Krieg hat schon immer technische Neuerungen hervorgebracht. Auf den Schlachtfeldern der Ukraine sind Kampfroboter keine Science- Fiction- Phantasien, sondern Realität. Was Bodendrohnen dort schon leisten, interessiert natürlich auch andere Nationen.
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Ernstfall vorzubereiten.
„In Erste-Hilfe-Kursen für den Führerschein und im schulischen Wiederbelebungsunterricht sollte ergänzend auch Selbstschutz gelehrt werden, also Eigenvorsorge mit Vorräten, Notfallgepäck oder auch die Versorgung von Schusswunden- und anderen Kriegsverletzungen“, sagte Krischer der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Online und Print). „Das Thema gehört schon in die Kitas“, sagte er weiter. „Kita-Kinder können spielerisch lernen, wie man einen Notruf absetzt und eine Wunde verbindet. Alle Kita- und Schulkinder in NRW müssten verpflichtend Selbstschutz lernen.“
Die Bevölkerung würde sich in einer großen Krise vor allem sich selbst helfen müssen. „Viele haben das noch nicht verinnerlicht. Sie meinen, wenn es ihnen schlecht geht, rufen sie die 112, und dann kommt jemand. Aber im Verteidigungsfall kommt womöglich niemand“, sagte Krischer der WAZ.
Bevor die Menschen in Wohnungen, die bislang mit Gas oder Fernwärme beheizt wurden, erfrieren, werden sie umgesiedelt. Sie werden zu Binnenflüchtlingen, zu einer Landverschickung der neuen Generation. Wohin werden sie umgesiedelt? Zu Menschen, die noch einen Bioverbrenner, sprich Holz- und Kohleofen betreiben, wie die Vorfahren.
Doch nur noch rund 18 Prozent der Haushalte verfügen über einen Holz- oder Kohleofen. Wer einen solchen Ofen besitzt, weiß, was zu tun ist. Im Sommer werden Baumstämme zersägt, dann mit der Axt gespalten und zum Trocknen aufgeschichtet. Das macht man nicht aus Freude, sondern aus Erfahrung. Holz fällt nicht vom Himmel, und es brennt nur dann ordentlich, wenn man sich rechtzeitig darum gekümmert hat.
Holz vor der Hütte
Holz vor der Hütte ist kein Schmuck, sondern Vorrat. Jeder Hausbesitzer wusste früher, wie viele Kubikmeter Holz und wie viele Zentner Kohlebriketts nötig waren, um über den Winter zu kommen. Kochen ist wichtig, besonders, wenn Kinder im Haus sind.
Minus 25 Grad im Unterallgäu
Der Autor dieses Textes, geboren im Januar 1954 in Bayerisch-Schwaben, erinnert sich gut daran: Der Holzofen in der Küche brannte immer. Tagsüber sowieso, abends wurden große Buchenscheite nachgelegt, die morgens noch glimmten. Die Küche war der einzige beheizte Raum. Die Schlafzimmer im ersten Stock hatten keinen Ofen. Dafür gab es dicke Daunendecken. Für die ganz Kleinen und für Oma kam eine kupferne Wärmflasche eine Stunde vor dem Schlafengehen ins Bett. So haben wir Winter mit minus 25 Grad überlebt.
2025: Minus fünf Grad und nichts geht mehr
Heute reichen minus fünf Grad, und nichts funktioniert mehr. Die Oberleitungen der Berliner Straßenbahnen frieren ein, der Verkehr steht. Die Elektrobusse bleiben liegen. Die Batterien machen nicht mit. Auch E-Autos kommen nicht weit. Vorbei ist es mit dem Schönrechnen. Das Elektrowunder wird zum Rohrkrepierer.
Knochenarbeit statt Fitnessstudio
Brennholz vorzubereiten ist Knochenarbeit. Statt Fitnessstudio wurde gesägt, gehackt und gestapelt. Wer klug war, tat das zwei Jahre im Voraus, denn trockenes Holz brennt besser. Zum Anzünden gab es keine chemischen Anzünder. Wir nahmen Reisig. Die Äste, die zu klein für Brennholz waren, und das Tannengrün wurden auf etwa 30 Zentimeter Länge gehackt, zu Bündeln geschnürt und ebenfalls in der Holzhütte gestapelt. Das trocknete schnell, und wenige Teile ließen sich mit einem Stück Zeitungspapier im Ofen anzünden. Schon damals gab es sinnvolle Verwendungen für die Mainstreampresse.
Zur Untermiete beim Holzofenbesitzer
Nach dem Krieg wurden Menschen, in unserem Fall aus Schlesien, einfach einquartiert. Per Bescheid. Bei uns war es Frau Dengler. Eine nette Frau, die wir vorher nicht kannten. Sie bekam ein Zimmer, lebte mit uns, aß mit uns und hütete zusammen mit der Großmutter die Kinderschar. Das war keine freiwillige Wohngemeinschaft, sondern eine Anordnung. Aber sie funktionierte.
Zwangseinquartierung 2025
Es würde daher nicht wundern, wenn Menschen aus kalten Wohnungen zwangsweise bei Holzofenbesitzern untergebracht würden. Sie wären Binnenflüchtlinge im eigenen Land. Eine Landverschickung, nicht aus Krieg, sondern aus Energieknappheit. Der Rucksack wäre schnell gepackt. Feldbetten würden in Zimmern und im Flur aufgestellt. Man rückte zusammen. Nicht aus Überzeugung, sondern aus Notwendigkeit.
Entschädigung
Natürlich geschähe das nicht ohne Geld. Der Staat kennt solche Regelungen. Die Entschädigung läge bei 72 Euro pro Person und Tag. Das ist der Satz, der auch bei der Unterbringung von Flüchtlingen angewandt wird. Eine einquartierte Familie mit vier Personen, untergebracht auf Feldbetten im Wohnzimmer, brächte dem Holzofenbesitzer 288 Euro pro Tag.
Am Küchentisch
Man säße zusammen in der Wohnküche, näher am Herd, tränke Tee und sprach über frühere Zeiten. Über Winter, die kälter waren. Über Wohnungen ohne Zentralheizung. Über eine Zeit, in der man wusste, dass Wärme Arbeit macht.
Und über politische Differenzen, dadurch entstünde zusätzliche Wärme.
Ein russischer Drohnenangriff trifft einen mit Grubenarbeitern besetzten Bus bei der ukrainischen Kohlengrube in Pawlohrad. Viele Kumpel kommen dabei ums Leben. Mehr im Liveblog.
Ein russischer Drohnenangriff trifft einen mit Grubenarbeitern besetzten Bus bei der ukrainischen Kohlengrube in Pawlohrad. Viele Kumpel kommen dabei ums Leben. Mehr im Liveblog.
Donald Trump war lange Zeit die Hoffnung vieler patriotisch gesinnter Menschen im Wertewesten, weil er gegen all die Dummheiten auftrat, durch die wir hierzulande langsam aber sicher ruiniert werden.
Von FRANZ FEERDINAND | Trump ist ein Kämpfer gegen illegale Zuwanderung, den Klimaschwindel, den LGBTQ-Schwachsinn und dem linken Meinungsterror. Obendrein tritt er für die Beendigung des Ukrainekonfliktes ein und akzeptiert den russischen Anspruch auf den russischsprachigen Donbass. Somit hatte 2026 sich Vieles in die richtige Richtung bewegen können.
Leider zeigte es sich, dass er nicht nur gegen die dummen Regeln, bzw. Paradigmen des Wertewestens, sondern grundsätzlich gegen jede Regel ist, die er nicht selbst festgelegt hat. Selbst bei Letzteren ist nicht sicher, ob er sie wieder ändert. Insbesondere ignoriert er jede Form des Völkerrechts. Die UNO will er sowieso abschaffen. Auch die amerikanische Verfassung interessiert ihn nicht mehr. Er will Kriege vom Zaun brechen, ohne den Kongress zu befragen!
Obendrein hat er sich noch keineswegs von der Vorstellung einer unipolaren Weltordnung verabschiedet, wie es zeitweise den Anschein hatte. Seine Strategie, diese unipolare Ordnung durchzusetzen hat sich lediglich geändert. Der Schwerpunkt ist nun nicht mehr die Ukraine, wie für seine Vorgänger. Er hat eingesehen, dass ein Krieg gegen Russland nicht gewonnen werden kann und will daher diesen Krieg möglichst rasch, auch unter Umständen gegen die Ukraine, beenden. Ein unnötiger Krieg ist nur eine Kostensenke und bindet Ressourcen für einen neuen Konflikt.
Sein neues geopolitisches Hauptziel ist, wie an dieser Stelle schon dargelegt (https://www.unser-mitteleuropa.com/186366) wurde, der Iran. Die Kontrolle des Irans ermöglicht die strategische Einkreisung sowohl Russlands als auch Chinas. Russland soll die wichtige Nord-Süd-Verbindung vom Kaspischen Meer zum Indischen Ozean und China seine neue Seidenstraße nach Europa auf dem Landweg verwehrt werden. Obendrein soll die Ölversorgung Chinas mit billigem iranischem Öl auf dem Landweg außerhalb des Dollarorbits unterbunden werden.
Sturz des Mullah-Regimes für China und Russland völlig inakzeptabel
Ein Sturz des Mullah-Regimes ist daher für China und Russland völlig unakzeptabel. Der Iran ist für beide Länder noch wichtiger als die Ukraine. Sollte das Mullah-Regime wanken, wäre ein Eingreifen Chinas und Russlands unvermeidlich. Momentan halten sich diese beiden Länder eher zurück, weil sie offenbar so einen Kollaps für unwahrscheinlich halten. Trotzdem gibt es laufende Kontakte zur aktuellen Lage, wie der aktuelle Besuch vom obersten Sekretär des nationalen Sicherheitsrates Ali Ardeschir Laridschani bei Putin zeigte.
Der Iran sieht die USA zusammen mit Israel als seinen Erbfeind an, nachdem sich die USA seit dem Zweiten Weltkrieg regelmäßig im Iran, aber auch im Übrigen Nahen und Mittleren Osten eingemischt hat. Man erinnere sich beispielsweise an den Sturz von Mossadegh 1953 wegen der Verstaatlichung der iranischen Ölfelder und danach die Inthronisierung des Schahs, den die USA am Ende dann auch nicht mehr wollte, oder die beiden Kriege gegen den Irak und Afghanistan. Die Kontrolle über diese Weltgegend ist essentiell für die Rolle der USA als Welt Hegemon. Würde sich die USA mit der Kontrolle des amerikanischen Kontinents begnügen, wäre die Vorherrschaft in Westasien entbehrlich!
Deshalb fährt die USA seit Jahrzehnten einen unerbittlichen Wirtschaftskrieg durch Wirtschaftssanktionen gegen den Iran. Die aktuellen Unruhen im Iran wurden durch eine Spekulationsattacke auf die iranische Währung ausgelöst, die zu einer galoppierenden Inflation im Iran führte. Das Gutmenschengeheul Über die armen Iraner in den westlichen Medien ist daher pure Heuchelei.
Steht ein neuerlicher Angriffskrieg der USA und Israel auf den Iran bevor
Wesentliches Hindernis für die Niederringung des Irans ist sein umfangreiches Atom- und Raketenprogramm, durch das sich der Iran vor der Unterwerfung durch die USA schützen will. Folglich zielt die USA auf eine Beseitigung eben dieser Programme ab, was aber für den Iran eine Aufgabe seiner Souveränität bedeuten würde. Völkerrechtlich haben solche Forderungen keine Basis, aber um das Völkerrecht hat sich die USA seit ihrer Unabhängigkeit von England noch nie gekümmert. Man erinnere sich nur an die gnadenlose Ausrottung der nordamerikanischen Indianer!
Betrachtet man die Geographie, so ist der Versuch der USA den Iran zu unterwerfen völlig aussichtslos. Der Iran hat Russland, China und Pakistan als befreundete Nachbarn. Auf der westlichen Seite wollen sich die arabischen Staaten an einem Krieg gegen den Iran nicht beteiligen. Sogar der Irak steht den Mullahs nahe. Die USA hat lediglich einige Stützpunkte in Saudi-Arabien. Irgendein Feldzug gegen den Iran kann daher hauptsächlich vom Meer und aus der Luft geführt werden. Eine Besetzung oder ein Landkrieg gegen den Iran ist daher völlig ausgeschlossen.
Man hofft daher durch eine Luftkampagne das Mullah-Regime zum Sturz zu bringen!
Eine derartige Vorstellung ist aber vollkommen blödsinnig. Hatte man das Nazi-Regime in Deutschland durch jahrelangen Flächenbombardements zum Kollabieren gebracht? Natürlich nicht! Hitlerdeutschland wurde nur durch blutige Kämpfe mit „boots on the ground“ mit Millionen Toten niedergerungen. Der Grund war einfach: Trotz zunehmender Unzufriedenheit in der Bevölkerung mit dem Verlauf des Krieges, die auch durch die Feindsender geschürt wurde, war der Nationalsozialismus in Deutschland von ganz oben bis unten tief verwurzelt. Irgendwelche Enthauptungsschläge wären völlig sinnlos gewesen, da für jede eliminierte Führungspersönlichkeit sofort Ersatz bereitgestanden wäre.
Ähnlich ist die Situation im Iran. Es wäre naiv zu glauben, dass man den Iran niederringen könnte, in dem man Ajatollah Ali Chamenei eliminieren würde. Abgesehen davon, dass er jetzt sicher in einem Bunker sitzt, wäre sein Tot unerheblich, da irgendein anderer Ajatollah sofort nachrücken würde. Trotz vieler unzufriedener Bürger, hat das Mullah-Regime auch noch viele Anhänger. Der Versuch, dieses Regime von außen mit militärischer Gewalt stürzen zu wollen, wirft auch ein bezeichnendes Licht auf das Demokratieverständnis des Wertewestens! Im Gegensatz zu Nazi-Deutschland hat das Mullah-Regime noch keinen einzigen Krieg gegen einen Nachbarn begonnen.
Einen gewissen Erfolg hatte die USA und Israel im sogenannten „Zwölftagekrieg“ lediglich bei der Ermordung von Wissenschaftlern und einzelnen militärischen Führungspersönlichkeiten, die in normalen Wohngegenden residierten. Diese Leute hatte man dann samt allen ihren Nachbarn ausgelöscht! Solche Husarenstücke werden sich wohl in einem weiteren Krieg nicht wiederholen lassen, da man viele Spione, die den Aufenthaltsort dieser Zielpersonen verraten hatten, in der Zwischenzeit auch aus dem Verkehr gezogen hat.
Auch war der Iran mit Hilfe Russlands darin erfolgreich Starlink auszuschalten und die Betreiber von Starlinkempfänger ausfindig zu machen. Man kann daher davon ausgehen, dass das Agentennetzwerk Israels und der USA im Iran stark geschwächt ist.
Was für den angedrohten Überfall auf den Iran bleibt, ist die beeindruckende Ansammlung von Kriegsschiffen vor der Küste des Iran. Wahrscheinlich handelt es sich um die größte Ansammlung von Kriegsschiffen seit der Landung der Alliierten in der Normandie vor 82 Jahren. Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied: Auf den Schiffen befinden sich keine Landungstruppen!
US-Flotte durchaus verletzlich
Ein weiterer Unterschied ist der, dass der Iran die Fähigkeit besitzt, mit Hilfe von Hyperschallraketen diese Schiffe zu versenken, oder zumindest schwer zu beschädigen. Fällt ein Flugzeugträger aus, muss der ganze Feldzug abgeblasen werden. Auch Drohnenschwärme könnten dieser Armada stark zusetzen, da den Schiffen in Kürze die Abwehrraketen ausgehen werden!
Hoffnung auf Enthauptungsschlag
Trotzdem hofft Donald Trump mit einem „Enthauptungsschlag“ alle wichtigen industriellen und militärischen Einrichtungen mit Hilfe von Raketen und Marschflugkörper in einer kurzen Kampagne auszuschalten und so die iranische Führung zur Kapitulation zu zwingen!
Das Ganze ist einfach lächerlich: man erinnere sich was denn alles im Zwölftagekrieg angeblich zerstört wurde! Da wurden alle Atomanlagen und Raketenproduktionen, selbst die ganz tief in der Erde liegenden, zerstört. Man erinnere sich, wie Donald Trump im Brustton der Überzeugung die Zerstörung der Anreicherungsanlage Fordow in 90 Meter Tiefe verkündete! In einem Artikel wurde an dieser Stelle nachgewiesen, dass die Zerstörung von Fordow in dieser Tiefe aus physikalischen Gründen unmöglich war (siehe dazu https://www.unser-mitteleuropa.com/170748)!
Jetzt, 7 Monate später ist plötzlich alles wieder da und offenbar noch gefährlicher! Die Iraner müssen wirklich unglaubliche Wunderwuzzis sein, wenn sie all das, was in diesem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg so erfolgreich zerstört wurde, in so kurzer Zeit wieder aufgebaut hätten! Dieser Widerspruch ist selbst einigen westlichen Kommentatoren aufgefallen!
Leidet Donald Trump nach der erfolgreichen Entführung von Maduro nun unter Größenwahn?
Ein neuerlicher völkerrechtswidriger Angriffskrieg mit vielleicht noch mehr Raketen, Marschflugkörper und Bombenflugzeugen wird kaum erfolgreicher sein, da der Iran in der Zwischenzeit mit Hilfe Russlands und Chinas seine Luftabwehr aufgerüstet hat. Auch soll er noch viel mehr Raketen haben, wie im letzten Krieg.
Die Anzahl der Iranischen Raketen und Drohnen, die im Zwölftagekrieg auf Israel niedergingen, war beachtlich. Der viel gerühmte Iron Dome war völlig überlastet. Dabei hatten sich die Iraner nicht einmal bemüht, maximalen Schaden anzurichten. Was wäre beispielsweise, wenn der Iran im nächsten Krieg das israelische Kernkraftwerk Dimona in der Negev-Wüste attackieren würde? Bei einer Kernschmelze könnten dann große Teile Israels unbewohnbar werden.
Auch könnte der Iran die Straße von Hormus blockieren. Es reicht, einen einzigen Öltanker zu versenken und keine Versicherung der Welt wird ein Schiff versichern, dass durch dieses Nadelöhr muss. Die Auswirkung auf die Weltwirtschaft und insbesondere auf die Finanzwelt wäre katastrophal.
Sollte Donald Trump tatsächlich den Abzug betätigen, könnte er die Tore zur Hölle öffnen. Man kann nur hoffen, dass dieses ganze Theater nur eine der üblichen Trump-Shows ist, mit der er die ganze Welt beeindrucken will. Ob er die iranische Führung damit beeindrucken kann, darf bezweifelt werden.
Daher fragt es sich, was gedenkt Donald Trump überhaupt zu erreichen?
Sollte er mit der iranischen Regierung über das iranische Atom- und Raketenprogramm verhandeln wollen, wird er auf taube Ohren stoßen, nachdem es Trump war, der das letzte völkerrechtlich verbindliche Abkommen zwischen dem Iran und dem Wertewesten in der Luft zerrissen hatte. Die Rede ist vom JCPOA- Abkommen (siehe dazu https://www.unser-mitteleuropa.com/172773).
Trump hat gegenüber dem Iran jedes Vertrauen verspielt und eine weitere Debatte zwischen ihm und der iranischen Führung würde auf eine Kapitulation Letzterer hinauslaufen. Trump hat einfach den Bogen Überspannt!
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Der Film „Der Tiger“ ist ein Drama über deutsche Soldaten während des Zweiten Weltkriegs. Die bildgewaltige, deutsche Produktion verzichtet dabei auf moralische Bewertungen. Gerade im Ausland sorgt das für Furore.
Die Ungarn sollen selbst über die Ukraine-Politik entscheiden. Eine entsprechende Petition gegen die anhaltende Finanzierung und Unterstützung über die EU ist im Gange. Viktor Orbán zeigt damit seinem Volk gegenüber Respekt.
Während sich Brüssel immer tiefer in den Ukraine-Krieg verstrickt und die europäische Bevölkerung längst nur noch als Zahlmeister wahrnimmt, setzt Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán einen Kontrapunkt, der in der EU als Provokation gilt: Er befragt sein eigenes Volk und entscheidet nicht über deren Köpfe hinweg.
Mit einer landesweiten Petition gibt Budapest den Bürgern die Möglichkeit, offen gegen die fortgesetzte Finanzierung des Krieges, gegen eine jahrzehntelange Alimentierung der Ukraine und gegen die stetig steigenden Lebenshaltungskosten Stellung zu beziehen. In einer Union, die Entscheidungen bevorzugt hinter verschlossenen Türen trifft, ist allein das bereits ein Affront.
Orbán macht deutlich: Die Ukraine ist kein neutraler Erweiterungskandidat, sondern ein direkter Kriegsfaktor. Ein EU-Beitritt Kiews würde die Union faktisch in einen permanenten Konflikt mit Russland hineinziehen – mit unkalkulierbaren sicherheitspolitischen Folgen, insbesondere für Grenzstaaten wie Ungarn. Für sein Land wäre das keine geopolitische Debatte, sondern eine existenzielle Bedrohung.
Die Petition selbst richtet sich gezielt gegen drei Säulen der Brüsseler Kriegsstrategie: die fortlaufende Finanzierung des Russland-Ukraine-Krieges, eine auf zehn Jahre angelegte Dauerunterstützung für Kiew sowie die damit verbundenen Kostenexplosionen bei Energie und Lebenshaltung. In Brüssel gilt längst die Maxime, dass Kriegsausgaben alternativlos seien – unabhängig davon, wie hoch die Rechnungen ausfallen und wie lange der Konflikt andauert. Orbán stellt dieses Dogma offen infrage.
Die Botschaft ist unmissverständlich: Ungarn soll nicht für einen Krieg zahlen, den es weder verursacht noch beeinflusst hat. Dass diese Haltung in Brüssel reflexartig als “unsolidarisch” gebrandmarkt wird, sagt mehr über die Brüsseler Eurokraten aus als über die ungarische Regierung. Die Petition ist deshalb vor allem ein politisches Signal und je mehr Menschen diese Petition unterzeichnen, desto stärker ist Orbáns Mandat gegenüber Brüssel.
Der Schutzstatus von Asylmigranten kann in Deutschland überprüft und entzogen werden. Bei Syrern geschieht dies inzwischen seltener als früher zu Zeiten des Bürgerkrieges.
Sollte der Ernstfall eines Krieges eintreten, wären die Folgen auch für Deutschland verheerend. Millionen Tote und Verletzte, zerstörte Städte, kollabierende Versorgungssysteme und ein Zusammenbruch staatlicher Ordnung wären keine theoretischen Szenarien, sondern reale Konsequenzen. Was politisch gern als abstrakte „Landesverteidigung“ verhandelt wird, bedeutet in der Realität: ein verheerender Krieg auf eigenem Boden!
Von Guido Grandt
Die Forderung, die Verteidigungsausgaben der NATO-Staaten auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts anzuheben, gewinnt zunehmend an politischer Zustimmung. Begründet wird dies mit dem Argument, mehr militärische Stärke sichere den Frieden, insbesondere gegenüber Russland.
Doch diese Logik ist trügerisch. Massive Aufrüstung erhöht nicht nur die Abschreckung, sondern auch das Risiko militärischer Eskalation. Wer immer größere Teile seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit in Waffen investiert, senkt zugleich die Schwelle zum Krieg.
Kriegstüchtig um jeden Preis
Die Bundeswehr soll wieder „kriegstüchtiger“, also vollständig einsatzfähig gemacht werden. Ausrüstungsmängel sollen beseitigt, umfangreiche Beschaffungsprogramme umgesetzt und insbesondere neue Waffensysteme wie Kampfdrohnen beschafft werden.
Begründet wird dies mit dem Anspruch, die Fähigkeit zur Landesverteidigung glaubhaft sicherzustellen. Doch die zentrale Frage bleibt unbeantwortet. Was genau soll verteidigt werden, wenn ein Krieg das Land selbst zerstört?
Verteidigung ist nur dann legitim, wenn sie Leben schützt und nicht dessen Vernichtung einkalkuliert.
Der Ernstfall heißt Krieg
Der Verteidigungsfall ist kein administrativer Ausnahmezustand, sondern bedeutet nichts anderes als „Krieg“, auch wenn die Politiker das nicht sagen.
Die gültige NATO-Strategie schließt den Einsatz von Atomwaffen ausdrücklich nicht aus. Sie geht davon aus, dass ein begrenzter und kontrollierter Einsatz taktischer Nuklearwaffen eine rasche Beendigung eines Konflikts ermöglichen könnte.
Diese Annahme ist hochgefährlich. Jede nukleare Eskalation birgt das Risiko eines unkontrollierbaren Flächenbrandes. Denn ein umfassender Einsatz nuklearer Waffen würde das Leben in Europa vollkommen auslöschen.
Städte als Zielräume
Ein moderner Krieg lässt sich nicht mehr regional begrenzen. Ballungszentren wie das Ruhrgebiet oder Großstädte wie Berlin, Hamburg oder München wären strategische Ziele.
Evakuierungspläne für Millionen Menschen existieren bestenfalls auf dem Papier. Die medizinische Versorgung hunderttausender Verwundeter wäre kaum zu leisten. Die Frage, wie lange eine hochindustrialisierte Gesellschaft ohne Strom, Wasser und Kommunikation funktionsfähig bleibt, beantwortet sich selbst.
Das nukleare Arsenal
Die Vereinigten Staaten und Russland verfügen jeweils über rund fünftausend Atomwaffen. Diese reichen von Gefechtsfeldwaffen mit geringer Sprengkraft von zirka 0,3 Kilotonnen TNT, über taktische Nuklearwaffen mit bis zu 50 Kilotonnen bis hin zu strategischen Systemen im Megatonnenbereich.
Zur Erinnerung: Die am 6. August 1945 von den USA über Hiroshima abgeworfene Atombombe besaß eine Sprengkraft von etwa 15 Kilotonnen TNT.
Bereits ein begrenzter Einsatz heutiger Waffen würde unvorstellbare Zerstörungen verursachen. Ein größerer Einsatz würde Europa dauerhaft unbewohnbar machen.
In meinem Buch „NUKLEARSCHLAG GEGEN DEUTSCHLAND“ analysiere ich unter anderem die realen und schockierenden Folgen nuklearer Explosionen auf deutschem Boden. Anhand konkreter Szenarien zeige ich, was ein Atomwaffeneinsatz tatsächlich bedeuten würde: die Detonation einer 20-Kilotonnen-Atombombe über Berlin, der Einschlag einer im russischen Arsenal üblichen 550-Kilotonnen-Sprengladung über Frankfurt am Main sowie die Explosion einer 180-Kilotonnen-Atombombe über Büchel – ausgelöst durch die dort stationierten US-Nuklearwaffen.
Diese Szenarien machen unmissverständlich deutlich, welches Ausmaß an Zerstörung, Tod und langfristiger Unbewohnbarkeit ein nuklearer Schlag gegen Deutschland hätte.
Beschleunigte Eskalation
Moderne Waffentechnologien haben die Logik des Krieges grundlegend verändert. Hyperschallraketen mit einer fünf- bis zehnfachen Schallgeschwindigkeit erreichen ihre Ziele in wenigen Minuten und sind kaum abzuwehren.
Tieffliegende Systeme entziehen sich der Frühwarnung. Enthauptungsschläge gegen politische und militärische Führung werden auch mit konventionellen Waffen möglich.
Dadurch steigt das Risiko nuklearer Fehlentscheidungen erheblich. Eine Nuklearmacht könnte auf einen vermeintlichen Erstschlag reflexartig mit Atomwaffen reagieren.
Raketenstandort Deutschland
Ab 2026 sollen US-amerikanische Mittelstreckensysteme (Tomahawk-Marschflugkörper, SM-6-Raketen und neue Hyperschallwaffen) ausschließlich in Deutschland stationiert werden.
Diese Waffen verfügen über Reichweiten von über zweitausend Kilometern und können sowohl konventionell als auch nuklear bestückt werden.
Anders als beim NATO-Doppelbeschluss fehlt ein gleichzeitiges diplomatisches Abrüstungsangebot an Russland. Ein dicht besiedeltes Land wie Deutschland würde damit selbst zu einem vorrangigen Ziel gegnerischer Systeme. Zwar hat auch Russland Hyperschallraketen in Kaliningrad stationiert, doch gerade dies hätte eine politische Initiative zur Rüstungskontrolle erforderlich gemacht.
Digitale Kriegsrisiken
Cyberwaffen und künstliche Intelligenz erhöhen die Gefahren zusätzlich. Manipulierte Frühwarnsysteme, Fehlalarme oder Kontrollverluste über Waffensysteme könnten katastrophale Folgen haben.
Internationale Experten warnen inzwischen sogar vor einer sich verselbstständigenden Superintelligenz, die ohne wirksame Kontrolle in kritische Infrastrukturen oder militärische Systeme eingreifen könnte. Die Atomkriegsgefahr würde dadurch weiter steigen.
Die verletzliche Hochtechnologiegesellschaft
Moderne Industriestaaten sind hochvernetzt und dadurch extrem anfällig. Stromversorgung, Wasser, Logistik, Kommunikation und Gesundheitswesen bilden ein empfindliches Gesamtsystem.
Schon gezielte konventionelle Angriffe könnten diese Strukturen lahmlegen. Ein länger andauernder Stromausfall würde ausreichen, um Chaos und Desorganisation auszulösen. Atomwaffen wären dafür nicht einmal notwendig.
Das strategische Dilemma
Militärische Landesverteidigung steht vor einem fundamentalen Widerspruch. Einerseits soll sie die Bevölkerung schützen, andererseits ist sie untrennbar mit dem Risiko massenhaften Sterbens verbunden.
Im nuklearen Szenario ist dieses Dilemma nicht auflösbar. Verteidigung und Überleben stehen dann in einem unauflöslichen Gegensatz.
Schutz durch Diplomatie und nicht durch Kriegstreiberei und Aufrüstung
Echte Sicherheit entsteht nicht durch immer höhere Rüstungsausgaben, sondern durch Diplomatie, Rüstungskontrolle und verlässliche Kommunikationskanäle.
Notwendig wäre die Rückkehr zu internationalen Abrüstungsabkommen und einer kooperativen Sicherheitsordnung. Stattdessen jedoch entfernt sich Europa davon immer weiter.
Die entscheidende Frage lautet, ob eine Rückkehr zu friedenspolitischer Vernunft noch möglich ist oder ob der Weg weiter in Richtung Eskalation führt.
Der Preis einer falschen Entscheidung wäre unermesslich.
Guido Grandt (geb. 1963) ist investigativer Journalist, Publizist, TV-Redakteur und freier Produzent. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf Recherchen zu organisierter Kriminalität, Geheimgesellschaften sowie auf brisanten Themen aus Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär und Sicherheit. Darüber hinaus widmet er sich der Aufdeckung verborgener oder tabuisierter Hintergründe zeitgeschichtlicher Ereignisse. Guido Grandt veröffentlichte bisher über 40 Sachbücher und verfasste rund 6.000 Artikel.
Der US-Präsident bittet Putin, wegen der extremen Kälte in der Ukraine die Angriffe für eine Woche einzustellen. Der russische Präsident stimmt zu, erklärt Trump. Selenskyj zeigt sich dankbar.
Jeffrey Sachs, Autor, Ökonom und Professor an der Columbia Universität zeigt am Beispiel der Iran-Krise, dass die Massenmedien des Westens ihrer Aufgabe als vierte Säule zur Kontrolle des Staates nicht gerecht werden – das heißt de facto versagen und so zum Staatsverfall im Westen beitragen.
Judge Napolitano und Jeffrey Sachs diskutieren die Rolle
der USA gegen den Iran und die steigende Kriegsgefahr
Judge Napolitano (li) befragt Jeffrey Sachs zur umstrittenen Rolle der USA im Krieg gegen den Iran | Quelle: Screenshot Judging Freedom, YouTube
[…]
Napolitano: … Ich möchte nun zu einem Ihrer anderen Fachgebiete übergehen, nämlich der Wirtschaft. Bevor ich Ihnen die Frage stelle, werde ich etwas einspielen: US-Finanzminister [Scott] Bessent prahlt schamlos über das wirtschaftliche Chaos im Iran, doch welches er verursachen ließ – sehen Sie sich das an:
20.01.2026 – Maria Bartiromo spricht am WEF in Davos Scott Bessent auf den Wirtschaftskrieg gegen den Iran an | Quelle: Screenshot Judging Freedom, YouTube
Maria Bartiromo: Was möchten Sie zu den Sanktionen [gegen den Iran] sagen? Woran arbeiten Sie bzw. was planen Sie diesbezüglich gegen den Iran und welche Auswirkungen [wären zu erwarten]? Funktionieren die Sanktionen überhaupt und auch die 500% Sekundär-Sanktionen bzw. Tarife gegen Länder, welche Energieprodukte aus Russland kaufen?
20.01.2026 – Der US-Finanzminister brüstet sich mit dem Wirtschafts-Chaos im Iran | Quelle: Screenshot Judging Freedom, YouTube
Scott Bessent: Okay, also zwei Dinge: Es gibt Sanktionen des Finanzministeriums! In meiner Rede, die ich im März letzten Jahres im Economic Club of New York gehalten habe, ging ich davon aus, dass die iranische Währung kurz vor dem Zusammenbruch stehe. Im Fall, dass ich iranischer Staatsbürger wäre, würde ich mein Geld abheben. Präsident Trump hat das Finanzministerium und unsere Abteilung, das Office ofForeign Asset Control [OFAC] angewiesen, maximalen Druck auf den Iran auszuüben, was funktioniert hat. Denn im Dezember ist Irans Wirtschaft zusammengebrochen. Wir haben gesehen, wie eine große Bank unterging. Ihre Zentralbank begann, Geld zu drucken. Es gibt einen Dollar-Mangel. Sie sind nicht in der Lage, Importe zu tätigen. Deshalb sind die Menschen auf die Straße gegangen:
Das ist ökonomische Staatskunst!
Es wurden keine Schüsse abgefeuert und die Dinge entwickeln sich da sehr positiv.
Judge Napolitano: Diesen Kommentar [Bessents] in Davos gegenüber meiner Bekannten und vormaligen Kollegin, Maria Bartiromo gab es einen Tag nachdem Sie selbst einen Artikel veröffentlicht hatten und darüber enthüllten, was das amerikanische Finanzministerium mit der Wirtschaft in Venezuela wie auch im Iran anrichtete. Hier [in Davos] gibt Bessent unmissverständlich und wie Sie sagen, schamlos zu, welches Elend er verursacht habe!
Jeffrey Sachs: Das ist wirklich wichtig! Es ist sehr wichtig, dass die Menschen verstehen, was sie gerade erfahren haben. Ich möchte wirklich an die Reporter der New York Times, die jeden Tag falsch bzw. unehrlich berichten, sowie an die Reporter der Washington Post, des Wall Street Journals und an die von MSNBC und andere, die darüber berichten, appellieren, sich das anzusehen, was Herr Bessent von sich gab:
Die Vereinigten Staaten haben mit wirtschaftlichen Mitteln Chaos im Iran verursacht!
Er hat das klar erklärt. Er begann seine Rede mit den Worten: „Ich glaube, die iranische Währung wird fallen!“ Das war der erste Schritt, um die Menschen dazu zu bringen, aus der Währung zu fliehen und einen sich selbst erfüllenden Zusammenbruch oder eine Panik auszulösen. Dann erklärt er noch, wie sein Finanzministerium bzw. deren Behörde OFAC, welche diese Sanktionen erzwingt und Tarife über Institutionen auf der ganzen Welt verhängt, um jegliche Geschäfte mit dem Iran zu unterbinden. Absolut normale legale Geschäfte. Die Idee dahinter ist, dass der Iran seine Produkte nicht exportieren und keinen internationalen Handel mehr betreiben kann. Das ist Kriegsführung. [Finanz-]Minister Bessent sagte, dass dies brillant funktioniert hätte und bis Jahresende die Banken und Währung zusammengebrochen seien und deshalb die Menschen auf die Straße gegangen wären:
Keines unserer Mainstream-Medien hat das richtig berichtet!
Sie alle berichteten nur über die offizielle US-Regierungspropaganda, wonach die Menschen auf die Straße gegangen wären, um gegen die Misswirtschaft des iranischen Regimes zu protestieren. So einfach läuft dieses Spiel. Natürlich ist es ein Spiel, bei dem man etwas wissen sollte, doch unsere Journalisten sind generell entweder unwissend, weil sie unaufmerksam sind bzw. nicht recherchieren oder sie werden von ihren Chefredakteuren kuratiert, die mit der CIA, dem Finanzministerium und dem Weißen Haus unter einer Decke stecken, um so an ihre Geschichten und Quellen heranzukommen.
Was in den letzten Wochen im Iran ablief, basiert auf der grundlegenden Tatsache, dass die Vereinigten Staaten einen Wirtschaftskrieg anfingen, um die iranische Wirtschaft zu zerstören und das auch weiterhin tun werden. Herr Bessent sagte dazu: „Es geht alles in eine positive Richtung!“ Mit süffisantem Grinsen verkündete er, wonach „das Ziel ein Regimewechsel“ sei!
Doch, das Ziel der New York Times war, pflichtbewusst zu berichten, dass sich das Volk gegen seine vermeintlich schreckliche Regierung erhoben hätte, ohne ein Wort über die ökonomische Kriegsführung der Vereinigten Staaten zu verlieren. Letztere ist absolut rechtswidrig und katastrophal: Sie zerstört Leben, Lebensgrundlagen, Gesundheit und führt zu einem Massensterben:
Man kennt diese US-Sanktionen, auf solche Weise über viele Länder verhängt, um diese zu zerstören!
Venezuela ist nur ein weiterer Fall in diese Richtung. Das Interessante an dem Interview mit Bessent war, dass er alles so klar und überdeutlich zugegeben hat. Ich habe so etwas in dieser Form noch nie erlebt. Natürlich war es mir bewusst: Deshalb habe ich am Tag zuvor darüber auch einen Artikel verfasst. Aber seine süffisanten Worte, wonach aufgrund besagter Massenunruhen und diesem Chaos alles „in die richtige Richtung“ ginge, sollten dem amerikanischen Volk und Kongress zu denken geben. Sicher gibt es noch einige Kongressabgeordnete und Senatoren, denen unser Land am Herzen liegt und die klarstellen sollten, um was es sich hierbei drehe.
Das passiert nicht nur im Iran: Die USA führen einen außer Kontrolle geratenen Wirtschaftskrieg, völlig unverantwortlich; oft manipuliert von reichen Wahlkampfspendern oder Trumps eigener Familie. Man führt Märkte an, kauft Anlagen oder lässt sie wieder abstoßen. Es sind Spiele und Bessent hat das mit einem Grinsen zugegeben. Es ist absolut schockierend, was da abläuft. Aber noch einmal:
In unserem Land sind die Mainstream-Medien genauso erbärmlich und tot, wie der US-Kongress!
Ich habe mein Bestes versucht und habe den Journalisten der New York Times geschrieben. Natürlich habe ich von ihnen keine Antwort bekommen. Diejenigen, die über den Iran berichten, brachten es nicht über sich, direkt zu berichten, was Bessent [offen] preisgab, doch spielen einfach mit!
Judge Napolitano: Hat Scott Bessent das schon einmal in seinem Berufsleben davor, bevor er – entschuldigen Sie – Finanzminister wurde, getan?
Jeffrey Sachs: Deshalb wurde er dorthin [zum Finanzminister] berufen: Er ist kein Experte für Finanzpolitik oder das Wohlergehen des amerikanischen Volkes. Davon versteht er nichts. Er versteht nichts von Budget – und von makroökonomischer Politik. Aber für die Zeit, als Bessent für George Soros arbeitete und er ein wichtiger Teil des Teams in London war, das 1992 das britische Pfund mit Leerverkäufen zu Fall brachte, konnte er eine Erfolgsbilanz vorweisen.
Über die nächsten 20 Jahre arbeitete er größtenteils für Soros. Er ist ein Hedgefonds-Manager, der versteht, wie man finanziell die Hebel in Bewegung setzt und ausquetscht. Er ist nicht gerade das, was man als ökonomische Staats-Politik erachten wollte, außer in dem Sinne, was er als „Staatskunst“ bezeichnete. Ich habe diesen Begriff noch nie in diesem Zusammenhang gehört: Er meint damit „Kriegsführung“, aber bezeichnet das als „ökonomische Staatskunst– ohne einen Schuss abgefeuert zu haben!“ – voll des Stolzes über sich!
Napolitano: Was passiert also, wenn ein Land – ich verwende hier Keynes‘ berühmten Ausdruck, den Sie gelegentlich zitieren – die Währung eines anderen Landes entwertet?
Jeffrey Sachs: Keynes, der große britische Politökonom des 20. Jahrhunderts – wahrscheinlich der größte Politökonom des letzten Jahrhunderts – schrieb 1919, dass die Entwertung der Währung – also der Zusammenbruch einer Währung – die bestehende Grundlage der Gesellschaft zerstört. Wenn die Währung zusammenbricht, zerfällt die Ordnung in der Gesellschaft und lässt die Menschen verzweifeln. Er schrieb, dass ein Zusammenbruch der Währung alle Kräfte der Wirtschaft auf die Seite der Zerstörung bringe, aber auf eine Weise, die kein Mensch aus einer Million, verstehen könne. Das veröffentlichte Keynes 1919 in „The Economic Consequences of the Peace”. [Anmerkung der Redaktion: Ein Buch mit vernichtender Kritik am Vertrag von Versailles].
Was im Iran geschieht, ist:
der vorsätzliche verursachte Zusammenbruch seiner Währung,
die vorsätzliche Schaffung von Massenarmut, Arbeitslosigkeit und Unruhen!
Ziel ist es, einen Regimewechsel im Iran zu bewirken. Vielleicht ist es wahr, dass nicht einer aus einer Million Journalisten der New York Times oder solchen der Mainstream-Medien dies verstehen. Doch inzwischen hätten sie zumindest Herrn Bessent, zuhören können, um gegebenenfalls darüber nachzudenken mit dem Versuch, ihre Aufgabe besser zu erfassen, um das zu berichten, was wirklich abgeht:
Die Vereinigten Staaten befinden sich im Krieg!
Krieg ist gemäß unserer Verfassung rechtswidrig, sofern er nicht vom US-Kongress erklärt worden wäre. Krieg ist auch gemäß dem Völkerrecht und der UN-Charta, Artikel 2, Abschnitt 4, die seit der Ratifizierung der UN-Charta im Juli 1945 zum Vertragsrecht der Vereinigten Staaten wurde, rechtswidrig. All das sollte Herr Stephen Miller verstehen [Anmerkung der Redaktion: S. Miller ist Stellvertretender Stabschef im Weißen Haus und Berater für Heimatschutz; er zählt zu den Hardlinern der Administration unter Trump]. Vielleicht tut er das auch. Tatsache ist jedoch, dass er versucht, seinen Chef von einer rechtswidrige Operation zu überzeugen, …
… während wir, das amerikanische Volk, eine konstitutionelle Republik wollen, doch keine Ein-Mann-Herrschaft!
Judge Napolitano: Sind diese Sanktionen und diese seltsamen, mal 500% bzw. mal nur 10% hohen Strafzölle ein Grund dafür, dass andere Länder – ich denke da an die BRICS-Staaten – sich vom US-Dollar als Zahlungsmittel abwenden?
Jeffrey Sachs: Natürlich haben die USA das, was einst als ihr exorbitantes Privileg galt, indem sie den US-Dollar bei den anderen Volkswirtschaften als Zahlungsmittel verwenden ließen, grob missbraucht. Solange die anderen Volkswirtschaften dem folgten, bedeutete dies für die USA, leichter an Kredite heranzukommen und der US-Regierung eine hohe Liquidität zu verschaffen.
Doch es stellte sich heraus, dass meiner Meinung nach die US-Regierung auf absolut katastrophale Weise glaubte, ihr Privileg dazu einsetzen zu können, um gegen andere Länder mit ökonomischen Mitteln Krieg führen zu lassen:
Was Bessent als Staatskunst bezeichnete, ist keine Staatskunst, sondern Krieg!
Doch, der Rest der Welt begreift allmählich, dass die Vereinigten Staaten aggressiv, unzuverlässig, nicht vertrauenswürdig und gefährlich sind. Das bedeutet nicht, dass die USA nicht weiterhin ihre Erpressungs- und Drohmittel und ihre Macht einsetzen werden – schließlich unterhalten die Vereinigten Staaten Militärstützpunkte in etwa 80 Ländern weltweit. Ich meine, dass sich fast jedes dieser Länder:
von den USA zum Teil physisch besetzt fühlt!
anfällig für Staatsstreiche oder Unruhen fühlt, wie von Bessent beschrieben!
von den USA bedroht fühlt!
Länder, in denen sich US-Militärstützpunkte befinden, werden dadurch nicht sicherer, sondern unsicherer:
Sie werden zu Vasallenstaaten der Vereinigten Staaten!
Das ist derzeit im gesamten Nahen Osten der Fall. Deshalb buckeln so viele arabische Länder, leider muss ich das sagen, vor den Vereinigten Staaten, weil sie über US-Militärstützpunkte besetzt sind. Aber der Punkt ist, dass der Rest der Welt Schritt für Schritt dazu übergeht zu sagen:
Das wollen wir nicht!
So kommt es, dass sich solche Länder zusammenschließen, um zu signalisieren, dass sie ein normales Leben, doch kein Leben unter Bedrohungen durch Kaiser Donald anstreben. Daher reiste sogar der Premierminister Kanadas, Mark Carney, vor einigen Wochen nach China und schloss eine strategische Partnerschaft mit China für die Bereiche Handel, Technologie und andere ab. Zu Beginn sagte Trump noch: „Nun, das gut für ihn!“ Inzwischen droht er Kanada Strafmaßnahmen, himmelhohe Zölle und dergleichen an. Doch, das wird nicht funktionieren, denn Kanada ist nicht allein. Selbst Großbritannien, das seit dem Zweiten Weltkrieg zum unterwürfigsten Land der Welt gegenüber den Vereinigten Staaten wurde. Es wurde zum unterwürfigsten Land, doch selbst dessen britischer Premierminister Keir Starmer sagte [zuletzt]:
„Ich werde nach China reisen – die Vereinigten Staaten können mich nicht daran hindern, doch werden nicht darüber bestimmen, ob wir normalen Handel mit China treiben dürfen!“
Tatsache ist, dass die überwiegende Mehrheit der Welt keinen Krieg und auch keine Partei ergreifen möchte. Man will keine „ökonomische Staatskunst“ der USA, die in Wahrheit „Wirtschaftskrieg“ bedeutet. Der Rest der Welt will sein Leben weiterführen und tut dies Schritt für Schritt. Gestern oder heute, ich weiß nicht mehr genau wann, hat Trump mit neuen Zöllen gegen Südkorea gedroht, einem vermeintlichen Verbündeten, bei dem sich US-Militärstützpunkte befinden. Doch, die südkoreanische Führung war erst kürzlich in Peking, um normale Beziehungen zu China herzustellen.
Interessanterweise hat der Handel zwischen den Ländern außerhalb der Vereinigten Staaten nicht gelitten, obwohl die USA im letzten Jahr ein Land nach dem anderen [mit Tarifen] straften. Es zeigte sich, dass der Handel untereinander gut funktioniert.
Die Vereinigten Staaten sind nicht groß genug, mächtig genug und entscheidend genug, um die Welt künftig so in ihren Händen zu halten, wie es unserem Kaiser Donald vorschwebt. So hat der Rest der Welt einen Anstieg seines Handels verzeichnen können. Chinas Handel ist im letzten Jahr gestiegen. Das also, passiert gerade:
Die Länder finden andere Wege, um miteinander Geschäfte abzuwickeln, ohne sich von den USA einschüchtern zu lassen!
Trotzdem muss gesagt werden, dass die USA immer noch großen Schaden anrichten können, wie die Fälle von Venezuela und Iran zeigen. In den kommenden Tagen könnte es zu einem militärischen Angriff der USA auf den Iran kommen. Eine Flugzeugträger-Taskforce der USA befindet sich Nahe dem Persischen Golf:
Möglicherweise stehen wir kurz vor einem großen Krieg!
Vielleicht auch nicht und alles war nur ein Bluff – doch die Kriegsgefahr bleibt generell real!
[…]
***
Übersetzung: UNSER-MITTELEUROPA
Das ganze Video von Judge Napolitano mit Jeffrey Sachs auf Englisch: HIER
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Das unablässige Belehren der Zuseher durch die „Öffentlich-Rechtlichen“ ist heutzutage beinahe schon zur unangenehmen Nebenerscheinung für TV-Nutzer geworden. Unter dem zeitgeistigen Begriff der „Einordnung“ versucht man sich freilich in permanenter Indoktrination nach „Regierungsvorgabe“.
„Belehrende Einordnung“
Vergessen sind dabei offenbar die Zeiten in denen man als Medium den Auftrag der Berichterstattung zu erfüllen hatte, ganz im Gegensatz zur „belehrenden Einordnung“.
Antirussische Indoktrination ganz zu „oberst“
Antirussische Indoktrination findet freilich nicht nur in Talkshows und Leitartikeln statt. Sie kommt auch neuerdings in Krimiserien vor. Jüngstes Beispiel dazu ist ein ZDF-Krimi, der als Anschauungsmaterial der BND-Warnungen vor „russischer hybrider Kriegsführung“ dienen könnte, wie auch anonymousnews berichten konnte.
Mit bisher 104 Folgen in 16 Staffeln ist die Krimi-Fernsehserie Die Chefin ein, wenn auch wenig anspruchsvoller, Dauerbrenner im ZDF. Seit 2012 jagt Kriminalhauptkommissarin Vera Lanz von der Münchner Mordkommission Freitag abends Verbrecher auf der Mattscheibe. Und das erstaunlicher Weise auch mit recht erfreulichen Einschaltquoten, das freilich bei den älteren Zuschauergruppen. Für die jüngste Folge, ausgestrahlt am 16. Jänner, hatten Regisseur Andreas Senn und Autor Peter Kocyla tief in die Trickkiste zeitgeistiger antirussischer Narrative gelangt. Das Ergebnis war ein Krimi, als hätte der BND dafür Pate gestanden. Der ominöse Titel lautete „Schattenkrieger”.
Die Handlung begann mit dem Mord am Asylbewerber Lew Maganow, einem russischen Oppositionellen, der mit seiner schwangeren Frau nach Deutschland emigriert war. Der Täter konnte flüchten. Die Tatausführung ließ auf einen professionellen Killer schließen. Im Deutschland des Jahres 2025 steht selbstverständlich sofort der russische Geheimdienst in Verdacht, denn, so Kriminalhauptkommissar Böhmer (Minute 7.40), „die sind bekannt dafür, dass sie Gegner auch im Ausland erledigen.” „Die Chefin” zeigte sich gegenüber dieser Theorie skeptisch. Und als kritischer Zuschauer hoffte man, dass der Plot des Films tatsächlich nicht so platt enden möge. Zumal auch Staatsanwalt Hartmann auf die Einschaltung von Generalbundesanwalt und Staatsschutz drängte, wie auch in deutschen Krimis die (meist als unsympathisch dargestellte) Staatsanwaltschaft traditionellerweise irrt.
Tatsächlich führten die Ermittlungen zunächst auf andere Spuren. Beispielsweise zu dem, sich als Schleuser betätigenden Spediteur Markus Wenzel, der vom Ehepaar Maganow Geld erpresste. Oder zu dem IT-Experten Alexander Becker, der als „D-Fense” seinen Hass auf Asylbewerber im Netz auslebte und gegenüber Lew Maganow Todesdrohungen geäußert hatte. Dieser muss somit als typische Symbolfigur für den Wutbürger herhalten, der im Internet Hass und Hetze wie auch „russische Fake News” verbreitet und dabei noch auf seine Meinungsfreiheit pocht (für real existierende BRD-Verhältnisse war die bei Becker durchgeführte Hausdurchsuchung äußerst rücksichtsvoll, ja geradezu lasch zu nennen). Weitere Indizien sprachen für Becker als Täter, so hatte er vom Internetnutzer „Kamerad 95” die Wohnadresse der Maganows zugespielt bekommen und diese dann observiert. Allerdings fehlte die Tatwaffe und Becker verdankte seiner pflegebedürftigen Mutter ein Alibi.
Die Witwe Marina Maganowa erhielt inzwischen Polizeischutz und kam bei der engagierten Flüchtlingshelferin Sabine Hübner und deren Tochter, der Studentin Hanna, unter. Die Kripo fand heraus, dass Lew Maganow kurzzeitig bei der Firma Deist Optics gearbeitet hatte, die, entgegen den Sanktionen, Lasertechnik nach Russland verkauft, an eine Moskauer Firma, die wiederum die russische Rüstungsindustrie beliefert. Lew war diesen Machenschaften auf die Spur gekommen, nach diesen von ihm sichergestellten Unterlagen suchte nun jedoch der russische Geheimdienst, in der Person von Sabine Hübner!
Die österreichische Industriemessen-Organisatorin Hübner war nämlich in Wirklichkeit eine russische Spionin, das wurde dem Zuschauer klar, als die Dissidentin Marina auf Russisch bedrohte (Minute 48: “Мы тоже на войне, Марина.”). Die Geheimdienstlerin hatte in Südamerika die Identität einer Toten angenommen und koordinierte nun die geheimen Russlandgeschäfte der Firma Deist. Auch für die Ermordung von Lew Maganow auf Grund seiner investigativen Recherchen war sie verantwortlich. So ganz nebenbei ermordete sie auch noch den lästigen Mitwisser Alexander Becker samt seiner hilflosen Mutter. Die fleißige Agentin hatte nämlich neben ihrer Spionagetätigkeit, ihrer bürgerlichen Berufsarbeit, ihrem Engagement für Flüchtlinge und ihrem Alltag als alleinerziehende Mutter noch Zeit dafür gefunden, als „Kamerad 95” Becker mit russischen Narrativen aufzuhetzen und ihn als Späher auf die Maganows anzusetzen.
Ganz am Ende wurde dann noch das Narrativ vom angeblichen russischen Kinderraub angeschnitten. Kommissarin Lanz vermutete nämlich bei der Vernehmung der inhaftierten Agentin, deren Auftraggeber hätten der unfruchtbaren Sabine Hübner zu einem Kind verholfen und ihr vor zwanzig Jahren Hanna als Baby übergeben. Auch diese antirussische Verschwörungstheorie lässt der Film freilich nicht aus.
ZDF in „Indoktrinationshöchstform“
„Der Schattenkrieger” ist in seiner Indoktrination hinterhältiger als die übliche Hetze gegen Russland und Russen, die man aus den Talkshows des BRD-Fernsehens und den Artikeln der Mainstream-Presse kennt. Mit dem Film erreicht die antirussische Propaganda auch die Zuseher, die bei politischen Gesprächsrunden im Fernsehen schon längst abschalten und die Politikseiten der Zeitungen seit Langem überblättern. Aber einen Krimi am Freitag abend zur Entspannung schaut man sich doch immer noch gerne an. Was läge also näher, als mittels der Serie um die sympathische Kriminalhauptkommissarin Vera Lanz dem Zuschauer die Botschaft von der ach so bedrohlichen russischen Gefahr zu vermitteln?
Die Folge wirkt jedenfalls wie ein Bestandteil der psychologischen Kriegsführung zur Manipulation der Bevölkerung, wie eine Psy-Op im „herbeigesehnten“ Krieg gegen Russland. Kritische Medien hat man in der BRD weitgehend an den Rand gedrängt, russische Sender verboten.
Nun geht es daran, der deutschen Bevölkerung einzutrichtern, wie gefährlich Russland ist. Schließlich hatte NATO-Politologin Florence Gaub erst kürzlich festgestellt, dass sich in der deutschen Öffentlichkeit erst allmählich das Bewusstsein durchsetze, „dass das Land massiven Angriffen ausgesetzt sei”.
Hybride Kriegsführung, Morde, Unterminierung der Demokratie, Spaltung der Gesellschaft und Verfolgung russischer Oppositioneller im deutschen Exil. Der Film arbeitet also nahezu alle Vorwürfe ab, die BND-Chef Martin Jäger bei einer Bundestags-Anhörung im vergangenen Oktober gegenüber Russland erhoben hatte.
Regisseur Andreas Senn gebührt Anerkennung, diese Masse an antirussischen Narrativen so kompakt und spannend in eine einzige Folge verpackt zu haben.
Als Fazit des Films bleibt jedenfalls beim Zuschauer hängen, Russen machen immer Ärger, indem sie die deutsche Gesellschaft destabilisieren und Morde begehen. Ganz so, wie es der altersweise Kriminalhauptkommissar Böhmer gegenüber seinem jungen Kollegen im Rückblick auf die 80er Jahre formuliert hatte (Minute 9):
“Wir hatten die Aids-Welle, Tschernobyl, den Eisernen Vorhang… Und immer Ärger mit den Russen! Eigentlich genauso wie heute.”
Man kann also gespannt sein, was die „Staatssender“, im „Auftrag“ oder auch vorauseilendem Gehorsam im deutschen Fernsehen noch alles aus der „Indoktrinationstrickkiste“ ziehen werden.
Vielleicht könnte man NS-Filme, vor denen man sich sogar heute noch fürchtet, als Anregung nehmen und entsprechend adaptieren. Man könnte beispielsweise statt „Jud Süß“ einen „Ruß Igor“ sein Unwesen treiben lassen, da der Tätervolk-Wanderpokal gerade von den Juden über die Deutschen an die Russen weitergereicht wird.
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Deutschland steuert sehenden Auges auf eine neue Energiekrise zu. Das machten Alice Weidel und Tino Chrupalla auf einer Pressekonferenz der AfD-Bundestagsfraktion deutlich. Grundlage ihrer Aussagen sind offizielle Speicherstände und Marktanalysen.
Die deutschen Gasspeicher sind bereits unter die kritische Marke von 40 Prozent gefallen, in einzelnen Regionen – insbesondere in Bayern – liegen die Füllstände teilweise nur noch bei fünf Prozent. Selbst der Energiekonzern Uniper sieht die Versorgungssicherheit nicht mehr garantiert. Besonders brisant: Der drittgrößte deutsche Gasspeicher in Breitbrunn könnte dauerhaft stillgelegt werden. Süddeutschland droht damit ein handfester Gasmangel.
Weidel machte die energiepolitische Linie der vergangenen Jahre verantwortlich. Der gleichzeitige Ausstieg aus russischem Pipelinegas und aus der Kernenergie sei ein „Schuss in beide Knie“. Seit der Abschaltung der letzten Kernkraftwerke 2023 habe sich der Gasverbrauch zur Stromerzeugung nahezu verdoppelt. Das angeblich rettende US-Flüssiggas sei nicht nur deutlich teurer, sondern wegen logistischer Engpässe und Wintereinbrüchen in den USA zunehmend unsicher. Frisches Gas komme kaum noch in den Speichern an, sondern werde sofort verbrannt – mit weiter steigenden Preisen für Bürger und Industrie.
Die EU-Pläne, russisches Gas bis 2027 vollständig zu ersetzen, bezeichnete Weidel als realitätsfern. Während EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen angeblich Putins Kriegskasse austrocknen wolle, würden in Wahrheit die Sparkonten der Bürger geplündert. Notwendig sei eine Rückkehr zu günstigen Lieferungen über sichere Pipelines und eine souveräne deutsche Energiepolitik. Auch Friedrich Merz müsse sich hier an frühere Aussagen erinnern, wonach ein Ausgleich mit Russland im deutschen Interesse liege.
Ein zweites zentrales Thema war die Meinungsfreiheit. Weidel kritisierte scharf den § 188 StGB, den sogenannten „Politikerbeleidigungsparagraphen“. Laut Allensbach-Umfragen fühlt sich inzwischen weniger als die Hälfte der Deutschen frei, ihre Meinung offen zu äußern. Besonders alarmierend: Zwei Drittel der unter 30-Jährigen geben an, ihre Meinung nicht mehr frei sagen zu können. Hausdurchsuchungen wegen Social-Media-Posts, Kontosperrungen und privilegierte Meldewege für regierungsnahe NGOs wie HateAid würden den demokratischen Diskurs massiv beschädigen. Politiker würden so zu einer geschützten Klasse erhoben. Die AfD fordert deshalb die ersatzlose Streichung des Paragraphen.
In seiner anschließenden Rede ging Tino Chrupalla hart mit der Bundesregierung und der Union ins Gericht. Die angebliche Wirtschaftsstärke, die Friedrich Merz auf internationalen Bühnen beschwöre, sei leeres Wortgeklingel. Deutschland habe seit 2018 rund 400.000 Industriearbeitsplätze verloren, die Industrieproduktion sei um 20 Prozent eingebrochen. Für das laufende Jahr rechnet die AfD mit bis zu 30.000 Insolvenzen. Traditionsunternehmen verschwinden, Kommunen verlieren ihre Gewerbesteuereinnahmen, der Mittelstand stehe vor dem Kollaps.
Als zentrale Ursachen nannte Chrupalla ideologische Klimapolitik, Energiewende, Bürokratie und unkontrollierte Massenmigration. Allein 2025 seien über eine halbe Milliarde Euro Kindergeld ins Ausland geflossen, insgesamt summierten sich die Transfers seit 2010 auf rund fünf Milliarden Euro. Gleichzeitig explodiere die Kriminalität, No-Go-Areas entstünden, Parallelgesellschaften verfestigten sich. Die von der Regierung angekündigte „Migrationswende“ sei ein Bluff.
Die AfD fordert ein radikales Reformprogramm: Wiedereinstieg in die Kernkraft, Abschaffung der CO₂-Abgaben, Ende von Verbrennerverbot, Heizungsgesetz und Lieferkettengesetzen, massive Deregulierung sowie drastische Senkung von Steuern und Energiepreisen. In der Migrationspolitik verlangt die Partei ausnahmslose Grenzkontrollen, konsequente Abschiebungen, Sachleistungen statt Geld und einen Einbürgerungsstopp. Der deutsche Pass dürfe nur noch nach strengen Kriterien vergeben werden.
Auch zur inneren Sicherheit fand Weidel deutliche Worte. Während deutsche Medien sich auf Vorfälle in den USA stürzten, würden tägliche Messerangriffe, Gruppenvergewaltigungen und rechtsfreie Räume im eigenen Land verharmlost oder verschwiegen. „Offene Grenzen töten“, so Weidel wörtlich. Die Politik habe die Pflicht, die eigene Bevölkerung zu schützen – und versage dabei seit Jahren.
+ Tschechiens Parlamentspräsident besuchte AfD Sachsen: “Europa hat das Recht, Europa zu bleiben” + Extremwetter: Wintersturm trifft USA hart – Todesopfer und massive Strom- und Flugausfälle + Kiew: Ukrainische Hauptstadt unbewohnbar + Orbán warnt: EU habe Forderung der Ukraine nach Finanzhilfen von 800 Milliarden akzeptiert + Schwere Eskalation bei Pro-Kurden Demo in Deutschland +
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Tschechiens Parlamentspräsident besuchte AfD Sachsen: “Europa hat das Recht, Europa zu bleiben”
Innerhalb Deutschlands mag die Brandmauer zur AfD noch Bestand haben, aber international baut die wichtigste deutsche Oppositionspartei die Zusammenarbeit mit anderen politischen Kräften immer stärker aus.
Zu den patriotischen Politikern, die die Kooperation mit der AfD klar unterstützen, zählt auch der Parlamentspräsident von Tschechien, Tomio Okamura: Er besuchte jüngst das Neujahrstreffen der AfD Sachsen und betonte dabei gemeinsame politische Überzeugungen – insbesondere den Fokus auf die Interessen der eigenen Bürger. Weiterlesen auf report24.news
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Extremwetter: Wintersturm trifft USA hart – Todesopfer und massive Strom- und Flugausfälle
Von New Mexico bis North Carolina: Ein heftiger Wintersturm ist über den Südwesten und das Zentrum der USA hinweggefegt und hat für Schnee und Eisregen gesorgt. Er führte zu massiven Strom- und Flugausfällen – und fordert erste Todesopfer.
Eine Anzeigetafel zeigt die gestrichenen Flüge am Philadelphia International AirportQuelle: Matt Rourke/AP/dpa
Mit klirrender Kälte, Schnee und Eis wütet ein heftiger Wintersturm seit dem Wochenende über weiten Teilen der USA – inzwischen hat er auch die Metropolen an der Ostküste erfasst. Seit Sonntagmorgen schneit es in New York und Washington bei eisigen Minusgraden. Landesweit spürt mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung die Folgen des extremen Winterwetters – nach Angaben der Behörden sind das nahezu 190 Millionen Menschen. Weiterlesen auf welt.de
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Kiew: Ukrainische Hauptstadt unbewohnbar
600.000 Flüchtlinge in drei Wochen, die Gefahr von Epidemien und die Schließung von McDonald’s – so sieht es heute in Kiew aus. Vor dem Hintergrund des Zusammenbruchs der Wasser- und Energieversorgung räumt Bürgermeister Vitali Klitschko ein: “Die Hauptstadt steht am Rande einer humanitären Katastrophe.”
“Die Situation bei den Grundversorgungsleistungen – Heizung, Wasserversorgung, Strom – ist kritisch. Derzeit werden 5.600 Mehrfamilienhäuser nicht beheizt.”
Orbán warnt: EU habe Forderung der Ukraine nach Finanzhilfen von 800 Milliarden akzeptiert
Premierminister Viktor Orbán sagte in Brüssel, die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union hätten die Forderung der Ukraine nach Finanzhilfen in Höhe von 800 Milliarden Dollar für die nächsten zehn Jahre faktisch akzeptiert, und bezeichnete diesen Schritt als „Schock“, der die Union in eine langfristige Verschuldung stürzen könnte.
Im März 2025 hatte die EU-Kommission einen Plan zur „Aufrüstung Europas“ vorgelegt, der auf einem 800-Milliarden-Euro-Fonds für die europäische Verteidigung und „sofortige“ Hilfe für die Ukraine hinauslaufen sollte. Premierminister Orbán deckte nun auf, den EU-Staats- und Regierungschefs sei ein vertrauliches Dokument vorgelegt worden, in dem Pläne zur Finanzierung der Forderung der Ukraine dargelegt seien. Darunter sei eine zweistufige Finanzierungsstruktur in Höhe von insgesamt 800 Milliarden Dollar und zusätzliche Militärausgaben in Höhe von schätzungsweise 700 Milliarden Dollar im gleichen Zeitraum enthalten. Weiterlesen auf tkp.at
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Schwere Eskalation bei Pro-Kurden Demo in Deutschland
Importierter Bürgerkrieg: „In Dortmund lieferten sich Kurden, Türken und Syrer Straßenschlachten – mehrere Restaurants wurden zerstört.“
Deutschland wird immer häufiger zum Schlachtfeld außereuropäischer Konflikte.
Wir verlieren die Kontrolle über unser Land!
IMPORTIERTER BÜRGERKRIEG
In DORTMUND lieferten sich Kurden, Türken und Syrer Straßenschlachten – mehrere Restaurants wurden zerstört.
Deutschland wird immer häufiger zum Schlachtfeld außereuropäischer Konflikte.
Österreich: „Spitals-Touristen“ aus Ausland kosten Milliarden
Überfüllte Spitäler, OP-Wartezeiten bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag für heimische Patienten, Zwei-Klassen-Medizin zwischen Kassenärzten und Privatversicherten – in die hitzige Diskussion um unser krankes Gesundheitssystem platzt jetzt die Zahl von 22 Millionen (!) Behandlungen binnen zehn Jahren für Flüchtlinge und Zuwanderer, die oft noch keinen Cent eingezahlt haben.
[…] „Von A für Allgemeinmedizin bis Z für Zähne
Hier gibt es jetzt erstmals hochbrisantes Datenmaterial. Es geht um die einprägsame Zahl von 21,896.772 – ausgeschrieben: einundzwanzig Millionen achthundertsechsundneunzigtausend und siebenhundertzweiunsiebzig. Genauso viele Behandlungen – sowohl stationär als auch ambulant – nahmen in unseren Krankenhäusern binnen zehn Jahren Flüchtlinge und Zuwanderer in Anspruch.
Das Land der Taliban liegt zudem bei Suchtgifttherapien an der Spitze: 1257 Abhängigkeitsbehandlungen gab es stationär 2024. Alles auf Kosten der Steuerzahler. Nimmt man laut seriösen Schätzungen von Gesundheitsexperten rund 600 Euro pro Bett für einen Tag auf einer Normalstation, kommt man auf mehrere Milliarden Euro Kosten durch „Spitals-Touristen“. Via krone.at
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BERLIN: Polizeipräsidentin beklagt – viele Polizei-Bewerber können kaum Deutsch
Berlins Polizeipräsidentin beklagt im Parlament, von den Schulen kämen zu viele Bewerber, die nur schlecht Deutsch könnten. Jeder vierte Ausbildungsplatz bleibt deswegen unbesetzt.
BERLIN – Die Berliner Polizei leidet unter Nachwuchsmangel. Zwar gebe es zahlreiche Bewerber auf die 1.224 Ausbildungsplätze. Doch darunter seien viel zu viele ungeeignet. Das hat die Polizeipräsidentin der Hauptstadt, Barbara Slowik, am Montag im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses gesagt.
Konkret beklagte die 59jährige: „Wir haben ein ganz erhebliches Problem der Deutschkenntnisse, ganz unabhängig von der Nationalität.“ Sie wolle „kein Schulbashing“ betreiben. Aber: „Es gibt ein Problem der Bildungsniveaus, mit denen die jungen Menschen aus den Schulen kommen.“ Viele Bewerber fielen schon bei den Computertests durch, und das liege zu 80 Prozent an mangelnden Deutschkenntnissen. Weiterlesen auf jungefreiheit.de
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WIEN: Pädagogin schlägt Alarm – kein Wort Deutsch! Lehrerin verzweifelt in der Klasse
Eine Wiener Volksschullehrerin steht vor 24 Schülern, von denen ein großer Teil wegen Sprachproblemen nicht mitkommt. Sie schildert ihren Alltag.
Die Grafik zeigt den Anteil „außerordentlicher Schulanfänger“ nach Bezirken – sie können nicht gut genug Deutsch, um dem Unterricht zu folgen. istockphoto („Heute“-Grafik)
Diese Schule ist nur zwei U-Bahn-Stationen von der Wiener Innenstadt entfernt und doch sind es komplett verschiedene Welten. Ort des Geschehens ist eine Volksschule nahe dem Gürtel. „In meiner Klasse hat niemand Deutsch als Muttersprache“, sagt die junge Lehrerin zu „Heute“. Das Problem ist deutlich größer: „Wir haben hier ein paar Hundert Schüler, davon haben nur vier Kinder Deutsch als Muttersprache.“
„Schüler können nicht einmal ihren Namen schreiben“
Viele wollen diese Umstände nicht wahrhaben, aber hier herrscht pädagogischer Notstand. […]
„In meiner Klasse sprechen drei Viertel der Kinder Arabisch als Muttersprache.“ An sich kein Problem, so die 24-jährige Lehrerin.„Aber während ich versuche, den Unterricht auf Deutsch zu halten, sprechen sie untereinander ihre Sprache und stören.“
Trotz „Erderhitzung“ – Die Erde erlebt den kältesten Winter seit 60 Jahren!
Russland: In einigen Regionen fiel der stärkste Schnee seit 60 Jahren. Im Fernen Osten (Halbinsel Kamtschatka) wurden Rekordschneefälle verzeichnet.
Kanada: Die Provinz Ontario wird diese Woche voraussichtlich der kälteste Ort der Erde sein.
USA: In mehreren US-Bundesstaaten wurde der Notstand ausgerufen.
Europa: Seit Anfang Januar 2026 hält ein arktischer Kälteeinbruch an, der in vielen Regionen zu einem starken Temperatursturz und Schneefällen geführt hat.
Kuwait: In den Wüstengebieten des Landes wurde der kälteste Tag seit 60 Jahren gemessen, mit Temperaturen bis zu -8 °C.
China: Seltener Schneefall in Shanghai.
Japan: Flughäfen im Nordwesten Japans wurden aufgrund starker Schneefälle geschlossen.
Naher Osten: In arabischen sozialen Medien wird von extremer Kälte berichtet (beispielsweise im Libanon, Irak und Syrien).
Planet Earth is witnessing the coldest winter in 60 years!
Russia: The heaviest snowfall in 60 years in some regions. In the Far East (Kamchatka Peninsula), record snowfall was recorded.
Canada: Ontario province is expected to be the coldest place on Earth this week.… pic.twitter.com/HhqfQb4j5e
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Der Deutsche Bundestag hat ein Szenario veröffentlicht, das es in sich hat: In einer neuen Risikoanalyse wird der Einsatz chemischer Kampfstoffe in Deutschland durchgespielt – mit verheerenden Folgen für Bevölkerung, Gesundheitswesen und Zivilschutz. Der Bericht liegt als Unterrichtung der Bundesregierung vor und beschreibt einen fiktiven, aber ausdrücklich als plausibel eingestuften Kriegsfall, wie heute im bundestag (hib) berichtet.
Konkret geht es um drei nahezu zeitgleiche Anschläge mit chemischen Kampfstoffen auf militärisch relevante Logistikknotenpunkte: einen Seehafen, einen Rangierbahnhof und ein Materialdepot der Bundeswehr. Eingesetzt werden dem Szenario zufolge der Nervenkampfstoff VX sowie Schwefellost. Allein innerhalb der ersten 15 Stunden nach den Anschlägen sterben mehr als 8.500 Menschen, über 33.000 werden verletzt, viele davon schwer. Die Analyse macht deutlich: Das deutsche Gesundheitssystem wäre in einer solchen Lage massiv überfordert, Intensivbetten, Schutzkleidung und Spezialausrüstung reichen bei weitem nicht aus.
Besonders erschreckend: Der Bericht zeigt, dass der Staat den Ernstfall zwar detailliert durchrechnet, gleichzeitig aber selbst einräumt, dass bestehende Strukturen, Konzepte und Ressourcen nicht ausreichen. Es fehlt an persönlicher Schutzausrüstung, an geschultem Personal, an Medikamenten und an klaren Führungs- und Entscheidungsstrukturen. Krankenhäuser wären binnen kürzester Zeit am Limit, der strategische Patiententransport gilt in dieser Größenordnung als unrealistisch.
Die Risikoanalyse ist Teil der sicherheitspolitischen „Zeitenwende“ im Schatten des Ukrainekriegs. Chemische Angriffe werden darin nicht mehr als theoretische Bedrohung behandelt, sondern als reales Szenario, auf das Deutschland nach Einschätzung der Bundesregierung derzeit nicht ausreichend vorbereitet ist.
Weltreiche kommen und gehen, Völker tauchen auf und verschwinden wieder, jede Kultur dämmert nach ihrer Blütezeit dem Untergang entgegen. Das geschieht zwangsweise mit oder ohne Beteiligung dunkler Hintergrundmächte, und wenn sich eine Entwicklung zuspitzt, markiert dies das Ende einer Epoche. Und an so einem Punkt befinden wir uns jetzt. Vieles spricht jedenfalls dafür.
Nichts geht mehr. Was in Gang gesetzt worden ist, lässt sich nicht mehr aufhalten. Wer sich an die Vergangenheit klammert, gerät mit ihr in den Strudel der Vergessenheit. Was schleichend begann, kann sich plötzlich an einem einzigen Tag wandeln und wirkt dann wie ein singuläres Ereignis. Bevor es zum Ersten Weltkrieg kommen konnte, mussten die späteren Kriegsparteien erst einmal kräftig aufrüsten und begeistert die neuen Technologien in die Kriegsmaschinerie aufnehmen. Vom ersten Motorflug (1903) der Geschichte, der ganze 12 Sekunden dauerte, bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs vergingen gerade einmal elf Jahre, in denen die Militärs die Fliegerei entsprechend gefördert hatten und erste Aufklärer und Jagdflieger einsetzen konnten.
Heute sind es autonome Drohnen und erste Robotereinheiten, die besonders im Ukrainekrieg erprobt und beständig weiterentwickelt werden. Polizeiroboter auch im Inneren sind keine Science-Fiction mehr, aber die Technik steckt noch in den Kinderschuhen. Wie schnell wird sie ihnen aber entwachsen und Kriege, aber auch Konflikte im Inneren, entsprechend verändern? Wir können uns das Ausmaß wahrscheinlich noch gar nicht richtig vorstellen. Im Ersten Weltkrieg musste die Zivilbevölkerung noch keine flächendeckenden Bombardements fürchten, das Wort Luftschutzbunker war noch gar nicht erfunden. Gerade einmal zwei Jahrzehnte später wurde der Horror real, den der Autor H.G. Wells 1897 in seinem Fortsetzungsroman „Krieg der Welten“ angedeutet hatte, jedoch nicht durch blutrünstige Marsianer, sondern aus der Hand von ganz irdischen Menschen. Die Marsianer, die mit ihren dreibeinigen Maschinen Großbritannien verwüsten, sind im Roman kurz davor, „Flugmaschinen“ zu bauen, deren Einsatz das Ende der Menschheit bedeutet hätte, als sie von Bakterien dahin gerafft werden, gegen die sie nicht immun sind. Zum Zeitpunkt der Entstehung der Geschichte hatte wohl selbst der visionäre Autor keine echte Vorstellung davon, wie nur wenige Jahre später der Luftraum erobert werden würde, und blieb deshalb bei seiner Beschreibung sowohl der angedeuteten Fluggeräte als auch der „Raumschiffe“, mit denen die Marsianer zur Erde kommen, sehr vage.
Wenn wir die Augen aufmachen und unsere ideologischen Brillen beiseite lassen, könnten wir zumindest eine Ahnung davon bekommen, was gar nicht mal so unsichtbar und nicht sehr weit hinter den Kulissen erprobt wird. In den USA setzen die ICE-Beamten der Einwanderungsbehörde Apps auf Mobilgeräten ein, mit denen sie gezielt illegale Migranten aufspüren sollen. Die Software stammt aus dem berüchtigten Hause Palantir, auf das auch die deutsche Polizei immer mehr vertraut. Palantir ist dabei, eine zentrale Datei zu erstellen, in der alle (!) US-Bürger erfasst sind, mit all ihren Daten, wie Wohnort, Arbeitsplatz usw.. Exklusiven Zugriff hat das Weiße Haus.
Die Staaten und Städte, die einen laxen Umgang mit illegaler Einwanderung pflegen, sollen durch die Maßnahmen der Trump-Regierung dazu gebracht werden, an der Erstellung dieser Daten mitzuwirken, damit US-Bürger besser vor Terror geschützt werden, so die Begründung. Der Staat soll somit in die Lage versetzt werden, jeden einzelnen Bürger zu durchleuchten und jederzeit seinen Standort abzurufen. Wer nicht erfasst ist, gilt dann automatisch als illegal. Auf dieser Logik soll die aktuell verwendete Software der ICE-Beamten jetzt schon basieren. Wenn wie von Elon Musk bereits angekündigt, Roboter bald in großen Stückzahlen für Privathaushalte verkauft werden sollen, die immer mehr menschliche Tätigkeiten übernehmen, wird die Entwicklung wohl nicht an den Behörden vorbei gehen. Wie wird das dann aussehen? Festnahme durch Roboter, wenn möglich assistiert durch die Smart-Technologie in Haus, Auto und Mobilgeräten? Oder kommt gleich ein fliegender KI-Arzt vorbei, der oppositionelles Verhalten per Gehirn-OP eliminieren kann? Ich weiß es nicht, das Potential der neuen Technologien ist jedenfalls so immens, wie damals zur Jahrhundertwende 1899/1900.
Wir müssen uns in dieser neuen Welt zurechtfinden oder wir gehen mit der Vergangenheit unter. Und es macht keinen Unterschied, ob wir uns rechts oder linksherum den Strudel hinab bewegen. Unser Schicksal ist besiegelt, wenn wir darein geraten sind. Liebe Freunde, lasst uns in diesen stürmischen Zeiten, immer wieder einen Schritt beiseite treten, statt blindlings in unser Unglück zu rennen. Passt auf euch auf und danke für alles!
Der Iran ist viel mehr als nur eines von über 50 islamischen Ländern. Schon lange vor Christi Geburt gab es in Persien (dem heutigen Iran) eine hochentwickelte Kultur. Auch nach der Islamisierung im Mittelalter blieb viel davon in Sprache und Wertvorstellungen der Iraner erhalten. Araber und Türken wissen das bis heute. Ein führender arabischer Politiker sagte 1947: „Wir waren in der Lage, die Kreuzritter zu vertreiben, aber andererseits haben wir Spanien und Persien verloren.“ Im 20. Jahrhundert war der Iran – neben dem Libanon – eines der fortschrittlichsten Länder des Orients. 1951 gab es freie, demokratische Wahlen. Der gewählte Ministerpräsident Mossadegh stellte das Öl unter staatliche Kontrolle, damit das Land einen gerechten Anteil an den Einnahmen erhält. Daraufhin stürzten ihn 1953 die CIA und die britische MI6 – hauptsächlich im Interesse britischer Ölkonzerne. An seiner Stelle wurde der Schah Reza Pahlavi zum Alleinherrscher erhoben.
Unter Pahlavi beschleunigte sich die Modernisierung. Doch das zu hohe Verwestlichungstempo und die Übergriffe seiner Geheimpolizei provozierten eine Gegenbewegung. Diese führte der Islamist Ayatollah Khomeini aus seinem Exil in Frankreich. Im Februar 1979 konnte dieser den Schah stürzen – aber nur mit westlicher Hilfe. Erstens griff das iranische Militär auf amerikanische Veranlassung nicht ein. Zweitens hatte der britische Sender BBC Khomeini jahrelang eine riesige Plattform auf Persisch zur Verfügung gestellt. Über diese konnte der Islamist den Menschen vorgaukeln, seine ‚Islamische Republik‘ würde Freiheit und Rechtsstaatlichkeit bringen.
Den westlichen Bürgern ist diese Vorgeschichte infolge unkritischer Medien weithin unbekannt. Damit aber fehlt ihnen auch das notwendige Misstrauen, mit dem solchen antidemokratischen Machenschaften mitten aus ihren eigenen Reihen begegnet werden muss. Islamismus und Terrorismus sind nicht so sehr aus eigener Kraft gefährlich. Vielmehr werden sie das erst durch ihre Förderung mit westlicher Propaganda und westlichen Waffenlieferungen.
Ohne ein korrektes Bewusstsein von dieser internen Gefahr droht der Konflikt zwischen dem iranischen Ayatollahregime einerseits und den USA und Israel andererseits zu einer Steigerung vergangener Katastrophen zu geraten. Außer den Kriegen im Irak und in Afghanistan gab es eine Serie von Aufständen und Bürgerkriegen im Rahmen des sogenannten Arabischen Frühlings Ende 2010 – Anfang 2011. In rund einem Duzend arabischer Länder kam es zu demokratisch motivierten Protesten gegen herrschende Autokraten. Doch überall wurden die Bewegungen schnell von gut organisierten und finanzierten Islamisten für ihre ganz anderen Ziele übernommen.
Für die jetzige Lage im Iran geben zwei damalige Umstände besonderen Anlass zur Vorsicht. Der eine ist leider konsistent zu ähnlichen Erfahrungen im Vietnamkrieg (1955-1975). Danach hat der ‚Arabische Frühling‘ die schlimmsten und dauerhaftesten Folgen ausgerechnet dort hinterlassen, wo der Westen militärisch eingriff, namentlich auch in Libyen. Dort wurde zwar Gaddafi gestürzt, doch hat das Land bis heute nicht zur Normalität zurückgefunden.
Der zweite zur Vorsicht mahnende Umstand ist, dass es Übergriffe von Gaddafis Ordnungskräften gegen protestierende Bürger waren, die den Anstoß zum militärischen Eingreifen des Westens gaben. Damit bestand eine Ausgangslage vergleichbar der jetzigen im Iran. In Libyen wurde 2011 aus dem vermeintlichen Schutz der Zivilisten eine blutige Parteinahme in einem Bürgerkrieg. Dieser geriet außer Kontrolle und hat das Land bis heute politisch gespalten. Zudem kam es zu einer gigantischen Proliferation von Waffen in Afrika, hauptsächlich hin zu Terrorgruppen wie der berüchtigten Boko Haram.
Aus all dem ergeben sich einige Warnungen für den Irankonflikt:
Israel hat wegen seiner geringen territorialen Ausdehnung einen automatisierten nuklearen Gegenschlag für den Fall eines Atomangriffs einprogrammiert. Es muss jedoch sichergestellt werden, dass Zivilisten von diesem automatisierten Gegenschlag weitgehend verschont bleiben. Ziel ist es, die iranische Nation von der Herrschaft der Ayatollahs zu befreien und damit auch Israel von der Bedrohung.
Man braucht generell kluge Strategien statt Gewalt, z. B. Propaganda wie diejenige der BBC bis 1979, nur dieses Mal nicht für, sondern gegen Islamisten. Auch die damalige Neutralisierung des Militärs mittels psychologischer Beeinflussung stellt einen interessanten, viel Blutvergießen verhindernden Ansatz dar.
Bevor CIA und Militär mit solchen Aufgaben betraut werden, ist jedoch deren gründliche Säuberung erforderlich. Die katastrophalen Ergebnisse von Vietnam bis Afghanistan standen in einem allzu krassen Widerspruch zu den objektiven Möglichkeiten der mit Abstand bestgerüsteten Militärmacht der Welt.
Gegenüber dem Arabischen Frühling 2010 – 2011 gibt es auch Gunstumstände, die Hoffnung machen: Die meisten Iraner sind nach 47 Jahren Ayatollah-Herrschaft vom politischen Islam enttäuscht und immun gegen dessen Propaganda. Der zweite Gunstumstand besteht in der Präsidentschaft Donald Trumps. Dieser ist offensichtlich gewillt, der Förderung des Islamismus durch einflussreiche westliche Kräfte entgegenzutreten. Statt in die Falle eines großen Krieges zu treten, ist ihm eher eine Lösung wie im Fall Maduro zuzutrauen, also ein minimalinvasiver, gezielter Eingriff, der den Namen Schutz der Bevölkerung tatsächlich verdient.
Bei Putins Treffen mit den ständigen Mitgliedern des russischen Sicherheitsrates am 21. Januar sagte Putin:
„Nun, was Grönland betrifft: Was rund um Grönland geschieht, betrifft uns in keiner Weise.“
Man kann sich nur fragen, wie weit Putin von der Realität entfernt ist. Präsident Trump hat wiederholt erklärt, dass Grönland für die Sicherheit der USA und für Amerikas Wettbewerb mit Russland und China um Macht von entscheidender Bedeutung ist. Dennoch ist Putin sich des bevorstehenden Konflikts nicht bewusst, der für Russland ernster und gefährlicher ist als der in der Ukraine. Die Frage muss gestellt werden: Gibt es im Kreml überhaupt jemanden, der wach genug ist zu begreifen, dass – ob es nun zu einer Einigung in der Ukraine kommt oder nicht – Russlands Unterwerfung oder gar seine Zerstörung weiterhin ein Ziel der amerikanischen Außen- und Militärpolitik bleibt? (1)
Putin wurde nach seiner Reaktion auf Trumps Einladung gefragt, Mitglied von Trumps „Gaza-Friedensrat“ für eine Milliarde Dollar zu werden. Putin sagte:
„Ich möchte damit beginnen, dem US-Präsidenten für die Einladung zu danken. Wir haben stets alle Bemühungen unterstützt und unterstützen sie weiterhin, die auf eine Stärkung der internationalen Stabilität abzielen. Wir schätzen auch den Beitrag der derzeitigen US-Regierung zur Suche nach einer Lösung der ukrainischen Krise.“
Putins Antwort ist die eines Menschen, der auf einem anderen Planeten lebt. Sie zeigt, dass der Präsident Russlands keinerlei Verständnis für die Bedrohungen hat, denen sein Land ausgesetzt ist.
Was meint Putin, wenn er sagt, Russland habe stets Bemühungen zur Stärkung der internationalen Stabilität unterstützt? Von welchen Bemühungen spricht er? Von der Beschlagnahmung russischer Tanker auf hoher See? Vom versuchten Attentat auf Putin selbst? Vom Angriff auf Russlands strategische Bomberflotte? Von der Entführung des Präsidenten Venezuelas und seiner Ehefrau? Von Trumps Drohungen gegen Kolumbien, Kuba, Mexiko und Dänemark? Von Washingtons Sturz der Regierungen in Irak, Libyen, Syrien und der Ukraine? Putin hat ganz sicher nichts unternommen, um diese Umstürze zu verhindern. Er ist an ihnen mitschuldig. Putin hat nichts getan, um den Völkermord an den Palästinensern zu stoppen – was also sind diese Bemühungen zur Stärkung der internationalen Stabilität? Wovon spricht Putin überhaupt?
Meint Putin, dass die Ersetzung Palästinas durch ein Trump-Resort die internationale Stabilität stärkt? Wie kann Putin in diesem Stadium ernsthaft glauben, dass die derzeitige US-Regierung an einer Lösung des Ukraine-Konflikts interessiert ist? Warum nennt Putin den Konflikt eine „ukrainische Krise“, obwohl Russland die Macht hat, den Konflikt morgen militärisch zu beenden?
Was stimmt nicht mit Putin? Was stimmt nicht mit Lawrow? Was stimmt nicht mit dem Kreml? Warum ist die russische Regierung unfähig, die Lage zu verstehen, in der sie sich befindet? Gilbert Doctorow berichtet, dass einflussreiche Russen sich genau diese Fragen stellen. Sergej Karaganow argumentiert seit 2023, dass Russland durch die Art und Weise, wie Putin den Ukraine-Konflikt geführt hat, seine Abschreckungsfähigkeit verloren habe. Er sagt, Russland solle einen taktischen Nuklearschlag gegen Deutschland oder Großbritannien führen, um die europäischen Führer aus ihrer Illusion zu wecken, Russland sei ein Papiertiger. Kürzlich äußerte er diese Ansicht in der führenden russischen Fernsehsendung, die sich mit Außenpolitik befasst. (2)
Putin tut so, als seien seine Gegner Freunde, mit denen er für Russland vorteilhafte Deals schließen könne. Sollte dieser Realitätsverlust anhalten, wird die Welt für Russlands Verleugnung der Realität mit einem Atomkrieg bezahlen.
In dem im Metapol-Verlag erschienen Buch seziert der Rechtsanwalt Dr. Björn Clemens die in der Bundesrepublik Deutschland voranschreitende Fäulnis des politischen Systems, das ihm dem Tode geweiht scheint.
In einem handwerklich hervorragend gestalteten Buch, das bereits beim Durchblättern zum sofortigen Lektürebeginn auffordert und den Leser durch 80 Jahre Geschichte voller Irrungen und Fehlentscheidungen führt.
Das sinkende Schiff, auf dem Cover das an den Untergang der Titanic erinnert, ist eine Metapher für das Navigieren der Republik in schweren Fahrwassern.
Den Titel des Buches der eine Anlehnung an Worte, des patriotischen Denkers Hans-Dieter Sander, dem Verfasser des Buches „Nationaler Imperativ“ ist, der schon vor langer Zeit den abschüssigen Weg des deutschen US-Vasallen als Höllenfahrt bezeichnete.
Die vorgelegten Aufsätze wurden über mehrere Jahrzehnte geschrieben und dokumentieren die Entwicklungen fortschreitender Zersetzung. Sie sind nicht chronologisch, sondern thematisch geordnet, beginnend mit der Vorgeschichte Deutschland nach 1945. Clemens sieht die Ursachen der Fehlentwicklungen bereits zu Anfang gelegt. Unmittelbar nach Gründung der CDU und das politische Durchsetzen der Führungsrolle von Konrad Adenauer in der Partei, war der Weg vorgegeben, der sich in einer Politik der Abkehr von der Einheit und dem Setzen falscher Prioritäten manifestierte. Im wirtschaftlichen Aufbau des zerstörten Landes wurden auf einen rein wirtschaftspolitischen Kurs gesetzt, was insofern als erfolgreich bezeichnet werden kann, da er zu einer Etablierung und Steigerung von Wohlstand im Volk führte. Die CDU konnte sich deshalb in den folgenden Wahlen behaupten. Der Preis dafür war der Verlust nationaler Identität.
Fragen der Souveränität Deutschlands wurden zurückgestellt, stattdessen setzte Kanzler Adenauer auf konsequente Westbindung, Bestrebungen zu einer Politik mit dem Ziel des Erreichens der Wiedervereinigung wurden behindert und ausgegrenzt. Dazu gesellte sich die starke antikommunistische Motivation, die davon ausging Asien beginne an der Elbe. Die 1952 vorgelegte „Stalin-Note“, die ein souveränes neutrales wiedervereinigtes Deutschland vorschlug, was brüsk zurückgewiesen wurde. Dies führte Deutschland außenpolitisch in die Unbeweglichkeit und machte eine Politik der nationalen Interessen unmöglich und führte in den 1980er Jahren gar zu einer Quasi Anerkennung der DDR, die mit Milliarden von DM-Zuwendungen am Leben gehalten wurde.
Mit den Ereignissen 1989/90, die zu Anfang die Möglichkeit eines Ausstiegs aus der Sackgasse zu eröffnen schien, setzte sich aber die weitere Verabschiedung von einer Politik zu mehr nationaler Identität verstärkt fort. Mit der Förderung eines deutschlandfeindlichen Zeitgeistes richtete man nun alles auf die Vereinheitlichung Europas aus. Im Prinzip wurde dadurch das Vasallentum der Deutschen mit Brüssel erweitert. Eigene Standpunkte zu geopolitischen Veränderungen waren nicht vorhanden.
Zum 40 Jahrestag des Kriegsendes am 08.Mai 1985 verkündete der damalige Bundespräsident Richard Weizäcker, den Tag der Deutschen Kapitulation zum „Tag der Befreiung“. Ein weiterer Meilenstein Deutscher Geschichte, der der fehlenden nationalen Identität eine „Schuldidentität“ verordnete, der alle folgenden Entscheidungen unterzuordnen sind, so die Politik zu grenzenloser Zuwanderung, fehlendem Wehrbewusstsein, gesellschaftliche Stellung der Soldaten und umfassende Kollektivschuld für alle Missstände der Welt. Für diejenigen die dazu eine andere Sichtweise haben wurde nicht nur der Ausschluss aus Debatten organisiert, vielmehr wurden gesetzliche Rahmen zur Verfolgung installiert, die im Buch völlig zurecht als Gesinnungsjustiz bezeichnet werden. Durchgesetzt wurde, dass auf allen Ebenen der Rechtsprechung dies zur Anwendung kam. So wird bis zum BVerG heute die Verwendung des Begriffs ethnischer Volksbegriff als „rechtsextrem“ angesehen. Gemäß einer Opferpyramide wird in allen gesellschaftlichen Angelegenheiten heute das Fremde oben verortet, das Deutsche dagegen unten. Inzwischen hat dies für alle Lebensbereiche zu gelten.
Clemens zeigt auch wie in der Diskussion um die Menschenrechte eine doppelte Moral vorherrscht, so sollen diese universalen Rechte allen Menschen zustehen und unverletzlich sein, in der Corona Politik der Regierung Merkel zeigte sich jedoch, dass man weder von Menschenrechten noch von Menschenwürde wenig hielt. Auch hier gab es den Schulterschluss von Regierung und Gerichtsbarkeit. Verweigerer des Maskentragens trotz ärztlichem Attest wurden ausgegrenzt und schikaniert, Ärzte verfolgt, Demonstrationen verboten, Teilnehmer niedergeknüppelt und verhaftet. Einzelne Festgenommene mussten viele Monate in U-haft verbringen.
Eine besondere Erwähnung verdienen auch die Berichte eigenen Erlebens, welche die geschilderten Entwicklungen deutscher Geschichte plastisch machen. Das waren die Jahre der Wiedervereinigung, die Besuche des WGT „Wave-Gotik-Treffen“ mit seinen Darbietungen Deutscher Kultur. Clemens zeigt Lichtblicke, die für Tage eine Befreiung von alltäglichem Multikult-Berieselung möglich machen.
Zum Schluss zieht der Autor Parallelen zur Reformation und zu Luther. Der Reformator hat seine Thesen entwickelt, weil es ein Unbehagen an den herrschenden Verhältnissen gab. Der Unterschied zu heute ist darin zu sehen, dass es damals ein Bewusstsein zur Fremdherrschaft gab. Man wollte nicht von Rom und der katholischen Kirche regiert werden. Das fehlt heute umfassend, was heißt ein Volksbewusstsein muss erst geschaffen werden.
Um das zu erreichen muss eine grundlegende Neubestimmung erfolgen, wie sie 1990 ausgeblieben ist. „Jeder Tag, der abläuft, wird sie überfällig“. Das kann nur mit mehr Wir-Gefühl geschehen. Mit lediglich kosmetischen Eingriffen wird es nicht getan sein.