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Heute — 02. Februar 2026

„Es ist nicht schön“: Blessin spricht offen über das St. Pauli-Aus von Afolayan

02. Februar 2026 um 16:01

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Die Karawane zieht weiter, in diesem Fall die braun-weiße und sie macht am Dienstag halt in Leverkusen, wo das Pokal-Viertelfinale steigt. Seit Sonntag ist das Kapitel Oladapo Afolayan beim FC St. Pauli endgültig beendet und damit geht eine lange erfolgreiche, zuletzt aber turbulente und für alle Seiten frustrierende Zeit zu Ende. St. Pauli-Trainer Alexander Blessin blickt mit gemischten Gefühlen zurück, wählte klare Worte, aber auch besondere, und verriet, wie der Abschied zwischen beiden verlaufen ist.

Während die Kiezkicker beim Favoriten aus Leverkusen um den nächsten Coup im Cup kämpfen, spielt zeitgleich der neue Klub von Afolayan um dringend benötigte Punkte im Abstiegskampf. Seine Blackburn Rovers treten beim abgeschlagenen Schlusslicht Sheffield Wednesday an, der nach Punktabzügen aufgrund diverser Verstöße aktuell nach 29 Spielen bei minus sieben (!) Zählern liegt.

Blessin über die schwierigen Monate von Afolayan

Auf den Abschied Afolayans angesprochen, wurde Blessin bei der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel nachdenklich. Die MOPO wollte wissen, wie der Coach auf die vergangenen Monate zurückblickt und auch auf den Sommer, in dem der englische Stürmer nach seinem verbalen Rundumschlag inklusive Kritik an der Spielweise der Mannschaft im Finale der Vorsaison zunächst schwungvoll und mit vielen guten Vorsätzen in die Vorbereitung und erste Saisonphase gestartet war – nur, um dann doch nach einigen durchwachsenen Auftritten in den vergangenen Wochen kaum noch im Kader zu stehen.


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„Man nimmt sich immer viel vor“, setzte Blessin an, der den Flügelstürmer in den vergangenen Wochen so gut wie gar nicht mehr bei der Kadernominierung berücksichtigt hatte. „Es sind Sachen passiert, aber ich will jetzt nicht böse nachreden.“ Ob er mit „Sachen“ auch Afolayans General-Abrechnung nach dem Bochum-Spiel im Mai 2025 einschloss oder dessen Zuspätkommen zum Treffpunkt vor dem Auswärtsspiel in Bremen im Oktober, ist unklar.

Blessin: „Nicht geschafft, zusammenzukommen“

Trainer und Spieler hatten sich zuletzt noch mal zusammengesetzt, erzählt Blessin. „Wir haben noch mal ein Gespräch geführt. Wir haben uns ausgetauscht. So wie es am Ende gelaufen ist, ist es nicht schön, wenn man es dann mehr oder weniger nicht geschafft hat, zusammenzukommen.“ Nach der offiziellen Bekanntgabe des Wechsels zurück nach England habe er Afolayan „auch noch mal geschrieben“.

Blessin schlug auch versöhnliche Töne an und sprach mit Wertschätzung über Afolayan und dessen unbestrittene Leistungen im Trikot der Braun-Weißen. „Nichtsdestotrotz ist Dapo ein absolut verdienter Spieler des FC St. Pauli. Er ist immer mit der Aufstiegssaison in Verbindung zu bringen, weil er da sehr viel geleistet hat“, betont der 52-Jährige und meinte zum vorzeitigen Abschied des Engländers (Vertrag bis Juni 2026): „Deswegen ist es hart, aber so ist das Fußballgeschäft. Man hat sich jetzt mehr oder weniger darauf geeinigt, dass das die beste Lösung ist. Und im Sport läuft es dann halt manchmal so. Das ist bitter, aber bei all dieser Bitterkeit geht es trotzdem weiter, für ihn und für uns. Darauf liegt dann auch der Fokus.“

Afolayan für immer ein braun-weißer Aufstiegsheld

Afolayan hat in seinen drei Jahren bei St. Pauli insgesamt 93 Spiele absoviert, 16 Tore erzielt und sieben Treffer vorbereitet. Die Aufstiegssaison 2023/24 war seine beste: In insgesamt 34 Pflichtspielen in Liga und Pokal gelangen ihm zehn Tore und drei Assists, in der folgenden Saison in ebenfalls 34 Pflichtspielen drei Treffer und zwei Vorlagen, wobei er in der zweiten Saisonhälfte vom Startelf- zum Einwechselspieler wurde. Dass er in der laufenden Spielzeit kaum noch zum Zug kam, hat auch taktische Gründe. Die Mannschaft spielt nicht mit klassischen Flügelstürmern und bei den Angreifern wird enorm viel Wert auf taktische Disziplin und Arbeit gegen den Ball gelegt.

„Es ist nicht schön“: Blessin spricht offen über das St. Pauli-Aus von Afolayan wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

Noch ein St. Pauli-Transfer? Überraschende Wende am Deadline Day

02. Februar 2026 um 12:25

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Der Deadline Day hält den Fußball in Atem und die handelnden Personen auf Trab. Auch beim FC St. Pauli glühen am letzten Tag der Transferperiode die Drähte. Nach insgesamt drei Transfers innerhalb der vergangenen zehn Tage steht im Wechsel-Finale allem Anschein nach noch Nummer vier bevor. Mit einer überraschenden Wendung.

Während Winter-Zugang der Braun-Weißen, Japan-Stürmer Taichi Hara, unmittelbar vor seinem Kaderdebüt beim DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen steht, in dem auch die anderen beiden Winter-Verpflichtungen Tomoya Ando und Mathias Rasmussen eine Haupt- und Nebenrolle spielen werden, dürfte ein anderes braun-weißes Kapitel zu Ende gehen.

Fin Stevens: Wohl kein Wechsel zu Blackburn und Afolayan

Rechtsverteidiger Fin Stevens ist der einzige verbliebene Wechselkandidat bei den Kiezkickern am Deadline Day. Die Zeichen verdichten sich, dass der Waliser dem bereits am Wochenende zu den Blackburn Rovers gewechselten Oladapo Afolayan nach England folgt.


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Eine Wiedervereinigung von Afolayan und Stevens in Blackburn wird es allerdings wohl nicht geben. Die Verhandlungen mit den von Ex-Bundesligaprofi Valérien Ismaël trainierten Rovers, die den 22-Jährigen verpflichten wollten und als erste Adresse gehandelt wurden, sollen geplatzt sein.

Kehrt Fin Stevens zu Oxford United zurück?

Laut englischen Medienberichten hat es eine überraschende Wende gegeben – und einen neuen Favoriten. Demnach ist Stevens ein heißer Kandidat bei Oxford United. Das berichtet das Portal „Football League World“. Die Sache könnte passen, denn Oxford ist der Klub, für den Stevens kickte, bevor er im Sommer 2024 zu St. Pauli wechselte. Auf dem Papier vom FC Brentford, von dem der Defensivspieler an United ausgeliehen war.

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In Oxford hatte Stevens seine beste Zeit, absolvierte in der Saison 2023/24 insgesamt 34 Ligapartien (ein Tor) und war Stammspieler und hatte einen gewichtigen Anteil daran, dass dem Klub der weltberühmten Universitätsstadt der Aufstieg aus der dritten in die zweite englische Liga, der Championship, gelang. Das würde passen. Oxford steckt aktuell tief im Abstiegskampf, ist mit 27 Punkten aus 29 Spielen Tabellenvorletzter.

Bei St. Pauli ist die Lage für Stevens verzwickt

Für St. Pauli hat Stevens in dieser Saison keine einzige Minute gespielt. Die Konkurrenz auf seiner Position ist mit Neuzugang Arkadiusz Pyrka und Manolis Saliakas zu stark. Sechsmal stand er immerhin im Kader. In der vergangenen Saison verzeichnete er einen Kurzeinsatz gegen Union Berlin und einen Startelfeinsatz in der Erstrunden-Partie im DFB-Pokal beim Halleschen FC. Für die U23 des Kiezklubs konnte Stevens nicht spielen, weil er kein EU-Ausländer ist, sodass er keinerlei Spielpraxis hat, die er sich sehnlichst wünscht. Klappt es mit der Oxford-Rückkehr? Gibt es doch noch mal eine Wende? Einen lachenden Dritten? Oder platzt gar der Wechsel und Stevens bleibt doch bei St. Pauli? Am Deadline Day ist alles möglich…

Noch ein St. Pauli-Transfer? Überraschende Wende am Deadline Day wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)
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