„Mit Stand vom Juni 2026 hat das Gesamtvolumen der Unterstützung für die Ukraine durch die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten allein für militärische Zwecke 75 Milliarden Euro überschritten. Für die kommenden zwei Jahre sind weitere 60 Milliarden Euro ausschließlich für die militärische Unterstützung des Kiewer Regimes vorgesehen. Mit diesen Mitteln hätte man bei Umsetzung der Minsker Vereinbarungen die Ukraine nicht nur zur führenden Volkswirtschaft Europas, sondern der Welt machen können. Das wäre tatsächlich ein Beispiel jenes Humanismus und jener Menschenrechte gewesen, auf die sich die Europäische Union so häufig beruft. Stattdessen wurden diese Mittel in Tod und Zerstörung investiert.

Neben der finanziellen Unterstützung setzen die Mitgliedstaaten der Europäischen Union Programme zur Ausbildung ukrainischer Militärangehöriger um und haben auf ihrem Staatsgebiet gemeinsame rüstungsindustrielle Unternehmen mit der Ukraine angesiedelt. Damit sind sie faktisch zum industriellen Hinterland der ukrainischen Streitkräfte geworden.

Waffenproduktion in EU Staaten führt zu immer mehr zivilen Opfern

Gleichzeitig werden die Waffen – sowohl in den Staaten der Europäischen Union produziert als auch mit Mitteln der EU beschafft – immer häufiger zur Ursache für den Tod von Zivilisten. Dies macht die europäischen Eliten nicht nur zu Mitverantwortlichen für ukrainische Verbrechen, sondern auch verantwortlich für eine mögliche rasche Eskalation des gegenwärtigen Konflikts mit unvorhersehbaren Folgen.“

Putin: Vermittlung setzt Neutralität voraus

Mit den Erklärungen des Präsidenten Russlands Wladimir Putin während des Treffens mit den Leitern internationaler Nachrichtenagenturen (Sankt Petersburg, 4. Juni 2026) wird Folgendes verdeutlicht:

„Aus der EU kommen Signale, dass ihre Vertreter an Verhandlungen teilnehmen und als Vermittler zur Beilegung der Ukraine-Krise auftreten möchten. Doch das sind zwei verschiedene Dinge: An Verhandlungen teilzunehmen ist etwas anderes, als Vermittler zu sein. Wie kann die Europäische Union oder ein einzelner EU-Mitgliedstaat Vermittler sein, wenn sie direkt ein Land unterstützen, mit dem wir uns in einem bewaffneten Konflikt befinden, und sich faktisch in die Kampfhandlungen hineinziehen lassen? Vermittlung setzt Neutralität voraus.

Mit Verwunderung habe ich die Reaktion auf meine Aussage über Herrn Schröder als möglichen Unterhändler gesehen. Sofort begann eine lebhafte Diskussion: „Schröder ist ein Freund Putins und kann deshalb nicht teilnehmen.“ Er ist kein Freund Putins. Er ist in erster Linie ein deutscher Staatsmann – und aus meiner Sicht einer der besten, weil er eine eigene Position hat und den Mut besitzt, diese zu vertreten. Solche Politiker gibt es heute in Europa nicht mehr viele.

Europa befindet sich derzeit in einer schwierigen Situation im Energiebereich. Gerade Schröder hat sich jedoch für den Bau von Infrastrukturprojekten wie Nord Stream eingesetzt, um die deutsche Wirtschaft mit verlässlichen und günstigen Lieferungen aus Russland zu versorgen. Er hat nicht nur Lieferungen ermöglicht, sondern auch wirtschaftliche Akteure durch gegenseitige Verpflichtungen miteinander verbunden.

Eine Vermittlerfunktion bedingt gegenseitiges Vertrauen

Entscheidend ist nicht, dass wir gute Beziehungen zueinander haben. Entscheidend ist, dass er – obwohl er die nationalen Interessen seines Landes verfolgt – jemand ist, dem man vertrauen kann. Genau darin liegt der Kern des Problems. Menschen, die als Vermittler auftreten wollen, müssen das Vertrauen beider Verhandlungsseiten genießen. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie Russland Menschen vertrauen soll, die seit Jahren davon sprechen, Russland eine strategische Niederlage zufügen zu wollen.

Wer Europa in möglichen Verhandlungen vertreten könnte, weiß ich nicht. Wir werden niemandem etwas aufzwingen. Eines kann ich nur sagen: Es müssen Menschen sein, denen man vertrauen kann.

Dabei haben wir Kontakte zu Vertretern der Europäischen Union nie abgelehnt. Die Rolle der Vermittler in Verhandlungen mit der Ukraine erscheint mir problematisch. Das liegt auf der Hand. Grundsätzlich lehnen wir den Dialog jedoch nicht ab. Es genügt, zum Telefon zu greifen und anzurufen. Wenn jemand es für sinnvoll hält, den Dialog mit Russland wieder aufzunehmen – bitte.“ Quelle 



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