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Heute — 02. Februar 2026

Heißer Deadline Day beim HSV: Diese fünf Transfers sind am Montag noch drin

02. Februar 2026 um 06:55

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Schon der „Deadline Day“ des Sommers hatte es für den HSV mächtig in sich. Am letzten Tag der Transferperiode schnürte Sportdirektor Claus Costa einen Arsenal-Doppelpack und verpflichtete Albert Sambi Lokonga und Fábio Vieira (Leihe). Zwei absolute Glücksgriffe, wie sich gerade erst wieder beim starken 2:2 gegen die Bayern herausstellte. Am Montag nun steht der nächste Deadline Day an – und erneut könnte es für den HSV ein ganz heißer Tag werden. Bis zu fünf Transfers sind noch zu erwarten.

Was passiert am Montag noch im Volkspark? Fündig geworden ist der HSV auf dem linken Flügel. Bereits am Sonntag absolvierte Philip Otele (26) seinen Medizincheck im Athleticum im Volkspark. Der Nigerianer wird vom FC Basel geliehen, für den Sommer sichert sich der HSV eine Kaufoption.

Otele traf in dieser Saison schon gegen einen Bundesligisten

Otele soll als Soforthilfe taugen, das ist die klare Erwartung der Bosse. Seine Zahlen sprechen dafür: 32 Pflichtspiele absolvierte er in dieser Saison für den FCB (Liga, Pokal, Champions-League-Quali und Europa League), schoss dabei neun Treffer und bereitete vier weitere vor. Auch ein Bundesliga-Konkurrent des HSV machte bereits Erfahrung mit Oteles Qualitäten. Gegen Freiburg erzielte der Afrikaner in der Europa League den Treffer beim 1:2.


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Was dem HSV bei der Verpflichtung besonders in die Karten spielt, ist die Tatsache, dass Otele über ähnliche Qualitäten wie Jean-Luc Dompé verfügt. Mit dem wegen seiner Alkoholfahrt derzeit suspendierten Franzosen soll es Anfang der Woche zu einem Gesprächsgipfel kommen. Anschließend werden die HSV-Bosse entscheiden, ob und wann Dompé wieder am Training und bei Spielen zum Einsatz kommen soll. Der Otele-Transfer mindert den Druck auf die Entscheidungsträger.

Findet der HSV noch einen Backup für Muheim?

Otele soll am Montag vorgestellt werden, zudem würde der HSV gern noch einen Linksverteidiger präsentieren. Der sollte eigentlich Almugera Kabar heißen, doch nach dem Medizincheck nahm der HSV Abstand von der Verpflichtung des BVB-Talents. Kabar hätte noch mehrere Wochen lang aufgrund der Folgen einer Knieverletzung aussetzen müssen. Fieberhaft prüft Costa nun, welche Alternativen der Markt hergibt. Möglich aber auch, dass kein Backup für Miro Muheim mehr verpflichtet wird.

Almugera Kabar wird nicht von Dortmund nach Hamburg wechseln. IMAGO/DeFodi Images
Almugera Kabar beim BVB-Training
Almugera Kabar wird nicht von Dortmund nach Hamburg wechseln.

Auch auf der Abgabenseite dürfte sich bis zur Schließung des Transferfensters um 18 Uhr noch einiges bewegen. Immanuel Pherai wartet darauf, seine Freigabe für den Wechsel zum Zweitligisten 1. FC Nürnberg zu erhalten. Aboubaka Soumahoro würde sich gern an den französischen Zweitligisten AS Saint-Étienne verleihen lassen. Auch die HSV-Bosse haben großes Interesse daran, dass das Abwehr-Talent in seiner Heimat möglichst viel Spielpraxis sammelt, um dann im Sommer einen neuen Anlauf im Volkspark nehmen zu können.

Auch Katterbach könnte den HSV noch verlassen

Auf einen Last-Minute-Transfer hofft der HSV auch noch in Sachen Noah Katterbach. Offen allerdings, ob sich noch eine Option für den Linksverteidiger auftut.

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So oder so wartet ein anstrengender Tag auf Costa. Das Gros der Arbeit aber ist längst erledigt. Mit Angreifer Damion Downs (aus Southampton geliehen), Keeper Sander Tangvik (Trondheim) und Offensivmann Albert Grønbæk (aus Rennes geliehen) – der am Sonntag erstmals im Volkspark trainierte – sind schon drei Neue da. Den HSV verlassen haben Jonas Meffert (Kiel), Ersatzkeeper Daniel Peretz (Leihe aufgelöst, nun in Southampton), Silvan Hefti (D.C. United), Gui Ramos (Beijing Guoan) und Emir Sahiti (Maccabi Tel Aviv).

Heißer Deadline Day beim HSV: Diese fünf Transfers sind am Montag noch drin wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)
Gestern — 01. Februar 2026

HSV-Zugang vor Blitz-Debüt? Grønbæk zeigt im Training sofort, was er drauf hat

01. Februar 2026 um 16:37

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Der Transfer von Dortmunds Talent Almugera Kabar (19) zum HSV ist geplatzt, der von Basels Flügelstürmer Philip Otele (26) noch nicht ganz eingetütet – ein Neuzugang aber marschierte am Sonntag erstmals auf die Plätze im Volkspark. Albert Grønbæk feierte sein HSV-Trainingsdebüt und deutete dabei gleich an, was er drauf hat.

Tag für Tag eine neue Grønbæk-Nachricht. Am Mittwochabend war der Däne in Fuhlsbüttel gelandet, am Donnerstag dann hatte er seinen Medizincheck im Athleticum im Volkspark absolviert. Wenige Stunden vor der Partie gegen den FC Bayern (2:2) vermeldeten die HSV-Bosse dann am Samstag die Leihe des 24-Jährigen, der bis Saisonende von Stade Rennes kommt. Nun der Trainingsstart, gemeinsam mit den Spielern, die gegen die Münchner wenig oder gar nicht zum Einsatz gekommen waren.

HSV-Zugang Grønbæk zeigte 50 Minuten lang sein Können

Um 11.58 Uhr marschierte Grønbæk gemeinsam mit Angreifer Robert Glatzel auf den Platz und betrieb Smalltalk. 50 Minuten lang dauerte dann seine erste Einheit. Im Rahmen der Trainingsspiele zeigte der Nationalspieler (acht Einsätze) direkt seine Qualitäten, machte einen quirligen Eindruck und gefiel durch zahlreiche gute Abschlüsse. Der Eindruck: Nachdem der Däne mehrere Wochen lang verletzt ausfiel, scheint er matchfit zu sein. Bereits für die Partie am kommenden Samstag in Heidenheim (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) dürfte er zur Kader-Option werden.


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„Dieser Verein ist großartig, die Fans sind toll“, sagte Grønbæk im Gespräch mit den klubeigenen Medien. „Als ich hörte, dass der HSV an mir interessiert war, sagte ich zu meinen Agenten nur: So schnell wie möglich.“ Anschließend löste Rennes das Leihgeschäft mit CFC Genua vorzeitig auf und tütete die Leihe zum HSV ein.

Der neue Däne erhält die Meffert-Nummer – auch Otele im Anflug

Albert Grønbæk erhält beim HSV die Rückennummer 23. WITTERS
Albert Grønbæk zeigt sein HSV-Trikot.
Albert Grønbæk erhält beim HSV die Rückennummer 23.

In Hamburg erhält der Rechtsfuß die Nummer 23, die zuvor der nach Kiel abgewanderte Jonas Meffert trug. Vieles spricht dafür, dass Grønbæk sein Trikot erstmals am kommenden Samstag in Heidenheim überstreifen wird.

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Dann soll auch Angreifer Philip Otele dabei sein. Der Nigerianer, der noch beim FC Basel unter Vertrag steht und mit Kaufoption ausgeliehen werden soll, weilte an diesem Sonntag zum Medizincheck im Volkspark. Den hatte tags zuvor auch Kabar absolviert. Auf Anraten seiner Ärzte aber sah der HSV von einer Verpflichtung ab, da der Linksverteidiger aufgrund der Folgen einer Knieblessur noch drei bis vier Wochen lang kein Mannschaftstraining absolvieren kann.

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(Auszug von RSS-Feed)

„Erstaunlich!“ Experten schwärmen vom HSV – so trickste Polzin Kompanys Bayern aus

01. Februar 2026 um 13:53

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Fußball-Deutschland staunt über den HSV und die Entwicklung des Aufsteigers. Anfang September noch gingen die Profis von Trainer Merlin Polzin beim Rekordmeister mit 0:5 unter und waren völlig chancenlos. Keine fünf Monate später glänzten die Hamburger beim 2:2 im Rückspiel und fuhren einen hochverdienten Punkt gegen den Liga-Primus ein. Vor allem, weil Polzin und sein Trainerteam die Bayern vor eine taktische Aufgabe stellten, mit denen die hochdekorierten Münchner Stars nicht gerechnet hatten.

Selbst Stefan Effenberg und Max Kruse waren ob der Hamburger Leistung baff. „Würden sie das nicht nur gegen gute Gegner, sondern auch auswärts hinbekommen, dann würden sie noch ganz woanders stehen“, erklärte Ex-Nationalspieler Kruse im Sport-1-Doppelpass. „Sie spielen zurecht in der ersten Liga.“ Auch Effenberg schwärmte: „Die Entwicklung ist erstaunlich. Es war ein wirklich gerechtes Unentschieden für den HSV.“

HSV-Trainer Polzin war der Stolz über das Remis gegen die Bayern anzumerken

Polzin war schon am Abend zuvor der Stolz anzumerken, als er etwa eine Stunde nach dem Abpfiff der Partie zur Pressekonferenz bat. Bayerns Trainer Vincent Kompany war da schon über alle Berge und ließ sich entschuldigen. Die genervten Münchner wollten unbedingt noch ihren Flieger zurück in Heimat erreichen, das Hamburger Nachtflugverbot sorgte für ihren raschen Aufbruch. Dabei wäre es interessant gewesen, zu hören, wie Kompany auf Polzins Ausführungen reagiert hätte.

Hamburgs Coach hatte gemeinsam mit seinem Stab eine Taktik ausgearbeitet, die die Bayern vor erhebliche Probleme stellte und dem HSV letztlich einen Zähler einbrachte. Die Idee: Durch häufige Positionswechsel brachte der Außenseiter den auf Manndeckung bedachten Favoriten dazu, weite Wege zu gehen und selbst immer wieder rotieren zu müssen. Ein Plan, der voll aufging.

Der HSV nutzte die Manndeckung der Bayern aus

„Wir waren extrem mutig im Ballbesitz und haben viele Positionswechsel gehabt“, sagte Polzin und lobte: „Riesen Kompliment nochmal ans Trainerteam, was den Matchplan angeht. Durch die Rotationsbewegung haben wir es immer geschafft, den Gegner auf eine Art Reise mitzunehmen und diese Mann-zu-Mann-Orientierung für uns zu nutzen. Im Spiel gegen den Ball wussten wir, dass wir das eine oder andere überstehen müssen. Das ist immer so gegen die Bayern mit ihrer Qualität. Aber das haben wir gut gemacht und es geschafft, daraus auch eine Art Stärke zu entwickeln und nicht nervös zu werden.“

HSV-Profi Nicolas Capaldo gegen Bayerns Harry Kane IMAGO/Eibner
HSV-Profi Nicolas Capaldo gegen Bayerns Harry Kane
HSV-Profi Nicolas Capaldo gegen Bayerns Harry Kane

Insbesondere zwei Spieler überraschten gegen die Bayern. Nicolás Capaldo, nominell Teil der Abwehrkette, marschierte zahlreiche Male mit nach vorn und besaß sogar drei gute Torchancen. Zwei Mal scheiterte er an Bayern-Keeper Manuel Neuer (24./60.), unmittelbar vor Fábio Vieiras Strafstoß zur 1:0-Führung des HSV (34.) wurde sein Schuss abgeblockt.

HSV-Kapitän Capaldo hielt Bayerns Superstar Kane auf Trab

„Heute ging es viel ums Laufen“, stellte der Argentinier später fest. „Bayern spielt Mann gegen Mann und in den Momenten, in denen du rennst, müssen sie dir folgen. Ich denke, dass die tiefen Läufe ein bisschen der Schlüssel waren.“ So schaffte es Capaldo, Bayerns Top-Stürmer Harry Kane immer wieder aus dem Zentrum herauszuziehen.


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Auch William Mikelbrencis avancierte zu einer der großen Überraschungen des Spiels. Der Franzose war zuvor in diesem Jahr noch überhaupt nicht zum Einsatz gekommen, machte am Samstag aber aus der HSV-Offensivnot eine Tugend. Mit dem suspendierten Jean-Luc Dompé und den verletzten Alexander Røssing-Lelesiit und Fabio Baldé fehlten gleich drei linke Flügelstürmer. Eine Rolle, die nun Mikelbrencis einnahm, wenngleich er nominell als Außenverteidiger im diesmal praktizierten 5-3-1-1-System fungierte. Der 21-Jährige harmonierte links prächtig mit Miro Muheim, bereitete Luka Vuskovic‘ 2:2 (53.) mustergültig per butterweicher Flanke vor.

Polzin lobte insbesondere Muheim und Mikelbrencis

Mikelbrencis und Muheim schafften es auch, die Kreise von Superstar Michael Olise einzuengen. „Der Plan war, dass wir Olise auf der Seite doppeln“, verriet Muheim. „Das hat eigentlich sehr gut geklappt, er war nicht sehr gut im Spiel dadurch. Und es war die Idee, wenn wir Ballgewinne haben, dass ich den Ball in der Mitte bekomme, aufdrehen und Angriffe einleiten kann. Kann sein, dass wir sie so überrascht haben.“ Polzin lobte: „Im Verbund haben die beiden das sehr gut gemacht.“

HSV-Trainer Merlin Polzin im Austausch mit William Mikelbrencis. WITTERS
HSV-Trainer Merlin Polzin im Austausch mit William Mikelbrencis.
HSV-Trainer Merlin Polzin im Austausch mit William Mikelbrencis.

Alles in allem taktische Kniffe, die die Bayern vor eine ernsthafte Bewährungsprobe stellten und mitentscheidend dafür waren, dass der Spitzenreiter nach dem 1:2 daheim gegen Augsburg zum zweiten Mal in Folge Punkte liegen ließ.

Kompletter Trainerstab war an der Taktik gegen Bayern beteiligt

Was für den HSV spricht: Nahezu das komplette Trainer-Team war an der Erfolgstaktik beteiligt. Polzin setzt in seinem Team auf flache Hierarchien. „Grundsätzlich ist es so, dass wir im Trainerteam alle Entscheidungen gemeinsam treffen“, stellte der 35-Jährige fest. „Wir werfen alles in den Top rein.“ Namentlich nannte Polzin nach dem Bayern-Spiel seine Assistenten Loic Favé, Richard Krohn und Max Bergmann (Co-Trainer Analyse).

Was aber kann der HSV aus dem Bayern-Spiel mit in die nächsten Wochen nehmen? Ganz sicher die Intensität, mit der die Hamburger zu Werke gingen. Mit 124 gelaufenen Kilometern liefen die HSV-Profis soviel wie niemals zuvor in dieser Saison. Nach dem Bonus-Spiel gegen den Meister, in dem niemand etwas von den Hamburgern erwartete, steht am kommenden Samstag in Heidenheim nun aber eine Partie an, bei der der HSV dringend punkten sollte, um den Abstand nach unten zu wahren.  

Am Samstag gastiert der HSV in Heidenheim

„Jeder Gegner ist schwer“, weiß Polzin. „Da würde ich jetzt nicht nur heute, letzte Woche oder nächste Woche einen Unterschied machen, sondern für uns ist jedes Spiel extrem anspruchsvoll.“ Und Richtung Heidenheim: „Das wird ein Brett werden. Es wird uns ein anderes Spiel erwarten, aber die Mannschaft wird dafür bereit sein, weil wir die Woche über nutzen werden, um uns auch auf dieses Spiel gut einzustimmen.“ Der Trainer verspricht: „Wenn du gegen die Bayern laufen kannst, dann kannst du es nächste Woche auch machen. Das wird eine Grundvoraussetzung sein auch, um da erfolgreich zu sein.“

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In jedem Fall dürften die Profis mit einem richtig guten Gefühl nach Ostwürttemberg reisen. Nicht nur aufgrund des Punktgewinns gegen die Bayern, sondern auch, weil sie wissen, wie man in Heidenheim siegt: Ende Oktober gelang dort in der zweiten Pokalrunde ein hochverdientes 1:0.

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