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Heute — 03. Februar 2026

Warum die Vereinigten Staaten Venezuela zum Jahresbeginn militärisch überfielen

03. Februar 2026 um 13:16

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Unter tosendem Applaus des venezolanischen Polit-Establishments unterzeichnete am 29. Januar 2026 die Interims-Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodriguez das Gesetz, welches die „Öl-Privatisierung“, sprich Plünderung venezolanischen Staatsbesitzes für Globalisten möglich macht.

Fallstudie „Neo-kolonialisierung Venezuela“:
Wie transnationale Kräfte Ländern ihre Souveränität und Bodenschätze rauben!

 Von REDAKTION | Der völkerrechtswidrige US-Angriffskrieg gegen Venezuela am 3.01.2026 hat nach rund fünf Jahrzehnten des Bestehens eines souveränen Venezuelas, die Übernahme venezolanischer Bodenschätze durch transnationale Kräfte wieder möglich gemacht.

3.01.2026 – US-Bombardierung (li) und Helikopter Einflüge (re) von Delta Force US-Spezialkräften zur Entführung von Nicolás Maduro | Screenshot Aljazeera Video

Westlichen Kuratoren ließen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Venezuela in ihren Massenmedien verharmlosend vielfach nur als sogenannten „Eingriff“ zur sogenannten „Privatisierung“ und vermeintlichen „Volks-Beglückung“ der Opfer darstellen.

29.1.2026 – Jubelstimmung nach Unterzeichnung des „Privatisierungsgesetzes“ durch Interimspräsidentin Delcy Rodriguez (Mitte) | Quelle Screenshot Video Aljazeera

Über die Militäraktion wurde das Ziel der „ultimate beneficiaries“ [die obersten Nutznießer im Banken-Sprech], sprich der Globalisten, dank der Militäraktion durch ihren „US-Weltpolizisten“ durchgesetzt, um …

… das Volksvermögen Venezuelas in den Besitz transnational kontrollierter Gesellschaften zu bringen!

Nach der erforderlichen Gesetzesänderung durch die venezolanische Nationalversammlung konnte man in der westlichen Presse Meldungen, wie beispielsweise die Folgende finden:„Die amtierende Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodríguez, unterzeichnete, vor Ölarbeitern und Anhängern der Regierungspartei das Gesetz zur Öffnung des nationalen Öl-Sektors durch Privatisierung. Das geschah knapp zwei Stunden, nachdem dieses von der Nationalversammlung verabschiedet worden war!“

Das Beispiel zeigt, wie überflink „Staatsvertreter“ gegebenenfalls reagieren und Globalisten-Propaganda weiterverbreiten können, wenn sie nur wollen bzw. dazu ausreichend motiviert worden sind:

So begrub die neue Gesetzgebung die bisherigen exklusiven Besitzrechte des Staatskonzerns Petróleos de Venezuela S.A. [PDVSA]!

Vor der Gesetzesänderung war Förderung und Vertrieb venezolanischen Öls seit fünf Jahrzehnten unter der souveränen Kontrolle Venezuelas gestanden. Doch exakt das wurde durch besagte Gesetzesänderung wieder aufgehoben.

Die Übertragung der venezolanischen Bodenschätze unter die Kontrolle transnationaler Kräfte, stellte die zentrale Botschaft hinter dem Ultimatum der US-Administration an Venezuela dar. Dabei wurde die militärische und politische „Drecksarbeit“ von den Globalisten an das US-Kriegsministerium und die US-Steuerzahler ausgelagert. Diese Arbeitsteilung zwischen Drahtziehern und Ausführenden ermöglichte es, die Errungenschaften Venezuelas aufgrund nationaler Interessenspolitik nach der Verstaatlichung seiner Ölindustrie unter Präsident Carlos Pérez im Jahr 1976, ein halbes Jahrhundert später mit militärischen Mitteln des US-Kriegsministeriums wieder zunichtemachen zu lassen.

Nur eine Woche nach dem US-Militärangriff auf Venezuela, am 10. Januar 2026, fanden sich die Exekutivorgane führender Öl- und Gaskonzerne im Weißen Haus ein. Donald Trump erklärte ihnen, dass amerikanische Energieunternehmen 100 Milliarden Dollar zu investieren hätten, um die heruntergekommene Ölförder-Infrastruktur Venezuelas wieder instand setzen zu lassen und eine entsprechende Steigerung der Öl-Fördermengen erzielen zu können.

Am selben Tag unterzeichnete der US-Präsident eine Durchführungsverordnung unter dem Titel „Schutz der Einnahmen aus venezolanischem Öl zum Wohle des amerikanischen und venezolanischen Volkes”, die es amerikanischen Gerichten untersagt, Einnahmen aus venezolanischem Öl, die auf Konten des US-Finanzministeriums lägen, beschlagnahmen zu lassen. Das klingt „nett & harmlos“, doch sichert in Wahrheit die garantierte Verlagerung künftiger Einnahmeflüsse auf die transnationale Ebene – sprich nach außen und oben – endgültig ab: Der Staat, er darf nur zahlen – die Einnahmen fließen woanders hin!

Zugleich wurde die schrittweise Aufhebung der gegen Venezuela verhängten US-Sanktionen angekündigt:

Delcy Rodriguez, Interimspräsidentin Venezuelas, verkündete drehbuchgerecht | Quelle Screenshot Video Aljazeera

Delcy Rodriguez – Zitat Anfang:

Dieses Gesetz ermöglicht uns einen wahrhaft historischen Qualitätssprung, um diese Ölreserven – die größten der Welt – ins größte Glück zu verwandeln, welches einem Volk auf diesem Planeten zugutekommen und damit das venezolanische Volk zu deren Eigentümern machen kann.
[…]
Ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich heute einen Anruf aus den Vereinigten Staaten von deren Außenminister Marco Rubio erhielt, in dem er mir mitteilte, dass wir im Rahmen der von uns besprochenen Arbeitsagenda wichtige Schritte setzen. Wir sprachen über die Aufhebung der Beschränkungen über den kommerziellen Luftraum Venezuelas, damit alle Fluggesellschaften, die kommen müssen, auch kommen können!

Delcy Rodriguez Zitat-Ende

Die Fallstudie zur „Rekolonialisierung Venezuelas“ zeigt Folgendes beispielhaft auf:

  • Die Beseitigung der 50-jährigen Souveränität Venezuelas erfordert militärische Gewaltmaßnahmen, sprich kostspielige militärische „Drecksarbeit“.
  • Diese „Drecksarbeit“ samt Kosten haben die transnationalen Kräfte in bewährter Manier einmal mehr auf die USA und deren Steuerzahler übertragen.
  • Die neokolonialisierte Regierung Venezuelas veranlasste eine Gesetzesänderung, welche den Raub venezolanischer Bodenschätze – sprich deren Übertragung an transnationale Kreise – ab sofort wieder möglich macht.

So zeigt die Arbeitsteilung moderner Neokolonialisierungs-Projekte drei Primär-Parteien – nicht nur zwei, wie manche fälschlicherweise annehmen könnten:

Die Nutznießer & Drahtzieher (1), Erfüllungsgehilfen (2) und das Opfervolk (3)!

 Im Fall von Venezuela sind:

  • die Nutznießer transnationale Eliten, sprich Klans, die über Regierungen schweben!
  • Erfüllungstäter
  • das Opfervolk die Venezolaner!

Es wird in Zukunft in den Händen der BRICS-Staaten, welche rund 85% der Weltbevölkerung ausmachen, liegen, um die neo-kolonialen Praktiken der Einen-Welt-Apostel zurückzudrängen bzw. zuletzt diesen Tätern das Handwerk zu legen!

***

Von unserer Redaktion ‚Zeitgeschichte und Globalpolitik‘.
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Meinrad Müller.

MEINRAD MÜLLER (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf UNSER MITTELEUROPA gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.

 




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