Es hätte alles schon so gut aussehen können. Die 94:99-Niederlage in Weißenfels beim MBC hat die Veolia Towers Hamburg im Kampf um Platz zehn, der die Möglichkeit zur Playoff-Teilnahme bietet, allerdings wieder zurückgeworfen. Die Chance aber ist weiter da. Und könnte in den kommenden Tagen deutlich größer werden.
Die Heimspiele gegen Rasta Vechta an diesem Sonntag und die Rostock Seawolves am Mittwoch, die die Plätze zehn und neun belegen, sind von immenser Bedeutung. Crunchtime im Inselpark. Die Niederlage in Sachsen-Anhalt habe „kurz wehgetan, aber das müssen wir jetzt abhaken“, sagt Osaro Rich der MOPO. „Es war ein Rückschlag, aber wir wissen genau, woran wir arbeiten müssen“, erklärt der Publikumsliebling und fügt erwartungsfroh hinzu: „Die Post-Season lächelt uns noch an.“
Hamburg Towers haben noch sechs Bundesliga-Spiele
Sechs Spiele sind für die Türme noch zu gehen. Gerade die Duelle gegen die beiden direkten Nord-Konkurrenten muss das Team von Trainer Benka Barloschky gewinnen. „Definitiv, das sind für uns jetzt Big Games. Wir betrachten die Spiele zwar nicht als Endspiele, nach denen alles vorbei ist, aber der Druck ist da – und den brauchen wir auch. Und ich liebe ihn“, sagt Rich. „Wir wollen die Plätze über uns angreifen, dafür müssen Siege gegen die Teams direkt vor uns her.“

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Gegen Vechta erwartet der „Verteidigungsminister“ der Towers ein hartes Spiel. „Wir müssen ihnen unser Spiel aufdrücken und dann denke ich, dass wir eine gute Chance haben, ein starkes Vechta zu schlagen.“
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Ein entscheidender Faktor soll das Heimrecht werden. Acht ihrer zwölf Siege holten die Türme im Inselpark. „Der Heimvorteil ist für uns riesig“, sagt der gebürtige Lübecker Rich. „Als Spieler spürst du diese Energie von den Rängen. Die Fans sind unser sechster Mann, und wir wollen die Arena bis zum Saisonende zur Festung machen.“
„Der Druck ist da“: Towers vor zwei echten Endspielen wurde gefunden bei mopo.de
