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Friedensdemonstration zum Tag der Begegnung in Torgau am 25. April 2026

28. April 2026 um 12:50

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Rede von Jutta Kausch-Henken am Tag der Begegnung am 25. April in Torgau

81 Jahre nach dem Händedruck hier in Torgau zwischen Leutnant William Robertson von der US-Armee und Leutnant Alexander Silwaschko von der Roten Armee, ist die Situation in der Welt gefährlicher denn je. Es droht ein Dritter Weltkrieg, wenn wir dem um sich greifenden Wahnsinn nicht geschlossen Einhalt gebieten. Die Hoffnung auf eine friedliche, solidarische Welt, in der der Mensch dem Mensch kein Wolf ist, scheint immer unrealistischer, wenn man die öffentlichen Verlautbarungen, die verbalen und realen Aufrüstungsinitiativen der deutschen Elite und der Leitmedien verfolgt. Als Begründung dient heute wie früher: Der Russe bedroht uns. Er hat das schon immer getan. Punkt. Was 1914 nicht stimmte, was 1941 nicht stimmte, stimmt heute auch nicht.

Deutschland wurde vor 81 Jahren in erster Linie von der Roten Armee besiegt. Die Sowjetunion hat den deutschen Faschismus beendet, die Alliierten sind erst dann zur Hilfe geeilt, als klar wurde, dass Hitler den Krieg nicht gewinnen würde. Nicht die GI’s, nein die Rote Armee hat Auschwitz befreit. Nicht die US-Amerikaner, nein, die sowjetischen Völker mit 27 Millionen Toten beklagten die allergrößten Verluste. All das wird heute versucht, aus der Geschichtsschreibung zu radieren und stattdessen den Sieg über den Faschismus der heldenhaften US-Armee anzudichten.

Der symbolische Händedruck als Zeichen der Freundschaft zwischen den USA und der Sowjetunion war nur von kurzer Dauer.

Die Waffen waren kaum eingesammelt, begann man im Westen mit Plänen, die Sowjetunion „im Falle eines Krieges“ mit tausenden von Atombomben zu attackieren. Die Sowjetunion aber hatte gar kein Interesse am Krieg, hatte auch gar keine Ressourcen für solche absurden Pläne. Sie wollte ihr Land wieder aufbauen und hatte damit genug zu tun.

Es hätte die Chance gegeben auf einen wirklichen Neuanfang für Deutschland damals, 1945, wenn es entmilitarisiert geblieben wäre, neutral und friedensfähig. Doch das war nicht im Interesse des US-amerikanischen Imperialismus. Er wollte keine Entmilitarisierung, sondern ein starkes Bollwerk gegen den Kommunismus, der als Idee in den Köpfen der Menschen durchaus attraktiv war zu jener Zeit. Dass diese Idee einer neuen, gerechteren, sozialistischen Welt nicht um sich griff und womöglich die Deutschen in ihrer Mehrheit erfasste, musste verhindert werden. Konrad Adenauer war ein willfähriger Vollstrecker der US-Idee, auf keinen Fall eine Aussöhnung Deutschlands mit der Sowjetunion zuzulassen. Deshalb wurde Deutschland geteilt: „Lieber ein halbes Deutschland ganz als ein ganzes Deutschland halb“, war Adenauers damaliger Ausspruch.

Der Rest ist traurige Geschichte. Es folgte die Politik des Totrüstens unter dem Euphemismus „Wettrüsten“. Die DDR konnte dem imperialen Dauerfeuer 40 Jahre standhalten, trat dann unter dem permanenten Druck der BRD bei. Und wurde prompt von ihr verramscht. Die SU löste sich auf.

Ein zweites Mal wäre die Chance auf Deutschland als Friedensgarant möglich gewesen. Der Zwei-plus-vier-Vertrag, die Charta von Paris hätten dazu den Rahmen bieten können. Aber auch dieses Mal hatten die USA kein Interesse an einer gemeinsamen europäischen Sicherheitsarchitektur von Wladiwostok bis Lissabon. Das Versprechen, dass sich die NATO keinen Zentimeterweit nach Osten ausbreiten wird, wenn die DDR sich auflöst, hielten sie nicht ein.

Ihr Ziel war es, DIE Weltmacht zu sein, sich die Ressourcen der ehemaligen sozialistischen Länder anzueignen und die militärische Kontrolle in allen Teilen der Welt zu besitzen. Und so rückte die NATO Stück für Stück bis an die Grenze Russlands vor, trotz wiederholter Einwände von dessen Seite, weil es sich berechtigterweise durch dieses Näherrücken mehr und mehr bedroht sah.

Der Krieg, der seit über vier Jahren in der Ukraine ausgefochten wird, ist das Ergebnis dieser Missachtung russischer Sicherheitsinteressen. Die Ukraine ist kein Hort der Demokratie, in der unsere Freiheit verteidigt wird, wie uns ständig in die Hirne gehämmert wird. Sie ist vielmehr das Schlachtfeld, auf dem die ukrainische Bevölkerung für die Interessen des „Wertewestens“ stirbt. Und solange die europäischen Länder weiterhin Waffen schicken und den Russenhass schüren statt diplomatische Anstrengungen zu unternehmen, wird dieser Krieg weitergehen. Das Ziel der USA ist die Schwächung Russlands und die Wahnvorstellung der EU ist, wieder als Global Player bei der Aufteilung der Welt mitzumischen.

Mit der zweiten Amtszeit Trumps hat sich zu den schon immer imperialistischen Zielen der USA der Narzissmus dieses Machtmenschen gesellt, der unbedingt Alleinherrscher über den Globus werden will. Und die EU verfällt immer mehr in einen Größenwahn und klatscht begeistert Beifall, wenn der US-amerikanische Außenminister sich auf der Münchner Sicherheitskonferenz dazu hinreißen lässt, die kolonialistischen Verbrechen der Europäer und US-Amerikaner als zivilisatorische Maßnahme für die Länder des Südens zu preisen.

Ein Panoptikum des Grauens, das sich wertebasierte Ordnung, Verteidigung der Demokratie und Freiheit nennt!

Völkerrecht ist schon lange ein Papiertiger, aber nun reicht es nicht mal mehr zum Toilettenpapier.
Es ist nicht neu, dass das Recht des Stärkeren herrscht, aber die Qualität ist neu.
Länder, die sich dem US-Willen nicht beugen, werden unter Druck gesetzt, sanktioniert, erpresst, es werden Regime Changes provoziert, unliebsame Staatsführer ermordet, Kriege unter fadenscheinigen Begründungen bis hin zu fetten Lügen angezettelt.

Die Liste reicht von Jugoslawien bis Iran. 1999 in Jugoslawien ging es angeblich um die Verhinderung einer humanitären Katastrophe, in Afghanistan angeblich um Terrorabwehr, im Irak sucht man bis heute die Massenvernichtungswaffen, in Syrien hat man angeblich das Volk von einem brutalen Diktator befreit.

Beim Genozid in Gaza wird angeblich Israel verteidigt, in Venezuela ging es angeblich um Drogen, im Sanktionskrieg und der permanenten Bedrohung gegen Kuba geht es angeblich darum, Kuba für seine Unterstützung von Terrorstaaten zu bestrafen und im Iran geht es angeblich darum, dem Land die Freiheit zu bringen und die Entwicklung von Atomwaffen zu verhindern.

Die Bundesregierung unterstützt Israel immer noch mit Waffen und steht fest an der Seite Netanjahus, sie deckt die Verbrechen in Gaza, die weiterhin stattfinden und medial keine Beachtung mehr finden, und auch im Libanon und im Iran.

Der Bundeskanzler bedankte sich nach dem 12-Tage-Krieg gegen Iran bei Israel und den USA dafür, dass sie die Drecksarbeit für uns machen. Er verurteilte lautstark die Angriffe Irans auf US-Stützpunkte in den Nachbarländern im Februar diesen Jahres, aber hatte keinerlei Kritik an der Bombardierung iranischer Städte und der Ermordung des Staatsführers sowie Teilen seiner Familie und zahlreichen Militärführern, die der Auslöser für die iranischen Verteidigungsschläge waren.

Wie kann es sein, dass sich eine solch zerstörerische, verantwortungslose Politik austoben kann, ohne dass der Souverän, also wir, dieses unterbinden? Sie ist nicht nur ein Verbrechen, sie ist gegen jede Vernunft, gegen jede Verantwortung, gegen jede Menschlichkeit.

In den USA entwickelt sich unter der Trump-Administration eine faschistische Regierung, wenn man Faschismus versteht als extrem nationalistische, antidemokratische und autoritäre politische Ideologie.

Die EU mit Deutschland als Führungsmacht ist auf dem besten Weg, alle demokratischen und humanistischen Ideen – die doch angeblich ihren Geburtsort hier auf diesem Kontinent haben, man denke nur an Kant oder Marx – in die Tonne zu kloppen.

Nicht friedensfähig sollen wir sein, sondern kriegstüchtig, die Wirtschaft in diesem Land wird bereits umgebaut in eine Kriegswirtschaft, die Jugend wird zum Wehrdienst , sprich Kriegsdienst, gezwungen, sollten sich nicht genügend Freiwillige finden, die für die Interessen der Reichen bereit sind, zu töten und zu sterben.

Wir werden systematisch vorbereitet auf den Krieg. Vor zwei Tagen stellte unser sozialdemokratischer Verteidigungsminister die erste Militärstrategie Deutschlands seit dem zweiten Weltkrieg vor. Darin ist nun klar festgelegt, Deutschland zur stärksten Militärmacht Europas auszubauen. Um aber einen Krieg zu beginnen, muss man die Bevölkerung dazu bringen, den Krieg gut zu finden.

Auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung steht: “Kriege sind vor allem in demokratischen Gesellschaften gegen den Willen der Bevölkerung schwer durchzusetzen. Deshalb müssen Regierung und Militär sicherstellen, dass die Menschen den Krieg mittragen. Um ihr Ziel zu erreichen, setzen sie bewusst Medien als Mittel der Beeinflussung ein. Es wird ein Bild des Krieges vermittelt, das ihn als notwendig und unausweichlich darstellt. Den Versuch der gezielten Beeinflussung der Öffentlichkeit während eines Krieges bezeichnet man als Kriegspropaganda.“
Und genau das passiert gerade hier und heute bei uns.

Meinungsfreiheit existiert nicht mehr wirklich. Außer man vertritt die richtige Meinung, die, die öffentlich in Staatsmedien propagiert wird.

Zensur findet nicht statt, außer, man schreibt etwas, was nicht in die verordnete Staatsdoktrin passt.

Was abweicht von der „gezielten Beeinflussung der Öffentlichkeit“, fällt dann unter „Feindpropaganda“, Zersetzung des Staates, ist im schlimmsten Fall antisemitisch.

Menschen wie der Journalist Hüseyin Doğru oder Jacques Baud werden für vogelfrei erklärt, von all ihren Konten abgeschnitten, sie dürfen keine Arbeit verrichten, für die sie bezahlt werden, wer sich traut, sie zu unterstützen, macht sich strafbar. Sie haben sich keines Verbrechens schuldig gemacht, es gibt keine Anklage, keine Beweisaufnahme, keine Anhörung der Beschuldigten, keine Gerichtsverhandlung, kein rechtsstaatliches Urteil. Die EU hat befunden, dass sie russische Propaganda betrieben haben und das war’s. Punkt. Keine Diskussion oder Widerspruch möglich.

Wie verkommen sind unsere Politikerinnen und Politiker, dass sie sich so über ihren geleisteten Amtseid hinwegsetzen und das Land ruinieren?

Es liegt an uns, nur an uns, diesem Wahnsinn ein Ende zu bereiten. Der Regierung die Gefolgschaft zu verweigern, solange es noch geht. Den Mund aufzumachen und sich nicht einschüchtern zu lassen. Nur Solidarität miteinander kann uns davor bewahren, auch abzutauchen, zu resignieren, es geschehen zu lassen.

Ich möchte schließen mit dem bekannten Zitat von Martin Niemöller:

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

***

Jutta Kausch Henken engagiert sich in der Friedenskoordination – FRIKO – Berlin und in der Initiative ‚Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder‘

(Auszug von RSS-Feed)

Der deutsche Militarismus jubelt!

03. Mai 2026 um 22:02

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Er nutzt die Absage, US-Mittelstreckenraketen in Deutschland zu stationieren, dazu, die Hochrüstung und Anschaffung von Angriffswaffen für die Bundeswehr und die Militarisierung der Gesellschaft zu forcieren

 
Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder“ begrüßt es sehr, dass die US-Regierung auf die Stationierung weitreichender Mittelstreckenwaffen in Deutschland verzichten will. Als Initiatorinnen und Initiatoren des „Berliner Appell“, der genau dies fordert und unter den bundesweit seit seiner Präsentation am 3.10.2024 ca. 100.000 Unterschriften gesammelt wurden, sind wir darüber erleichtert. Denn durch die Bekanntgabe der Entscheidung der US-Regierung, Waffen in Deutschland nicht aufzustellen, mit denen sie das russische Hinterland mit präzisen Erstschlagwaffen treffen und die Hyperschallwaffe Dark Eagle als Enthauptungsschlagwaffe einsetzen können, wird die Spannung gegenüber Russland nicht noch weiter erhöht. Damit reduziert sich auch die Gefahr von russischen Präventiv- oder Gegenschlägen auf Deutschland gewaltig.

Umso mehr empört es uns, dass an der bundesdeutschen Aufrüstung interessierte Kreise nach dieser Ankündigung der US-Regierung dafür plädieren, die hierzulande seit langem gehegten Ambitionen, in eigener Regie Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu stationieren, um russisches Hinterland ins Visier zu nehmen, zu beschleunigen. Das betrifft die bisherige Planung, ab 2029 in den USA für die Bundeswehr 400 Marschflugkörper des Typs Tomahawk (Reichweite 1.600 km) zu kaufen, um sie von deutschen Territorium oder von Fregatten aus gegen gehärtete Ziele im russischen Hinterland abzufeuern, sowie das Vorhaben, eine europäische Mittelstreckenwaffe (ELSA, Reichweite über 2.000 km) zu entwickeln.

Wenn das damit begründet wird, dadurch eine angebliche Fähigkeitslücke bei land- und seebasierten Mittelstreckenwaffen gegenüber Russland auszugleichen, wird außer Acht gelassen, dass das gesamte Kräfteverhältnis zwischen Russland und der NATO in Rechnung gestellt werden muss. Allein die europäischen NATO-Staaten – ohne die USA – verfügen über mehr als doppelt so viele Kampfpanzer und Kampfflugzeuge wie Russland und schicken sich an, ihre Militärhaushalte drastisch zu erhöhen, während Russland seine Militärausgaben in diesem Jahr senken will. Wir erinnern daran, dass zum Einmaleins der erfolgreichen Kriegsführung gehört, dass die angreifende Seite über eine dreifache Überlegenheit verfügen muss, wenn sie im Krieg siegen will. Davon ist Russland sehr weit entfernt und eine Absicht, diese Überlegenheit erreichen zu wollen, ist nicht erkennbar.

Wir begrüßen es ebenso, dass die USA Truppenkontingente aus Deutschland abziehen wollen, wenden uns aber dagegen, dass dies dazu benutzt wird, die beispiellose deutsche Aufrüstung noch zu beschleunigen. Wir lehnen das Vorhaben der neuen deutschen Militärstrategie ab, wonach Deutschland zur Führungsnation der NATO in Europa und die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee in Europa wird. Denn nach wie vor ist es die durch Grundgesetz und 2plus4 Vertrag festgelegte Aufgabe der Bundeswehr, eine Verteidigungsarmee zu sein. Weder Europa noch wir brauchen eine neue deutsche Militärmacht.

Wir fordern:

  • Keine Mittelstreckenwaffen auf deutschem Boden!
  • die Abrüstung der Bundeswehr, wodurch die Wehrpflicht hinfällig ist und der Sozialbbau verhindert wird
  • den diplomatischen Einsatz der Bundesregierung zur Beendigung des Ukrainekriegs mit dem Ziel, eine stabile europäische Friedensordnung zu erzielen, die gleiche Sicherheit für alle Seiten gewährleistet.

Es ist an der Zeit, widerständig zu werden!
Beteiligt euch an den Demonstrationen am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart!

Wir brauchen Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit!

Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder“

Yusuf As, Wiebke Diehl, Julian Eder, Ulrike Eifler, Andreas Grünwald, Joachim Guilliard, Rita-Sybille Heinrich, Lühr Henken, Andrea Hornung, Jutta Kausch-Henken, Ralf Krämer

(Auszug von RSS-Feed)

Newsletter 04/2026 – Schulstreik am 8. Mai 2026

23. April 2026 um 00:32

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Am 23. April 2026 wurde unser Newsletter 04/2026 verschickt. Der Schwerpunkt liegt in diesem Newsletter bei folgenden Themen: Nächster Schulstreik am 8. Mai 2026; Demonstrationen am 30. Mai in Wiesbaden und Grafenwöhr; Erklärung: Russland ist nicht unser Feind. Darüber hinaus gibt es einen kurzen Rückblick auf die Ostermärsche sowie Ankündigungen für verschiedene Veranstaltungen. Darunter einen Internationalen Friedenskongress in London sowie Veranstatungen im Zusammenhang mit dem 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion. Wir informieren zudem über einen Brief an alle Delegierte und Gäste des bevorstehenden DGB-Bundeskongresses.

Hier kannst Du dir diesen Newsletter so aufrufen, wie er als Mail verschickt wird:

Newsletter 04/2026 im Mailverkehr

Hier findest Du ihn im PDF-Format:

Newsletter 04/2026 im PDF-Format
 
 

 
 

(Auszug von RSS-Feed)

Russland ist nicht unserer Feind – gegen Hochrüstung und Militarisierung

21. April 2026 um 18:03

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Erklärung der Initiative ‚Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder‘ zum 85. Jahrestag des deutschen Vernichtungskriegs gegen die Sowjetunion

»Wer als Deutscher über Russland und seine Menschen redet, auch über seine Politiker, seinen Präsidenten, muss im Gedächtnis haben, was heute vor 75 Jahren begann. Dann wird jede verletzende Arroganz verfliegen und sich das Bedürfnis regen, wenigstens einen Bruchteil des Horrors wieder gutzumachen. «
(Erhard Eppler, am 22.6.2016 zum 75. Jahrestag des Kriegsbeginns)

Am 22. Juni 1941 überfiel die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Der als rassenideologischer Vernichtungskrieg geplante Feldzug führte zu einer beispiellosen Brutalität in der Kriegsführung und der Besatzungspolitik. Hauptziel des deutschen Faschismus war die Ausmerzung des Sozialismus („jüdischer Bolschewismus“) sowie die Eroberung eines riesigen Kolonialreiches in Osteuropa bis zum Ural („neuer Lebensraum im Osten“), und die rücksichtslose „Germanisierung“ und Versklavung der zu „Untermenschen“ erklärten slawischen Völker.
 

Die Sowjetunion trug die Hauptlast des Kampfs gegen den Faschismus!

 
Der Raub von Rohstoffen, Nahrungsmitteln und Arbeitskräften sollte die Ressourcen schaffen, die das faschistische Deutschland zur Fortsetzung seines Kampfes um die Vormachtstellung in der Welt benötigte und gleichzeitig Versorgungsmängel für die deutsche Bevölkerung begrenzen. Der Hungertod von vielen Millionen Sowjetbürgern war einkalkuliert. Die Wehrmacht führte ihren Feldzug daher vom ersten Tag an mittels barbarischen Terrors gegen die Zivilbevölkerung. Musste sie sich zurückziehen, hinterließ sie „verbrannte Erde“. Von 1941 bis 1945 zerstörten deutsche Soldaten über 1700 Städte, 70.000 Dörfer, 32.000 Fabriken und 4000 Bibliotheken.

Insgesamt kamen bis zum Sieg über den deutschen Faschismus mehr als 27 Millionen Sowjetbürgerinnen und Sowjetbürger ums Leben. Millionen sowjetischer Kriegsgefangener und Zwangsarbeiter:innen starben in deutschen Lagern. Der Überfall markierte zugleich den Beginn des Holocausts – die Ermordung der Jüdinnen und Juden in allen von Deutschland eroberten und besetzten Ländern.

Die Bestrebungen, „Lebensraum“ im Osten zu gewinnen, hatte es schon im deutschen Kaiserreich gegeben und auch 1941 gab es in den herrschenden Kreisen breite Zustimmung. Nicht nur die Faschisten, nahezu alle bedeutenden Kräfte aus Politik, Wirtschaft und Militär standen einmütig und entschlossen hinter dem Überfall auf die UdSSR und waren vom Erfolg überzeugt.

Doch Ende 1941 wurde der Vormarsch vor Moskau gestoppt. Ein Jahr später besiegelte dann die vernichtende Niederlage in Stalingrad die Wende im Zweiten Weltkrieg. Unter ungeheuren Opfern und Entbehrung leisteten die Bevölkerung der Sowjetunion und ihre Rote Armee den größten Beitrag zur Befreiung Europas von der Herrschaft des deutschen Faschismus.
 

Verpflichtung Deutschlands für Frieden und Entspannung

 
Von deutschem Boden soll nie wieder Krieg ausgehen, das war bekanntlich nach 1945 breiter Konsens in beiden deutschen Staaten. Als Konsequenz der ungeheuren deutschen Schuld wurde das Friedensgebot zentraler Bestandteil des Grundgesetzes, das die BRD zudem auch vorbehaltlos auf das Gewaltverbot der UN-Charta verpflichtet. Bestand hatte dies nicht. Beerdigt wurde es im wiedervereinten Deutschland mit der Teilnahme am NATO-Krieg gegen Jugoslawien, einem eindeutig völkerrechtswidrigen Angriffskrieg.

Aus dem verbrecherischen Krieg gegen die Sowjetunion erwächst eine besondere geschichtliche Verantwortung Deutschlands gegenüber dessen Völkern, insbesondere auch gegenüber den Menschen in Russland: die Verpflichtung als Nachfolgerin des „Dritten Reiches“, zur Verständigung, zu einer Politik für Frieden und Entspannung.

Davon will man hierzulande schon lange nichts mehr wissen. Gemeinsam mit ihren NATO-Verbündeten setzen die Herrschenden in Deutschland auf Konfrontation, Aufrüstung und Truppenaufmarsch gegen Russland. Folgerichtig wollen sie auch die Erinnerung an den Raub- und Vernichtungskrieg im Osten Europas verblassen lassen. Vertreter Russlands werden sogar von Veranstaltungen zum Gedenken an dessen Jahrestag oder den Tag der Befreiung ausgeladen. Die überragenden Verdienste der Sowjetunion bei der Niederschlagung der Naziherrschaft werden heruntergespielt oder ganz ausgeblendet. Indem neben Fahnen und Symbolen Russlands auch die der Sowjetunion verboten werden, zeigt sich der revanchistische Geist dahinter.

Schon seit vielen Jahren wird das Feindbild Russland wiederbelebt und gepflegt. Statt sich nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine um ein rasches Ende des Krieges zu bemühen, wie es die historische Verantwortung für Ukrainer wie Russen verlangt hätte, stieg Berlin im Gleichschritt mit seinen NATO-Verbündeten selbst in den Krieg ein und feuert ihn seither an vorderster Front mit der Lieferung von immer mehr und schwerer Waffen an. Heute rollen deutsche Leopard-Panzer dort, wo vor 85 Jahren ihre Wehrmachts-Vorgänger „Panther“ und „Tiger“ angegriffen haben, feuern deutsche Geschütze wieder auf russische Truppen. Parallel dazu führt Deutschland auch am vehementesten den Wirtschaftskrieg gegen den Nachbarn im Osten Europas, mit dem erklärten Ziel ihn „zu ruinieren“ –  ohne Rücksicht auf die gravierenden Schäden für die heimische Wirtschaft und Bevölkerung.

Die Herrschenden in Deutschland nahmen den russischen Einmarsch zum Anlass in extremem Ausmaß aufzurüsten und dafür Hunderte von Milliarden Euro zu verschleudern. Die ganze Gesellschaft soll „kriegstüchtig“ gemacht werden – gegen Russland. US-Mittelstreckenwaffen sollen in Deutschland stationiert werden, die Ziele in Russland mit geringer Vorwarnzeit treffen können, darunter Hyperschallraketen, die Enthauptungsschläge, wie gegen den Iran, ermöglichen sollen.

Die tatsächlichen Gründe Moskaus für den Krieg gegen die Ukraine ignorierend, wird zur Rechtfertigung der Kriegsvorbereitungen über alle Kanäle Angst vor einer Bedrohung durch Russland geschürt. Dessen Streitkräfte würden nach der Ukraine bald auch NATO-Länder angreifen. Dabei ist offensichtlich, dass Russland weder den Willen hat, das stärkste Militärbündnis der Welt anzugreifen, noch die militärischen Fähigkeiten dazu. Ex-Kanzler Scholz und der heutige Vizekanzler Klingbeil haben die wahren Ziele schon 2022 klar benannt. Deutschland soll größte europäische Militärmacht innerhalb der NATO werden und im Rahmen der EU zu einer Führungsmacht in der Welt. Die Merz-Regierung steigert die Anstrengungen noch. Zu Recht wächst auch in den benachbarten EU- und NATO-Ländern bereits massives Unbehagen.

Mit der Unterzeichnung strategischer Verteidigungsabkommen mit der Ukraine hat die Bundesregierung die deutsche Kriegsbeteiligung weiter intensiviert. Sie hat Deutschland nun offiziell zur Kriegspartei gemacht und will durch eine gemeinsame Rüstungsproduktion die Ukraine auch über ein Kriegsende hinaus als Aufmarschgebiet gegen Russland ausbauen. Die in Berlin tonangebenden Falken werden dies als gute Ausgangsbasis für eine Revanche für die Niederlage 1945 sehen.

Während der Stellvertreterkrieg in der Ukraine weiter mit neuen Waffen befeuert wird, lassen Hochrüstung und Militarisierung in Deutschland und der EU die Gefahr eines großen Krieges stetig steigen, steuern geradezu auf einen Krieg zu, in dem sich Atommächte gegenüberstehen.
 

Frieden in Europa und der Welt kann es nur mit und nicht gegen Russland geben!

 
In dem wir an den Beginn des Vernichtungsfeldzuges vor 85 Jahren und an die Grauen des Zweiten Weltkrieges erinnern, verlangen wir die sich daraus ergebende historische Verpflichtung Deutschlands, diese brandgefährliche Kriegspolitik zu beenden.

Wir sagen, Russland ist nicht unser Feind, sondern ein Nachbar, mit dem wir uns verständigen müssen. Statt Konfrontation und Kriegsvorbereitung fordern wir das Eintreten für eine ernsthafte Friedens- und Entspannungspolitik. Auf die Tagesordnung gehört ein System gemeinsamer Sicherheit und kontrollierter Abrüstung in Europa und weltweit. Sicherheit für uns Menschen kann nicht durch Hochrüstung, Kriegsdrohungen und militärischer Interventionen erreicht werden.

Wir rufen dazu auf, sich an den Veranstaltungen und Aktionen zum 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion zu beteiligen oder selbst welche zu organisieren.

Initiative ‚Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder‘
(April 2026)

Hier könnt ihr diese Erklärung als PDF-Datei downloaden:

Erklärung zum 85. Jahrestag als PDF-Datei downloaden
 


 

Wir rufen dazu auf, sich an den Veranstaltungen und Aktionen zum 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion zu beteiligen oder selbst welche zu organisieren.

 

Geplant sind bis jetzt u.a.:

 
 

Eine größere politisch-kulturelle Kundgebung am 20. Juni in Berlin
Motto ‚Russland ist nicht unser Feind‘

 
Die Kundgebung zu der überregional mobilisiert wird, wird von der Initiative Russland ist nicht unser Feind organisiert.

  • Datum: 20. Juni 2026
  • Zeit: 13:00 – 15:00 Uhr
  • Ort: Berlin, Brandenburger Tor

Die Initiative hat für diese Kundgebung und weitere Aktivitäten einen Aufruf veröffentlicht, der über den folgenden Link gelesen und auch unterzeichnet werden kann:

https://russlandistnichtunserfeind.de/aufruf/

Im Vorwege dieser Veranstaltung finden zahlreiche Webinare und weitere Veranstaltungen statt. Näheres dazu findet ihr hier:

https://russlandistnichtunserfeind.de/tipps-und-termine/

Die Initiative hat dazu einen Flyer erstellt. Um sich den Flyer herunterzuladen, klickt bitte auf das folgende Bild.

 

 

 

Webinar zum sogenannten Hitler-Stalin-Pakt
am 28. April ab 18:30 Uhr

 
Thematisch geht es bei dieser Veranstaltung der Initiative Russland ist nicht unser Feind mit Dr. Inge Plettenberg (Historikerin, Autorin) um den damaligen Nichtangriffsvertrag zwischen Deutschland und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken. War das Schuld am Zweiten Weltkrieg? Legenden – Fakten – Folgen.

Wer an dieser Online-Veranstaltung teilnehmen möchte, muss sich zuvor anmelden. Unmittelbar danach wird dem sich Anmeldenden ein individueller Zugangslink per Mail zugestellt, mit dem man sich am 28. April kurz vor 18:30 Uhr in die Veranstaltung einwählen kann.

Anmeldelink für die Veranstaltung am 28. April
 

 

 

Veranstaltung des AK 8. Mai des BDWO e.V.
zum Beginn eines Weltanschauungs- und Vernichtungskrieges
am 30. Mai 10:00 Uhr in Berlin-Lichtenberg

 
Am 22. Juni 1941 drangen Truppen der Wehrmacht auf breiter Front auf sowjetisches Territorium vor, der deutsche Vernichtungskrieg gegen die UdSSR begann. Das nationalsozialistische Deutschland führte im Namen Europas und der „arischen Rasse“ einen „Kreuzzug gegen den Bolschewismus“.

Zu dieser Veranstaltung des Bundesverbandes Deutscher West-Ost-Gesellschaften e.V. – Arbeitskreis 8. Mai – wird u.a. Dr. Carola Tischler erwartet. Sie präsentiert neue Forschungen zum deutschen Angriff auf die UdSSR. Außerdem gibt es eine Filmvorführung.

Näheres zu dieser Veranstaltung, findet ihr hier:

Veranst. zun 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion am 30. Mai in Berlin-Lichtenberg
 

 

 

Filmbesprechungen am 4. Juni und am 5. Juni in Hamburg unter dem Motto ‚Die Spur unserer Großväter in Russland‘

 
Im Film „Die Spur des Vaters“ (1989, 75min) rekonstruiert der Filmemacher Christoph Boekel anhand der Kriegstagebücher seines Vaters die Route, auf der sein Vater 1941 bis kurz vor Moskau gelangte. Konfrontiert mit den Leiden der russischen Bauern, die den Übergriffen der Wehrmacht ausgeliefert waren, erfahren wir von schmerzvollen Erinnerungen der Überlebenden. Der Krieg ist weder für sie noch für den Filmemacher beendet. Der Film entwickelt sich zu einem intensiven Dialog zwischen den Generationen.

Organisiert werden diese Veranstaltungen vom unsereweltclub in Hamburg. In Kooperation mit dem Kulturverein Olmo e.V.

Am 4. Juni findet eine Filmbesprechung ab 17:30 Uhr im Jenfeld Haus, Charlottenburger Straße 1 / 22045 Hamburg statt.

Näheres Infos dazu sind hier zu finden:
Filmveranstaltung am 4. Juni in Hamburg

Am 5. Juni findet diese Filmbesprechung ab 19:00 Uhr im Bürgerhaus Langenhorn statt.

Näheres Infos dazu sind hier zu finden:
Filmveranstaltung am 5. Juni in Hamburg
 

 

 

Friedenskonferenz in Heidelberg am 13. Juni 2026

 
Diese Friedenskonferenz in Heidelberg wird vom Antikriegsforum Heidelberg organisiert. Beteiligt ist auch pax christi Heidelberg, der Diözesanverband Freiburg sowie der Erhard-Eppler-Kreis. Sie beginnt am 13. Juni um 14 Uhr im „Haus der Begegnung“, Merianstraße 1, gegenüber der örtlichen Jesuitenkirche in der Heidelberger Altstadt. Erwartet werden als Gäste unter anderem Oleg Ju. Krasnitskiy (Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn), Michael von der Schulenburg (ehemaliger UN-Diplomat, MdÉP BSW), Arno Gottschalk (Eppler-Kreis, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft SPD), Joachim Guilliard (Publizist, Friedensbündnis Heidelberg) und Dr. Theodor Ziegler (Friedensforscher, Diakon und Liedermacher).

Nähere Infos sind hier zu finden:

Friedenskongress in Heidelberg am 13. Juni 2026
 

 

 

Internationales Treffen gegen Faschismus und Krieg am 21. Juni in Saarbrücken / Luxemburg und Frankreich

 
Dieses Internatiomale Treffen beginnt am 21. Juni um 8:00 Uhr in Saarbrücken mit einer Busfahrt nach Luxemburg und Frankreich, wo unter anderem das Widerstandsmuseum in Esch sur Alzette besichtigt wird. Anschließend gibt ess im Département Moselle eine Besichtigung und Führung, dem schließlich um 15 Uhr eine Kundgebung an der Stèle du Ban Saint Jean unter dem Motto „85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ mit Gewerkschaftskollegen aus Frankreich, Luxemburg und Deutschland folgt. Die Rückkehr in Saarbrücken ist gegen 17 Uhr geplant.

Nähere Infos dazu finden sich auf der Webseite der Rosa-Luxemburg-Stiftung:

Informationen zum Internationalen Treffen am 21. Juni
 

 

 

Weitere Veranstaltungen

 
Haben wir Veranstaltungen zu diesem Thema übersehen, werden diese von euch zusätzlich geplant, dann schickt uns bitte eine Mail an [email protected]. Wir nehmen Sie dann hier in unsere Webseite mit auf.
 

 

(Auszug von RSS-Feed)

Russia Today Bericht: Trump über Angriffe auf Venezuela: “Es war eine brillante Operation” -Russland, China, Kolumbien, Brasilien, Mexiko, Nicaragua und Kuba haben ihre Unterstützung für Caracas zum Ausdruck gebracht.

03. Januar 2026 um 13:33

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Quelle:
https://esrt.online/actualidad/580121-trump-ataques-venezuela-operacion-brillante

US-Präsident Donald Trump bestätigte den Erfolg der Mission, seinen venezolanischen Amtskollegen Nicolas Maduro zusammen mit seiner Frau zu verhaften, berichtete die New York Times am Samstag unter Berufung auf ein kurzes Telefoninterview mit dem Präsidenten.

“Sehr gute Planung und viele ausgezeichnete Truppen und großartige Leute”, sagte Trump. “Es war eine brillante Operation”, fügte er hinzu.

Auf die Frage, ob er die Genehmigung des Kongresses für die Operation oder die Zukunft für Venezuela beantragt habe, antwortete der Präsident, dass er diese Fragen während seiner Pressekonferenz in Mar-a-Lago am Morgen ansprechen werde.

Auf der anderen Seite sagte ein US-Beamter, dass es während der Operation keine Opfer in den Truppen seines Landes gab, lehnte es jedoch ab, sich zu den venezolanischen Opfern zu äußern.

“Sehr ernste militärische Aggression”

Die venezolanische Regierung sprach am Samstag nach dem ersten Luftangriff der USA gegen die Stadt Caracas “und die Staaten Miranda, Aragua und La Guaira”, die als “sehr ernste militärische Aggression” bezeichnet wurden.

“Diese Tat stellt eine eklatante Verletzung der Charta der Vereinten Nationen dar, insbesondere deren Artikel 1 und 2, die die Achtung der Souveränität, der rechtlichen Gleichheit der Staaten und das Verbot der Gewaltanwendung verankern. Eine solche Aggression bedroht den internationalen Frieden und die Stabilität, insbesondere in Lateinamerika und der Karibik, und gefährdet das Leben von Millionen Menschen ernsthaft”, heißt es in einer Erklärung.

Am frühen Morgen waren in verschiedenen Punkten der venezolanischen Hauptstadt Detonationen zu hören. Social-Media-Berichte zeigen auch den Überflug von Hubschraubern.

In der Erklärung warnte Caracas, dass das Ziel der Angriffe “kein anderes ist, als die strategischen Ressourcen Venezuelas zu beschlagnahmen, insbesondere sein Öl und seine Mineralien, die versuchen, die politische Unabhängigkeit der Nation mit Gewalt zu brechen”.

Trotz des Drucks warnte Venezuela die USA: “Sie werden keinen Erfolg haben. Nach mehr als zweihundert Jahren Unabhängigkeit verteidigen das Volk und seine legitime Regierung die Souveränität und das unveräußerliche Recht, über ihr Schicksal zu entscheiden. Der Versuch, einen Kolonialkrieg durchzusetzen, um die republikanische Regierungsform zu zerstören und einen „Regimewechsel“ in Allianz mit der faschistischen Oligarchie zu erzwingen, wird wie alle vorherigen Versuche scheitern.

Inmitten der Situation ordnete der venezolanische Präsident die Umsetzung des Staates Foreign Concussion im gesamten nationalen Gebiet an, mit dem Ziel, “die Rechte der Bevölkerung zu schützen, das volle Funktionieren der republikanischen Institutionen und sofort in den bewaffneten Kampf zu ziehen”.

“Das ganze Land muss aktiviert werden, um diese imperialistische Aggression zu besiegen”, hieß es in der Erklärung. In ähnlicher Weise sagte Caracas, dass es an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN), den Generalsekretär der Vereinten Nationen, die Kommunikade der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (Celac) und die Bewegung der blockfreien Länder (MNOAL) gehen wird, um “die Verurteilung und Rechenschaftspflicht der US-Regierung” zu fordern.

Auf der anderen Seite warnte Venezuela, dass “das Recht, Selbstverteidigung auszuüben, um sein Volk, sein Territorium und seine Unabhängigkeit zu schützen”, vorbehalten sein werde, und forderte die internationale Solidarität auf, die ausländische Aggression abzulehnen.

Mehrere Länder, darunter Kuba, Iran, Kolumbien und die Türkei, verurteilten US-Aktionen und drückten ihre Unterstützung für Caracas aus.

“Total Block”

Seit letztem August haben die USA einen militärischen Einsatz in Gewässern des Karibischen Meeres in der Nähe von Venezuela aufrechterhalten, was sie einst als Anti-Kartell-Operation begründeten. Im Gegensatz dazu hat Caracas diese Aktionen als “Bedrohung” gegen seine Souveränität bezeichnet und angeprangert, dass das wahre Interesse des Weißen Hauses darin besteht, einen “Regimewechsel” zu realisieren, um den venezolanischen Naturreichtum, insbesondere Öl und Gas, zu plündern.

Trumps Entscheidung, “eine totale und vollständige Blockade aller sanktionierten Öltanker, die in Venezuela ein- und ausreisen” zu befehlen, zu dem Plädoyer anzuordnen, dass dieses Land am 16. Dezember “Grobes, “Land und andere Vermögenswerte” aus Washington gestohlen hatte, stellte einen Wendepunkt im Rahmen einer wachsenden militärischen Belagerung des bolivarischen Landes dar.

“Venezuela ist vollständig von der größten Marine umgeben, die jemals in der Geschichte Südamerikas versammelt war”, kündigte er damals an und versprach, dass die Belästigung zunehmen würde, es sei denn, sie “kehren in die USA zurück”, alles, was in ihrem Wort “gestohlen” wurde, obwohl er keine Beweise vorlegte, die seine Signalisierung unterstützten.

Unbegründete Anschuldigungen

Auf der anderen Seite bezeichnete Trump die venezolanischen Behörden als “illegitimes Regime” und designóernannte die Mitglieder der Regierung zur “internationalen Terrororganisation”, die das Schleusen öffnete, um zu versuchen, das militärische Ergebnis als einzige Möglichkeit zu rechtfertigen, das zu stoppen, was das Weiße Haus als Bedrohung für ihre nationale Sicherheit definiert hat.

Insbesondere beschuldigte er unbegründet Venezuelas hochrangige Beamte, “das Öl von […] gestohlenen Einlagen zu verwenden, um Drogen-Terrorismus, Menschenhandel, Mord und Entführung zu finanzieren” und “illegale und kriminelle Einwanderer” in die USA zu schicken. Ebenso sagte er, dass seine Regierung “Verbrechern, Terroristen oder anderen Ländern nicht erlauben würde, sein Land zu stehlen, zu bedrohen oder zu schädigen”, oder dass “ein feindliches Regime” ein Öl übernimmt, das er als sein eigenes behauptete, obwohl der Untergrund Venezuelas lokalisiert ist.

Interventionismus und Kolonialismus

Die venezolanischen Behörden lehnten Trumps Ankündigung kategorisch ab, die sie als “rücksichtslose und ernste Bedrohung gegen die Bolivarische Republik Venezuela” bezeichneten, da der republikanische Politiker behauptete, “völlig irrational eine angebliche Marinemilitärblockade gegen Venezuela , mit dem Ziel, den Reichtum zu stehlen”, der ausschließlich dem venezolanischen Volk gehört.

»Der Herr. Donald Trump übt auf textliche Weise den folgenden interventionistischen und kolonialistischen Ausdruck aus: “bis zu all dem Öl, dem Land und anderen Vermögenswerten, die uns vor der Rückkehr in die Vereinigten Staaten gestohlen wurden.” Seine wahre Absicht, die von Venezuela und den Menschen in den USA bei großen Demonstrationen denunziert wurde, war immer, das Öl, Land und Mineralien des Landes durch gigantische Lügen- und Manipulationskampagnen anzueignen, “lest eine Erklärung von Vizepräsidentin Delcy Rodriguez.

Verteidigungsminister Wladimir Padrino Lopez nannte Trumps Äußerungen auch “wahnhaft”, während er warnte, dass die US-Eskalation in der Karibik “globale Energiestabilität in Gefahr” bringe.

“Die USA demonstrieren eine radikale, offene Verzweiflung im Umgang mit ihrer Außenpolitik, insbesondere mit Venezuela. Wir sagen heute, dass Venezuela einen Sieg erzielt hat, weil die Wahrheit aufgetaucht ist: Das ist für Öl, das ist für unsere natürlichen Ressourcen. Es ist kein Drogenhandel, es sind nicht die kriminellen Banden”, sagte er im Zusammenhang mit dem Lesen einer Erklärung in Ablehnung von Trumps Sprüchen.

In einer weiteren öffentlichen Intervention bekräftigte Padrino López, dass sein Land unter keinen Umständen auf die Verteidigung seiner Souveränität verzichten werde.reiteró “Die US-Regierung muss wissen, dass wir nicht aufgeben werden. Es ist ein historisches Unmögliches für uns, uns nach den Geschichtsstunden, die wir haben, zu ergeben, die uns unsere Befreier und Befreier gegeben haben.”

“Internationale Piraterie”

Der Ankündigung der Blockade ging die militärische Übernahme eines Tankers voraus, der venezolanisches Rohöl in der Nähe der Küste Venezuelas trug, und der anschließenden illegalen Beschlagnahmung der Ladung durch das US-Militär. “Wir werden es bleiben”, sagte Trump, als er von der Presse nach dem Thema gefragt wurde, während Caracas einen “eklatanten Diebstahl” und einen “Akt der internationalen Piraterie” nannte.

Der venezolanische Präsident wies die Situation der “absolut kriminellen und illegalen Handlung” zurück und beschuldigte das Weiße Haus, “als Piraten der Karibik gegen ein kommerzielles, kommerzielles, ziviles, privates, ein Schiff des Friedens” zu fungieren.

Dieses Ereignis wurde von Venezuela vor dem UN-Sicherheitsrat denunziert, der die unbeschadete Verurteilung des Diebstahls von Rohöl forderte und verlangte, dass dieses Gremium dringende Maßnahmen ergreift, um zu verhindern, dass die USA oder ein anderer Staat ihre Waren legitim handeln oder es dem lateinamerikanischen Land unmöglich machen, ihre Waren rechtmäßig zu handeln.

Venezuela unter der Belagerung der USA

Darüber hinaus haben China, Kolumbien, Brasilien, Mexiko, Nicaragua und Kuba ihre Unterstützung für Caracas zum Ausdruck gebracht.

Seit letztem August haben die USA den größten militärischen Einsatz der letzten Jahrzehnte in karibischen Gewässern mit einer anhaltenden Präsenz von Marine- und Luftanlagen aufrechterhalten. Zunächst rechtfertigte Washington diese Operation mit der angeblichen Bekämpfung des Drogenhandels und machte die Regierung des venezolanischen Präsidenten dafür verantwortlich, zu diesem Verbrechen beizutragen, ohne Beweise vorzulegen.

Im Laufe der Monate hat Washingtons offizielles Narrativ eine vorhersehbare Wendung erfahren. Wie die venezolanische Regierung angeprangert hatte, ist der angebliche Fokus auf Drogenhandel einem Diskurs gewichen, der sich offen auf die Kontrolle und illegale Aneignung der Energieressourcen des südamerikanischen Landes konzentriert, in einem Kontext zunehmendem wirtschaftlichen Druck und Drohungen mit Gewaltanwendung. In den letzten Wochen haben die USA mindestens zwei Öltanker , in einer Tat, die von Caracas “Diebstahl” und Piraterie genannt wurde.

Auch die US-Militäroperation hatte tödliche Folgen. Mehr als 100 Menschen wurden durch mehr als 30 der Bombenanschläge auf kleine Schiffe in den Gewässern der Karibik und im Pazifik , ohne dass die USA die Verbindung dieser mit illegalen Aktivitäten öffentlich demonstrieren.

Nicolás Maduro hat wiederholt davor gewarnt, dass der natürliche Reichtum des Landes das wahre Ziel der US-Aggression gegen Caracas ist.

Die venezolanische Position wurde offen von Russland unterstützt, dessen ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, Vasili Nebenzia, warnte, dass Moskau “alle Gründe zu der Annahme hat, dass das, was die USA derzeit gegen Venezuela tun, keine spezifische Aktion ist: Es ist eine Intervention, die ein Modell für zukünftige Militäraktionen gegen andere lateinamerikanische Staaten werden könnte.”

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Netanjahu drängt Trump in den Krieg gegen Iran | Trita Parsi

03. Januar 2026 um 00:48

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In diesem ausführlichen Gespräch spricht Trita Parsi mit India & Global Left über das bevorstehende Treffen zwischen Netanyahu und Trump sowie über Israels erneuten Vorstoß zu einem Krieg gegen den Iran. Wir erörtern, wie Premierminister Benjamin Netanyahu versucht, die US-Politik unter einer möglichen Trump-Präsidentschaft zu beeinflussen, welche strategischen Überlegungen hinter der Eskalation der Spannungen mit dem Iran stehen und ob Washington in einen weiteren katastrophalen Krieg im Nahen Osten hineingezogen wird. Parsi analysiert die regionalen Auswirkungen einer US-israelischen Konfrontation mit dem Iran, einschließlich der Folgen für Gaza, die Hisbollah, das Rote Meer, die Golfstaaten und die globalen Energiemärkte. Wir untersuchen außerdem, was ein Krieg für die iranische Innenpolitik, die israelische Sicherheit und das langfristige Kräfteverhältnis in Westasien bedeuten würde. Dieses Gespräch stellt die Narrative der Mainstream-Medien infrage und erklärt, wer von der Eskalation profitiert, wer den Preis dafür zahlt und warum die Diplomatie in einem so gefährlichen Moment an den Rand gedrängt wird.

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Verdienter Mörder des Tages: Kirilo Budanow – Von Arnold Schölzel (junge Welt)

02. Januar 2026 um 23:13

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Am Freitag, zwei Tage vor seinem 40. Geburtstag, nahm der Chef der Hauptverwaltung Aufklärung des ukrainischen Verteidigungsministeriums (HUR), Generalleutnant Kirilo Budanow, großzügig ein Geschenk seines Präsidenten Wolodimir Selenskij an: Er habe dessen Angebot, Chef des Präsidialamtes zu werden, akzeptiert, teilte er auf seinem Telegram-Kanal mit. Budanow wird Nachfolger von Andrij Jermak, der am 28. November zurücktrat, als seine Wohnung von Antikorruptionsermittlern durchsucht wurde. Es ging um schlappe 100 Millionen US-Dollar Schmiergeld, die sich eine Bande aus Ministern, Abgeordneten und langjährigen Selenskij-Freunden gegenseitig zugeschoben haben soll.

Das wichtigste Kriterium für einen Nachfolger war daher, Talent beim Tarnen der eigenen illegalen Nebeneinnahmen bewiesen zu haben. Klebrige Finger wurden Budanow, der seit 2007 im HUR aktiv ist, im Kiewer Bestechungssumpf noch nie nachgesagt, lediglich ehrenvoll blutige.

hier weiterlesen:
https://www.jungewelt.de/artikel/514955.html

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Krieg zwischen Hütten. Internationalisierter Ukraine-Konflikt begünstigt Transfer von militärischem Know-how und Waffen in lateinamerikanische Armensiedlungen (junge Welt)

02. Januar 2026 um 05:52

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Rio de Janeiro abgespielt hat, markiert eine neue Eskalationsstufe der Gewalt in Lateinamerika. Während einer Großoperation gegen das Comando Vermelho (CV) setzten Mitglieder der Gang bewaffnete Drohnen ein und koordinierten Angriffe auf Polizei und Militär aus der Luft. Mehr als 120 Menschen starben bei dem Einsatz. Die Szenen erinnerten weniger an klassische Bandenkriminalität als an moderne Kriegführung – mit deutlichen Parallelen zum Konflikt in der Ukraine.

hier weiterlesen:
https://www.jungewelt.de/artikel/514905.ukraine-krieg-krieg-zwischen-h%C3%BCtten.html

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Friedensaktivist der frühen Stunde: Eine (Weihnachts-)Begegnung mit Wolf G. – Von Rainer Werning (Nachdenkseiten)

25. Dezember 2025 um 15:46

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Der Bonner Diplom-Mathematiker Wolf Göhring (86) ist ein alerter Zeitzeuge bundesrepublikanischer Geschichte und Friedensaktivist seit Mitte der 1960er-Jahre. Während Menschen in seinem Alter – Linke oder Ex-Linke zumal – Seiten oder Barrikaden wechselten, blieb er sich treu und versucht als partout „Kriegsuntüchtiger“ zum Schluss dieses Interviews, einen marxistischen Weg zu einer friedlichen Welt zu skizzieren.

Für die NachDenkSeiten führte Rainer Werning ausgiebige Gespräche mit Wolf Göhring

Teil 1: hier weiterlesen:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=144022

Teil 2: hier weiterlesen:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=144042

Teil 3 hier weiterlesen:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=144056

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NATO: Die gefährlichste Organisation der Welt (zetkin.forum)

31. Dezember 2025 um 13:43

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Die Nordatlantikpakt-Organisation (NATO) behauptet, sie stehe vor der größten Existenzkrise in ihrer fast achtzigjährigen Geschichte. Während US-Präsident Donald Trump und sein nationales Sicherheitsteam – oberflächlich betrachtet – Europa den Rücken gekehrt und erklärt haben, dass sie nicht mehr für seine Sicherheit zahlen werden, bemühen sich die führenden Politiker der Region, die Mittel aufzubringen, um ihre Unterstützung für den Krieg in der Ukraine aufzustocken und ihre Militärproduktion und -kapazität auszubauen. Bisher gibt es jedoch keine konkreten Anzeichen dafür, dass die Vereinigten Staaten, die die dominierende Kraft in der NATO sind, sich entweder aus diesem militärischen Instrument zurückziehen oder dessen Auflösung anstreben werden.


Die NATO erfüllt für die Vereinigten Staaten eine Vielzahl von Zwecken, und das schon seit ihrer Gründung im Jahr 1949. Die europäischen Staaten unter Druck zu setzen, mehr für ihre eigene Verteidigung zu zahlen, ist eine Sache; dies mit einem breiteren strategischen Rückzug der USA aus Europa zu verwechseln, ist eine andere. Trotz der Rhetorik liegt das, was Trump tut, nicht außer- halb des Rahmens des Gesamtkonzepts der US-Elite: nämlich die globale Macht durch Instrumente wie die NATO und ein nach- giebiges europäisches Staatensystem aufrechtzuerhalten, anstatt die Vereinigten Staaten auf der anderen Seite des Atlantik und in der Pazifikregion zu isolieren. Die NATO wird ein Instrument der Macht des globalen Nordens bleiben, ungeachtet der Unstimmig- keiten, die in der kommenden Zeit unvermeidlich sind.

hier weiterlesen:
https://zetkin.forum/publications/dossier-nato-gefaehrlichste-organisation-der-welt/

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Hat die Ukraine versucht, Putin zu töten? – Von Larry C. Johnson (sonar21.com)

31. Dezember 2025 um 00:46

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In der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember 2025 behaupteten das russische Verteidigungsministerium und Außenminister Sergej Lawrow, die Ukraine habe 91 Langstrecken-Drohnen auf eine staatliche Residenz des Präsidenten in der Region Nowgorod nordwestlich von Moskau abgefeuert.

Das Verteidigungsministerium und Außenminister Lawrow beschreiben den Angriff als „in der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember” und in den „frühen Morgenstunden des 29. Dezembers” stattgefunden, ohne jedoch die genaue Uhrzeit anzugeben, zu der die ersten Drohnen auftauchten. Eine detailliertere Zusammenfassung in russischer Sprache besagt, dass 18 auf die Residenz gerichtete Drohnen vor 7:00 Uhr Moskauer Zeit und weitere 23 zwischen 7:00 und 9:00 Uhr abgefangen wurden, was bedeutet, dass bereits 50 Drohnen vom russischen Luftabwehrsystem abgeschossen worden waren. Russische Beamte gaben an, dass alle 91 Drohnen von der Luftabwehr abgeschossen worden seien, ohne dass es zu Opfern oder Schäden gekommen sei, und kündigten nicht näher bezeichnete Vergeltungsschläge an. Der Angriff wurde als terroristischer Akt dargestellt, der die Haltung Moskaus in den laufenden Friedensverhandlungen beeinflussen würde.

hier weiterlesen:
https://linkezeitung.de/2025/12/30/hat-die-ukraine-versucht-putin-zu-toeten/

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Für »Freedom and Democracy« Deutscher Produzent von Kriegsrobotersystemen Arx Robotics unterstützt die »Asow«-Nazisturmbrigade der ukrainischen Armee – Von Susann Witt-Stahl und Moss Robeson (junge Welt)

30. Dezember 2025 um 14:44

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Investoren rennen dem deutschen Rüstungsstartup Arx Robotics die Türen ein. »Das Thema Verteidigung ist nun auch bei Risikokapitalgeldgebern zur Priorität geworden«, so Geschäftsführer Marc Wietfeld, ein ehemaliger Bundeswehr-Hauptmann, gegenüber dem Handelsblatt mit Verweis auf den sukzessiven Rückzug der USA aus dem Ukraine-Krieg. Als Produzent von unbemannten Landfahrzeugen (Unmanned Ground Vehicles, UGV), die als Game Changer der Zukunft der modernen Kriegführung gelten, schreibt Arx Robotics derzeit ökonomisch eine Megaerfolgsstory.

hier weiterlesen:
https://www.jungewelt.de/artikel/514801.r%C3%BCstungsindustrie-und-faschismus-f%C3%BCr-freedom-and-democracy.html

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2025 – Indiens Jahr des geopolitischen Schocks (Glenn Diessen Deutsch)

30. Dezember 2025 um 01:42

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Einar Tangen ist Senior Fellow am Teihe Institute und Senior Fellow am CIGI. Tangen spricht über den strategischen Schock Indiens im Jahr 2025, als sich die Welt veränderte.

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Selenskij verleiht bekanntem Neonazi Yevhen Karas hohen militärischen Orden (overton-magazin.de)

29. Dezember 2025 um 15:46

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Immer weniger schert sich der ukrainische Präsident Selenskij darum, mit Rechtsextremen aus den Freiwilligenverbänden aufzutreten, selbst wenn Nazi-Symbole präsentiert werden („Der jüdische Präsident und sein ‚Arier‘-Soldat mit SS-Runen“). Seit 2014 haben diese an Gewicht gewonnen, sie wurden. Ohne aufgelöst zu werden und ihre Selbständigkeit zu verlieren, in die Armee und die Nationalgarde integriert und damit offiziell anerkannt und sind wegen ihrer ausgeprägten Kampfbereitschaft seit Kriegsbeginn für Kiew unverzichtbar geworden. Sie können jetzt entsprechende Gehälter zahlen und rühren kräftig die Werbetrommel für Spenden.

hier weiterlesen:
https://overton-magazin.de/top-story/selenkij-verleiht-bekanntem-neonazi-yevhen-karas-orden/

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Tino Eisbrenner: Warum Frieden nur miteinander möglich ist – nicht gegeneinander (im Gespräch mit Patrik Baab)

29. Dezember 2025 um 13:59

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Er war Popstar der DDR, Musiker, Schauspieler, Schriftsteller – und ist heute eine der unbequemsten Stimmen des Landes. Tino Eisbrenner spricht über den Mut zur Wahrheit, die Angst vieler Künstler, über seine Liebe zur russischen Kultur und über die Macht der Poesie in einer Zeit, in der wieder Kriege geführt werden. Ein tiefes, persönliches Gespräch über Kunst, Wahrheit, Erinnerung und Frieden. „Frieden gibt es nur miteinander, nie gegeneinander.“

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Als die UdSSR und China die Menschheit retteten (popularresistance)

29. Dezember 2025 um 10:52

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https://popularresistance.org/when-the-ussr-and-china-saved-humanity/

Es waren die Sowjetunion und China, die den Faschismus im Zweiten Weltkrieg besiegten. Ihr heldenhafter Beitrag wurde später vom Westen verleugnet. Im Kalten Krieg rekrutierten die USA ehemalige Nazis.

Im Jahr 2025 jährte sich der Sieg über den Faschismus im Zweiten Weltkrieg zum 80. Mal. Leider ist die Geschichte dieses äußerst wichtigen Konflikts heute nicht sehr gut bekannt.

Nicht die Vereinigten Staaten und ihre westlichen Verbündeten haben den Faschismus im Zweiten Weltkrieg besiegt. Das ist ein Mythos, der von Hollywood-Filmen verbreitet wird.

Tatsächlich waren es die Sowjetunion und China, die den Faschismus im Zweiten Weltkrieg besiegten. Ihr heldenhafter Beitrag wurde jedoch später vom Westen verleugnet, als die USA den Ersten Kalten Krieg gegen die globale sozialistische Bewegung führten.

Die überwiegende Mehrheit – etwa 80 % – der Nazi-Opfer erlitt man an der Ostfront in den grausamen Schlachten des Dritten Reichs gegen die sowjetische Rote Armee, die auf der Strategie der verbrannten Erde basierten.

Mehr als 26 Millionen Sowjetbürger starben im Völkermordkrieg des NS-Reiches. Demgegenüber stehen etwas mehr als 400.000 US-Amerikaner und rund 450.000 Briten, die ihr Leben verloren.

Das bedeutet, dass für jeden im Zweiten Weltkrieg gefallenen US-Amerikaner 62 Sowjetbürger getötet wurden. Tragischerweise ist ihr Opfer im Westen jedoch in Vergessenheit geraten – oder besser gesagt, aus politischen Gründen aus dem öffentlichen Bewusstsein getilgt worden.

Dass die UdSSR Nazideutschland besiegt hat, wurde sogar von dem eingefleischten Antikommunisten Winston Churchill eingeräumt, einem erklärten Rassisten, Kolonialisten und ehemaligen Bewunderer Hitlers, der die extremen Verbrechen des britischen Empires zu verantworten hatte, darunter eine Hungersnot in Bengalen im Jahr 1943.

In einer Rede im August 1944 räumte Churchill Folgendes ein:

„Ich habe die offensichtliche und wesentliche Tatsache bis jetzt aufgehoben, nämlich dass es die Rote Armee war, die die Hauptarbeit geleistet haben, um der deutschen Armee das Rückgrat zu brechen. In der Luft und auf den Ozeanen konnten wir uns behaupten, aber es gab keine Macht auf der Welt, die hätte – außer nach einigen weiteren Jahren – ins Leben gerufen werden können, die die deutsche Armee hätte zermürben und brechen können, wenn sie nicht der furchtbaren Vernichtung und Misshandlung ausgesetzt gewesen wäre, die ihr durch die Stärke der russischen Sowjetarmeen widerfahren ist.“

Dann, im Oktober 1944, sagte Churchill: „Ich habe immer geglaubt und glaube es noch immer, dass es die Rote Armee war, die den abscheulichen Nazis die Eingeweide herausgerissen hat.“

Tatsächlich wollte die UdSSR den Faschismus schon früher zerschlagen, indem sie 1939, wenige Wochen vor Hitlers Einmarsch in Polen, einen Überraschungsangriff auf Nazideutschland vorschlug. Sowjetische Militärs richteten im August 1939 ein offizielles Gesuch an britische und französische Offizielle, ein Bündnis gegen Nazideutschland zu schmieden, doch London und Paris zeigten kein Interesse. Die UdSSR verfügte über eine Million kampfbereite Soldaten, aber die westeuropäischen Mächte waren nicht vorbereitet.

Die kapitalistischen Länder Westeuropas und Nordamerikas hatten gehofft, dass Nazideutschland die Sowjetunion, die sie als ihren Hauptfeind betrachteten, angreifen würde. Deshalb hatten die westlichen Imperialmächte Hitler lange Zeit beschwichtigt und schändliche Abkommen wie das Münchner Abkommen von 1938 unterzeichnet, das dem NS-Reich die Expansion in Europa ermöglichte.

Was die westlichen kapitalistischen „liberalen Demokratien“ und die faschistischen Regime einte, war der gegenseitige Hass auf den Kommunismus. Die reichen Oligarchen, die die westlichen Regierungen kontrollierten, fürchteten, ihre Privilegien zu verlieren, falls die Arbeiter in ihren Ländern von der bolschewistischen Revolution begeistert sein sollten.

In den 1930er Jahren äußerte sich das US-Außenministerium positiv über den Faschismus als Alternative zum Kommunismus, und der  US-Geschäftsträger in Deutschland lobte den angeblich „gemäßigteren Flügel der [Nazi-]Partei unter der Führung Hitlers selbst … der alle zivilisierten und vernünftigen Menschen anspricht“.

Es muss betont werden, dass das japanische Kaiserreich 1936 offiziell mit Nazi-Deutschland verbündet wurde. Der Name des Abkommens, das sie unterzeichneten, lautete „Abkommen gegen die Kommunistische Internationale“ oder kurz „Antikominternpakt“. Benito Mussolinis faschistisches Regime in Italien unterzeichnete das Abkommen 1937, und die faschistischen Regime in Spanien, Ungarn und anderen europäischen Ländern schlossen sich in den folgenden Jahren an. Es war ein extremer, gewalttätiger Antikommunismus, der all diese faschistischen Mächte einte.

Während die führende Rolle der Sowjetunion bei der Zerschlagung Nazi-Deutschlands im Zweiten Weltkrieg weitgehend unbekannt ist, ist der heroische Beitrag des chinesischen Volkes zur Niederlage des japanischen Kaiserreichs noch weniger bekannt.

Für Europa begann der Zweite Weltkrieg 1939 mit dem Einmarsch Nazideutschlands in Polen. Für die Bevölkerung Chinas begann der Krieg viel früher, nämlich 1931, mit dem Einmarsch des Japanischen Kaiserreichs in die Mandschurei im Norden Chinas.

Vierzehn Jahre lang leistete das chinesische Volk Widerstand gegen die japanische Aggression, während das kaiserliche Regime immer mehr chinesisches Territorium zu kolonisieren suchte.

Bis zum Kriegsende 1945 hatten schätzungsweise 20 Millionen Chinesen ihr Leben verloren . Das bedeutet, dass auf jeden im Zweiten Weltkrieg gefallenen US-Amerikaner etwa 48 Chinesen kamen.

In China ist der Zweite Weltkrieg als Chinesischer Volkskrieg gegen die japanische Aggression bekannt und war Teil eines größeren Konflikts, der als Weltkrieg gegen den Faschismus bezeichnet wurde.

China veranstaltete am 3. September 2025 eine wichtige Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag des Sieges über den Faschismus. Daran nahmen hochrangige Staats- und Regierungschefs von Ländern teil, die heute erneut gegen Imperialismus und Faschismus kämpfen, darunter Chinas Präsident Xi Jinping, Russlands Präsident Wladimir Putin, der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un, Irans Präsident Masoud Pezeshkian sowie Vertreter anderer Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika, darunter Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel und der nicaraguanische Vertreter Laureano Ortega Murillo.

Die Vereinigten Staaten beanspruchen seit langem den Sieg über das faschistische japanische Kaiserreich für sich, doch dadurch wird der enorme, heldenhafte, 14-jährige Beitrag des chinesischen Volkes ausgelöscht.

Zwar stimmt es, dass die Vereinigten Staaten während des Zweiten Weltkriegs kurzzeitig mit der UdSSR und China verbündet waren und durch das Leih- und Pachtgesetz (Lend-Lease Act) von 1941 bedeutende militärische Hilfe leisteten, doch Washington beendete diese Partnerschaft 1945 umgehend.

Tatsächlich hatten die Vereinigten Staaten bereits vor dem offiziellen Ende des Zweiten Weltkriegs begonnen, Faschisten für den Kalten Krieg zu rekrutieren. US-Geheimdienste retteten im Rahmen der berüchtigten Operation Paperclip zahlreiche Nazi-Kriegsverbrecher. Anstatt sich vor Gericht zu verantworten, unterstützten diese Völkermörder Washington bei den darauffolgenden Angriffen auf die Sowjetunion und ihre kommunistischen Verbündeten in Osteuropa.

Später riefen CIA und NATO die Operation Gladio ins Leben , in der sie faschistische Kriegsverbrecher als Fußsoldaten ihres neuen globalen imperialistischen Krieges gegen den Sozialismus einsetzten. Der ehemalige hochrangige Nazi-Offizier Adolf Heusinger wurde zum Vorsitzenden des NATO-Militärkomitees ernannt, und der Ex-Nazi Hans Speidel übernahm das Kommando über die NATO-Landstreitkräfte in Mitteleuropa.

Die Vereinigten Staaten rehabilitierten sogar den Nazi-Kriegsverbrecher Reinhard Gehlen, der im Zweiten Weltkrieg Hitlers militärischen Geheimdienst an der Ostfront geleitet hatte und später die von der CIA unterstützte Gehlen-Organisation anführte , um Washington bei seinem Kalten Krieg gegen die Kommunisten zu helfen.

Die Vereinigten Staaten haben den Faschismus nicht besiegt; sie haben ihn rehabilitiert und in das kapitalistische Imperium integriert, das Washington nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut hat, dessen Zentrum die Wall Street bildet und das auf dem Dollar basiert.

Die damalige deutsche Regierung veröffentlichte 2016 die Ergebnisse einer Studie, des sogenannten Rosenberg-Projekts, in der geheime Dokumente aus den Jahren 1950 bis 1973 ausgewertet wurden. Dabei stellte sich heraus, dass die Regierung des kapitalistischen Westdeutschlands, das Mitglied der NATO war, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges mit ehemaligen Nazis durchsetzt war.

Tatsächlich waren 77 % der hochrangigen Beamten im westdeutschen Justizministerium Nazis. Ironischerweise war der Anteil von NSDAP-Mitgliedern im Berliner Justizministerium geringer, als der Völkermorddiktator Adolf Hitler selbst das Dritte Reich regierte.

Ähnlich verfuhr Japan nach dem Zweiten Weltkrieg: Die US-Besatzungstruppen ließen japanische Kriegsverbrecher aus der Haft entlassen und nutzten sie, um ein imperialistisches Klientelregime aufzubauen. Die CIA half bei der Gründung und Finanzierung der mächtigen Liberaldemokratischen Partei (LDP), die Japan seit 1955 – mit wenigen Ausnahmen – im Wesentlichen als Einparteienstaat regiert.

Der berüchtigte Kriegsverbrecher Nobusuke Kishi hatte während des Zweiten Weltkriegs als Verwalter des japanischen Marionettenregimes Mandschukuo in der Mandschurei Völkermordverbrechen gegen die Menschlichkeit an der chinesischen Bevölkerung zu verantworten. Nach Kriegsende unterstützten die Vereinigten Staaten Kishi nachdrücklich. Er führte die Liberale Demokratische Partei (LDP) an, errichtete einen faktischen Einparteienstaat und wurde Premierminister des Landes.

Auch heute noch zählt die Kishi-Dynastie zu den mächtigsten Familien Japans. Kishis Enkel Shinzo Abe führte ebenfalls die LDP an und war von 2012 bis 2020 Premierminister. In dieser Zeit pflegte er enge Beziehungen zu den Vereinigten Staaten, während er China verärgerte und die Geschichte des Zweiten Weltkriegs umschrieb.

Kurz gesagt, nachdem die Sowjetunion und China im Zweiten Weltkrieg den Kampf gegen den Faschismus angeführt hatten, rekrutierte das US-Imperium Faschisten, um seinen globalen Krieg gegen den Sozialismus zu führen.

Heute ist es von größter Wichtigkeit, diese Fakten zu erfahren und die Geschichtsschreibung zu korrigieren, denn 2025 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal, und es ist klar, dass im Westen die richtigen Lehren nicht gezogen wurden.

Der Planet ist nach wie vor von extremer imperialer Gewalt geplagt und näher denn je an einem weiteren Weltkrieg.

Die Vereinigten Staaten und Israel verüben einen Völkermord an den Palästinensern im Gazastreifen und begehen Gräueltaten, die an die Verbrechen der Faschisten gegen die Menschlichkeit im Zweiten Weltkrieg erinnern.

Der Faschismus hat seine Wurzeln im europäischen Kolonialismus. Die völkermörderischen Taktiken, die die europäischen Imperien in Asien, Afrika und Lateinamerika anwandten, wurden später von den Faschisten innerhalb Europas übernommen.

Der NS-Führer Adolf Hitler wurde von den Völkermordverbrechen des Deutschen Reiches im südlichen Afrika und dem Völkermord an den indigenen Völkern Nordamerikas durch die US-Kolonialmächte inspiriert. Auch die rassistischen Gesetze der US-Regierung gegen Afroamerikaner im Rahmen des Apartheid-Systems, bekannt als Jim-Crow-Gesetze, beeinflussten die Nationalsozialisten.

Angesichts der engen Verbindungen zwischen Faschismus und westlichem Imperialismus überrascht es nicht, dass das US-Regime heute zunehmend faschistische Züge annimmt. Politiker in Washington machen Einwanderer und Ausländer für die vielen innenpolitischen Probleme ihres Landes verantwortlich, darunter die stark zunehmende Ungleichheit, Armut und Obdachlosigkeit. Sie haben keine anderen Lösungen als mehr Gewalt, Rassismus und Krieg.

Die zunehmende politische Verzweiflung und Instabilität in Washington verbinden sich zu einer toxischen Mischung mit der Gier der US-Konzerne im militärisch-industriellen Komplex, die vom Krieg profitieren und daher einen Anreiz haben, auf mehr Konflikte statt auf Frieden zu drängen.

Die Vereinigten Staaten führen als Führungsmacht der NATO bereits einen Stellvertreterkrieg gegen Russland auf ukrainischem Territorium und missbrauchen dabei die Bevölkerung der Ukraine als Kanonenfutter in einem imperialen Krieg. Tragischerweise wird so eine ganze Generation von Ukrainern vernichtet – in einem vergeblichen Versuch, die globale Hegemonie der USA aufrechtzuerhalten.

Das US-Imperium hat auch seinen israelischen Kampfhund eingesetzt, um Krieg gegen das iranische Volk zu führen, mit dem Ziel, die revolutionäre Regierung in Teheran zu stürzen und ein Marionettenregime zu errichten, ähnlich dem des ehemaligen Königs, des Schahs, der von Washington unterstützt wurde.

Das Hauptziel des US-Imperiums ist heute jedoch die Volksrepublik China. Die US-Imperialisten befürchten, dass China das einzige Land ist, das mächtig genug ist, Washingtons globale Hegemonie nicht nur herauszufordern, sondern zu besiegen.

Das US-Imperium führt einen zweiten Kalten Krieg gegen China und hat in diesem hybriden Krieg alles als Waffe eingesetzt: Es verhängt Sanktionen und Zölle, um einen Wirtschaftskrieg zu führen, nutzt seine Kontrolle über das Dollar-System in einem Finanzkrieg und instrumentalisiert die Medien, um im Rahmen eines Informationskrieges Desinformation und Fake News zu verbreiten.

Zur Strategie des US-Imperiums in diesem Informationskrieg gehört es, den bedeutenden Beitrag des chinesischen Volkes zur Niederlage des Faschismus und Imperialismus im Zweiten Weltkrieg auszulöschen.

Deshalb ist es so wichtig, die Fakten zu verteidigen und den Menschen heute die wahre Geschichte des Zweiten Weltkriegs zu vermitteln. Wenn wir die Geschichtsschreibung nicht korrigieren, werden die Faschisten und Imperialisten des 21. Jahrhunderts die Unwissenheit als Waffe einsetzen, um dieselben Verbrechen zu begehen, die ihre ideologischen Gesinnungsgenossen im 20. Jahrhundert begangen haben.

(Auszug von RSS-Feed)

Die Allianz der Sahelstaaten mobilisiert eine gemeinsame Militärstreitmacht und stärkt die regionale Sicherheit (Peoples Dispatch)

28. Dezember 2025 um 00:22

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Die Allianz der Sahelstaaten (AES) hat mit der offiziellen Aufstellung einer gemeinsamen Militäreinheit zur Bekämpfung islamistischer Aufstände und des Terrorismus in der Sahelzone einen entscheidenden Schritt in Richtung regionaler Selbstverteidigung unternommen. Die Einheit wurde am 20. Dezember 2025 im Rahmen einer Zeremonie auf einem Luftwaffenstützpunkt in Bamako, der Hauptstadt Malis, offiziell ins Leben gerufen.

Die Zeremonie wurde von Malis Übergangspräsident, Staatsoberhaupt, Oberbefehlshaber der Streitkräfte und scheidendem Präsidenten der AES, General Assimi Goïta, geleitet. Bei der Veranstaltung erfolgte die formelle Übergabe der Vereinigten Streitkräfte unter der Flagge der AES und damit die Umsetzung eines seit Langem bestehenden Engagements von Burkina Faso, Mali und Niger zur gemeinsamen Sicherung der Souveränität ihrer jeweiligen Gebiete.

Die neu aufgestellte Truppe, bekannt als FU AES, vereint rund 5.000 Soldaten aus den drei Mitgliedstaaten. Sie ist darauf ausgelegt, Luftstreitkräfte, den Austausch von Geheimdienstinformationen und koordinierte Bodenoperationen zu integrieren, um bewaffnete Gruppen zu bekämpfen, die seit über einem Jahrzehnt große Teile der Sahelzone destabilisieren.

In seiner Ansprache an die Versammlung hielt der malische General Aliou Boï Diarra eine tief symbolträchtige und bewegende Rede, in der er die historische und moralische Bedeutung des Banners hervorhob. Er beschrieb das Banner als weit mehr als ein zeremonielles Objekt.

„Die von Ihnen der vereinigten AES-Streitmacht vorgelegte Norm verkörpert Erinnerung, Willen und unumstößliche Verpflichtung. Sie bekräftigt zutiefst eine Gewissheit, die sich tief in die Herzen unserer geliebten Völker eingeprägt hat. Dies ist wahrlich ein historischer und bedeutsamer Akt“, sagte General Diarra.

Diarra erklärte, dass das Banner eher Opferbereitschaft und Kampf als Dekoration verkörpere: „Diese heilige Standarte ist nicht bloß ein dekoratives Symbol. Sie ist das tiefgreifende und bleibende Ergebnis von kostbarem, tapfer vergossenem Blut, immensem, heldenhaft bewiesenem Mut und einer grundlegend wiederentdeckten Wahrheit.“

In Gedenken an die Gefallenen fügte er hinzu:

„Unseren geliebten Märtyrern, allen unschuldigen Zivilisten und den tapferen Soldaten, die im Kampf gefallen sind, erweise ich unter dem ewigen Schnee demütig und innig meine Ehrerbietung. Sie starben nicht umsonst.“

Malis Präsident, General Goïta , bezeichnete den Start der Operation in seiner Rede als historischen Wendepunkt für die Sahelzone. Er begann mit einem Gruß an die Verteidigungsführung und die Truppen der Region.

„Bei diesem bedeutenden Anlass möchte ich den Verteidigungsministern, den Generalstabschefs und insbesondere allen tapferen Verteidigungs- und Sicherheitskräften des AES-Gebiets meine aufrichtigen Glückwünsche aussprechen und ihren außergewöhnlichen Mut, ihre unerschütterliche Professionalität, ihr standhaftes Engagement und ihre entschlossene Entschlossenheit für die bemerkenswerten Erfolge würdigen, die sie in ihrem unerbittlichen Kampf gegen bewaffnete Terrorgruppen erzielt haben“, sagte er.

Der Präsident der AES erinnerte daran, dass seit der Erklärung der Niamey Mutual Initiative (NMI) vom 6. Juli 2024 bereits gemeinsame Militäroperationen im Gange seien, und merkte an, dass diese zur Neutralisierung mehrerer Terroristenführer und zur Zerstörung zahlreicher Rückzugsgebiete der Aufständischen geführt hätten.

Laut Goïta wurden „all diese positiven Ergebnisse dank sorgfältiger Planung, zeitnahem und effektivem Informationsaustausch und vor allem der umfassenden Bündelung unserer gemeinsamen Anstrengungen und Ressourcen erzielt.“

Er kündigte zudem wichtige institutionelle Schritte zur Konsolidierung der vereinigten Streitkräfte an, darunter die Ernennung eines neuen Kommandeurs, die Einrichtung eines zentralen Kommandopostens in der strategisch wichtigen Stadt Niamey und die Zuweisung spezialisierter Bataillone, die ausschließlich für AES-Operationen vorgesehen sind. Er betonte, dass die bevorstehende Aufgabe Anpassungsfähigkeit an die sich wandelnden Taktiken bewaffneter Gruppen erfordere.

„Für den neuen Kommandeur ist es nun von entscheidender Bedeutung, nicht nur die zunehmend komplexen Operationsmethoden terroristischer Gruppen vorherzusehen, sondern vor allem diesen entscheidenden Kampf zur Sicherung der gesamten Sahelzone und zur Gewährleistung dauerhaften Friedens und Stabilität entschlossen fortzusetzen.“

General Goïta fügte hinzu, dass der Konflikt in der Sahelzone multidimensional sei: „Dieser Krieg ist nicht nur militärisch. Er ist auch politisch, wirtschaftlich und informationell.“

Er benannte drei Hauptbedrohungen für die Sahelstaaten: bewaffneten Terrorismus, Wirtschaftsterrorismus und Medienterrorismus. Als Reaktion darauf habe der Staatenbund eine umfassende Strategie verabschiedet, die über militärische Operationen hinausgehe.

„Wir haben Maßnahmen ergriffen, um diesen Bedrohungen entgegenzuwirken, indem wir nicht nur diese vereinte Streitkraft aufgebaut, sondern auch AES Television, AES Radio und AES Printmedien geschaffen haben“, sagte er und bezeichnete diese Plattformen als Instrumente zur Bekämpfung von Desinformation und psychologischer Kriegsführung.

Die militärische Initiative folgt einer Reihe symbolischer und politischer Schritte, die die wachsende Autonomie des Staatenbundes unterstreichen. Anfang des Jahres präsentierte die AES eine neue Flagge, die die gemeinsame Identität des Staatenbundes und dessen Absicht symbolisiert, die politische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zusammenarbeit jenseits des Einflusses des französischen Imperialismus und westlicher neoliberaler Strukturen neu zu definieren. Die führenden Köpfe des Staatenbundes kritisierten wiederholt frühere Militärpartnerschaften mit Frankreich und anderen westlichen Mächten und argumentierten, dass ausländische Interventionen keinen Frieden gebracht, sondern die nationale Souveränität untergraben hätten.

Der AES-Gipfel

In derselben Woche fand in Mali ein Gipfeltreffen der Sahel-Staaten-Allianz statt, das am Dienstag, dem 23. Dezember, endete. Im Rahmen des Gipfels wurde der burkinische Präsident, Hauptmann Ibrahim Traoré, zum neuen Vorsitzenden der Sahel-Staaten-Allianz ernannt. Im Anschluss an das Treffen kündigte die Allianz eine großangelegte Militäroperation an.

Anfang des Jahres führten die drei Länder außerdem einen gemeinsamen AES-Pass ein, ein wichtiger Schritt hin zu einer tieferen Integration. Dieser Schritt erfolgte, nachdem Burkina Faso, Mali und Niger formell aus der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) ausgetreten waren, einer Organisation, die sie nun offen als feindselig bezeichnen.

Die Aufstellung der vereinten Truppe erfolgt inmitten zunehmender regionaler Spannungen. Nigeria und die Elfenbeinküste, beide einflussreiche Mitglieder der ECOWAS, wurden von den Führern der AES und ihren Unterstützern für ihre als konterrevolutionär wahrgenommenen Positionen kritisiert. Im offiziellen und öffentlichen Diskurs innerhalb der Sahelzone werden diese Länder zunehmend als Akteure dargestellt, die versuchen, die radikalen politischen Umwälzungen in Bamako, Ouagadougou und Niamey einzudämmen oder rückgängig zu machen.

Klar ist, dass Burkina Faso, Mali und Niger einen neuen Weg beschreiten, der Machtverhältnisse, Bündnisse und Widerstand im Herzen Westafrikas neu definiert.

Quelle: Peoples Dispatch

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“Territorium der Rechtlosigkeit”: Moskau rät Russen von Reisen nach Deutschland ab

27. Dezember 2025 um 22:14

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Moskau rief die Russen dazu auf, von Reisen nach Deutschland abzusehen. Die Sprecherin des Außenministeriums Maria Sacharowa wies auf Fälle hin, in denen Russen an deutschen Flughäfen persönliche Gegenstände abgenommen wurden, und bezeichnete das Land als Territorium der Rechtlosigkeit.

Das russische Außenministerium fordert russische Staatsbürger auf, ohne zwingenden Grund auf Reisen nach Deutschland zu verzichten. Dies gab die offizielle Sprecherin des Ministeriums Maria Sacharowa auf einer Pressekonferenz bekannt:

"Wir fordern die Bürger unseres Landes nachdrücklich auf, ohne zwingenden Grund auf Reisen nach Deutschland zu verzichten. Die entsprechende Empfehlung wurde auf den offiziellen Webseiten des Ministeriums und der Auslandsvertretungen veröffentlicht."

Sacharowa merkte an, dass die Empfehlungen auch für Journalisten, die nach Deutschland entsandt würden, nützlich seien, da “es Probleme gibt”.

Diese Stellungnahme gab die Pressesprecherin vor dem Hintergrund der Vorfälle in Deutschland mit russischen Staatsangehörigen ab, die nach Angaben der deutschen Strafverfolgungsbehörden gegen die Sanktionsregelungen verstoßen haben sollen. Als Beispiel nannte Sacharowa einen Vorfall am Flughafen Stuttgart: Deutsche Zollbeamte beschlagnahmten persönliche Gegenstände und Bargeld einer Russin unter dem Vorwand, sie habe gegen die Sanktionsbestimmungen verstoßen.

Sacharowa beharrt darauf, dass die deutschen Behörden so nicht nur mit “einfachen Bürgern”, sondern auch mit “Personen des öffentlichen Lebens” umgingen. Zur Untermauerung ihrer Worte erinnerte die Sprecherin an die Festnahme des Cheftrainers von Zenit St. Petersburg Sergei Semak und seiner Frau Anna am Flughafen München. Semak selbst berichtete, dass sie gezwungen worden seien, eine Geldstrafe “für ein Paar Schuhe, eine Brille und ein Halstuch” zu zahlen und alle im EU-Gebiet gekauften Waren zurückzulassen. Sacharowa schlussfolgerte:

"Solche Fälle sind keine Seltenheit. Die Bundesrepublik Deutschland ist de facto zu einem Territorium der Rechtlosigkeit für Menschen bestimmter Nationalität geworden, in diesem Fall für Menschen aus Russland, Bürger unseres Landes, Russen und Russinnen."

Quelle:
RT DEUTSCH

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Merkel wäre sofort im Flugzeug – Von Arnold Schölzel (junge Welt)

27. Dezember 2025 um 22:05

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Im Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 20. Dezember tritt der 97jährige Klaus von Dohnanyi (SPD) erneut als »Putin-Versteher« auf. NZZ-Auslandsressortchef Benedict Neff hält ihm dort vor: »Trump hat mit Putin gesprochen. Es gab ein Treffen in Alaska, und man hat wiederholt miteinander telefoniert. Putin scheint keinen Frieden zu wollen.« Von Dohnanyi: »Das sehe ich ganz anders. Putin will auch Frieden, aber eben zu seinen Bedingungen. Das zentrale Problem ist und bleibt die Rolle der Ukraine nach einem solchen Frieden. Ist die Ukraine danach Teil der NATO-Struktur, wenn auch nicht ein unmittelbares Mitglied? So ist doch im Kern die Position des Westens. Das wäre für Russland aber nicht akzeptabel.«

weiterlesen hier:
https://www.jungewelt.de/artikel/514685.merkel-w%C3%A4re-sofort-im-flugzeug.html

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Europas Hass auf Russland zerstört den Kontinent (Pascal Lottaz im Gespräch mit Guy Mettan, Schweizer Journalist und Politiker)

27. Dezember 2025 um 09:13

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Heute ist Guy Mettan bei mir zu Gast, ein Schweizer Journalist und Politiker, der derzeit als Mitglied des Parlaments in Genf, einem der 26 Kantone der Schweiz, tätig ist. Monsieur Mettan ist außerdem Autor des Buches *Creating Russophobia: From the Great Religious Schism to Anti-Putin Hysteria*, das er bereits 2017 veröffentlicht hat.

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Volks- und Raiffeisenbanken – die Mini-Finanzkrise schwelt weiter (Nachdenkseiten)

27. Dezember 2025 um 08:34

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Das nun auslaufende Jahr 2025 war in wirtschaftlicher Hinsicht durch Nullwachstum, Insolvenzen, hohe Energiepreise und nicht enden wollende Hiobsbotschaften aus Schlüsselbranchen wie Automobil und Chemie geprägt. Dabei ist fast völlig aus dem Blick geraten, dass in der hiesigen Bankenlandschaft, genauer gesagt in der genossenschaftlichen Finanzgruppe, seit gut anderthalb Jahren eine Mini-Finanzkrise schwelt. Aktuell befinden sich sechs Institute unter dem Rettungsschirm des Bundesverbandes der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR), nachdem es jahrelang so gut wie gar keine Stützungsaktionen gab. Insgesamt 1,5 Milliarden Euro stehen im Feuer. Von Thomas Trares.

hier weiterlesen:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=143743

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Trumps willige Helfer: Banken kündigen Konten. Erst DKP, jetzt Rote Hilfe: GLS-Bank und Sparkasse »debanken« linken Verein. Die Anregung dafür kommt vermutlich von der US-Terrorliste (junge Welt)

27. Dezember 2025 um 08:20

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Mit dem Begriff »Debanking« können in linken Kreisen viele bisher nichts anfangen. Das dürfte sich bald ändern, denn die einseitige Schließung von Konten durch Banken – das bedeutet der Begriff – wird offenbar immer mehr zum Instrument gegen Linke. Kurz vor Weihnachten erwischte es die Rote Hilfe, die älteste und mit rund 19.000 Mitgliedern größte linke Organisation des Landes. Innerhalb weniger Tage kündigten die genossenschaftliche GLS Bank und die Sparkasse Göttingen dem Verein, der von Repression betroffene Linke unterstützt, alle Konten, wie die Rote Hilfe am Dienstag mitteilte. Erst vor wenigen Wochen hatte die GLS bereits der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) alle Konten gekündigt.

hier weiterlesen:
https://www.jungewelt.de/artikel/514638.trumps-willige-helfer-banken-k%C3%BCndigen-konten.html

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Weihnachtsbombardierung Nigerias durch die USA zur Wiederherstellung der Kontrolle in Westafrika (Struggle-La Lucha)

26. Dezember 2025 um 17:08

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Am Weihnachtstag 2025, während ein Großteil der Welt einen religiösen Feiertag beging, führten US-Kampfflugzeuge Luftangriffe im nigerianischen Bundesstaat Sokoto durch. Washington bezeichnete die Operation als präzise Anti-Terror-Mission gegen mit dem IS verbundene Kämpfer und als dringende Reaktion auf Angriffe auf christliche Gemeinden.

Diese Erklärung verschleiert die wahre politische Bedeutung der Angriffe. Weit entfernt von einer begrenzten Sicherheitsmaßnahme stellt die Bombardierung eine erneute Intervention des US-Imperialismus dar, die darauf abzielt, die Kontrolle über Westafrika wiederherzustellen – durch den Einsatz militärischer Gewalt, um Staaten zu disziplinieren, den Zugang zu Ressourcen zu sichern und die Ausbreitung antiimperialistischer Unabhängigkeitsbewegungen in der Sahelzone einzudämmen.

Nigeria, das bevölkerungsreichste Land und die größte Volkswirtschaft Afrikas, spielt bei diesem Vorhaben eine zentrale Rolle.

Terrorismusbekämpfung als Waffe des Imperialismus

Die US-Militäroperationen in Afrika werden routinemäßig als Terrorismusbekämpfung gerechtfertigt. In der Praxis fungieren sie als Instrumente imperialistischer Herrschaft.

Nigerias Streitkräfte kämpfen seit Jahren gegen bewaffnete Gruppen im Nordwesten und Nordosten des Landes. Durch direkte Luftinterventionen präsentiert sich Washington als unverzichtbar für Nigerias innere Sicherheit. Diese Abhängigkeit wird anschließend in politischen Einfluss umgewandelt. Militärhilfe dient somit als Mittel, die Staatspolitik im Sinne der US-amerikanischen Macht und des westlichen Kapitals zu gestalten.

Sicherheitskooperation im Rahmen des Imperialismus ist niemals neutral. Sie bindet den Empfängerstaat enger an die militärischen Kommandostrukturen, Geheimdienstnetzwerke und strategischen Prioritäten der USA und schränkt dessen Handlungsfähigkeit ein.

Warum Sokoto wichtig ist

Der Ort der Angriffe ist kein Zufall. Der Bundesstaat Sokoto liegt nahe der Grenze Nigerias zu Niger, einem der drei Sahelstaaten – neben Mali und Burkina Faso –, deren Regierungen sich von der jahrzehntelangen militärischen Kontrolle der USA und Frankreichs lösen wollen.

Diese Staaten wiesen westliche Truppen aus, lehnten von außen gelenkte Aufstandsbekämpfungsprogramme ab und beanspruchten mehr Kontrolle über ihre eigenen Sicherheits- und Wirtschaftsentscheidungen. Dieser Prozess wird oft fälschlicherweise als „geopolitische Neuausrichtung“ bezeichnet. In Wirklichkeit handelt es sich um einen Kampf um nationale Unabhängigkeit gegen imperialistische neokoloniale Herrschaft.

Aus der Sicht des US-Imperialismus stellt eine solche Unabhängigkeit eine Bedrohung dar, nicht aufgrund derjenigen Regierungen, mit denen sie zusammenarbeiten, sondern weil sie das vermeintliche Recht der westlichen Mächte in Frage gestellt haben, die Militär- und Wirtschaftspolitik in der gesamten Region zu diktieren.

Nigeria daran hindern, aus der Reihe zu fallen

Die US-Luftangriffe sind ein Zeichen dafür, dass Nigeria nicht denselben Weg einschlägt.

Nigeria hat die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China ausgebaut und Entwicklungsabkommen angestrebt, die die Abhängigkeit von westlichen Kreditgebern und Unternehmen verringern. Noch wichtiger ist jedoch, dass Nigerias Größe und regionales Gewicht bedeuten, dass jeder entscheidende Schritt hin zu mehr Unabhängigkeit die imperialistische Kontrolle in Westafrika schwächen würde.

Durch die stärkere Verankerung im nigerianischen Sicherheitsapparat wollen die Vereinigten Staaten Nigeria fester an ein imperialistisches Bündnis binden. Die Sicherheitshilfe wird an Bedingungen geknüpft: Die fortgesetzte Unterstützung der USA hängt von politischem Gehorsam und der fortgesetzten Offenheit gegenüber westlichem Kapital ab.

Dies ist keine Partnerschaft auf Augenhöhe. Es ist der Einsatz militärischer Macht zur Durchsetzung einer Hierarchie.

Öl, Mineralien und die Ökonomie der Vorherrschaft

Nigeria bleibt aufgrund seiner Ressourcen von zentraler Bedeutung für imperialistische Interessen. Im Jahr 2023 generierten Öl- und Gasexporte Einnahmen von über 45 Milliarden US-Dollar. Die Vereinigten Staaten sind Nigerias größter Exportmarkt und nehmen jährlich Waren im Wert von über 6 Milliarden US-Dollar ab.

Im Imperialismus bedeutet „Stabilität“ die ungestörte Gewinnung von Öl und Mineralien, sichere Transportwege und eine politische Ordnung, die ausländische Konzernprofite schützt. Militärische Interventionen werden mit der Verhinderung von Chaos gerechtfertigt, erhalten aber in Wirklichkeit die Bedingungen aufrecht, unter denen der in Nigeria erwirtschaftete Reichtum an imperialistische Konzerne und Finanzinstitutionen abfließt.

Dieses Muster ist bekannt. Im gesamten globalen Süden wurden US-Militärstreitkräfte wiederholt eingesetzt, um günstige Bedingungen für Energieunternehmen, Bergbaufirmen und Banken zu sichern – während die lokale Bevölkerung verarmt und politisch eingeschränkt blieb.

Afrikanische Kritiker haben direkte Parallelen zur US-Politik gegenüber Venezuela gezogen, wo Sanktionen und Gewaltandrohungen als humanitäre Maßnahmen gerechtfertigt wurden, während gleichzeitig die Kontrolle über die Öleinnahmen angestrebt wurde.

Souveränität auf eine Formalität reduziert

Innerhalb Nigerias riefen die Angriffe der USA scharfe Kritik hervor.

Der Menschenrechtsanwalt Dele Farotimi bezeichnete die Operation als Verletzung der nigerianischen Souveränität und warf der herrschenden Elite Nigerias Komplizenschaft vor. US-Beamte behaupteten zunächst, die Angriffe seien „auf Ersuchen“ der nigerianischen Behörden durchgeführt worden; diese Formulierung wurde später in „in Abstimmung mit“ korrigiert.

Dieser Unterschied ist aufschlussreich. Wenn ausländische Kampfflugzeuge Ziele auf nigerianischem Boden angreifen und die Zustimmungsbedingungen bewusst vage bleiben, existiert Souveränität im Wesentlichen als juristische Form und nicht als materielle Realität.

Religion als Vorwand, nicht als Ursache

Die Trump-Regierung stellte die Angriffe als Verteidigung von Christen gegen IS-Kämpfer dar. Die Realität vor Ort zeichnet jedoch ein anderes Bild.

Bewaffnete Gruppen im Norden Nigerias haben Muslime und Christen gleichermaßen ins Visier genommen. Gemeinschaften aller Glaubensrichtungen leiden darunter. Die Gewalt wird durch Armut, Vertreibung, Landkonflikte, kriminelle Netzwerke und jahrzehntelanges Staatsversagen angeheizt – Zustände, die in Unterentwicklung wurzeln, welche durch imperialistische Ausbeutung und politische Einmischung geprägt wurde.

Die Reduzierung dieser Krise auf eine religiöse Erzählung dient der US-Innenpolitik und verschleiert die sozialen Ursachen der Gewalt. Sie liefert zudem eine moralische Rechtfertigung für die Ausweitung der US-Militäroperationen, ohne die materiellen Bedingungen anzugehen, die die Instabilität befeuern.

Nigeria als imperialistischer Stellvertreter

Über Nigeria selbst hinaus existiert ein umfassenderes imperialistisches Kalkül.

Der US-Imperialismus stützt sich seit Langem auf regionale Stellvertreterstaaten – Staaten, die stark genug sind, um lokal Macht auszuüben, aber abhängig genug, um untergeordnet zu bleiben. Die Luftangriffe auf Sokoto deuten auf erneute Bemühungen hin, Nigeria in diese Rolle zu drängen: als regionaler Vollstrecker, der die Ausbreitung antiimperialistischer Unabhängigkeitsbewegungen in der Sahelzone eindämmen soll.

Im Rahmen dieser Vereinbarung muss Nigeria formell keinen Krieg führen. Seine Rolle besteht darin, US-Truppen zu beherbergen, Operationen zu koordinieren und afrikanischen politischen Schutz für Interventionen zu bieten, die andernorts geplant sind.

Imperialismus versus Unabhängigkeit

Die Luftangriffe am Weihnachtstag sind kein Einzelfall. Sie sind Teil eines umfassenderen Vorhabens des US-Imperialismus, den Verlust seiner Kontrolle über Afrika aufzuhalten.

Da immer mehr Staaten nach Jahrzehnten neokolonialer Herrschaft ihre Souveränität zurückgewinnen wollen, reagiert der Imperialismus nicht mit Entwicklung oder Demokratie, sondern mit Zwang. Terrorismusbekämpfung wird zur Rechtfertigung. Sicherheitskooperation zum Mechanismus. Unabhängigkeit zur Bedrohung.

Was sich in Nigeria abspielt, ist kein Wettstreit zwischen abstrakten „Weltmächten“. Es ist ein Kampf zwischen Imperialismus und dem Recht unterdrückter Nationen, ihre eigene Zukunft zu bestimmen.

Das ist die wahre Bedeutung der US-Luftangriffe – und das steht für Westafrika auf dem Spiel.

Quelle:
https://www.struggle-la-lucha.org/2025/12/26/u-s-christmas-bombing-of-nigeria-to-reassert-control-in-west-africa/

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Ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments Clare Daly: US-Oligarchen beherrschen soziale Medien wie persönliche Tyranneien. Sie fördern und unterdrücken Meinungen nach Belieben.

26. Dezember 2025 um 11:51

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Die Wahrheit über diese Farce ist, dass weder Musk noch Breton, weder die USA noch die EU, Vorbilder für freie Meinungsäußerung sind. US-Oligarchen beherrschen soziale Medien wie persönliche Tyranneien. Sie fördern und unterdrücken Meinungen nach Belieben. Sie versuchen, den öffentlichen Diskurs im In- und Ausland in ihrem Interesse zu lenken, genau wie die Tycoons der traditionellen Medien.

Äußerungen über den Völkermord in Israel werden zensiert, während die Feeds der Nutzer künstlich mit Hass und Lügen überschwemmt werden. Es findet eine rasante Konzentration von Eigentumsrechten statt, mit Übernahmen unabhängiger Plattformen, um Kritik an Israel zu unterdrücken und das wachsende Bewusstsein junger Menschen zu hegen.

Die EU befindet sich derweil inmitten eines autoritären Machtgriffs mit ihrer Desinformationspolitik, die bereits zur politischen Repression eingesetzt wird und deren Anwendung noch zunehmen dürfte. Ziel der EU-Politik ist es, US-amerikanische Technologieunternehmen zu Komplizen ihres eigenen Programms politischer Zensur zu machen.

Bretons Briefe an US-amerikanische soziale Medien im Jahr 2023 (siehe Bild) zielten darauf ab, Palästinenser, die den an ihnen verübten Völkermord dokumentierten, als „Desinformation“ abzutun. Wer dieses entsetzliche Vorgehen nicht unterstützte, so die Argumentation, warum verteidigte man dann Elon Musk?!

Die US-Sanktionen sind kein Scherz. Die USA haben brutale Finanzsanktionen gegen einen UN-Sonderberichterstatter und mehrere Richter des Internationalen Strafgerichtshofs verhängt und sie damit wirtschaftlich abgeschnitten – alles, um den Schurkenstaat Israel zu verteidigen. Die EU hat nichts unternommen, um sie oder die angegriffenen internationalen Institutionen zu schützen. Bemerkenswerterweise sind die gestrigen Sanktionen gegen Breton und seine Mitstreiter keine Finanzsanktionen. Sie beschränken sich auf ein Einreiseverbot in die USA.

Doch das gesamte EU-Establishment – ​​das letzte Woche noch die Verhängung lähmender EU-Finanzsanktionen gegen weitere europäische Bürger wegen angeblicher „Desinformation“ feierte – gibt sich nun mit leeren Phrasen über Meinungsfreiheit und „McCarthyismus“ zufrieden. Wir müssen diese Inszenierung nicht ernst nehmen. Beide Seiten nutzen dieses Podium, um ihre Kontrolle auszuweiten und interne Opposition zu unterdrücken.

Soziale Medien sollten weder Oligarchen noch Regierungen gehören oder von ihnen kontrolliert werden. Wir brauchen ein genossenschaftliches Modell für Eigentum und unabhängige, demokratische Steuerung von Online-Medien. Alles andere überlässt ein mächtiges Instrument der sozialen Kontrolle denjenigen, die am wenigsten dafür geeignet sind.

Clare Daly auf X

Hintergrund:
Die US-Regierung hat am Dienstag erklärt, dass sie den ehem. EU-Kommissar Thierry Breton und weitere EU-Staatsangehörige im Zusammenhang eines Sanktionspakets, das sich gegen die von ihr als digitale Zensur bezeichnete Vorgehensweise richtet, ausweisen will.


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„Das Zensurnetzwerk: Regulierung und Repression im heutigen Deutschland“

26. Dezember 2025 um 11:02

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Der Bericht von https://liber-net.org, verfasst von Andrew Lowenthal und einem Team aus deutschen Rechercheuren, kartiert erstmals systematisch das ausufernde Netzwerk der Online-Zensur in Deutschland. Mit über 300 dokumentierten Organisationen – von staatlichen Behörden über NGOs, Stiftungen, Universitäten bis hin zu Plattformen – wird ein „Censorship-Industrial Complex“ nachgewiesen, der weit über frühere Enthüllungen (z. B. Twitter Files) hinausgeht.

Der Bericht entstand in Anlehnung an frühere Karten des US-Zensurnetzwerkes und basiert auf sechs Monaten Recherche. Er enthält eine öffentlich zugängliche, durchsuchbare Datenbank sowie Infografiken und Finanzierungsanalysen.

hier weiterlesen:
https://linkezeitung.de/2025/12/25/das-zensurnetzwerk-regulierung-und-repression-im-heutigen-deutschland/

hier zum Videokanal von Fidias Panayiotou: LINK

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Friedensaktivist der frühen Stunde: Eine (Weihnachts-)Begegnung mit Wolf G. – Von Rainer Werning (Nachdenkseiten)

25. Dezember 2025 um 15:46

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Der Bonner Diplom-Mathematiker Wolf Göhring (86) ist ein alerter Zeitzeuge bundesrepublikanischer Geschichte und Friedensaktivist seit Mitte der 1960er-Jahre. Während Menschen in seinem Alter – Linke oder Ex-Linke zumal – Seiten oder Barrikaden wechselten, blieb er sich treu und versucht als partout „Kriegsuntüchtiger“ zum Schluss dieses Interviews, einen marxistischen Weg zu einer friedlichen Welt zu skizzieren.

Für die NachDenkSeiten führte Rainer Werning ausgiebige Gespräche mit Wolf Göhring

Teil 1: hier weiterlesen:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=144022

Teil 2: hier weiterlesen:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=144042

Teil 3 folgt

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Großer Knüppel. Trumps Bilanz nach elf Monaten – Von Arnold Schölzel (junge Welt)

24. Dezember 2025 um 11:06

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Nein, die »Goldene Flotte« der US-Marine, die Donald Trump in der Nacht zum Dienstag in seinem Goldpalast Mar-a-Lago vorstellte und ihr seinen Namen verlieh, sei nicht gegen China gerichtet. Trump erklärte den fragenden Journalisten: »Das ist nicht wegen China – wir verstehen uns sehr gut mit China.« Das ist Show und zugleich mehr. Denn das gute Verständnis scheint nach seinem Einknicken bei der Vereinbarung mit Xi Jinping über Zölle, seltene Erden und Sojabohnen am 30. Oktober erzwungen, aber die beiden wollen sich ja demnächst wechselseitig besuchen. Das wäre für den Frieden gut, und so werden aus Washington demnächst gewaltige Charmeoffensiven starten.

Wären da nicht Auftritte wie der am Montag, die ihrer Substanz nach aufs Gegenteil der Rhetorik hinauslaufen. Trump tut alles, damit die USA wieder einen »großen Knüppel« in die Hände bekommen.

hier weiterlesen:
https://www.jungewelt.de/artikel/514579.gro%C3%9Fer-kn%C3%BCppel.html

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