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1.000 Jahre Johannisfreiheit – Die Geschichte eines besonderen Ortes in Osnabrück


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Blogserie zur Johannisfreiheit

An diesem Wochenende ist ein neuer Blog zur geschichtlichen Entwicklung der Johannisfreiheit gestartet worden (https://johannisfreiheit.blogspot.com/). Die Blogserie nimmt Leserinnen und Leser mit auf eine spannende Zeitreise durch die Johannisfreiheit – einen der ältesten Orte der Stadt.
In elf kompakten Kapiteln, die an den kommenden Wochenenden erscheinen, erfährt man, wie aus einer unscheinbaren Anhöhe ein zentraler Schauplatz von Stadtentwicklung, Macht und Wandel wurde.

Startseite des Blogs „Die Johannisfreiheit“ (https://johannisfreiheit.blogspot.com/).

Der Ort spiegelt über 1.000 Jahre Geschichte im heutigen Stadtbild wider. Die Serie verbindet überraschende Einblicke in die Vergangenheit mit aktuellen Entwicklungen und stellt Fragen, die zum Nachdenken und Mitreden anregen. Die Blogserie macht neugierig auf Stadtgeschichte und eröffnet, was die Johannisfreiheit für Osnabrück wirklich bedeutet und warum dieser Ort mehr Aufmerksamkeit verdient.

Kapitel 1 ist bereits online: es geht weit zurück in die Zeit vor der Gründung Osnabrücks. Damals gab es noch keine Stadt, sondern nur Hügel, Wiesen und Sümpfe – und einen wichtigen Fernweg, der von Süd nach Nord durch die Region führte. An einer sandigen, erhöhten Stelle, die heute die Johannisstraße ist, fanden Menschen einen idealen Siedlungsplatz: trocken, geschützt und strategisch günstig gelegen.

Archäologische Funde unter der heutigen Johanniskirche – Gräber mit Schmuckstücken aus dem 9. oder 10. Jahrhundert – belegen, dass hier schon vor der ersten urkundlichen Erwähnung Menschen lebten und ihre Toten bestatteten. Dieser Ort war also schon früh eine Keimzelle, aus der später Osnabrück entstand.

(Auszug von RSS-Feed)

Thomas Abbt (1738–1766)

19. Juni 2026 um 08:24

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Literaturkritiker – Philosoph – Politiker

Eine Tagung des Niedersächsischen Landesarchivs Bückeburg,
17.–19. September 2026

Wiss. Leitung und Organisation: Stefan Brüdermann, Anne Pollok und Gideon Stiening

Thomas Abbt galt in den 1760er Jahren bis zu seinem sehr frühen Tod als eine Art „Wunderkind“ der Aufklärung. Sein Werk „Vom Tode für das Vaterland“ machte den an der Universität Frankfurt/Oder lehrenden 23-jährigen 1761 schlagartig bekannt. Im Herbst des gleichen Jahres nahm Abbt einen Ruf an die Universität Rinteln an, wo er als Professor der Mathematik tätig war. Durch sein zweites Buch „Vom Verdienst“ kam er im August 1765 mit Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe in Kontakt, im November 1765 folgte er dessen Angebot, als Regierungsrat in Bückeburg tätig zu sein. Leider verstarb er bereits ein Jahr später.

Abbt hat sich in seinem kurzen Leben auch mit anderen als religions- und literaturkritischen sowie soziopolitischen Themen und Fragestellungen beschäftigt. Neben seinem epistemologischen Skeptizismus und seine grundlagentheoretischen Arbeiten zur Geschichte, gibt es Arbeiten zur Logik, zur Anthropologie, zur Ästhetik und Geschlechterpolitik sowie zur Frage des Umgangs mit Vorurteilen. Sein umfangreicher Briefwechsel muss als eigener Werkbereich gewertet werden.

Die Tagung soll nicht nur die Entwicklungslinien der deutschsprachigen Aufklärung in den 1760er Jahren konkretisieren, sondern möglichst alle Arbeits- und Reflexionsfelder Thomas Abbts zu erfassen und zu interpretieren suchen sowie diese zu einem ‚Werkprofil‘ synthetisieren.

Programm

Do., 17.09.2026

09.00–09.30    Begrüßung und Eröffnung

1. Biografie und historischer Kontext

Diskussionsleitung: Anne Pollok

09.30–10.30    Stefan Brüdermann (Bückeburg): Thomas Abbt als Regierungsrat und Gesprächspartner des Grafen Wilhelm zu Schaumburg-Lippe

10.30–11.00    Kaffeepause

11.00–12.00    Jana Kittelmann (Halle): Abbt als Briefschreiber

12.00–14.00    Mittagspause

2. Religionskritik und Philosophie

Diskussionsleitung: Gideon Stiening

14.00–15.00    Stefan Klingner (Göttingen): Abbts Religionskritik

15.00–16.00    Andree Hahmann (Mainz): Thomas Abbt über Wahrheitsgewissheit in der Metaphysik

16.00–16.30    Kaffeepause

16.30–17.30    Anne Pollok (Mainz): Ein Vermittlungsversuch? Abbt, Dohm und Mendelssohn

Fr., 18.09.2026

3. Ethik und Politik

Diskussionsleitung: Stefan Klingner

09.00–10.00    Achim Vesper (Frankfurt): Abbts Ethik in Vom Verdienste (1765)

10.00–11.00    Gideon Stiening (München): Abbt über das „Wohlwollen“ in der Schrift Vom Verdienste (1765)

11.00–11.30    Kaffeepause

11.30–12.30    Sophie Forst (Oxford): Abbt über die „Freundschaften der Frauenzimmer“

12.30–13.30    Mittagspause

13.30– 14.30   Oliver Bach (Tübingen): Abbts Republikanismus in der Schrift Vom Verdienste (1765)

4. Sprache, Literaturkritik und Ästhetik

Diskussionsleitung: Oliver Bach

14.30– 15.30   Hans-Peter Nowitzki (Jena): Abbts Ansichten über die Sprache

15.30–16.00    Kaffeepause

16.00–17.00    Vincenz Pieper (Osnabrück): Abbt als Autor der Briefe, die neuste Literatur betreffend

17.00–18.00    Lore Knapp (Bielefeld): Abbt und Klotz über ‚Schöne Wissenschaften‘

21.00–22.00    Öffentlicher Abendvortrag

Dietrich Schotte (Regensburg): Der Bürger als patriotisch-opferbereiter Citoyen? Thomas Abbts Vom Tode fürs Vaterland (1761)

Sa., 19.09.2026

09.00-10.00    Alina Schuch (München): Abbt als Biograf in Alexander Gottlieb Baumgartens Leben und Charakter

5. Geschichte und Geschichtsschreibung

Diskussionsleitung: Stefan Brüdermann

10.00–11.00    Antonino Falduto (Ferrara): Abbts Geschichtskonzeption

11.00–11.30    Kaffeepause

11.30–12.30    Demian Berger (Zürich): Abbts Geschichtsphilosophie

ca. 13.00         Ende der Tagung

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen erbitten wir an: [email protected] oder telefonisch an 05722-967730

Veranstaltungsort:
Niedersächsisches Landesarchiv – Abteilung Bückeburg, Schlossplatz 2, 31675 Bückeburg, Vortragssaal (nicht barrierefrei)

Gefördert durch die Schaumburger Landschaft

(Auszug von RSS-Feed)

Ehen vor Gericht


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In einem Vortrag befasst sich Hjördis Bohse mit Streitigkeiten zu Ehe und Partnerwahl bei frühneuzeitlichen Gerichtsprozessen in Ostfriesland Die Landschaftsbibliothek und das Niedersächsische Landesarchiv – Abteilung Aurich – laden im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Landeskundliche Vorträge zur Geschichte Ostfrieslands“ zum zweiten Vortrag des Jahres 2026 in das Landschaftsforum der Ostfriesischen Landschaft nach Aurich ein, in dem Gerichtsprozesse zu Ehe und Partnerwahl aus dem 17. und 18. Jahrhundert im Mittelpunkt stehen. Sich für eine Eheschließung zu entscheiden, bedeutet, sich in vielerlei Hinsicht Gedanken über die …

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Alice Weidel: EU-Sanktionsdrohungen gegen China schaden unserer Wirtschaft

22. Juli 2025 um 13:53

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Berlin, 22. Juli 2025. Zum anstehenden 25. EU-China-Gipfel und den Sanktionsdrohungen der EU gegen chinesische Unternehmen wegen angeblicher Unterstützung Russlands im Ukraine-Konflikt erklärt die AfD-Bundessprecherin Alice Weidel:

„Kurz vor dem EU-China-Gipfel schwächt die EU ihre Verhandlungsposition mit Sanktionsdrohungen gegenüber chinesischen Unternehmen im Rahmen des mittlerweile 18. Russland-Sanktionspakets. Die ideologiegetriebene Außenpolitik von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beschädigt die Beziehungen zu wichtigen Handelspartnern, schürt Misstrauen und bringt der europäischen Industrie keinerlei Vorteile. Dieser Konfrontationskurs schadet vor allem der deutschen Exportwirtschaft, die von offenen Märkten und verlässlichen Partnerschaften lebt.

Angesichts der gestiegenen globalen Herausforderungen sollte die EU alles daransetzen, die europäische Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und hausgemachte Standortnachteile abzubauen. Dazu gehören vor allem die ruinösen CO₂-Abgaben, die unsere Industrie massiv schwächen und Europa im globalen Wettbewerb benachteiligen. Kein ernstzunehmender Partner wird Europa auf der Weltbühne respektieren, solange es seine eigene Wettbewerbsfähigkeit ideologischen Dogmen opfert.

Die Alternative für Deutschland tritt für eine souveräne Außen- und Handelspolitik ein, die sich an deutschen Interessen orientiert. Wir fordern ein Ende der handelshemmenden Sanktionspolitik, eine Rückkehr zu fairen, berechenbaren Wirtschaftsbeziehungen und die Abkehr von ruinösen energiepolitischen Experimenten. Deutschland muss wieder eine Stimme der Vernunft in Europa werden und eine Außenpolitik betreiben, die unseren Wohlstand und unsere Industrie schützt.“

Der Beitrag Alice Weidel: EU-Sanktionsdrohungen gegen China schaden unserer Wirtschaft erschien zuerst auf Alternative für Deutschland.

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