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Heute — 08. Juni 2026Report24

Ekel in sozialen Netzen: HelloFresh bewirbt Produkte im PrideMonth als Analsex-Vorbereitung

08. Juni 2026 um 10:00

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Das Unternehmen HelloFresh mit Hauptsitz in Berlin verkauft sogenannte Kochboxen, die Kunden das Zubereiten gesunder Mahlzeiten erleichtern sollen. Normalerweise wird ein solcher Service durch appetitliche Bilder beworben – doch im Monat zur Anbiederung an die LGBTQ-Minderheit zieht man es vor, Essen direkt mit Analsex zu verbinden. Denn das ist es offensichtlich, worum sich der sogenannte „Pride-Month“ dreht. In den sozialen Netzen ruft das Ekel statt Jubel hervor.

Essen wäre in diesem Monat nicht die oberste Priorität, postuliert HelloFresh unter einem Regenbogen-Logo in einem „offiziellen Statement“ auf Instagram: „Doch für diejenigen von euch, die… sich vorbereiten… bieten wir eine umfangreiche Auswahl an ballaststoffreichen Rezepten an.“ Das Statement endet mit „Happy Pride“.

Verdauungsförderung im „Schwulenmonat“: Die Implikation ist deutlich. In den sozialen Netzen geht das Posting inzwischen viral – was positiv für das Unternehmen wäre, wenn die Reaktionen der Allgemeinheit nicht von so massivem Ekel geprägt wären. Denn während die Politik sich Mühe gibt, die LGBTQ-Truppe als arme, unterdrückte Minderheit zu präsentieren, die nur lieben will, kolportiert das „Statement“ für viele das Eingeständnis, dass „Pride“ eben doch nur für (Anal-)Sex-Orgien steht.

Der folgende Tweet machte die Kampagne bekannt:

Ich dachte, das kann doch nicht wahr sein … das muss Satire sein … also habe ich selbst nachgeschaut.
Und es stimmt. @HelloFresh bewirbt sein Produkt damit, dass es gut sei, um dein Rektum zur Vorbereitung für Analsex im Pride Month zu reinigen.
Ich habe die Nase voll von dieser Zeit.

Welle negativer Kommentare

Inzwischen wurden Plattformen wie X von zahllosen Kommentaren zu dieser Kampagne geflutet. „Eine interessante Entscheidung von @HelloFresh. Es reichte ihnen nicht, den Pride-Monat einfach nur zu feiern – sie gingen noch einen Schritt weiter und verbanden ihre Lebensmittel mit menschlichen Arschlöchern, Einläufen und Scheiße. Eine gewagte Strategie“, konstatierte ein Nutzer. Mehr als 9.000 User stimmten ihm zu, er sammelte mehr als 1.200 Retweets. In einem Kommentar präzisierte er: „Ob schwul oder hetero, ich möchte mein Essen nicht mit Darmvorbereitung und Analsex in Verbindung bringen. Scheint mir eine ziemlich vernünftige Messlatte für eine Lebensmittelmarke zu sein.“

Ein anderer Nutzer kritisierte die allgemeine Entwicklung der LGBTQ-Bewegung: „Das passiert, wenn eine Bewegung jegliches Gefühl für Grenzen und Sinnhaftigkeit verliert. Jedes Jahr werden die Botschaften bizarrer, sexualisierter, grotesker und entfernen sich immer weiter von den normalen Menschen. Jetzt feiern wir den Pride mit Verdauungshumor über die passive Rolle beim Analsex, präsentiert von einem Anbieter von Kochboxen. Was für ein Vermächtnis.“ In den Kommentarspalten wird sich übrigens mehrfach darüber amüsiert, dass das Unternehmen seinen Hauptsitz im linkswoken Berlin hat.

Der Fokus auf die militante Regenbogengemeinschaft, zu der etliche Homosexuelle sich wegen ausufernder Perversion ohnehin nicht zugehörig fühlen, darf auch vor dem Hintergrund der typischen Kundschaft überraschen. Häufig sind es Mütter, die sich durch solche Kochboxen das Zubereiten gesunder Mahlzeiten für die Familie erleichtern wollen. Auch kurz nach der Geburt ist man für jede Entlastung dankbar – doch gerade dann hat man wenig Bedarf, seine Nahrungsmittel mit Analsex-Orgien zu assoziieren, wie der folgende Kommentar einer Nutzerin auf X zeigt: „Seit zwei Monaten liegt ein Rabattgutschein von Hello Fresh auf meiner Arbeitsplatte, weil ich vorhatte, das Abonnement für die Zeit nach der Geburt abzuschließen. Das wäre eine große Hilfe für uns gewesen. Jetzt werde ich es nicht tun. Ich bin total angewidert.“

Doch nicht so korrekt?

Ein User aus den USA schilderte derweil in einem viel beachteten Tweet seine Negativerfahrungen bei der Arbeit mit dem Unternehmen, das sich global gern als politisch korrekt präsentiert. Darin erinnerte er auch daran, dass 2024 Migrantenkinder als Arbeitskräfte in einer Koch- und Verpackungsanlage in Illinois entdeckt wurden. „Sie schieben die Schuld immer auf den Personaldienstleister“, kritisierte der Nutzer die damalige Verteidigung von HelloFresh und machte die Regenbogentruppe als nächste Gruppierung aus, die man finanziell auspressen wolle: „Sie nutzen Schwule als Därme mit Kreditkarten aus.“ Anscheinend ist nicht jeder von den guten Intentionen des Unternehmens überzeugt. Am Ende dienen auch solche Kampagnen in Anbiederung an bestimmte Gruppierungen eben nur dem Profit.

Doch es darf bezweifelt werden, ob dieser Marketingstunt, im Zuge dessen mit „BOTTOMSUP“ („Hintern hoch“, wobei der „Bottom“ / „Untere“ doppeldeutig ist) inzwischen auch ein Rabattcode angeboten wird, als Erfolg verbucht werden kann. Vergleiche zur misslungenen Bud-Light-Werbung mit einem Transgender werden online bereits vielfach gezogen.

(Auszug von RSS-Feed)
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