Keine Kerzen, keine Blumen – nichts erinnert im Rewe-Markt an der Stresemannstraße an die tödliche Messerattacke auf einen Mitarbeiter am Montagabend. Nun meldet sich der Filialleiter Ahmad Ahad auf Instagram mit einer Trauerbekundung.
„Ich bin zutiefst erschüttert“, beginnt der Marktleiter seinen Post. „In meinem Rewe-Markt in Hamburg in der Stresemannstraße ist einer unserer Kollegen nach seiner Schicht durch einen Angriff ums Leben gekommen. Meine Gedanken sind bei ihm, seiner Familie und allen, die das miterleben mussten.“
Rewe-Chef bietet Mitarbeitern psychologische Hilfe an
Er habe seinen Kolleginnen und Kollegen psychologische Hilfe angeboten. „Wir stehen eng zusammen und unterstützen uns gegenseitig“, schließt Ahad seinen Beitrag.

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Am Mittwoch, zwei Tage nach der Bluttat, hatte sich die MOPO in dem Markt umgesehen. Der Betrieb lief weiter, als wäre nichts geschehen. Die MOPO-Reporterin fand keine Anzeichen des Gedenkens an den getöteten Angestellten vor. Auch die Mitarbeiter waren angewiesen worden, keine Fragen zum Geschehen zu beantworten, und verwiesen an die Pressestelle.

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Am Montag gegen 21.30 Uhr war ein Streit zwischen dem Mitarbeiter und einem 29-jährigen Kunden eskaliert. Er begann vor dem Markt, verlagerte sich dann nach innen, wo der Kunde schließlich mit einem Messer auf den Oberkörper des 31-Jährigen einstach. Die Verletzungen waren so schwer, dass er kurz darauf im Krankenhaus starb.
Der Verdächtige stellte sich, als die Polizei eintraf. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Seit Dienstag sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Die genauen Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar. (tst)
Nach tödlicher Attacke: Rewe-Filialchef mit Trauerbekundung im Netz wurde gefunden bei mopo.de
