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Gestern — 02. Februar 2026

Stromausfall bei strengem Frost: Tausende im Norden stundenlang ohne Strom

02. Februar 2026 um 20:44

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Bis zu 10.000 Menschen waren am Abend von einem großflächigen Stromausfall betroffen. Der wahrscheinliche Auslöser ist gefunden, die Arbeiten laufen.

In Neustadt in Holstein (Kreis Ostholstein) ist am Abend bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt großflächig der Strom ausgefallen – mehrere Tausend Menschen waren betroffen. Bis zum späten Abend konnte die Versorgung weiter Teile des Stadtgebiets wieder hergestellt werden, teilten die Stadtwerke mit. Dazu zählten unter anderem die Ortsteile Rettin und Pelzerhaken sowie einzelne Bereiche der Kernstadt.

Stromausfall im Norden: Das ist der wahrscheinliche Auslöser

„Die Stadtwerke Neustadt in Holstein arbeiten mit Hochdruck an einer Wiederherstellung der Stromversorgung“, hieß es. Ein Unternehmenssprecher hatte dem NDR am frühen Abend gesagt, es seien etwa 8.000 bis 10.000 Menschen betroffen.

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Nach aktuellem Stand der Ermittlungen liege dem Stromausfall sehr wahrscheinlich eine technische Ursache zugrunde. Die Westseite der Stadt war den Angaben zufolge zu keiner Zeit von dem Stromausfall betroffen. Bürgermeister Mirko Spiekermann (parteilos) geht dem Bericht zufolge von einem Fehler im Umspannwerk in Roge aus. Es sei ein Krisenstab einberufen worden, an einer Notunterkunft werde gearbeitet. (dpa/mp)

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Die Grande Dame des Deutschen Bundestags ist tot

01. Februar 2026 um 14:46

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Sie war eine Vorkämpferin für ein modernes Familienbild und die Gleichberechtigung von Frauen. Damit überforderte sie oft auch ihre Partei, die CDU. Nun ist Rita Süssmuth gestorben.

Die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth ist tot. Die CDU-Politikerin starb im Alter von 88 Jahren, wie der Bundestag mitteilte und eine CDU-Sprecherin bestätigte. Süssmuth gehörte dem Deutschen Bundestag von 1987 bis 2002 an und war von 1988 bis 1998 dessen Präsidentin. Süssmuth hatte sich vor allem eingesetzt für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Beruf und Gesellschaft.

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner zeigte sich „tief bewegt“ von der Nachricht von Süssmuths Tod. „Im Namen des Deutschen Bundestages verneige ich mich vor einer politischen Ausnahmeerscheinung“, so Klöckner.

Unbekannte Seiteneinsteigerin wurde rasch populär

Süssmuth kam als Seiteneinsteigerin in die Politik. Als der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) sie 1985 als Nachfolgerin von Heiner Geißler (CDU) zur Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit berief, war sie in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Sie war erst vier Jahre zuvor in die CDU eingetreten und bis dahin nach außen kaum in Erscheinung getreten. Im Ministeramt erwarb sie sich aber schnell großes Ansehen. In Umfragen erzielte sie hohe Beliebtheitswerte und wurde bald „lovely Rita“ genannt.

Rita Süssmuth war vielen in ihrer Partei weit voraus

Rita Süssmuth kam am 17. Februar 1937 in Wuppertal als Tochter eines Lehrers zur Welt. Sie studierte Romanistik und Geschichte. Anschließend hängte sie ein Postgraduiertenstudium der Erziehungswissenschaften, Soziologie und Psychologie an. Süssmuth schlug die wissenschaftliche Laufbahn ein, wurde Professorin für Erziehungswissenschaften zunächst in Bochum und später an der Universität Dortmund.

Nach ihrer Berufung zur Bundesministerin kandidierte Süssmuth 1987 erstmals für den Bundestag. Sie errang auf Anhieb das Direktmandat im Wahlkreis Göttingen, das sie 1990 und 1994 verteidigte. 1998 reichte es nur für ein Mandat über die CDU-Landesliste Niedersachsen.

Mit ihrem modernen Familien- und Frauenbild war Süssmuth vielen in der Union weit voraus. Sie eckte an – auch bei Kohl. Dass sie Familienpolitik nicht allein auf Verheiratete konzentrieren wollte, war den Konservativen in der Union suspekt. Ihr Einsatz für die Reform des Abtreibungsparagrafen 218 brachte ihr vehemente Kritik aus den eigenen Reihen ein. Das galt auch für ihre Linie bei der sich ausbreitenden Immunschwächekrankheit Aids. „Die Krankheit bekämpfen und nicht die Kranken“, lautete ihre Maxime.

Erst zweite Frau an der Spitze des Bundestages

1988 folgte die CDU-Politikerin Philipp Jenninger an der Spitze des Bundestages nach, der wegen einer missglückten Rede zur Pogromnacht zurücktreten musste. Sie war erst die zweite Bundestagspräsidentin nach Annemarie Renger (SPD). Unter ihrer Führung wurde der Bundestag nach der Wiedervereinigung zum gesamtdeutschen Parlament und vollzog den Umzug von Bonn nach Berlin.

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Engagiert blieb Rita Süssmuth auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Bundestag und der aktiven Politik 2002. Sie setzte sich in der von älteren Männern geprägten CDU resolut für eine Frauenquote ein. Auch den Frauenanteil im Bundestag – 32,4 Prozent in der 21. Wahlperiode – hielt Süssmuth für viel zu niedrig und kämpfte daher für Parität. (dpa)

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Fast zwei Tonnen Giftmüll einfach in die Gegend gekippt – Zeugen gesucht!

17. Februar 2025 um 19:44

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Der Landkreis Harburg bittet um Hilfe bei der Aufklärung einer Riesen-Umweltsauerei: Unbekannte haben diverse hochgiftige Batterien einfach an einem Feldweg verklappt.

Sie sind groß, schwer – und hochgiftig: Laugenbatterien werden zum Beispiel in Booten oder an Weidezäunen benutzt, wie der Landkreis Harburg auf seiner Webseite erklärt. Die Exemplare, die nun an einem Feldweg im kleinen Örtchen Brackel gefunden worden, wiegen rund 20 Kilogramm pro Stück.

Riesen-Umweltsauerei: 1,7 Tonnen Batterien verklappt

Unbekannte haben eine ganze Wagenladung der Batterien dort verklappt, eine Riesen-Umweltsauerei. Mitarbeiter des Landkreises mussten den gefährlichen Schrott per Hand wieder einsammeln und in Spezialbehältern verstauen, insgesamt waren 1,7 Tonnen zu bewegen.

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Illegale Abfallentsorgung kenne man schon im Kreis, „aber dieser gefährliche Müll, das hat schon eine andere Qualität“, sagt Jörg Klenner von der Abfallwirtschaft des Kreises. Deswegen habe man auch Anzeige erstattet und bittet um Hinweise auf den Verursacher (per Mail an [email protected]) – sonst bleiben die Kosten für die Entsorgung nämlich an der Allgemeinheit hängen.

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