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Heute — 21. April 2026

EDEKA, Dr. Schär und Peter Maffay gründen Allianz für mehr Verständnis zu Zöliakie

21. April 2026 um 11:40

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Allianz zur Unterstützung von Menschen mit Zöliakie gegründet

Hamburg/Dreihausen/Tutzing (ots) – EDEKA, Dr. Schär, Peter Maffay und Hendrikje Balsmeyer haben sich in einer gemeinsamen Allianz zusammengefunden, um das Bewusstsein für Zöliakie zu stärken und Menschen mit dieser Erkrankung im Alltag zu unterstützen.

Risiken und Herausforderungen

Zöliakie betrifft bis zu 1 % der Bevölkerung in Deutschland, was etwa 840.000 Menschen entspricht. Die Erkrankung bleibt häufig unerkannt, mit einer Dunkelziffer von 80 bis 90 % laut der Deutschen Zöliakie Gesellschaft e.V. Zöliakie ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der Gluten Entzündungen im Dünndarm auslöst, was zu vielfältigen Beschwerden führt. Die einzige Therapie besteht in einer lebenslangen, strikt glutenfreien Ernährung.

Initiative und Zusammenarbeit

Die Initiative hat das Ziel, Zöliakie verständlicher zu machen und die Lebensrealität betroffener Personen sichtbarer zu gestalten. EDEKA bringt dabei seine Nähe zu den Kunden und ein breites glutenfreies Sortiment in die Allianz ein.

„EDEKA, Dr. Schär und wir machen uns stark für das Thema Zöliakie – eine Autoimmunkrankheit, die für die Betroffenen den vollständigen Verzicht auf Gluten fordert, und zwar lebenslang. Diese Menschen brauchen eine Lobby, und deshalb möchten wir gemeinsam aufmerksam machen, aufklären und um Verständnis in der Gesellschaft werben“, beschreibt Peter Maffay die Motivation der Beteiligten.

Planung und Angebote

Geplant sind unter anderem ein Wissenshub auf der EDEKA-Website, Rezept- und Informationsformate sowie Social-Media-Kampagnen, um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. Auch beim Tag der Zöliakie am 16. Mai in Lübeck wird die Allianz sichtbar sein.

Die Allianz adressiert außerdem politische Fragen, die den Alltag von betroffenen Familien beeinflussen, wie beispielsweise klare Vorgaben in öffentlichen Einrichtungen oder verlässlichere Diagnosewege.

Verantwortung der Partner

Der EDEKA-Verbund betrachtet es als seine Verantwortung, dass Menschen mit Zöliakie sich in den Märkten gut aufgehoben fühlen. Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG, betont: „Ein breites, klar gekennzeichnetes Sortiment sowie verständliche Informationsangebote sind dafür essenziell.“

Dr. Schär bringt seine medizinische Expertise ein und möchte die Sicherheit und Orientierung für betroffene Personen erhöhen. „Unser Anspruch ist es, Zöliakie dorthin zu bringen, wo sie hingehört: ins Bewusstsein der gesamten Gesellschaft“, erklärt Matthias Müller-Thederan, Geschäftsführer von Dr. Schär Deutschland.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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Gestern — 20. April 2026

Sternenbrücke erhält bunten Linienbus von Hamburger Hochbahn für mehr Sichtbarkeit

20. April 2026 um 16:50

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Hamburger Kinder- und Jugendhospiz erhält gebrandeten Bus

Hamburg (ots) – Am Montag, dem 20. April 2026, übergab die Hamburger Hochbahn AG um 10 Uhr dem Kinder- und Jugendhospiz Sternenbrücke einen gebrandeten Bus, was als besonderer und berührender Moment wahrgenommen wurde.

Gestaltung und Symbolik des Busses

Dank der Unterstützung der Hamburger Hochbahn AG fährt nun ein besonderer Linienbus durch Hamburg. Kinder und Jugendliche des Hospizes trugen mit persönlichen Worten und Zeichnungen zur Gestaltung bei. Angela Brandt-Migge, die 2011 ihren Sohn in der Sternenbrücke verlor, äußerte sich erfreut:

„Dass unsere Zeichnung in das Design übernommen wurde, freut uns ungemein. Die Sternenbrücke ist und bleibt ein ‚Herzensort‘ für uns, und das kann nun jede Hamburgerin und jeder Hamburger lesen.“ – Angela Brandt-Migge

Engagement der Hochbahn

Saskia Heidenberger, Vorständin für Personal & Soziales der HOCHBAHN, hob die Bedeutung des Projekts hervor:

„Die Sternenbrücke gibt Familien in einer der schwersten Lebenssituationen einen geschützten Raum – mit Fürsorge und echter Menschlichkeit. Uns war es wichtig, nicht nur finanziell zu unterstützen, sondern auch Aufmerksamkeit zu schaffen. Mit der Busbeklebung bringen wir das Thema mitten in die Stadt – nahbar und mit Respekt.“ – Saskia Heidenberger

Finanzielle Unterstützung

Zusätzlich erhielt das Kinderhospiz eine Spende in Höhe von 16.734,67 Euro, die aus verschiedenen Aktionen und Initiativen des Betriebsrates und der Belegschaft der Hochbahn resultierte. Christiane Schüddekopf, Vorständin der Stiftung Kinder-Hospiz Sternenbrücke, drückte ihre Dankbarkeit aus:

„Dass uns die HOCHBAHN nicht nur finanziell und tatkräftig unterstützt, sondern uns auch mit einem eigens für und gemeinsam mit der Sternenbrücke gestalteten Bus beschenkt, erfüllt uns mit großer Dankbarkeit und macht uns sehr glücklich.“ – Christiane Schüddekopf

Über die Übergabe

Zur Übergabe des Busses versammelten sich zahlreiche Gäste sowie Mitarbeitende des Hospizes. Volker Netz, ein Busfahrer der HOCHBAHN, fuhr den bunten Bus auf das Gelände der Sternenbrücke. Netz betonte:

„Beruf und Ehrenamt bei diesem Anlass miteinander verbinden zu können, war für mich ein persönliches Highlight.“ – Volker Netz

Hintergrund des Kinder-Hospiz Sternenbrücke

Das Kinder- und Jugendhospiz Sternenbrücke unterstützt seit Mai 2003 unheilbar erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum Alter von 27 Jahren. Die Begleitung erfolgt nicht nur in der letzten Lebensphase, sondern auch während der oft langwierigen Krankheitszeit. Auch nach einem Verlust steht die Sternenbrücke den Familien in der Trauer zur Seite.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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