Die Ungarn-Wahl ist geschlagen, Viktor Orbán ist abgewählt. Der von der EU, Soros und anderen „undurchsichtigen“ Financiers finanziell wie auch ideologisch massiv unterstützte Herausforderer Péter Magyar hat die Wahl gewonnen. Mit dem 45-jährigen Magyar gewinnt der Wunschkandidat der EU-Globalisten.
Zukunft Ungarns nach EU-Vorbild
Ein Kandidat, der angeblich seine Frau laut deren Aussagen mehrfach verprügelte, angeblich vor seinen Kindern onanierte und einen Welpen in der Mikrowelle gegrillt hatte. Was das Benehmen des Wahlsiegers und seine Umgangsformen angeht, passt Magyar jedenfalls hervorragend zum Verteidiger westliche Werte und „unserer Demokratie”, zu Selenskyj in Kiew und den „Sittenwächtern und Moralaposteln“ in Brüssel.
Der Fairness halber muss man freilich erwähnen, dass es Orbán ganz klar versäumt hatte, innenpolitisch an das anzuknüpfen, was ihn außenpolitisch so erfolgreich und beliebt gemacht hatte. Die Parteibonzen der Fidesz galten selbst in ländlichen Gegenden als abgehoben, unnahbar und überheblich, offenbar der „Klassiker“ von zu lange andauernder „Macht“.
Auch die zur Schau gestellte Freundschaft zu Netanjahu und Trump samt Wahlhilfe-Besuch des US-Vizepräsidenten war möglicherweise kontraproduktiv. Nicht zu vergessen ist außerdem, dass Peter Mayday ebenfalls ein rechter Politiker ist – nur eben der vielversprechendere in den Augen der Ungarn.
Quittung für Fehler Orbans
Auch der Lebensstandard in Ungarn ist nach wie vor gering, die Lage in Krankenhäusern außerhalb der Hauptstadt oft katastrophal und ja, auch die Korruption ist nicht gänzlich der Erfindung der westlichen Medien geschuldet, sondern vielmehr bittere Realität. Man hatte viele Jahre Zeit, diese Probleme ernsthaft anzugehen und zu beseitigen, stattdessen hat man diese nun dem politischen Gegner überlassen. Die Quittung dafür gab es gestern auf unmissverständliche Weise.
Es muss allerdings auch ernsthaft bezweifelt werden, ob sich mit Péter Magyar wirklich etwas zum Positiven ändert. Sein Wahlkampf hatte Dutzende Millionen Euro gekostet. Seine Geldgeber werden ihn fraglos nach Amtsantritt umgehend zur Kasse bitten.
In Ungarn wird zweifelsfrei die gleiche neoliberale woke Politik Einzug halten wie im Rest Europas. Magyar gilt zudem auch als Russland-feindlich und hat bereits angekündigt, der Ukraine sowohl Waffen zu liefern als auch Geld zu überweisen. In diesem Zusammenhang wird freilich auch das Veto gegen den 90 Milliarden-Kredit der EU an die Ukraine Geschichte sein, die Schulden werden auf die europäischen Mitgliedsstaaten aufgeteilt werden.
Man muss also kein Politikwissenschaftler sein, um zu verstehen, wie das in Moskau aufgefasst werden wird. Somit wird wohl auch für Ungarn das Energiethema zu einer Herausforderung der besonderen Art werden.
Es ist absehbar, dass die Ungarn den gestrigen 12. April rückblickend möglicher Weise noch sehr bedauern könnten.
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