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Gestern — 13. Juni 2026Report24

SpaceX-Börsengang: Musk wird Billionär und macht Tausende Mitarbeiter reich

13. Juni 2026 um 12:00

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Heute debütierte SpaceX an der Nasdaq und schrieb Wirtschaftsgeschichte. Mit einem Erlös von 75 Milliarden Dollar und einer Bewertung von rund 1,77 Billionen Dollar katapultierte sich das Unternehmen in einen neuen wirtschaftlichen Orbit. Elon Musk wurde Billionär und Tausende seiner Angestellten wurden durch Aktienoptionen zu Millionären oder dutzendfachen Millionären. Die Linke hat wieder einmal Schaum vor dem Mund und fordert Vermögenssteuern. Was sie nie verstehen werden: Der Kapitalismus hat hier Wohlstand geschaffen, ohne irgendjemandem etwas wegzunehmen.

Kommentar von Chris Veber

Elon Musk gründete SpaceX 2002 aus dem Nichts mit 100 Millionen Dollar eigenem Kapital. Auf eigenes Risiko. Heute beschäftigt das Unternehmen über 22.000 Mitarbeiter und dominiert den globalen Raumfahrtmarkt mit mehr als 80 Prozent der in eine Umlaufbahn beförderten Nutzlast im vergangenen Jahr.

Schätzungen zufolge werden durch den Börsengang 4.000 bis 4.400 aktuelle und ehemalige Mitarbeiter, von Ingenieuren über Schweißer bis hin zu Servicekräften, zu Millionären. Viele hatten jahrelang bewusst auf höhere Gehälter zugunsten von höheren Beteiligungen verzichtet. Ihr Einsatz und Musks unternehmerische Vision zahlten sich aus. Niemand wurde ärmer, weil Musk und seine Mitarbeiter reicher wurden. Kapitalismus ist kein Nullsummenspiel, sondern Wachstum des Wohlstandes für alle durch Innovation und Risikobereitschaft.

Die EU machts natürlich anders. Da mag man den Kapitalismus nicht wirklich und auch die Freiheit ist für Berufsfunktionäre irgendwie rechts. Die quasistaatliche Europäische Weltraumorganisation ESA verschlingt seit Jahren Dutzende Milliarden Euro an Steuergeldern. Allein 2025 belief sich ihr Budget auf rund 7,68 Milliarden Euro, für die nächsten drei Jahre wurden 22,1 Milliarden Euro an Zuschüssen aus Steuermitteln beschlossen. Trotz dieser gigantischen Summen bleibt die ESA hoffnungslos abgeschlagen.

Ihre Ariane-Raketen sind deutlich teurer pro Kilogramm Fracht als die wiederverwendbaren Systeme von SpaceX, die den Frachtpreis auf wenige Tausend Dollar pro Kilogramm drückten und mit Starship noch weit darunter liegen werden. Das kommt heraus, wenn Politiker Unternehmer spielen. Zur Führungsriege des Weltallprogramms in der EU zählt etwa der verantwortliche EU-Kommissar Andrius Kubilius, litauischer Ex-Premier. Oder in Deutschland der alte Seuchenvogel Karl Lauterbach. Ursula von der Leyen hat den EU Space Act zu verantworten, ein Regulierungsmonster, das die EU-„Nachhaltigkeit“ bis ins All vordringen lassen soll. Dass in Österreich mit Peter Hanke ein Ex-Mitarbeiter des Wiener Bürgermeisters Michael Ludwigs für das Weltall zuständig ist, ist da nur noch konsequent.

SpaceX zeigt zum ungefähr drölfzigtausendsten Mal die Überlegenheit des privaten, freiheitlichen Kapitalismus gegenüber allen sozialistischen, kollektivistischen und staatsgesteuerten Systemen. Der Staat kann es nicht. Er erschafft nicht Wohlstand, er verteilt nicht mal Reichtum, sondern organisiert nur die Armut – nach Abzug der Distributionskosten für die Funktionärskaste mit ihren Villen und Privilegien, selbstverständlich. Kollektivisten bremsen den Fortschritt, statt ihn zu ermöglichen. Sie denken nur in den Kategorien des Wegnehmens und Umverteilens, nie an das Schaffen neuer Werte. Elon Musk hingegen hat mit SpaceX durch private Initiative – wahrscheinlich sogar mit Gewinnmotiv, horribile dictu – und mit harter Arbeit ein Unternehmen aufgebaut, das die Raumfahrt revolutioniert und dabei Tausende Menschen reich gemacht hat.

Kapitalismus funktioniert. Er macht die Beteiligten reicher, ohne andere dafür ärmer zu machen. Die sozialistischen, kommunistischen oder sonst wie kollektivistischen Alternativen haben hingegen immer versagt. Weg mit ihnen auf den Müllhaufen der Geschichte. Afuera!

(Auszug von RSS-Feed)

Produktion in China – Österreichs Industrie ergreift die Flucht

13. Juni 2026 um 08:15

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Österreich ist als Industriestandort nicht mehr attraktiv genug. Im Ausland – insbesondere in China – winken niedrigere Lohnkosten, billigere Energie und deutlich weniger Bürokratie. Immer mehr Unternehmen wollen die Produktion – oder Teile davon – auslagern.

Nicht nur in Deutschland schreitet die Deindustrialisierung voran, sondern auch in Österreich. Hüben wie drüben leidet die Industrie an hohen Produktionskosten, unter denen die globale Wettbewerbsfähigkeit leidet, sowie unter der unablässig zunehmenden Bürokratie – auch wegen des in der politischen Führung der Europäischen Union grassierenden Klimawahns. Standorte im außereuropäischen Ausland – darunter auch China – werden so immer attraktiver.

Eine aktuelle Analyse des Lieferketteninstituts ASCII, des Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO und des Büros des Produktivitätsrates der Nationalbank weist nun darauf hin, dass sich etwa dreißig Prozent der österreichischen Industrieunternehmen einen Ausbau der Auslandsproduktion überlegen. Bei Unternehmen, die besonders unter der Konkurrenz aus dem Reich der Mitte leiden, sind es sogar über vierzig Prozent. Damit werden dann nicht nur keine neuen Arbeitsplätze in der Alpenrepublik selbst geschaffen, sondern wohl auch weitere Stellen wegfallen.

Anstatt attraktive Bedingungen für das produzierende Gewerbe zu schaffen, sorgt die wirtschaftsfeindliche Politik in Österreich (aber auch in Deutschland und in der Europäischen Union ganz allgemein) dafür, dass die Industrie geradezu vergrault wird. Anstatt die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, wird die weltwirtschaftliche Position Chinas und anderer globaler Konkurrenten gestärkt.

Die österreichische Wirtschaft verliert angesichts dieser Entwicklungen zusehends den ökonomischen Anschluss. Während in anderen Ländern der Welt die industriepolitischen Weichen für die Zukunft gestellt werden, zeigt die Bundesregierung kein Interesse an einer aktiven Standortpolitik. Doch ohne die industrielle Wertschöpfung im Land wird es in Zukunft auch nicht mehr genügend Steuereinnahmen geben, um den ohnehin schon überbordenden Sozialstaat am Laufen zu halten.

(Auszug von RSS-Feed)
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Österreichs Pleite: Politikversagen multipliziert mit Asylkosten

11. Juni 2026 um 11:00

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Finanzminister Marterbauer hat in seiner Budgetrede den Österreichern weitere Belastungen bei gleichzeitig sinkenden staatlichen Leistungen angekündigt. Trotz bereits rekordhoher Staatsquote und Steuerlast. Schuld sind die anderen, Putin und Trump, sagt die Regierung. Schuld ist die Regierung, sage ich. Einen großen Anteil an der Schuldenexplosion tragen die Asylkosten.

Ein Kommentar von Chris Veber

Die Ömpel sagt, die weltweite Lage sei schuld am wirtschaftlichen Desaster, in dem Österreich steckt. Nur gibt es merkwürdigerweise Länder, die bei gleicher „weltweiter Lage“ weit besser dastehen. Norwegen etwa hat seit über 25 Jahren keine neuen Schulden gemacht. Das Land hält sich an strenge Fiskalregeln, die Ausgaben an nachhaltige Einnahmen koppeln. Argentinien wiederum hat mit seinen radikalen Reformen unter dem libertären Präsidenten Milei nicht nur ein Wirtschaftswachstum erzielt, sondern auch einen Budgetüberschuss erreicht. Trotz weltweiter Unsicherheiten durch Kriege und Handelskonflikte.

Es ist nicht die „gottgegebene“ Weltlage, die Österreich in die Bredouille gebracht hat, sondern die eigene, unfähige Regierung. Der Klimawahn mit seinem hohen Subventionsaufwand und der ideologisch getriebenen Energiewende hat die Haushalte und Unternehmen belastet, ohne messbare, positive Effekte zu liefern. Die russophobe Energiepolitik hat die jahrzehntelang zuverlässige und günstige Gasversorgung zerstört. Der Coronismus kostete Österreich knapp 180 Milliarden. Dazu kommen eine ausgeprägte Verschwendungssucht, ineffiziente Verwaltungsstrukturen und eine ausufernde Bürokratiewut. Als Resultat haben wir mit 57 % eine der höchsten Staatsquoten Europas und mit 45,5 % des BIP eine Rekordsteuerlast.

Ein besonders großer und weitgehend tabuisierter Ausgabenposten sind die Kosten der Asylmigration. In Deutschland hat die Generationenbilanzstudie von Bernd Raffelhüschen, Stefan Seuffert und Florian Wimmesberger für die Stiftung Marktwirtschaft die langfristigen Belastungen der aktuellen Zuwanderung auf 5,8 Billionen Euro beziffert. Die Berechnung zeigt eine erhebliche Erhöhung der Staatsverschuldung durch die geringere durchschnittliche Qualifikation der Zuwanderer und längere Integrationszeiten in den Arbeitsmarkt.

Auch wenn die Regierung in Österreich solche Studien meidet wie der Teufel das Weihwasser, können wir doch unsere Schlüsse daraus ziehen. Österreich hat seit 2015 pro Kopf rund 30 Prozent mehr Asylanträge verzeichnet als Deutschland. Selbst bei sehr konservativer Schätzung ergibt sich daraus eine langfristige Belastung für die österreichischen Steuerzahler in der Größenordnung von 600 Milliarden Euro. Diese Summe umfasst nicht nur direkte Transferleistungen, Kosten für Unterbringung und Integration, sondern auch die Belastungen des Sozialsystems über Jahre hinweg. Studien aus skandinavischen Ländern lassen auf jährliche Kosten von 20 Milliarden Euro schließen, mit denen die Asylmigration die Österreicher belastet. Schlappe 100 Milliarden pro Legislaturperiode.

Es gäbe also durchaus Sparpotenziale. Norwegen und Argentinien haben bewiesen, dass eine vernünftige Regierungspolitik auch unter schwierigen Rahmenbedingungen den Haushalt sanieren und Wachstum ermöglichen kann. In Österreich fehlt dieser Wille offenbar. Stattdessen setzt die Koalition auf weitere Belastungen der Bürger und vermeidet die Debatte über die Ursachen der wirtschaftlichen Katastrophe. Solange die Kosten für Asylanten, die Kirche des Klimas, die Ukraine, die Bürokratie, die NGOs und Medien als unantastbar gelten, solange wird sich an der strukturellen Schieflage nichts ändern. Die Rechnung für diese Vogel-Strauß-Politik zahlt der Steuerzahler. Abschließend ein kleiner Hinweis an die Regierung: Wenn Sie erst alle Firmen in die Pleite oder ins Ausland getrieben haben, dann gibt’s auch keine Steuereinnahmen mehr.

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Demografischer Todesstoß: Wie uns der neue Öl-Schock die Zukunft raubt

11. Juni 2026 um 10:00

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Energie-Schocks lassen nicht nur die Preise an den Zapfsäulen und an den Supermarktkassen explodieren. Sie verändern grundlegend die Art und Weise, wie die Menschen insbesondere in den entwickelten Ländern leben – und ob sie überhaupt noch Familien gründen. Dies zeigte bereits die Ölkrise in den 1970ern.

Es gibt verschiedene Faktoren, die sich auf die Geburtenrate eines Landes auswirken. Einer davon sind die Energiepreise – und damit die Auswirkungen auf die eigene Versorgung. Das Paradebeispiel dafür findet sich im Fernen Osten und der Ölkrise ab 1973. Das arabische Ölembargo traf Japan härter als fast jedes andere Land der Welt. Zu dieser Zeit war der Inselstaat der größte Ölimporteur der Welt. Die Preise für Lebensmittel und Treibstoff schossen über Nacht in die Höhe. Junge Familien, die gerade erst in ihre modernen Wohnungen gezogen waren, sahen sich plötzlich mit dramatischen Engpässen und einem gewaltigen Preisschock konfrontiert. Genau neun Monate später brachen die Geburtenzahlen ein. Doch sie gingen nicht nur leicht zurück, vielmehr stoppten sie regelrecht.

Im Dokumentarfilm „BirthGap“ wird diese Entwicklung umfassend erläutert. Es ist nicht so, dass sich die Familiengröße selbst umfassend verändert hätte – abgesehen vom Einbruch während des Zweiten Weltkrieges und dem kurzen Boom danach ist diese über Jahrzehnte hinweg relativ stabil. Die Menschen entschieden sich nicht einfach nur dafür, kleinere Familien mit weniger Kindern zu gründen. Vielmehr änderte sich die Zahl der Leute, die überhaupt nicht mehr Eltern wurden und gar keine Kinder mehr zeugten bzw. gebaren. Eben diese Zahl der dauerhaft Kinderlosen explodiert während und unmittelbar nach wirtschaftlichen Schocks – und erholt sich danach praktisch nie wieder.

Ähnliches spielte sich damals in vielen Ländern ab – und wiederholte sich dann beispielsweise während der Währungskrise in den 1990ern in Südkorea und auch in den Vereinigten Staaten nach der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008. Denn jedes Mal, wenn eine Krise ein junges Pärchen dazu bringt, die Kinderpläne auf später zu verschieben, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, schlussendlich ganz darauf zu verzichten. Mehr noch, da sich das Heiratsalter mit der Zeit immer weiter nach hinten verschiebt und es (zumindest aus der weiblichen Position heraus) irgendwann einfach zu spät bzw. zu riskant ist, schwanger zu werden.

Und heute, da sieht es nicht viel besser aus. Erst die Ukraine-Krieg-Energiekrise und nun der Öl-Schock durch die faktische Schließung der Straße von Hormus. Zwar sind die Preise noch nicht explodiert, weil viele Länder ihre strategischen Reserven freigeben, doch ewig kann man den Ausfall von rund einem Fünftel der globalen Versorgung damit nicht ausgleichen. Der Preis für die Rohölsorte Brent schoss diese Woche auf über 98 Dollar, bevor ein mehr als fragiler Waffenstillstand ihn wieder in Richtung der 91-Dollar-Marke drückte. Japans Problem heute: Das Land importiert noch immer rund 90 Prozent seines Rohöls. Doch dieses Problem betrifft längst nicht mehr nur Japan. Es ist das Schicksal der gesamten westlichen Welt.

Die Bank of Japan schlug bereits im April Alarm: Der explodierende Ölpreis ruiniere die Terms of Trade des Landes und zerquetsche buchstäblich die Realeinkommen der Haushalte. Die Inflation ist zweifellos der Schaden, den jeder Bürger sofort spürt – im eigenen Zuhause, auf der Stromrechnung, am Esstisch. Doch der weitaus gravierendere, dauerhafte Schaden zeigt sich erst Monate später: Paare entscheiden sich aufgrund der ausufernden Kosten am Ende einfach gegen Kinder und holen das auch später nicht mehr nach, weil sich die Lebensumstände geändert haben.

Männer versuchen verzweifelt, ihr ohnehin schrumpfendes Einkommen abzusichern, während Frauen vor allem nach finanzieller Sicherheit streben, die immer schwerer zu finden ist. Der alles beherrschende Gedanke in den Köpfen der jüngeren Generation lautet: „Warum soll ich Kinder in die Welt setzen oder heiraten, wenn die Lebenshaltungskosten ohnehin alles auffressen?“ Das unausweichliche Resultat dieser durch finanzielle Sorgen ausgelösten Existenzangst ist der demografische Absturz.

Was also wird ein erneuter, massiver Öl-Schock bei einer Generation anrichten, die ohnehin schon immer später heiratet, bis ins hohe Alter zur Miete wohnt und aus praktisch allem – vom Eigenheim bis zum Neuwagen – längst ausgepreist wurde? Für die jüngeren Generationen sind die Grundbedingungen diesbezüglich auch ohne solche Schocks bereits deutlich schlechter, als sie die Nachkriegsgenerationen hatten. Wo früher ein Einkommen für ein Einfamilienhaus, ein Auto und genug zu essen ausreichte, schafft es der Großteil der später geborenen Generationen oftmals selbst mit zwei Vollverdienern nicht mehr.

Eine staatliche Fiat-Währung, deren Kaufkraft von Jahr zu Jahr systematisch entwertet wird, beschleunigt diesen demografischen Niedergang nur noch weiter. Denn eine Generation, die von Zukunftsängsten geplagt ist, wird es sich dreimal überlegen, überhaupt noch Kinder in diese Welt zu setzen. Und in den westlichen Ländern werden sie deshalb sukzessive von Zuwanderern ersetzt, die aus Kulturkreisen kommen, in denen solche Gedanken keine große Rolle spielen und die Familie als erweitertes soziales Netz betrachtet wird.

(Auszug von RSS-Feed)
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