Im Transferendspurt hat es im HSV-Kader noch einmal kräftig Bewegung gegeben. Geplant war eigentlich auch, dass mit Almugera Kabar noch ein Backup für die Linksverteidigerposition kommen soll. Da beim Medizincheck festgestellt wurde, dass der 19-Jährige nach einer Bänderverletzung noch mehrere Wochen ausfallen wird, platzte der Transfer. Eine Alternative auf dem Transfermarkt gab es für die Hamburger nicht. Dafür bleibt nun wohl ein anderer Profi in Hamburg.
Wie schon im Sommer sollte auch im Winter der HSV-Kader vor allem verkleinert werden. Streichkandidaten gab es mehr als genug. Anders als vor fünf Monaten wurden diesmal in den meisten Fällen Lösungen gefunden. Noah Katterbach bildet die Ausnahme. Dabei stand er ganz oben auf der Abgabeliste. Muss der 24-Jährige jetzt sogar in Hamburg bleiben?
Katterbach hat lange nicht mehr für den HSV gespielt
Laut „Bild“ darf Katterbach nach dem geplatzten Kabar-Transfer nicht mehr wechseln, sondern ist nun als Kader-Absicherung für den weiteren Saisonverlauf eingeplant. Grundsätzlich ist das nachvollziehbar. Katterbachs Stammposition ist links in der Abwehr, er kann aber auch auf der rechten Seite oder weiter vorne spielen. In der Zweiten Liga hat er dem HSV schon mehrfach mit seiner Flexibilität geholfen.
Zur Wahrheit gehört auf der anderen Seite jedoch auch, dass er in der Bundesliga bislang für den HSV überhaupt keine Rolle gespielt hat. Sein letzter Pflichteinsatz (Dezember 2024) liegt über ein Jahr zurück. Nur bei der 0:5-Niederlage in München (3. Spieltag) gehörte Katterbach in dieser Saison zum HSV-Kader. Zwischenzeitlich durfte er nicht einmal mehr mit den Profis trainieren, da er für schlechte Stimmung im Team gesorgt haben soll. Dass er nun plötzlich wieder gebraucht und wichtig werden soll, kommt überraschend.
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Ausschlaggebend ist dabei vermutlich nicht nur der geplatzte Kabar-Transfer, sondern auch die Tatsache, dass Katterbach im Winter keinen neuen Verein gefunden hat. Das kann sich theoretisch noch ändern. Während in Deutschland das Transferfenster an diesem Montagabend um 20 Uhr schließt, ist der Markt in anderen Ländern (unter anderem Österreich, Griechenland, Schweiz, Portugal, Türkei) noch länger geöffnet. Abgänge sind damit auch nach dem Transferschluss in der Bundesliga möglich – teilweise sogar bis Mitte Februar.
Nach geplatztem Wunschtransfer: Muss dieser HSV-Profi jetzt in Hamburg bleiben? wurde gefunden bei mopo.de
