Alexander Zverev blieb gelassen β mal wieder. βNicht wirklichβ ein Vorteil sei der kampflose Einzug ins Finale der French Open fΓΌr seinen italienischen Gegner Flavio Cobolli, erklΓ€rte der Hamburger, βdenn mir geht es gut. Ich hatte keine extrem langen Matches. Ehrlich gesagt, kΓΆnnte ich jetzt schon wieder spielen.β
WΓ€hrend Zverev sich in drei Stunden gegen Jakub Mensik in das Finale hatte arbeiten mΓΌssen, durfte sich Cobolli in der Runde der letzten vier schonen. Sein Landsmann Matteo Arnaldi konnte kurzfristig nicht zum ersten italienischen Halbfinale bei einem Grand Slam antreten, ein Virus bremste ihn aus.
Zverev bleibt auf Titeljagd bei French Open cool
βSo stellt man sich ein Grand-Slam-Halbfinale nicht vorβ, sagte Zverev: βAber ich habe Matteo auch in der Umkleidekabine gesehen, und er sah furchtbar aus. Ich verstehe das. Er kann nicht viel dagegen tun.β So etwas komme vor, fΓΌhrte der Tokio-Olympiasieger weiter aus. βWir sind alle nur Menschen. Wir wollen nicht, dass so etwas passiert, aber es passiert nun malβ, sagte Zverev: βIch glaube nicht, dass das am Sonntag einen groΓen Unterschied machen wird.β

Das bittere Aus Arnaldis, der am Montag von Platz 104 auf Rang 34 der Weltrangliste klettern wird, war die nΓ€chste Wendung in einem verrΓΌckten Turnier an der Seine. Doch Zverev blieb auf dem Weg zum ersehnten ersten Grand-Slam-Titel bislang cool β und will nun gegen Cobolli den letzten Schritt gehen.
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βIch habe mich auf meine Sachen konzentriert. Und das werde ich auch weiterhin tunβ, sagte der 29-JΓ€hrige. NatΓΌrlich sei es βein sehr wildes Turnierβ gewesen, meinte Zverev, βaber das Einzige, worauf ich Einfluss habe, ist mein nΓ€chstes Match. Und wer mein nΓ€chster Gegner ist. Alles andere kann ich nicht kontrollieren, werde ich nicht kontrollieren, will ich auch gar nicht kontrollierenβ (sid/sil)
Kampfloser Finaleinzug: Zverev-Gegner durfte sich ausruhen wurde gefunden bei mopo.de
