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Gestern — 01. Februar 2026

Glatteis, Pinguine und Luisa Neubauer in der Antarktis

01. Februar 2026 um 05:01

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Das Glatteis in unserer schönen Hauptstadt lässt gerade jeden Berliner seine innere Katharina Witt entdecken. Die Berliner SPD entdeckt derweil ...

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Politik mit Rückgrat – Für ein sicheres, starkes Niedersachsen

30. Januar 2026 um 12:03

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Niedersachsen steht an einem Scheideweg. Viel zu lange wurde Politik auf dem Rücken der Bürger gemacht – fernab von gesundem Menschenverstand, von Leistung, Freiheit und echter Verantwortung. Ich bin überzeugt: Unser Land braucht eine Politik, die das Wohl der eigenen Bevölkerung endlich wieder in den Mittelpunkt rückt. Dafür stehe ich mit meiner ganzen Kraft.

Mein Leitmotiv ist klar: Innere Sicherheit, soziale Ordnung, Heimatbewusstsein und wirtschaftliche Vernunft sind die Fundamente, auf denen wir Niedersachsen erneuern müssen. Die täglichen Schlagzeilen um Gewalt, Übergriffe und Kriminalität in unseren Städten zeigen, dass der Weg der beschwichtigenden Politik am Ende ist. Sicherheit beginnt bei Respekt vor Recht und Gesetz und endet bei einem engagierten Vorgehen gegen jede Form von Gewalt. Polizei, Rettungsdienste und Justiz benötigen unsere volle Unterstützung. Wer sich hier gegen die Interessen der Anständigen stellt, darf keine Nachsicht erwarten.

Ein zweites zentrales Thema: Migration. Die Situation in den Städten und Gemeinden ist vielfach angespannt, weil Bund und Land Verantwortung abwälzen und Zuzug kaum steuern. Es ist nicht Aufgabe deutscher Steuerzahler, die Versäumnisse gescheiterter Asylpolitik auszubaden. Wer unser Gastrecht missbraucht, hat in Niedersachsen nichts verloren. Ich setze mich mit Nachdruck für einen Stopp der ungeregelten Migration und die konsequente Rückführung von Asylbewerbern ohne Bleiberecht ein. Das gebietet nicht nur die Vernunft, sondern auch die Fürsorge gegenüber denen, die ihr Leben lang in Niedersachsen gearbeitet und diese Heimat aufgebaut haben.

Unsere Kinder verdienen die beste Bildung – und zwar orientiert am Leistungsprinzip, nicht an Ideologien. Schule darf kein Experimentierfeld sein, wo Grundwerte und Wissen verwässert werden. Es braucht wieder Disziplin, verlässliche Standards und die Vermittlung unserer kulturellen Grundlagen. Lehrer müssen unterrichten können – nicht verwalten oder sich um Nebenbaustellen kümmern. Zur guten Bildung gehört für mich auch der ungehinderte Zugang zu Aus- und Weiterbildung, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.

Nicht minder bedeutend ist eine bezahlbare Energie- und Wirtschaftspolitik. Die aktuelle Verbotspolitik treibt Handwerk, Mittelstand und Privathaushalte in Existenznöte. Ich stehe für einen Kurs, der Technologien offenlässt und Menschen sowie Betriebe entlastet. Dabei müssen Versorgungssicherheit und faire Preise Vorrang vor Symbolpolitik haben. Niedersachsen braucht eine starke Wirtschaft durch Fleiß und Erfindergeist, nicht durch immer mehr Bürokratie und Gängelung.

Unsere Landwirte sind das Rückgrat des ländlichen Raums und Garanten für unsere regionale Versorgung. Sie verdienen Respekt, statt immer neue Auflagen und Einschränkungen. Die Landwirtschaft muss wieder Wertschätzung erfahren – es geht um eine gesicherte, regionale Produktion und den Schutz des Eigentums.

Für mich spielt auch Bürgerbeteiligung eine große Rolle. Entscheidungen, die das Leben jedes Einzelnen betreffen, müssen transparenter werden und stärker direktdemokratisch Rückhalt finden. Ich setze mich für mehr Volksentscheide ein, damit der Souverän – der Bürger – in wichtigen Fragen selbst sprechen kann.

All diese Themen spannen den Bogen meiner politischen Arbeit. Ich trete ein für ein Niedersachsen, das seine Werte bewahrt und seine Zukunft aktiv gestaltet. Ideologische Scheuklappen, realitätsferne Experimente und Bevormundung haben ausgedient. Es ist Zeit, dass endlich wieder der gesunde Menschenverstand regiert – zum Wohl aller Bürger. Dafür stehe ich mit meiner ganzen Überzeugung.

. Es ist Zeit, dass endlich wieder der gesunde Menschenverstand regiert – zum Wohl aller Bürger. Dafür stehe ich mit meiner ganzen Überzeugung.

Ansgar Schledde, MdL und AfD Niedersachsen Vorsitzender
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14.01.2026 Irrtümer des Sozialismus: 25-jähriges Jubiläum

13. Januar 2026 um 22:33

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KolumneEtwas über 25 Jahre ist es her, dass das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) am 01.04.2000 in Kraft trat. Der 1. April als Inkrafttretungsdatum wurde vielleicht deswegen gewählt, weil Jürgen Trittin, Grüne, uns weismachen wollte, es würde für jeden nur eine Kugel Eis pro Monat kosten. Ein schlimmer Aprilscherz, denn es hat uns schon Milliarden gekostet und auch nach 25 Jahren Dauersubventionen für die Stromerzeugung aus Wind und Sonnenenergie sind weiterhin Subventionen notwendig. Eine Technologie, die nach 5 Jahren nach Serienreife immer noch Subventionen braucht, ist eine gescheiterte Technologie. Das ist auch kein Wunder, denn Energiegewinnung aus Wind ist seit 1780 eine veraltete Technologie. Daran ändern auch bessere Materialien, größere und leichtere Flügel und leichtgängigere Kugellager nichts.
Dieser alte Plunder einer reaktionär-romantischen grünen Ökowohlfühlblase läßt uns ins Unglück marschieren. Doch was ist die Alternative für Deutschland? Wir setzen auf Zukunftstechnologien, wie die neuesten Generationen der Kernkraft, neueste Kohle und Gaskraftwerke mit wirksamen Filtersystemen.
Wir sind die Alternative für Deutschland, wir sind konservativ, wir sind rechts, denn konservativ und rechts sein heißt, mit traditionellen Werten an der Spitze des Fortschritts voranzugehen.

Irrtümer des Sozialismus: 20-jähriges Jubiläum
Im Jahr 2005, also vor rund 20 Jahren, begann mit der Kanzlerschaft von Angela Merkel das Verhängnis. Sie wandelte die CDU von einer liberal-konservativen Partei in eine grün-devote Partei um. Sie „verschenkte“ Zukunftstechnologien, wie den Transrapid nach China. Sie schaltete nach und nach die modernsten und sichersten Kernkraftwerke der Welt ab, da in Deutschland angeblich alle Kernkraftwerke am Meer lagen und so den angeblich so gefährlichen Tsunamis der Nordsee ausgesetzt waren. Sie förderte direkt und indirekt das Verbrenneraus und somit den Niedergang der deutschen Automobilindustrie. Sie ließ die Wahl des Ministerpräsidenten von Thüringen, Kemmerich, rückgängig machen. Sie führte das Corona-Regime ein und verstieß somit gegen den Geist des Grundgesetzes, das uns Bürger vor einem übergriffigen Staat schützen soll. Sie ließ die CDU wie eine heiße Kartoffel fallen, als sie ihre Ziele als erreicht ansah und übergab die Macht an Habeck und Scholz.

Irrtümer des Sozialismus : 10-jähriges Jubiläum
Vor rund 10 Jahren ließ die damalige Kanzlerin Merkel ohne Not und unter Verstoß gegen das Dublin-Abkommen die Grenzsicherung aufheben. Sie lud Millionen von Menschen aus allen Ländern des islamischen Raumes von Marokko bis Afghanistan ein, nach Deutschland zu kommen. Sie sollten nur „Asyl“ sagen und schon würden sie ohne Ansehen der Person, ohne Ausweis, ohne Asylgrund einreisen können. Sie verstieß wissentlich gegen Art. 16 des Grundgesetzes, nach dem Asyl nur genießt, wer persönlich politisch verfolgt ist und gleichzeitig nicht aus oder über ein sicheres Drittland einreist. Die Einreise nach Deutschland hätte somit nur per Flugzeug oder Schiff geschehen können. All das war Merkel egal. Schäuble fürchtete sich mehr vor dem Zerbrechen der CDU als um Deutschland und so nahm er den Grundgesetzverstoß hin. Die Folgen sind dramatisch: Millionen von illegalen Einwanderern, von denen sich viel zu viele in unseren Sozialsystemen wohlfühlen. Stark steigende Krankenkassenbeiträge aufgrund der neuen Bürgergeld/Grundsicherungsempfänger, für die alle Gesundheitskosten von den Versicherten zu tragen sind, für die aber entgegen dem Verursacherprinzip aus dem Bundeshaushalt viel zu wenig Geld kommt. Stark gestiegene Wohnungskosten aufgrund der neuen „Gäste“ und weil die Kommune für ihre Wohnungen jeden Preis zahlt. Überfüllte Arztpraxen, weil auch die „Gäste“ viel zu oft krank sind und ihnen viele Behandlungen ohne Selbstbeteiligung bezahlt werden. Viel zu viele Einbrüche, Diebstähle,  Drogendelikte, Messerangriffe, Vergewaltigungen und Morde, an denen weit überdurchschnittlich viele „Gäste“ aus Nordafrika und dem Nahen Osten als Täter beteiligt sind. Direkte Kosten im Bundeshaushalt von über 50 Mrd. Euro pro Jahr, hohe Kosten in den Ländern und Kommunen für mehr  Gefängnisinsassen, mehr Sicherheitspersonal, mehr „Merkelpoller“, mehr Messerverbotszonen-Kontrolleure.

Die Alternative für Deutschland? Grenzschutz jetzt, Ausweisung aller außereuropäischen Bürgergeld-/Grundsicherungsempfänger, Widerruf aller befristeten Aufenthaltserlaubnisse und aller Duldungen samt Abschiebung, konsequente Festnahme und Verurteilung aller Straftäter samt Abschiebung in ihre Herkunftsländer, drastische Kürzung der Leistungen auf das notwendige Minimum bei gleichzeitiger Umstellung von Geld- auf Sachleistungen. Stop für jeglichen Familiennachzug und das Einreisen von vermeintlichen Ortskräften o.ä. (Afghanistan).

Irrtümer des Sozialismus: 5-jähriges Jubiläum
Rund 5 Jahre ist es her, dass die Sozialistin Angela Merkel als Kanzlerin zu Besuch in Südafrika weilte und von dort aus dazu aufforderte, eine demokratische Wahl im Landtag von Thüringen (Wahl des Ministerpräsidenten Kemmerich) rückgängig zu machen. Wahlen werden nur in Diktaturen und autoritären Staaten rückgängig gemacht.
Rund 5 Jahre ist es her, dass ohne Not eine Corona-Atemswegerkrankung zur gefährlichen Pandemie erklärt wurde. Wider besseres Wissens, das wissen wir aus den nun offen vorliegenden RKI-Protokollen, sprach sich auf Befehl der Bundesregierung/des Gesundheitsministeriums die RKI-Führung für drastische Grundrechtseingrife aus. So wurden die Gerichte getäuscht, die daraufhin die Rechtmäßigkeit der Maßnahmen als gegeben ansahen, obwohl auch ihnen das Weisungsrecht des Ministers hätte bekannt sein müssen. Millionen von Deutschen litten oder leiden seither an den Folgen der Maßnahmen und/oder der experimentellen Gentechnikspritze. Viel zu viele Deutsche sind durch die Folgen der Gentechnikspritze verstorben, viel zu wenig Aufklärung darüber findet statt.
Die Alternative für Deutschland: Schluss mit Gentechnikexperimenten, Schluss mit Angstmacherei, Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und endlich vollständige Aufklärung und Verurteilung aller Straftäter.
Nachtrag:
Die Rückgängigmachung der Wahl des thüringischen Ministerpräsiddenten Kemmerich (FDP) musste aus Merkls Sicht zwingend sein, denn sie konnte zur Durchsetzung ihrer Coronamaßnahmen keinen frei denkenden Ministerpräsidenten gebrauchen. Es mussten alle Ministerpräsidenten gleich geschaltet sein, um Merkels Plandemie zu verwirklichen. Ansonsten hatte sie in den Jahren zuvor schon die entsprechenden gesetzlichen Weichen gestellt. Mit einem Ministerpräsidenten Kemmerich hätte alles ganz anders verlaufen können.

Irrtümer des Sozialismus: 1-jähriges Jubiläum
Vor rund einem Jahr brach Kanzler Merz seine Wahlversprechen, wie z.B. „Links ist vorbei“, „Keine Neuverschuldung, da Ausgabenproblem und kein Einnahmenproblem“. Auch wollte er Reformen, erst gleich, dann im Herbst und nun wieder gleich. Kommt nach „gleich“ wieder „Herbst“?
Die Alternative für Deutschland: Neuwahlen unter dem Slogan „Alice für Deutschland“. Wird dann Dr. Alice Weidel zur Kanzlerin gewählt, wird sie das 10-Punkte-Sofortprogramm unverzüglich umsetzen und Deutschland wieder aufs rechte Gleis setzen. Kurzfristig heißt das harte Arbeit, denn der  sozialistische Sumpf muss trocken gelegt werden.
Mittelfristig heißt das investieren und Vorrang für deutsche Interessen.
Das hilft allen Bewohnern, ob mit oder ohne Migrationshintergrund.
Das bedeutet Wohlstand für alle fleißigen und rechtschaffenen Bürger.

Ihr Arndt Zedef

Der Beitrag 14.01.2026 Irrtümer des Sozialismus: 25-jähriges Jubiläum erschien zuerst auf AfD Kreisverband Stade.

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Verschleierte Wendepunkte: Wenn der Wohlstandsabbau Transformation genannt wird

30. Dezember 2025 um 12:01

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An welchem Wendepunkt befinden wir uns? Das sollte man sich heute ehrlicherweise fragen. Wendepunkte politischer und gesellschaftlicher Art gab es schon immer. Ja, das ist richtig. Heute werden Wendepunkte in Deutschland nicht als solche bezeichnet. Sie haben Namen wie Transformation, Krise, Umstrukturierung, demographischer Wandel, Erfordernisse oder gar Fortschritt bekommen. Das derzeit immer wiederkehrende Wort „Transformation“ wird von einschlägigen Politikern häufig verwendet, um etwas darstellen zu wollen, was ihrer Ideologie entspricht, jedoch die Realität ausklammert. Dabei bekommt der Begriff eigentlich aus dem Wissenschaftsbereich und wird in Disziplinen wie zum Beispiel der Biologie für ganz bestimmte Prozesse verwendet. In der Physik reguliert der Transformator eine Spannung! In der Tat: Im gesellschaftspolitischen Kontext steigt die Spannung immer mehr. Die Spannung steigt in allen uns betreffenden Lebensbereichen – besonders auch den existenziellen. Wir können es beispielsweise im Wohlstandsabbau erkennen. Die Messlatte dafür wird nicht durch den Bürger definiert, sondern beispielsweise im fiktiven behördlichen Einkaufswagen.

Was wir in den letzten Jahren erleben, ist eine Abkehr von definierten Prozessen, eine Erstarkung der staatlichen Bürokratisierung zur Rechtfertigung der Regulierung der Bevölkerung zu Ungunsten der Mehrheit der Bürger. Relatives wird zum Absoluten erklärt, wenn wir an den Genderwahnsinn denken. Zu viele sehen nicht, dass sie durch diese Art der Politik missbraucht werden; denn prozentual macht ein Geschlecht bezogen auf den Körper lediglich maximal 0,5 Prozent Gewichtsanteil aus. Die Auswirkungen geschlechtlicher Überbetonung auf sich entwickelnde junge Menschen wird diesen selbst zum Nachteil werden. Die Konsequenzen schlechter Entwicklungen müssen immer die jüngeren Generationen tragen. Die Verantwortung liegt aber selbstverständlich bei den älteren Generationen.

Transformation muss als Deformation erkannt werden. Bürgern werden immer mehr Perspektiven und Zukunftsplanungen genommen. Familien werden zerstört, indem diese zielstrebig unterwandert werden. Dieses wird auch im steigenden Drogenkonsum offenbar. Es werden immer mehr psychische Erkrankungen wie Depressionen diagnostiziert, was besonders auch bei jungen Personen zu beobachten ist. Eine gute Entwicklung junger Menschen wird zusehends erschwert. Kinder werden mit Problemen konfrontiert, welche sie schwerlich einordnen können.

Wenn man „Wendepunkt“ mathematisch sieht, so ist er eine Krümmung in einer Kurve. Leider stellt der derzeitige Wendepunkt eine Talfahrt dieses Landes dar. Um das zu sehen, muss keiner ein Pessimist sein.

Viele können sich sicherlich an den Mauerfall 1989 und das Ende der DDR erinnern. Damals wurde von einer Wende gesprochen. Es herrschten bei vielen Begeisterung, Enthusiasmus, Freude und Tränen auf eine neue Zukunft im gemeinsamen Deutschland. Das Versprechen war groß, es würden sich „blühende Landschaften“ entwickeln. So dachte man und so war die Perspektive. Tatsächlich? Die Ernüchterung folgte recht schnell und aus einer Aufbruchstimmung folgten Resignation, welche weitere entsetzliche Tiefpunkte mit der Bankenkrise 2008, der Flüchtlingskrise 2015 und den Corona- Ereignissen 2020 nahmen.

In zahlreichen Besuchergruppen, welche in den Landtag kommen, ist die Schnittmenge der Sorgen und Nöte sehr häufig gleich. Viele fragen sich generell, wie sie den nächsten Tag bestreiten sollen. Es wird schon gar nicht mehr an das nächste Jahr oder gar an die nächsten Jahre gedacht. Die Menschen sind zutiefst verunsichert. Dieses muss ein Ende haben.

Dietrich Bonhoeffer mahnte einmal: „Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit.“ Diese Worte tragen eine wesentliche Wahrheit in sich – eine Wahrheit, die uns mahnt, wachsam und kritisch zu bleiben. Sie erinnert uns daran, dass wir gegen Ignoranz und Unvernunft antreten müssen, die die Grundlagen eines vernünftigen Diskurses unterwandern.

Was soll nun die Lösung sein? Wir brauchen eine grundsätzliche Umkehr in der Politik. Die Redlichkeit in der Politik muss wieder hergestellt werden.

Hyperbürokratisierungen, ständige Bombardierung mit Parolen wie „Klimakrise“, „Krieg“ und vielen weiteren nutzen nur denen, die Ängste zu ihren Zwecken schüren.

Eine gute Regierung schafft es, Zuversicht und Hoffnungen zu vertreten. Doch wo stehen wir heute? Der Staat greift immer tiefer in das Leben der Menschen ein – auch durch eine verfehlte Migrationspolitik. Die Aussage, dass diese Eingriffe in immer mehr Verunsicherung, psychische Belastungen, gar Traumatisierungen münden, ist Tatsache. Der Kurs, den die aktuelle Politik eingeschlagen hat, hinterlässt vielerorts Spuren von Misstrauen und Entfremdung. Keiner sollte vergessen, was er in seinem Lebensbuch eingetragen hat.

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11.12.2025 Irrtümer des Sozialismus: Sozialistische Antifa marschiert

11. Dezember 2025 um 18:45

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KolumneGeneralstabsmäßig war es geplant. Mit vielen Bussen fuhren sie nach Gießen. Viele hatten die traditionelle „schwarze Uniform“ an. Der Grund war der Gründungstag der neuen AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“. In großen Kolonnen marschierten sie, fast möchte ich meinen in „Marschformation“, zur Kongresshalle. Sie besetzten und verbarrikadierten, teils mit vorbereitetem Material, Straßen und Plätze, führten Straßenkontrollen durch. Sie waren schneller, zahlreicher und ausgeruhter als die Polizei. Auch Vororte waren betroffen, denn sie kämpften für ein Ziel, das ihnen sehr wichtig war.

Wer waren diese rund 25.000 Kämpfer? Es waren die Demonstranten der Antifa, der Gewerkschaften und vieler anderer sozialistischer Organisationen. Sie warfen Steine, schlugen auf friedliche Bürger ein, sammelten Mülltonnen für eine Straßensperre und griffen in geschlossener Formation das Kongresszentrum und die schützende Polizei an. Sie kamen, sahen und verloren. Sie verloren, weil sie die Gründung der Generation Deutschland nicht verhindern konnten. Sie verloren, weil sie die Gründung noch nicht einmal aus dem Zeitplan bringen konnten. Vor allem aber verloren sie, weil nun aufgrund ihres aggressiven Auftretens und ihrer Aktivitäten für jeden Bürger sichtbar wurde, wer die Gefahr für Deutschland ist.

Irrtümer des Sozialismus: Feigheit
Ein mutiger Mann kämpft für seine Sache. Ein mutiger Mann vergreift sich an niemandem. Ein mutiger Mann verteidigt die Minderheit, die Schwächeren, die Frauen gegen andere. Doch Sozialismus und Mut passen nicht zueinander. In Gießen griff eine Antifa-Gruppe u.a. zwei Geschwister, eine junge Frau und ihren 28-jährigen Bruder, an. Wir kennen das: In Überzahl angreifen, von hinten angreifen, mit Waffen angreifen, Alte und Schwache oder Frauen angreifen, das ist das, was der sozialistische Mob gut kann. Denn Feigheit liegt der Sozialistischen Antifa.

Irrtümer des Sozialismus: Starker Arm der Gewerkschaft
Einst schrieb Georg Herwegh das Gedicht für die Arbeiterbewegung „Wenn Dein starker Arm es will, stehen alle Räder still“. Es ging den Gewerkschaften um die Rechte der Arbeiter und gute Löhne, um sichere Arbeitsplätze (Arbeitsplatzverlust, Unfallvermeidung). Doch was ist daraus geworden?
Die Gewerkschaften sind Erfüllungsgehilfen der sozialistischen Regierungen Merkel/Scholz, Scholz/Habeck und Klingbeil/Merz geworden. Sie sind für Gender, für Einwanderung, für Islamisierung, aber sie stehen nicht mehr für die Interessen der Arbeiter. Die brauchen nur noch die Beiträge abzudrücken, damit die Funktionäre ihre horrenden Gehälter und Pensionen bekommen.
Natürlich hat jede Regel auch ihre Ausnahmen, denn es gibt auch noch Betriebsräte, die in der Gewerkschaft sind und sich trotzdem für ihre Arbeiter einsetzen. Doch für die Masse der Gewerkschaftsfunktionäre sind andere Dinge wichtiger. Zum Beispiel der Kampf gegen Rechts, gegen die AfD, die von vielen Arbeitnehmern gewählt wird. Das beinhaltet auch, dass ein Gewerkschaftler schon mal kräftig zulangen darf, wenn es gilt, einen aufrechten Journalisten, z.B. von Tichys Einblick, in Gießen zu vertreiben. Dabei sollen doch bis heute Werte wie Toleranz, Vielfalt und Offenheit zu den Gewerkschaftstugenden gehören. Die bittere Wahrheit ist leider eine Gewerkschaftsdemonstration, bei der ein Sprecher zu Gewalt aufrief und seine Schläger ihm folgten und das Kamerateam von Tichys Einblick angriffen. Auch andere Medienvertreter, wie die von der Bild-Zeitung, wurden angegriffen. Was macht der Kanzler? Er spricht von extremer Linke und extremer Rechte und setzt damit die Gewalt der extremen Linken und die friedliche Gründungsversammlung der AfD-Jugend „Generation Deutschland“ gleich. Dank der alternativen Medien wissen nun die Bürger: Der Feind der Demokratie steht links.

Irrtümer des Sozialismus: Kinderverwahrung
Das schöne deutsche Wort Kindergarten hat aufgrund des historisch positiven Bildes sogar Eingang in die englische Sprache gefunden. Doch positiv war gestern. Hessische Lehrer haben einen Brandbrief an die grün-schwarze Landesregierung geschrieben. Sie beklagen, dass die Grundschüler nicht mehr einen Stift richtig halten, eine Schere richtig benutzen oder Papier mit einem Klebestift kleben können. Auch sprachliche Defizite und Angststörungen kommen viel zu häufig vor. Sie fordern kleine Klassen mit maximal 20 Kindern, mehr Lehrer und Schulpsychologen.
Doch wäre das die Lösung? Nein, es muss viel früher angesetzt werden – nicht erst in der Grundschule. Das Problem sind die Kitas, in denen in Kinderkrippen Kinder schon ab einem Alter von 8 Wochen verwahrt werden können. Natürlich gibt es viele engagierte Erzieherinnen, doch wie sollen diese erziehen, wenn sie nicht mehr Rahmen und Richtung vorgeben dürfen. Wenn es in Kitas wichtig ist, „Vorwurfsfreie Tage“ zu haben, wenn nichts verboten ist und im Zweifel einfach weggeschaut wird. Die Erzieherinnen sind überfordert, da sie nicht anwenden dürfen, was sie gelernt haben, weil sie zu große Gruppen betreuen müssen, weil es am Geld mangelt, weil Eltern vor lauter Arbeit für den Lebensunterhalt kaum erzogene Kinder in der Kita abliefern. Weil Kinder auch mit 4 oder 5 Jahren viel zu oft „noch nicht trocken“ sind. Natürlich gibt es in wohl fast jeder Gemeinde einzelne Kitas oder Kitagruppen, in denen es recht gut klappt – in der Masse leider nicht und schuld sind nicht die Erzieherinnen und Erzieher.
Wie ist die Situation?
Viel zu viele Eltern müssen zu zweit volltags arbeiten, um angesichts der  politisch erzeugten Inflation den Lebensunterhalt zu sichern. Das führt dazu, dass der Tag mit Hektik begonnen wird, damit die Kinder noch vor der Arbeit in der Kita abgeliefert werden können. Nach Feierabend heißt es schnell, schnell, die Kinder abholen, dann einkaufen und nach Hause. Zeit und Muße für einen
entspannten und liebevollen Umgang mit den Kindern bleibt da kaum. Auch die Zeit für die Erziehung leidet und die Kinder bemerken den Stress der Eltern.
Die Lösung: Elterngeld in voller Höhe nicht nur für ein Jahr, sondern für volle 3 Jahre zahlen. Dann haben die Eltern weniger finanziellen Druck und sie können den Kindern in den ersten drei Lebensjahren ein behütetes Heim bieten. Den Kontakt zu anderen Altersgefährten bekommen die Kinder auch, da auch andere Kinder 3 Jahre zu Hause betreut werden und sie diese mit ihren Müttern treffen können. Das schafft Raum für eine gute klassische Erziehung und starke selbstbewusste Kinder, die ihre Fähigkeiten entwickelt haben und ihre Grenzen kennen.
Die Finanzierung? Kein Problem, denn jeder Kitaplatz wird mit über 1.200 € pro Monat vom Staat bezuschusst, bei Krippenkindern sind die Kosten sogar deutlich höher.
Was wäre der Erfolg?
Zufriedene Eltern und zufriedene Kinder, die gut erzogen und „trocken“ in die Kita kommen. Dann fällt es auch den Erziehern leichter, ihnen Stifte-Halten, den Umgang mit Schere und Klebestift beizubringen, ihre  Konzentrationsfähigkeit zu steigern und sie so gut vorbereitet in die
Schule zu entlassen.
Fazit: Die Lösung ist so einfach, wenn sozialistische Irrlehren weggelassen werden.
Arbeitgeber profitieren übgrigens auch, da die Mütter und Väter deutlich entspannter sind und in wenigen Jahren aus den Kindern gut für eine Ausbildung oder ein Studium qualifizierte Jugendliche und junge Erwachsene werden. Die Zeit bis dahin ist der Preis für sozialistische Erziehungsexperimente, den wir leider zahlen müssen.

Irrtümer des Sozialismus: Gelächter
Deutsche Arbeitgeber trafen sich zu einer Tagung in Berlin. Bärbel Bas kam dazu und ließ die Anwesenden wissen, was sie über Wirtschaft und die Rente denkt. Die Arbeitgebervertreter sind generell sehr zurückhaltend in ihren Äußerungen. Sie sprechen eher davon, dass sie ihrem Gegenüber empfehlen, über einen Sachverhalt noch einmal nachzudenken, als dass sie konkrete Kritik üben. Sie runzeln eher die Stirn, als dass sie feixen. Doch Bas schaffte es, dass sie mehr als ein mal in Gelächter ausbrachen.
Wie unlogisch und aberwitzig müssen Bas vorgetragene Gedanken gewesen sein? Sie wollte doch glatt den Unternehmern vermitteln, dass das anstehende Rentenpaket nicht durch die Arbeitnehmer oder die Arbeitgeber bezahlt wird, denn der Staat würde alle Kosten tragen. Ach ja? Zahlen
Arbeitgeber und Arbeitnehmer denn keine Steuern, mit denen der Staat seine Ausgaben finanziert? Staatsschulden sind auch Steuern, nur eben zukünftige. Glaubte Bas tatsächlich, dass ihre einem Kindermärchen gleichende Erzählung von den Wirtschaftslenkern geblaubt würde? Ja, es scheint tatsächlich so.
Doch damit nicht genug: Irgendwie mochte Bas das Gelächter nicht und sprach auf der Jungsozialisten-Tagung davon, dass sie nun wisse, wer der Gegner sei. Die Jungsozialisten wiederum sprachen freudig vom Klassenkampf. Früher hatte die SPD kluge Sozialdemokraten, die auch Patrioten waren. Es waren u.a. Friedrich Ebert, Willy Brandt, Helmut Schmidt und Gerhard Schröder, um einige Beispiele zu nennen. Heute hat die SPD die Sozialisten und sicherlich fühlen sie sich wie Habeck von der Realität umzingelt. Die SPD hat die Arbeiterschaft aus dem Blick und somit an die AfD verloren.

Irrtümer des Sozialismus: Rentenpaket
Vor rund 40 Jahren verkündete der Arbeitsminister Norbert Blüm, dass die Rente sicher ist. Die gesetzliche Rente war sicher dank des Wirtschaftsaufschwunges unter Helmut Kohl und dank der Reformen von Gerhard Schröder. Die Schröderschen Reformen umfassten u.a. den Nachhaltigkeitsfaktor in der gesetzlichen Rente, zum Ausgleich dafür die Riester-Rente, Hartz-Reformen, Steuerentlastungsgesetz 1999/2002. Doch leider fremdelte die SPD mit den Sozialdemokraten in ihrer Partei und die Sozialisten drängten diese immer mehr hinaus. Die Sozialisten, nun allein in der SPD, fremdelten auch mit den Reformen von Gerhard Schröder und machten sich auf, diese immer mehr auszuhöhlen. Gerhard Schröder war in seiner Jugend ein guter Fußballer und so wusste er: Wenn ich alle Spieler zum Sturm nehme, dann leidet die Abwehr und wir bekommen Gegentore. Es kommt eben auf ein kluges Gleichgewicht an. So hielt er es auch mit seinen Reformen. Leider sind aber Sozialisten keine guten Fußballer. Der neueste Streich der
Sozialisten ist das aktuelle Rentenpaket, welches sie der CDU aufgedrückt haben. Es geht um Mehrbelastungen der Beitragszahler in Höhe von über hundert Milliarden Euro in den nächsten Jahren. Dabei sollen zwar nicht die Gesetze der Physik wie bei der Energiewende außer Kraft gesetzt werden, aber die Gesetze der Ökonomie sollen nicht beachtet werden. Frei nach dem Motto: Die Rechnung wird erst in der nächsten Wahlperiode zu zahlen sein.
So geschah, was im Sozialismus immer geschieht: Raubbau. Raubbau ist das Gegenteil von Nachhaltigkeit und verspielt unsere Zukunft, da wir mehr verbrauchen, als wir erwirtschaften und so immer ärmer werden. Die Inflation und die steigenden Steuern (Progression) und Sozialversicherungsabgaben lassen die Bürger immer schneller verarmen.
Die große Mehrheit der CDU stimmte zu und so ging dank der Enthaltung der Die Linke das Rentengesetz durch. Leben auf Pump und runter mit  Zukunftsinvestitionen ist seit Jahren das Muster des zum dritten Mal in Deutschland scheiternden Sozialismus.

Ihr Arndt Zedef

Der Beitrag 11.12.2025 Irrtümer des Sozialismus: Sozialistische Antifa marschiert erschien zuerst auf AfD Kreisverband Stade.

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Alte Mauern, neue Fragen – Herausforderungen des Justizvollzugs in Niedersachsen

28. November 2025 um 12:01

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Der Justizvollzug steht in Niedersachsen wie in vielen anderen Bundesländern aktuell vor immensen Herausforderungen. Zwei Themen drängen sich dabei besonders auf: Der Umgang mit transgeschlechtlichen Insassen im Licht des Selbstbestimmungsgesetzes sowie die Frage nach der baulichen und organisatorischen Zukunft der Haftanstalten – insbesondere in Bezug auf Teilprivatisierung. Beide Bereiche zeigen, wie sehr Menschenrechte, Sicherheitsinteressen und pragmatische Verwaltungslösungen miteinander ringen – und wie dringend mutige, differenzierte Antworten gebraucht werden.

Seit Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetzes kann in Deutschland jede Person – ohne medizinische oder psychologische Prüfung – ihren Geschlechtseintrag mit einer formlosen Erklärung ändern. Eine Gesetzesänderung, die nicht nur im Justizvollzug zu enormen Spannungen geführt hat. Prominente Beispiele aus anderen Ländern, etwa aus England und den USA, zeigen, wohin das führen kann: Männer, die sich – teils auch strategisch – als Frauen deklarieren, landen in Frauengefängnissen. Dort kam es in mehreren Fällen zu sexuellen Übergriffen, Bedrohungen und Gewalt an weiblichen Insassen. In Deutschland gibt es bereits entsprechende Vorfälle: In Chemnitz belästigte ein Trans-Häftling Mitinsassinnen und Justizvollzugsbeamtinnen massiv, in Niedersachsen (JVA Vechta) wurden mehrere sexuelle Übergriffe durch einen transgeschlechtlichen Insassen dokumentiert. Die Unsicherheit und Angst der weiblichen Häftlinge sind nachvollziehbar – doch das Gesetz nimmt dies zumindest billigend in Kauf.

Erschwerend kommt hinzu, dass das niedersächsische Justizvollzugsgesetz aktuell keinerlei klare Regelung enthält, welche Kriterien für die Zuordnung zu einem Männer- oder Frauengefängnis gelten. Selbst auf politische Nachfragen bleibt das Justizministerium unkonkret, konkrete Gesetzesinitiativen zur Klarstellung lassen auf sich warten.

Das zentrale Dilemma: Einerseits gilt es, das geltende Recht auf Selbstbestimmung und die Würde des Menschen zu achten. Andererseits besteht eine unübersehbare Gefährdung der Sicherheit und des Schutzes weiblicher Insassen und Bediensteter. Ich als AfD Landtagsabgeordneter und Kritiker des Selbstbestimmungsgesetzes fordere: Soweit im niedersächsischen Justizvollzugsgesetz Bezug auf das Geschlecht einer Person genommen wird, ist grundsätzlich das bei der Geburt festgestellte biologische Geschlecht maßgebend.

Parallel zu dieser gesellschaftspolitischen Debatte kämpfen Niedersachsens Justizvollzugsanstalten mit sehr handfesten, infrastrukturellen Problemen. Da gibt es die betagten Anstalten, von denen einige den Charme vergangener Jahrhunderte verströmen – und genau so sind sie oft auch ausgestattet: Überalterte Baustrukturen, mangelnde Barrierefreiheit und Sicherheitsdefizite prägen das Bild vieler Gefängnisse. Natürlich ist Niedersachsen bemüht, durch Modernisierungen und Investitionen bessere Bedingungen für Inhaftierte und Bedienstete zu schaffen. Doch bleibt es bislang vielfach Stückwerk, denn je nach Einrichtung schwankt die Lage erheblich. Die Anforderungen an Sicherheit und Funktionalität werden vielerorts nicht ausreichend erfüllt.

Vor diesem Hintergrund rückt das Modell der teilprivatisierten Justizvollzugsanstalt immer wieder in den Mittelpunkt. Die Idee: Private Betreiber übernehmen bestimmte Aufgaben – von Gebäudemanagement bis hin zu Teilen der Verwaltung –, um Kosten zu senken, Innovationen voranzutreiben und öffentliche Ressourcen zu entlasten. Die Vorteile: Effizienzgewinne, Investitionen in bessere Ausstattung, flexiblere Personalplanung und eine kontinuierliche Qualitätssteigerung durch Wettbewerb. Doch dieser Effizienzgewinn darf nicht zulasten der staatlichen Kontrolle und der Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien gehen. Nur, wenn der Staat die Standards klar definiert und die Einhaltung durchsetzt, können Teilprivatisierungen eine echte Lösung sein – und verhindern, dass wirtschaftliche Interessen das Primat der Menschenwürde aushebeln.

Der Justizvollzug ist ein Spiegel unserer Werte. Der Umgang mit transgeschlechtlichen Insassen und die Frage nach der Zukunft unserer Gefängnisse zeigen, wie sehr Menschenwürde, Sicherheit und Pragmatismus miteinander ringen. Es liegt an der Politik, endlich mutige Regeln zu schaffen, die beiden Seiten gerecht werden. Das verlangt Ehrlichkeit bei der Benennung der Risiken – für Frauen, Insassen und das Personal. Ebenso braucht es Investitionen in moderne, menschenwürdige Infrastruktur und eine moderne Verwaltung, die Innovationen zulässt, ohne Kontrollverlust zu riskieren.

Solange das niedersächsische Justizministerium weiter zögert, Gesetzesinitiativen verschleppt und sich die gesellschaftlichen Lager in parteipolitischen Grabenkämpfen verbeißen, werden die Gefängnismauern nicht die einzigen starren Barrieren bleiben. Wer Freiheit, Sicherheit und Verantwortung für alle will, muss jetzt handeln – um Ideologie durch Realitätssinn zu ersetzen.
(Auszug von RSS-Feed)

Wenn Klimaneutralität zur Pflicht wird – und Pflegeplätze unbezahlbar

19. Juni 2025 um 09:51

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Von Delia Klages, sozialpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag

Der demografische Wandel ist längst kein Zukunftsszenario mehr, sondern bittere Realität. Allein in Niedersachsen wird die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2030 um fast 78.000 Menschen steigen – ein Zuwachs von rund 20 %. Schon heute geraten viele Familien an ihre finanziellen Grenzen, wenn Angehörige auf stationäre Pflege angewiesen sind. Die aktuelle Situation ist angespannt: Pflegeplätze werden zunehmend zu einem Luxusgut. Doch was passiert, wenn ausgerechnet in dieser ohnehin schwierigen Lage eine gesetzliche Pflicht zur Klimaneutralität für Pflegeeinrichtungen eingeführt wird?

Pflege wird zum Luxusgut

Ab dem 1. Januar 2025 wird der durchschnittliche Eigenanteil für einen Heimplatz bei rund 2.984 Euro monatlich liegen – das ist mehr als doppelt so viel wie die gesetzliche Durchschnittsrente, die 2024 bei etwa 1.360 Euro lag. Die Pflegeversicherung gewährt zwar seit 2022 gestaffelte Zuschläge, doch selbst im vierten Jahr bleibt für viele eine gewaltige Lücke von über 1.600 Euro. Bereits jetzt kann die Mehrheit der Pflegeheimbewohner diese Kosten nicht allein stemmen – ein Drittel ist auf Sozialhilfe angewiesen, Tendenz steigend. Für 2026 wird ein Anteil von über 36 % erwartet.

Gerade Frauen mit Teilzeitkarrieren oder Menschen mit gebrochenen Erwerbsbiografien sind besonders betroffen. Für sie wird die Differenz zwischen Renteneinkommen und Heimkosten zur Falle – das mühsam ersparte Vermögen wird in kürzester Zeit aufgezehrt. Pflegebedürftigkeit wird so zur finanziellen Vollkaskokatastrophe, die nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch ihre Familien schwer belastet. Denn oftmals sind es die Angehörigen, die einspringen müssen – nicht selten auch durch private Darlehen oder das Aufbrauchen von Ersparnissen.

Klimaneutralität – ideologisch und realitätsfern

Inmitten dieser Entwicklung steht die rot-grüne Idee, Pflegeeinrichtungen zur Klimaneutralität zu verpflichten. Wärmedämmung, Fenstertausch, neue Heizsysteme, Photovoltaik, Speicher, Energieberatung – all das klingt ambitioniert und sinnvoll in der Klimapolitik. Doch die Umsetzung bedeutet einen finanziellen Sprengsatz für die ohnehin unter Druck stehende Sozialwirtschaft. Denn all diese Maßnahmen kosten Geld, viel Geld:

  • Wärmedämmung und Fenster: 400.000 – 800.000 €
  • Heizungsmodernisierung: 150.000 – 300.000 €
  • Photovoltaik mit Speicher: 80.000 – 180.000 €
  • Energieberatung & Monitoring: 10.000 – 30.000 €

Diese Summen für Investitionen je Einrichtung schlagen sich direkt auf die Heimkosten nieder. Derzeit liegt der Anteil der Investitionskosten bei durchschnittlich 498 Euro pro Monat. Mit den Klimaneutralitätsmaßnahmen kämen zusätzlich rund 300 Euro monatlich hinzu – der Eigenanteil stiege auf über 3.200 bis 3.300 Euro. Ohne staatliche Kompensation wäre das eine zusätzliche Belastung, die viele endgültig in die Sozialhilfe drängt.

Darüber hinaus darf man nicht vergessen: Pflegeeinrichtungen sind keine Hotels, sondern Lebensräume für oft hochaltrige Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Jede Investition muss sorgsam abgewogen werden, damit die Pflegequalität nicht unter Kostendruck oder baulichen Einschränkungen leidet. Technische Umrüstungen bergen zudem die Gefahr, dass kurzfristige Ausgaben langfristige Einsparungen nicht ausgleichen – ein Risiko, das auf Kosten der Pflegebedürftigen geht.

Was wirklich hilft: Entlastung statt Ideologie

Was es jetzt braucht, sind nicht zusätzliche Pflichten, sondern gezielte Unterstützung – nicht neue bürokratische oder finanzielle Belastungen, sondern konkrete Entlastung. Die AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag fordert ein Landespflegegeld, das pflegende Angehörige stärkt und Heimbewohner spürbar entlastet. Pflege darf kein Armutsrisiko sein, sondern muss als gesellschaftliche Gemeinschaftsaufgabe gestaltet werden.

Modelle wie das niederländische „BUURTZORG“-Prinzip zeigen eindrucksvoll, wie Pflege wohnortnah, menschlich und effizient organisiert werden kann – ohne ideologische Scheuklappen. Pflegebedürftige erhalten dabei nicht nur fachliche Unterstützung, sondern auch soziale Integration und Begleitung, die weit über standardisierte Leistungen hinausgehen.

Wer Pflege wirklich zukunftssicher machen will, muss sie für alle bezahlbar halten. Eine grün-rote Klimapolitik, die auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen wird, ist nicht nachhaltig – sie ist sozial ungerecht und gefährdet die Würde im Alter. Der Staat darf nicht zulassen, dass Menschen im Alter zwischen Kälte und Armut entscheiden müssen.

Es braucht jetzt den politischen Mut zur Vernunft: für unsere Pflegebedürftigen, ihre Familien und die Würde im Alter. Pflege darf nicht zum finanziellen Albtraum werden – sondern muss das Fundament einer solidarischen Gesellschaft bleiben.

(Auszug von RSS-Feed)

Industrie im Würgegriff – Niedersachsen braucht endlich eine wirtschaftsfreundliche Politik

19. Mai 2025 um 09:47

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Volkswagen, Continental, Tui, Salzgitter AG. Das sind die 4 größten Unternehmen in Niedersachsen, die innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette hunderttausende von Arbeitsplätzen schaffen. Nach der Halbzeit der aktuellen Legislaturperiode lässt sich eine düstere Bilanz ziehen: 3 der 4 Giganten kranken.

Die Ursachen lassen sich auch präzise feststellen: hohe Energiekosten aufgrund des Abschaltens grundlastfähiger Kraftwerke, immer neue Bürokratieauflagen, CO2-Bepreisung/Klimapolitik. All diese Maßnahmen legen unsere Industrie nicht nur in Ketten, sie lassen sie regelrecht ausbluten. Denn Investitionen und Unternehmensausblicke verengen sich stets auf eine Basis: Zukunftsperspektive!

Welche Zukunftsperspektive hatten die Unternehmen in Niedersachsen und gar in Deutschland noch vor 3 Jahren, welche Perspektive schwebt ihnen heute vor? Die CO2-Bepreisung wird weiter anziehen, die Emissionszertifikate der EU ab 2027 auf den Verkehr und auch das Heizen ausgeweitet, neue Bürokratieauflagen aus Brüssel sind z. B. mit der Lieferkettenrichtlinie schon auf dem Weg, Kohlekraftausstieg bis 2038, was nochmals preistreibend auf die hiesigen Energiekosten wirkt.

Wenn Ihnen diese Zukunftsperspektive angeboten wird, wer von Ihnen würde Deutschland bzw. Niedersachsen noch als attraktiven Standort bewerten?

Wenn Volkswagen ankündigt, bis 2030 die Anzahl der Mitarbeiter um 35.000 zu reduzieren, welche Auswirkungen wird das wohl auf Niedersachsen haben, wo hier doch 370.000 Beschäftigte direkt oder indirekt mit der Automobilindustrie zusammenhängen?

Es geht an die Substanz, wir erleben jetzt schon Insolvenzzahlen, die die Finanzmarktkrise 2008/09 in den Schatten stellen mit einem Unterschied: Nach der Krise von vor 15 Jahren gab es Aussicht auf bessere Zeiten. Die Aussicht haben wir heute gewiss nicht. Und die Schuldigen können klar benannt werden: CDU, SPD, Grüne, Linke, FDP, BSW!

Hinter jeder wirtschaftlichen Misere steckt eine Fehlpolitik, hinter jeder Fehlpolitik stecken Politiker, die eben jene voranbringen. Es ist immer leicht, mit dem Finger auf Trump oder Putin zu zeigen, doch hat keiner der beiden unsere funktionstüchtigen Kernkraftwerke ausgeschaltet und die Knebelregularien im Bundestag und Bundesrat beschlossen.

Wenn wir wieder eine aussichtsreiche Zukunftsperspektive, einen Lichtblick haben wollen, dann gilt es ehrlich anzuerkennen, vor welchen Problemen unsere Wirtschaft steht, wie diese verursacht wurden und ebendiese Ursachen anzugehen und wieder zu beheben, zumal auch mindestens ebenso ehrlich wahrgenommen werden muss, dass niemand außerhalb der EU so eine selbstzerstörerische Politik verfolgt. Und auch innerhalb der EU geht niemand diesen Sonderirrweg, den uns die Altparteien aufoktroyieren.

Wir werden viel verlieren, sollte sich kein echter Politikwechsel ereignen. Wir können jedoch eine Menge gewinnen, sobald dieser Politikwechsel tatsächlich erfolgt – weg von der pseudomoralischen Arroganz und Selbstgeißelung, hin zur heimatliebenden Vernunft.

Kluge Köpfe haben uns den Wohlstand bereitet, den wir heute unser Eigen nennen können. Weniger kluge Köpfe behaupten nun großspurig, dass all die klugen Köpfe der Vergangenheit falsch lägen, dass wir uns selbstverherrlichend aufopfern müssten für Afrika, für Asien, für das Klima.

Wohin dieser Irrweg uns geführt hat, sehen wir heute. Deindustrialisierung, Masseninsolvenzen, Staatsschulden, illegale Einwanderung, Fachkräftemangel, Bürokratiewahn, Wohlstandsverlust – ohne jede Aussicht auf Besserung.

Wir können es schaffen, wieder auf den Pfad der Vernunft zu kommen, der Innovation, des physischen und geistigen Reichtums, doch dazu bedarf es einer Entscheidung und einer Antwort auf die Frage: Wer sind wir als Nation, als Gesellschaft und wer wollen wir sein!

Die AfD ist bereit, diesen Kurswechsel herbeizuführen – konsequent, realistisch und im Sinne unseres Landes. Für ein starkes Niedersachsen. Für ein starkes Deutschland.

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17.11.2025 Wie groß ist Europa?

17. November 2025 um 22:39

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KolumneDenke ich an die EU-Politik, so wundere ich mich über deren Europa-Begriff. Ich habe in der Schule gelernt, dass Europa von Island bis zum Bosporus, von Portugal bis zum Ural und vom Nordkap bis zum Kaukasusgebirge reicht.
Doch laut EU scheinen Weißrussland und der europäische Teil Russlands nicht dazu zu gehören. Auf der anderen Seite gehören scheinbar Georgien, Armenien und Aserbaidschan im Südkaukasus dazu. Dieser Europabegriff ist sehr befremdlich, da die Südkaukasusstaaten erst vor rund 150 Jahren zum russischen Reich kamen und so ihre osmanische bzw. persische Oberherrschaft verloren.
Problematisch ist auch, dass der Südkaukasus viele Minderheitenkonflikte, Religionskonflikte und historische Konflikte aufweist, aus denen wir uns besser heraushalten sollten. Erst recht, wenn es der EU statt um freundschaftliche Beziehungen nur um die Rohstoffe z.Bsp. von Aserbaidschan (Rohöl in Bako) geht, sollte Zurückhaltung und Nichteinmischung das oberste Gebot sein. Die Südkaukasusstaaten können allein und ohne Near-Government-Organisations (NGOs) aus der EU über ihr Demokratieverständnis entscheiden.

Irrtümer des Sozialismus: 100 Tage
Jedem neuen Vorstand eines Unternehmens werden die ersten 100 Tage seiner Amtszeit zur Einarbeitung gegeben, bevor er liefern muss. Liefern heißt, die Weichen für das Unternehmen auf die Zukunft ausrichten, indem er seine Strategie öffentlich vorstellt und die ersten Schritte auf diesem Weg angeht. Bei liberal-konservativen Politikern wie Xavier Milei (Argentinien) und Donald Trump (USA) war dies auch der Fall.
Merz sagte am Wahlabend „links ist vorbei“. Endlich, dachten viele Bürger. Nun, die ersten 100 Tage brachten zwar eine Koalition mit der SPD, aber im Regierungsprogramm tauchte kaum liberal-konservatives Gedankengut auf. Einem Lehrling gibt man 6 Monate Probezeit, um ihn auf seine Eignung zu prüfen. Nun, mittlerweile ist auch ein halbes Jahr vorbei, doch passiert ist wenig. Im Gegenteil: Das Bürgergeld sollte reformiert und dort viel Geld eingespart werden. Konkret ging es um einen CDU-Vorschlag von 30 Mrd. Kürzung. Merz machte aus der 3 eine 5 und strich dafür die Null. So ging Merz mit 5 Mrd. Einsparvolumen in die Verhandlungen mit der SPD. Doch die SPD bestand auf einer Kürzung des Einsparvolumens und so wurde das Bürgergeld in Summe um wenig mehr als 100 Millonen Euro gekürzt, aber dafür der Name Bürgergeld auf Grundsicherung geändert.

Irrtümer des Sozialismus: Grüner Stahl
Beim Stahlgipfel im Kanzleramt erschienen die Vertreter des  Arbeitgeberverbandes und der Gewerkschaft IG Metall. Kanzler Merz und Außenminister Wadephul sprachen davon, dass die Billigimporte aus Russland und China aufhören müssen, dass ein Industriestrompreis grünen Stahl billiger machen soll, zumindest für 3 Jahre. Die Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften stießen in das gleiche Horn. Doch wie sieht es wirklich aus? Die Stahlimporte und Exporte gleichen sich ungefähr aus, wobei die Importe eher aus Indien, Südkorea und Taiwan kommen als aus China oder gar Russland. Grüner Stahl kostet aufgrund der hohen Energiepreise und CO2-Abgaben aktuell rund 20% mehr und soll 2040 rund das Doppelte des Weltmarktpreises kosten. Es müssten also gewaltige Subventionen fließen, damit grüner Stahl in Deutschland produziert werden kann. Kein Wunder, dass die Zusage eines günstigeren Industriestrompreises nur für 3 Jahre erfolgte. Auch müssen die Subventionen gegenfinanziert werden, was nur über den Bundeshaushalt oder über höhere Kosten für die anderen Strom-Verbraucher geht. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Irrtümer des Sozialismus: Palastrevolution?
Spahn droht, dass die CDU nicht mit der SPD untergehen will. Ein einfaches Rezept könnte der CDU hier helfen: Einfach schauen, was für die Bürger und die Wirtschaft die beste Lösung ist, das als dringlichste Aufgabe ansehen und somit sofort anpacken. Das geht aber nicht mit der SPD, sondern nur mit der Alternative für Deutschland. Doch da ist die Brandmauer. Wir rufen der CDU zu: Die Mauer muss weg!

Irrtümer des Sozialismus: Nero-Befehl
Der SPD-Bundestagsabgeordnerte, Innenpolitiker und ehemalige Polizeiverbandspräsident Sebastian Fiedler dachte über die im nächsten Jahr anstehende Wahl in Sachsen-Anhalt nach und sah ein für ihn erschreckendes Ergebnis: Er sah die AfD bei 40%, neben ihr nur noch die CDU und die Linke im Parlament, sodass die AfD die absolute Mehrheit der Sitze innehaben würde, wenn er die aktuellen Umfragen zugrunde legt. Daraufhin geriet er in Panik und schlug die Abschottung des Bundeslandes Sachsen-Anhalt und die Löschung relevanter Daten in den Ministerien vor. Als erfahrener Politiker muss er doch wissen, dass dies gegen die Dokumentationsgesetze verstößt. Will er somit zum Rechtsbruch anstiften? Hat da ein Sozialist etwas zu verbergen? Hat da ein Sozialist Angst vor den Bürgern oder vor den Richtern?

Irrtümer des Sozialismus: Freiwillige Unterwerfung der CDU
Die CDU hatte eine Klausurtagung. Das Thema war die Brandmauer zur AfD. Am Ende war das Ergebnis, dass sich nichts ändert. Der Berg kreißte und gebar eine Maus. So kennen wir Merz, denn er hat Angst vor Klingbeil.
Aber Klingbeil hat noch größere Angst davor, dass die CDU die Brandmauer vergessen könnte und dann die SPD aus der Regierung fliegen würde. Aber nicht nur das, denn mit einer Zusammenarbeit oder gar Koalition zwischen CDU und AfD wären auch die Milliarden für die sozialistischen Verbände, Organisationen und NGOs (near-government-organisation) in Gefahr. Millionen von Arbeitnehmern in diesen Organisationen, die zwar arbeiten, aber nichts für Deutschland erarbeiten, wären auf einen Schlag arbeitslos, schlimmer noch: zehntausende von sozialistischen Funktionären, die als Geschäftsführer in diesen Gesellschaften hundertausende von Euro verdienen, könnten alle gleichzeitig ihren Job verlieren. Auf der anderen Seite wären viele Milliarden frei für niedrige Energiepreise durch Wegfall der Steuern und Abgaben auf Energie, für Steuerentlastungen für hart arbeitende Bürger, Unternehmer, Freiberufler und Selbständige. All das macht Klingbeil große Angst. Darum kann er nur zu Karl Marx beten, dass dieser ihm aus dem sozialistischen Himmel Beistand gibt und so Merz die Brandmauer aufrecht erhält.
Klingbeils Panik ist berechtigt, denn immer weitere Kreise in der CDU, insbesondere junge Leute und die aus der Wirtschaft, sehen nur in der Zusammenarbeit von CDU und AfD eine Alternative für Deutschland. Die Gretchenfrage lautet somit: In alter sozialistischer Tradition Gehorsam bis in den Untergang oder durch einen Koalitionsbruch ein Abstimmungs-Attentat auf den Führer der aktuellen Regierungskoalition – und das ist nun einmal die SPD und nicht deren Befehlsempfänger Merz.

Irrtümer des Sozialismus: Kämpfen bis zum letzten Ukrainer
Eine halbe Armee desertierte 2025 von der ukrainischen Armee (rund 160.000 Soldaten). Warum ist das so? Der Grund liegt darin, dass die Ausbildung nunmehr so kurz und damit mangelhaft ist, dass die durchschnittliche Überlebensrate eines neuen Soldaten gerade 14 Tage beträgt. Da desertieren die zwangsweise frisch eingezogenen jungen Männer lieber. Sein Vaterland zu verteidigen ist gut, aber wenn es eine korrupte Regierung hat, diese fremden Mächten (Großbritannien) untertan ist und der Krieg objektiv nicht mehr zu gewinnen ist, dann wird es Zeit für einen Friedensschluss, auch wenn er schmerzhafte Gebietsverluste beinhaltet.

Irrtümer des Sozialismus: Bundeswehr
Die SPD-CDU-Regierung (kleine Koalition) möchte die Bundeswehr stärken. Die Bundeswehr soll personell deutlich aufgestockt werden. Wie ist das zu erreichen: Mehr Zeitsoldaten zu rekrutieren wird schwierig, denn bei mehr als 1 Jahr Verpflichtungszeit sind die Soldaten zu Auslandseinsätzen verpflichtet. Das macht die Bundeswehr für viele potentielle Zeitsoldaten unattraktiv, die zwar ihr Heimatland verteidigen wollen, aber nicht für koloniale Träume im Osten oder auf anderen Kontinenten eingesetzt werden wollen.
Die Wehrpflicht ist auch problematisch, da die Wehrgerechtigkeit dann in Gefahr ist. Auslosen, wer eingezogen werden soll, fiel da den Sozialisten in der CDU ein – eine fixe Idee, die schnell wieder vom Tisch war. Die Sozialisten in der SPD sehen die Wehrpflicht sowieso kritisch, was verwundert, da sie doch so viel Angst vor einem Angriff durch Russland haben.
Wir haben da zwei gute Lösungsvorschläge: Verzicht auf die Wehrpflicht, Verzicht auf verpflichtende Auslandseinsätze für Zeit- und Berufssoldaten. Wird die Bundeswehr dann noch materiell mit modernem Gerät, modernen Waffen in ausreichender Zahl und Qualität ausgestattet, dann klappt es auch mit der Rekrutierung der benötigten Soldaten.

Ihr Arndt Zedef

Der Beitrag 17.11.2025 Wie groß ist Europa? erschien zuerst auf AfD Kreisverband Stade.

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Der Sozialwohnungsbau in Niedersachsen – ein Desaster


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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil fügt sich nahtlos in die Reihe der krachend gescheiterten Sozialisten ein. Sozialismus ist verlockend, verheißt er doch Gleichheit, Solidarität und Befreiung aus Armut und Unterdrückung. Doch sozialistische Systeme sind Ressourcenvergeudung und bewegen sich unweigerlich auf den kollektiven Mangel zu, stellte bereits Ludwig von Mises in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts fest.

Der kollektive Mangel im Sozialwohnungsbau ist heute unübersehbar. Im Jahr 2012 gab es in Niedersachsen noch circa 100 000 Sozialwohnungen. Der Bestand hat sich mehr als halbiert. Ziel der Landesregierung sei es, jedes Jahr 4000 Sozialwohnungen zu bauen, insgesamt 40 000 bis zum Jahr 2030, hatten Stephan Weil und der damalige Bauminister Olaf Lies 2018 angekündigt. Dieses Ziel hält mittlerweile selbst die Landesregierung für nicht mehr erreichbar. Dabei bezifferte die Studie „Bauen und Wohnen 2024 in Deutschland“ der Pestel Institut gGmbH das Sozialwohnungsdefizit in Niedersachsen auf 108 699 Wohnungen. Letztes Jahr sind lediglich 1891 geförderte Wohnungen entstanden. Gleichzeitig fallen bis 2030 nach Angaben der NBank mehr als 10 000 weitere Wohnungen aus der Sozialbindung heraus. Die Kluft zwischen SOLL und IST wächst damit immer weiter. Auch die mit 100 Millionen Euro dotierte Landeswohnungsgesellschaft WohnRaum Niedersachsen wird dieses Jahr kaum neuen Wohnraum schaffen. Sie kauft im Wesentlichen bestehende Wohneinheiten; damit entsteht kein neuer Wohnraum. Insofern markiert diese Einrichtung den Gipfel einer Krise am Wohnungsmarkt, die seit zehn Jahren vertuscht wird. Die Wohnungsmisere verschärft sich noch durch die anhaltende Zuwanderung – alleine letztes Jahr nahm Niedersachsen deutlich mehr als 30 000 Personen auf, dieses Jahr bis Mitte Juni waren es auch bereits über 10 000. Das Land ist verpflichtet sie unterzubringen. Auf der Strecke bleiben insbesondere einheimische junge Familien, die keinen bezahlbaren Wohnraum mehr finden.

Für bezahlbares Bauen und Wohnen im Sozialwohnungsbereich müssen zunächst die Bauvorschriften vereinfacht und die Genehmigungsverfahren beschleunigt werden. Der Sozialwohnungsbau muss von teuren Auflagen wie Photovoltaik-Pflicht und Wärmepumpen bei Neubauten ausgenommen werden. Neubaugebiete dürfen nicht von der Gasversorgung abgeschnitten werden. Schließlich muss der Erwerb einer eigenen Immobilie für junge Familien wieder möglich sein, so dass sie weniger auf Sozialwohnungen angewiesen sind. Unter 5000 Euro Nettoeinkommen ist bei den aktuellen Zinsen ein Eigenheim nicht mehr finanzierbar. Geeignete Maßnahmen für günstigeres Wohnen in den eigenen vier Wänden hat die AfD in Niedersachsen bereits vorgeschlagen: Abschaffung der Grundsteuer und der Straßenausbaubeiträge, Anrechnung der Grunderwerbssteuer auf die Einkommenssteuer, steuerliche Berücksichtigung der Anschaffungskosten für eine selbstbewohnte Immobilie. Leider verfolgt und forciert die rot-grüne Landesregierung lieber unsinnige Klimaziele, als ihre desaströse Wohnungspolitik zu überdenken.

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Naturschutz ist Heimatschutz, natürliche Schönheit unserer Heimat bewahren

20. Juni 2024 um 12:05

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In meiner Rolle als leidenschaftlicher Jäger und engagiertes Mitglied der AfD betrachte ich den Umweltschutz als eine wichtige Aufgabe, die in konservativen Händen liegen sollte. Der Fokus meiner Arbeit liegt darauf, die natürliche Schönheit unserer Heimat, angefangen vom imposanten Harz bis hin zur malerischen Nordsee, zu bewahren. Unsere Position ist klar: Wir lehnen eine großflächige Bebauung durch Windkraftanlagen und Solarparks ab. Diese Technologien werden oft unter dem Deckmantel der grünen Politik verkauft, bringen jedoch meiner Überzeugung nach mehr Schaden als Nutzen für die Umwelt.

Die Entscheidungen bezüglich unserer Landschaft müssen mit Verstand getroffen werden, insbesondere wenn es darum geht, die hochempfindlichen Biotope zu schützen. Der Naturpark Harz ist hier beispielhaft. Wir sind nicht der Meinung, dass er sich selbst überlassen werden sollte. Wir empfehlen, die toten Fichten mit einheimischen Bäumen zu unterpflanzen, um die Wiederherstellung der heimischen Flora zu fördern.

Ein ähnlicher Ansatz sollte auch für wiederzuvernässende Moore gelten. Anstatt Wiesen zu vernässen, was Jahre dauern kann bis wieder eine Moorlandschaft entsteht, sollte der Fokus darauf liegen, die Moore, die noch intakt sind, zu schützen. Ein konkretes Beispiel ist das Geestmoor in meinem benachbarten Wahlkreis, Es bedurfte dringend einer großflächigen Entkusselung. Diese Maßnahme war nicht nur wichtig, um die Moorlandschaft zu erhalten, sondern auch aufgrund der Bedeutung des Moores als Rast- und Nistplatz für Kraniche.

Im November 2023 rief der BUND zu freiwilligen Entkusselungs-Aktionen auf. Er stieß damit nur auf geringes Interesse. Wir meinen, dass der Schutz unserer Moorlandschaften in öffentliche Hand gehört. Einen entsprechenden Antrag brachte ich im Landtag ein. Die anderen Fraktionen lehnten ihn ab – er kam schließlich von der AfD. Danach allerdings wurde meine Forderung klammheimlich durch Maschinen und Bagger umgesetzt. Wie Sie sehen: AfD wirkt! Doch sehen Sie auch, egal wie gut der Antrag ist, kommt er aus der Feder der AfD, wird er abgelehnt!

Die Ablehnung von Photovoltaikanlagen in wiedervernässten Mooren, wie im Koalitionsvertrag der Landesregierung vorgesehen, ist für uns selbstverständlich. Wir setzen uns stattdessen für einen konstruktiven Dialog mit Fachleuten ein und arbeiten an einem umfassenden, klugen und nachhaltigen Programm zum Thema Umweltschutz.

Als Jäger verstehe ich die Zusammenhänge in der Umwelt. Ein Beispiel: Der Bestand an Kohlmeisen hat in den letzten Jahren – auch bedingt durch eine Krankheit – abgenommen. Gleichzeitig sind die Vögel ein natürlicher Feind des Eichenprozessionsspinners. Dessen zunehmenden Population lässt sich also auf ganz natürliche Art bekämpfen. Anstatt komplizierte Maßnahmen mit potenziell umweltschädlichen Häutungshemmern durchzusetzen, habe ich in einem Antrag gefordert, Meisennistkästen entlang von befallenen Strecken anzubringen. Dieser Ansatz unterstützt nicht nur die Meisenpopulation, sondern dämmt auch den Eichenprozessionsspinner ein, indem wir seinen natürlichen Fressfeind stärken.

Ein weiteres Beispiel für ideologisch getriebene Umweltschutzmaßnahmen betrifft das Wattenmeer, ein UNESCO-Kulturerbe. Dort wird literweise Chlor ins Meer geleitet, um dem Bewuchs der Kühlanlagen des LNG-Terminals Esperanza durch Muscheln und Seepocken vorzubeugen. Diese Vorgehensweise lehnen wir ab. Es existieren genügend alternative, umweltfreundliche Methoden zur Energiegewinnung, die nicht auf Kosten der Umwelt gehen.

Insgesamt setzen wir uns als AfD für einen umfassenden und verantwortungsvollen Umweltschutz ein. Unser Ansatz basiert auf fundierten Fachkenntnissen, sinnvollen Maßnahmen und einer nachhaltigen Herangehensweise. Unsere Vision ist es, die natürliche Schönheit unserer Heimat zu bewahren und gleichzeitig eine ausgewogene Balance zwischen Mensch und Umwelt zu schaffen.

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Wenn Klimaneutralität zur Pflicht wird – und Pflegeplätze unbezahlbar

19. Juni 2025 um 09:51

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Von Delia Klages, sozialpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag

Der demografische Wandel ist längst kein Zukunftsszenario mehr, sondern bittere Realität. Allein in Niedersachsen wird die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2030 um fast 78.000 Menschen steigen – ein Zuwachs von rund 20 %. Schon heute geraten viele Familien an ihre finanziellen Grenzen, wenn Angehörige auf stationäre Pflege angewiesen sind. Die aktuelle Situation ist angespannt: Pflegeplätze werden zunehmend zu einem Luxusgut. Doch was passiert, wenn ausgerechnet in dieser ohnehin schwierigen Lage eine gesetzliche Pflicht zur Klimaneutralität für Pflegeeinrichtungen eingeführt wird?

Pflege wird zum Luxusgut

Ab dem 1. Januar 2025 wird der durchschnittliche Eigenanteil für einen Heimplatz bei rund 2.984 Euro monatlich liegen – das ist mehr als doppelt so viel wie die gesetzliche Durchschnittsrente, die 2024 bei etwa 1.360 Euro lag. Die Pflegeversicherung gewährt zwar seit 2022 gestaffelte Zuschläge, doch selbst im vierten Jahr bleibt für viele eine gewaltige Lücke von über 1.600 Euro. Bereits jetzt kann die Mehrheit der Pflegeheimbewohner diese Kosten nicht allein stemmen – ein Drittel ist auf Sozialhilfe angewiesen, Tendenz steigend. Für 2026 wird ein Anteil von über 36 % erwartet.

Gerade Frauen mit Teilzeitkarrieren oder Menschen mit gebrochenen Erwerbsbiografien sind besonders betroffen. Für sie wird die Differenz zwischen Renteneinkommen und Heimkosten zur Falle – das mühsam ersparte Vermögen wird in kürzester Zeit aufgezehrt. Pflegebedürftigkeit wird so zur finanziellen Vollkaskokatastrophe, die nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch ihre Familien schwer belastet. Denn oftmals sind es die Angehörigen, die einspringen müssen – nicht selten auch durch private Darlehen oder das Aufbrauchen von Ersparnissen.

Klimaneutralität – ideologisch und realitätsfern

Inmitten dieser Entwicklung steht die rot-grüne Idee, Pflegeeinrichtungen zur Klimaneutralität zu verpflichten. Wärmedämmung, Fenstertausch, neue Heizsysteme, Photovoltaik, Speicher, Energieberatung – all das klingt ambitioniert und sinnvoll in der Klimapolitik. Doch die Umsetzung bedeutet einen finanziellen Sprengsatz für die ohnehin unter Druck stehende Sozialwirtschaft. Denn all diese Maßnahmen kosten Geld, viel Geld:

  • Wärmedämmung und Fenster: 400.000 – 800.000 €
  • Heizungsmodernisierung: 150.000 – 300.000 €
  • Photovoltaik mit Speicher: 80.000 – 180.000 €
  • Energieberatung & Monitoring: 10.000 – 30.000 €

Diese Summen für Investitionen je Einrichtung schlagen sich direkt auf die Heimkosten nieder. Derzeit liegt der Anteil der Investitionskosten bei durchschnittlich 498 Euro pro Monat. Mit den Klimaneutralitätsmaßnahmen kämen zusätzlich rund 300 Euro monatlich hinzu – der Eigenanteil stiege auf über 3.200 bis 3.300 Euro. Ohne staatliche Kompensation wäre das eine zusätzliche Belastung, die viele endgültig in die Sozialhilfe drängt.

Darüber hinaus darf man nicht vergessen: Pflegeeinrichtungen sind keine Hotels, sondern Lebensräume für oft hochaltrige Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Jede Investition muss sorgsam abgewogen werden, damit die Pflegequalität nicht unter Kostendruck oder baulichen Einschränkungen leidet. Technische Umrüstungen bergen zudem die Gefahr, dass kurzfristige Ausgaben langfristige Einsparungen nicht ausgleichen – ein Risiko, das auf Kosten der Pflegebedürftigen geht.

Was wirklich hilft: Entlastung statt Ideologie

Was es jetzt braucht, sind nicht zusätzliche Pflichten, sondern gezielte Unterstützung – nicht neue bürokratische oder finanzielle Belastungen, sondern konkrete Entlastung. Die AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag fordert ein Landespflegegeld, das pflegende Angehörige stärkt und Heimbewohner spürbar entlastet. Pflege darf kein Armutsrisiko sein, sondern muss als gesellschaftliche Gemeinschaftsaufgabe gestaltet werden.

Modelle wie das niederländische „BUURTZORG“-Prinzip zeigen eindrucksvoll, wie Pflege wohnortnah, menschlich und effizient organisiert werden kann – ohne ideologische Scheuklappen. Pflegebedürftige erhalten dabei nicht nur fachliche Unterstützung, sondern auch soziale Integration und Begleitung, die weit über standardisierte Leistungen hinausgehen.

Wer Pflege wirklich zukunftssicher machen will, muss sie für alle bezahlbar halten. Eine grün-rote Klimapolitik, die auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen wird, ist nicht nachhaltig – sie ist sozial ungerecht und gefährdet die Würde im Alter. Der Staat darf nicht zulassen, dass Menschen im Alter zwischen Kälte und Armut entscheiden müssen.

Es braucht jetzt den politischen Mut zur Vernunft: für unsere Pflegebedürftigen, ihre Familien und die Würde im Alter. Pflege darf nicht zum finanziellen Albtraum werden – sondern muss das Fundament einer solidarischen Gesellschaft bleiben.

(Auszug von RSS-Feed)

Industrie im Würgegriff – Niedersachsen braucht endlich eine wirtschaftsfreundliche Politik

19. Mai 2025 um 09:47

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Volkswagen, Continental, Tui, Salzgitter AG. Das sind die 4 größten Unternehmen in Niedersachsen, die innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette hunderttausende von Arbeitsplätzen schaffen. Nach der Halbzeit der aktuellen Legislaturperiode lässt sich eine düstere Bilanz ziehen: 3 der 4 Giganten kranken.

Die Ursachen lassen sich auch präzise feststellen: hohe Energiekosten aufgrund des Abschaltens grundlastfähiger Kraftwerke, immer neue Bürokratieauflagen, CO2-Bepreisung/Klimapolitik. All diese Maßnahmen legen unsere Industrie nicht nur in Ketten, sie lassen sie regelrecht ausbluten. Denn Investitionen und Unternehmensausblicke verengen sich stets auf eine Basis: Zukunftsperspektive!

Welche Zukunftsperspektive hatten die Unternehmen in Niedersachsen und gar in Deutschland noch vor 3 Jahren, welche Perspektive schwebt ihnen heute vor? Die CO2-Bepreisung wird weiter anziehen, die Emissionszertifikate der EU ab 2027 auf den Verkehr und auch das Heizen ausgeweitet, neue Bürokratieauflagen aus Brüssel sind z. B. mit der Lieferkettenrichtlinie schon auf dem Weg, Kohlekraftausstieg bis 2038, was nochmals preistreibend auf die hiesigen Energiekosten wirkt.

Wenn Ihnen diese Zukunftsperspektive angeboten wird, wer von Ihnen würde Deutschland bzw. Niedersachsen noch als attraktiven Standort bewerten?

Wenn Volkswagen ankündigt, bis 2030 die Anzahl der Mitarbeiter um 35.000 zu reduzieren, welche Auswirkungen wird das wohl auf Niedersachsen haben, wo hier doch 370.000 Beschäftigte direkt oder indirekt mit der Automobilindustrie zusammenhängen?

Es geht an die Substanz, wir erleben jetzt schon Insolvenzzahlen, die die Finanzmarktkrise 2008/09 in den Schatten stellen mit einem Unterschied: Nach der Krise von vor 15 Jahren gab es Aussicht auf bessere Zeiten. Die Aussicht haben wir heute gewiss nicht. Und die Schuldigen können klar benannt werden: CDU, SPD, Grüne, Linke, FDP, BSW!

Hinter jeder wirtschaftlichen Misere steckt eine Fehlpolitik, hinter jeder Fehlpolitik stecken Politiker, die eben jene voranbringen. Es ist immer leicht, mit dem Finger auf Trump oder Putin zu zeigen, doch hat keiner der beiden unsere funktionstüchtigen Kernkraftwerke ausgeschaltet und die Knebelregularien im Bundestag und Bundesrat beschlossen.

Wenn wir wieder eine aussichtsreiche Zukunftsperspektive, einen Lichtblick haben wollen, dann gilt es ehrlich anzuerkennen, vor welchen Problemen unsere Wirtschaft steht, wie diese verursacht wurden und ebendiese Ursachen anzugehen und wieder zu beheben, zumal auch mindestens ebenso ehrlich wahrgenommen werden muss, dass niemand außerhalb der EU so eine selbstzerstörerische Politik verfolgt. Und auch innerhalb der EU geht niemand diesen Sonderirrweg, den uns die Altparteien aufoktroyieren.

Wir werden viel verlieren, sollte sich kein echter Politikwechsel ereignen. Wir können jedoch eine Menge gewinnen, sobald dieser Politikwechsel tatsächlich erfolgt – weg von der pseudomoralischen Arroganz und Selbstgeißelung, hin zur heimatliebenden Vernunft.

Kluge Köpfe haben uns den Wohlstand bereitet, den wir heute unser Eigen nennen können. Weniger kluge Köpfe behaupten nun großspurig, dass all die klugen Köpfe der Vergangenheit falsch lägen, dass wir uns selbstverherrlichend aufopfern müssten für Afrika, für Asien, für das Klima.

Wohin dieser Irrweg uns geführt hat, sehen wir heute. Deindustrialisierung, Masseninsolvenzen, Staatsschulden, illegale Einwanderung, Fachkräftemangel, Bürokratiewahn, Wohlstandsverlust – ohne jede Aussicht auf Besserung.

Wir können es schaffen, wieder auf den Pfad der Vernunft zu kommen, der Innovation, des physischen und geistigen Reichtums, doch dazu bedarf es einer Entscheidung und einer Antwort auf die Frage: Wer sind wir als Nation, als Gesellschaft und wer wollen wir sein!

Die AfD ist bereit, diesen Kurswechsel herbeizuführen – konsequent, realistisch und im Sinne unseres Landes. Für ein starkes Niedersachsen. Für ein starkes Deutschland.

(Auszug von RSS-Feed)

Niedersachsens Kommunen: Chronisch unterfinanziert, aber immer mehr Aufgaben zu stemmen

22. Januar 2025 um 14:04

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Die finanzielle Situation der Kommunen in Niedersachsen ist seit Jahren desolat. Trotz wiederholter Mahnungen und Forderungen seitens der AfD und der kommunalen Spitzenverbände zeigt die Landesregierung kein ernsthaftes Interesse, der strukturellen Unterfinanzierung abzuhelfen. Die Städte und Gemeinden driften zunehmend in die finanzielle Handlungsunfähigkeit ab. Anstatt die dringend benötigten finanziellen Mittel bereitzustellen, verlagert die Landesregierung immer mehr Aufgaben auf die Kommunen, ohne dabei für eine angemessene finanzielle Ausstattung zu sorgen.

Die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen in Niedersachsen ist das Ergebnis jahrelanger Fehlentscheidungen und eines mangelhaften politischen Willens zur Problemlösung. Die chronische Unterfinanzierung zwingt viele Kommunen dazu, notwendige Investitionen aufzuschieben oder gar ganz aufzugeben. Diese fatale Entwicklung führt dazu, dass die kommunale Selbstverwaltung zunehmend zur Farce wird und die Lebensqualität in vielen Städten und Gemeinden drastisch sinkt. Die Landesregierung nimmt diese Entwicklung jedoch offensichtlich in Kauf und entzieht sich ihrer Verantwortung, die Kommunen angemessen auszustatten. Das Konnexitätsprinzip besagt, dass die Aufgaben- und Finanzverantwortung zusammengehören. In Niedersachsen wird es systematisch verletzt. Das Land, aber auch der Bund, übertragen regelmäßig Aufgaben auf die Kommunen, ohne dafür die notwendigen Mittel bereitzustellen. Dies führt zur Überschuldung der Kommunen.

Ein besonders drastisches Beispiel ist bzw. wird die Ganztagsbetreuung. Hier, wie bei dem nicht ausreichenden Ersatz für den Wegfall der Kita-Gebühren, erfolgt wiederum kein vollständiger Kostenersatz. Die Ausweitung der Ganztagsbetreuung wird von der Landesregierung als großer Erfolg gefeiert, doch in Wahrheit sind es die Kommunen, die die Last dieser Entscheidung tragen müssen. Die finanziellen Mittel, die dafür notwendig sind, werden nicht bereitgestellt. Die Kosten für das Schuljahr 2029/30 werden auf bis zu 258 Millionen Euro geschätzt, wie die Braunschweiger Zeitung in ihrer Ausgabe vom 19. August berichtet. Hier zeichnet sich ab, dass die Landesregierung sich ihrer Verantwortung erneut entzieht und die Kommunen im Stich lässt.

Auch beim Thema Wohngeld zeigt sich die Untätigkeit sowohl der Landesregierung als auch der Bundesregierung in Bezug auf die finanzielle Situation der Kommunen. Zwar wurde das Wohngeld erhöht und der Kreis der Berechtigten erweitert, doch auch hier bleiben die Kommunen auf einem Großteil der Personalkosten sitzen. Es erfolgt seitens der Landesregierung keine Interessenvertretung gegenüber dem Bund.

Die Gewerbesteuer, eine der wichtigsten Einnahmequellen für die Kommunen, unterliegt starken Schwankungen, die die finanzielle Planungssicherheit der Kommunen erheblich beeinträchtigt. In wirtschaftlich schwachen Zeiten brechen die Einnahmen dramatisch ein, was die ohnehin angespannte finanzielle Lage der Kommunen weiter verschärft. Anstatt die Kommunen durch eine Reform der kommunalen Finanzausstattung zu unterstützen und sie gegen solche Schwankungen abzusichern, lässt die Landesregierung die Städte und Gemeinden im Regen stehen. Die Folge sind tiefe Einschnitte in der Daseinsvorsorge, die letztlich die Bürger zu spüren bekommen. Es werden Schwimmbäder oder Büchereien geschlossen, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Die Landesregierung ist dringend gefordert, endlich Verantwortung zu übernehmen und die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen zu beenden. Dazu gehört die Einhaltung des Konnexitätsprinzips genauso wie die Bereitstellung ausreichender finanzieller Mittel für die Erfüllung der kommunalen Aufgaben. Nur so kann verhindert werden, dass die Städte und Gemeinden in Niedersachen weiter in die finanzielle Handlungsunfähigkeit abgleiten und die Lebensqualität der Bürger massiv leidet. Es ist höchste Zeit, dass die Landesregierung aufhört, die Augen vor den Problemen zu verschließen und stattdessen aktiv wird, um die kommunalen Finanzen auf eine solide Grundlage zu stellen. Letztlich ergibt sich bei weiterer Untätigkeit eine Gefährdung der Demokratie, weil die Bürger das Vertrauen in staatliche Institutionen verlieren.

AfD Hannover

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Kommunalwahl 2026 (Niedersachsen/Ammerland) – Kolumne Werner Pecher Mai 2025

06. Mai 2025 um 10:54

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Dem Kreistag Ammerland gehören 50 Abgeordnete an. Die Sitzverteilung lautet:

                          16 CDU; 16 SPD; 7 B90/Grüne; 4 UWG;

                          4 FDP; 2 AfD; 2 Wir Ammerländer/Die Zwischenahner..

Die AfD hat  in allen Bundesländern inzwischen ihre Anhängerzahlen z.T. mehr als verdoppelt.
Wir sollten uns also in unserem Kreisverband auf eine Verdoppelung der Zahl der Mandatsträger einstellen.

Auch ich habe etwas gezögert, das Mandat von Frau U. Treber zu übernehmen, im Nachrückverfahren.
Ute versprach, dass es im Kreishaus sehr entspannt zugeht.

Alle begrüßen sich freundlich und die Arbeit in den Ausschüssen ist geprägt von   Kenntnissen und Zielstrebigkeit zum Nutzen des Landkreises.
Für die Arbeit erhält man ein Tablett, einen Mandatos-Zugang, die Vorlagen und alle notwendigen Dokumente werden so digital übermittelt.
Man kann sich gut einarbeiten.

Zur Zeit gibt es etwa 11 Ausschüsse, die wir zwei Mandatsträger unter uns aufgeteilt haben.
So übernahm ich von Frau Treber den Sport-,Jugendhilfe-,Schul-, usw  Ausschuss. Diese tagen etwa 2 Mal im Jahr.
Hinzu kommen dann noch zwei  Kreistagssitzungen an denen alle Abgeordnete teilnehmen.
Den Vorsitz hat die Landrätin Frau K.Harms. Anwesend sind hier und auch in den Ausschüssen die verantwortlichen Dezernenten.

Die Aufwandsentschädigung für Mandatsträger beträgt 300.- mtl, plus Fahrkosten.

Als pens. Beamter habe ich dies meinem Dienstherren angezeigt. Die 300.- sind nicht zu versteuern.

Nach einem guten Halbjahr muss ich leider zur Zeit krankheitshalber pausieren, kann aber nur aufgrund meiner Erfahrungen mit den Mitgliedern des Hauses als auch mit den Ausschussmitgliedern dazu raten, ein Mandat anzustreben.
Die Tage der Sitzungen sind Mittwoch und Donnerstag. Es beginnt um 16Uhr  und i.d.R dauern die Sitzungen der Ausschüsse ca.1-2 Stunden. Für Getränke sorgt das sehr engagierte Sekretariat.

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(K)ein Aprilscherz – Kolumne Werner Pecher

01. April 2025 um 03:00

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Im letzten Jahr wurde vom Diakonischen Werk Ammerland ein Antrag beim Landkreis Ammerland in Westerstede eingereicht.
Am 24.10. 2024 sollte im  Sozialausschuss unter der Beschlussvorlage(BV309/2024)darüber entschieden werden.

Unter anderem enthielt der Antrag folgende, fragwürdige Projekte:

                 „Beauty – Zeit für mich – Was brauche ich, um mich schön zu fühlen?“
und          „Workshop – total verknallt“

Wenn die die Diakonie(s.o.) meint, dass solche Themen für sie und ihre Klientel von Bedeutung sind, dann sollte man auf Spenden zurückgreifen und nicht auf öffentliche Mittel setzen, so unsere Meinung.

Leider wurde dieser Antrag schon im Sozialausschuss positiv entschieden, wo wir nur über das Grundmandat verfügen und nicht abstimmen dürfen.

Werner Pecher, April 2025

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Eine Kolumne von Werner Pecher

27. Februar 2025 um 07:45

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Von der Autobahn kommend, sah ich schon von weitem viele neue blaue Plakate.
Als ich dann zu den Parkplätzen des Kreishauses in Westerstede einbiegen wollte, sah ich drei Männer in warme Bekleidung dick eingepackt.
Einer befand sich ganz oben auf einer mehrteiligen Leiter, die anderen beiden hielten die Leiter bzw. weitere Plakate.
Auf der Ammerlandallee tobte der Feierabendverkehr.
Ich stellte meinen Wagen ab und wollte die Drei für ihren Einsatz loben, da erkannte ich beim Näherkommen unsere Mitglieder des KV Ammerland.
Großes Hallo.
Was ich denn hier mache, wurde ich gefragt.
Antwort: Heute tagt im Kreishaus der Ausschuss für Sport und Kultur. Es geht u.a. um Zuschüsse für ein Dorfgemeinschaftshaus in Friedrichsfehn, um Kulturförderung allgemein (Rasteder Musiktage), Sanierung Hengstforder Mühle etc.
Dies ist einer von sechs Ausschüssen, in denen ich unsere Partei vertrete.
Die anderen Ausschüsse nimmt F. Schmidt war. Wir beide bilden eine Fraktion im Kreistag. 
W.P.

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