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Gestern — 27. Februar 2026

Wieder Müllberge hinterm Netto in Bad Doberan: „Es ist eine Sauerei“

27. Februar 2026 um 16:35

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Bad Doberans Bürgermeister macht das Problem bei Instagram zum Thema. Der Eigentümer des Grundstücks hat Verbesserungen angekündigt. In der nächsten Woche soll aufgeräumt werden.

Auf dem Grundstück an der Verbindungsstraße gibt es nicht zum ersten Mal ein Müllproblem. . Manuela

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Hauptbahnhof Bremen: 26-Jähriger mit Messer und Eisenstange lebensgefährlich verletzt

27. Februar 2026 um 14:03

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Bei einem Streit am Bremer Hauptbahnhof ist ein Mann am Donnerstag lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Zum Einsatz kamen offenbar ein Messer und eine Schusswaffe.

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Drohne in Einflugschneise zum Bremer Flughafen: Flugzeug im Landeanflug umgeleitet

27. Februar 2026 um 12:41

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Ein Flugzeug im Landeanflug auf Bremen musste am Donnerstag nach Hannover umgeleitet werden. Grund war eine Drohne in der Einflugschneise. Die Polizei ermittelt nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr.

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Endloser Prozess um Christina Block und ihre Kinder – ist das noch angemessen?

27. Februar 2026 um 11:02

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Mammut-Verfahren vorerst bis Jahresende terminiert. Kein Urteil in Sicht – Politik hat klare Meinung. Welcher Prozess 300 Verhandlungstage dauerte.

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Delmenhorst: Einbruch in Ärztehaus an der Oldenburger Straße

27. Februar 2026 um 10:15

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Einbruch in ein Delmenhorster Ärztehaus: Unbekannte drangen in der Nacht in das Gebäude an der Oldenburger Straße ein und durchsuchten die Räume. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Naturpark Wildeshauser Geest stellt neues Naturführungsprogramm vor

27. Februar 2026 um 09:48

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Vom Walderlebnis in Syke bis zum Sternenhimmel über Wildeshausen: Der Naturpark Wildeshauser Geest startet mit neuen Führungen und einem modernen Buchungssystem in die Saison 2026.

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Bundesverdienstkreuz-Trägerin und Ex-Ethikrat-Chefin Buyx mit „Plagiatsdoktorarbeit“

27. Februar 2026 um 07:00
ELA

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Dem bekannt berüchtigten „Plagiatsjäger“ Stefan Weber fiel nunmehr ein weiterer „Politemporkömmling“ zum „Opfer“.

Diesmal handelt es sich um die ehemalige Ethikrat-Chefin Alena Buyx, die sich vor allem in der Corona-Zeit „besonders hervorgetan“ hatte.

„Massiv plagiiert“

Der Plagiatsforscher Stefan Weber hat nun die Doktorarbeit der Medizinethikerin Alena Buyx genauer unter die Lupe genommen. In einem entsprechenden Gutachten, das am 24. Februar veröffentlicht wurde, kommt Weber zu dem Schluss, dass die ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrates “massiv plagiiert” hat, wie auch anonymousnews berichten konnte.

Der „berühmt berüchtigte Plagiatsjäger” Stefan Weber erhebt somit schwere Vorwürfe gegen die ehemalige Ethikrat-Vorsitzende Alena Buyx. „Die deutsche Medizinethikerin und Multi-Funktionärin Alena Buyx hat in ihrer im Jahr 2005 an der Universität Münster angenommenen medizinischen Doktorarbeit massiv plagiiert und ähnlich wie Annette Schavan und Mario Voigt vor allem Literaturarbeit simuliert”, behauptet Weber in einer Stellungnahme auf X.

Laut einem von Weber am 24. Februar veröffentlichten Gutachten enthält die Doktorarbeit von Buyx “zumindest 73 Textplagiats- und Quellenplagiatsfragmente”. Damit sei „rund die Hälfte aller Fließtextseiten der Dissertation betroffen”. Buyx habe Literaturarbeit „vorgetäuscht, die ganz offensichtlich nicht selbstständig stattgefunden hatte”.

Dies sei laut Weber durch den sogenannten zitationsbasierten Ansatz belegt. Es fänden sich in der Dissertation aber auch „mehrere zum Teil längere Textplagiate”. „73 Stellen sind keine Lappalie, man kann also durchaus von einem Muster sprechen. Auf 35 der 84 Seiten Fließtext gibt es Plagiatsfragmente. Das sind 42 Prozent der Fließtext-Seiten. Das sind nicht bloß handwerkliche Fehler, das ist bewusst geschehen”, befindet Weber dazu.

„Literaturwissen“ vorgetäuscht

Er sei sich der Tatsache bewusst, „dass es sich bei den Plagiatsfragmenten, bis auf wenige Ausnahmen, die in einem wertenden Sinnzusammenhang verfasst wurde, um Wissen reproduzierende Passagen handelt, mitunter auch um notorisches Fachwissen”, räumt Weber ein. Dennoch zeige das Gutachten auf, dass Buyx “eine unzulässige Abkürzung gegangen” sei, also dass sie zitierte Literatur „vielfach wohl kaum jemals im Original aufgesucht und rezipiert hat, sondern einfach die Quellenangaben von älteren Dissertationen abgeschrieben hat”.

Zudem gesteht Weber zu, dass Literaturarbeit in der medizinischen Dissertation kaum eine oder nur eine untergeordnete Bedeutung im Vergleich zur empirischen Versuchsanordnung hat. Die Frage müsse dann aber ans medizinische Promotionswesen lauten, „warum sie überhaupt stattfindet und was ihr Wert ist, wenn sie, wie bei Buyx, offensichtlich mitunter simuliert wurde”.

In der Gesamtschau erschwerend seien zwei Textplagiate im Diskussionsteil, „womit sich trotz aller möglichen Einwände in Summe ein schwerwiegender Plagiatsverdacht ergibt”, so Weber in seiner Gesamtbeurteilung.

Habilitationsschrift unveröffentlicht

„Äußerst problematisch” sei nicht nur die Doktorarbeit von Buyx, sondern auch die Tatsache, dass ihre Habilitationsschrift nicht öffentlich zugänglich ist. Schließlich hat Buyx ihre Qualifikation als Medizinethikerin erst im Jahr 2013 mit ihrer Habilitation erlangt. Weber fordert nun die Veröffentlichung ihrer Habilitationsschrift.

Als Vorsitzende des Deutschen Ethikrates war Buyx während der Corona-Zeit wie kaum eine andere Medizinerin in der öffentlichen Debatte präsent und ein „gern gesehener“ Gast in TV-Talkshows. Sie setzte sich massiv für Impfungen ein, so auch für Kinder. Als sie vergangenen November vor der Corona-Enquetekommission des Bundestages zu ihrer damaligen Haltung befragt wurde, musste sie jedoch eingestehen, dass ihre Empfehlung zur Impfung von Kindern keinerlei evidenzbasierte wissenschaftliche Grundlage hatte, sondern als eine persönliche „Einschätzung” ihrerseits zu verstehen gewesen sei.

Zum Tag der Deutschen Einheit im Jahr 2024 erhielt Buyx von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande mit der Begründung, die Medizinethikerin sei „eine der engagiertesten Stimmen zu Fragen des gesellschaftlichen Wandels in unserer Zeit”, wobei ihr Engagement als „Beraterin in ethischen Fragen” besonders während der Corona-Pandemie deutlich geworden sei. „Trotz zum Teil massiver Anfeindungen war sie eine stets präsente Mittlerin, die den Konflikt zwischen staatlichen Schutzmaßnahmen und individuellen Freiheitsrechten verständlich erläutert hat”, hieß es dazu auf der Webseite des Bundespräsidenten.

Nichts desto trotz scheint sich hier einmal mehr eine sogenannte Verschwörungstheorie zu bewahrheiten, dass nämlich gerade Personen mit einer nicht „so ganz einwandfreien Vita“ besonders gerne vor den Karren einer „skrupellosen“ Politik gespannt werden.


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Verbot von Aromen in E-Zigaretten? Das sagen Zigarren Berndt und Dampfkiez dazu

27. Februar 2026 um 04:19

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Die Bundesregierung plant, einige Inhaltsstoffe in E-Zigaretten, Vapes und Co. zu verbieten. Für Willi Werk von Zigarren Berndt und den Dampfkiez-Inhaber Thorsten Runge ist diese Forderung nicht zu Ende gedacht.

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Ältere Beiträge

800 Jahre im Sarkophag: Heilige Knochen werden in Italien zum Besuchermagnet

26. Februar 2026 um 15:53

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Italien begeht in diesem Jahr den 800. Todestag des 1226 gestorbenen Heiligen. Franziskus wird als Patron der Armen und Blinden verehrt.

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Verhandlungen mit den USA: Mit Zaubersprüchen wird der Iran nicht friedlich

26. Februar 2026 um 15:24

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Ein US-Militärschlag gegen den Iran wäre eine dramatische Fehlentscheidung. Bei den Verhandlungen über das Atomprogramm darf allerdings nicht einfach Beteuerungen Glauben geschenkt werden.

In Teheran gehen Passanten an einem Wandbild vorbei, das Totenköpfe in einem Meer aus Blut zeigt. Die Regierung hatte Proteste wiederholt brutal niederschlagen lassen. Derzeit verhandeln die USA und Iran über das Atomprogramm des Landes - die USA haben mit Luftschlägen gedroht. IMAGO/Fatemeh Bahrami

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Verhandlungen mit den USA: Mit Zaubersprüchen wird der Iran nicht friedlich

26. Februar 2026 um 15:24

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Ein US-Militärschlag gegen den Iran wäre eine dramatische Fehlentscheidung. Bei den Verhandlungen über das Atomprogramm darf allerdings nicht einfach Beteuerungen Glauben geschenkt werden.

In Teheran gehen Passanten an einem Wandbild vorbei, das Totenköpfe in einem Meer aus Blut zeigt. Die Regierung hatte Proteste wiederholt brutal niederschlagen lassen. Derzeit verhandeln die USA und Iran über das Atomprogramm des Landes - die USA haben mit Luftschlägen gedroht. IMAGO/Fatemeh Bahrami

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Verhandlungen mit den USA: Mit Zaubersprüchen wird der Iran nicht friedlich

26. Februar 2026 um 15:24

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Ein US-Militärschlag gegen den Iran wäre eine dramatische Fehlentscheidung. Bei den Verhandlungen über das Atomprogramm darf allerdings nicht einfach Beteuerungen Glauben geschenkt werden.

In Teheran gehen Passanten an einem Wandbild vorbei, das Totenköpfe in einem Meer aus Blut zeigt. Die Regierung hatte Proteste wiederholt brutal niederschlagen lassen. Derzeit verhandeln die USA und Iran über das Atomprogramm des Landes - die USA haben mit Luftschlägen gedroht. IMAGO/Fatemeh Bahrami

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Verhandlungen mit den USA: Mit Zaubersprüchen wird der Iran nicht friedlich

26. Februar 2026 um 15:24

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Ein US-Militärschlag gegen den Iran wäre eine dramatische Fehlentscheidung. Bei den Verhandlungen über das Atomprogramm darf allerdings nicht einfach Beteuerungen Glauben geschenkt werden.

In Teheran gehen Passanten an einem Wandbild vorbei, das Totenköpfe in einem Meer aus Blut zeigt. Die Regierung hatte Proteste wiederholt brutal niederschlagen lassen. Derzeit verhandeln die USA und Iran über das Atomprogramm des Landes - die USA haben mit Luftschlägen gedroht. IMAGO/Fatemeh Bahrami

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Tariftreuegesetz sorgt für Spannungen: Was die Neuregelung wirklich bedeutet

26. Februar 2026 um 13:41

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Nach langen Verhandlungen zwischen Union und SPD hat der Bundestag am Donnerstag das Tariftreuegesetz beschlossen. Die SPD ist zufrieden, die Union fremdelt nach wie vor mit der Neuregelung. Was geändert werden soll.

Wer künftig Aufträge des Bundes bekommen will, muss Tariflohn zahlen. IMAGO/Zoonar.com/Evgeniia Gordeeva

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Tariftreuegesetz sorgt für Spannungen: Was die Neuregelung wirklich bedeutet

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Nach langen Verhandlungen zwischen Union und SPD hat der Bundestag am Donnerstag das Tariftreuegesetz beschlossen. Die SPD ist zufrieden, die Union fremdelt nach wie vor mit der Neuregelung. Was geändert werden soll.

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Wer künftig Aufträge des Bundes bekommen will, muss Tariflohn zahlen. IMAGO/Zoonar.com/Evgeniia Gordeeva

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Tariftreuegesetz sorgt für Spannungen: Was die Neuregelung wirklich bedeutet

26. Februar 2026 um 13:41

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Nach langen Verhandlungen zwischen Union und SPD hat der Bundestag am Donnerstag das Tariftreuegesetz beschlossen. Die SPD ist zufrieden, die Union fremdelt nach wie vor mit der Neuregelung. Was geändert werden soll.

Wer künftig Aufträge des Bundes bekommen will, muss Tariflohn zahlen. IMAGO/Zoonar.com/Evgeniia Gordeeva

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Über rote Ampel gelaufen? Kind in Bremen von Straßenbahn erfasst

26. Februar 2026 um 13:17

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Bei einem Unfall in Bremen-Tenever ist ein achtjähriges Mädchen von einer Straßenbahn erfasst und schwer verletzt worden. Der genaue Hergang ist noch unklar, die Polizei ermittelt.

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Mutter geht in Bremen mit Messer auf Tochter los – Neunjährige springt vom Balkon

26. Februar 2026 um 10:45

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Eine Mutter geht in Bremen-Burglesum mit einem Messer auf ihre neun Jahre alte Tochter los. Um dem Angriff zu entkommen, springt das Mädchen vom Balkon. Ein Nachbar kann das Kind auffangen.

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Und sie tun es doch – NATO-Piloten fliegen ukrainische F16

26. Februar 2026 um 07:00
ELA

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Nicht zum ersten Mal, allerdings diesmal auf Grund einer „Indiskretion“ in der sogenannten europäischen Fachpresse, bestätigen sich Informationen wonach NATO-Piloten die ukrainischen F16 Jets im Einsatz fliegen.

Was bislang entweder als Verschwörungstheorie oder als Russen-Propaganda abgetan worden war, ist nun einmal mehr bestätigt.

Ukrainer „könnens halt einfach nicht“

Den „Indiskretionen“ zu Folge werden die F-16-Fighting-Falcon-Kampfflugzeuge in der Ukraine also von „Bürgern“ der USA und der Niederlande gesteuert, wie das französische Portal Intelligence Online berichtet hatte. Weiteren Medien-Berichten zu Folge wurde innerhalb der ukrainischen Luftwaffe eine „geheime” F-16-Staffel gebildet, der ukrainische, US-amerikanische und niederländische Piloten angehören sollen.

In der ukrainischen Armee seien die ausländischen Piloten freilich nicht registriert und bekleideten daher auch keine „offiziellen“ Positionen. Sie hätten jedoch kurzfristige Verträge mit Verlängerungsoption unterzeichnet, höchstwahrscheinlich mit einer Organisation, die dabei als Auftragnehmer fungiert. Unter Berücksichtigung der Anforderungen der Geheimhaltung handelt es sich höchstwahrscheinlich jedoch nicht um eine private Militärfirma, sondern um eine zivile Struktur, die mit der Luftfahrt in Verbindung steht und möglicherweise speziell für diese Aufgabe gegründet wurde. Diese übernimmt offenbar auch die Zahlungen an die Piloten oder ihre Familien im Falle einer Verletzung oder eines Todesfalls.

Das französische Medium berichtet, dass die ausländischen Piloten über umfangreiche Erfahrung verfügen würden. Die US-Amerikaner seien Veteranen der Kampfhandlungen im Nahen Osten und in Afghanistan, die Niederländer seien „an europäischen Schulen ausgebildet” worden und obwohl sie keine Kampferfahrung hätten, verfügten sie dennoch über viele Flugstunden.

Franzosen hatten „zeitnah“ gewarnt

Die ersten Berichte darüber, dass die F-16 von Ausländern geflogen werden sollen, tauchten bereits vor der Lieferung der Kampfflugzeuge an die Ukraine auf. Insbesondere der französische Luftfahrtexperte Cyril Delattre vermutete, dass die von mehreren NATO-Ländern gelieferten Kampfflugzeuge von westlichen privaten Militärunternehmen bemannt werden würden.

Er erklärte dazu, „es gibt weltweit zwei private Unternehmen, das kanadische Top Aces und das US-amerikanische Draken International – Militärunternehmen, die bereits über hundertprozentig ausgebildete Piloten für die F-16 verfügen. Diese beiden privaten Militärunternehmen könnten einen Vertrag über den Betrieb dieser Flugzeuge in der Ukraine abschließen.”

Nach Ansicht des französischen Experten müssen Ausländer hinzugezogen werden, da es ja bekanntlich ernsthafte Probleme mit der Ausbildung ukrainischer Piloten gibt, die nur schlecht Englisch sprechen und mit der digitalen Benutzeroberfläche nach westlichem Standard nicht umgehen können. Das Einzige, was die ukrainischen Piloten bewerkstelligen konnten, sei ein Flug mit einer F-16 von einem Stützpunkt in Europa zu einem anderen.

Natürlich ist der Einsatz von NATO-Piloten in der Ukraine freilich (auch für Russland) keine Neuigkeit. Bereits 2023 berichtete ein Pilot eines russischen Su-34-Jagdbombers gegenüber der Zeitung Wsgljad, dass die Flugzeuge der ukrainischen Luftwaffe von NATO-Söldnern geflogen werden. Damals ging es um den Einsatz von MiG-29, die noch in der Sowjetunion hergestellt worden waren. Mit dem Erhalt der vielseitigen F-16-Kampfflugzeuge durch die Ukraine hat sich die Situation jedoch noch weiter verschärft. In so kurzer Zeit ist es fraglos schwierig, einen wirklich ernstzunehmenden Kampfpiloten auszubilden.

Ukrainer im Cockpit anwesend

In jedem Fall muss ukrainisches Flugpersonal in den Cockpits der F-16 anwesend sein, zumindest um Erfahrungen sammeln zu können. Zusätzliche Ausländer werden nicht nur deshalb benötigt, weil es an ausgebildeten ukrainischen Piloten mangelt, sondern auch aus genau demselben Grund, um Erfahrungen im realen Einsatz westlicher Kampfflugzeuge im Kampf gegen die russischen Luftstreitkräfte zu sammeln. Insbesondere werden westliche Systeme gegen die neuesten russischen Luftabwehrsysteme und Mittel der elektronischen Kampfführung getestet und die Fähigkeiten des potenziellen Gegners sowie seine Taktiken untersucht.

Selbst wenn ukrainische Piloten sich bereit erklären, solche Informationen zu sammeln, wird diese Mission für sie keine vorrangige Bedeutung haben. Das Gleiche gilt für pensionierte Piloten, deren Loyalität gegenüber dem privaten Militärunternehmen, das sie angestellt hat, viel größer ist als gegenüber den Streitkräften, aus denen sie bereits ausgeschieden sind. Daher gehören zur Staffel höchstwahrscheinlich aktive Soldaten der Luftstreitkräfte der USA wie auch der Niederlande.

„Hintertür-Klausel“ der NATO

In den Armeen der NATO-Staaten gibt es eine besondere Möglichkeit, die als „Inter-service transfer” bezeichnet wird und eine vorübergehende „Entlassung” oder Versetzung in die Reserve für die Dauer eines Vertrags mit den Streitkräften eines Drittlandes oder einer privaten Militärfirma vorsieht.

Formal wird der Soldat dadurch für diesen Zeitraum zum „Reservisten”, wodurch es keinen Grund gibt, sein Land der Beteiligung an Kampfhandlungen beschuldigen zu können. Nach Ablauf des Vertrags wird er wieder in seine vorherige Position eingesetzt oder auch befördert. In den meisten Fällen behält er sein Gehalt für die Dauer seines „Ruhestands”. Dieses Programm wird nicht nur zur stillschweigenden Unterstützung ausländischer Regime und zur Sammlung militärischer Informationen genutzt. Das Kommando ist daran interessiert, dass seine Untergebenen wertvolle Kampferfahrung sammeln, und fördert daher solche „Entlassungen”, die in Wirklichkeit jedoch zumeist langfristige Einsätze sind.

Bislang werden die F-16 und die französischen Mirage-2000-Jets in der ukrainischen Luftwaffe hauptsächlich im Rahmen von Luftverteidigungsaufgaben eingesetzt. Mit ihrer Hilfe versucht die Ukraine, Marschflugkörper abzufangen und Geran- sowie Gerbera-Drohnen mit Luft-Luft-Raketen vom Typ AIM-120 AMRAAM abzuschießen, die 36-mal teurer sind als die abgeschossenen Drohnen (die Kosten für diese US-amerikanische Munition belaufen sich auf 1,1 Millionen US-Dollar gegenüber 30.000 US-Dollar, ein ungefährer von westlichen Quellen geschätzter Preis für solche Drohnen). Angesichts des katastrophalen Mangels an Raketen für Flugabwehrsysteme und des Mangels an kostengünstigeren Luftabwehrsystemen sind solche Methoden daher unvermeidlich.

Russland technisch weit überlegen

Es scheint, dass die Verfügbarkeit erfahrener Piloten von F-16-Kampfflugzeugen auch Möglichkeiten für andere Aufgaben eröffnet, wie beispielsweise für Bombenangriffe auf Stellungen der russischen Truppen und Objekte im taktischen Hinterland. Aber die russische Luftabwehr und die russischen Kampfpiloten machen solche Einsätze lebensgefährlich. Insbesondere der erfolgreiche Einsatz von Luft-Luft-Raketen vom Typ R-37M durch Piloten von Su-30SM2 und Su-35S-Jets auf Entfernungen von 160 bis 220 Kilometern lässt den F-16 keine Chance.

Obwohl die Reichweite der wichtigsten Luft-Luft-Rakete für dieses Flugzeug, der AIM-120D, unter günstigsten Bedingungen mit 185 Kilometern angegeben wird, kann diese Rakete in Wirklichkeit nur auf Entfernungen von bis zu 140 bis 150 Kilometern aktiv manövrierende Ziele treffen. Das heißt, die Möglichkeit eines Fernkampfs mit den russischen Kampfflugzeugen Su-30SM2, Su-35S, MiG-31 und Su-57 ist für die F-16 praktisch ausgeschlossen, die Maschine wird zerstört werden, noch bevor sie die effektive Reichweite seiner Bordwaffen erreicht hat.

Dies ist übrigens eine der praktischen „Erkenntnisse”, die Russland im Rahmen der militärischen Sonderoperation gewonnen hat. Für die US-Amerikaner ist das ziemlich enttäuschend, wenn man bedenkt, dass die AIM-120D/D-3 derzeit die Luft-Luft-Rakete mit der größten Reichweite in ihrem Arsenal ist, die auch in der F-35 zum Einsatz kommt. Freilich ist es besser, so etwas im Voraus zu wissen, und damit werden wohl die Arbeiten zur Einführung der vielversprechenden Raketen AIM-260 JATM intensivieret werden.

In der ganzen Geschichte mit den Enthüllungen von Intelligence Online ist die wichtigste Frage wohl, zu welchem Zweck sind diese überhaupt erschienen? Warum sollten die Franzosen die Geheimnisse ihrer Verbündeten preisgeben?

„Indiskretion“ mit politischem Hintergrund

Aller Wahrscheinlichkeit nach hat diese Indiskretion einen politischen Hintergrund. Das französische Medium will mit dieser Indiskretion die Rolle der USA beim Einsatz der F-16 durch das Regime in Kiew hervorheben. Ein Söldnerpilot eines modernen Kampfflugzeugs unterscheidet sich grundlegend von einem Söldnerinfanteristen, der hingeht, wohin er will, einen Vertrag abschließt, mit wem er will, ein Gewehr nimmt und loszieht. Der Pilot ist zwar ein wichtiger, aber nicht der bedeutendste Teil der militärischen Luftfahrtinfrastruktur. Er ist im Grunde genommen nur die Speerspitze, das letzte Glied in der Kette, für dessen Arbeit Fragen der Stationierung, Logistik, Wartung, Reparatur und schließlich der Aufklärung für den Kampfeinsatz geklärt werden müssen. Dabei sind die Luftabwehr und der nachrichtendienstliche Schutz der Stützpunkte und Startflugplätze noch nicht einmal berücksichtigt.

Dieses gesamte System funktioniert in der Ukraine unter direkter Beteiligung der USA und Frankreich wie auch der „Rest“ der EU „hadern“ bekanntlich augenblicklich mit der Trump-Administration. Während man noch davon ausgehen kann, dass die reguläre Wartung von polnischen oder rumänischen Technikern durchgeführt wird, sind die Waffen- und Kommunikationstechniker allerdings US-Amerikaner. Auch die AWACS-Flugzeuge, die über dem Schwarzen Meer oder über polnischem Gebiet fliegen und den F-16 der ukrainischen Luftwaffe Zielangaben liefern, sind US-amerikanisch. Unabhängig von ihrem Status könnten US-amerikanische Piloten somit ohne die Zustimmung ihrer Behörden nicht auf der Seite des Kiewer Regimes kämpfen.

Russland hat wohl kaum Illusionen hinsichtlich der Aufrichtigkeit seiner Vertragspartner und der tatsächlichen Lage, wie auch immer wieder betont wird, aber die öffentliche Feststellung der Beteiligung der USA auf der Seite der ukrainischen Streitkräfte stellt Washingtons Anspruch auf die Rolle eines Friedensstifters zweifelsfrei in Frage und schränkt seinen politischen Handlungsspielraum ein. Dies könnte also aller Wahrscheinlichkeit nach das Ziel des französischen Portals, insbesondere im Kontext der laufenden diplomatischen Kontakte zwischen Moskau und Washington gewesen sein.


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Ehemaliger Militärstandort soll zum grünen Gewerbegebiet mit Rechenzentrum werden

26. Februar 2026 um 05:30

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In Wagenfeld-Förlingen will die Wagenfelder Energie Grundstücksgesellschaft ein rund 17 Hektar großes früheres Militärareal zu einem Gewerbegebiet für erneuerbare Energien und innovative Unternehmen entwickeln. Als erstes Projekt ist ein regional betriebenes Rechenzentrum geplant, das vor allem mittelständischen Firmen aus der Region dienen soll.

Ein grünes Rechenzentrum, das durch regional erzeugte erneuerbare Energien betrieben wird und einen sicheren Standort für die Datensicherung vor Ort bietet, soll im Bereich der ehemaligen Patriot-Stellung in Wagenfeld entstehen.

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Vermisste Jungen aus Barßel wohlbehalten in Luxemburg angetroffen


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Die seit Montag vermissten Cousins aus Barßel sind wieder da: Die beiden Jungen wurden am Mittwochnachmittag in Luxemburg angetroffen. Sie sind wohlauf. Für ihre Begleitung gibt es aber nun ein juristisches Nachspiel.

Polizei suchte zwei Tage nach den Kindern: Vermisste Jungen aus Barßel wohlbehalten in Luxemburg angetroffen. Lars Penning

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Vermisste Jungen aus Barßel wohlbehalten in Luxemburg angetroffen


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Die seit Montag vermissten Cousins aus Barßel sind wieder da: Die beiden Jungen wurden am Mittwochnachmittag in Luxemburg angetroffen. Sie sind wohlauf. Für ihre Begleitung gibt es aber nun ein juristisches Nachspiel.

Polizei suchte zwei Tage nach den Kindern: Vermisste Jungen aus Barßel wohlbehalten in Luxemburg angetroffen. Lars Penning

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Brandstiftung an Wildeshauser Alexanderkirche: Verdächtiger nur Stunden nach Tat gefasst

25. Februar 2026 um 10:06

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In der Nacht zu Mittwoch ist am Gemeindehaus der Alexanderkirche in Wildeshausen ein Feuer ausgebrochen. Der Brand wurde offensichtlich mit Absicht gelegt. Nur Stunden nach der Tat wurde bereits ein Verdächtiger gefasst.

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Brandstiftung an Wildeshauser Alexanderkirche: Feuerwehr verhindert Großbrand am Gemeindehaus

25. Februar 2026 um 10:06

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In der Nacht zu Mittwoch ist am Gemeindehaus der Alexanderkirche in Wildeshausen ein Feuer ausgebrochen. Dank eines schnellen Notrufs konnten die Einsatzkräfte Schlimmeres verhindern, während die Flammen bereits aus dem Bereich der Eingangstür schlugen. Der Brand wurde offensichtlich mit Absicht gelegt.

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Naturschutzbeauftragter der Stadt übt Kritik an Rodung des Wäldchens an der Stedinger Straße

25. Februar 2026 um 10:43

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Anfang Februar wurden die Bäume an der Ecke Stedinger Straße und Am Wollepark gefällt. Nach Kritik vom Nabu hat nun auch der Naturschutzbeauftragte der Stadt Bedenken – jedoch hinsichtlich eines anderen Aspekts.

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Brandstiftung an Wildeshauser Alexanderkirche? Feuerwehr verhindert Großbrand am Gemeindehaus

25. Februar 2026 um 10:06

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In der Nacht zu Mittwoch ist am Gemeindehaus der Alexanderkirche in Wildeshausen ein Feuer ausgebrochen. Dank eines schnellen Notrufs konnten die Einsatzkräfte Schlimmeres verhindern, während die Flammen bereits aus dem Bereich der Eingangstür schlugen.

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Handmade Markt in Delmenhorster Markthalle bekommt zweite Auflage – mit ein paar Änderungen

25. Februar 2026 um 05:30

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Der Handmade Markt in der Delmenhorster Markthalle geht am ersten Adventswochenende 2026 in die zweite Runde. Das Konzept hat sich bewährt, doch ein paar kleine Änderungen wird es geben.

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Überdurchschnittliche hohe Krankenstandsquote bei Bundestagsmitarbeitern

25. Februar 2026 um 07:00
ELA

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Bekanntlich plant die deutsche Politik seit Längerem, die Lohnfortzahlung ab dem ersten Krankheitstag oder die telefonische Krankschreibung abzuschaffen zu wollen.

Eine interessante Auswertung zeigt nun allerdings, dass ausgerechnet Bundestagsmitarbeiter wesentlich häufiger krank sind als der Durchschnitt in Deutschland.

Bundestagsmitarbeiter häufiger krank

Besagter Auswertung zu Folge melden Bundestag und Bundesrat auffällig viele Krankentage Im Bundestag fallen Mitarbeiter krankheitsbedingt im Schnitt 22,3 Tage pro Jahr aus, im Bundesrat sind es sogar 25,2 Tage, wie auch apollo-news berichten konnte.

Mit diesen Zahlen liegen beide Institutionen deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 14,8 Fehltagen. Dies geht aus Zahlen des Bundesinnenministeriums hervor, die dem Online-Nachrichtenmagazin Politico vorliegen.

Laut der Auswertung ist der Krankenstand insgesamt in Teilen der Bundesverwaltung erhöht. In den obersten Bundesbehörden werden für 2024 durchschnittlich 15,2 krankheitsbedingte Fehltage ausgewiesen. In nachgelagerten Bundesbehörden liegt der Wert mit 21,1 Tagen noch einmal deutlich höher. Der Befund passt allerdings zu einem allgemeinen Trend, der Krankenstand in Deutschland ist in den vergangenen Jahren nämlich spürbar gestiegen. Während 2020 noch 10,9 Fehltage pro Kopf erfasst wurden, liegt der Wert inzwischen bei 14,8 Tagen.

Wer „im Glashaus sitzt“…

Dass allerdings ausgerechnet in den obersten Bundesorganen ein derart hoher Krankenstand verzeichnet wird, ist alleine deshalb brisant, da insbesondere Bundespolitiker verstärkt über zusätzliche Einschnitte bei Krankmeldungen und Lohnfortzahlung seit Längerem diskutieren.

Vor diesem Hintergrund hatte die CDU etwa am letzten Wochenende auf ihrem Bundesparteitag, die Forderung gestellt, telefonische Krankschreibung wieder abzuschaffen. „Großzügige Entgeltfortzahlung, geringe Jobverlustsorgen und Fehlanreize wie die telefonische Krankschreibung“ seien gemäß des CDU-Antrags die Hauptursachen für die hohe Krankenquote. In der Vergangenheit wurde jedoch auch von Vertretern der Krankenkassen gefordert, die Lohnfortzahlung ab dem ersten Arbeitstag zu streichen. CSU-Chef Markus Söder hatte sich zuletzt wenig überraschend ähnlich geäußert.

Der SPD-Abgeordnete Dirk Wiese sieht den Vorstoß der Unionsparteien erwartungsgemäß kritisch. Wiese forderte gegenüber der Bild, dass die Regierung „wie im Koalitionsvertrag vereinbart“ gegen „missbräuchliche Online-Krankschreibungen“ vorgehen solle. „Darauf sollten wir uns als Koalition nun konzentrieren, anstatt sinnvolle Regeln in Frage und Patienten unter Generalverdacht zu stellen“, erklärte Wiese weiter.


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