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Heute — 14. Juni 2026

Randalierer in Fedderwarden nach Schlag gegen Sicherheitsmitarbeiter in Gewahrsam

14. Juni 2026 um 07:56

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Wilhelmshaven (ots) – Die Polizei meldet mehrere Vorfälle, darunter einen alkoholisierten Randalierer auf einer Tanzveranstaltung in Fedderwarden und mehrere Verkehrsunfälle mit Verletzten.

Am Sonntag gegen 00:40 Uhr randalierte ein 33-Jähriger auf einer Tanzveranstaltung in Fedderwarden. Als der Sicherheitsdienst ihn vom Gelände verweisen wollte, schlug er einem Mitarbeiter ins Gesicht. Nach dem Eintreffen der Polizei versuchte er, die Beamten mit Schlägen und Tritten anzugreifen; die Angriffe konnten abgewehrt werden. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. Gegen ihn laufen Verfahren wegen Körperverletzung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

Am Samstag gegen 15:15 Uhr wurden in Voslapp zwei Tatverdächtige im Alter von 27 und 36 Jahren beim Diebstahl von Bekleidung beobachtet und gestellt. Da sie keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, mussten sie jeweils eine durch einen Richter angeordnete Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro leisten.

Bei Kontrollen stellte die Polizei mehrere Verkehrsverstöße fest: Am Samstagvormittag wurde in der Bismarckstraße ein 48-Jähriger ohne Fahrerlaubnis angehalten und die Weiterfahrt untersagt. Ebenfalls am Samstagmittag wurde ein 33-jähriger E-Scooter-Fahrer wegen fehlender Versicherung gestoppt. In der Nacht zum Sonntag ergab ein Atemtest bei einem 43-jährigen Fahrer in der Börsenstraße 1,77 Promille; daraufhin wurde eine Blutprobe genommen und der Führerschein beschlagnahmt.

Zu den Verkehrsunfällen: Am Freitagvormittag übersah eine 74-jährige Fahrerin beim Abbiegen von der Nakeler Straße auf die Preußenstraße einen 75-jährigen Fußgänger, der verletzt ins Klinikum gebracht wurde. Am Freitagabend wurde auf einem Parkplatz in der Bahnhofstraße 22 ein BMW 116i beim Ein- oder Ausparken von einem anderen Fahrzeug beschädigt; der Verursacher fuhr davon. Am Samstagabend missachtete ein 31-jähriger Autofahrer die Vorfahrt eines 27-jährigen Radfahrers an der Kreuzung Otto-Meentz-Straße/Bremer Straße; der Radfahrer wurde leicht verletzt.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland, übermittelt durch news aktuell

Der Artikel Randalierer in Fedderwarden nach Schlag gegen Sicherheitsmitarbeiter in Gewahrsam erschien zuerst auf Nordische Post

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EZB-Zinsanhebung: Warum das die Eurozone teuer zu stehen kommen könnte

12. Juni 2026 um 12:00

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Zum ersten Mal seit drei Jahren hat die Europäische Zentralbank die Leitzinsen angehoben – und zwar um 0,25 Prozentpunkte. Dies dürfte auch die Kosten für die Staatsanleihen in die Höhe treiben. Den Euro-Staaten drohen Milliarden an Mehrkosten zur Finanzierung ihrer Schuldenorgien.

Drei Faktoren bestimmen über kurz oder lang die Kosten für die öffentlichen Haushalte in Bezug auf die Bedienung der Staatsschulden: Einerseits die Höhe der Schulden selbst, dann die Laufzeiten von Anleihen bzw. Krediten und dann natürlich auch die dafür zu zahlenden Zinsen. Nun stehen die Staaten der Eurozone vor einem großen Problem. Denn nicht nur, dass die Schuldenberge aufgrund der Dauerkrisen ins Unermessliche wachsen – nun erhöhte die Europäische Zentralbank (EZB) auch noch die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte.

So zahlt die EZB auf Einlagen der Geschäftsbanken statt 2,00 nun 2,25 Prozent Zinsen. Leihen sich die Banken dort Geld, werden 2,40 Prozent fällig und kurzfristige Kredite kosten nun 2,65 Prozent Zins pro Jahr. Zudem wird davon ausgegangen, dass die Zentralbanker angesichts der anhaltend hohen Inflation wegen der Iran-Krise noch in diesem Jahr wohl zwei weitere Zinserhöhungen um jeweils weitere 25 Basispunkte durchdrücken könnten. Doch damit steigt auch die Belastung von Staatshaushalten, Unternehmen und Privatpersonen in Sachen Schuldendienst und Kredite.

Das Problem der EZB-Geldpolitik ist jedoch, dass die Inflationsrate, welche sie unter Kontrolle bringen möchte, nicht monetär (also durch zu viel Geld im Umlauf bzw. eine überhitzende Wirtschaft) bedingt ist, sondern auf einem Angebotsschock beruht. Während also die Wirtschaft unter den hohen Energiepreisen stöhnt und einige Staaten mit zusätzlichen Schulden für Entlastung sorgen wollen, verteuert die Europäische Zentralbank jedoch das dafür notwendige Geld – und würgt die Wirtschaft damit noch weiter ab. Gleichzeitig wird vielen Menschen infolge höherer Kreditzinsen die Kaufkraft noch weiter reduziert. Damit sinken die Steuereinnahmen, während die Ausgaben steigen. Man könnte die Entscheidung der Frankfurter Zentralbanker auch als Bärendienst betrachten.

Zwar liegen die Leitzinsen in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien mit 3,75 Prozent deutlich über dem Niveau der Eurozone, doch für die EU-Staaten selbst ist dies nur ein schwacher Trost. In der Schweiz liegt der Zinssatz nämlich bei 0,00 Prozent. Das ohnehin schon schwache Wirtschaftswachstum in der Eurozone dürfte unter diesen Zinsschritten jedenfalls noch weiter leiden – und könnte Deutschland sogar in die Rezession stürzen lassen.

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