Diese Frage sollten sich alle BΓΌrger im Kreis Pinneberg stellen, denn ΓΌber die Kreisumlage leisten die ohnehin schon klammen Kommunen ihren Beitrag zum Haushalt des Kreises Pinneberg. Und damit zahlt jeder im Kreis Pinneberg durch Gewerbe- und Grundsteuern den skandalΓΆs laschen Umgang mit unserem Geld. Was ist passiert? FΓΌr Krankheitskosten von Asylbewerbern hat der Kreis Pinneberg rund 6.800.000 EUR bezahlt und diese nicht rechtzeitig beim Land Schleswig-Holstein zurΓΌckgefordert. Daher wird dem Kreis jetzt das Angebot unterbreitet, kulanterweise knapp 1 Mio EUR zurΓΌckzuerhalten, es klafft also ein Loch von 6 Mio EUR! Das alleine wΓ€re schon ein Skandal und die BΓΌrger sollten darΓΌber transparent informiert werden. Trotzdem wird dieses sensible Thema im nicht ΓΆffentlichen Teil der letzten Kreistagssitzung aufgerufen, um die Γffentlichkeit gezielt ΓΌber diesen Skandal auszusperren. Aufgefallen ist diese Misswirtschaft nur, weil im Informationssystem des Landtags dieses Thema ΓΆffentlich verhandelt wurde. Und um den Skandal perfekt zu machen verhandelt die Kreisverwaltung in dieser haushaltsrelevanten Frage an den gewΓ€hlten Vertretern des Kreistags vorbei. Es scheint, als wΓ€ren hier mehrere Themen in den Brunnen gefallen. Wir fragen uns, in welchen Bereichen der Kreis Pinneberg noch Forderungen nicht beigetrieben hat und welcher Schaden den BΓΌrgern im Kreis weiter entstanden ist.
