Wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am 14. Juni ihr WM-Auftaktspiel gegen Curaçao (19 Uhr MESZ, ARD und MagentaTV) bestreitet, ist auch der 13-Jährige Niklas mittendrin – und zwar am Mikrofon. Gemeinsam mit Moderatorin Stephanie Baczyk wird der Teenager das Spiel im Livestream auf kika.de, in der KiKA-App sowie in der ARD-Mediathek kommentieren.
Das Kindermedienangebot von ARD und ZDF begleitet die Fußball-WM, die am 11. Juni beginnt und mit dem Finale am 19. Juli endet, online auf kika.de und in der KiKA-App.
KiKA setzt auf altersgerechte WM-Berichterstattung
Kindern soll so ein „altersgerechter Zugang zu großen Sportereignissen“ geboten werden, wie es in einer Mitteilung heißt. Für Niklas ist es nicht der erste große Auftritt am Mikrofon: Im vergangenen Jahr durfte er bereits ein Länderspiel der Frauen-Nationalmannschaft bei KiKA kommentieren.
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ARD und ZDF zeigen bei der WM insgesamt 60 Spiele, darunter alle Partien der deutschen Mannschaft. Alle 104 Spiele sind nur beim kostenpflichtigen Streamingsdienst der Telekom MagentaTV zu sehen.(sid/ggg)
Mauricio Pochettino hatte seinen Julian-Nagelsmann-Moment im März. „Warum nicht wir? Warum nicht wir? Warum nicht wir? Wir müssen wirklich daran glauben, dass wir da sein können. Wir müssen träumen“, sagte der US-Nationaltrainer über eine Finalteilnahme und den Titelgewinn bei der Fußball-WM. Die USA um Superstar Christian Pulisicsind trotz ihrer Rolle als Co-Gastgeber zwar noch weiter von der Position eines Titelfavoriten entfernt als die DFB-Auswahl, aber der Argentinier Pochettino hält es wie Bundestrainer Nagelsmann mit dem Grundsatz: Wer mitspielt, muss auch gewinnen wollen. Und daran glauben.
Vor dem direkten Duell am Samstag in Chicago (20.30 Uhr MESZ/RTL) – dem letzten Test vor dem WM-Auftakt für beide – haben die USA allerdings wenig dafür getan, um den Traum mit guten Ergebnissen zu befeuern. Kurz nach der Pochettino-Rede gab es im Frühjahr ein 2:5 gegen Belgien und ein 0:2 gegen Portugal. Es waren die Niederlagen Nummer sieben und acht in Serie gegen europäische Teams. „Das war vielleicht ein kleiner Weckruf. Aber wir kommen am Ende schon dahin“, sagte Ex-Kapitän Tyler Adams nach den zwei Pleiten des Teams um Pulisic. Er musste allerdings auch zugeben: „Es ist schon eine Weile her, seit wir einen der großen Jungs umgehauen haben.“
Pulisic: USA wollen bei der WM in die K.o.-Runde
Dennoch: Alles andere als mindestens das Viertelfinale wäre eine Enttäuschung für die US-Boys um ihre Stars Pulisic (AC Mailand), Weston McKennie (Juventus Turin), Adams (AFC Bournemouth) und Sergiño Dest (PSV Eindhoven). Keine Generation an US-Fußballern war so gut ausgebildet und spielte bei so guten Klubs. Das einzige WM-Halbfinale gab es allerdings beim Debüt 1930, ins Viertelfinale ging es 2002. 2010, 2014 und 2022 war jeweils im Achtelfinale Schluss, 2006 in Deutschland schon in der Gruppenphase und 2018 verpasste das Team die Qualifikation komplett.
Seit dem 1:3 im Achtelfinale 2022 in Katar gegen die Niederlande habe sich die Mannschaft aber weiterentwickelt und gelernt, sagte Pulisic. „Die meisten Jungs gehen in diese WM, ja, etwas entspannter, vorbereiteter auf die großen Momente“, sagte der Profi der AC Mailand. „Jedes Spiel, jeder große Moment fühlt sich etwas einfacher an und du fühlst dich davor etwas wohler.“ In Gruppe D bekommen es die USA zuerst mit Paraguay zu tun, die weiteren Gegner sind Australien und die Türkei.
Torflaute von Pulisic endet – Pochettino optimistisch
Immerhin: Vor dem Duell mit Deutschland im Soldier Field gab es ein 3:2 gegen Senegal, die beiden Treffer von Ex-Bayern-Star Sadio Mané zum Ausgleich hinderten die Gastgeber in Charlotte nicht daran, sich ein dringend notwendiges Erfolgserlebnis zu holen.
Besonders wichtig: Die Torflaute von Pulisic endete. Acht Spiele lang, seit November 2024, hatte er nicht mehr für die USA getroffen. Und auch in Italien lief es nach starkem Saisonstart nicht mehr rund. Nach 10 Toren in 15 Spielen gab es in den 19 Partien seit dem 28. Dezember keinen einzigen Treffer mehr für Milan. Dass der 27 Jahre alte US-Anführer gegen Senegal das 2:0 erzielte, sorgte bei ihm und Trainer Pochettino für Erleichterung. „Ich freue mich für ihn, dass er nach so langer Zeit, einigen Monaten, wieder getroffen hat. Das ist ganz offensichtlich wichtig für unsere Spieler in der Vorbereitung auf die WM.“
USA bangen um Abwehrchef Richards vor Deutschland-Spiel
Wichtig wäre auch ein fitter Chris Richards. Der Verteidiger von Crystal Palace hat sich am 17. Mai die Außenbänder im Knöchel gerissen, seither ist seine WM-Fitness fraglicher als die seines an der Wade verletzten Ex-Bayern-Kollegen Manuel Neuer. Gegen Senegal reiste Richards gar nicht erst mit an den Spielort. Ob der wichtigste Abwehrspieler der USA gegen Deutschland auflaufen kann, war bis zuletzt unklar.
Ein Fragezeichen steht auch hinter der Zukunft von Trainer Pochettino. Geholt wurde er 2024 nach dem frühen Aus bei der Copa América als Nachfolger von Gregg Berhalter als Projekt-Trainer für die Heim-WM. Seither wurde er mit einer Rückkehr zu den Tottenham Hotspur und einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht, Gespräche mit Pulisic-Klub Milan bestätigte er zuletzt indirekt selbst. Allerdings zeigte sich der Argentinier auch offen für eine Verlängerung seines Vertrages über die WM hinaus. Das Abschneiden in den kommenden Wochen dürfte ein entscheidender Faktor sein. (dpa/sil)
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps (57) geht mit viel Respekt vor der deutschen Nationalmannschaft um Kapitän Joshua Kimmich in die anstehende WM.
„Auch wenn Deutschland nicht mehr die Ergebnisse erzielt wie in der Vergangenheit, bleibt es eine der besten Nationen Europas und der Welt. Man muss also weiterhin mit den Deutschen rechnen“, sagte Deschamps, der mit der Équipe Tricolore im Achtelfinale auf das DFB-Team treffen könnte, im Interview mit dem „Kicker“.
„Momentan sind wir vom Achtelfinale aber noch weit entfernt. Die Besten sollen sich treffen, aber jeder wird seinen eigenen Weg gehen“, sagte Deschamps: „Erfolg hängt von vielen Faktoren ab, doch ich bin überzeugt, dass Deutschland mit der individuellen Qualität seiner Spieler eine große Nation bleibt.“
Frankreich gilt angesichts der Masse an Weltklassespielern wie Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und Michael Olise vom FC Bayern bei zahlreichen Experten als absoluter Topfavorit auf den Titel. Doch davon will Deschamps, der Frankreich 2018 zum Weltmeister machte, nichts wissen.
„Auf dem Papier Favorit zu sein, ist die eine Sache, aber die einzige Wahrheit, die zählt, ist die auf dem Spielfeld“, sagte er: „Auf höchstem Niveau gibt es kein Pardon. Meine Spieler sind jung, die meisten haben noch nicht viel Erfahrung. Für viele wird es der erste große Wettbewerb und die erste WM sein.“(sid/ggg)
In den USA befindet sich der DFB-Tross schon, am Samstag (20.30 Uhr/RTL) steht der letzte Test gegen den Haupt-Gastgeber in Chicago an. Danach zieht die Mannschaft in ihr WM-Quartier nach Winston-Salem in North Carolina. Mit dem Luxus-Hotel „The Graylyn Estate“ sind die Trainingsanlagen der Wake Forest University verbunden, auf denen Joshua Kimmich und Co. sich für die Spiele fit machen werden. Wie und weshalb die Wahl auf das beschauliche Örtchen fiel, erklärt der DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig, der von 2015 bis 2019 als kaufmännischer Geschäftsleiter beim FC St. Pauli tätig war, im MOPO-Interview.
MOPO: Warum ist Wake Forest eine gute Wahl?
Andreas Rettig: Ein wichtiger Grund ist die kurze Entfernung zwischen Hotel und Trainingsplatz. Wenn man sich bei diesen Temperaturen täglich durch den Verkehr quälen muss, ist das eher nicht leistungsfördernd. Zudem bieten die drei Uniplätze inklusive Tribüne in einem insgesamt grünen Gelände Top-Bedingungen. Eine ausgeprägte Willkommenskultur der Stadt und sehr gute Arbeitsbedingungen für Medienvertreter runden das Gesamtbild ab. Apropos: Dass wir die Hotelanlage exklusiv haben, ist sicherlich kein Nachteil …
DFB suchte schon seit 2024 ein WM-Quartier in den USA
Wie muss man sich die Quartiersuche vorstellen: Wann beginnt die Auswahl?
Begonnen hat die Quartiersuche direkt im Anschluss an die Europameisterschaft 2024. Insgesamt gab es knapp zehn Reisen vor der WM-Gruppenauslosung. Eine ständig aktualisierte Recherche aller Gegebenheiten lief nebenher mit, orientiert an den Bedürfnissen des Bundestrainers. Die verbliebenen Top-Optionen hat sich Julian Nagelsmann vor der WM-Auslosung selbst vor Ort angeschaut, damit wir im Anschluss an die Auslosung im Dezember Nägel mit Köpfen machen konnten.
Wie viele Personen sind beim DFB an der Auswahl beteiligt? Wer ist für welche Aufgaben zuständig?
Die Hauptarbeit und Gesamtkoordination liegt bei unserem Teammanager Markus Löw und seinem Team, zusammen mit dem DFB-Reisebüro. Das Kernteam besteht aus sechs Personen, die dann noch durch unsere Experten aus den Bereichen Sicherheit, Medien, Küche und Performance, also Athletik, ergänzt werden.
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Was sind die wichtigsten Entscheidungskriterien und was zeichnet ein gutes Quartier aus?
Die Ausstattung und Qualität der Trainingsplätze haben höchste Bedeutung. Die Distanzen spielen eine große Rolle, ebenso die Exklusivität in der Anlage.
Wie unterscheidet sich ein DFB-Quartier bei großen Turnieren vom Sommertrainingslager eines Bundesligisten?
Hoffentlich durch einen deutlich längeren Aufenthalt. (lacht) Wir kommen jetzt ja aus einer Saison, das heißt: Grundlagenarbeit in Sachen Ausdauer wie bei der Vorbereitung eines Profiklubs muss nicht mehr gemacht werden. Der gravierende Unterschied ist ansonsten die Zeitspanne. Mehr als 14 Tage ist man mit dem Verein ja eigentlich nie unterwegs.
North Carolina ist eine strategische Wahl für das Turnier
Schottland und Norwegen schlagen ihre Zelte zur WM ebenfalls in North Carolina auf. Was macht die Region an der Atlantikküste so attraktiv?
Insgesamt verlagert sich das Turnier in seinem Verlauf geografisch nach Osten. Ein Venue-Hopping kann somit verhindert werden.
Anmerkung: Die deutsche Elf bestreitet ihre Vorrunden-Spiele in Houston, Toronto (Kanada) und New Jersey. Bei einem Gruppensieg wären Boston, Philadelphia und Dallas als weitere Stationen möglich.
WM-Mitfavorit Frankreich gastiert in der Metropole Boston. Gab es beim DFB auch Überlegungen, in einer Großstadt zu residieren?
Nein, für uns war das Credo „kurze Wege“ von zentraler Bedeutung. Fragen Sie mal bei den Franzosen nach deren Reise im März nach …
Anmerkung: Nationaltrainer Didier Deschamps beklagte damals „Probleme mit den Anfahrtswegen“ durch den dichten Verkehr – und verschärfte Flughafenkontrollen. Das veränderte politische Klima in den USA dürfte während der WM immer wieder Thema sein, der DFB hat sich bei der Quartiersuche aber auf sportliche Aspekte konzentriert.
Klub-WM 2025 hatte einen Einfluss auf die Auswahl
Bei der letzten WM in den USA 1994 zog die DFB-Auswahl in die Nähe von Chicago. Spielten die damaligen Erfahrungen eine Rolle bei der aktuellen Entscheidung – und wenn ja, welche?
Turniere sind kaum miteinander vergleichbar, Chicago ist bei der WM kein Spielort mehr. Damals fanden auch viele Spiele in einer Stadt statt. Die Erfahrungen der Spieler und Verantwortlichen der Klub-WM 2025 in den USA sind jedoch in unsere Überlegungen eingeflossen.
Inwiefern?
Es hat uns darin bestätigt, dass Reisewege ein entscheidender Faktor sind. In der Regel sitzen die Spieler bei so einem Turnier 45 bis 60 Minuten pro Trainingseinheit im Bus. Diese zusätzliche Belastung kann entscheidend sein, denn am Ende wird die WM ein Turnier der Physis sein.
Auf dem Uni-Gelände stehen dem DFB-Team drei Trainingsplätze zur Verfügung.hfr
Auf dem Uni-Gelände stehen dem DFB-Team drei Trainingsplätze zur Verfügung.
Das deutsche „WM-Dorf“ Campo Bahia von 2014 genießt dank des Titelgewinns einen nahezu legendären Ruf. Versucht man, die dortigen Bedingungen „nachzubauen“ – oder ist jede neue Quartierwahl ein Thema für sich?
Na ja, ein wenig ist das eine verklärte Wahrnehmung, denn das Quartier wurde erst kurz nach dem Start der WM fertiggestellt. Damals war ich DFL-Geschäftsführer und habe die tollen Bilder aus Brasilien aus der Ferne genossen. Am Ende erscheint aber alles positiv, wenn man erfolgreich gespielt hat. Erst recht, wenn man Weltmeister wird …
DFB plant verschiedene soziale Projekte in der Region
1986 reisten die deutschen Kicker nach dem verlorenen WM-Finale aus Querétaro ab, aber etwas blieb doch da: DFB-Präsident Egidius Braun rief nach dem Besuch eines Waisenhauses die „Mexikohilfe“ ins Leben. Gibt es Ansätze, sich auch in Wake Forest beziehungsweise der Stadt Winston-Salem zu „verewigen“?
Querétaro wirkt bis heute nach. Es wird emotional, wenn Sportdirektor Rudi Völler dort erscheint, er war ja auch schon als Spieler 1986 dabei. Er wird zusammen mit unserem Präsidenten Bernd Neuendorf auch im Rahmen des Eröffnungsspiels am 11. Juni in Mexiko-Stadt vor Ort sein. Es sind verschiedene Projekte in der Region angedacht, auch die Stiftung der Nationalmannschaft hilft uns dabei.
„Für uns war das Credo ,kurze Wege’ von zentraler Bedeutung“, erklärt DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig mit Blick auf die Quartiers-Wahl.picture alliance / DeFodi Images
„Für uns war das Credo ,kurze Wege’ von zentraler Bedeutung“, erklärt DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig mit Blick auf die Quartiers-Wahl.
Wie wichtig ist ein gutes Quartier aus sportlicher Sicht? Bei der Heim-WM 1974 stritten die bundesdeutschen Kicker in Malente mit dem DFB so lange um Prämien, dass Bundestrainer Helmut Schön sogar mit seiner Abreise drohte. Wochen später wurden Franz Beckenbauer und Co. Weltmeister – trotz oder wegen Malente?
Ich denke nicht, dass unsere Spieler wie damals nachts über Zäune klettern und ausbüchsen werden. Aber warten wir es ab. (lacht)
Für den ersten deutschen WM-Gewinn 1954 in der Schweiz wird immer wieder der „Geist von Spiez“ verantwortlich gemacht. Wie zuversichtlich sind Sie, dass wir ab Mitte Juli vom „Spirit of Wake Forest“ sprechen werden?
Auch da warten wir mal ab. Das Wichtigste für einen guten Spirit sind in der Regel Siege.
Die FIFA ändert kurz vor der Fußball-WM überraschend ihre Stadionordnung. Erneut. Nach heftiger Kritik ist das Mitbringen von Wasserflaschen nun doch erlaubt – allerdings gilt diese neue Regelung vorerst nicht überall.
Nach dem WM-Aus für Lennart Karl fließen im DFB-Hotel Tränen. Der Teenager wird emotional aus Chicago verabschiedet. So reagieren der deutsche Rekordnationalspieler und der DFB-Boss.
Großes Drama vor dem WM-Auftakt: Bayern-Teenie Lennart Karl fällt verletzt für das Turnier aus. Julian Nagelsmann muss seine Pläne komplett umstellen – und ein erfahrener Star profitiert nun überraschend vom Pech des 18-Jährigen.
Schock für Julian Nagelsmann: Der Bundestrainer muss bei der Fußball-WM auf Shootingstar Lennart Karl verzichten. Der 18-Jährige erlitt im Abschlusstraining für die Turnier-Generalprobe gegen die USA in Chicago einen Muskelbündelriss im linken vorderen Oberschenkel. Das bestätigte der Deutsche Fußball-Bund am Freitagnachmittag (Ortszeit). Für den Offensivspieler des FC Bayern wird etwas überraschend der Leipziger Assan Ouédraogo nachnominiert.
„Es tut mir wahnsinnig leid für Lenny. Er hat mit seiner Unbekümmertheit, seinem Spielwitz, seinem Tempo und als Typ super in die Mannschaft gepasst. Es ist für ihn und uns alle ein großer Schock, dass er die WM verpasst“, sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann. Dass Karl noch jung sei und noch viele Turniere vor sich habe, sei „nur ein kleiner Trost“. Man hätte ihn „sehr gerne im Team gehabt“.
Ouédraogo rückt für Karl nach
In dieses rückt jetzt Ouédraogo. Der 20-Jährige absolvierte sein bisher einziges Länderspiel gegen die Slowakei (6:0) im November und erzielte dabei auch ein Tor. Danach wurde er von zwei Knieverletzungen gestoppt und gab erst Anfang April sein Comeback bei RB.
„Mit Assan Ouédraogo bekommen wir nun einen Spieler dazu, der ähnlich wie Lenny einen klasse Einstand bei uns hatte. Er ist ebenfalls hoch talentiert und soll hier mutig und unbeschwert aufspielen“, sagte Nagelsmann.
Am Samstag (20.30 Uhr MESZ/RTL) gegen die USA wird Ouédraogo noch fehlen – ebenso wie Manuel Neuer. Der Weltmeister von 2014 befindet sich nach seiner vor drei Wochen erlittenen Wadenverletzung weiter im Belastungsaufbau. „Er ist auf dem Weg zu bester Fitness. Aber wir wollen noch kein Risiko eingehen“, sagte Nagelsmann und kündigte Neuers Einstieg ins Mannschaftstraining für die nächste Woche an.
Nagelsmann will gegen die USA „Emotionen aufsaugen“
Das Spiel am Samstag im mit über 60.000 Zuschauern ausverkauften Soldier Field in Chicago soll ungeachtet aller Personalsorgen ein echter Härtetest werden. „Es geht darum, die Emotionen aufzusaugen und im Turnier anzukommen“, sagte Nagelsmann, der den WM-Ernstfall simulieren will.
Der viermalige Weltmeister möchte seine Siegesserie fortsetzen und weiter an den Automatismen arbeiten. „Wir gehen das Spiel wie ein WM-Spiel an und wollen Selbstvertrauen sammeln“, sagte Kai Havertz, der von Nagelsmann bereits eine Einsatzgarantie im Sturmzentrum erhielt und erstmals seit November 2024 gemeinsam mit Florian Wirtz und Jamal Musiala als gefürchteter Dreizack wirbeln soll.
MOPO
Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt! Diese Woche u.a. mit diesen Themen:
Nach Olympia-Aus: Was Hamburger jetzt vom Bürgermeister erwarten
Block-Sündenbock: Warum der Familienanwalt Costard in den Fokus rückt
Public Viewing: In welchen Bars, Biergärten und Kneipen Sie die Fußball-WM gucken können
Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
16 Seiten Sport: Aus für Blessin bei St. Pauli & Jattas emotionale HSV-Reise
28 Seiten Plan7: Konzerte und mehr im Schanzenzelt, Gastro-Comeback & Tipps für jeden Tag
Die USA mit dem ehemaligen Dortmunder Christian Pulisic betrachten Havertz und Nagelsmann als einen guten Gradmesser. Die Amerikaner seien eine „top Mannschaft“, so Havertz: „Es wird eine gute Probe für das erste Gruppenspiel, so werden wir es angehen. Wir wollen uns an die Atmosphäre, den Platz und die Umstände gewöhnen.“
Nagelsmann erwartet „ein sehr emotionales Spiel“. Der Co-Gastgeber der WM würde allerdings keinen der drei Gruppengegner Curacao, Elfenbeinküste (Cote d’Ivoire) oder Ecuador „widerspiegeln“. (sid)
Hiobsbotschaft für das DFB-Team: Vor der Generalprobe gegen die USA droht der Ausfall eines Hoffnungsträgers. Nach Julian Nagelsmanns erster Einschätzung steht hinter dem WM-Debüt des Bayern-Profis ein großes Fragezeichen.
Die große Mehrheit der Deutschen traut der Nationalmannschaft nicht den Titel bei der anstehenden WM zu. Nur 15 Prozent glauben, dass die DFB-Auswahl beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko triumphieren wird, 72 Prozent bezweifeln das. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage für das ZDF-„Politbarometer“ hervor.
Nach dem Aus schon in der WM-Vorrunde bei den vergangenen beiden Endrunden meinen aber nur 3 Prozent, dass auch diesmal schon vor dem Achtelfinale Schluss ist. 15 Prozent erwarten ein Aus in der Runde der letzten 16 Mannschaften, 33 Prozent rechnen damit im Viertelfinale.
WM: Viele Fans rechnen mit Viertelfinale als Endstation
15 Prozent glauben an ein WM-Aus erst im Halbfinale und 2 Prozent an eine Niederlage im Endspiel am 19. Juli.
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An der WM nehmen diesmal 48 Mannschaften teil, die K.o.-Phase beginnt erstmals mit 32 Teams. Die Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet am 14. Juni gegen Außenseiter Curaçao. Weitere Gegner des viermaligen Weltmeisters Deutschland in der Vorrunde sind die Elfenbeinküste und Ecuador. Am Samstag (20.30 Uhr/RTL) gibt es in Chicago zunächst noch die WM-Generalprobe gegen Co-Gastgeber USA. Für die repräsentative Umfrage hatte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen in der Zeit vom 1. bis 3. Juni 1.274 Personen befragt.(dpa/ggg)
Hiobsbotschaft für das DFB-Team: Vor der Generalprobe gegen die USA droht der Ausfall eines Hoffnungsträgers. Nach Julian Nagelsmanns erster Einschätzung steht hinter dem WM-Debüt des Bayern-Profis ein großes Fragezeichen.
Hiobsbotschaft für das DFB-Team: Vor der Generalprobe gegen die USA droht der Ausfall eines Hoffnungsträgers. Nach Julian Nagelsmanns erster Einschätzung steht hinter dem WM-Debüt des Bayern-Profis ein großes Fragezeichen.
Geldregen für die Clubs: Die Fifa schüttet bei der anstehenden WM Rekordsummen an die Vereine aus. Der Fußballweltverband verteilt die über 300 Millionen Euro diesmal allerdings nach einem völlig neuen System.
Das WM-Debüt von Jungstar Lennart Karl könnte gefährdet sein. Der Bayern-Profi verletzt sich im Abschlusstraining vor der Turnier-Generalprobe. Er muss ins Krankenhaus. Droht der große Schock?
Bei der anstehenden Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) dürfen Fußball-Fans selbst leere Wasserflaschen nicht mit in die Stadien nehmen – trotz erwarteter Temperaturen von teils mehr als 30 Grad. Einen entsprechenden Bericht von „The Athletic“ am Mittwoch bestätigte die FIFA mit ihrem aktualisierten Verhaltenskodex für die Stadien. Dort heißt es nun: „Um Zweifel auszuschließen: Wiederverwendbare Wasserflaschen dürfen nicht ins Stadion mitgebracht werden.“
Im Mai noch hatte der Weltverband dort verlauten lassen, dass leere, transparente und wiederverwendbare Plastikflaschen mit einem Fassungsvermögen von bis zu einem Liter mit in die Arenen gebracht werden dürften. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP sagte ein FIFA-Sprecher, dass die Regeländerung aus Sicherheitsgründen erfolgt sei.
WM: Sicherheitsbedenken trotz erwarteter Hitze
Mehrere WM-Austragungsorte hätten die Verwendung von wiederbefüllbaren Flaschen bereits untersagt – „die FIFA hat die Entscheidung getroffen, Flaschen zu verbieten, um Risiken und Verletzungen für Spieler und Besucher zu vermeiden“, hieß es in der Erklärung. Die Preise, zu denen Wasserflaschen innerhalb der Stadien verkauft würden, blieben unverändert, teilte die FIFA zudem mit.
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Ein im vergangenen Monat von der Forschungsgruppe „World Weather Attribution“ veröffentlichter Bericht war zu der Einschätzung gekommen, dass 26 der 104 Spiele der Weltmeisterschaft voraussichtlich unter Bedingungen ausgetragen werden, bei denen die sogenannte Wet-Bulb-Global-Temperature 26 Grad übersteigt – ab diesem Grenzwert gilt ein erhöhtes Gesundheitsrisiko für Sportler. Bereits bei der Klub-WM im vergangenen Jahr in den USA war es Fans untersagt gewesen, Wasserflaschen in die Stadien mitzubringen.(sid/ggg)
Manuel Neuer fehlt beim Abschlusstraining vor dem WM-Test gegen die USA. Sein Comeback in der Nationalmannschaft muss weiter warten. Der Bundestrainer erklärt, warum.
Das wird eine Fiesta!Popstar Shakira wird bei der WM-Eröffnungsfeier am 11. Juni in Mexiko-Stadt den offiziellen Song „Dai Dai“ erstmals live aufführen. Das kündigte der Weltverband FIFA an – eine Woche vor dem Start des Turniers. Gemeinsam mit Co-Sänger Burna Boy wird die Kolumbianerin vor den Fans im Aztekenstadion der mexikanischen Hauptstadt auftreten.Shakira macht die Mexikaner verrückt!
„Der mit Spannung erwartete Auftritt wird auf ein unvergessliches Eröffnungsspiel einstimmen, das Fans aus aller Welt zu einem Fest des Fußballs, der Musik und der Kultur zusammenbringt“, hieß es in einer FIFA-Mitteilung zur Bekanntgabe des Programms.
Große Shakira-Show vor dem Eröffnungsspiel der WM
Die Eröffnungsshow der WM soll 90 Minuten vor dem Anpfiff des Spiels zwischen Mexiko und Südafrika beginnen. Künstler wie Danny Ocean, J Balvin, Lila Downs und Alejandro Fernández werden ebenfalls auftreten.
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Shakira war zuvor als eine der Künstler und Künstlerinnen angekündigt worden, die bei der erstmaligen Halbzeitshow des WM-Endspiels am 19. Juli in den USA auftreten sollen. Dort will sie „Dai Dai“ ebenfalls performen.
Mit „Waka Waka“ steuerte Shakira bereits 2010 den offiziellen FIFA-Song zur Weltmeisterschaft in Südafrika bei. Den Refrain „Dai, dai, iko, dale, allez, let’s go!“ betteten Shakira und der nigerianische Sänger Burna Boy in eine tanzbare Melodie ein. In dem Song werden neben Fußballstars wie Pelé, Diego Maradona, Lionel Messi und Kylian Mbappé auch große Fußballnationen wie Deutschland erwähnt. „Dai Dai“ bedeutet auf Italienisch so viel wie „Los geht’s“.(dpa/ggg)
Bei der anstehenden WM zahlt die FIFA den Vereinen fast 70 Prozent mehr an Entschädigung für ihre abgestellten Spieler als 2022 in Katar. Kurz vor Turnierbeginn rechnet der Weltverband noch mal vor.
Die Anstoßzeiten der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 wirken fanfreundlich – doch ein strenges US-Protokoll könnte Partien um Stunden verzögern. Warum Deutschland-Spiele im Extremfall erst tief in der Nacht enden könnten.
Kurz vor dem Start der WM hat die Nationalmannschaft von Norwegen mit einem außergewöhnlichen Mannschaftsbild für Gesprächsstoff gesorgt. Die Spieler um Superstar Erling Haaland präsentierten sich nicht in Trainingskleidung oder Anzügen, sondern in aufwendig gestalteten Wikinger-Outfits. Das Foto wurde vor einer Kulisse mit traditionellen Langbooten aufgenommen und verbreitete sich innerhalb kürzester Zeit in den sozialen Medien.
Die Idee hinter dem ungewöhnlichen Shooting war es, die enge Verbindung des Landes zu seiner Geschichte hervorzuheben. Statt eines klassischen Teamfotos setzte der Norwegen-Verband auf eine Inszenierung, die sofort ins Auge fällt und die Besonderheiten des Landes in den Mittelpunkt stellt. Haaland und Co. als Wikinger? Das macht den WM-Gegnern sicher Angst!
Nach Angaben des Verbandes standen bei der Aktion nicht historische Klischees im Vordergrund, sondern Eigenschaften wie Zusammenhalt, Mut und Gemeinschaftsgefühl. Werte, mit denen sich die Mannschaft um Haaland auf dem Weg zur Weltmeisterschaft identifizieren möchte.
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Für die Umsetzung wurde die Kulisse eigens vorbereitet. Haaland und Co. schlüpften in detailreiche Kostüme, während historische Boote und weitere Requisiten für die passende Atmosphäre sorgten. Das Ergebnis wirkt wie eine Szene aus einem Kinofilm und unterscheidet sich deutlich von den sonst üblichen Mannschaftsfotos vor großen Turnieren. Es erinnerte eher an die Erfolgsserie „Vikings“.
Für Norwegen ist die WM ohnehin ein besonderes Ereignis. Erstmals seit fast drei Jahrzehnten ist die Auswahl wieder bei einer Endrunde vertreten. Mit Spielern wie Haaland und Martin Ødegaard reist das Team mit hohen Erwartungen nach Nordamerika und hat bereits vor dem ersten Anpfiff einen der auffälligsten Auftritte des Turniers hingelegt. (ggg)
Natürlich werden auch bei der Fußball-WM 2026 wieder alle Spiele live im deutschen Fernsehen zu sehen sein. ARD, ZDF und Magenta TV übertragen die Partien und haben ein großes Team aus Moderatoren, Kommentatoren und Experten zusammengestellt. Unter ihnen befindet sich neben bekannten Ex-Bundesliga-Stars wie Jürgen Klopp oder Bastian Schweinsteiger auch ganz viel Expertise aus Hamburg. Die MOPO gibt einen Überblick, wer als Experte bei der WM am Start ist und wer welchen Job im TV übernehmen wird.
„Mit qualitativ hochwertigen Experten schafft man Aufmerksamkeit“, weiß ZDF-Sportchef Yorck Polus. Deshalb hat er genau wie die ARD und Magenta TV eine Reihe an bekannten Namen für die WM-Berichterstattung in den USA, Kanada und Mexiko engagiert. Vor allem die Telekom mit Experten wie Jürgen Klopp, Thomas Müller oder Mats Hummels brüstet sich selbst als „das Weltmeister-Team der Expertinnen und Experten“, wie TV-Chef Arnim Butzen jüngst ankündigte. Die MOPO stellt die TV-Fachleute der WM 2026 vor.
Jürgen Klopp (Magenta TV): Ein Star-Experte für die WM
WITTERS
Die Verpflichtung von Jürgen Klopp als TV-Experten von Magenta TV hat für großes Aufsehen gesorgt. Immerhin ist der frühere Star-Trainer des FC Liverpool, der im Laufe des Turniers seinen 59. Geburtstag feiern wird, weltweit bekannt und beliebt. Er hätte „einfach Lust darauf, noch mal in die Expertenrolle zu schlüpfen“, begründet Butzen die Zusage des Welttrainers und Champions-League-Siegers.
Bastian Schweinsteiger (ARD): Der erfahrene Weltmeister
IMAGO/Eibner
Bastian Schweinsteiger führt gleich eine ganze Reihe von Experten an, die 2014 gemeinsam in Brasilien selbst Weltmeister wurden. Schon seit vielen Jahren ist der 41-Jährige fester Bestandteil der ARD-Fußball-Übertragungen und tritt regelmäßig als Experte auf. Bei der WM 2026 wird er live vor Ort in den USA sein – im Gegensatz zu seinem Bruder Tobias, der bei Magenta TV im Studio tätig ist.
Thomas Müller (Magenta TV): Fan-Liebling kennt die USA
IMAGO / Sports Press Photo
Auf Thomas Müller freuen sich viele Fans. Denn der langjährige Nationalspieler und Bundesliga-Profi beim FC Bayern ist ein Publikumsliebling – und kennt die USA wie kaum ein anderer Experte. Immerhin spielt er selbst in der Major League Soccer (MLS). Der 36-Jährige kündigte für seinen ersten Experten-Job „die klare Kante und das offene Visier“ an. Bei der letzten WM 2022 in Katar stand er sogar noch selbst für Deutschland auf dem Feld.
Christian Streich (ZDF): Comeback des Kult-Trainers
imago/Michael Weber
Mit dem Engagement von Christian Streich ist dem ZDF ein echter Coup gelungen. Der langjährige Kult-Trainer des SC Freiburg tritt erstmals seit seinem Rücktritt 2024 wieder öffentlich in Erscheinung. Mit seinen dann 61 Jahren kann er auf die Expertise von mehr als vier Jahrzehnten im Fußball zurückblicken und ergänzt das Experten-Team mit seinem Fachwissen und seiner beliebten authentischen Art.
Mats Hummels (Magenta TV): Fachlich besonders stark
imago/kolbert-press
Mats Hummels, ebenfalls Weltmeister von 2014, engagiert sich schon seit seinem Karriereende als Experte und begleitet die WM 2026 für Magenta Sport. In Fachkreisen gilt der frühere Innenverteidiger als besonders spielintelligent und tritt stets mit großem Fachwissen auf. Durch seine vielen Jahre in der Nationalmannschaft kennt der 37-Jährige viele Spieler aus dem DFB-Kader noch sehr gut.
Thomas Hitzlsperger (ARD): Experte und Co-Kommentator
IMAGO/DeFodi Images
Für Thomas Hitzlsperger ist die Rolle als TV-Experte nichts Neues. Schon jahrelang ordnet er die Spiele in der ARD ein und war zudem auch schon häufiger als Co-Kommentator im Einsatz. Diese Doppelrolle wird der 44-Jährige auch bei der WM 2026 ausüben. Der Ex-Nationalspieler ist hauptberuflich als Funktionär tätig, hält Anteile am dänischen Klub Aalborg BK und sitzt im Aufsichtsrat von Hellas Verona (Italien).
Per Mertesacker (ZDF): Analysen mit viel Erfahrung
IMAGO / HMB-Media
Auch das ZDF hat einen Weltmeister von 2014: Per Mertesacker hat bereits viel Erfahrung in der Analyse, ist schon jahrelang im TV als Experte zu sehen. Nach seinem Karriereende 2018 übernahm er beim FC Arsenal die Leitung des Nachwuchsleistungszentrums. Bei der WM 2026 bildet der 41-Jährige wieder ein Duo mit Christoph Kramer, die beiden sind bereits ein eingespieltes Team vor der Kamera.
Christoph Kramer (ZDF): Die andere Hälfte des Duos
imago/Chai v.d. Laage
Christoph Kramer ist die zweite Hälfte des Weltmeister-Duos im ZDF und steht Per Mertesacker bei seinen Analysen in nichts nach. Schon bei den Weltmeisterschaften 2018 und 2022 sowie bei den Europameisterschaften 2021 und 2024 war der 35-Jährige als Experte mit dabei, die WM 2026 wird der frühere Bundesliga-Profi ebenfalls wieder begleiten. Während der Saison ist er auch bei Amazon Prime Video zu sehen.
Robert Andrich (Magenta TV): Der Last-Minute-Zugang
IMAGO / Vitalii Kliuiev
Robert Andrich ist ein Last-Minute-Transfer von Magenta – denn er wurde erst wenige Tage vor Turnierstart präsentiert. Der Kapitän von Bayer Leverkusen und 19-fache Nationalspieler soll eine Doppelrolle als Experte und Co-Kommentator einnehmen. Die Telekom-Bosse verpflichteten den 31-Jährigen kurzfristig nach, nachdem er nicht für den deutschen WM-Kader nominiert worden war.
Almuth Schult (ARD): Fachwissen der Ex-HSV-Torhüterin
IMAGO/DeFodi Images
Die ARD setzt mit Almuth Schult auch auf Fachwissen aus HSV-Kreisen. Die langjährige Nationaltorhüterin des DFB spielte zu Beginn und zum Ende ihrer Karriere auch in Hamburg, wo sie einst in der Jugend ausgebildet wurde. Mittlerweile ist die 35-Jährige zu einer festen Größe als TV-Expertin geworden und begleitet nun sogar schon ihr fünftes großes Turnier in der ARD.
Tabea Kemme (Magenta TV): Viel Lob für ihre letzte WM
imago/Chai v.d. Laage
Mit Tabea Kemme sitzt eine weitere frühere Nationalspielerin und Olympiasiegerin von 2016 als TV-Expertin im Studio. Die vor den Toren Hamburgs in Stade (Niedersachsen) geborene Abwehrspielerin ordnet sonst das Geschehen für Sky oder Amazon Prime Video ein. Bei der WM 2022 in Katar war die 34-Jährige hingegen schon einmal für Magenta tätig und bekam damals viel Lob für ihre Expertise.
Fritzy Kromp (ZDF): Auch als Werder-Trainerin ist sie dabei
WITTERS
Dass Friederike „Fritzy“ Kromp inzwischen die Bundesliga-Frauen von Werder Bremen trainiert, hindert sie nicht daran, auch bei der WM 2026 als ZDF-Expertin im Einsatz zu sein. Schon 2022 sowie bei der Heim-EM 2024 übte die 41-Jährige diese Tätigkeit aus, zuletzt ebenfalls an der Seite von Per Mertesacker und Christoph Kramer. Die vierfache U17-Europameisterin soll vor allem fundierte Spielanalysen beitragen.
René Adler (ZDF): Ex-HSV-Keeper analysiert früh morgens
WITTERS
René Adler muss bei dieser WM wieder besonders früh aufstehen. Für das ZDF ist der frühere HSV-Torhüter als Experte im „ZDF-Morgenmagazin“ und im „ZDF-Mittagsmagazin“, wie schon bei der EM 2024 in Deutschland. Der 41-Jährige wird daher nicht während der klassischen Live-Übertragungen der Spiele zu sehen sein, gehört aber genauso zum Experten-Pool des ZDF.
Patrick Ittrich (Magenta TV): Klartext vom Hamburger Schiri
WITTERS
Gerade erst hat Patrick Ittrich seine aktive Karriere als Bundesliga-Schiri beendet. Nun wird der Hamburger Ex-Referee als Schiedsrichter-Experte für Magenta TV die strittigen Szenen während der WM einordnen. Der 47-Jährige, hauptberuflich Polizist, kennt diese Rolle bereits – zuletzt hatte ihn die Telekom auch schon für die EM 2021, die WM 2022 und die EM 2024 verpflichtet.
Lutz Wagner (ARD): Ein echter Schiedsrichter-Experte
WITTERS
Kaum einer kennt die Fußballregeln so gut wie Lutz Wagner. Immerhin ist der frühere Bundesliga-Schiedsrichter derzeit Lehrwart des DFB und damit für die Amateur-Unparteiischen in ganz Deutschland zuständig. Als TV-Experte tritt der 63-Jährige zum dritten Mal für die ARD in Erscheinung, auch für Amazon Prime Video ist er mittlerweile Fachmann für Schiedsrichterentscheidungen.
Thorsten Kinhöfer weiß selbst sehr gut, wie es sich als Schiedsrichter anfühlt – er kennt es aus mehr als 200 Bundesliga-Spielen. Seit einem Jahr kommentiert der 57-Jährige die Entscheidungen der Referees für das ZDF und tut dies nun erstmals auch bei einem großen Turnier. Die WM 2026 ist für ihn also eine Premiere auf ganz großer Bühne als TV-Experte.
Baum, Schweinsteiger, Kneissl (Magenta TV): Die Taktiker
imago/Sportfoto Rudel
Mit dem Sidekick-Trio Manuel Baum, Sebastian Kneißl und Tobias Schweinsteiger ergänzt Magenta TV seine Experten-Runde um drei Taktik- und Analyse-Experten. Baum (46) trainierte Augsburg und Schalke in der Bundesliga, Kneißl (43) macht sich als Experte bei DAZN einen Namen und Schweinsteiger (44) war vor einigen Jahren sogar mal Co-Trainer beim HSV.
SRF, ORF, Servus TV: Die WM in Schweiz und Österreich
Auch in Österreich wird die WM 2026 selbstverständlich live übertragen. Mit dabei ist bei den Spielen, die bei ORF und Servus TV laufen, unter anderem auch der frühere HSV-Profi Martin Harnik. Neben ihm treten viele weitere Spieler auf, die einst in der Bundesliga aktiv waren. Diese Experten sind dabei in Österreich zu sehen:
Jasmin Eder
Jan Åge Fjørtoft
Steffen Freund
Martin Harnik
Andreas Herzog
Andreas Ivanschitz
Marc Janko
Florian Klein
Michael Liendl
Roman Mählich
Lisa Makas
Helge Payer
Sebastian Prödl
Herbert Prohaska
Viktoria Schnaderbeck
Peter Stöger
In der Schweiz laufen zudem alle Spiele der WM 2026 im SRF.
Wegen eines Fehlers auf der FIFA-Website haben Dutzende Fans kostenlose Tickets für die bevorstehende WM in den USA, Kanada und Mexiko erhalten.
Der Weltverband hat die Käufer inzwischen aber aufgefordert, den korrekten Betrag für die Karten zu bezahlen. Einen entsprechenden Medienbericht bestätigte die FIFA knapp eine Woche vor dem WM-Eröffnungsspiel auf dpa-Nachfrage.
60 Fans erhalten WM-Tickets kostenlos – und sollen nun nachzahlen
Etwa 60 Fans hätten am Mittwoch „eine Mitteilung zu Tickets erhalten, die aufgrund eines früheren Zahlungsproblems während des Bestellvorgangs kostenlos zugeteilt worden waren“, erklärte die FIFA. „Die von diesen Fans angeforderten Tickets bleiben reserviert, und die betroffenen Fans wurden aufgefordert, die Zahlung des korrekten Betrags vorzunehmen.“ Der Verband bedauere den Fehler sowie etwaige dadurch entstandene Unannehmlichkeiten.
„Sky News“ hatte zuvor von der Ticket-Panne berichtet. Die WM beginnt am kommenden Donnerstag mit der Partie zwischen Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Die deutsche Mannschaft bestreitet ihr erstes Gruppenspiel bei dem XXL-Turnier am 14. Juni in Houston gegen Außenseiter und WM-Neuling Curaçao. (dpa/sil)
Kostenlose Tickets für die Fußball-WM? Ein IT-Fehler machte es möglich. Die Fifa hat den Vorfall inzwischen bestätigt – und verlangt von den betroffenen Käufern nun eine sofortige Reaktion.
Es ist eine kleine Revolution: Bei der WM werden erstmals auch die Ersatzspieler bei der üblichen Zeremonie vor dem Anpfiff mit auf dem Platz stehen.
„Während der Nationalhymnen versammeln sich alle 26 Akteure jedes Teams um das Banner im Mittelkreis, damit jeder einzelne von ihnen – also nicht nur die Startelf – diesen symbolträchtigen Moment voller Stolz und Emotionen erleben kann“, gab die FIFA eine Woche vor dem Start in das WM-Turnier bekannt. 52 Spieler also auf dem Platz – und noch weitere Personen.
Denn der Weltverband kündigte an, dass die WM-Teams beim Einlaufen von Kindern und Jugendlichen begleitet werden. „Die Zeremonie vor der Partie wird durch eine Reihe zusätzlicher visueller Elemente bereichert. Darunter sind ein Banner im Mittelkreis, kleine Nationalflaggen sowie das charakteristische FIFA-Logo auf dem Spielfeld“, hieß es.
FIFA plant zusätzliche Show-Elemente in WM-Stadien
Zum Handschlag der Spielführer und Mannschaftsfoto der Startelf sind die Ersatzspieler dann nicht mehr auf dem Feld. Die FIFA kündigte an, dass die Zeremonie im Verlauf des Turniers „um zusätzliche Elemente wie farbigen Rauch oder Pyrotechnik erweitert“ werde.
Das WM-Turnier in Mexiko, Kanada und den USA beginnt am kommenden Donnerstag mit dem Eröffnungsspiel zwischen Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika in Mexiko-Stadt. Deutschland spielt erstmals am 14. Juni in Houston gegen Curaçao. (dpa/sil)
Kurz vor Beginn der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) hat MagentaTV nochmals sein Expertenteam verstärkt – mit Robert Andrich.
Der Kapitän von Bayer Leverkusen ergänzt die bisherige Riege, der unter anderem bereits Thomas Müller, Mats Hummels und Jürgen Klopp angehören. Zudem wird er laut einer Mitteilung vom Freitag auch eine Rolle als Co-Kommentator an der Seite von Wolff Fuss übernehmen.
Andrich wird WM-Experte bei MagentaTV
„Natürlich bin ich enttäuscht, dass ich bei der WM als Spieler nicht dabei bin“, sagte Andrich, der bislang 19 Spiele für die deutsche Nationalmannschaft absolviert hat. Er habe aber „auf jeden Fall Riesenbock auf diese neue Aufgabe. Ich werde für MagentaTV einen perfekten Rollen-Mix übernehmen. Ich werde extrem mitfiebern und das deutsche Team auf eine andere Art und Weise begleiten“, ließ sich der 31-Jährige zitieren.
Erstmals im Einsatz sein wird Andrich direkt beim Eröffnungsspiel am Donnerstag, wenn Co-Gastgeber Mexiko auf Südafrika trifft. MagentaTV zeigt als einziger Anbieter am deutschen Markt alle 104 WM-Partien live. (dpa/sil)