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Heute — 02. Februar 2026

„Sonst wird das nichts“: Rechenspiele für einen braun-weißen Klassenerhalt

02. Februar 2026 um 10:14

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Der positiven Worte hat es genug gegeben, und die Protagonisten können sie auch nicht mehr hören. „Es das bringt mir ja nichts, wenn wir Lob bekommen oder Spiele gut bestreiten und dann nichts dabei rauskommt“, bilanzierte er enttäuschter Alexander Blessin nach St. Pauli 1:2-Niederlage von Augsburg. „Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir irgendwann auch mal die Punkte ziehen müssen. Weil sonst wird das nichts.“

Mit „das“ ist der Klassenerhalt gemeint, und um von diesem weiterhin träumen zu dürfen, muss man Anfang Februar zumindest schon ein bisschen Fantasie aufbringen. Nicht weil die Mannschaft nicht das grundsätzliche Vermögen hätte oder den Eindruck erweckt, sich aufgegeben zu haben. Aber drei unnötige und knappe Auswärtsniederlagen in Folge (1:2 in Wolfsburg, 2:3 beim BVB, jetzt 1:2 in Augsburg) sind nicht mehr ausschließlich mit unglücklichen Umständen zu erklären.

Zumal sich das Momentum ein wenig gedreht hat. Hatte St. Pauli in Wolfsburg und Dortmund noch mit Schiri-Entscheidungen gehadert, so gab es nun einen berechtigten Last-Minute-Strafstoß beim 1:1 gegen Leipzig und einen durchaus diskutablen am Samstag. In einer Situation wie jener, in der sich St. Pauli befindet, muss man das gewinnbringend für sich nutzen und darf nicht ohne jeden Ertrag aus so einem Spiel gehen.

St. Pauli braucht noch mindestens sechs Siege

14 weitere bleiben noch, der Rückstand ist mit fünf Punkten „nicht an einem Spieltag aufgeholt“, wie Blessin korrekterweise festgestellt hat. Von den 42 noch zu vergebenen Zählern bräuchte Braun-Weiß vermutlich in etwa die Hälfte, um am Ende eine Chance auf den Relegationsplatz oder gar mehr zu haben. Heißt: Siege müssen her. Mindestens noch sechs. Und auch gern mal solche, die man von der Papierform her nicht auf dem Zettel hat. Denn genau das macht die Konkurrenz (Mainz, Augsburg, HSV) gerade vor und verschafft sich dadurch sowohl Punktepolster als auch breite Brust.

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Aussichtslos – um das mal deutlich herauszustellen – ist die Lage mitnichten! Man sieht, dass Leben in der Truppe steckt, dass das Potenzial für die Bundesliga-Tauglichkeit vorhanden ist, dass man auf Augenhöhe mit den Top-Teams agieren und sowieso gegen die direkte Konkurrenz bestehen kann. Aber bislang ist es immer der eine kleine Fehler, die eine vergebene Chance zu viel. Nuancen halt, wie so oft auf höchstem Niveau. Wenn der FC St. Pauli das abstellen kann, führt der Weg nicht zwingend zurück ins Unterhaus, aber um es mit Blessins Worten zu sagen: „Wir brauchen halt Ergebnisse. Eher heute als morgen.“

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Transfer-Fenster schließt! Was bei St. Pauli noch passieren kann – und was nicht

02. Februar 2026 um 07:17

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Es geht auf die letzten Meter. Am Montag um 20 Uhr endet die Winter-Transferphase, in der der FC St. Pauli bisher vier Mal zugeschlagen hat. Mehr ist auf der Zugangsseite nicht zu erwarten, kurzfristige Aktivitäten könnten sich höchstens noch in Bezug auf einen eventuellen Abgang ergeben.

Mit Taichi Hara (26, ablösefrei aus Kyoto) hatten die Hamburger zuletzt auch die durch die Verletzung von Andréas Hountondji entstandene Vakanz in vorderster Front wieder mit Leben gefüllt. Am vergangenen Samstag war der Deal als perfekt vermeldet worden, der Stürmer ließ die Anzahl der Nachverpflichtungen auf ein Quartett anwachsen.

St. Pauli tätigte vier Nachverpflichtungen im Winter

Eine Woche zuvor hatten die Braun-Weißen Mathias Rasmussen (28) von Alexander Blessins Ex-Klub Union Saint-Gilloise an die Elbe gelotst, der zentrale Mittelfeldspieler war als Reaktion auf die Verletzung von Kapitän Jackson Irvine kontaktiert worden. Und schon sehr früh im Wechselfenster waren die Transfers von Torhüter Emil Gazdov (22, Montréal) sowie Innenverteidiger Tomoya Ando (27, Fukuoka) eingetütet worden.

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Der Profi-Kader umfasst mittlerweile 30 Akteure, nachdem der Wechsel von Oladapo Afolayan (28) zu den Blackburn Rovers am Sonntagabend offiziell verkündet wurde. Auch deshalb würden die Hamburger gern noch einen Spieler abgeben, wenn sich die Möglichkeit ergibt. Dabei handelt es sich nicht um Abdoulie Ceesay (22), um den es in schöner Regelmäßigkeit neue Gerüchte gibt, weil sein Spielerprofil ein begehrtes ist. Fin Stevens (22) würden hingegen keine Steine in den Weg gelegt werden.

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Gestern — 01. Februar 2026

Zurück nach England: Oladapo Afolayan verlässt den FC St. Pauli

01. Februar 2026 um 17:03

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Es zog sich bis kurz vor Ultimo, findet dann aber doch noch in der regulären Spielzeit statt: Am Tag vor dem Deadline Day hat der FC St. Pauli noch einen Abgang zu vermelden: Nach langer Suche nach einem neuen Klub ist Oladapo Afolayan in seinem Heimatland fündig geworden.

Auf dem Kiez hatte der Aufstiegsheld, der insgesamt 93 Mal das braun-weiße Trikot getragen und dabei 16 Treffer (plus sieben Assists) erzielt hat, schon seit Monaten keine Perspektive mehr. Mit Trainer Alexander Blessin hatte der vor exakt drei Jahren verpflichtete Offensivmann von Beginn an ein ausbaufähiges Verhältnis, das man spätestens nach Afolayans anklagenden Worten im Anschluss ans letzte Saisonspiel der Vorsaison als gestört bezeichnen konnte.

Afolayan spielte letztmals im November für St. Pauli

Zwar rafften sich beide Parteien im Sinne des großen Ganzen noch einmal auf und versuchten sich an einer konstruktiven Zusammenarbeit. Das Kind war allerdings in den Brunnen gefallen, fortan nahm man das Miteinander von außen vor allem noch als Belastung war, zumal sich weitere Vorfälle ereigneten. Am 1. November, beim deprimierenden 0:4 zu Hause gegen Gladbach, stand Afolayan (28) letztmals in St. Paulis Startelf. Es sollte, das weiß man jetzt, generell sein Abschiedsspiel gewesen sein. Seitdem kam keine weitere Einsatzminute hinzu.

Der Stürmer wechselt nach Blackburn

Daran hätte sich auch in Zukunft nichts geändert, weswegen von beiden Seiten eine Trennung in der Transferphase angestrebt worden war. Die ist nun offiziell, wie St. Pauli am Sonntagabend offiziell bestätigte: Flügelspieler Afolayan wechselt zu den Blackburn Rovers, dem Drittletzten der englischen Championship (2. Liga). Trainer dort ist mit Valérien Ismael ein alter Bekannter aus aktiven Zeiten, der Franzose spielte für Werder Bremen, den FC Bayern und Hannover 96.

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Da der Vertrag in Hamburg nur noch bis zum Sommer gültig gewesen ist und man gemeinhin um den Umstand wusste, dass St. Pauli den Spieler würde abgeben wollen, dürfte der Kiezklub nur eine vergleichsweise geringe Ablösesumme für Afolayan kassieren, vermutlich im unteren bis mittleren sechsstelligen Bereich. Viel wichtiger aber dürfte allen Beteiligten sein, dass nun endlich wieder Ruhe einkehren kann – wenn man sich allseits darauf besinnt, nicht noch mit Schmutz zu werfen.

Zwischen Afolayan und dem FC St. Pauli hat lange vieles gepasst

Das wird hoffentlich nicht passieren. Es ist jetzt schon schade genug, dass Afolayan, dessen Verdienste um die sportliche Entwicklung des Kiezklubs komplett unbestritten sind, nicht als das geht, was er über weite Strecken seiner Zeit in Hamburg war: ein Publikumsliebling. Andererseits hat der Spieler auch dem Klub sehr viel zu verdanken, denn egal, was jetzt noch kommen wird: Die erfolgreichste Zeit seiner Karriere wird Oladapo Afolayan beim FC St. Pauli zugebracht haben.

Der Kiezklub schrieb ihm zum Abschied: „Ein besonderer Meilenstein der gemeinsamen Zeit war der Aufstieg in die Bundesliga. Afolayan hatte daran mit wichtigen Aktionen, Toren und Vorlagen einen wichtigen Beitrag geleistet, dass der FC St. Pauli nach vielen Jahren wieder in die höchste deutsche Spielklasse zurückkehrte. Der FC St. Pauli bedankt sich bei Afolayan herzlich für die gemeinsame Zeit. Für seinen weiteren sportlichen Weg bei den Blackburn Rovers und für seine persönliche Zukunft wünschen wir ihm nur das Beste und viel Erfolg. Du wirst am Millerntor immer willkommen sein, Dapo!”

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„Kann der Mannschaft helfen“: Debütiert der neue Stürmer für St. Pauli im Pokal?

01. Februar 2026 um 14:14

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Die Worte waren in keiner Weise despektierlich gemeint. „Am Ende ist es auch die Qualität“, hatte Nikola Vasilj nach dem 1:2 von Augsburg gesagt und damit die konsequente Chancenverwertung des Gegners und die ausbaufähige eigene umrissen. Jackson Irvine, Kapitän des FC St. Pauli, wählte einen anderen Ansatz, derweil der Verein selbst nichts unversucht lässt, die Dinge in die richtige Richtung zu lenken.

Einen Mangel an Qualität in der braun-weißen Offensive kann und will Irvine dem Kiezklub nicht attestieren. „Alle unsere Stürmer haben bewiesen, dass sie treffen können“, unterstrich der Australier und verwies auf „verschiedene Optionen: Ricky-Jade Jones mit der Geschwindigkeit, Martijn Kaars mit Stärken in der Box, jetzt kommt noch ein Stürmer mit ein bisschen mehr Größe. Das gibt uns ein bisschen mehr Flexibilität. Wir können Chancen auf so viele verschiedene Wege kreieren“.

Taichi Hara heißt St. Paulis neuer Stürmer

Der besagte neue Stürmer war am Samstagmorgen offiziell verkündet worden, nachdem sich in den Tagen zuvor schon Hinweise verdichtet hatten, dass es sich um Taichi Hara handeln würde. Der Japaner, der ablösefrei vom J-League-Klub Kyoto Sanga verpflichtet wurde, stellte sich in einem kurzen Video selbst vor. „Ich bin 1,92 m groß und deswegen auch kopfballstark“, beschrieb sich der 26-Jährige. „Trotzdem kann ich auch mit dem Ball gut umgehen und bin kreativ. Damit kann ich der Mannschaft helfen.“

Darauf setzt auch Alexander Blessin – und zwar schon sehr bald. „Taichi hat am Samstag in Hamburg individuell trainiert“, erklärte der Coach in Augsburg. Tags darauf stand beim Spielersatztraining die erste Einheit im Kreis der neuen Weggefährten an, „und dann beginnt ja auch schon die Vorbereitung auf das Pokalspiel in Leverkusen. Und ich kann mir schon vorstellen, dass er dort zum Kader gehören wird“. Am Dienstag (20.45 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) tritt der Kiezklub im Viertelfinale bei Bayer an.

DFB-Pokal: Gehört Hara schon bei Bayer zum Kader?

Hara, der bereits Europa-Erfahrung in Kroatien, Spanien und Belgien gesammelt hat, wäre bereit. „Ich habe das Gefühl, dass ich der Herausforderung gewachsen bin“, sagte der zweifache Nationalspieler, der sich zudem auf zwei Landsleute freut, von denen ihm einer bestens bekannt ist. „Ich kenne Do (Tomoya Ando; Anm. d. Red.) seit sieben oder acht Jahren, wir haben zusammen an einem Trainingslager der U-Nationalmannschaft teilgenommen.“

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Wenn der bullige Angreifer ähnlich einschlägt wie sein defensiv orientierter Kumpel, dann kann sich nicht nur Alexander Blessin auf „nochmal eine andere Variable“ freuen: „Mit seiner Körpergröße und der Art und Weise, wie er spielt, kann er uns sehr helfen.“

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