Es war mitten am Tag in einer Hamburger S-Bahn, neben ihm saßen unter anderem Familien mit Kindern – und zwei Männer, die in dem Waggon offenbar Crack zerkleinerten und rauchten. Die Dämpfe seien durch den ganzen Waggon gezogen, erzählt Ex-GNTM-Teilnehmer Lucas Schwarze seinen 80.000 TikTok-Followern. Das Sicherheitspersonal habe einfach weggesehen, behauptet er. Die S-Bahn reagiert – und erklärt, wie Fahrgäste in solchen Situationen am besten handeln.
„Ich kann nicht in Ruhe mit der Bahn fahren, weil ich immer Angst habe, belästigt zu werden, oder dass mir jemand gleich eine Spritze in den Arm rammt, wenn ich etwas sage“, sagt Lucas Schwarze in seine Kamera. Der 26-Jährige spielte 2023 in der Soap „Köln 50667“ mit und nahm danach an der Sendung „Germany’s Next Topmodel“ teil.
Crack in der S-Bahn? Sicherheitspersonal soll nicht gehandelt haben
Auf der Fahrt sei die S-Bahn an einer Haltestelle vorbeigekommen, an der Sicherheitspersonal der Deutschen Bahn am Gleis wartete. Die Sicherheitskräfte hätten ins Innere geschaut – und nichts getan. „Wenn Mitarbeiter der Bahn das mit eigenen Augen sehen, wie kann es sein, dass man nicht handelt?“, fragt er.
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„Endlich einer, der es sagt“, kommentiert eine Nutzerin. „Ist echt richtig schlimm geworden in Hamburg. Schon sehr unangenehm und die Angst fährt immer mit“, schreibt eine weitere. Ein anderer merkt an: „Es gibt in jedem Zug einen Notruf – der ist genau für sowas gedacht.“
S-Bahn weist auf Notrufknopf hin
Darauf weist auch eine Sprecherin der Bahn hin: „Wenn ein Fahrgast während der Fahrt Hilfe benötigt, kann er den Zugführer jederzeit ansprechen.“ Wenn der Notrufknopf im Türbereich gedrückt wird, wird sofort eine Verbindung zum Lokführer hergestellt und er kann Hilfe anfordern. Dafür seien auch die Notrufsäulen auf dem Bahnsteig da.
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Der Konsum von Drogen und Alkohol ist in den S-Bahnen verboten. 360 Mitarbeiter der S-Bahn-Wache sollen unter anderem dafür sorgen, dass genau dieses Verbot eingehalten wird. Die Kräfte seien für Konfliktsituationen speziell geschult. Welche konkreten Maßnahmen gegen Drogenkonsum in Bahnen und Bahnhöfen ergriffen werden, bleibt unbeantwortet. Wie häufig Fahrgäste Drogenkonsum in den Zügen melden, teilt die S-Bahn nicht mit. Die Sprecherin betont lediglich: Die Sicherheit der Fahrgäste stehe für die S-Bahn Hamburg „an erster Stelle“.
Influencer wettert gegen Crack-Konsum im HVV – so reagiert die S-Bahn wurde gefunden bei mopo.de

