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Heute — 08. Juni 2026MOPO

„Etwas angetrunken“: Zverev will nach Paris-Party auch Wimbledon gewinnen

08. Juni 2026 um 07:36

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Sein emotionaler Premieren-Titel auf der Grand-Slam-Bühne hat bei Alexander Zverev große Lust auf mehr gemacht. „Ich hoffe, dass auch mental bei mir irgendwas aufgeplatzt ist. Das ist schon etwas Besonderes, hier mit so einem Pokal zu sitzen“, sagte der deutsche Tennisstar nach seinem French-Open-Triumph bei der Pressekonferenz: „Natürlich möchte ich noch ein paar davon gewinnen.“

Die nächste Chance dazu gibt es beim Rasen-Klassiker Wimbledon, der in drei Wochen beginnt. Da der große Titeldruck durch den 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 (5:7), 6:1-Finalsieg am Sonntag in Paris gegen den Italiener Flavio Cobolli weg ist, sieht sich Zverev noch besser für die Duelle mit den Ausnahmekönnern Jannik Sinner (Italien) und Carlos Alcaraz (Spanien) gerüstet.

Zverev: „Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich es wieder schaffen kann“

„Wenn ich jetzt im Finale stehe, werde ich wissen: Auch wenn ich das Finale verliere, bin ich ein Grand-Slam-Champion“, sagte der 29-Jährige. Das sei für ihn eine „Erfüllung“, aber auch eine „Erleichterung“. Das gebe ihm „etwas Freiheit“ und „etwas mehr Ruhe“. „Denn hätte ich auch diesen Kampf verloren, wäre mein Selbstvertrauen stark gesunken“, meinte der Hamburger: „Aber jetzt, wo ich gewonnen habe, habe ich das Gefühl, dass ich es wieder schaffen kann.“

Alexander Zverev fiel nach dem Sieg der French Open zu Boden. IMAGO/Anadolu Agency
Alexander Zverev liegt am Boden
Alexander Zverev fiel nach dem Sieg der French Open zu Boden.

Boris Becker hat auch dieses Gefühl. Aufgrund seiner drei vorangegangenen Final-Niederlagen bei Grand-Slam-Events habe sich Zverev „als Loser gefühlt, als Verlierer“, sagte der dreimalige Wimbledon-Gewinner bei Eurosport: „Er hat jetzt eine neue Seite in seinem Lebenswerk gefunden“

Boris Becker: Zverev „hat es allen gezeigt“

Er habe es „allen gezeigt“, meinte Becker, „er ist Grand-Slam-Champion, er ist jetzt in einem ganz besonderen Club – und das fühlt sich verdammt gut an“. Dass 30 Jahre nach seinem eigenen Triumph bei den Australian Open wieder ein deutscher Mann einen Grand-Slam-Sieg feiern konnte, dafür habe er „größte Bewunderung“, so Becker.
Bei seiner Pressekonferenz lächelte Zverev unentwegt – was vielleicht auch an dem ein oder anderen Gläschen Siegersekt gelegen haben könnte. „Ehrlich gesagt bin ich schon etwas angetrunken, deshalb wiederhole ich mich etwas öfter als sonst“, sagte der Olympiasieger von 2021.

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Wie er jetzt die große Titel-Party angehen werde, zu der auch seine Freundin Sophia Thomalla erscheinen wollte, wurde Zverev anderthalb Stunden vor Mitternacht noch gefragt. „Ich weiß es nicht“, antwortete er: „Ich habe noch nie eine gemacht davor.“ (dpa/sil)

„Etwas angetrunken“: Zverev will nach Paris-Party auch Wimbledon gewinnen wurde gefunden bei mopo.de

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Gestern — 07. Juni 2026MOPO

Eine Woche vor WM-Spiel: Streikdrohung im US-Stadion

08. Juni 2026 um 08:16

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Nur eine Woche vor dem ersten WM-Spiel von Co-Gastgeber USA im SoFi Stadium hat die Gewerkschaft der Angestellten in der Arena im kalifornischen Inglewood für einen Streik gestimmt. 96 Prozent der Mitglieder der Vereinigung UNITE HERE Local 11, die 2000 Beschäftigte vertritt, votierten nach Informationen des Portals The Athletic für einen Arbeitsausstand.


Zusammenfassung:

  • Gewerkschaft der Angestellten im SoFi Stadium stimmt für Streik
  • Forderung nach Schutz vor ICE-Einsätzen bei der WM
  • Unklarheit über Ersatz für streikende Stadion-Mitarbeiter

Ersatz für die zumeist im gastronomischen Bereich eingesetzten Stadion-Mitarbeiter ist kurzfristig wohl kaum zu organisieren, da alle für die WM akkreditierten Personen erst noch einen Sicherheitscheck der lokalen Behörden durchlaufen müssen.

In der vergangenen Woche waren die Verhandlungen mit Stadionbetreiber Legends Global ergebnislos abgebrochen worden, zuvor war der bestehende Tarifvertrag ausgelaufen. Ein zentraler Streitpunkt: Vom Fußball-Weltverband FIFA und dem Stadionbetreiber forderte die Gewerkschaft die Garantie, dass keine Agenten der US-Einwanderungsbehörde ICE das Gelände betreten dürfen.

Gewerkschaft fordert Schutz für WM-Beschäftigte bei ICE-Einsätzen

Der Co-Präsident der Gewerkschaft, Kurt Petersen, hatte bei The Athletic erklärt, dass Legends Global „die Bedenken und Forderungen nicht ernst genug nehmen“.

In einem Statement vom Freitagabend erklärte die Gewerkschaft: „Die Beschäftigten müssen das Recht haben, die Arbeit niederzulegen, wenn Beamte der US-Einwanderungsbehörde das Stadion betreten und dadurch eine begründete Angst um ihre Sicherheit entsteht – kein Beschäftigter sollte zwischen seinem Arbeitsplatz und seiner Freiheit wählen müssen.“

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Im riesigen SoFi Stadium nahe des internationalen Flughafens von Los Angeles bestreitet das US-Team am 13. Juni (3.00 Uhr MESZ) sein erstes Gruppenspiel gegen Paraguay. Zudem finden in der Heimstätte der Footballteams Rams und Chargers vier weitere Gruppenspiele, ein Spiel der ersten K.o.-Runde sowie ein Viertelfinale statt. (sid/sil)

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