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Heute — 15. Juni 2026

Wer wissen will, was in Deutschland schief läuft, muss sich die Bahnhöfe ansehen

15. Juni 2026 um 09:00

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Schmutz und Kriminalität: Das prägt nicht nur vielerorts das „Stadtbild“, sondern ganz besonders deutsche Bahnhöfe. Hier präsentiert sich entsetzten Reisenden und Touristen ein Land, das sich längst aufgegeben hat. „Grooming“- und Rape-Gangs am Nürnberger Bahnhof bilden da nur die – leider wenig überraschende – Spitze des Eisbergs.

Der folgende Kommentar erschien zuerst bei Haintz.Media:

Der bayrische Rundfunk frohlockt, denn die Bahn hat vor, ihre Bahnhöfe barrierefrei zu machen. Dies als Meldung im Jahr 2026 zu machen, ist an sich schon eine Frechheit, leider Gottes jedoch notwendig, denn in vielen Städten ist das Eisenbahnfahren für körperlich Behinderte schlicht und ergreifend eine Zumutung. In Nürnberg war an einer U-Bahn-Station der Fahrstuhl ein geschlagenes Jahr defekt, was zur Folge hatte, dass Rollstuhlfahrer die nächste Haltestelle nehmen mussten, die rund vier Kilometer entfernt war.

Doch nicht nur für körperlich eingeschränkte Personen fehlt es an Bahnhöfen wie Nürnberg an Barrierefreiheit, sondern auch für andere vulnerable Gruppen wie junge Frauen, Stichwort Grooming. Darunter versteht man die gezielte emotionale Manipulation und schrittweise Annäherung an meist Minderjährige durch Aufmerksamkeit, Geschenke oder auch Drogen mit dem Ziel sexueller Ausbeutung oder des Missbrauchs. Der Bahnhof in Nürnberg geriet in den letzten Wochen, leider kaum beim bayrischen Rundfunk, in die Schlagzeilen, da sich diese Straftaten vermehrt hatten.

Nach Angaben des »Polizeipräsidiums Mittelfranken« sollen vor allem minderjährige Mädchen aus prekären sozialen Verhältnissen gezielt von Männern aus der Drogenszene angesprochen, mit Zuneigung, Geschenken wie Kleidung und Kosmetik sowie später mit harten Drogen wie Crystal Meth abhängig gemacht worden sein, mit dem Ziel, die Opfer sexuell gefügig zu machen. Die Polizei identifizierte bislang zehn Tatverdächtige und gründete die Sonderkommission „EKO Kajal“. Die Personen stammten aus Syrien, Pakistan und Nordafrika. Zustände, die frappierend an die zahllosen Übergriffe auf der B-Ebene am Frankfurter Hauptbahnhof erinnern. Erst seit diese renoviert wird, was in Deutschland bekanntermaßen an Bahnhöfen Jahrzehnte dauert, hörten logischerweise die Taten auf. Dafür floriert nun die mittelfränkische Metropole.

Touristen sind fassungslos

Wer einmal mit offenen Augen durch den Bahnhof läuft, erkennt, weshalb gerade Nürnberg ein geeignetes Ziel für die migrantischen Straftäter ist. Das Umfeld des Hauptbahnhofs gilt durch seine Unübersichtlichkeit, zahlreiche Ein- und Ausgänge, Unterführungen, Parkanlagen und stark frequentierte Treffpunkte als ideal für Rückzugs- und Kontaktmöglichkeiten. Hinzu kommen eine ausgeprägte Drogenszene, viele anonymisierte Aufenthaltsorte sowie ein ständiger Personenwechsel durch Reisende und Jugendliche, wodurch Täter leichter unauffällig agieren und Kontakte zu gefährdeten Minderjährigen knüpfen können. Gerade rund um den Nelson-Mandela-Platz, der aufgrund zahlloser Schienenersatzverkehrsfahrten noch mehr genutzt wird, U-Bahn-Zugänge und angrenzende Grünflächen entstehen dadurch Räume, in denen Kontrolle erschwert und das Eingreifen von Behörden oder Passanten oftmals verzögert wird.

Das führt dazu, dass zahllose Gruppen von Migranten den Hauptbahnhof optisch de facto übernommen haben. Als ich jüngst dort war, wurden mir innerhalb einer Stunde zweimal Drogen angeboten, was allenfalls noch die Konstablerwache toppt. Außen um den Bahnhof versammeln sich ebenfalls solche Gruppen. Es ist laut, es ist dreckig, es ist versifft. Dieses Bahnhofsbild geht nicht nur Nürnberg ab, sondern auch Düsseldorf, was die Reiseblogger Tel Mad Explorers in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt »gefilmt haben«. Schon dieser kurze Ausschnitt, aber auch »deren ganzer Bericht« lohnen sich wirklich, denn man sieht nicht nur, wie vermüllt eine der wohlhabendsten Städte Deutschlands ist, sondern auch, wie unglaublich schockiert ahnungslose Touristen darauf reagieren.

Das Reise- und Blogger-Duo „Two Mad Explorers“, das durch ihre „ehrlichen“ Reiseberichte und kulturellen Einblicke bekannt ist, hat auf Instagram Videos veröffentlicht, das seine Eindrucke aus Düsseldorf zeigen.

Ein Volk hat verlernt, sein Land zu mögen

Ich unterhalte mich mit einem Taxifahrer, der Erkan heißt und seit 25 Jahren in Nürnberg Taxi fährt. „Seit 10 Jahren wohne ich in einem Dorf in der Nähe von Erlangen. Ich pendle lieber 30 Minuten, als hier zu leben.“ Ob er seine Tochter hier am Abend am Hauptbahnhof alleine lassen würde, winkt er lachend ab: „Ich habe zum Glück nur zwei Söhne.“ Das ist der Eindruck, den man in Deutschland zunehmend gewinnen muss. Für Frauen und Mädchen ist es, zumindest in Großstädten, zunehmend gefährlich geworden.

Das Bild, welches viele deutsche Bahnhöfe zeigen, kann man in einem Wort zusammenfassen: erbärmlich. Polizei und Sicherheitskräfte scheinen in weiten Teilen überfordert, während junge Migranten die Plätze für sich beanspruchen. Wer wissen will, was hierzulande schief läuft, der muss sich die Bahnhöfe ansehen. Ob Düsseldorf, Duisburg oder Nürnberg, hier präsentiert sich ein Land, welches sich aufgegeben hat. Während die Ankunftshallen in Stettin oder Pilsen vor Stolz und Sauberkeit strotzen, laden die Bahnhöfe in Deutschland ein, weiter nach Tschechien oder Polen zu fahren. Und es ist wie immer: Die Schuld liegt zwar auch bei den betroffenen Migranten, in erster Linie aber am Land selbst, an der Staatlichkeit und an einem Volk, das verlernt hat, sein Land wertzuschätzen.

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Schweiz Minderjährige monatelang in Barbershop missbraucht

15. Juni 2026 um 07:18

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Die Fälle von Ausbeutung häufen sich, warnt die Polizei in der Schweiz. Symbolbild: picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH

Auch in der Schweiz häufen sich Berichte über Grooming-Gangs und sexuelle Ausbeutung junger Mädchen. In Genf wurden mehrere Minderjährige über Monate in einem Barbershop missbraucht. Die Polizei spricht von einem großen Dunkelfeld.

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Gestern — 14. Juni 2026

Grooming-Gangs in Deutschland „Die Jungs bedrängen Mädchen, sie gehen ihnen nach“

14. Juni 2026 um 10:35

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Rotherham gibt es auch in Deutschland. In Nürnberg missbrauchen ausländische Drogenhändler systematisch Mädchen, inzwischen gibt es eine eigene Einsatzkommission für das Phänomen. Wie gehen die Täter vor?

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Bundestag Als Weidel über missbrauchte Mädchen spricht, muss die Linke lachen

12. Juni 2026 um 05:15

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Löste mit ihrer Rede unerwartete Reaktionen im Bundestag aus: AfD-Chefin Alice Weidel. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Alice Weidel schildert im Bundestag den Nürnberger Fall, bei dem Migranten Minderjährige zur Prostitution gezwungen haben sollen. Währenddessen kommt es zu Zwischenrufen. Und Linken-Abgeordnete Katrin Fey findet einen Grund zu lachen.

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