Vor ihrem geplanten Bühnen-Comeback hat Céline Dion am Freitag ihren ersten Originalsong seit mehr als sechs Jahren veröffentlicht. Google nahm das zum Anlass, um die schwer erkrankten Kanadierin zu feiern.
Wer den Namen der 58-jährigen Sängerin in die Google Suchleiste eingibt, bei dem erscheint plötzlich ein blauer Ballon. „Welcome back Céline“ – Willkommen zurück Céline – steht dort.
Wer nach Céline Dion googlet, bekommt diesen Gruß von Google angezeigt.Screenshot Google
Wer nach Céline Dion googlet, bekommt diesen Gruß von Google angezeigt.
2022 hatte die Kanadierin öffentlich gemacht, dass sie am Stiff-Person-Syndrom leidet, einer seltenen Autoimmunerkrankung. Seitdem war sie nur noch selten aufgetreten. Ob sie verreisen oder auftreten konnte, hing jeweils von ihrer Tagesform ab. Einen großen Auftritt hatte sie bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris, bei der sie vor dem Eiffelturm „Hymne à l’amour“ von Édith Piaf sang.
Céline Dion: Google feiert Comeback der Sängerin
Jetzt meldete sich Dion mit ihrer neuen Single „Dansons“ (Lasst uns tanzen) zurück. In der Ballade geht es um Lebensfreude, Resilienz und das Überwinden von schwierigen Zeiten durch Tanz und Liebe.
Ihr Bühnen-Comeback will sie im Herbst in der „La Défense“ Arena in Paris feiern. Auch das greift Google auf, in einer kleinen Notiz, die unter dem Ballon erscheint. „Bon Retour Paris 2026“ steht dort – Willkommen zurück. Und weiter: „The high note we’ve all been waiting for“ – eine Anlehnung an die hohen Noten, die Dion traditionellerweise immer trifft. Ihre Stimme ist aufgrund der Autoimmunerkrankung allerdings auch in Mitleidenschaft gezogen. (aba)
Social-Media-Star Willi Banner muss bei „Let's Dance“ die Tanzfläche räumen – ein durchwachsenes Juryurteil und fehlende Publikumsstimmen besiegeln sein Aus. Doch die Show liefert noch mehr Drama – und eine blutige Szene.
Social-Media-Star Willi Banner muss bei „Let's Dance“ die Tanzfläche räumen – ein durchwachsenes Juryurteil und fehlende Publikumsstimmen besiegeln sein Aus. Doch die Show liefert noch mehr Drama – und eine blutige Szene.
„Du hast mich virtuell vergewaltigt“, lautet der Vorwurf von Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes an ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Der „Jerks“-Star hat sich nach der Veröffentlichung der Vorwürfe selbst nicht dazu geäußert. Nach mehreren Kollegen meldet sich nun auch Schauspielerin Janna Striebeck zu Wort, die mit Ulmen gearbeitet hat. Sie sagt: „Nicht die Männer werden bloßgestellt, sondern wir Frauen, benutzt unter dem Deckmantel der Satire.“
Die Hamburger Schauspielerin Janna Striebeck und Christian Ulmen haben gemeinsam an Ulmens unveröffentlichter Serie „The Au Pair“ gearbeitet. Die bereits fertig abgedrehte Serie wurde für die Streaming-Plattform „Joyn“ produziert, eine Ausstrahlung ist vorerst nicht geplant. Striebeck spielt eine Nebenrolle, Ulmen die Hauptrolle. Auf Instagram teilte jetzt die Schauspielerin ein Foto der beiden und schrieb darüber, was die veröffentlichten Vorwürfe mit ihr gemacht haben.
Janna Striebeck: „Ulmen ist nicht der, für den ich ihn hielt.“
Nachdem sich Ulmens Kollege Fahri Yardim auf Instagram positionierte und von „Abgründen im Freundeskreis“ sprach, schreibt Janna Striebeck nun: „Über seine skurrile Genialität wurde viel gesprochen.“ „Jerks“ habe sie nie gesehen, aber auf den Dreh mit ihm habe sie sich gefreut. Für die Rolle in „The Au Pair“ sei sie an ihre Grenzen gegangen.
Sie habe sich „seelisch für die Rolle entblößt“. Für die Geschichte. Nach einem Bericht der „Zeit“ weist die unveröffentlichte Serie starke Parallelen zu dem aktuellen Fernandes-Fall auf. Ulmen spielt darin den Vater eines Jungen, der Bilder seiner Freundin in Sex-Chatforen postet.
Striebeck auf Instagram: „wütend und traurig“
Striebeck schreibt auf Instagram: „Alles, was ich im Spiel, in der Improvisation, den Männern vorgeworfen habe, hat nun eine andere Bedeutung. Ist vom fiktiven Spiel zur brutalen Realität geworden.“ Nicht die Männer würden bloßgestellt, sondern „wir Frauen, benutzt unter dem Deckmantel der Satire und Komik.“
MOPO
Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt! Diese Woche u.a. mit diesen Themen:
Luisa Neubauer im MOPO-Interview: „Ich bin immer noch das Mädchen, das seinen Vater zu früh verlor”
Sommerurlaub: Wird alles teurer? Wo’s noch Schnäppchen gibt
Plattdeutsch-Boom: Ihre Kurse sind ständig ausgebucht
Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
16 Seiten Sport: Vor dem Derby! Legende Ailton packt aus
28 Seiten Plan 7: Endlich wieder nachts ins Museum & Ausgeh-Tipps für jeden Tag
Den Beitrag schließt sie mit den Worten: „Als Mensch, als Frau, als Schauspielerin bin ich wütend und traurig, dass Christian Ulmen nicht der ist, für den ich ihn hielt.“
Die Vorwürfe gegen Christian Ulmen
Collien Fernandes hatte im März Anzeige gegen Ulmen erstattet. In einer Recherche des „Spiegel“ erhebt sie schwere Vorwürfe, darunter virtuelle sexualisierte Gewalt sowie psychische und emotionale Übergriffe. Demnach soll Ulmen über Jahre hinweg Profile in ihrem Namen betrieben und dort unter anderem KI-generierte Nacktaufnahmen verbreitet haben.
Zum vierten Mal schickt das Erste die „Zielfahnder“ auf Verbrecherjagd. Das Hauptdarsteller-Duo Ulrike C. Tscharre und Hanno Koffler verfolgt einen Menschenhändler-Ring bis nach Malta.
Eine Kamerafrau kommt beim Dreh des Westerns „Rust“ durch einen Schuss ums Leben. Ein Strafprozess gegen Alec Baldwin wurde 2024 eingestellt. Doch nun kommt auf den Schauspieler eine Zivilklage zu.
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Ein Ellenbogen, Blut und trotzdem ein Lächeln: Ross Antony hat nach einem Schockmoment bei „Let's Dance“ nicht nur Punkte, sondern auch jede Menge Respekt einheimst.
Im Prozess um die mutmaßliche Kindesentführung soll Überwachungsvideo aus dem Hamburger Grand Elysée Aussagen von Zeugen stützen. Was hat eine weiße Tüte mit dem Fall zu tun?
Götz Aly ist Historiker und Zeitzeuge der bundesrepublikanischen Geschichte. In den Gedanken der Studentenbewegung von 1968 sieht er als eine frühere Hauptfigur viel „postnationalsozialistischen Dreck“. Im Interview spricht er über die Arroganz seiner Generation und sagt, warum die Politik heute mutige Reformer braucht.
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Der Kabarettist Max Uthoff ist Moderator der ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“. Kurz vor der Bundestagswahl positioniert er sich politisch. Das hat Folgen.