Abgeschottet von der Außenwelt trifft sich alljährlich ein exklusiver Kreis aus verschiedensten Branchen und Nationen. Im Schweizer Kurort Davos wird verhandelt und vernetzt. Worum es dabei wirklich geht. Die JUNGE FREIHEIT war vor Ort.
Im Deutschen Bundestag hat ein AfD-Antrag zur Kontrolle von Wetter- und Klimamanipulationen für heftige Reaktionen gesorgt. In einer Rede am 29. Januar 2026 machte die AfD-Abgeordnete Nicole Höchst deutlich, dass staatliche und private Eingriffe in Wetter- und Klimaprozesse längst Realität sind und dringend einer demokratischen Kontrolle bedürfen. Grundlage ihrer Ausführungen waren unter anderem offen dokumentierte Programme zur künstlichen Niederschlagsförderung, etwa in Marokko, wo seit den 1980er-Jahren Wolken gezielt mit Silberjodid und Salzen behandelt werden, um Regen zu erzeugen .
Höchst stellte klar, dass es sich dabei nicht um harmlose Einzelmaßnahmen handelt. Wenn Wetter großräumig, häufig oder dauerhaft beeinflusst werde, verändere sich zwangsläufig auch das Klima. Die oft gezogene Trennlinie zwischen Wettersteuerung und Klimamanipulation sei wissenschaftlich nicht haltbar. Klima sei keine Ideologie, sondern das Ergebnis physikalischer, chemischer und mathematischer Gesetzmäßigkeiten – unabhängig davon, ob diese politisch erwünscht seien oder nicht.
Begleitet wurde diese Ausführungen nahezu durchgehend von Gelächter, höhnischen Zwischenrufen und demonstrativer Unruhe aus den Reihen der Altparteien. Statt sich sachlich mit den vorgetragenen Fakten auseinanderzusetzen, kommentierten Abgeordnete von CDU/CSU, SPD, Grünen und Linken zentrale Aussagen immer wieder mit Spott. Besonders dann, wenn Höchst auf dokumentierte Programme, statistische Zusammenhänge oder konkrete Stoffe einging, wurde gelacht – als ließen sich Naturgesetze durch Hohn außer Kraft setzen.
Inhaltlich warnte Höchst eindringlich vor den gesundheitlichen Risiken der eingesetzten Substanzen. Stoffe wie Schwefeldioxid, Aluminiumoxid und andere Aerosole seien als Feinstaub bekannt und unterlägen in Deutschland strengen Grenzwerten, weil sie Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Probleme und Krebs begünstigen können. Gleichzeitig werde ernsthaft darüber diskutiert, genau diese Partikel gezielt in höheren Luftschichten auszubringen, um klimatische Effekte zu erzielen. Die Stoffe verblieben dabei nicht dauerhaft in der Atmosphäre, sondern lagerten sich wieder auf Böden, in Gewässern, Pflanzen, Tieren und letztlich auch im menschlichen Körper ab.
Trotz dieser Risiken existiere bis heute kein demokratisch legitimiertes Mess- und Kontrollsystem, das systematisch überprüfe, welche Stoffe in welcher Menge ausgebracht werden, wo sie wieder ankommen und wer im Schadensfall haftet. Genau hier setze der AfD-Antrag an. Höchst bezeichnete es als widersinnig, eine Industrienation unter Feinstaub- und Klimaschutzaspekten zu regulieren und gleichzeitig in Erwägung zu ziehen, ähnliche Partikel absichtlich in die Atmosphäre ein
Was heute als freiwilliger Service verkauft wird, kann morgen zur Existenzfrage werden. Die Einführung digitaler Identitäten wie der e-ID ebnet den Weg für ein System, in dem Teilhabe nur noch mit staatlich verifizierter Identität möglich ist – bis hin zum Bankkonto. Wohin das führt, zeigt ein aktuelles Beispiel aus Asien, wie kla.tv berichtet.
Der israelische Historiker und WEF-Berater Yuval Noah Harari beschreibt das Sozialkreditsystem offen als „logische Weiterentwicklung des Geldes“. Während Geld bislang nur Arbeit und Leistung abbildet, soll künftig jede Handlung eines Menschen bewertet werden – moralisch, sozial, politisch. Zugang zu Mobilität, Eigentum oder Dienstleistungen hängt dann nicht mehr vom Geldbeutel ab, sondern von einem digitalen Punktestand.
Die technische Voraussetzung für dieses System ist eine zentrale digitale Identität. Genau hier setzt die e-ID an. Sie schafft die Infrastruktur, um Verhalten zu erfassen, zu bewerten und im Zweifel zu sanktionieren. Was als bequeme Lösung für Behördengänge beginnt, kann sich zu einem lückenlosen Kontrollinstrument entwickeln.
Ein warnendes Beispiel liefert Vietnam. Dort wurde die nationale digitale Identität ebenfalls freiwillig eingeführt. Inzwischen sind die Konsequenzen drastisch: 86 Millionen Bankkonten wurden gelöscht oder eingefroren, weil sie nicht mit der staatlichen e-ID verknüpft waren. Offiziell spricht die vietnamesische Staatsbank von Betrugsbekämpfung. Faktisch bedeutet die Maßnahme: kein digitales Profil, kein Zugang zum eigenen Geld.
Finanzanalyst Martin Armstrong ordnet diesen Schritt als Teil eines globalen Plans ein, der mit den Vorstellungen des Weltwirtschaftsforums deckungsgleich sei. Vietnam nahm 2025 mit hochrangigen Vertretern am WEF-Treffen in Davos teil – kurz darauf folgte die massive Durchsetzung des nationalen Identitätssystems inklusive biometrischer Daten.
Auch in Europa wird die e-ID als harmloses Werkzeug beworben. In der Schweiz stimmte die Bevölkerung 2025 über ihre Einführung ab, begleitet von dem Versprechen der Freiwilligkeit. Die Erfahrungen aus der Corona-Zeit zeigen jedoch, wie schnell aus Empfehlungen faktischer Zwang werden kann. Was heute optional ist, kann morgen Voraussetzung für Arbeit, Konto oder Mobilität sein.
Die Verbindung von digitaler Identität, Finanzsystem und Verhaltensbewertung markiert einen fundamentalen Umbau der Gesellschaft. Wer die Kontrolle über Identität und Geldflüsse zentralisiert, kontrolliert am Ende auch die Menschen.
Der Deutsche Bundestag hat ein Szenario veröffentlicht, das es in sich hat: In einer neuen Risikoanalyse wird der Einsatz chemischer Kampfstoffe in Deutschland durchgespielt – mit verheerenden Folgen für Bevölkerung, Gesundheitswesen und Zivilschutz. Der Bericht liegt als Unterrichtung der Bundesregierung vor und beschreibt einen fiktiven, aber ausdrücklich als plausibel eingestuften Kriegsfall, wie heute im bundestag (hib) berichtet.
Konkret geht es um drei nahezu zeitgleiche Anschläge mit chemischen Kampfstoffen auf militärisch relevante Logistikknotenpunkte: einen Seehafen, einen Rangierbahnhof und ein Materialdepot der Bundeswehr. Eingesetzt werden dem Szenario zufolge der Nervenkampfstoff VX sowie Schwefellost. Allein innerhalb der ersten 15 Stunden nach den Anschlägen sterben mehr als 8.500 Menschen, über 33.000 werden verletzt, viele davon schwer. Die Analyse macht deutlich: Das deutsche Gesundheitssystem wäre in einer solchen Lage massiv überfordert, Intensivbetten, Schutzkleidung und Spezialausrüstung reichen bei weitem nicht aus.
Besonders erschreckend: Der Bericht zeigt, dass der Staat den Ernstfall zwar detailliert durchrechnet, gleichzeitig aber selbst einräumt, dass bestehende Strukturen, Konzepte und Ressourcen nicht ausreichen. Es fehlt an persönlicher Schutzausrüstung, an geschultem Personal, an Medikamenten und an klaren Führungs- und Entscheidungsstrukturen. Krankenhäuser wären binnen kürzester Zeit am Limit, der strategische Patiententransport gilt in dieser Größenordnung als unrealistisch.
Die Risikoanalyse ist Teil der sicherheitspolitischen „Zeitenwende“ im Schatten des Ukrainekriegs. Chemische Angriffe werden darin nicht mehr als theoretische Bedrohung behandelt, sondern als reales Szenario, auf das Deutschland nach Einschätzung der Bundesregierung derzeit nicht ausreichend vorbereitet ist.