Das größte Politikum im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft ist beseitigt. Die iranische Nationalmannschaft hat wenige Tage vor dem Start der Endrunde nun auch grünes Licht für die Einreise in die USA erhalten. Dies verkündete der US-Botschafter in der Türkei, Tom Barrack, am Freitag bei X. Der Iran übte derweil scharfe Kritik.
„Ich bin stolz auf unser hervorragendes Team der US-Botschaft in Ankara, das die Visa für die iranische Nationalmannschaft auf ihrem Weg zur Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten bearbeitet hat“, erklärte er in Bezug auf einen Medienbericht, demzufolge die iranischen WM-Spieler die Einreisevisa für die USA erhalten haben. Drei Tage zuvor hatten die Iraner bereits ihre Visa für Mexiko bekommen. Derzeit befindet sich die Mannschaft im Trainingslager in der Türkei.
Iran hat nach der erfolgten Visa-Erteilung indes scharfe Kritik an den US-Behörden geäußert. „Sie haben die willkürliche und diskriminierende Behandlung des iranischen Teams auf die höchste Stufe gehoben“, schrieb die iranische Botschaft in der Türkei im Netzwerk X in einer Reaktion auf Barracks Aussage.
Iran verlegt WM-Quartier nach Mexiko
„Warum erwähnen Sie nicht, dass einem Großteil des Management- und Führungspersonals, der technischen Berater und anderer wichtiger Mitglieder verweigert wurden, die integraler Bestandteile jeder Nationalmannschaft sind?“, hieß es in dem Statement.
Das Turnier beginnt am Donnerstag kommender Woche. Sein erstes WM-Spiel soll der Iran am 15. Juni in den USA gegen Neuseeland bestreiten. Wie Verbandspräsident Mehdi Taj am Dienstag mitteilte, ist am Samstag ein Flug nach Spanien geplant, bevor es von dort aus weiter zum Turnier-Quartier in Tijuana nach Mexiko geht.
Ursprünglich hatte die Mannschaft ihr Camp in Tucson/Arizona geplant, dieses wurde dann nach Mexiko verlegt. Die drei Vorrundenspiele finden aber in den USA statt. Die beiden Länder befinden sich im Kriegszustand, seit die USA und Israel Ende Februar begannen, den Iran zu bombardieren. (sid/sil)
Der Tesper Ulf Riek bewirbt sich bei den Kommunalwahlen am 13. September als Kandidat der Freien Wählergemeinschaft für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters in der Elbmarsch. Es ist sein zweiter Anlauf nach 2021. Er tritt gegen Amtsinhaberin Kathrin Bockey (SPD) und Heiko Scharnweber (CDU) an.
Ulf Riek aus Tespe kandidiert für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters in der Elbmarsch. Die Freie Wählergemeinschaft Elbmarsch hat den 58-Jährigen einstimmig nominiert.
Tragischer Unfall in Schwaben: Bei einem Pannenhilfe-Einsatz in Hirblingen (Landkreis Augsburg) sind eine Mutter und ihre kleine Tochter (3) schwer verletzt worden.
Bei einer Starthilfe in Schwaben hat ein Auto plötzlich mehrfach nach vorn beschleunigt und dabei eine Mutter sowie deren dreijährige Tochter schwer verletzt. Die beiden wurden am Freitag von dem Fahrzeug in Gersthofen nördlich von Augsburg überrollt und darunter eingeklemmt, wie die Polizei mitteilte.
Nach Starthilfe: Auto setzt vor und überrollt Mutter und Tochter (3)
Nach Angaben der Polizei hatte der Abschleppfahrer zuvor versucht, dem Auto Starthilfe zu geben. Ein 28-Jähriger saß den Angaben zufolge dabei am Steuer, um das Fahrzeug nach der Überbrückung zu starten. Die Mutter und ihre Tochter hielten sich wenige Meter neben dem Wagen auf, als es zu dem Unfall kam, wie es weiter hieß.
Ersthelfer hätten die 35-jährige Frau und ihre Tochter befreit. Beide seien ins Krankenhaus gebracht worden. Auch ein 66 Jahre alter Mitarbeiter eines Abschleppunternehmens sei von dem Fahrzeug erfasst worden und habe eine Verletzung am Schienbein erlitten.
Sorge um Fred Vasseur: Der Teamchef der Scuderia Ferrari wird am Samstag aus medizinischen Gründen nicht an der Formel-1-Strecke in Monaco sein. Im Anschluss an einige medizinische Checks sei Vasseur in ein Krankenhaus gebracht worden, dort werde er „weiter überwacht“, teilte das Team am Samstag mit. Es werde vorerst keine weiteren Informationen zum Zustand des 58-Jährigen geben, hieß es weiter.
Ob Vasseur rechtzeitig für den Großen Preis von Monaco am Sonntag (15 Uhr/Sky und RTL) wieder aus dem Krankenhaus entlassen wird, war zunächst unklar. Die Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton und Charles Leclerc gelten als Favoriten auf den Sieg. Am Freitag hatten sie das Training dominiert.
Ohne Vasseur gehen sie nun das dritte Training am Samstag (12.30 Uhr/Sky) und das Qualifying (16 Uhr/Sky und RTL) an. Das Qualifying ist auf der engen und langsamen Strecke im Fürstentum enorm wichtig, da Überholen schwierig ist. (sid/sil)
Dennis Thering ist am Samstag als Landesvorsitzender der CDU Hamburg bestätigt worden. Die Zustimmung für den 42-Jährigen ist aber gesunken.
Beim Landesparteitag im Bürgerhaus Wilhelmsburg stimmten am Vormittag 184 Delegierte für den Hummelsbütteler. 28 stimmten gegen ihn; es gab eine Enthaltung.
Thering als CDU-Landesvorsitzender wiedergewählt
Das entspricht einer Zustimmung von 86,4 Prozent. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.
Zuletzt war Thering im Februar 2024 mit 94,4 Prozent der Stimmen als Landesvorsitzender wiedergewählt worden. Er ist seit April 2023 im Amt. Drei Jahre zuvor hatte er bereits den Vorsitz der CDU-Bürgerschaftsfraktion übernommen. (dpa/mp)
Der Jetstream lenkt atlantische Tiefdruckgebiete nach Mitteleuropa. Im Celler Land bringt das wechselhaftes Wetter mit Schauern. Ab Mittwoch könnte ein Hoch für längere Zeit sommerliche Temperaturen bringen.
Wechselhaft: Bis zum Sommerhoch müssen sich die Celler noch etwas gedulden. Das drohende Gewitter am Heidberg bei Baven fing CZ-Leser David Bodammer mit seiner Kamera ein. David Bodammer - Heideblende
Ausfälle und Umleitungen: In den Hamburger Sommerferien will die Deutsche Bahn bei ihren Bauprojekten Tempo machen. Eine wichtige Strecke zwischen Hauptbahnhof und Altona muss dafür fünf Wochen lang gesperrt werden.
Der direkte Zugverkehr zwischen Berlin und Hamburg soll am 14. Juni wieder aufgenommen werden, doch schon einen Monat später müssen sich Fahrgäste auf neue Bauarbeiten in Hamburg einstellen. Die Deutsche Bahn kündigt eine Sperrung der sogenannten Verbindungsbahn an. Das bedeutet, dass vom 14. Juli bis zum 20. August – die Zeit fällt in die Hamburger Sommerferien – keine Züge zwischen dem Hauptbahnhof und Altona fahren.
Sperrung der Verbindungsbahn: Erneuerung von drei Bahnbrücken
Es werde zu Umleitungen, Ausfällen und Fahrplanänderungen kommen, hieß es. Auch die S-Bahn ist betroffen. Nach Angaben des Verkehrsunternehmens müssen Fahrgäste der Linien S2, S5 und S7 zwischen Altona und Sternschanze vom 17. Juli bis zum 13. August auf Ersatzbusse umsteigen.
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Während der Sperrpause arbeitet die Deutsche Bahn an der Erneuerung von drei Bahnbrücken. Der Neubau der Eisenbahnüberführungen Schanzen- und Holstenstraße sowie der Sternbrücke läuft bereits seit längerer Zeit. Außerdem sollen wichtige Arbeiten für die Verlegung des Bahnhofs Altona erledigt werden.
Neuer Bahnhof Altona soll Ende 2029 fertig sein
Der neue Fernbahnhof Altona wird rund zwei Kilometer nach Norden an der S-Bahnstation Diebsteich neu gebaut. Der bisherige Kopfbahnhof wird damit zu einer Durchgangsstation. Der neue Bahnhof soll Ende 2029 in Betrieb genommen werden.
Bereits im vergangenen März war die Verbindungsbahn gesperrt worden. Das hatte zur Folge, dass ein Teil der Fernzüge aus dem Süden und Westen Deutschlands sowie aus Berlin nicht bis zum Hauptbahnhof fahren konnte, sondern schon in Harburg endete beziehungsweise von dort abfuhr. Für Fern- und Regionalzüge aus dem Norden war Pinneberg die Endstation oder der Startbahnhof.
Die für den Sommer geplanten Maßnahmen und ihre Auswirkungen auf den Bahn- und Straßenverkehr wollen Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) und Vertreter der Deutschen Bahn am Mittwoch vorstellen. (dpa/mp)
Alexander Zverev blieb gelassen – mal wieder. „Nicht wirklich“ ein Vorteil sei der kampflose Einzug ins Finale der French Open für seinen italienischen Gegner Flavio Cobolli, erklärte der Hamburger, „denn mir geht es gut. Ich hatte keine extrem langen Matches. Ehrlich gesagt, könnte ich jetzt schon wieder spielen.“
Während Zverev sich in drei Stunden gegen Jakub Mensik in das Finale hatte arbeiten müssen, durfte sich Cobolli in der Runde der letzten vier schonen. Sein Landsmann Matteo Arnaldi konnte kurzfristig nicht zum ersten italienischen Halbfinale bei einem Grand Slam antreten, ein Virus bremste ihn aus.
Zverev bleibt auf Titeljagd bei French Open cool
„So stellt man sich ein Grand-Slam-Halbfinale nicht vor“, sagte Zverev: „Aber ich habe Matteo auch in der Umkleidekabine gesehen, und er sah furchtbar aus. Ich verstehe das. Er kann nicht viel dagegen tun.“ So etwas komme vor, führte der Tokio-Olympiasieger weiter aus. „Wir sind alle nur Menschen. Wir wollen nicht, dass so etwas passiert, aber es passiert nun mal“, sagte Zverev: „Ich glaube nicht, dass das am Sonntag einen großen Unterschied machen wird.“
Alexander Zverev steht im Finale der French Open.IMAGO / NurPhoto
Alexander Zverev steht im Finale der French Open.
Das bittere Aus Arnaldis, der am Montag von Platz 104 auf Rang 34 der Weltrangliste klettern wird, war die nächste Wendung in einem verrückten Turnier an der Seine. Doch Zverev blieb auf dem Weg zum ersehnten ersten Grand-Slam-Titel bislang cool – und will nun gegen Cobolli den letzten Schritt gehen.
„Ich habe mich auf meine Sachen konzentriert. Und das werde ich auch weiterhin tun“, sagte der 29-Jährige. Natürlich sei es „ein sehr wildes Turnier“ gewesen, meinte Zverev, „aber das Einzige, worauf ich Einfluss habe, ist mein nächstes Match. Und wer mein nächster Gegner ist. Alles andere kann ich nicht kontrollieren, werde ich nicht kontrollieren, will ich auch gar nicht kontrollieren“ (sid/sil)
Schwerer Unfall in Berlin: Am frühen Morgen ist in Kreuzberg ein Taxi mit einem Polizeiwagen kollidiert. Die Feuerwehr spricht von acht Verletzten. Was ist passiert?
Bei dem Unfall sind acht Menschen verletzt worden – zwei davon schwer. Die übrigen sechs erlitten leichte Verletzungen, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte.
Acht Verletzte nach Unfall mit Taxi und Polizeiauto
Laut einem Post der Polizei auf X kippte das Polizeiauto bei dem Unfall auf die Seite. Bei der Rettung kam auch ein Hubschrauber zum Einsatz, wie es hieß.
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Laut den Polizeiangaben ereignete sich der Unfall gegen 6 Uhr morgens auf der Kreuzung Wilhelmstraße, Ecke Hallesches Ufer. Der Unfallort sei weiträumig gesperrt worden.
Wie der Sprecher der Feuerwehr sagte, wurden neben den Insassen des Polizeiwagens auch der Taxifahrer verletzt. Weitere Angaben wurden zunächst nicht gemacht. Laut Polizei wurden Ermittlungen aufgenommen. (dpa)
Der deutschen Fußball-Nationalspielerin Laura Freigang droht nun auch offiziell Ärger wegen Meldeversäumnissen im Zusammenhang von Dopingproben. Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) bestätigte am Freitag drei „Strikes“ der Kapitänin von Bundesligist Eintracht Frankfurt innerhalb von zwölf Monaten. Die NADA machte den Vorgang während des deutschen WM-Qualifikationsspiels gegen Norwegen publik, bei dem die 28-Jährige aber nicht zum Kader gehörte.
Die NADA sprach von einem „möglichen Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen“, der Fall sei an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) weitergeleitet worden. Dieser sei für das Disziplinarverfahren zuständig und werde „den vorliegenden Sachverhalt prüfen, bewerten und über die Feststellung eines Verstoßes gegen Anti-Doping-Bestimmungen und die entsprechenden Sanktionen entscheiden.“
Freigang droht Sperre: DFB wartet auf Entscheidung
Zuvor hatte es mehrere Medienberichte über den Fall Freigang gegeben. Ein Dopingverdacht bestehe nicht gegen die DFB-Torjägerin, alle ihre Tests seien negativ ausgefallen, schrieb der „Kicker“. Laut Sport1 soll Freigang dreimal innerhalb eines Jahres nicht am angegebenen Ort gewesen sein.
Drei „Strikes“ führen zu einem Disziplinarverfahren, als Strafmaß ist eine Sperre von bis zu zwei Jahren vorgesehen. Freigang gehört auch für das WM-Qualifikationsspiel am Dienstag in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana (18 Uhr/ZDF) nicht zum Kader, ist aber auf Abruf nominiert. „Wir sehen andere Spielerinnen auf ihrer Position vor ihr“, hatte Bundestrainer Christian Wück in der Vorwoche über seine Entscheidung gesagt.
Nach dem Spiel hielten sich die DFB-Vertreter zu dem Thema bedeckt. „Die Mitteilung der NADA ist eingegangen, mehr können wir dazu aktuell nicht sagen“, erklärte Pressesprecherin Sonja Alger. Wück betonte, er werde sich zu dem Fall und zum Prozedere nicht äußern, das betreffende Meldesystem habe er auch persönlich nie nutzen müssen: „Ich war nie Nationalspieler, ich musste das nie abgeben.“ (sid/sil)
Zahlreiche Menschen in Deutschland warten auf Spenderorgane. Zum Tag der Organspende wird über das Thema breit informiert und diskutiert. Hamburg liegt bei einem Aspekt bundesweit an der Spitze.
In Hamburg leben im Bundesvergleich prozentual die meisten Organspenderinnen und Organspender. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, die die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) aus Anlass des Tags der Organspende am 6. Juni herausgegeben hat.
35 Organspender auf eine Million Hamburger Bürger
Demnach kommen in der Hansestadt rechnerisch 35 Organspender auf eine Million Einwohnerinnen und Einwohner. Der bundesdeutsche Durchschnitt liegt bei 13,1 Organspendern auf eine Million. Mecklenburg-Vorpommern liegt bei einem Wert von 18,5, Schleswig-Holstein bei 17,2.
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Die Zahl der in Hamburg von Januar bis Ende Mai transplantierten Organe lag nach den Zahlen der DSO bei 105, das ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als es 86 Transplantationen waren, 2024 lag die Zahl Ende Mai bei 50.
Zahl der gespendeten Organe leicht gestiegen
Die Zahl der in Hamburg bis Ende Mai gespendeten und entnommenen Organe, die bundesweit oder im Ausland transplantiert wurden, stieg leicht auf 66, im Vorjahreszeitraum waren es 62, 2024 waren es 44. Insgesamt zählt Hamburg jetzt 27 Organspender, 2025 waren es 17 und 2024 nur 14 Organspender. 158 Menschen in Hamburg warten derzeit auf eine Organspende, 159 Organe werden benötigt, davon 150 Nieren.
Bundesweit ist die Zahl der Organspender von Januar bis Ende Mai um 6,1 Prozent auf 452 gestiegen, 2024 waren es zu diesem Zeitpunkt 426, 2024 waren es 382. Die Anzahl der gespendeten Organe liegt bei 1405, ein Plus von 12,1 Prozent gegenüber 2025 (1253). 2024 waren es Ende Mai 1140. Auch die Zahl der transplantierten Organe stieg bundesweit um 8,3 Prozent auf 1464, vor einem Jahr waren es 1352, vor zwei Jahren 1231 Organe.
Sozialsenatorin für Widerspruchslösung
Der bundesweite Tag der Organspende findet unter dem Motto „Zeit, Zeichen zu setzen“ statt. Mit zahlreichen Aktionen beteiligen sich Institutionen des Gesundheitswesens, um über das Thema aufzuklären und alle, die noch keinen Organspendeausweis besitzen, zu einer persönlichen Entscheidung zu motivieren.
„Ich setze mich für die Widerspruchslösung ein“, sagt Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD). Viele Menschen in Deutschland würden Organspenden befürworten, hielten ihre Entscheidung aber nicht verbindlich fest. In einer ohnehin schweren Situation müssten dann die Angehörigen eine Entscheidung treffen – und diese falle häufig gegen eine Spende aus, obwohl der oder die Verstorbene es vielleicht anders gewollt hätte. „Lassen Sie uns den Tag nutzen, um über das Thema ins Gespräch zu kommen“, erklärte die Senatorin.
Im Bundestag wird erneut die Einführung einer Widerspruchsregelung diskutiert, nach der alle Bürgerinnen und Bürger als Organspenderinnen und Organspender gelten, sofern kein Widerspruch vorliegt. Die zentrale bundesweite Veranstaltung zum Tag der Organspende findet am 6. und 7. Juni 2026 in Leipzig statt. (dpa)
Wenige Tage vor dem Start der WM gehen die mexikanischen Behörden trotz Protesten und Sicherheitsbedenken davon aus, dass Besucher eine „wunderbare Zeit“ im Co-Gastgeberland verbringen werden.
„Wir sind bereit, die Weltmeisterschaft unter Einhaltung aller erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen auszurichten“, sagte Mexikos Außenminister Roberto Velasco nach einem Treffen mit Bundesaußenminister Johann Wadephul in Mexiko-Stadt.
Derzeit gibt es in der mexikanischen Hauptstadt Proteste und Straßenblockaden einer streikenden Lehrergewerkschaft. Auch andere soziale Gruppen haben Demonstrationen während der WM angekündigt. „Wir sind eine Demokratie, wir sind ein Land der Freiheiten“, begründete Velasco die Proteste.
13 WM-Spiele in Mexiko: Sicherheit und Symbolpolitik im Fokus
Vor riesigen, künstlerischen Fußbällen tauschten Wadephul und Velasco nach dem bilateralen Treffen Trikots ihrer jeweiligen Nationalmannschaften aus. „Mexiko und Deutschland sind nicht nur auf diplomatischer Ebene, sondern auch in Stadien aufeinandergetroffen“, sagte Velasco. Und er erinnerte daran, wie einige der Spiele endeten: „Bei der WM 1986 in Mexiko schieden wir im Viertelfinale aus (4:1 im Elfmeterschießen), doch bei der WM 2018 in Russland haben wir uns mit einem Sieg gegen Deutschland (1:0) revanchiert.“
Mexiko ist mit drei Spielorten und 13 Spielen Mitgastgeber der WM, die zusammen mit den USA und Kanada ausgerichtet wird. Gespielt wird in Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey. Präsidentin Claudia Sheinbaum hat ein sicheres Turnier versprochen. Mehr als 100.000 Soldaten, Polizisten und private Sicherheitskräfte sowie Drohnen, Militärflugzeuge und Sprengstoffspürhunde sollen für einen sicheren Ablauf des Wettbewerbs sorgen.
Im Februar hatten die Anhänger des mexikanischen Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes, alias „El Mencho“, Mexiko nach dessen Festnahme und Tod mit einer Welle der Gewalt überzogen. Dabei starben mindestens 74 Menschen. Oseguera war der Anführer des mächtigen Drogenkartells Cártel Jalisco Nueva Generación (CJNG). (dpa/sil)
Christian Wück grinste schon Minuten vor Spielende, nach dem Schlusspfiff feierten dann auch Deutschlands Fußball-Nationalspielerinnen ausgelassen zu den Klängen von Wolfgang Petry und tanzten durchs Kölner Stadion. Das Matchball-Spiel gegen Norwegen wurde 2:0 (2:0) gewonnen. Somit hat die Auswahl von Bundestrainer Wück als erstes europäisches Team das WM-Ticket für Brasilien 2027 gelöst.
„Das war unser großes Ziel. Ich bin stolz auf die Mannschaft“, sagte ein erleichterter Wück am ARD-Mikrofon und zeigte sich voller Vorfreude: „Jede Weltmeisterschaft ist ein Riesenerlebnis“ Stürmerin Lea Schüller bekannte: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, sind jetzt umso glücklicher.“
Marie Müller glänzt bei ihrem Startelf-Debüt für DFB-Frauen
Die starke Newcomerin Marie Müller feierte als Ersatz für die verletzte Giulia Gwinn mit ihrem Führungstreffer (18.). „Debüt, Startelfdebüt, Tor – besser geht es nicht“, sagte sie: „Mit fehlen die Worte“ Carlotta Wamser (27.) erhöhte vor 33.425 Fans in Köln in der effizienten Anfangsphase. Den Abschluss am Dienstag (18 Uhr/ZDF) in Ljubljana gegen Slowenien kann die DFB-Auswahl mit 13 Punkten auf dem Konto entspannt angehen. Norwegen hingegen muss in die Playoffs.
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Während Stammtorhüterin Ann-Katrin Berger ihre Bauchverletzung rechtzeitig auskurieren konnte, musste Wück seine Stamm-Abwehr fast komplett umbauen. So setzte Wück rechts auf Müller vom US-Klub Portland Thorns für Kapitänin Gwinn (Schulter-OP). Die 25-Jährige zahlte das Vertrauen nach langer Zwangspause aufgrund eines Kreuzbandrisses mit ihrem platzierten Linksschuss zur Führung zurück.
Auf der linken Seite vertrat Wamser die verletzte Franziska Kett, in der Abwehrzentrale kam die erfahrene Kathrin Hendrich für die rotgesperrte Vize-Kapitänin Janina Minge an der Seite von Rebecca Knaak zum Einsatz. Sjoeke Nüsken durfte die DFB-Elf im 58. Länderspiel erstmals als Kapitänin aufs Feld führen. Wück war bemüht, den gestiegenen Druck nach dem jüngsten 0:0-Patzer in Österreich auszublenden. Über eine mögliche Niederlage „denken wir nicht nach. Wir wollen gewinnen, eine der ersten europäischen Mannschaften sein, die sich qualifizieren“, sagte Wück vor Anpfiff in der ARD.
Traumtor von Wamser begeistert Fans und Bundestrainer
Und so begann sein Team wie beim 4:0 im Hinspiel auch druckvoll und versuchte, seine Offensive in Szene zu setzen. Die deutsche Defensive musste insbesondere die frühere Wolfsburgerin Caroline Graham Hansen im Blick behalten. Diese vertrat die verletzte Ex-Weltfußballerin Ada Hegerberg als Kapitänin. Mit ihrem wunderbaren Rechtsschuss neben den rechten Innenpfosten aber verzückte Wamser erneut auf Vorarbeit von Linda Dallmann nicht nur die Fans. Auch Wück klatschte zu den Klängen von „Major Tom“ begeistert im Takt. Dann hatten die Deutschen Glück: Der vermeintliche Anschlusstreffer durch Signe Gaupset (43.) zählte aufgrund einer Abseitsstellung nicht – eine knappe Entscheidung.
Kurz vor der Pause und direkt danach musste aber Berger verstärkt eingreifen, Norwegen erhöhte den Druck auf die teils luftige deutsche Abwehr: Die 35-Jährige lenkte den Ball gleich zweimal in höchster Not über die Latte. Die DFB-Elf befreite sich in der Folge wieder, Schüller (62.) vergab nach guter Vorlage von Brand die nächste gute Chance. (sid/sil)
ICE-Alarm! Kurz vor dem Start der WM haben Menschenrechtsorganisationen vor einem „Klima der Angst“ gewarnt – und weiter Druck auf die FIFA ausgeübt.
Der Weltverband verspreche „das größte und inklusivste Turnier“ der Geschichte, sagte Andrea Florence von der Sport and Rights Alliance in einer Medienrunde: Weniger als eine Woche vor dem Auftaktspiel der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) sehe die Realität vor Ort aber „völlig anders“ aus.
Die FIFA trage erstmals eine WM unter einem Menschenrechtsrahmen aus, dennoch fehlten Schutzmaßnahmen. Die menschenrechtsfeindliche Rhetorik von US-Präsident Donald Trump, die Razzien der Einwanderungsbehörde ICE oder Einreiseverbote hätten „einen dunklen Schatten auf das größte Sportereignis der Welt geworfen“, sagte Florence, die in einem Brief an FIFA-Präsident Gianni Infantino mehrere Forderungen mit Blick auf ICE, Einreisefragen oder zur Pressefreiheit gestellt hat. Darauf habe der Weltverband aber nur mit einer Erklärung zum Kinderschutz geantwortet.
ICE als Gefahr für die Sicherheit der WM-Fans
Vor allem die drohenden ICE-Razzien im WM-Umfeld treiben die Menschenrechtler um. Minky Worden von Human Rights Watch fordert eine Aussetzung der Einsätze. „Niemand kann die WM genießen, wenn die Gefahr besteht, am Stadioneingang von einer maskierten, nicht rechenschaftspflichtigen, missbräuchlichen Miliz nach seinem Pass gefragt zu werden“, sagte Worden: „Die Gefahren gehen über die Stadien hinaus, sie bestehen in den Gemeinden, in den Fanzonen.“
ICE-Direktor Todd Lyons hatte im Februar erklärt, dass seine Behörde während der WM eine Schlüsselrolle für die Sicherheit spielen werde. In der Öffentlichkeit wachsen seitdem Bedenken, dass ICE auch rund um die WM-Spiele aktiv werden könnte. Bei Einsätzen von ICE-Agenten wurden zu Beginn des Jahres in Minneapolis zwei Menschen erschossen. (dpa/sil)
Zweimal im Jahr kommen die Justizministerinnen und -minister zu einer Konferenz zusammen. Momentan liegt der Vorsitz in Hamburg. Und dort sieht man vor allem im Sexualstrafrecht Handlungsbedarf.
Zehn Jahre nach der Reform des Sexualstrafrechts sollen die Justizministerinnen und -minister der Länder weiter bestehende Schutzlücken schließen. Bei ihrer Frühjahrstagung in der kommenden Woche in Hamburg liegen dazu allein aus dem Vorsitzland drei Beschlussvorschläge vor. Für die Vorsitzende, Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne), ist das Thema sexualisierte Gewalt gegen Frauen ein Schwerpunkt der Konferenz.
Insgesamt gebe es für das Treffen am Donnerstag und Freitag in der historischen Speicherstadt 60 Beschlussvorschläge mit einer großen Bandbreite. „Von den Themen zur sexuellen Selbstbestimmung über organisierte und extremistisch motivierte Kriminalität bis hin zur Resilienz des Rechtsstaats und zur Beschleunigung von Verfahren ist alles dabei“, sagte Gallina.
Sexualstrafrecht: Von „Nein heißt Nein“ zu „Nur Ja heißt Ja“
Die Grünen-Politikerin sieht vor allem im Sexualstrafrecht Handlungsbedarf. Gemeinsam mit ihrem nordrhein-westfälischen Kollegen Benjamin Limbach (Grüne) hat sie einen Vorschlag für ein sogenanntes „Nur Ja heißt Ja“-Modell eingebracht, das das seit der Reform 2016 geltende „Nein heißt Nein“-Modell ablösen soll.
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Vorgesehen ist, dass künftig das Fehlen einer freiwilligen und erkennbaren Zustimmung zu einer sexuellen Handlung als zentrales Kriterium für deren Strafbarkeit gilt.
Zwar hatte schon das „Nein heißt Nein“-Modell die Opferposition gestärkt, weil sexuelle Handlungen grundsätzlich bestraft werden können, wenn sie gegen den erkennbaren Willen einer Person vorgenommen werden.
Viele Opfer sexualisierter Gewalt können Willen nicht äußern
Das Problem sei nur, dass nicht alle Opfer in der Lage seien, ihren Willen zu äußern. „Wir haben die Situation, dass viele Opfer einer solchen Straftat in Schockstarre verfallen“, sagte Gallina. Manche Studien gingen von bis zu 40 Prozent aus. „Das ist dann der Moment, in dem ich keinen entgegenstehenden Willen äußern kann, weil es mir einfach nicht möglich ist. Und darin sehen wir noch eine erhebliche Schutzlücke.“
Auch an die Verjährungsfristen für Sexualstraftaten müsse man noch mal ran, sagte Gallina. Damit auch bei erst spät bekannt gewordenen Taten sexualisierter Gewalt der Opferschutz gestärkt und eine effektive Strafverfolgung gewährleistet werden könne.
„Seit der Reform des Sexualstrafrechts vor zehn Jahren ist es zu Fallkonstellationen gekommen, in denen auch schwerwiegende sexuelle Übergriffe – insbesondere unter Ausnutzung der Unfähigkeit der Opfer, ihren Willen zu äußern – nicht mehr verfolgt werden konnten“, sagte Gallina. Vor allem, wenn die Opfer keinen Widerstand hätten leisten können und selbst erst später von den Taten erfahren hätten – wie im Fall der Französin Gisèle Pelicot.
Unter Umständen verjährten solche Taten – auch wenn dabei in den Körper des Opfers eingedrungen wurde – bereits nach fünf Jahren, weil sie nur als Vergehen verfolgt werden konnten. Vor der Reform galt eine solche Tat immer als Verbrechen mit einer Verjährungsfrist von 20 Jahren. „Ich kann mir vorstellen, dass man bei der Reform solche Fallkonstellationen, wie wir sie jetzt vor Augen haben, noch gar nicht gesehen hat“, sagte Gallina.
Inzwischen wisse man, dass es auch in Deutschland Netzwerke gibt, in denen sich zu Taten verabredet wird, bei denen die Opfer sediert werden. „Es ist natürlich besonders dramatisch, wenn das Opfer erst durch die Aufklärungsarbeit von Strafverfolgungsbehörden oder durch Zufall von der Tat erfährt und dann keine Chance mehr auf Strafverfolgung hat, weil die Taten schon länger zurückliegen.“
So wurde in Hamburg nach Angaben der Behörde beispielsweise im vergangenen Jahr ein Verfahren gegen einen Mann geführt, dem die Staatsanwaltschaft vorwarf, in 67 Fällen sexuelle Handlungen an seiner zur Willensbildung und -äußerung nicht fähigen Ehefrau vorgenommen zu haben. 65 der 67 Taten wurden trotz umfangreicher Beweislage wegen Verjährung eingestellt.
Anzeigepflicht für schwere Sexualstraftaten
Ein dritter Hamburger Beschlussvorschlag zielt darauf ab, künftig auch die Nichtanzeige von geplanten schweren Sexualstraftaten unter Strafe zu stellen. Bei anderen schweren Straftaten wie Hoch- oder Landesverrat, Mord oder räuberischer Erpressung ist das in Paragraf 138 Strafgesetzbuch geregelt: Wer von solchen geplanten Taten zu einer Zeit Kenntnis erlangt, in der sie noch abgewendet werden könnten, und sie nicht anzeigt, dem drohen bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe.
Gallina will erreichen, dass der Straftatenkatalog des Paragrafen 138 um schwere Sexualdelikte erweitert wird und deren Planung dann ebenfalls unter Strafandrohung angezeigt werden muss – „insbesondere solche zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen“, wie es in ihrem Beschlussvorschlag heißt. (dpa)
Seit 1. Mai ist die wichtige Bahnstrecke zwischen Hannover und Hamburg in Teilen gesperrt. Wie läuft es auf der Strecke? Alle News und nützliche Infos für Pendler im Liveticker.
Am Bardowicker Bahnhof sind einige der Wartenden aus dem Metronom RE3 in Richtung Hamburg ausgestiegen, solange die Fahrt nicht weitergehen kann. Jacqueline Kurjahn
Mit Regen begann das Stadtfest „Lüneburg feiert“ am Donnerstag, doch am Abend klarte es auf. Die Innenstadt füllte sich schnell, als auf sieben Bühnen das Programm startete. Bis Sonntag wird zwischen Marktplatz, Stint und Marienplatz gefeiert. Wir zeigen Ihnen Bilder aus der Innenstadt.
Bei der Verabschiedung im Mannschaftskreis flossen ein paar Tränen. Bundestrainer Julian Nagelsmann und alle Nationalspieler waren in ihrem Hotel Waldorf Astoria in Chicago zusammengekommen, um Lennart Karl vor dem Abflug Trost zu spenden. „Er war extrem traurig“, berichtete DFB-Präsident Bernd Neuendorf. Danach machte sich der am Boden zerstörte Karl auf die schmerzhafte Heimreise.
„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll“, schrieb der 18-Jährige nach seinem WM-Aus zuvor bei Instagram, „aber es tut einfach unbeschreiblich weh, das größte Turnier verpassen zu müssen.“ Seinen kometenhaften Aufstieg wird er auf der WM-Bühne vorerst nicht fortsetzen.
Muskelbündelriss: Lennart Karl verpasst die WM
Beim Abschlusstraining für die Turnier-Generalprobe gegen die USA am Samstag (20.30 Uhr MESZ/RTL) erlitt der Shootingstar des FC Bayern einen Muskelbündelriss im linken vorderen Oberschenkel, der Traum von seiner ersten WM platzte brutal. Er habe „alles dafür getan, um fit für die WM zu sein. Leider kommen Verletzungen oft zum unglücklichsten Zeitpunkt“, schrieb Karl weiter.
Seine Teamkollegen und Nagelsmann litten mit dem Offensiv-Dribbler. „Es tut mir wahnsinnig leid für Lenny“, sagte der Bundestrainer und ergänzte: „Er hat mit seiner Unbekümmertheit, seinem Spielwitz, seinem Tempo und als Typ super in die Mannschaft gepasst. Es ist für ihn und uns alle ein großer Schock, dass er die WM verpasst.“ Dass Karl noch jung sei und noch viele Turniere vor sich habe, sei „nur ein kleiner Trost“. Man hätte den Aufsteiger der vergangenen Saison „sehr gerne im Team gehabt“.
Nagelsmann nominiert Ouédraogo für die WM nach
Doch Nagelsmann muss den Blick nach vorne richten – und tat das bereits. Er nominierte umgehend den Leipziger Assan Ouédraogo nach, der aus seinem Urlaub in Spanien direkt ins Turnier-Quartier nach Winston-Salem reisen wird.
„Mit Assan Ouédraogo bekommen wir nun einen Spieler dazu, der ähnlich wie Lenny einen klasse Einstand bei uns hatte. Er ist ebenfalls hoch talentiert und soll hier mutig und unbeschwert aufspielen“, sagte Nagelsmann. Ouédraogo absolvierte sein bisher einziges Länderspiel gegen die Slowakei (6:0) im November und erzielte dabei auch ein Tor. Danach wurde der 20-Jährige von zwei Knieverletzungen gestoppt und gab erst Anfang April sein Comeback bei RB. Doch jetzt sprang er nachträglich auf den WM-Zug auf – zum Leidwesen von Lennart Karl. (sid/sil)
Wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am 14. Juni ihr WM-Auftaktspiel gegen Curaçao (19 Uhr MESZ, ARD und MagentaTV) bestreitet, ist auch der 13-Jährige Niklas mittendrin – und zwar am Mikrofon. Gemeinsam mit Moderatorin Stephanie Baczyk wird der Teenager das Spiel im Livestream auf kika.de, in der KiKA-App sowie in der ARD-Mediathek kommentieren.
Das Kindermedienangebot von ARD und ZDF begleitet die Fußball-WM, die am 11. Juni beginnt und mit dem Finale am 19. Juli endet, online auf kika.de und in der KiKA-App.
KiKA setzt auf altersgerechte WM-Berichterstattung
Kindern soll so ein „altersgerechter Zugang zu großen Sportereignissen“ geboten werden, wie es in einer Mitteilung heißt. Für Niklas ist es nicht der erste große Auftritt am Mikrofon: Im vergangenen Jahr durfte er bereits ein Länderspiel der Frauen-Nationalmannschaft bei KiKA kommentieren.
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ARD und ZDF zeigen bei der WM insgesamt 60 Spiele, darunter alle Partien der deutschen Mannschaft. Alle 104 Spiele sind nur beim kostenpflichtigen Streamingsdienst der Telekom MagentaTV zu sehen.(sid/ggg)
Mauricio Pochettino hatte seinen Julian-Nagelsmann-Moment im März. „Warum nicht wir? Warum nicht wir? Warum nicht wir? Wir müssen wirklich daran glauben, dass wir da sein können. Wir müssen träumen“, sagte der US-Nationaltrainer über eine Finalteilnahme und den Titelgewinn bei der Fußball-WM. Die USA um Superstar Christian Pulisicsind trotz ihrer Rolle als Co-Gastgeber zwar noch weiter von der Position eines Titelfavoriten entfernt als die DFB-Auswahl, aber der Argentinier Pochettino hält es wie Bundestrainer Nagelsmann mit dem Grundsatz: Wer mitspielt, muss auch gewinnen wollen. Und daran glauben.
Vor dem direkten Duell am Samstag in Chicago (20.30 Uhr MESZ/RTL) – dem letzten Test vor dem WM-Auftakt für beide – haben die USA allerdings wenig dafür getan, um den Traum mit guten Ergebnissen zu befeuern. Kurz nach der Pochettino-Rede gab es im Frühjahr ein 2:5 gegen Belgien und ein 0:2 gegen Portugal. Es waren die Niederlagen Nummer sieben und acht in Serie gegen europäische Teams. „Das war vielleicht ein kleiner Weckruf. Aber wir kommen am Ende schon dahin“, sagte Ex-Kapitän Tyler Adams nach den zwei Pleiten des Teams um Pulisic. Er musste allerdings auch zugeben: „Es ist schon eine Weile her, seit wir einen der großen Jungs umgehauen haben.“
Pulisic: USA wollen bei der WM in die K.o.-Runde
Dennoch: Alles andere als mindestens das Viertelfinale wäre eine Enttäuschung für die US-Boys um ihre Stars Pulisic (AC Mailand), Weston McKennie (Juventus Turin), Adams (AFC Bournemouth) und Sergiño Dest (PSV Eindhoven). Keine Generation an US-Fußballern war so gut ausgebildet und spielte bei so guten Klubs. Das einzige WM-Halbfinale gab es allerdings beim Debüt 1930, ins Viertelfinale ging es 2002. 2010, 2014 und 2022 war jeweils im Achtelfinale Schluss, 2006 in Deutschland schon in der Gruppenphase und 2018 verpasste das Team die Qualifikation komplett.
Seit dem 1:3 im Achtelfinale 2022 in Katar gegen die Niederlande habe sich die Mannschaft aber weiterentwickelt und gelernt, sagte Pulisic. „Die meisten Jungs gehen in diese WM, ja, etwas entspannter, vorbereiteter auf die großen Momente“, sagte der Profi der AC Mailand. „Jedes Spiel, jeder große Moment fühlt sich etwas einfacher an und du fühlst dich davor etwas wohler.“ In Gruppe D bekommen es die USA zuerst mit Paraguay zu tun, die weiteren Gegner sind Australien und die Türkei.
Torflaute von Pulisic endet – Pochettino optimistisch
Immerhin: Vor dem Duell mit Deutschland im Soldier Field gab es ein 3:2 gegen Senegal, die beiden Treffer von Ex-Bayern-Star Sadio Mané zum Ausgleich hinderten die Gastgeber in Charlotte nicht daran, sich ein dringend notwendiges Erfolgserlebnis zu holen.
Besonders wichtig: Die Torflaute von Pulisic endete. Acht Spiele lang, seit November 2024, hatte er nicht mehr für die USA getroffen. Und auch in Italien lief es nach starkem Saisonstart nicht mehr rund. Nach 10 Toren in 15 Spielen gab es in den 19 Partien seit dem 28. Dezember keinen einzigen Treffer mehr für Milan. Dass der 27 Jahre alte US-Anführer gegen Senegal das 2:0 erzielte, sorgte bei ihm und Trainer Pochettino für Erleichterung. „Ich freue mich für ihn, dass er nach so langer Zeit, einigen Monaten, wieder getroffen hat. Das ist ganz offensichtlich wichtig für unsere Spieler in der Vorbereitung auf die WM.“
USA bangen um Abwehrchef Richards vor Deutschland-Spiel
Wichtig wäre auch ein fitter Chris Richards. Der Verteidiger von Crystal Palace hat sich am 17. Mai die Außenbänder im Knöchel gerissen, seither ist seine WM-Fitness fraglicher als die seines an der Wade verletzten Ex-Bayern-Kollegen Manuel Neuer. Gegen Senegal reiste Richards gar nicht erst mit an den Spielort. Ob der wichtigste Abwehrspieler der USA gegen Deutschland auflaufen kann, war bis zuletzt unklar.
Ein Fragezeichen steht auch hinter der Zukunft von Trainer Pochettino. Geholt wurde er 2024 nach dem frühen Aus bei der Copa América als Nachfolger von Gregg Berhalter als Projekt-Trainer für die Heim-WM. Seither wurde er mit einer Rückkehr zu den Tottenham Hotspur und einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht, Gespräche mit Pulisic-Klub Milan bestätigte er zuletzt indirekt selbst. Allerdings zeigte sich der Argentinier auch offen für eine Verlängerung seines Vertrages über die WM hinaus. Das Abschneiden in den kommenden Wochen dürfte ein entscheidender Faktor sein. (dpa/sil)
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps (57) geht mit viel Respekt vor der deutschen Nationalmannschaft um Kapitän Joshua Kimmich in die anstehende WM.
„Auch wenn Deutschland nicht mehr die Ergebnisse erzielt wie in der Vergangenheit, bleibt es eine der besten Nationen Europas und der Welt. Man muss also weiterhin mit den Deutschen rechnen“, sagte Deschamps, der mit der Équipe Tricolore im Achtelfinale auf das DFB-Team treffen könnte, im Interview mit dem „Kicker“.
„Momentan sind wir vom Achtelfinale aber noch weit entfernt. Die Besten sollen sich treffen, aber jeder wird seinen eigenen Weg gehen“, sagte Deschamps: „Erfolg hängt von vielen Faktoren ab, doch ich bin überzeugt, dass Deutschland mit der individuellen Qualität seiner Spieler eine große Nation bleibt.“
Frankreich gilt angesichts der Masse an Weltklassespielern wie Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und Michael Olise vom FC Bayern bei zahlreichen Experten als absoluter Topfavorit auf den Titel. Doch davon will Deschamps, der Frankreich 2018 zum Weltmeister machte, nichts wissen.
„Auf dem Papier Favorit zu sein, ist die eine Sache, aber die einzige Wahrheit, die zählt, ist die auf dem Spielfeld“, sagte er: „Auf höchstem Niveau gibt es kein Pardon. Meine Spieler sind jung, die meisten haben noch nicht viel Erfahrung. Für viele wird es der erste große Wettbewerb und die erste WM sein.“(sid/ggg)
In Göttingen fehlen Tausende Wohnungen, doch das Europaquartier kommt nur schleppend voran. Sorgfalt ist nötig – aber nach Jahren der Debatte benötigt die Stadt jetzt endlich klare Entscheidungen und einen verlässlichen Zeitplan, meint Michael Brakemeier.
Europaquartier: Wie und wann geht es weiter in Göttingens größtem, geplantem Baugebiet zwischen Holtensen und dem Holtenser Berg?. Christina Hinzmann
Die Nena-Fans sind bereits an dem Veranstaltungsort angekommen, da wird das Konzert kurzfristig abgesagt. Doch die Hamburgerin lässt nicht lange auf sich warten – jetzt steht ein neuer Termin.
Das wegen Unwetters abgesagte Konzert von Nena in Braunschweig wird am Tag der Deutschen Einheit nachgeholt. Die 66 Jahre alte Sängerin („99 Luftballons“) wird am 3. Oktober in der Volkswagen-Halle auftreten, wie die Veranstalter mitteilten.
Tickets von abgesagtem Nena-Konzert behalten Gültigkeit
Tickets für das Konzert vom Donnerstagabend behalten ihre Gültigkeit. Wer nicht zum Ersatztermin kommen kann, könne seine Karte bei der Vorverkaufsstelle zurückgeben.
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Block-Sündenbock: Warum der Familienanwalt Costard in den Fokus rückt
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Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
16 Seiten Sport: Aus für Blessin bei St. Pauli & Jattas emotionale HSV-Reise
28 Seiten Plan7: Konzerte und mehr im Schanzenzelt, Gastro-Comeback & Tipps für jeden Tag
Eine Stunde vor dem geplanten Beginn des Konzerts am Donnerstag hatte der Veranstalter Undercover die Gäste aufgefordert, den Lokpark zu verlassen. Grund war eine amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor starkem Gewitter und Sturmböen.
Zum Zeitpunkt der Absage waren schon einige Hundert Fans auf dem Gelände gewesen. „Die Evakuierung lief ruhig ab, sodass das Gelände bereits nach wenigen Minuten geräumt war“, hieß es.
Die Open-Air-Show war mit rund 2500 Tickets ausverkauft. Erst am vergangenen Freitag musste an der gleichen Spielstätte ein Konzert der Band Sportfreunde Stiller wegen eines Unwetters abgebrochen werden. (dpa/esk)
Wer keinen See oder das Meer vor der Tür hat, braucht zum Schwimmen ein intaktes Schwimmbad. Viele Kommunen können sich das kaum noch leisten. Land und Bund steuern mit Millionen entgegen.
Für die Sanierung oder den Neubau von Schwimmbädern in Schleswig-Holstein erhalten fünf Kommunen und der Landessportverband 25 Millionen Euro. Das Geld kommt aus dem Landesanteil des vom Bund geschaffenen Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität.
Diese Schwimmbäder werden unterstützt
4,5 Millionen Euro gehen nach Flensburg für die Erweiterung des Campusbads und 4,0 Millionen Euro nach Husum für den Neubau einer Schwimmhalle. Laboe (Kreis Plön) erhält 4,0 Millionen Euro für den Neubau des Strandbades, Ratzeburg kann 4,5 Millionen Euro für den Neubau des „Aqua-SiWa“ einsetzen. Schließlich gehen 4,0 Millionen Euro für den Umbau der Wedeler „Badebucht“ an der Grenze zu Hamburg.
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Eine Jury mit Vertretern von Innenministerium, kommunalen Landesverbänden und Landessportverband hatte aus 17 eingegangenen Anträgen ausgewählt. Aufgrund der sportpolitischen Bedeutung wird das vom Landessportverband getragene Schwimmbad im Sport- und Bildungszentrum Malente (Kreis Ostholstein) außerhalb der Jury-Entscheidung bedacht. Für die Sanierung stehen ebenfalls vier Millionen Euro bereit.
„Wir stärken mit unserer Förderung die Schwimmsportinfrastruktur im Land“, so Innenministerin Magdalena Finke (CDU). Positiv sei, dass die Jury auch Projekte ausgewählt habe in Regionen, in denen es einen hohen Bedarf an zusätzlichen Angeboten gebe. (dpa/esk)
In Lüneburg steht ab jetzt ein modernes Zentrum für die Ausbildungen im Kfz-Bereich bereit. Sechs Werkstätten, Lackierkabinen, eine Trocknungskabine sowie Neben- und Lagerräume hat die Handwerkskammer finanziert. Das neue Werkstattzentrum wurde mit prominentem Besuch eingeweiht.
Weihen das neue Werkstattzentrum der Handwerkskammer ein: Heidi Kluth (v. li.), Vizepräsidentin der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Frank Möller und Stefan Gropp, Architekturbüro GMA, Detlef Bade, Präsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Matthias Steffen, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch und Lüneburgs Landrat Jens Böther. Michael Behns
In Nienburg fallen am 5. Mai Schüsse. Der Geschäftsmann kommt dabei ums Leben. Der mutmaßliche Schütze wird festgenommen. Nun gibt es neue Details zum Schusswechsel auf offener Straße.
In der Nienburger Lehmwandlung sind am Dienstagnachmittag Schüsse gefallen. Ein Mann ist gestorben. Sebastian Stüben
Schock für Julian Nagelsmann: Der Bundestrainer muss bei der Fußball-WM auf Shootingstar Lennart Karl verzichten. Der 18-Jährige erlitt im Abschlusstraining für die Turnier-Generalprobe gegen die USA in Chicago einen Muskelbündelriss im linken vorderen Oberschenkel. Das bestätigte der Deutsche Fußball-Bund am Freitagnachmittag (Ortszeit). Für den Offensivspieler des FC Bayern wird etwas überraschend der Leipziger Assan Ouédraogo nachnominiert.
„Es tut mir wahnsinnig leid für Lenny. Er hat mit seiner Unbekümmertheit, seinem Spielwitz, seinem Tempo und als Typ super in die Mannschaft gepasst. Es ist für ihn und uns alle ein großer Schock, dass er die WM verpasst“, sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann. Dass Karl noch jung sei und noch viele Turniere vor sich habe, sei „nur ein kleiner Trost“. Man hätte ihn „sehr gerne im Team gehabt“.
Ouédraogo rückt für Karl nach
In dieses rückt jetzt Ouédraogo. Der 20-Jährige absolvierte sein bisher einziges Länderspiel gegen die Slowakei (6:0) im November und erzielte dabei auch ein Tor. Danach wurde er von zwei Knieverletzungen gestoppt und gab erst Anfang April sein Comeback bei RB.
„Mit Assan Ouédraogo bekommen wir nun einen Spieler dazu, der ähnlich wie Lenny einen klasse Einstand bei uns hatte. Er ist ebenfalls hoch talentiert und soll hier mutig und unbeschwert aufspielen“, sagte Nagelsmann.
Am Samstag (20.30 Uhr MESZ/RTL) gegen die USA wird Ouédraogo noch fehlen – ebenso wie Manuel Neuer. Der Weltmeister von 2014 befindet sich nach seiner vor drei Wochen erlittenen Wadenverletzung weiter im Belastungsaufbau. „Er ist auf dem Weg zu bester Fitness. Aber wir wollen noch kein Risiko eingehen“, sagte Nagelsmann und kündigte Neuers Einstieg ins Mannschaftstraining für die nächste Woche an.
Nagelsmann will gegen die USA „Emotionen aufsaugen“
Das Spiel am Samstag im mit über 60.000 Zuschauern ausverkauften Soldier Field in Chicago soll ungeachtet aller Personalsorgen ein echter Härtetest werden. „Es geht darum, die Emotionen aufzusaugen und im Turnier anzukommen“, sagte Nagelsmann, der den WM-Ernstfall simulieren will.
Der viermalige Weltmeister möchte seine Siegesserie fortsetzen und weiter an den Automatismen arbeiten. „Wir gehen das Spiel wie ein WM-Spiel an und wollen Selbstvertrauen sammeln“, sagte Kai Havertz, der von Nagelsmann bereits eine Einsatzgarantie im Sturmzentrum erhielt und erstmals seit November 2024 gemeinsam mit Florian Wirtz und Jamal Musiala als gefürchteter Dreizack wirbeln soll.
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Die USA mit dem ehemaligen Dortmunder Christian Pulisic betrachten Havertz und Nagelsmann als einen guten Gradmesser. Die Amerikaner seien eine „top Mannschaft“, so Havertz: „Es wird eine gute Probe für das erste Gruppenspiel, so werden wir es angehen. Wir wollen uns an die Atmosphäre, den Platz und die Umstände gewöhnen.“
Nagelsmann erwartet „ein sehr emotionales Spiel“. Der Co-Gastgeber der WM würde allerdings keinen der drei Gruppengegner Curacao, Elfenbeinküste (Cote d’Ivoire) oder Ecuador „widerspiegeln“. (sid)
Ketamin, Kokain, Marihuana. Die Polizei hat Durchsuchungen in elf Wohnungen und vier Fahrzeugen durchgeführt und ist fündig geworden. Jetzt wird gegen mehrere Personen ermittelt.
Bei einem größeren Einsatz hat die Polizei in Hamburg Marihuana, Haschisch, Kokain, ein Messer und zwei Schreckschusswaffen sichergestellt. Zudem wurde rund 8900 Euro mutmaßliches Dealgeld beschlagnahmt. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben gegen elf Männer im Alter von 17 bis 34 Jahren, die Drogen verkauft haben sollen.
Auf der Suche nach Drogendealern: mehrere Autos kontrolliert
Bei dem achtstündigen Einsatz wurden am Donnerstag an verschiedenen Orten im Stadtgebiet Autos kontrolliert, mit dem Ziel, sogenannte Lieferdienste für Drogen zu finden, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte.
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Der Einsatz habe zu Durchsuchungen von vier Fahrzeugen und elf Wohnungen geführt. Es werde außerdem gegen zwei Männer und eine Frau wegen des Erwerbs von Kokain oder Cannabis ermittelt.
Polizisten finden ein Kilo Ketamin
Bereits am Dienstag habe eine Streife der Polizei Hamburg bei einer Überprüfung eines Autos zwei Kilogramm Marihuana und 100 Gramm Haschisch gefunden. Zudem hätten sich Hinweise ergeben, dass der 41 Jahre alte Fahrer Drogen verkauft.
Bei der darauffolgenden Durchsuchung der Wohnung des Mannes seien weitere Drogen – rund 40 Kilogramm Marihuana, rund ein Kilogramm Ketamin und rund 500 Gramm Haschisch – sichergestellt worden. (dpa/esk)