Albert Riera hat keine falschen Erwartungen an das hessische Winterwetter und „plant“ deshalb mit einem Augenzwinkern schon einen Trip auf die Balearen. „Das ist typisches Frankfurter Wetter“, sagte der neue Trainer von Eintracht Frankfurt bei der Ankunft an seiner neuen Wirkungsstätte: „Ich habe auch keine Mallorca-Temperaturen erwartet. Zuerst gewinnen wir oft – danach fliegen wir nach Mallorca.“
Der 43 Jahre alte Spanier übernahm am Montag seine neue Mannschaft als Nachfolger des vor rund zwei Wochen entlassenen Dino Toppmöller. Offiziell vorgestellt wird der neue Coach am Dienstag (14.30 Uhr), sein Debüt feiert er am Freitag beim Auswärtsspiel bei Union Berlin (20.30 Uhr/Sky). Zuletzt betreute Riera NK Celje in Slowenien. Bei Eintracht Frankfurt gibt es für den früheren spanischen Nationalspieler jede Menge zu tun: Seit acht Pflichtspielen wartet der mittlerweile ausgeschiedene Champions-League-Teilnehmer auf einen Sieg.
„Beim ersten Treffen geht es nicht um Taktik. Es geht um den Menschen, die Gruppe, Disziplin, Regeln. Sich in die Augen zu schauen, einander zu vertrauen“, sagte Riera der „Bild“: „Es ist wichtig, den Spielern Vertrauen zu schenken. Danach erkläre ich ihnen, wie wir verteidigen und was ich in der Offensive erwarte.“ Es gehe für ihn darum, seine neuen Schützlinge „besser“ zu machen.
Am Sonntagabend war Riera aus dem slowenischen Maribor mit einem Privatjet nach Frankfurt geflogen. „Ich freue mich riesig und will unbedingt wieder Erfolg haben. Im Fußball hast du keine Zeit, das Gestern zählt nicht mehr. Ich denke jetzt an die Eintracht“, sagte er. Über seine Philosophie erklärte der gebürtige Mallorquiner: „Ich muss anfangen, Informationen zu geben, Wissen zu vermitteln, die Dinge zu verbessern. Es ist ein anderes Team, eine andere Gruppe, aber das Konzept bleibt gleich: Stil und Identität, um die Gruppe besser zu machen.“
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Das habe er auch schon als Spieler von einem Trainer erwartet. „Es ist egal, ob ein Trainer hübsch oder hässlich ist, groß oder klein. Wichtig ist: Mach mich besser. Bring mir was bei. Und genau das ist in meinem Kopf: Wie mache ich die Spieler, die ich jetzt haben werde, besser?“ (sid/vb)
„Danach fliegen wir nach Mallorca“: Neuer Bundesliga-Trainer mit speziellem „Plan“ wurde gefunden bei mopo.de
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Der fünfmalige Weltfußballer Cristiano Ronaldo ist bei seinem Klub Al-Nassr offenbar in den Streik getreten. Dies berichtete die portugiesische Zeitung „A Bola“ am Montag. Demnach ist der Fußballstar mit dem Management des Saudi Arabian Public Investment Funds (PIF) unzufrieden.
Im Spiel gegen Al-Riyadh wird Ronaldo fehlen, saudische Medien hatten berichtet, dass der 40-Jährige für das Duell mit dem Meister Al-Ittihad am kommenden Freitag geschont werde. Nach Informationen von „A Bola“ hingegen sei Ronaldo der Auffassung, dass andere Klubs, die ebenfalls vom PIF geführt werden, bevorteilt würden. Der Star-Stürmer beklagt dabei vor allem die mangelnden Investitionen in seinen Klub.
Al-Nassr holte in der bisherigen Wintertransferphase nur Haydeer Abdulkareem aus dem Irak. Die direkte Konkurrenz war deutlich aktiver, Al-Hilal gab bereits 32 Millionen Euro aus und steht laut Medienberichten auch noch vor der Verpflichtung des ehemaligen Ballon-d’Or-Siegers Karim Benzema. Im Ligavergleich hat Al-Nassr (133 Mio. Euro) hinter Al-Ittihad (141 Mio. Euro) und Al-Hilal (190 Mio. Euro) den dritthöchsten Kaderwert.
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Ronaldo wechselte im Januar 2023 nach Al-Nassr. In bislang 127 Partien erzielte er 111 Tore. Einen Titel gewann er noch nicht. Sein Jahresgehalt soll bei astronomischen 208,7 Millionen Euro liegen. Hinzu kamen noch 28,7 Millionen Euro für die letzte Vertragsunterzeichnung. Im zweiten Vertragsjahr soll es erneut eine „Signing-Fee“ geben, die sich dann auf 44,5 Millionen Euro erhöht. Auch für die saudische Meisterschaft gibt es Bonuszahlungen, Gleiches gilt für den AFC-Champions-League-Gewinn, geschossene Tore und gegebene Vorlagen. Würde Ronaldo Torschützenkönig der saudischen Pro League werden, dürfte er sich über 4,7 Millionen Euro freuen. In der Torschützenliste liegt er mit 17 Toren in 18 Spielen aktuell auf Platz zwei hinter dem Engländer Ivan Toney (18 Tore). (sid/vb)
Ronaldo reicht’s! Warum der Weltstar in Saudi-Arabien in den Streik getreten ist wurde gefunden bei mopo.de
Nach dem Skandal beim italienischen Erstligaspiel zwischen US Cremonese und Inter Mailand mit einem Böllerwurf in Richtung von Torwart Emil Audero hat die Polizei einen mutmaßlichen Täter ausgemacht. Der Anhänger von Inter Mailand habe durch die Explosion eines weiteren Feuerwerkskörpers mehrere Finger verloren und sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Nach seiner Entlassung solle er festgenommen werden, teilte die Polizei am Montag mit.
Der Vorfall hatte sich wenige Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit in der Serie-A-Partie zwischen Cremonese und Inter Mailand (0:2) ereignet. Ein aus dem Gästeblock geworfener Knallkörper detonierte in unmittelbarer Nähe von Audero, der kurzzeitig benommen zu Boden ging. Der Torhüter konnte die Partie nach kurzer Unterbrechung fortsetzen.
Spieler von Inter Mailand, darunter der deutsche Nationalspieler Yann Aurel Bisseck, eilten zu Audero und verurteilten den Vorfall deutlich. Giuseppe Marotta, Präsident von Inter Mailand, sprach von einem „isolierten und inakzeptablen Vorfall“, der nichts mit den Werten des Sports zu tun habe.

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Diese Woche u.a. mit diesen Themen:
Marotta lobte zugleich das Verhalten Auderos, der die Partie trotz des Böller-Vorfalls beendete. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurde der mutmaßliche Täter nach seiner Verletzung von anderen Anhängern angegriffen.
Der Vorfall ereignete sich vor den Augen von Ligapräsident Ezio Simonelli und könnte sportrechtliche Konsequenzen haben. Inter droht eine Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro sowie eine mögliche Teilsperrung der Fankurve. Nach Spielende verzichteten die Mailänder Profis darauf, die eigenen Fans zu grüßen. Verteidiger Alessandro Bastoni erklärte, man habe damit ein klares Zeichen gegen Gewalt setzen wollen. (sid/vb)
Böller-Skandal in Italien: Täter offenbar gefasst – er wurde selbst schwer verletzt wurde gefunden bei mopo.de
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Schwerer Rückschlag für Marc-André ter Stegen: Nach übereinstimmenden Medienberichten aus Spanien hat der an den FC Girona ausgeliehene Nationaltorhüter eine Muskelverletzung erlitten und wird bis zu zwei Monate ausfallen. Weiter hieß es, Girona wolle ter Stegen aufgrund der Verletzung wieder zum FC Barcelona schicken – dies sei aufgrund einer Klausel im Leihvertrag möglich.
Damit würde der 33-Jährige nicht nur die Länderspiele am 27. März in Basel gegen die Schweiz sowie am 30. März in Stuttgart gegen Ghana verpassen. Er könnte sich auch nicht mehr mit guten Leistungen für die WM empfehlen, weil er in Barcelona keine sportliche Perspektive hat. Einsatzzeiten seien jedoch wichtig mit Blick auf die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko, hatten Bundestrainer Julian Nagelsmann und DFB-Sportdirektor Rudi Völler mehrfach betont.
Ter Stegen habe die Verletzung am Samstag beim 0:1 (0:0) Gironas beim Tabellenletzten Real Oviedo erlitten. Welche Körperregion betroffen ist, blieb zunächst unklar. Es war erst das zweite Spiel, das ter Stegen für seinen neuen Klub bestritten hat.
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Der lange verletzte Torhüter hatte sich erst am 20. Januar Girona angeschlossen. In seiner neuen sportlichen Heimat wollte er sich mit guten Leistungen für die WM empfehlen. Nun aber spricht vieles dafür, dass Nagelsmann bei der WM in diesem Jahr dem Hoffenheimer Oliver Baumann zwischen den Pfosten vertraut. Der 35-Jährige hatte sich bei den vergangenen Länderspielen als sicherer Rückhalt erwiesen und spielt auch eine sehr solide Bundesliga-Saison. (sid/vb)
Der nächste Verletzungs-Schock: Jetzt droht ter Stegen das WM-Aus! wurde gefunden bei mopo.de
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Die beiden dänischen Trainer Bo Svensson und Bo Henriksen sind bei Werder Bremen offenbar die Topkandidaten für die Nachfolge von Horst Steffen. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Laut Sky befinden sich die Verantwortlichen von Werder Bremen mit beiden bereits in direkten Verhandlungen.
Der Tabellen-15. der Bundesliga hatte sich am Sonntag nach zehn sieglosen Spielen von seinem bisherigen Chefcoach getrennt. Svensson und Henriksen retteten den direkten Konkurrenten FSV Mainz 05 in den vergangenen Jahren jeweils in einer noch viel schwierigeren Situation vor dem Abstieg.
Der 50 Jahre alte Henriksen musste die Mainzer erst im vergangenen Dezember verlassen, nachdem er den Klub 2024 zum Klassenerhalt und 2025 in die Conference League geführt hatte. Henriksen ist ein sehr emotionaler Coach. Mainz hatte die Zusammenarbeit mit ihm nach nur einem Sieg aus zwölf Spielen in dieser Saison beendet. Die Rheinhessen lagen zu dem Zeitpunkt auf dem letzten Tabellenplatz.
Der 46 Jahre alte Svensson arbeitete von Januar 2021 bis November 2023 in Mainz, ehe er in der vergangenen Saison für sechs Monate den 1. FC Union Berlin trainierte. Dort musste er im Dezember 2024 ausgerechnet nach einer 1:4-Niederlage in Bremen gehen. In Mainz hatte Svensson die Wende von Tabellenplatz 17 aus vollzogen. Er führte das Team noch auf Platz zwölf und in der darauffolgenden Saison sogar auf Platz acht. Gerade in ihm sollen die Verantwortlichen bei Werder Bremen mehr als den klassischen „Feuerwehrmann“ sehen, auf den es laut Geschäftsführer Clemens Fritz hinauslaufen könne.
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Ins Gespräch gebracht hatte sich auch HSV-Legende Felix Magath. Er traue sich den Job zu und würde damit ja auch ganz im Sinne von Bundeskanzler Friedrich Merz handeln, der ausgegeben hatte, dass Menschen länger arbeiten sollten, hatte der 72-Jährige gegenüber RTL erklärt. Magath werden allerdings keine Chancen auf den Werder-Job eingeräumt. (dpa/vb)
Ein Däne soll es machen: Werder bei Trainer-Suche in fortgeschrittenen Gesprächen wurde gefunden bei mopo.de
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Inter Mailand bleibt in der italienischen Serie A das Maß der Dinge – doch die Fans der Nerazzurri sorgten für einen Skandal. Beim 2:0 (2:0)-Sieg bei US Cremonese wurde aus dem Block von Inter Mailand in der 49. Minute ein Böller auf das Spielfeld in Richtung Heim-Torwart Emil Audero geworfen. Der 29-Jährige ging zunächst zu Boden.
Die Inter-Profis um Kapitän Lautaro Martínez beschwerten sich lautstark bei den eigenen Anhängern. Audero stand nach kurzer Behandlung wieder auf. Die Partie wurde nach einigen Minuten Unterbrechung fortgesetzt. Es dürfte allerdings klar sein, dass die Aktion ein Nachspiel hat. In den italienschen Medien wird über ein mögliches Geisterspiel oder sogar ein Punktabzug für Inter Mailand nach dem Wurf auf den Torhüter, der in der Saison 2023/24 bei Inter unter Vertrag gestanden hatte, diskutiert.
Nachdem die Leuchtrakete ihn am Bein getroffen hatte, war Audero sofort zusammengesackt. Er hatte über Schmerzen am Bein und vor allem im Ohr geklagt und schien die herbeieilenden Mitspieler nicht zu hören. Beppe Marotta, Präsident von Inter Mailand, verurteilte den Vorfall: „Es war eine sinnlose Aktion. So etwas habe ich in meiner gesamten Karriere noch nie erlebt. Das war ein eklatanter Akt unsportlichen Verhaltens.“ Er wisse, dass der Verband nun ermitteln werde. „Es mag ein Einzelfall sein, aber wir müssen die Ermittlungen abwarten. Wir haben die Pflicht, solche Situationen zu verhindern. Wir verurteilen diese ungeheurliche Aktion und danken Audero für seine Professionalität, denn dadurch konnte dieses Spiel zu Ende gespielt werden.“
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Inter mit dem deutschen Nationalspieler Yann Bisseck in der Startelf führte zu diesem Zeitpunkt durch Treffer von Martínez (16.) und Piotr Zielinski (31.) schon mit 2:0. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten AC Mailand beträgt nach 23 Spielen acht Punkte. Der Lokalrivale spielt allerdings erst noch am Dienstag in Bologna. (sid/vb)
Skandal in Italien: Fans von Inter Mailand werfen Böller auf Torhüter wurde gefunden bei mopo.de
Nach der Trennung von Trainer Horst Steffen hat sich bei Werder Bremen ein alter Bekannter ins Gespräch gebracht: der langjährige Bundesliga-Coach Felix Magath, der mit Bayern München und dem VfL Wolfsburg zwar schon die deutsche Meisterschaft gewann, bei Werder Bremen aber schon einmal mitten im Abstiegskampf der Saison 1998/99 gehen musste.
Obwohl er damals in Bremen als unbeliebt galt, sagte der 72-jährige Magath nun dennoch bei RTL: „Da muss ein erfahrener Mann her, der die Situation kennt.“ Er selbst fühle sich „immer noch einigermaßen fit. Nicht mehr so, wie vor 40 Jahren, aber trotzdem glaube ich, dass ich noch klar im Kopf bin. Von daher bin ich nicht abgeneigt.“

Magath beruft sich bei seinem Comeback-Versuch auch auf Friedrich Merz: „Unser Kanzler sagt, dass wir mehr arbeiten sollen. Da stelle ich mich gern zur Verfügung und sage: Ich möchte mehr arbeiten“, sagte die HSV-Legende. „Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich der Meinung bin, dass ich jedem Verein in der Bundesliga helfen kann.“
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Zuletzt sprang Magath von März bis Mai 2022 noch einmal bei Hertha BSC als Trainer ein. Seit August 2025 ist er Sportvorstand seines Heimatvereins Viktoria Aschaffenburg in der Regionalliga Bayern. Am Sonntagvormittag hatte Werder Bremens Geschäftsführer Clemens Fritz bei der Nachfolgesuche für Steffen das Modell eines klassischen „Feuerwehrmannes“, der den HSV-Rivalen vor dem Abstieg retten soll, nicht ausgeschlossen. Magath wird laut „Deichstube“ aber chancenlos sein. Demnach beschäftige sich Werder aktuell mit zwei Kandidaten, mit denen intensive Gespräche geführt werden sollen. Magath sei nicht darunter, heißt es. Als Interimslösung werden vorerst die beiden Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß einspringen. Beide sind allerdings keine Kandidaten als Dauerlösung. Gleiches gilt für Magath. (dpa/vb)
Nach Steffen-Aus: HSV-Legende will Werder-Trainer werden – und beruft sich auf Merz wurde gefunden bei mopo.de
