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Heute — 28. Februar 2026

Koch ein gutes Jahr vor Landtagswahl zufrieden mit Koalition

28. Februar 2026 um 06:00

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Kiel (dpa/lno) –

Ein gutes Jahr vor der nächsten Landtagswahl im Frühling 2027 hat sich der schleswig-holsteinische CDU-Fraktionsvorsitzende Tobias Koch zufrieden über die Zusammenarbeit in der Koalition mit den Grünen geäußert. Es sei es bei allen inhaltlichen Unterschieden ein gutes, harmonisches Miteinander. «Es ja nicht so, dass wir uns nicht streiten», sagte Koch der Deutschen Presse-Agentur. «Aber das tun wir immer hinter verschlossenen Türen.» Dort werde hart und teilweise auch lange diskutiert. Man finde aber immer gute Ergebnisse. «Das Entscheidende ist, wir vertreten das gemeinsam nach außen.»

Auch die damalige harte Diskussion um den von den Grünen angestrebten Nationalpark Ostsee habe das gute Miteinander nicht beschädigt. Das Thema war mit offenem Ausgang im Koalitionsvertrag vereinbart. Obwohl die Entscheidung gegen einen Nationalpark ausgefallen sei, habe man trotzdem etwas für die Ostsee erreicht.«Wir haben mehr Ostseeschutz realisiert als jemals zuvor. Das erkennen auch die Grünen an, selbst wenn sie ursprünglich mehr wollten.»

«Ansonsten gibt es sicherlich auf beiden Seiten die eine oder andere Unzufriedenheit», sagte Koch. Es sei aber ein großer Wert an sich, zu zeigen, dass es funktioniert, dass es nicht immer nur mit Streit und Widerspruch geht, sondern auch gemeinschaftlich. «Ein großes Maß der Politikverdrossenheit resultiert doch daraus, dass man immer alles schlechtredet, was der andere fordert und es immer besser zu wissen meint, als der andere. Das leben wir hier einfach anders vor», so der Fraktionschef.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748217/1

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Auszeichnung für Autorin Ronya Othmann

28. Februar 2026 um 06:00

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Bremerhaven (dpa) –

Die Autorin Ronya Othmann erhält den mit 10.000 Euro dotierten Bremerhavener Jeanette-Schocken-Literaturpreis. Othmann zeige in ihrer Arbeit, «was Erinnerungsarbeit wirklich leisten» könne, begründete die Jury. In ihrem autobiografisch geprägten Roman «Vierundsiebzig» schreibt die Tochter eines kurdisch-jesidischen Vaters über den Genozid, der 2014 von der Terrorgruppe Islamischer Staat an den Jesiden verübt wurde. Grundlage dafür waren Recherchen im Nordirak und innerhalb der eigenen Familie.

Othmann, die 1993 in München geboren wurde und in Leipzig lebt, gehe es darum, Spuren der begangenen Verbrechen zu sichern und diese Berichte mit ihrer eigenen Geschichte zu verweben.

Der Preis wird ihr am 10. Mai im Historischen Museum in Bremerhaven überreicht. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre in Erinnerung an die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten vergeben. Die Bremerhavenerin Jeanette Schocken wurde in einem NS-Vernichtungslager ermordet.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748223/1

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Ogunleye „nervös wie nie“ zur Kugelstoß-Bestweite

28. Februar 2026 um 05:55
dpa

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Nicht nur durch ihr Olympia-Gold hat Yemisi Ogunleye schon so manches in ihrer Sport-Karriere erlebt. Nach dem nächsten Meilenstein in Dortmund überrascht eine Aussage.

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Ogunleye „nervös wie nie“ zur Kugelstoß-Bestweite

28. Februar 2026 um 05:55
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Neue Königsklasse: Gündogan sieht Belastung mit Sorge

28. Februar 2026 um 05:33
dpa

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Seit 2024 wird die Champions League in einem neuen Format ausgetragen. Spannend, wie Ilkay Gündogan findet. Der Ex-Nationalspieler äußert aber auch einige Bedenken.

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Neue Königsklasse: Gündogan sieht Belastung mit Sorge

28. Februar 2026 um 05:33
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Seit 2024 wird die Champions League in einem neuen Format ausgetragen. Spannend, wie Ilkay Gündogan findet. Der Ex-Nationalspieler äußert aber auch einige Bedenken.

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Harter Winter senkt Kormoran-Bestand und treibt gen Süden

28. Februar 2026 um 05:30

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Stralsund (dpa) –

Der harte Winter hat nach Ansicht des Experten Christof Herrmann zeitweise ein Schrumpfen der hiesigen Kormoran-Population zur Folge. «Ich gehe jetzt ganz stark davon aus, dass der Brutbestand im Ostseeraum in diesem Jahr genauso einen Einbruch haben wird wie nach dem kalten Winter 2010», sagt Herrmann, der für das Landesamt für Umwelt-, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern Vogelpopulationen beobachtet und die Beringungszentrale Hiddensee leitet.

Nach dem damaligen Winter sei der Brutbestand etwa in Mecklenburg-Vorpommern um 25 Prozent eingebrochen. Auch anderswo im südwestlichen Ostseeraum, also auch in Schleswig-Holstein, Dänemark und Südschweden sei mit einem Bestandsrückgang und einem veränderten Zugverhalten zu rechnen. So könnten besonders in den kommenden Wintern Kormorane in diesen Regionen teils deutlich seltener sein.

«Wir gehen davon aus, dass die Vögel durchaus von so einem harten Winter, wie wir ihn jetzt hier hatten, lernen und in den nächsten Wintern nur noch in deutlich geringerer Zahl im Ostseeraum bleiben zum Überwintern.»

Verstärktes Zugverhalten erwartet

Das legten Januar-Wintervogelzählungen aus der Vergangenheit nahe. Nach dem kalten Winter 2009/2010 seien im Winter 2011 fast gar keine Kormorane mehr in Mecklenburg-Vorpommern geblieben. Es habe Jahre gedauert, bis der Winter-Rastbestand wieder das vorhergehende Niveau erreichte.

«Das erklärt sich nicht damit, dass die alle gestorben sind und deswegen im nächsten Winter nicht mehr da waren.» Der Brutbestand habe sich viel schneller wieder erholt. Vielmehr wanderten die Tiere wieder weiter Richtung Süden. So seien 2011 zwei beringte hiesige Kormorane im Winter in Tunesien aufgetaucht. Dass Kormorane aus dem Ostseeraum bis nach Nordafrika ziehen, habe es zuvor schon lange nicht mehr gegeben. Auch dieses Mal rechnet Herrmann mit einem Effekt auf das Rastgeschehen an der Ostseeküste für fünf bis sechs Jahre.

Eigentlich blieben Kormorane zunehmend im Norden oder zögen nicht mehr so weit wie in der Vergangenheit. Grund seien strenge Winter seltener. «In den letzten fünf Jahren machten die Vögel, die innerhalb von 500 Kilometern geblieben sind, laut Beringungsdaten 60 Prozent aus. In den 1930er Jahren betrug die kürzeste Entfernung 915 Kilometer.»

Sensibler für kaltes Wasser als andere Vögel

Dieser Winter habe den Kormoranen auf unterschiedliche Weise zugesetzt. Zum einen kamen die auf Fisch spezialisierten Vögel wegen des Eises vielerorts nicht mehr an ihre Beute. Aber auch dort, wo es kein Eis gab, seien Tiere verendet – wegen der Kälte. 

Anders als andere Wasservögel schützten sich Kormorane nicht vor ihr, indem sie ihr Gefieder einfetten. «Wenn sie zu lange im Wasser nach Nahrung tauchen müssen, dann verlieren sie zu viel Wärme, zu viel Energie.» Die Vögel seien darauf angewiesen, möglichst effizient Beute zu machen. So sei etwa nachgewiesen, dass Kormorane im Winter, gezielt größere Fische fressen.

«Das heißt also, der Kormoran kann im kalten Wasser nur leben, wenn die Fischdichte entsprechend hoch ist.» Wenn nicht, könnten die Vögel verenden.

Verendete Tiere, aber auch Abwanderung

Zahlen, wie viele Kormorane dem jüngsten Winter zum Opfer gefallen sind, sind aktuell kaum zu ermitteln. Mit einiger Verzögerung lässt sich laut Herrmann aus Ringfunddaten jedoch die Sterblichkeit berechnen, die in diesem Winter sicherlich höher gewesen sei als in den vergangenen Jahren. Ein Teil der Vögel sei offenbar aber auch während der Kälteperiode abgewandert. 

Auf der kleinen Insel Greifswalder Oie östlich des Greifswalder Boddens wurden laut Herrmann zu Beginn der Kälteperiode etwa 3.000 Kormorane gezählt. «Jetzt waren da noch 700 zum Schluss.» Auch dort seien einige tote Kormorane gefunden worden.

Auswirkung auf Fischbestände unklar

Aussterben wird der Kormoran unterdessen bei uns nicht. Laut Kormoran-Bericht Mecklenburg-Vorpommern von 2024 war der Bestand im südwestlichen Ostseeraum einschließlich Dänemark, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein abgesehen von dem Einbruch nach 2010 weitgehend konstant. Für 2025 geht Herrmann von etwa 46.000 Brutpaaren im südwestlichen Ostseeraum aus. Nach seiner Einschätzung wird sich der Bestand nach den Verlusten dieses Winters in drei bis fünf Jahren wieder erholen.

Dürfen Fischer nun auf mehr Fisch hoffen? So einfach sei es nicht, sagt Herrmann. Einfache Hochrechnungen funktionierten nicht. Fischbestände könnten bestimmte Verluste etwa durch den Kormoran ohnehin kompensieren, weshalb ein direkter Effekt schwer darzustellen sei. Für Fischteiche oder Netzkäfige könne man zwar die Verluste durch den Kormoran ermitteln. Besonders attraktive Gebiete wie Fischteichanlagen würden Kormorane aber auch bei einem niedrigeren Bestand besonders stark aufsuchen.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748195/1

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Nach Augsburg-Pleite: Köln will „den Fluch brechen“

28. Februar 2026 um 05:06
dpa

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Die Ergebnis-Krise des 1. FC Köln hält an. Trainer Lukas Kwasniok erteilt einen Auftrag. Der Coach erklärt, warum Said El Mala in Augsburg nur eine halbe Stunde spielt.

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Nach Augsburg-Pleite: Köln will „den Fluch brechen“

28. Februar 2026 um 05:06
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Die Ergebnis-Krise des 1. FC Köln hält an. Trainer Lukas Kwasniok erteilt einen Auftrag. Der Coach erklärt, warum Said El Mala in Augsburg nur eine halbe Stunde spielt.

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OpenAI: Vereinbarung mit Pentagon zu KI-Verwendung

28. Februar 2026 um 05:02
dpa

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Nach der Fehde mit der KI-Firma Anthropic hat das Pentagon offenbar schnell Abhilfe geschaffen. Ein Deal mit dem Rivalen OpenAI scheint in trockenen Tüchern.

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OpenAI: Vereinbarung mit Pentagon zu KI-Verwendung

28. Februar 2026 um 05:02
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Nach der Fehde mit der KI-Firma Anthropic hat das Pentagon offenbar schnell Abhilfe geschaffen. Ein Deal mit dem Rivalen OpenAI scheint in trockenen Tüchern.

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Deutschland kürt Teilnehmer für Eurovision Song Contest

28. Februar 2026 um 05:00
dpa

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Neun Acts, kein klarer Favorit - und diesmal ohne Stefan Raab: In Berlin wird das ESC-Ticket 2026 vergeben. Wer darf für Deutschland nach Wien reisen?

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Nudelsalat trifft Spanien – Rezept mit Chorizo und Manchego

28. Februar 2026 um 05:00
dpa

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Artischocken, Paprika, Oliven – und dazu ein Dressing aus Sherry: Mit diesem Nudelsalat bringt Food-Bloggerin Julia Uehren Tapas-Feeling direkt auf den Teller.

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Vom Baumarkt in den Einsatz: Neuer Samstagskrimi im ZDF

28. Februar 2026 um 05:00
dpa

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Ermittelt wird im deutsch-österreichischen Grenzgebiet, Alpenklischees sucht man aber vergeblich. Im Fokus der neuen Reihe stehen zwei ungleiche Frauen, besonders die eine ist originell.

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Vom Baumarkt in den Einsatz: Neuer Samstagskrimi im ZDF

28. Februar 2026 um 05:00
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Ermittelt wird im deutsch-österreichischen Grenzgebiet, Alpenklischees sucht man aber vergeblich. Im Fokus der neuen Reihe stehen zwei ungleiche Frauen, besonders die eine ist originell.

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Nudelsalat trifft Spanien – Rezept mit Chorizo und Manchego

28. Februar 2026 um 05:00
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Deutschland kürt Teilnehmer für Eurovision Song Contest

28. Februar 2026 um 05:00
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BBL-Boss hält gemeinsame Pokal-Endrunde für interessant

28. Februar 2026 um 04:58
dpa

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Zwei Pokalsieger an einem Wochenende? Das hätte für den Boss der Basketball-Bundesliga Charme. Doch der Weg zu einem Doppel-Event von Frauen und Männern ist noch weit.

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BBL-Boss hält gemeinsame Pokal-Endrunde für interessant

28. Februar 2026 um 04:58
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Zwei Pokalsieger an einem Wochenende? Das hätte für den Boss der Basketball-Bundesliga Charme. Doch der Weg zu einem Doppel-Event von Frauen und Männern ist noch weit.

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Dublin-Überstellungen aus Hamburg häufiger erfolgreich

28. Februar 2026 um 04:30

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Hamburg (dpa/lno) –

In Hamburg war im vergangenen Jahr nicht einmal jede Dritte nach dem sogenannten Dublin-Verfahren angestrebte Überstellung eines Asylbewerbers in das für ihn zuständige Mitgliedsland erfolgreich. Mit knapp 30 Prozent liegt die Quote in der Hansestadt aber doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt, wie aus der Senatsantwort auf eine Große Anfrage aus der AfD-Bürgerschaftsfraktion zur Effektivität des Hamburger Dublin-Zentrums hervorgeht.

Dublin-Zentren sollen Überführungen effektiver machen

Asylbewerber, die bereits in einem anderen EU-Land oder in Norwegen, Island, der Schweiz oder in Lichtenstein um Schutz nachgesucht haben, können nach der Dublin-III-Verordnung in diesen für sie zuständigen Staat zurückgebracht werden. Solche Rückführungen sind aber bislang nur in den ersten sechs Monaten nach Einreise möglich. In der Vergangenheit scheiterten sie häufig an der Frist. 

Sogenannte Dublin-Zentren sollen die Verfahren beschleunigen. Das Hamburger Zentrum in Rahlstedt gibt es seit einem Jahr.

Bundesweit deutlich weniger Dublin-Verfahren erfolgreich

Laut der Senatsantwort auf die Große Anfrage wurden im vergangenen Jahr insgesamt 1.043 Übernahmeersuchen aus Hamburg gestellt, von denen in 656 Fällen die Zustimmung des zuständigen Mitgliedstaates erteilt wurde. «In 312 Fällen konnte anschließend eine Überstellung vollzogen werden», heißt es darin weiter. Daraus ergibt sich in Bezug auf die Ersuchen eine Quote von 29,9 Prozent.

Bundesweit gab es 2025 laut dem von den Hamburger Behörden monatlich herausgegebenen Lagebild «Flüchtlinge» 35.942 Übernahmeersuchen. 23.912 wurden demnach positiv beschieden. 5.377 Mal sei eine Überstellung erfolgt – was einer Quote von 14,9 Prozent entspricht.

«Hamburg befindet sich damit im Bundesvergleich weiterhin auf einem überdurchschnittlichen Niveau bei der Durchführung von Dublin-Überstellungen», schreibt auch der Senat in seiner Antwort an die AfD. 

Viele Asylbewerber zur Überstellung nicht zu finden 

Seit März vergangenen Jahres würden im Hamburger Dublin-Zentrum ausschließlich alleinreisende, volljährige und nicht vulnerable Männer untergebracht. 201 Personen waren es im vergangenen Jahr. Zeitgleich mit der Hamburger Einrichtung war eine zweite im brandenburgischen Eisenhüttenstadt in Betrieb genommen worden.

81 im Rahlstedter Zentrum Untergebrachte hätten im vergangenen Jahr «das Unterkunftsobjekt mit unbekanntem Verbleib verlassen». Insgesamt nennt der Senat als Gründe für gescheiterte Überstellungen häufig «untergetaucht» oder «nicht angetroffen». 

Im Gegensatz zur Abschiebehaftanstalt in Glückstadt handelt es sich beim Dublin-Zentrum nicht um eine geschlossene Einrichtung.

Senat sieht positive Zeichen – Kritik von AfD 

Für eine abschließende Bewertung, inwieweit sich das Zentrum bewährt habe, «ist der bisherige Zeitraum seit der Einrichtung des Dublin-Zentrums noch zu kurz», schreibt der Senat. «Es zeichnen sich jedoch positive Entwicklungen ab, etwa im Hinblick auf verbesserte Abläufe und eine stärkere Koordinierung.»

Die AfD zeigt sich mit der Arbeit des Zentrums indes unzufrieden: «Wer ein spezialisiertes Zentrum betreibt, um Überstellungen effektiver zu gestalten, darf nicht akzeptieren, dass dutzende Asylmigranten schlicht verschwinden», sagte Fraktionschef Dirk Nockemann. 

Die hohe Zahl von untergetauchten oder nicht anzutreffenden Personen zeige: «Das Problem liegt nicht nur bei der Zustimmung anderer EU-Staaten – es liegt beim Vollzug», sagte er. Wenn es dem Senat nicht gelinge, die Durchsetzungsquote deutlich zu erhöhen, bleibe «das Dublin-Zentrum ein kostspieliges und rein symbolpolitisches Instrument mit geringer Wirkung».

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748082/1

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Neue Fernwärmeleitung zum Flughafen – Bauarbeiten beginnen

28. Februar 2026 um 04:30

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Hamburg (dpa/lno) –

Bauarbeiten für eine neue Fernwärmeleitung zum Flughafen werden den Verkehr im Hamburger Norden von diesem Montag an beeinträchtigen. Die 4,7 Kilometer lange Leitung soll entlang der Otto-Wels-Straße im Stadtteil Winterhude über die ehemalige Hindenburgstraße in Alsterdorf bis zum Flughafenareal am Weg beim Jäger (Fuhlsbüttel) gehen. Das gesamte Bauprojekt ist in zehn Abschnitte unterteilt, die teilweise parallel abgewickelt werden. Die Arbeiten sollen bis Ende 2028 dauern. 

Zunächst wird nach Angaben der Hamburger Energiewerke in der Nähe des Flughafens ein Abschnitt der ehemaligen Hindenburgstraße, die seit vergangenem Jahr Traute-Lafrenz-Straße heißt, bis voraussichtlich November gesperrt. Zwei Buslinien (23 und 28) müssen umgeleitet werden. Daran schließt sich die Sperrung eines weiteren Abschnitts der Straße bis zum Frühjahr 2027 an. Außerdem wird der Weg beim Jäger an der Einfahrt zur Lufthansa Technik ab diesem Frühjahr für mehrere Monate voll gesperrt, wie aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion hervorgeht. 

U-Bahnline ab Juli für drei Monate unterbrochen

Mit weiteren Bautätigkeiten von Hamburg Wasser auf der Alsterkrugchaussee und der Hochbahn sei die Maßnahme abgestimmt, erklärten die Energiewerke. Über die Alsterkrugchaussee, die Teil der Bundesstraße B433 ist, verläuft die Umleitungsstrecke. Bis mindestens Mitte April ist an einer Baustelle die rechte Fahrbahn gesperrt, wie eine Sprecherin von Hamburg Wasser sagte. Die U-Bahnlinie U1 soll von Mitte Juli bis Mitte Oktober für Bauarbeiten zwischen den Stationen Lattenkamp und Fuhlsbüttel Nord unterbrochen werden. Die Ersatzbusse müssen die im Bau befindliche Fernwärmetrasse queren. Das Ersatzkonzept befinde sich noch in der Ausarbeitung, erklärte der Senat. 

Ziel des Projekts ist, den Flughafen und die Lufthansa Technik an das Fernwärmenetz anzuschließen. Dadurch können nach Angaben der Energiewerke jährlich rund 17.000 Tonnen CO₂ eingespart werden. Zum Vergleich: Laut dem Klimaplan des rot-grünen Senats stieß ganz Hamburg im Jahr 2023 gut 11,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid aus. Das Projekt würde den Ausstoß also um knapp 0,15 Prozent verringern. Bis 2030 sollen die CO₂-Emissionen Hamburgs um 47 Prozent im Vergleich zu 2023 sinken. 

Ab 2030 keine Wärme mehr aus Steinkohle

Um das Ziel zu erreichen, soll bis spätestens 2023 keine Steinkohle mehr zur Wärmeerzeugung verwendet werden. Zwei sogenannte Energieparks im Hafen und am Kraftwerksstandort Tiefstack sollen Abwärme aus Industriebetrieben, der Müllverbrennung und aus Klärwerksprozessen ins Netz speisen. Eine zentrale Funktion wird dabei ein neues Gaskraftwerk im Hafen übernehmen. In Tiefstack soll in der nächsten Woche der Bau eines Wärmespeichers beginnen. In Moorburg dauern die Abrissarbeiten eines vor gut zehn Jahren in Betrieb genommenen großen Steinkohlekraftwerks an. Auch in anderen Stadtteilen werden zurzeit Fernwärmeleitungen gebaut. «Leider können wir nicht verhindern, dass der Verkehrsfluss auch mal beeinträchtigt wird», heißt es dazu auf der Internetseite der Energiewerke.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748100/1

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Klassiker: Was für den BVB spricht - und was für die Bayern

28. Februar 2026 um 04:06
dpa

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Dortmund gegen München: Fällt heute bereits eine Vorentscheidung im Titelkampf? Geht es nach der Statistik, wohl schon. Doch auch für die Borussia gibt's nach dem Champions-League-Drama Mutmacher.

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28. Februar 2026 um 04:06
dpa

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Prozess gegen Kinderpsychiater Winterhoff kommt zum Ende

28. Februar 2026 um 04:03

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Die Anklage lautet auf gefährliche Körperverletzung: Der Psychiater soll jungen Patienten ohne medizinische Notwendigkeit Psychopharmaka verordnet haben. Er bestreitet die Vorwürfe.

Laut Anklage soll er Kindern und Jugendlichen ohne medizinische Indikation ein Psychopharmakon verordnet haben. Thomas Banneyer/dpa

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Warnstreiks im Nahverkehr werden am Samstag fortgesetzt

28. Februar 2026 um 03:30
dpa

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Die Gewerkschaft Verdi bestreikt seit Freitagfrüh den öffentlichen Nahverkehr in fast allen Bundesländern, heute geht der Arbeitskampf weiter. Führt der Druck zu schnellen Tarifabschlüssen?

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Welche Rolle die Betriebsratswahlen heute spielen

28. Februar 2026 um 03:30
dpa

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Die Wahlen zu den Betriebsräten starten: Sie gehören zu den größten Abstimmungen in Deutschland. Was können die Wahlen hinterm Werkstor in einer Zeit leisten, in der die Demokratie unter Druck ist?

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28. Februar 2026 um 03:30
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28. Februar 2026 um 03:30
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Freifahrt und Bürgerfest - Wuppertal feiert die Schwebebahn

28. Februar 2026 um 03:06

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Betriebsstart ohne Brimborium. Vor 125 Jahren startete die Schwebebahn im Tal der Wupper in einer Zeit des rasanten Wachstums. Zum Jubiläum haben die Stadtwerke und die Stadt Wuppertal einiges vor.

Die Schwebebahn fährt im Februar 1951 über der Wupper. dpa

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