(David Berger) Medjugorje gilt für Millionen Katholiken als Ort der Umkehr, des Gebets und unzähliger Beichten. Umso größer ist das Entsetzen über die jüngste Schändung des weltbekannten Marienwallfahrtsortes: Eine Marienstatue wurde mit hasserfüllten Parolen beschmiert, der Außenaltar angezündet und weitere Heiligtümer verwüstet. Die Polizei ermittelt, das Motiv der Täter ist bislang unklar. Wenige Tage vor […]
Der Ausbau erneuerbarer Energien schreitet voran. Doch wie viel Strom wird in Ihrer Kommune tatsächlich aus Photovoltaik, Windkraft oder Biomasse erzeugt? Welcher Anteil des regionalen Energiebedarfs wird dadurch gedeckt? Und wie gestalten wir den kommunalen Energiemarkt der Zukunft?
(David Berger) Es sind Zahlen, die noch vor wenigen Jahren einen nationalen Schock ausgelöst hätten. Heute rauschen sie nahezu geräuschlos durch die Nachrichten. Nach der Polizeilichen Kriminalstatistik wurden im Jahr 2025 in Deutschland rund 29.200 Messerangriffe registriert – durchschnittlich 80 pro Tag. Anders ausgedrückt: Fast jede Viertelstunde wird irgendwo in Deutschland ein Mensch mit einem […]
(David Berger) Sechs Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie drängen immer neue Dokumente an die Öffentlichkeit, die das offizielle Pandemie-Narrativ zumindest in Teilen infrage stellen. Nun berichtet die Berliner Zeitung über bislang geheime Chat-Protokolle und interne Nachrichten zwischen führenden Wissenschaftlern, darunter Anthony Fauci und Christian Drosten. Sie sollen zeigen, dass hinter den Kulissen deutlich intensiver über […]
(David Berger) Während Deutschland und zahlreiche andere westeuropäische Staaten weiterhin darüber streiten, wie weit sie die Islamisierung tolerieren wollen, setzt Portugal ein deutliches Signal. Das Parlament in Lissabon hat ein Verbot der islamischen Vollverschleierung im öffentlichen Raum beschlossen und zugleich das Einwanderungsrecht deutlich verschärft. Der von der rechten Partei Chega eingebrachte Gesetzentwurf erhielt auch Unterstützung […]
(David Berger) Jens Spahn gibt sein Amt als Vorsitzender der Unionsfraktion auf. Auslöser war die von ihm und seinem Ehemann in den USA in Anspruch genommene Leihmutterschaft – doch der Rücktritt beendet eine politische Karriere, die seit Jahren von Affären, Widersprüchen und einem bemerkenswert lockeren Umgang mit der Verantwortung gegenüber den Bürgern begleitet wurde. Jens […]
Abstieg zum Stolleneingang (Foto: Historischer Verein).
Am 4. Juli 2026 unternahm der Historische Verein Osnabrück eine Exkursion zum Silbersee-Steinbruch und zum Besucherstollen am Hüggel.
18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden von zwei Tourguides von TERRA.vita — Jörg Hillmann und Astrid Schmidtendorf — in zwei Gruppen rund 2,5 Stunden lang fachkundig durch das Gelände geführt.
TERRA.vita-Infohütte bei der Gaststätte zum Jägerberg. (Foto: Historischer Verein)
Anlass der Exkursion war die Kombination aus regionaler Geschichte, Geologie und Naturschutz: Der Hüggel ist ein geologisches Kleinod, das auf engem Raum Zeugnisse zahlreicher Erdzeitalter zeigt und zugleich die Spuren des historischen Bergbaus trägt.
Die Exkursion machte die Vielschichtigkeit dieses Höhenzugs zwischen Hagen am Teutoburger Wald und Hasbergen erfahrbar — von den Sedimenten vergangener Meere bis zu den tektonischen Kräften, die das Relief formten. Dabei trat besonders deutlich hervor, wie hier Erdgeschichte auf neuere Industriegeschichte trifft: die uralten Kalk- und Fossilschichten lieferten bis ins 20. Jahrhundert hinein Rohstoffe, die den regionalen Bergbau, die Arbeit der Eisenverhüttung in der Georgsmarienhütte und die Nutzung des Silbersees als Bade- und Industriegewässer prägten.
Im Mittelpunkt stand der Silbersee-Steinbruch mit seinem rund 240 Meter langen Kalkstollen. Die Teilnehmenden erfuhren, wie der etwa 25 Meter tiefe Bruch nach dem Abbau durch Grundwasser zum „Silbersee“ wurde und warum sein Wasser immer wieder stark im Pegel schwankt. Besonders eindrücklich war die Möglichkeit, in Trockenzeiten das versteinert erhaltene Kalkwatt aus der Trias-Zeit (ca. 247–245 Mio. Jahre) zu sehen — eine seltene Ansicht „von unten“, die Fährten und Lebensspuren früher Reptilien freilegt.
Besondere Aufmerksamkeit galt den 2001 entdeckten Reptilienfährten und den Ergebnissen späterer Grabungen, die zeigen, dass hier frühe Vorläufer der Dinosaurier unterwegs waren. Ebenso wurden die heutige Tier- und Pflanzenwelt des Steinbruchs sowie die Wechselwirkungen zwischen geologischer Struktur, Bergbaugeschichte und Naturschutz beleuchtet — ein deutliches Beispiel dafür, wie naturwissenschaftliche und kulturhistorische Perspektiven am Hüggel ineinandergreifen.
Die Exkursion verband anschauliche Wissenschaftsvermittlung mit Erlebnis: Wattähnliche Begehungen im mittelgebirgigen Kalkwatt (u.a. fossile Abdrücke von Hummer, Wattwürmern und Korallen), Einblicke in den Stollen, zahlreiche Fundstücke und Erläuterungen zur Industrievergangenheit machten die rund 2,5‑stündigen Führungen zu einem informativen und eindrücklichen Erlebnis für alle Teilnehmenden. Abschließend blieb bei vielen die Faszination für einen Ort zurück, der Erdgeschichte und Industriegeschichte auf so engem Raum zusammenführt.
Der Historische Verein Osnabrück lädt zu einer Führung durch den Silbersee Steinbruch und den Besucherstollen am Hüggel ein.
Unter der Leitung von TERRA.vita führt der Ausflug in das sogenannte Mittelgebirgs Watt bei Hasbergen.
Der Hüggel bietet eine ungewöhnliche Perspektive auf einen uralten Küstenboden: Das hier sichtbare Watt ist rund 240 Millionen Jahre alt und im Laufe der Zeit zu festem Gestein geworden. Ein etwa 250 Meter langer Stollen im Grund des Steinbruchs ermöglicht Einblicke zwischen die Gesteinsschichten. Besucherinnen und Besucher können Spuren von Krebsen, Wattwürmern und sogar Fußabdrücke von Vorläufern der Dinosaurier entdecken.
Treffpunkt und nähere Informationen bei Anmeldung Kontakt: Historischer Verein Osnabrück, Schloßstr. 29, 49074 Osnabrück E-Mail: [email protected] Telefon: 0541 3316214 Kosten: 15 Euro, Anmeldeschluss: 25. Juni 2026
Die Auricher Literarische Ressource zwischen Aufklärung und preußischerAnnexion (1802-1866) Ein Beitrag von Dr. Heiko Suhr Am 2. Mai 1802, in den letzten Jahren der ersten preußischen Periode und auf der Höhe des spätaufklärerischen Sozietätswesens, gründete sich in Aurich die „Literarische Ressource“. Das gedruckte Statut, ein schmales Heft ohne Verfasser- und ohne Jahresangabe, ist in der Landschaftsbibliothek Aurich überliefert; es gliedert sich in vier Abschnitte und regelt Zweck, Verfassung, Beiträge sowie Ämterstruktur der neuen Vereinigung. Damit liegt ein frühes gedrucktes Zeugnis einer Gesellschaft vor, die …