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Gestern — 25. Juli 2026Report24

ARD-Klimapropaganda: Assam-Flut wird zum öffentlich-rechtlichen Desinformationsstück

25. Juli 2026 um 10:00

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Kaum steht Assam unter Wasser, kennt die Tagesschau auch schon den angeblich Schuldigen. „Laut Experten“ mache der menschengemachte Klimawandel die südasiatischen Monsunregenfälle heftiger. Namen, Studien oder Messreihen zur Belegung dieser Behauptung gibt es wie üblich nicht. Es gibt jedoch Daten aus 146 Jahren, die für Nordostindien sinkende Monsunniederschläge zeigen – doch davon erfährt der Gebührenzahler nichts. Ein Faktencheck.

Mindestens 50 Menschen sind bei den schweren Überschwemmungen im indischen Bundesstaat Assam ums Leben gekommen. Rund 700.000 mussten ihre Wohnorte verlassen, fast 300.000 fanden in staatlichen Notunterkünften Schutz. Etwa 900 Dörfer wurden überschwemmt, mehr als 7.000 Häuser waren ohne Strom. Eine verheerende Katastrophe – und dennoch kein ungewöhnliches Ereignis: Schwere Überschwemmungen gehören in Assam beinahe jedes Jahr zum Monsun. Doch für die Tagesschau ist dies offensichtlich nur die nächste Gelegenheit, den inzwischen obligatorischen bösen Klimawandel zwischen die Unglücksbilder zu schieben.

„Laut Experten führt der vom Menschen verursachte Klimawandel dazu, dass die Monsunregenfälle im Süden Asiens heftiger werden“, behauptet die ARD. Wer diese Experten sind, wird nicht verraten. Keine Namen, keine Institute, keine Untersuchung zur aktuellen Flut, keine Messreihe für Assam. Der Satz stammt nahezu wörtlich aus einer Meldung der Nachrichtenagentur Associated Press, die ebenfalls nur anonyme „Experten“ bemüht. Die ARD hat demnach nicht recherchiert, sondern eine quellenlose Floskel weitergereicht – ohne sich die Mühe zu machen, dies auch noch anzugeben.

Nicht einmal bei der Erklärung des Monsuns gibt man sich Mühe. Die Regenzeit dauere normalerweise von Juni bis September und dann noch einmal von Oktober bis Dezember, heißt es pauschal. Tatsächlich handelt es sich um zwei verschiedene Systeme: Der Südwestmonsun bringt von Juni bis September den meisten Regen nach Indien und ist für Assam entscheidend. Der Nordostmonsun von Oktober bis Dezember versorgt vor allem den Süden der Halbinsel und insbesondere Tamil Nadu mit Niederschlägen. Für die Klimafanatiker wird daraus einfach eine einheitliche südasiatische Dauerregenzeit.

Für Assam und den Nordosten Indiens passt die Behauptung noch weniger. Die im Januar 2025 im Fachjournal „Earth“ veröffentlichte Studie „Assessing Climate Change Impact on Rainfall Patterns in Northeastern India and Its Consequences on Water Resources and Rainfed Agriculture“ wertete 146 Jahre an Niederschlagsdaten aus. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Regenmengen während der Winter- und Monsunzeit gehen zurück. In den vergangenen drei Jahrzehnten beschleunigte sich dieser Rückgang sogar, während sich die statistischen Wartezeiten auf verlässlich verfügbare Regenmengen deutlich verlängerten.

Eine im Juli 2026 im „Journal of Geophysical Research: Atmospheres“ veröffentlichte Untersuchung widerspricht der ARD-Erzählung noch direkter. Für „Factors Behind Change in Extremes: Change in Precipitation Is Dominated by Its Variability Whereas Change in Temperature by Its Mean“ analysierten Subhasmita Dash und Rajib Maity tägliche Temperatur- und Niederschlagsdaten aus ganz Indien. Im größten Teil Nordostindiens stellten sie nicht etwa eine Zunahme, sondern einen Rückgang der Niederschlagsextreme fest. Ausgerechnet diese aktuelle Studie fehlt im angeblich wissenschaftlich abgesicherten Klimasatz der Tagesschau.

Auch die Flutfolgen eskalieren nicht

Die von Our World in Data veröffentlichten EM-DAT-Reihen liefern ebenfalls nicht das Bild einer immer weiter eskalierenden Flutkatastrophe. Seit 1960 ist bei der Zahl der von Überschwemmungen betroffenen Menschen in Indien kein dauerhafter Anstieg zu erkennen. Auch die Zahl der Fluttoten stagniert beziehungsweise nimmt im längerfristigen Trend eher ab. Die gemeldeten wirtschaftlichen Schäden liegen heute ebenfalls nicht erkennbar über jenen früherer Jahrzehnte – und das trotz anhaltendem Bevölkerungswachstums.

Diese Zahlen messen nicht direkt die Stärke des Monsunregens. Sie zeigen jedoch, dass sich die behauptete Verschärfung nicht automatisch in immer mehr Opfern und immer höheren Schäden niederschlägt. Doch eben mit Toten, Vertriebenen und überschwemmten Dörfern erzeugt die Tagesschau schließlich den emotionalen Rahmen für ihre Klimabotschaft. Werden die Folgen einer Flut als Beleg für den „heftigeren Monsun“ verwendet, darf man wohl auch fragen, warum die langfristigen Folgen keinen entsprechenden Anstieg zeigen.

Die weit größere historische Gefahr für Indien war zudem ein ausbleibender Monsun. Nach zwei schwachen Regenzeiten brach die nationale Getreideproduktion von 89,4 Millionen Tonnen im Wirtschaftsjahr 1964/65 auf 72,3 Millionen Tonnen im Folgejahr ein. Indien geriet in eine schwere Versorgungskrise und war auf umfangreiche Lebensmittellieferungen aus dem Ausland angewiesen. Zuverlässige Monsunregen bedeuten für das Land nicht Katastrophe, sondern Wasser, Ernten und Nahrung. Zu wenig Regen kann Millionen Menschen die Lebensgrundlage entziehen.

Der aktuelle Niederschlag war trotzdem außergewöhnlich. Assams Regierungschef Himanta Biswa Sarma sprach für Teile Assams und das benachbarte Nagaland von Regenmengen, die rund 500 Prozent über dem üblichen Wert gelegen hätten. Ein extremes Wetterereignis ist jedoch noch kein Klimatrend – und schon gar kein Nachweis, dass menschliche CO2-Emissionen eben diese Flut verursacht haben. Dafür bräuchte es eine Attributionsstudie. Die Tagesschau hat keine.

Dafür gäbe es genügend wirklich handfeste Ursachen zu untersuchen. Rund 40 Prozent Assams sind hochwassergefährdet. Der Brahmaputra transportiert gewaltige Sedimentmengen, verändert seinen Lauf und überschwemmt regelmäßig die angrenzenden Ebenen. Alte Dämme, besiedelte Überflutungsflächen, abgeholzte Hänge, zugeschüttete Feuchtgebiete und verstopfte Entwässerungskanäle verschärfen die Lage. Die Katastrophenschutzbehörde Assams fordert seit Jahren, Bebauungen in Hanglagen, Feuchtgebieten und natürlichen Abflusswegen zu stoppen. Doch politische Versäumnisse, schlechte Stadtplanung und fehlender Hochwasserschutz passen eben nicht so bequem in die dystopischen CO2-Narrative.

So funktioniert moderner Klimajournalismus (oder sollte man nicht lieber „moderne Klima-Desinformation“ sagen?): Man zeigt eine reale Katastrophe, zählt Tote und zerstörte Häuser auf und klebt anschließend das Etikett eines menschengemachten Klimawandels darauf. Die passenden „Experten“ bleiben namenlos, widersprechende Messreihen werden unterschlagen und lokale Ursachen verschwinden aus dem Bericht. Die Faktenchecker der Öffentlich-Rechtlichen werden sich daran nicht stören. Sie kontrollieren offensichtlich lieber die Kritiker des Narrativs als das Narrativ selbst.

(Auszug von RSS-Feed)
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Filmkritik: Nolans „Odyssee“ ist nicht nur aufdringlich woke, sondern auch langweilig

23. Juli 2026 um 08:00

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Der Starregisseur Christopher Nolan hat eine „Neuinterpretation“ der Abenteuer des griechischen Helden Odysseus vorgelegt. Vom Mainstream gefeiert, ist der Film so plakativ woke, dass es schon lächerlich wirkt und weh tut. Gleichzeitig wurde der Streifen mit schlechten Dialogen überladen und ist in der Folge wenig unterhaltsam.

Man war ja durch konservative Kritiker, etwa durch Elon Musk, bereits im Vorfeld gewarnt. Als Liebhaber von historischen Filmen und insbesondere der griechischen Antike wollte ich mir dann aber doch selbst ein Bild machen.

Wokeness mit Monsterbudget

Der neue Kinofilm des britisch-US-amerikanischen Filmregisseurs Christopher Nolan über die zehnjährige Irrfahrt des antiken Helden hat in der Produktion 250 Millionen Dollar gekostet. Was dabei herauskam, ist dürftig. Insofern waren die zusätzlichen 125 Millionen Dollar Marketing-Budget wichtig.

Entgegen der Beteuerungen von Nolan selbst und diversen politisch-korrekten Filmkritikern, sind die meisten Kritikpunkte von konservativer Seite vollkommen zutreffend. Der Film ist genauso „woke“ wie befürchtet – eigentlich sogar noch schlimmer.

Helena als Afrikanerin

Da ist zum einen die Besetzung nach DEI-Kriterien, also nach „Diversity, Equality, Inclusion“. Sie steht im Zentrum der meisten konservativen Kritiker. So wurde die Rolle des Sinon mit dem Trans-Schauspieler Eliot Page besetzt. Mit am plakativsten ist aber natürlich, dass die „schöne Helena“ von der dunkelhäutigen Lupita Nyong’o dargestellt wird.

Das reißt einen von Anfang an völlig aus der Geschichte, besonders wenn man mit der historischen Vorlage vertraut ist. Denn Helena ist natürlich eine Griechin. Anders als in späteren antiken Versionen werden im Original von Homer ihre Haar- und Augenfarbe zwar nicht als blond und blau beschrieben, aber es wird der Begriff „weißarmig“ verwendet.

Kulturelle Aneignung

Sie mag eine gute Schauspielerin sein, aber darum geht es der Produktion offensichtlich nicht. Ziel ist natürlich die „Dekonstruktion“ weißer Geschichte, die kulturelle Aneignung eines europäischen Sagenstoffs durch die woke-globalistische Ideologie.

Dementsprechend kam gegen Nolans Streifen auch viel Kritik aus Griechenland, das 6,5 Millionen zum Filmbudget beigesteuert hatte, damit ein Teil des Films dort gedreht wurde. Nicht nur die politische Rechte, sondern auch Personen aus dem Kulturbetrieb stören sich daran, dass die Griechen und ihre Kultur in dem Film ausgelöscht bzw. unsichtbar gemacht werden. Tatsächlich ist nicht erkennbar, dass Troja eine griechische Stadt war. Tatsächlich ist kein Schauspieler der „Odyssee“ Grieche.

Anachronistischer Schuldkult

Übler als die DEI-Besetzung ist aber etwas anderes. Was in Mainstream-Besprechungen als „psychologische Tiefe“ des Films angepriesen wird, ist die Verwandlung des griechischen Superhelden Odysseus in eine weinerliche, freudlose Figur, die von „Traumata“ und Schuldgefühlen zerfressen wird.

Dazu passt dann auch die Darstellung von Odysseus, des klugen und heroischen Anführers, als „alten weißen Mann“, dessen Führungsfähigkeit ständig in Frage gestellt wird. Ein lächerlicher Anachronismus, der dem antiken Stoff aufgepfropft wird. Und dazu passt dann auch eine Penelope, die eigentlich selbst Königin sein will.

Anachronistische Entsexualisierung

Auf erotische Szenen wird in Nolans Verschandelung des Odysseus-Stoffes übrigens verzichtet. Den wichtigen Abschnitt bei den Phaiaken mit Nausikaa, der Königstochter, die Odysseus heiraten möchte, lässt Nolan gleich ganz weg. Die Verhältnisse zu Kirke, mit der der antike Held immerhin ein ganzes Jahr verbringt, und Kalypso, mit der Odysseus laut Homer sieben Jahre das Bett teilte, sind bei Nolan entsexualisiert.

Auch das ist im Vergleich zur historischen Vorlage ein Anachronismus. Aber vielleicht wollten die Filmemacher keine „Heteronormativität“ fördern – und an die Konstruktion einer Affäre des Helden mit seinem Gefährten Eurylochos hat man sich dann wohl doch nicht herangewagt.

Filmisches Handwerk durchwachsen

Dass die Fahrzeuge in Nolans Film eher Wikingerschiffen gleichen und manche Krieger eher aus „Batman“ zu kommen scheinen als aus Mykene – geschenkt. Die Bilder – das muss man dem Film lassen und kann man bei dem Budget auch erwarten – sind stark und sehr haptisch. Es beeindruckt die Weite des Meeres und des Himmels, auch im Kontrast zur Enge auf den Schiffen.

Dennoch ist der 3-Stunden-Film wenig unterhaltsam und schlecht aufgebaut. Der Rapper Travis Scott als Erzähler wirkt deplatziert, die Handlung weitgehend zerfahren, oft langweilig, übermäßig ernst und ernüchternd.

Dialoglastige Laienaufführung

Die Darsteller treten oft theaterhaft auf, die Dialoglastigkeit ist aufgesetzt und ermüdend. Die Dialoge gehören dabei zum Schlechtesten, was man in einem „von der Kritik gefeierten“ Film geboten bekommt. Das Drehbuch ist bestenfalls plakativ und hölzern.

Zu keinem Zeitpunkt gelingt es Nolan, das Publikum in die antike Welt mitzunehmen. Man hat nie das Gefühl, sich 3.000 Jahre in der Vergangenheit zu befinden. Stattdessen hat man den Eindruck, modernen woken Amerikanern bei einer Laienaufführung mit Propagandaauftrag zuzusehen – denn genau das tut man ja auch.

Propagandakunst und Filmindustrie

Propagandakunst ist oft – trotz großer Budgets – langweilig. Dass so etwas herauskommt, liegt nicht nur an den persönlichen woken Überzeugungen der Filmemacher, sondern auch am System der Filmindustrie. Denn DEI haben sich längst zu zentralen Bewertungskriterien in der internationalen Filmwirtschaft sowie bei der Vergabe von Filmpreisen entwickelt.

Branchenstandards und angestrebte Auszeichnungen zwingen Studios und Filmemacher dazu, Diversität vor und hinter der Kamera nachzuweisen. Wer im Filmgeschäft erfolgreich sein will, muss dabei mehr oder weniger mitmachen.

Beschämende Resultate

Dieses System kommt dann in verschiedensten Filmen zum Ausdruck und wird auch dort stur umgesetzt, wo es historisch lachhaft ist. So wurde schon in der Robin-Hood-Verfilmung von 1991 der Titelfigur ein gebildeter schwarzer Mohammedaner, gespielt von Morgan Freeman, zur Seite gestellt, der den barbarischen weißen Europäern als kulturell überlegen dargestellt wird. So als hätte ein solches Setting im Mittelalter auch nur einen Hauch Verbindung mit der Realität.

Ähnlich die 2023 veröffentlichte Netflix-Serie „Queen Cleopatra“, produziert von Jada Pinkett Smith, in der die ägyptische Herrscherin von der schwarzen Schauspielerin Adele James gespielt wird. Als wäre nicht die Muttersprache von Kleopatra Griechisch gewesen – war ihr Vorfahre doch Ptolemaios, der an der Seite von Alexander dem Großen gekämpft hätte. Eine groteske Verdrehung der Geschichte.

Bessere Produktionen

Solche Elemente fließen mittlerweile in die meisten Filmproduktionen ein, die am Mainstream-Markt etwas erreichen wollen. In der 2024 erschienenen Sagenverfilmung „Hagen – im Tal der Nibelungen“ etwa ist ein Gefährte des „Recken“ Siegfried ein Schwarzer. Auch lächerlich, aber ein irrelevanter Obolus an die gegenüber dem Germanenstoff misstrauischen woken Beobachter. Denn der Film im Gesamten ist eine starke und eindrucksvolle Bearbeitung des Nibelungenlieds, die gekonnt zwischen der nordischen Urfassung und der christianisierten Fassung des Mittelalters jongliert.

Sich offen mit dem Mainstream anzulegen, wagen bisher nur wenige Filmproduzenten. Ein Beispiel dafür ist „Citizen Vigilante“, der jüngste Action-Thriller von Uwe Boll. Gespannt sein können wir auf „The Uprising“, einen Historienfilm, der den großen englischen Bauernaufstand im 14. Jahrhundert zum Thema hat und der im September herauskommen wird.

Noch spannender wird aber sein, ob die Kulturrevolution des Trumpismus, die im US-Staatsapparat bereits gegen die DEI-Ideologie vorgeht, in absehbarer Zeit auch auf die Filmindustrie durchschlagen wird.

(Auszug von RSS-Feed)
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